

Deine Suchergebnisse
Diese Website durchsuchen
1368 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Brauchst Du neue Gnade?
„Siehe da war eine Frau, die seit 18 Jahren einen Geist hatte, der sie krank machte. Sie war verkrümmt und konnte sich nicht aufrichten.“ (Lukas 13,11) Vielen Freunden Jesu geht es so wie dieser Frau. Die war einmal aufrecht, befreit zu einem glücklichen, preisenden, zeugniskräftigen Christentum. Aber dann kam der Geist der Ohnmacht, der sie krank machte. Und nun ist sie zur Erde gebeugt, innerlich gerichtet, ohne bleibende Freude, ohne Lobgesang im Herzen, ohne Willen und Mut, den Erlöser zu bezeugen. Lieber Freund, erzähle gleich Jesus deinen Zustand! Sage Ihm die ganze Wahrheit! Zeige Ihm den Punkt, wo du deine erste Liebe verloren hast! Weißt du das nicht? Sei ehrlich! Dein Gewissen hat mit dir bestimmt über diese Sache gesprochen. Und denk daran: Du wirst wie befreit und wieder aufgerichtet, sobald die innere Ursache der Krankheit vor Jesus aufgedeckt wird. Es ist die Wurzel deines inneren Falls, die Er berühren will, wenn Er dir helfen soll. Aber wenn du Ihm deine heimlichen Wünsche auslieferst, wirst du Seine Kraft aufs Neue erfahren. Du sollst den aufrechten Gang, das dem Himmel zugewandte Gesicht, das singende Herz und die innere Freude und Kraft zum Zeugnis für deinen Erlöser wieder bekommen, und im täglichen Leben dienst du Ihm wieder. Jeden Tag gibt es genug von dem Ohnmachtsgeist, der uns zur Erde beugen und unsere Freude, unsere Kraft und unseren Freimut aus unserem Herzen reißen will. Aber Jesus ist stärker. Kann Er Seine Hand auf uns legen, so sagt Er zu uns, wie zu jener Frau: Du bist von deiner Schwäche erlöst. Dann bekommen wir die Gnade, wie befreite, lobende, singende Christen zu leben, Ihm zum Preis, dessen Namen wir tragen. O.H. #gnade #fall #aufstehen #jesus #gott #kraft #ohnmacht #weg #herz #sünde
- Fest entschlossen
„Es geschah aber, als sich die Tage seiner Aufnahme erfüllten, dass er sein Angesicht feststellte, nach Jerusalem zu gehen.“ Der Herr Jesus ist fest entschlossen nach Jerusalem zu gehen, obwohl Er weiß, was Ihn dort erwartet. In Jerusalem erwarten den Heiland unzählige, kräftezehrende Verhöre und Seine Verurteilung, die allen Regeln des Rechts widersprechen wird. Auf dem Obersaal in Jerusalem wird Er ein letztes Mal das Passah mit Seinen Jüngern feiern, um dann verraten und verleugnet zu werden. Unter Anwendung von schrecklicher Gewalt wird Jesus gefangen genommen, um schließlich außerhalb der Stadtmauern gekreuzigt zu werden und für Deine und meine Sünden zu sterben. Jesus weiß aber auch, dass nach den Leiden Seine „Aufnahme“ in die Herrlichkeit des Himmels bevorsteht. Dann wird Er zu seinem Vater zurückkehren. Die bevorstehenden Leiden können den Herrn Jesus nicht davon abhalten, den Weg nach Jerusalem zu gehen. Der Prophet Jesaja hat es prophetisch so ausgedrückt; „Aber der Herr, HERR, hilft mir; darum bin ich nicht zuschanden geworden, darum machte ich mein Angesicht wie einen Kieselstein und wusste, dass ich nicht würde beschämt werden.“ (Jes 50,7) Der Herr ist fest entschlossen, weil Er über die Leiden und den Tod hinaussehen kann: „Hinschauend auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der, die Schande nicht achtend, für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.“ (Hebr 12,2) Auch als die heftigen Leiden und Schmerzen den Herrn Jesus direkt treffen, weicht Er nicht einen Schritt zurück, sondern bleibt weiter entschlossen den Weg ans Kreuz zu gehen. Als der Schöpfer des Universums und auch der Engel, hätte Er die Macht besessen, dem Leiden ein Ende zu bereiten und Engel zur Hilfe zu holen. Ein Seufzer zum Himmel hätte dafür ausgereicht. Doch der Heiland tut es nicht. „Oder meinst du, dass ich nicht meinen Vater bitten könnte und er mir jetzt mehr als zwölf Legionen Engel stellen würde? Wie sollten denn die Schriften erfüllt werden, dass es so geschehen muss?“ (Mt 26,53.54) Wie groß muss die Liebe Jesu zu Dir und zu Seinem himmlischen Vater sein, dass Er den Weg zum Kreuz voller Entschlossenheit zu Ende geht und Seinen Blick nach Golgatha ausrichtet? Er weiß, dass Menschen nur dann errettet werden können, wenn Er den Weg der Leiden im Gehorsam Seinem Gott gegenüber zu Ende geht. Jesus weiß, dass auf die Leiden, die Er zu erdulden hat, unbeschreibliche Herrlichkeiten folgen werden. Er hat das Ziel vor Augen! Hast Du auch das Ziel vor Augen? #kreuz #leiden #herrlichkeit #ziel #schmerzen #jesus #heiland #sterben #tod #himmel
