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- Das Wartezimmer Gottes
Du sitzt beim Arzt im Wartezimmer und ein junger Mann kommt herein. Kurze Zeit später kommt eine ältere Dame herein und setzt sich neben dich. Dann betritt ein weiterer Mann das Wartezimmer. Es füllt sich langsam und es wird ein Name aufgerufen: „Herr Johannes Schneider bitte.“ Der junge Mann steht auf und geht zum Arzt herein. Eine Viertelstunde später wird die ältere Dame aufgerufen. Langsam rutschst du ungeduldig hin und her und ärgerst dich, wieso die anderen beiden, die nach dir gekommen sind, vor dir drankommen. Der junge Mann kommt wieder ins Wartezimmer und verlässt den Raum nach draußen. Die ältere Dame kommt mit einem Rezept zurück. Nach einer Dreiviertelstunde kommt die nächste Durchsage: „Herr Wolfgang Peter, bitte.“ Der Mann dir gegenüber erhebt sich. Jetzt springst du auf und platzt ins Zimmer der Sprechstundenhilfe. Die Dame an der Anmeldung schaut überrascht hoch. Bevor sie etwas erwidern kann, sagst du: „Ich möchte jetzt endlich drankommen, die anderen sind viel später als ich gekommen!“ Die Dame an der Anmeldung sagt mit ruhiger Stimme: „Bitte setzen Sie sich noch einmal. Der Arzt entscheidet, wer zuerst drankommt. Wir werden Ihren Namen aufrufen, wir haben Sie nicht vergessen. Wir bitten um ein wenig Geduld.“ Kennst du das auch, dass es dir oft vorkommt, als würde Gott dich warten lassen? Wir haben das Gefühl, dass andere vor uns gerufen werden, wenn es um Aufgaben/Dienste geht. Wir haben eine Frage an Gott und warten auf Antwort und eine Woche später erzählt dir ein Freund, wie Gott zu ihm gesprochen hat. Manchmal müssen wir still sein und warten. Gott antwortet nicht immer sofort, manchmal lässt er dich und mich aus einem bestimmten Grund warten. Vielleicht sind wir noch nicht bereit oder er möchte uns Geduld lehren. Was es auch ist. Gib nicht auf und warte auf Gott. Er hat versprochen, dass er hört und auch erhört. Manchmal anders als wir denken. „Gut ist es, geduldig zu sein und schweigend zu warten auf die Hilfe des HERRN.“ (Klagelieder 3,26) #jesuserlebt #wartezimmer #warten #geduld #wartezimmergottes #hilfe
- Kinder - nein danke?!
“Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an.” (Markus 10,13) Die Reaktion der Jünger in dieser Situation kommt uns vielleicht hart vor. Doch ist sie uns heute wirklich so fremd? Kinder werden immer häufiger als störend oder unpassend wahrgenommen. Vielleicht störend in Bezug auf unsere Planung, sei es die allgemeine Lebensplanung oder die Karriere. Doch wenn wir darauf achten, wie der Herr Jesus mit Kindern umgeht, finden wir einen krassen Kontrast. Kinder, die in der Welt keine große Bedeutung haben oder hinderlich sind, nimmt Er liebevoll in die Arme (Mk.10,16) und verspricht denen einen großen Segen, die Kinder aufnehmen und ihnen dienen. Dienst ist ein zentrales Thema im Leben eines Christen. “Wer irgend eins von solchen Kindern aufnimmt in meinem Namen, nimmt mich auf; und wer irgend mich aufnimmt, nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.” (Markus 9,37) Die Aussage des Herrn Jesus, wird vielleicht schnell übersehen, aber sie ist absolut beeindruckend! “Wer daher sieht, welchen Wert ein Kind, das nicht viel zählt, für das Herz Christi hat, und deshalb solch ein Kind aufnimmt, nimmt in Wirklichkeit Christus auf. Es geht sogar noch weiter, denn wer Christus aufnimmt, nimmt den auf, der Ihn gesandt hat, Gott, den Vater. So groß ist der Segen, der Diener aller zu sein.” ( https://www.kingcomments.com/de/bibelstudien/Mk/9 ) Wie ist deine Einstellung gegenüber Kindern? Gott kann Veränderung bewirken. #dienst #kinder #jesuserlebt #jesus #lasstdiekinderzumirkommen
- Ewiges Leben - jetzt oder zukünftig?
