Spurensuche im Alten Testament - Das Friedensopfer


„Und wenn seine Opfergabe ein Friedensopfer ist: Wenn er sie von den Rindern darbringt …“ (3. Mose 3,1)

„Und wenn seine Opfergabe vom Kleinvieh ist zum Friedensopfer dem HERRN …“ (3. Mose 3,6)

(Lies dazu den ganzen Bibeltext in 3. Mose 3,1-17)


Ähnlich wie bei dem Brandopfer und im Unterschied zum Speisopfer wurden Tiere als Opfergabe für das Friedensopfer verwendet. Die Anweisungen für das Friedensopfer galten für Rinder, Schafe und Ziegen.


Das Friedensopfer spricht im Allgemeinen von Gemeinschaft unter Gläubigen und ist schon hier ein Hinweis auf 1. Korinther 10, wo der Tisch des Herrn beschrieben wird. Aus dieser Gemeinschaft geht Lob- und Danksagung für Gott hervor.


Gleich zu Beginn in Vers 1 gibt es einen Unterschied zum Brandopfer, das ausschließlich für Gott bestimmt war. Hier beim Friedensopfer konnten sowohl männliche, als auch weibliche Tiere als Opfergabe gebracht werden. Das zeigt etwas von der Gemeinschaft als Gläubige untereinander. Diese Tiere mussten aber alle ohne Fehl sein. So gründet sich jede christliche Gemeinschaft auf Christus, der das vollkommene Opfer ohne Fehl war.


Aus dem Gesetz des Friedensopfers in 3. Mose 7 geht hervor, dass auch die Priester ihren Anteil an dem Opfer hatten. Vorher mussten die Priester aber wieder aktiv werden, indem sie das Blut an den Altar sprengen und das Fett abtrennen sollten. Das Blut, welches von Leben spricht und das Fett, ein Hinweis auf die Energie und den Willen des Herrn Jesus, durften nicht gegessen werden, da sie ausschließlich für Gott reserviert waren.


Bei den Schafen gibt es einen Fettschwanz, der sich dicht beim Rückgrat befindet. Dieser musste ebenso abgetrennt werden, da das Fett nicht gegessen werden durfte. Gerade dieser Fettschwanz bei einem Schaf ist das Beste an dem Tier. Geben wir auch unser „Bestes“ für Gott? Als Christen sollten wir unsere Prioritäten dahingehend richtig setzen, Gott unsere beste Tages- und Lebenszeit zur Verfügung zu stellen.


Obwohl das Friedensopfer nicht ausschließlich für Gott bestimmt war, da auch Andere ihren Anteil daran hatten, war es doch „ein Feueropfer lieblichen Geruchs dem HERRN.“ Trotz Anteil des Menschen empfing Gott die Ehre. Geht das auch aus unseren Gemeinschaften als Gläubige untereinander hervor? Gott allein die Ehre?


Der Opfernde und auch die Priester durften von Blut und Fett nichts essen, da es ausschließlich für Gott bestimmt war. In diesem Zusammenhang waren Blut und Fett „eine Speise des Feueropfers dem HERRN“. Das war Gottes Anteil und es war Ihm zur Speise, zum Brot.


Gott segnet es, wenn Gläubige in Gemeinschaft untereinander sind. Aber Gott möchte auch Anteil daran haben. Geben wir Ihm den Ihm zustehenden Anteil, wenn wir als Gläubige zusammen sind? Gott freut sich darüber.


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