Ein falscher Blick - Und jetzt?


Ein falscher Blick. Psalm 73 ist ein Psalm von Asaph, in dem er zunächst beschreibt wie er beinahe von Gott abgewichen und im Glauben zu Fall gekommen wäre, weil er sich mit dem Leben der Menschen ohne Gott beschäftigte, aber ohne Gott selbst einzubeziehen.


Dann kommt der Moment, wo er „in die Heiligtümer Gottes“ geht (V. 17) und den Blick Gottes auf alles bekommt, er sieht das Ende der Menschen ohne Gott. Jetzt erkennt er wie falsch er mit seiner Einschätzung lag, dass es den Gottlosen viel besser geht. Asaph war regelrecht dumm gewesen (V. 22).

Ich aber, Gott zu nahen ist gut für mich; ich habe meine Zuversicht auf den Herrn, HERRN, gesetzt, um alle deine Taten zu erzählen. (Psalm 73,28)


Kennst Du solche Gedanken und Gefühle in Dir wie Asaph sie kannte? Die Menschen ohne Gott sind gesund, werden reich, genießen das Leben in vollen Zügen. Sie können sich alles leisten, sind nicht so beschränkt wie Du, genießen die Liebe und Sexualität in freien Zügen und zum guten Schluss haben sie noch nicht einmal Qualen bei ihrem eigenen Sterben. Bekommst Du das nicht täglich suggeriert? Auch hier auf Instagram.


Das Problem Asaphs - und auch oft Dein und mein Problem ist, dass wir die Menschen ohne Beziehung zu Gott sehen und beobachten, ohne Gott selbst miteinzubeziehen. Wir werden neidisch und verbittert, weil wir ohne Gott einen verdrehten und entstellten Blick für das Böse bekommen und nicht mehr in der Lage sind es wirklich zu beurteilen. Was müssen wir tun?


Asaph ging zurück in die Gegenwart Gottes. Auch wir müssen zurück zu Gott und Ihn fragen wie er über die Dinge denkt – zurück ins Gebet und zur Bibel. Da wird unser Blick wieder neu justiert und wir stellen fest, dass die Menschen ohne Gott auf „schlüpfrigem“ Boden stehen und sie auf ein schreckliches Ende ohne Gott zugehen (V.17.18). Dann erfahren wir, dass Gott gut ist und es auch für uns das Beste ist, wenn wir Gott nahen und Ihn in unser Leben einbeziehen (V.28).

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