Der Apostel Paulus schreibt in Titus 1,2 von der “Hoffnung des ewigen Lebens” - also etwas Zukünftiges. Johannes wiederum schreibt in Johannes 3,16, dass jeder, der an den Herrn Jesus glaubt “ewiges Leben hat” - gegenwärtig. Wer von beiden hat Recht? Ist das etwa ein Widerspruch? Die Antwort lautet, beide Gedanken können gut nebeneinanderstehen. Wer an den Herrn glaubt, hat ab diesem Moment ewiges Leben, aber zum vollen Ausmaß kommt das ewige Leben erst, wenn wir bei unserem Herrn im Himmel sind. Dann sind die Einflüsse der Welt (hier in Titus sind es z.B. Lügner, faule Bäuche etc. - Kap 1,12) nicht mehr da. Ein Beispiel von einem Kaktus illustriert diesen Gedanken gut: Stell dir vor, du gehst in ein großes, helles Gewächshaus und findest dort einen Kaktus. Er ist einen Meter hoch, hat große Stacheln und bunte Blüten - ein schönes Exemplar denkst du. Ein anderes Mal betrittst du eine Wüste und plötzlich triffst du wieder auf denselben Kaktus. Er hat auch geblüht und hat dieses Mal wieder Stacheln, ist aber 2-3x so groß wie der Erste im Gewächshaus. Der Kaktus ist in beiden Fällen derselben Art, nur die Umgebung ist eine andere. Das Gewächshaus dämmt die Entfaltung des Kaktus ein. So ähnlich ist es mit dem ewigen Leben. Wer glaubt, hat ewiges Leben, befindet sich aber noch auf dieser Erde mit ihrer, für das Glaubensleben, einengenden und schwierigen Umgebung. Wenn wir bei dem Herrn Jesus sind, dann ist alles Negative was uns umgibt weg und das ewige Leben kommt zur vollen Entfaltung. #ewigesleben #hoffnung #widerspruch #jesuserlebt #kaktus #zukunft
- Nur ein Schritt
Heute hat sich die traurige Nachricht in den Medien verbreitet. Laura Dahlmeier ist beim Bergsteigen in Pakistan ums Leben gekommen. Laura war eine beliebte und sehr erfolgreiche deutsche Biathletin. Mehrere Weltmeistertitel, Olympia-Gold und der Gesamtweltcup sind nur einige Auszüge aus dem Palmarès ihrer Karriere. Mit 25 Jahren beendete sie überraschend ihre Laufbahn und widmete sich immer mehr ihrer großen Leidenschaft - dem Bergsteigen. Damit war sie auch in diesem Juli beschäftigt, als sie in den Bergen Pakistans von Gesteinslawinen erfasst wurde und mit 31 Jahren ihr Leben ließ. Als Christ frage ich mich, kannte Laura Dahlmeier Jesus Christus als ihren persönlichen Retter? Mir kommt der Vers in den Sinn, den David einmal zu Jonathan sagt, als Saul ihn ermorden will: „So wahr der Herr lebt und deine Seele lebt, nur ein Schritt ist zwischen mir und dem Tod!“ (1.Sam.20,3b) Wie sieht es in deinem Leben, lieber Leser, aus? Kennst du Jesus Christus? Vielleicht sagst du: „Ich bin jung, ich bin kein Bergsteiger und umbringen möchte mich zurzeit auch niemand.“ Das mag sein, aber den Zeitpunkt unseres Todes weiß nur Gott allein. Jeder Tag kann dein letzter sein. Lass dich warnen und kehre mit deiner Sündenschuld um! „Heute wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!“ (Heb. 3,7) „Wir bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (2.Kor.5,20b) „Glaube an den Herr Jesus und du wirst errettet werden!“ (Apg. 16,31) Sag nicht Nein, denn deine Zeit liegt nicht in deiner Hand. Sag nicht nein, die Zeit vergeht wie die Spur im Sand. Sieh er liebt dich, nimmt deine Sünden und die Lasten dir fort. Neues Leben will er geben. Komm und glaube seinem Wort! (Liederbuch „Sag ja“ Nr. 46) #jesuserlebt #nureinschritt #waskommt #kennstdujesus #heute #lebenundtod
