• Sebastian Achenbach

Wie Gott sich dem Menschen vorstellt (4) - Die Tür


Jesus sprach nun wiederum zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe. […] Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. [Joh. 10,7.9]

Der obenstehenden Bibelstelle geht ein Gleichnis voraus, das Jesus seinen Zuhörern erzählt hatte. Er hatte über ein, zu damaliger Zeit, gut bekanntes Bild gesprochen. Wenn die Schafherden abends von den Hirten nach Hause getrieben wurden, brachte man sie in einen zentralen Schafhof. Dabei handelte es sich um einen vor wilden Tieren gut geschützten Bereich, der in der Regel durch eine aus Steinen aufgesetzte Mauer begrenzt wurde. Zu diesem Schutzbereich, in dem die Tiere aus vielen verschiedenen Herden gemeinsam untergebracht wurden, gab es nur einen schmalen Eingang. Gerade so breit, dass ein Schaf hindurch passte. Dieser Eingang wurde über Nacht von einem Hirten bewacht. Dieser Wächter war also gleichzeitig auch die menschliche „Tür“ zu dem Schafhof. An ihm kam niemand unbemerkt vorbei und er ließ nur die Personen zu den Schafen, die Hirten waren und deren Schafe er bewachte.


Jeder, der sich unrechtmäßig Zutritt zu den Schafen verschaffte, indem er über die Mauer kletterte, war ein Dieb oder Räuber. Mit diesen vergleicht Jesus die damaligen geistlichen Führer des Volkes, weil sie nicht das Gute für die Herde, sondern nur ihren eigenen Vorteil suchten. (Lies dazu einmal Matt. 23)


Wenn Gott sich in dem Herrn Jesus hier als „die Tür“ vorstellt, durch die man eingehen muss, um errettet zu werden, dann schließt Er durch seine Ausdrucksweise direkt aus, dass es noch andere „Eingänge“ gibt. Es gibt nur diese eine „Tür“, also nur einen Weg in die Sicherheit. Damit wird dem landläufig bekannten Sprichwort „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“ jede Grundlage genommen. Die Bibel ist an dieser Stelle sehr klar und unmissverständlich. „Errettet“ wirst du nur durch den Herrn Jesus Christus. Es gibt keinen anderen Weg der Annahme bei Gott (Joh. 14, 6).

Gott sei Dank, steht diese Tür heute noch offen. Er lädt dich ein! Heute kannst du noch „eingehen“.

Vielleicht hast du bisher versucht in eigener Anstrengung Gott zu gefallen. Du hast viele gute Werke getan. Du hast dich redlich bemüht in jeder Hinsicht vorbildlich zu leben. Du hast eine hoch entwickelte Sozialkompetenz und bist moralisch einwandfrei unterwegs. Und dennoch bist du im tiefsten Inneren nicht glücklich. Du hoffst, dass es am Ende reicht, aber sicher bist du dir nicht. Ja, wer kann sich schon sicher sein?

Die einfache Antwort lautet: Jeder, der durch den Herrn Jesus, „die Tür“, in den Schutzbereich des Schafhofs eingetreten ist, ist in absoluter Sicherheit.

Darum: Komm zu IHM. Komm heute!


Jesus hat versprochen:


„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ [Joh. 6, 37b]


Bekenne Gott die Schuld deines Lebens. Bekenne ihm deine Sünden, die du getan hast und dir noch im Bewusstsein sind. Wenn du darin aufrichtig bist, darfst du sicher sein: ER nimmt dich an!

Bildlich gesprochen, zählst du ab diesem Moment zu den Schafen, die in Sicherheit gebracht sind. Dafür verbürgt ER sich selbst! ER garantiert dir diese Sicherheit:


Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. [Joh. 10,27-28]

Wenn Jesus dann im Weiteren davon spricht, dass diejenigen, die „eingegangen“ sind „ein- und ausgehen“, dann stellt er damit etwas von der “christlichen Freiheit“ vor. Das meint, dass es für die Gläubigen heute, kein “Müssen“ mehr gibt, so wie es das Gesetz forderte, sondern nur noch ein “Dürfen“. (Lies dazu Gal. 3, ab Vers 21)

Du musst also nicht irgendwelche Regeln in der Hoffnung einhalten, dass es irgendwann einmal ausreicht, um von Gott angenommen zu werden. Das Herrliche ist: Du bist jetzt schon, durch den Glauben an den Herrn Jesus, in Sicherheit und deshalb “darfst“ du jetzt. Du “darfst“ IHM aus Dankbarkeit folgen. Ohne jeden Zwang, sondern einfach, weil du den liebst, der dir diese Sicherheit verschafft hat. Den, der dich zuerst geliebt und am Kreuz von Golgatha für dich ganz persönlich gestorben ist. Er hat dort deine Sünden auf sich genommen. Ist das nicht Grund genug, ihm jetzt, mit Freude im Herzen, gerne zu folgen?

Mit dem „ein- und ausgehen“ wollen wir aber noch einen weiteren mutmachenden Gedanken verbinden:


Du darfst jederzeit zu dem Herrn Jesus kommen, also zu IHM „eingehen“. Du darfst IHM alles sagen, was dich beschäftigt: Deine Freuden, deine Sorgen, Zweifel, Fragen, Kummer, Krankheit – einfach Alles! Er ist für dich da. Er hört dir zu. Bei IHM darfst du abladen und neue Kraft auftanken. Bei IHM bekommst du Antworten und Hilfe. Vielleicht anders, als du gedacht hast, aber garantiert zur rechten Zeit. (Phil. 4, 6; Heb. 4, 16)

Aus dieser Gemeinschaft heraus darfst du dann „ausgehen“ zu den Menschen um dich her und darfst ihnen von deinen Erfahrungen mit Gott erzählen. Du darfst ihnen eine Hilfe sein, durch die Tür „einzugehen“ und durch den Herrn Jesus „errettet“ zu werden. Du darfst aber auch Hilfestellung geben im Glaubensleben. Du darfst ein weites Herz und ein offenes Ohr für die Nöte und Sorgen deiner Glaubensgeschwister haben.

Lass dich ermutigen, in diesem neu begonnen Jahr die Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus intensiv zu pflegen, damit du auch in deinem Umfeld für andere eine Hilfe sein kannst!


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