- Bibellese-Adventskalender - Türchen 24 – 1. Korinther 16
Das letzte Kapitel des 1. Korintherbriefes beginnt mit dem Thema „Geldsammlungen“ (Verse 1-4). Der Apostel Paulus fordert die Korinther auf, an jedem ersten Wochentag etwas beiseite zu legen, damit nicht alle erst dann sammeln, wenn der Apostel körperlich anwesend war. Bis heute kennen wir diese Vorgehensweise in Form der „Kollekte“ noch. Aus dem Hebräerbrief geht hervor, dass die Sammlungen am Sonntag in direkter Verbindung mit der Stunde zum Brotbrechen stehen (Hebräer 13,15+16). Wir bringen somit nicht nur Lob, Dank und Anbetung für unseren Herrn Jesus, sondern wir dürfen auch materielle Gaben bringen. Vielleicht ist dein Herz nicht immer so voll, sodass es dir schwer fällt Anbetung zu bringen. Wenn das so ist, dann darfst du trotzdem noch Geld geben. Daran hat Gott Wohlgefallen. Es geht nicht um die Frage wie viel wir geben, sondern es geht um die Frage wie viel wir für uns zurückbehalten. Der Apostel Paulus berichtet den Korinthern noch von seinen weiteren Vorhaben (Verse 5-9). Damit möchte Paulus nicht zeigen, wie viel er für den Herrn arbeitet, sondern in all seinem Tun steht der Herr im Vordergrund und alles soll zu Seiner Ehre geschehen. Zudem hatten die Korinther nun konkrete Gebetsanliegen, die sie persönlich und gemeinsam bringen konnten. Wie geben wir Dinge weiter, die wir für den Herrn tun dürfen? Um uns selbst in den Vordergrund zu stellen? Und wie nehmen wir Dinge auf, die wir von anderen erzählt bekommen? Machen wir es zu einem persönlichen und gemeinsamen Gebetsanliegen? In den Versen 10 bis 18 nennt der Apostel Paulus mehrere Einzelpersonen. Timotheus sollte in Frieden aufgenommen werden, Apollos wollte sich jetzt noch nicht auf den Weg machen, doch zu einer anderen Zeit dazustoßen. Paulus stellt den Korinthern das Haus des Stephanas als Vorbild im Dienst für den Herrn vor. Zudem freute er sich auf die Ankunft von einigen Brüdern, die ihn immer wieder ermutigt hatten. Kennen wir auch so eine lebendige und hingebungsvolle Dienstgemeinschaft, wie wir das bei Paulus und seinen Mitarbeitern sehen? Die letzten Verse dieses Briefes beinhalten einige Grüße an Gläubige und von Gläubigen. Eine Besonderheit für damalige Verhältnisse, völlig ohne Social Media. Haben wir heute vielleicht durch die Vielseitigkeit der Kommunikationsmöglichkeiten den wahren Wert christlicher Gemeinschaft nicht mehr so vor Augen, da die Glaubensgeschwister virtuell ja eh nur einen Klick entfernt sind? Der Apostel Paulus beendet seinen Brief mit einem Appell: Maranatha! Das heißt: Der Herr kommt. Vielleicht erlebst du dieses Jahr Weihnachten sehr einsam und leidest unter den Beschränkungen. Dann gilt besonders dir der Appell, dass der Herr kommt. Er kann heute noch kommen. Erwartest du Ihn? Maranatha! Der Herr kommt! #maranatha #gaben #sammeln #geld #vermögen #grüße #reisen #paulus #dienst #gemeinschaft #derherrkommt #jesuskommtbald #sonntag #kollekte #jesuserlebt #1korinther #weihnachten
- Bibellese-Adventskalender - Türchen 23 – 1. Korinther 15,35-58
Im zweiten Teil des 15. Kapitels geht es primär darum, wie die Auferstehung für die Gläubigen stattfindet. Dabei geht Paulus in seinen Ausführungen auf eine Person ein, die die Auferstehung deshalb in Frage stellte und anzweifelte, weil ihr die Vorstellungskraft fehlte, wie so etwas geschehen sollte. Paulus bezeichnet diese Vorgehensweise, mit seinem Ausdruck: „Tor“, als eine große Dummheit und zeigt in den folgenden Versen, dass ein wacher Blick in die Schöpfung Gottes hilft, die grundlegenden Ereignisse in der Auferstehung zu verstehen. Er vergleicht das Säen eines Korns mit dem Sterben eines Menschen. Der Tod muss auch in der Natur zuerst eintreten, damit etwas neues