- Die Spannung steigt
Das Unvermeidliche wirft seine Schatten voraus. Jesus Christus wird wiederkommen, um alle Gläubigen zu sich zu entrücken (1.Thess 4,16). Wenige Jahre später wird Er mit ihnen gemeinsam vom Himmel her erscheinen (1.Thess 3,13). Das, was Jesus Christus angekündigt hat, wird schon bald in Erfüllung gehen – und schon heute zeichnet sich manches ab, was noch vor wenigen Jahren und Jahrzehnten undenkbar gewesen wäre. Wir wollen uns nur wenige Beispiele kurz anschauen: Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel gegründet - kurz bevor das britische Mandat über Palästina endete. In Tel Aviv verlas David Ben-Gurion die Unabhängigkeitserklärung. Doch noch in der gleichen Nacht erklärten einige Länder rund um Israel dem jungen Staat den Krieg, was zum israelischen Unabhängigkeitskrieg führte. Jesus hatte vorhergesagt, dass wenn der „Feigenbaum und alle Bäume“ ausschlagen, der Sommer und damit das kommende Friedensreich Christi nahe bevorstehen (Lk 21,29). In dem Ausschlagen des Feigenbaums dürfen wir einen Hinweis auf die Staatsgründung Israels erkennen. Seit 1882 sind mehr als 3 Millionen Juden in ihr Land zurückgekehrt. In mehreren großen Rückwanderungswellen („Alija“) kamen Juden aus Rumänien, Russland, Polen, Österreich, Deutschland und vielen anderen Ländern zurück in ihr Land. Am Ende des 1.Weltkrieg wurde den Juden mit der sog. Balfour Erklärung, „eine nationale Heimstätte“ in Palästina gewährt. Das war noch kein eigener Staat, doch ein Vorläufer dessen. Schon in Hesekiel 36,24 hatte Gott durch den Propheten angekündigt: „Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch sammeln aus allen Ländern und euch in euer Land bringen.“ Diese Rückholung hält bis heute an. Man könnte noch andere Beispiele anführen, um zu beweisen, dass Jesus bald wieder kommen wird. Es ist wahr, was Jesus sagt: „Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.“ (Lk 21,28) #jesuserlebt #waskommt #entrückung #israel #juden #alija #diespannungsteigt
- Halte dein Erbe fest
“[...] Kaleb, der Sohn Jephunnes, der Kenisiter, [...]; denn sie sind dem HERRN völlig nachgefolgt.” (4.Mose 32,12) Die Kenisiter waren Kanaaniter, also Fremde bzw. Nichtjuden. Der Name Kaleb bedeutet auf Hebräisch so viel wie „Hund“, das war ein gängiger jüdischer Beiname für Nichtjuden. Aber Kaleb ist der einzige, von dem wiederholt gesagt wird, dass er „dem Herrn ganz und gar folgte“. Im Gegensatz zu den Tausenden von einheimischen Israeliten, die ihr Erbe im Land leichtfertig wegwarfen und stattdessen den Unglauben wählten, ließ sich Kaleb nicht von dem wahren Gott abbringen, den er gefunden hatte. Eines Tages zogen Kaleb, ein angenommener Jude, und Josua, ein gebürtiger Jude, gemeinsam in das verheißene Land ein. Lasst uns ebenso wie Kaleb mit ganzem Herzen an unserem Erbe festhalten. M. MacMullen #choicegleanings #kaleb #promisedland #kanaan #josua #erbe #festhalten #jesuserlebt
- Wir alle müssen trainieren
