Spurensuche im Alten Testament - das Brandopfer (1)


„Wenn seine Opfergabe ein Brandopfer vom Rindvieh ist, so soll er sie darbringen.“ (3. Mose 1,3)


(Lies dazu den ganzen Bibeltext in 3. Mose 1,1-9)


Das erste Opfer, welches im dritten Buch Mose beschrieben wird, ist das Brandopfer. Es war ein freiwilliges Opfer und man konnte dafür entweder ein Rind, ein Schaf, eine Ziege, oder eine Taube verwenden.


Das Opfertier musste männlich sein und durfte keine Fehler aufweisen. Das bedeutet, das Opfertier musste „vollkommen“ sein, es durfte kein Makel daran zu finden sein. Dies ist ein sehr deutliches Vorausbild auf den Herrn Jesus, der als Sohn Gottes auf diese Erde kam, um Mensch zu werden und dann am Kreuz zu sterben. Er war der einzige vollkommene Mensch, der je auf dieser Erde gelebt hat.


“Der keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden.” (1. Petrus 2,22)


„Der sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam wurde bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.“ (Philipper 2,8)

Der Israelit damals, musste das Opfertier zuhause sorgfältig aussuchen, um es dann am Eingang des Zeltes der Zusammenkunft als Opfer zu bringen. Das Opfer sollte zum Wohlgefallen für den HERRN sein. Finden wir das nicht auch im Sterben des Herrn Jesus am Kreuz wieder, dieser duftende Wohlgeruch für Gott? Für Gott bedeutete dieser Wohlgeruch, dass Er sich vollkommen an dem Herrn Jesus erfreuen konnte.


„als Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch.“ (Epheser 5,2)


Bevor das Tier geschlachtet wurde, sollte der Opfernde die Hand auf den Kopf des Brandopfers legen. Er hat sich somit mit dem Opfertier identifiziert. Das Opfer war zum Wohlgeruch für Gott und durch diese Identifikation nahm Gott nicht nur das Opfer an, sondern auch den, der das Opfer brachte. So ist auch unsere Stellung als sündige Menschen vor Gott. Durch das Opfer des Herrn Jesus und den damit verbundenen Wohlgeruch, nimmt Gott nicht nur das Opfer an, sondern auch uns, für die das Opfer bestimmt ist. Nur in Christus kann uns Gott annehmen und allein in Christus findet Gott Freude an Dir und mir.


Das Blut des Opfertieres wurde von den Priestern, den Söhnen Aarons, ringsum an den Altar gesprengt, dann wurde dem Brandopfer die Haut abgezogen und es wurde in Stücke zerlegt. Bis jetzt war nur das Äußere des Tieres zu sehen gewesen, es war ohne Fehl, ohne Makel. Jetzt kam auch das Innere zum Vorschein. Auch bei unserem Herrn Jesus kam das „Innere“ zum Vorschein. Damit sind Seine Heiligkeit, Seine Gerechtigkeit, Seine Wahrheit und Seine Liebe gemeint, die er besonders durch Sein Sterben gezeigt hat.


Nachdem nun das Feuer auf dem Brandopferaltar angesteckt wurde, mussten die Eingeweide (innere Reinheit des Herrn Jesus durch Gefühle) und die Beine (äußere Reinheit durch Kraft) noch mit Wasser gewaschen werden und das ganze Opfer wurde dann auf dem Altar geräuchert.


„Es ist ein Brandopfer, ein Feueropfer lieblichen Geruchs dem HERRN.“ (3. Mose 1,9)


Es lohnt sich, wenn Du dich intensiv mit dem Herrn Jesus beschäftigst und Ihn weiterhin im Vorausbild der Opfer suchst.


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