Wachsen kann. Das Neue entspricht nicht mehr dem Ursprünglichen. Dein Körper in der Auferstehung wird nicht mehr der Körper sein, den Gott dir heute gegeben hat. Es wird ein völlig neuer Körper sein. Dennoch wirst du in dem Auferstehungskörper erkennbar sein. So wie Gott schon heute in der Natur, in seiner Schöpfung, eine unheimliche Vielfalt gemacht hat, wird auch die Auferstehung durch Individualität gekennzeichnet sein (v. 37-42a). Dein Körper, den du heute besitzt, ist durch die Sünde in Mitleidenschaft gezogen. Auch der Körper eines Gläubigen ist von Schwachheit gekennzeichnet. Krankheit und letztlich auch das eigentliche Sterben sind Folgen der Sünde. Daher benutzt Paulus hier die Begriffe „Verwesung“, „Unehre“, „Schwachheit“ und „natürlicher Leib“. Dabei bleibt Paulus aber nicht stehen. Er zeigt, dass die Auferstehung eine völlig andere Qualität haben wird. In der Auferstehung ist alles „Herrlichkeit“ und „Kraft“ und hat einen „geistigen“ und „himmlischen“ Charakter. Im Folgenden macht Paulus deutlich, dass es Christus ist, dem wir diese herrliche Aussicht zu verdanken haben. Er stellt Adam, „den ersten Menschen“, Christus gegenüber, den er als „letzten Adam“ bezeichnet. Der Unterschied wird dadurch deutlich, dass Adam sein Leben von Gott bekam. Er wurde „eine lebendige Seele“. Der Herr Jesus hingegen hatte Leben in sich selbst und konnte Leben geben. Er wird von Paulus als „lebendig machender Geist“ bezeichnet. Deine Beziehung zu dem Herrn Jesus, „dem Menschen vom Himmel“, ist deine Sicherheit, dass du zum Himmel gehörst. Das meint der Ausdruck, dass „wir das Bild des himmlischen tragen“ werden. Darauf darfst du warten. Du darfst IHN erwarten. Darauf, dass die Posaune ertönt (V. 52). Dieses Bild nimmt Bezug auf die damals üblichen Kommunikationswege der Römer. Aber auch das Volk Israel hat in ähnlicher Weise, bei der Reise durch die Wüste, mit der Posaune oder Trompete Signale gegeben. Die erste Posaune rief damals die Menschen zusammen, die zweite gab das Signal sich bereit zu machen. Die dritte und letzte Posaune schließlich gab das Aufbruch-Signal. Wenn der Herr also dieses Signal gibt, wird die Auferstehung „in einem Nu“, in einem winzig kleinen Moment geschehen. Die Toten werden auferstehen. Das haben wir bereits gelernt. Paulus geht nun aber noch kurz darauf ein, dass in diesem Moment auch noch Gläubige auf der Erde leben. So wie sie sind, sind sie aber nicht passend für den Himmel, das macht der Text, besonders in V. 50, deutlich. Das “passend Machen“ geschieht durch ein „verwandelt werden“ (siehe dazu Phil. 3, 21). Dieser Gedanke war den Korinthern, wie auch allen anderen Gläubigen, bis dahin völlig unbekannt. Deshalb nennt er es ein Geheimnis, welches aber jetzt gelüftet wurde. Es wird also in jedem Fall eine große Veränderung stattfinden! Ein Teil davon ist, dass der Tod, besonders als verdiente Folge der Sünde, keine Macht mehr über uns haben wird. Der Auferstehungskörper ist von „Unsterblichkeit“ und Unverweslichkeit“ gekennzeichnet. Der Tod ist vollständig besiegt. Freust du dich schon auf diesen neuen Körper? Du verdankst das alles Gott und seinem Sohn Jesus Christus, durch dessen Werk wir auf der Seite des Siegers stehen. Mach dir das noch einmal neu bewusst! Und lass dich ermuntern, die Zeit, bis der Herr Jesus kommt, zu nutzen im Werk des Herrn. Bitte IHN, dass er dir hilft „überströmend“ im Dienst für IHN zu sein und auch in Schwierigkeiten und bei Widerstand „fest“ und „unbeweglich“ zu stehen. #jesuserlebt #adventskalender #irrlehre #auferstehung #körper #neu #leib #geheimnis #verwandlung #entrückung #tod #leben #verwesung #unverweslichkeit #unsterblich #sterben #veränderung #sünde
- Bibellese-Adventskalender - Türchen 22 – 1. Korinther 15,1-34