Was ist Gottseligkeit? Ein Wort, was wir heute gar nicht mehr so benutzen. Für uns Christen ist es aber von Bedeutung. Gottseligkeit (Titus 1,1) ist, wenn man das tut, wozu der Herr einem den Auftrag gibt und das, was man nicht tut, wenn der Herr direkt anwesend wäre (Zitat von J.N.Darby mit eigenen Worten wiedergegeben). “Übe dich aber zur Gottseligkeit.” (1.Timotheus 4,7b) Gottselig leben ist nichts, was wir von heute auf morgen per Knopfdruck können. Das Wort “übe” im griechischen ist “gymnazo” (eng verwandt mit Gymnastik) = sich üben. Genauso wie man, um fit zu bleiben üben/trainieren muss, so muss auch gottselig leben geübt bzw. trainiert werden. Wobei das letztere trainieren, weitaus wertvoller ist, wie der nächste Vers weiter beschreibt. “Denn die leibliche Übung ist zu wenigem nützlich, die Gottseligkeit aber ist zu allen Dingen nützlich, da sie die Verheißung des Lebens hat, des jetzigen und des zukünftigen” (1.Timotheus 4,8) #training #gottseligkeit #übung #gym #fit #jesuserlebt
- Weitersagen
“Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe! Dieser ist doch nicht etwa der Christus?” (Johannes 4,29) Die „Frau am Brunnen“ hatte gerade eine lebensverändernde Begegnung mit dem Herrn Jesus gehabt. Sie ließ ihren Wassertopf zurück und eilte in die Stadt, um aufgeregt und begeistert zu verkünden: „Ist das nicht der Christus?“ Ich frage mich, ob wir, wenn wir an den Moment zurückdenken, in dem wir unseren Glauben an Christus gefasst haben, die gleiche Leidenschaft im Herzen haben wie diese Frau. Haben wir immer noch das brennende Verlangen, anderen von dem Herrn zu erzählen? Ich vertraue darauf, dass wir das tun. Bob Cretney #weitersagen #choicegleanings #jesuserlebt #begegnung #evangelium
- Was ist die Gemeinde?
"Aber auch ich sage dir: Du bist Petrus; und auf diesen Felsen werde ich meine Versammlung bauen, und die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen." (Matthäus 16,18) "[...] wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat," (Epheser 5,25)
- Unschuldig hoch 3
“Er aber sprach zum dritten Mal zu ihnen: Was hat dieser denn Böses getan? Ich habe keine Todesschuld an ihm gefunden.” (Lukas 23,22a) "[...] der selbst unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen hat, [...]" (1.Petrus 2,24a) Jeder von uns hat einen Sinn für Gerechtigkeit. Du hast sicher auch schon einmal von einem Kriminalfall gehört und über das Urteil den Kopf geschüttelt. Recht und Gerechtigkeit sind eben nicht dasselbe. In Gottes Wort sehen wir dazu das vielleicht bekannteste Beispiel. Jesus Christus steht vor Pilatus und soll zum Tod verurteilt werden. Doch die Anklagepunkte sind mau und es finden sich keine Zeugenaussagen, um Ihn zu verurteilen. Sogar “falsche Zeugen” werden in der Verzweiflung aufgerufen (Matthäus 26,60). Doch in Lukas 23 kommt Pilatus drei Mal zu dem Schluss: “Ich habe keine Todesschuld an ihm gefunden.” Auch Herodes kommt zu demselben Ergebnis (V.15). Wie kann es sein, dass Jesus dennoch den schrecklichen Tod am Kreuz erdulden musste? Die Antwort finden wir im 1. Petrusbrief. Es war eben nicht Seine Schuld (bzw. Sünde), sondern unsere – meine und deine! Die Bibel macht sehr deutlich, dass niemand dem Herrn Jesus auch nur eine böse Tat nachweisen konnte, denn Er kannte keine Sünde (2.Kor.5,21). Wie groß ist doch Seine Liebe zu Dir und mir, sich unschuldig zum Tod am Kreuz verurteilen zu lassen, um uns Vergebung und ewiges Leben zu schenken! “[...] der Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.” (Galater 2,20b) #unschuldig #jesuserlebt #gottessohn #jesuschristus #meineschuld #notguilty #stellvertreter
- Kannst du in Frieden sterben?