In diesem Kapitel macht Paulus die Korinther auf ein Problem aufmerksam, das seinen Ursprung in einer falschen Lehre hatte. Der 12. Vers zeigt uns, dass es unter den Korinthern einige gab, die die Auferstehung leugneten oder in Frage stellten. Paulus tritt daher, geleitet durch den Geist Gottes, eine eindrucksvolle Beweisführung an und macht den Korinthern klar, von welcher Tragweite diese falsche Lehre für einen Gläubigen ist. Zu Beginn seiner Beweisführung stellt Paulus zunächst das Fundament des Glaubens vor. Er zeigt, dass die Lehre der Auferstehung nicht seine menschliche Meinung ist, sondern dass er Gottes Gedanken redete (V.3). Als zweite Sicherheit führt er die Schriften an. Sie bestätigten das von ihm Gesagte. Dabei darf sich der Glaube auf zwei Beweise stützen. Denn Christus war nicht nur so gestorben, wie die Schriften es sagten, sondern ebenso auch begraben worden und auferstanden. Eine dritte Sicherheit stellt Paulus dann in den Personen vor, die den Herrn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. Diese lebten zum Teil noch und waren somit zuverlässige Zeugen. Auch Paulus hatte eine Begegnung mit dem Herrn gehabt (Apg. 9), allerdings zu einem Zeitpunkt, als der Herr schon in den Himmel zurückgekehrt war. Daher verwendet er den Ausdruck der unzeitigen (verspäteten) Geburt (V. 7+8). Der Gedanke daran bringt ihn dazu, über die große Gnade Gottes, die ihm geworden war, nachzudenken. Er erinnert sich daran, wie er die Versammlung Gottes verfolgt hatte und daran, dass er der Gnade Gottes alles verdankt. In diesem Bewusstsein hatte er sich bemüht, möglichst intensiv für den Herrn zu arbeiten, härter als alle anderen, aber auch dazu hatte allein Gott Gnade gegeben. Es gab nichts in seinem Leben, was er sich selbst zuschreiben konnte. Die Ehre gilt allein Gott. In dieser Weise hatte er den Korinthern Christus gepredigt (V. 9-11). Die Verse 12-19 zeigen, wie dem Gläubigen der Boden unter den Füßen weggezogen wird, wenn er sich auf den Gedanken einlässt, es gäbe keine Auferstehung: Wenn es keine Auferstehung gibt, ist Christus auch nicht auferstanden. Wenn der Herr nicht auferstanden ist, gibt es keine Vergebung der Sünden. Wenn es keine Vergebung der Sünden gibt, ist der ganze Glaube sinnlos und die bereits gestorbenen Gläubigen wären verloren. Paulus Zeugnis wäre falsch gewesen und die Gläubigen hätten in diesem Leben alles verpasst und ständen auch im Jenseits mit leeren Händen da. Diese Irrlehre macht den Gläubigen mit einem Schlag zu einem der elendesten Menschen überhaupt. Dann gibt Paulus einen kurzen Überblick, welche Ergebnisse mit der Tatsache der Auferstehung verbunden sind. Die Gläubigen werden auferstehen, weil ER auferstanden ist. Christus wird ein Reich auf dieser Erde haben. ER wird in Gerechtigkeit regieren und über alles erhaben sein. Dann übergibt ER dieses Reich seinem Vater. Damit wird die Ewigkeit eingeläutet, in der Gott alles in allem ist und, durch Christus verherrlicht, in sich selbst vollkommen ruht (V. 20—28) Und alles das, weil Christus auferstanden ist! Merkst du, von welch elementarer Bedeutung die Auferstehung ist? In den folgenden Versen ermahnt er die Korinther, die Flinte nicht ins Korn zu werfen. Sie sollten nicht mit dem Gedanken: „Was nützt es mir, wenn Tote nicht auferweckt werden“, ihre Lebensweise ändern und den Besitzanspruch Christi an ihr Leben beiseite wischen. Paulus ermuntert sie, sich nicht wie Unwissende zu verhalten. Sie sollten sich nicht mit den Leugnern der Auferstehung einlassen, sondern bewusst auf Abstand gehen, um nicht unbemerkt beeinflusst und verführt zu werden. Auch für uns sind die Worte: “Böser Verkehr verdirbt gute Sitten” absolut beachtenswert und von höchster Aktualität. Wir sollten beherzigen was Paulus schreibt: “Werdet nüchtern (das meint unbeeinflusst von Menschenmeinungen zu sein) und sündiget nicht.” Das ist das göttliche Bewahrungsmittel um Irrlehren nicht „auf den Leim“ zu gehen. #jesuserlebt #adventskalender #irrlehre #auferstehung #jesus #vergebung #glaube #zeugnis #christus #sinnlos #ohnesinn #sicherheit #zeugen
- Bibellese-Adventskalender - Türchen 21 – 1. Korinther 14,26-40
Hast Du Dich schon auf die nächste Gemeindestunde vorbereitet? In Vers 26 von 1. Korinther 14 macht der Apostel Paulus klar, dass jeder der Gläubigen in Korinth etwas haben sollte, was er in der Gemeinde zur Erbauung der versammelten Geschwister weitergeben konnte. Allerdings bedeutet für uns die Tatsache, dass ich etwas habe, was ich zum Nutzen anderen weitergeben kann, nicht automatisch, dass ich es auch weitergeben muss. In den Versen 27-30 wird deutlich, dass das Sprachenreden auf maximal 3 Brüder in einer Zusammenkunft beschränkt sein sollte und die Gabe auch nur unter der Bedingung ausgeübt werden sollte, dass ein Ausleger der Sprachenrede zugegen war. Andernfalls sollte der Bruder schweigen. Auch der Dienst der Weissagung (Prophetendienst) wird durch Gott auf 2 oder 3 Brüder nacheinander limitiert (V.29). Die Zuhörer sollten das Gesagte beurteilen und die Gemeindestunden sollten nicht zu einer „One-man-show“ verkommen. Einer nach dem anderen sollte weissagen, damit alle Anwesenden etwas lernen und der Vielfalt unter den Geschwistern entsprochen werden konnte. Das allgemeine Priestertum sollte auch heute noch in den Gemeinden praktiziert werden. Es sollten alle Gläubigen ermutigt werden, ihre Gaben und Fähigkeiten für den Herrn und die Gläubigen einzusetzen. Setzt Du Deine Gaben in der Gemeinde für den Herrn ein? Wird in Deiner Gemeinde jeder dazu ermutigt, seine Gaben für die Mitgeschwister zu gebrauchen? In den Versen 31-32 wird der wichtige Grundsatz vorgestellt, dass die Propheten Kontrolle über das haben, was sie in der Gemeinde sagen. Es kann sich kein Prediger damit entschuldigen, dass seine Gabe „außer Kontrolle“ geraten ist oder er „vom Geist gezwungen“ wurde etwas zu sagen. Niemand "platzt", wenn er nichts sagt, sofern es nicht an der Zeit dafür ist! Der Dienst in der Gemeinde muss immer in Übereinstimmung mit Gottes Wort und nicht in Unordnung, sondern in Frieden geschehen. Die Brisanz der Verse 34-36 liegt in dem Schweigegebot für die Frauen in den Zusammenkünften der örtlichen Gemeinde. Diese Anordnung ist nicht historisch bedingt, frauenfeindlich oder antiquiert, sondern hochaktuell und für die Gemeinden im 21.Jahrhundert nach wie vor bindend und relevant. Der hörbare Dienst in den Gemeindestunden obliegt den Männern. Die Frauen sollen durch ihr Schweigen die Unterordnung unter den Mann und Christus zum Ausdruck bringen. Es ist sogar eine Schande, wenn eine Frau in den Zusammenkünften der Gemeinde redet. Lieber Mann, kannst Du die Fragen, die Deine Frau hat, beantworten? Das ist Deine Verantwortung. Am besten liest Du noch einmal die Erklärung zu 1. Kor 11. Die abschließenden Verse 37-40 legen Nachdruck darauf, dass die Erläuterungen zu den Gemeindestunden, dem Dienst der Brüder und dem Schweigen der Frauen, keine Erfindung von Paulus waren. Es ist „ein Gebot des Herrn“, was auch für jede Gemeinde in unserer Zeit volle Gültigkeit hat. Paulus und damit der Heilige Geist war seiner Zeit, was Frauenrechte betrifft, weit voraus! Das Ziel von jedem Dienst ist die Erbauung der Gemeinde. Dazu hat Gott die Gabe der Weissagung geschenkt. Die Zusammenkünfte einer Gemeinde sollten durch Frieden und Schlichtheit geprägt sein, nicht durch ein wildes Durcheinander und Maßlosigkeit. Wie wird dieses Kapitel in Deiner Gemeinde praktisch umgesetzt? #jesuserlebt #adventskalender #sprachen #sprachenrede #zungenrede #weissagung #weissagen #gemeinde #versammlung #kirche #zusammenkunft #gemeindestunden #dienst #pastor #prediger #gabe #fremdsprache #schweigegebot #frauen #frauendienst #reden
- Bibellese-Adventskalender - Türchen 20 – 1. Korinther 14,1-25
Während Paulus in Kapitel 13 einen gewissen Einschub über die Liebe und ihre Bedeutung gegenüber Erkenntnis, Glaube und Hoffnung gegeben hat, kommt er nun wieder auf den ursprünglichen Gedankengang aus Kapitel 12 und 13,1-3 zurück. Er empfiehlt den Gläubigen zuerst der Liebe nachzujagen, was oft schwer ist, wenn man nur auf das Natürliche, rein Menschliche bei den anderen schaut. Paulus verurteilt ihr Streben nach geistlichen Gaben nicht, zeigt aber genau wie vorher, dass es vorrangige Dinge gibt, die es zu beachten gilt. Das macht er hier an der Gnadengabe des Sprachenredens fest. Was ist Sprachen- oder Zungenreden überhaupt nach Gottes Wort? Nun, die Bibel versteht hierunter das Sprechen in einer Fremdsprache, die der Sprecher vorher nicht gelernt hat. Gott hob somit einen Fluch auf, den er selbst über die Menschen gebracht