“Nun, Herr, entlässt du deinen Knecht, nach deinem Wort, in Frieden; denn meine Augen haben dein Heil gesehen.” (Lukas 2,29-30) Simeon war ein gerechter und gottesfürchtiger Mensch, der auf den Trost Israels wartete (Lukas 2, 25). Er hatte vom Heiligen Geist den Ausspruch bekommen, dass er den Tod nicht sehen werde, bis er den “Christus des Herrn” gesehen habe (Vers 26). Als er den Herrn Jesus als Baby im Tempel sah und Ihn auf den Arm nahm, sprach er diesen wunderbaren Vers: “Nun, Herr, entlässt du deinen Knecht, nach deinem Wort, in Frieden; denn meine Augen haben dein Heil gesehen” (29-30). Simon hat als Teil von einem kleinen Überrest aktiv auf den Herrn Jesus gewartet und währenddessen so gelebt, wie Gott es angeordnet hat (er war gerecht und gottesfürchtig). Es muss eine komische Situation im Tempel gewesen sein, als ein alter Mann ein Baby auf den Arm nimmt und sagt, dass er das Heil gesehen hat. Aber das war Simeon egal, er hat den Trost Israels gesehen, auf den er sein Leben lang gewartet hat, er hat sich gefreut und den Herrn gelobt. Jetzt konnte er in Frieden sterben. Wie ist das bei dir, kannst du von dir sagen, dass du in Frieden sterben kannst? Hast du das Erlösungswerk des Herrn Jesus angenommen und in Ihm das Heil gefunden? Falls nicht, darfst du noch heute zu Ihm kommen und Ihn als deinen Erlöser annehmen, Er hat alles am Kreuz mit Seinem Blut bezahlt. “Denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden” (Römer 10,13). #jesuserlebt #frieden #sterben #heil #jesuschristus #erlösung #simeon
- Durch Prüfungen fest werden
”Achtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Prüfungen fallt, da ihr wisst, dass die Bewährung eures Glaubens Ausharren bewirkt." (Jakobus 1,2-3) Viele Menschen haben Angst vor Prüfungen, aber sie gehören zum Leben dazu. Wenn du studieren möchtest, musst du vorher das Abitur schaffen. Wenn du einen Doktor machen möchtest, musst du vorher den Master absolvieren und um Auto zu fahren, musst du die Führerscheinprüfung bestehen. Wenn du diese Tests bestanden hast, giltst du in der Gesellschaft als angesehener oder bewährter, als wenn du keine Prüfungen gemacht hättest. Im Glaubensleben ist es oft so, dass wir in Prüfungen kommen, die sich nicht planen oder voraussehen lassen. Deshalb ist es wichtig, dass unser Leben von Gottes Wort geprägt ist, damit wir die richtigen Werkzeuge an der Hand haben, um eine plötzliche Prüfung zu bestehen. Auch wenn die Prüfung in dem Moment hart und unangenehm ist, ist der Zweck gut. Paulus schreibt sogar im Römerbrief, dass wir uns der Trübsale rühmen (Römer 5 Vers 3) sollen. Wir dürfen uns darin freuen, weil die Prüfung uns zu bewährten Gläubigen macht, wenn wir darin ausharren. So wie wir ohne Prüfung keinen Abschluss erlangen können, können wir als Christen auch nicht bewährt werden, wenn wir nicht durch Prüfungen gehen. Sie gehören zum Glaubensleben dazu und machen uns fest im Vertrauen auf den Herrn. #prüfungen #angst #glaubensleben #prüfungsangst #imglaubenwachsen #jesuserlebt