hatte. (1. Mose 11) Das klarste Beispiel hierfür ist Apostelgeschichte 2,5ff. und wir lernen, dass es ein Zeichen der Anfangszeit und eine Gabe des Heiligen Geistes war, um die Verkündigung des Evangeliums zu unterstützen. (Hebr. 2,3+4) Der Text hier zeigt außerdem, dass es für Ungläubige bestimmt war (Vers 22) und Kapitel 13,8 macht klar, dass diese Gabe langsam an Bedeutung verlor, weil sie ihren Zweck erfüllt hatte. Schon in der Apostelgeschichte hören wir zum Ende nichts mehr von der Ausübung dieser Gabe, auch wenn es sie offensichtlich noch gab. Aber Gottes Wort bzw. der Apostel Paulus räumt dieser Gabe nicht, wie die Korinther es wohl taten und es auch heute noch geschieht, einen Vorrang ein. Es war eine Gabe unter vielen und musste somit auch aus dem richtigen Motiv, der Liebe (Kapitel 13), und zum richtigen Zweck gebraucht werden. In der Gemeinde sollte das Sprachenreden nur geschehen, wenn ein Ausleger da war, einer, der übersetzen und es für alle Zuhörer verständlich machen konnte. Alles soll zur Erbauung der Versammlung geschehen. Beim Sprachenreden kann die Wirkung völlig ausbleiben bzw. ins Gegenteil verkehrt werden und somit Schaden anrichten. Paulus macht klar, dass für die Gemeindestunden die Gabe der Weissagung viel höher anzusehen war als das Sprachenreden. Hierdurch werden die Gläubigen erbaut, ermahnt und getröstet. (Vers 3). Überhaupt soll derjenige, der sich öffentlich beteiligt, nicht zum Eigennutz handeln, sondern das Wohl der anderen im Blick haben. (Verse 4+5, 12, 16+17, 22) Die Weissagung ist für die Gläubigen gegeben und bedeutet zu predigen, was in die Umstände des Nächsten spricht ohne, dass mir diese bekannt sind. Der Herr will dem anderen dadurch Leitung und Wegweisung geben und auf seine innersten Fragen antworten, die nur Er kennt; möglicherweise sogar einen Ungläubigen zur Bekehrung führen. (Vers 24f.) Ein anderer wichtiger Punkt ist, dass wir in den Gemeindestunden und bei jeder Beteiligung einerseits klar vom Geist geleitet sein (Kapitel 12), aber auch unseren Verstand gebrauchen müssen. (Verse 14+15, 19+20) Leitung und Wirkung des Geistes geschieht eben nicht ohne den menschlichen Verstand, sondern auch genau durch diesen, da hier Gottes Geist anknüpfen kann. (vgl. Röm. 8,16f.) Wie ist das bei Dir und mir? Gebrauchen wir unter der Leitung des Heiligen Geistes auch unseren Verstand, um zu beurteilen und zu unterscheiden, was in diesem Moment nützlich wäre? Es muss nicht immer alles menschlicher Logik folgen und wir können die Wirkung dessen, was gesagt wird, oft nicht abschließend einschätzen, aber wir sollen doch urteilen und abwägen. #jesuserlebt #adventskalender #sprachen #sprachenrede #zungenrede #weissagung #weissagen #gemeinde #versammlung #kirche #zusammenkunft #gemeindestunden #dienst #pastor #prediger #gabe #fremdsprache
- Bibellese-Adventskalender - Türchen 19 – 1. Korinther 13
Das Kapitel 13 zeigt, dass die Verschiedenheit der Gaben (Kap. 12) und deren Wirkung (Kap. 14) ein Zentrum benötigen, damit du deine Gabe in Gott gemäßer Weise ausüben kannst. Dieses Zentrum ist die Liebe. Die hier vorgestellte Liebe ist nicht menschlicher Natur und auf Gegenseitigkeit ausgerichtet, wie das in menschlichen Beziehungen der Fall ist. Es geht auch nicht um eigennützige Liebe, sondern der Heilige Geist will uns hier die göttliche Liebe näherbringen. Liebe, die sich dem Anderen zuwendet, ohne etwas zurückzuerwarten. Das große Vorbild ist Gott selbst. Lies dazu 1. Joh. 4, 9+10. Diese Liebe muss uns antreiben bei der Ausübung der Gaben. Ohne sie ist die Gabe unnütz und wertlos; - für dich und auch für Gott. Die Verse 4-7 zeigen uns einige Merkmale dem Wesen Gottes entsprechender Liebe, die in der Ausübung deiner Gabe sichtbar werden muss, damit sie Gottes Zustimmung findet. Der zentrale Punkt dabei ist, dass die eigene Person im Hintergrund verschwindet und „alles erduldet“. Welches Unrecht uns auch trifft, die Liebe behält die Oberhand, sodass wir nicht fleischlich handeln und unser Recht suchen. Der Herr Jesus hat das perfekt umgesetzt. Nimm ihn als Vorbild für dein Leben. Die Verse 8-12 stellen uns, anhand der nie vergehenden Liebe, die besondere Qualität des Göttlichen vor, im Gegensatz zu dem, was in Verbindung mit dem Natürlichen des Menschen steht. Alles, was damit zusammenhängt, wird aufhören oder weggetan werden. Prophezeiungen benötigen wir aufgrund unserer Unvollkommenheit im Glaubensleben und unserer Unwissenheit im Blick auf die Zukunft. Im Himmel haben wir diese nicht mehr nötig. Das Sprachenreden, als Beweis des Wirkens Gottes in den ersten Christentagen, hat bereits sein Ende gefunden. Die Erkenntnis, die heute stückweise ist, bedarf im vollkommenen Zustand der Ewigkeit keines Wachstums mehr. Für unsere Lebenszeit auf der Erde stellt Gott uns drei wichtige Stützen zur Verfügung, das ist die Botschaft von Vers 13. Glaubensvertrauen auf den Herrn, die Hoffnung bald bei IHM zu sein und als Größtes: die Liebe. Sie ist deshalb so groß, weil sie nie aufhört. Glauben wird durch Schauen abgelöst und Hoffnung durch Erfüllung. Die Liebe aber bleibt in Ewigkeit. Lass dich jetzt schon von ihr beherrschen. #jesuserlebt #adventskalender #liebe #love #beziehung #zentrum #gott #jesus #göttlicheliebe #agape #dienst #gaben #wirkung
- Bibellese-Adventskalender - Türchen 18 – 1. Korinther 12,12-31
Wie schon erwähnt, hatten die Korinther eine Gabe “überbewertet” und versuchten dadurch die Bewunderung der Menschen zu erlangen. Der Apostel versucht nun dagegen vorzugehen und erklärt zunächst, dass es nur einen Leib Christi gibt und dieser Leib viele verschiedene Glieder hat (V. 12-13). Zu diesem Leib gehörst auch du, wenn du das Opfer des Herrn Jesus am Kreuz für dich im Glauben angenommen hast. Hierbei handelt es sich um eine sehr wichtige Wahrheit im christlichen Glauben. Es gibt nach Gottes Gedanken nicht mehrere “Leiber” (Kirchen, Gemeinden etc.), sondern einen Leib (lies dazu auch Eph. 4, 4-6). Die vielen unterschiedlichen Gruppierungen die wir heute sehen, sind leider ein Werk von uns Menschen und nicht nach Gottes Gedanken. Gehörst du schon zu diesem Leib Christi? Hast du den Herrn Jesus schon im Glauben angenommen? Heute kannst du noch zu ihm kommen! In dem nun folgenden Abschnitt ab Vers 14 macht Paulus das ganz praktisch deutlich, indem er die Gemeinde als einen Körper vorstellt. Dort gibt es Hände, Füße, Nase, Ohren usw. Jeder hat hier seine ganz spezielle Aufgabe und ist wichtig für den ganzen Körper. Kannst du dir einen Körper vorstellen, der nur aus Augen besteht (V.17)? Das sähe wirklich komisch aus und wäre kein gesunder Körper. So ist es auch im Glaubensleben: Es ist unmöglich, dass jeder die gleiche Aufgabe oder Funktion hat. Das wäre nicht gesund und würde dazu führen, dass, wie bei den Korinthern, eine Gabe überbetont wird. Wenn alle Glieder an diesem Körper ihre Aufgabe wahrnehmen und ausführen, kommt es zu einer Zusammenarbeit, die so funktioniert wie Gott es vorgesehen hat. Das sollte dich und mich ermutigen nicht neidisch zu sein auf Fähigkeiten, die andere haben. Vielleicht kann dein Freund etwas besser als du, aber Gott will dich gebrauchen und hat auch dir eine Funktion an diesem Leib zugewiesen (lies V. 18). Auf der anderen Seite sollten wir aufpassen zu denken, wir könnten alles und haben die anderen nicht nötig. Die Verse 21-24 machen deutlich, dass gerade die Schwächeren besonders wertvoll in Gottes Augen sind. Wir sollten uns nie in Gedanken über andere stellen! Das Ziel dieser Anweisungen wird in den Versen 25-26 deutlich: Eine echte Anteilnahme am Leben unserer Mitchristen, sowohl in Leiden als auch dann, wenn es Grund zur Freude gibt. Paulus schließt das Kapitel mit einigen rhetorischen Fragen an die Korinther (V. 28-31). Die Antwort hierauf fällt dir sicher nicht schwer. #jesuserlebt #adventskalender #gnade #gabe #gnadengabe #mann #frau #gläubig #geschenk #vielfalt #souveränität #geber #christen #gemeinde #versammlung #körper #leib #glieder #neid #zusammenarbeit
- Bibellese-Adventskalender - Türchen 17 – 1. Korinther 12,1-11
Nach den Anweisungen zum Mahl des Herrn in Kapitel 11, kommt der Apostel Paulus jetzt auf das Thema Gnadengaben zu sprechen. In den Versen 1-3 betont er aber zunächst, dass die Korinther nicht mehr unter der Macht von Dämonen standen, wie es vor ihrer Bekehrung der Fall war. Dadurch wurden sie zum Götzendienst angeleitet, doch das sollte jetzt vorbei sein! Eine Gnadengabe ist eine Fähigkeit, die Gott in seiner Souveränität allen Gläubigen gibt, um damit anderen Menschen zu dienen und dadurch auch für Gott selbst tätig zu sein. Wem dienst du? Gibt es Dinge in deinem Leben, die dich gefangen nehmen und plötzlich ist keine Zeit mehr für Gott da? Er möchte uns dabei helfen, davon frei zu werden. In den Versen 4-11 beschreibt Paulus, dass alle Gaben von Gott kommen, egal um welche es sich handelt. Es ist beeindruckend zu sehen, dass bei der Verwaltung dieser Gaben alle drei Personen der Gottheit beteiligt sind (lies aufmerksam die Verse 4-6). In Vers 7 sehen wir außerdem, dass die Gaben immer zum Nutzen der Menschen sind. Darauf folgt eine Aufzählung der verschiedenen Gaben, hier gibt es also eine echte Vielfalt (V. 8-10). Diese Aufzählung muss allerdings nicht als vollständig angesehen werden (vergleiche dazu auch Römer 12, 6-8). Bei der Austeilung ist der Geist absolut souverän (V. 11). Gott weiß ganz sicher, womit er dich für deine Aufgaben ausstatten will. Hast du schon erkannt, welche Gabe Gott dir zugeteilt hat? Nutze Sie, um damit deinen Mitmenschen zu dienen und Gott eine Freude zu machen. Wenn du dir unsicher bist, bitte Ihn im Gebet darum dir zu zeigen, wie du für Ihn tätig werden kannst. Wenn du dann einfach die Aufgaben anpackst, die vor deinen Füßen liegen, wirst du deine Befähigung kennenlernen. Viele Gaben sind zum Wohl der Gemeinde bestimmt, z.B. das Wort der Weisheit, Weissagung oder die Unterscheidung der Geister (V. 8-10). Andere waren besonders für die Christen in der Anfangszeit bestimmt und haben danach aufgehört, z.B. Krankenheilung, Reden in Sprachen (die man nicht gelernt hat). Bei den Korinthern lag nun das Problem vor, dass diese Gabe des Sprachenredens überbetont wurde. Einzelne versuchten dadurch besonderes Ansehen in der Gemeinde zu erlangen, anstatt diese zu erbauen. Diesem Missbrauch muss der Apostel hier begegnen. Dazu mehr in den nächsten Tagen... #jesuserlebt #adventskalender #gnade #gabe #gnadengabe #gott #vater #sohn #heiligergeist #mann #frau #gläubig #geschenk #vielfalt #souveränität #geber #christen #gemeinde #versammlung
- Bibellese-Adventskalender - Türchen 16 – 1. Korinther 11,17-34
Das Hauptthema der Verse 17-34 ist die Belehrung über das Abendmahl, was auch das Mahl des Herrn genannt wird. Besuchst Du eine Gemeinde, wo regelmäßig das Abendmahl gefeiert wird? In den Versen 17-23 spricht Paulus über das Zusammenkommen als Gemeinde. Das Zusammenkommen als Gemeinde ist etwas Großartiges. Die Gläubigen eines Ortes treffen sich einfach als Glieder des Leibes Christi – dabei verbindet sie nicht ein Glaubensbekenntnis, der Name oder die Mitgliedschaft einer Gemeinde, sondern die Tatsache, dass der Herr Jesus Seine Gegenwart verheißen hat (Mt 18,20), wenn die Gläubigen dem Herrn Jesus die volle Autorität in den Gemeindestunden einräumen. Du findest einige Beispiele für den Zweck des Zusammenkommens als Gemeinde in Apg 2,42. Die ersten Christen trafen sich zum Gebet, um die Lehre der Apostel zu studieren, zum Abendmahl und um Gemeinschaft zu pflegen. Bei den Korinthern gab es leider Spaltungen (V.17 -19), sodass nicht mehr alle an einem Strang zogen. Nach außen hin sah noch vieles toll aus, aber die Fassade bröckelte gewaltig. Zudem trugen sie die gesellschaftlichen Unterschiede in die Gemeinde hinein (V.20-23). Das Abendmahl hatten sie mit einer normalen Mahlzeit verbunden, bei der sich die Reichen die Bäuche vollschlugen und sich betranken, während die Armen auf der Strecke blieben. Das sollte niemals in einer Gemeinde der Fall sein! Gibt es in Deiner Gemeinde auch Spaltungen, vllt. Durch unterschiedliche Meinungen zum Umgang mit Corona, der Frauenfrage, oder Ähnlichem? Bete dafür, dass Gott die Ehre bekommt. In den Versen 23-26 stellt Paulus das Abendmahl vor. Er hatte von dem Herrn Jesus selbst eine besondere Offenbarung dazu erhalten. Obwohl Jesus in dieser letzten Nacht vor Seiner Kreuzigung an sich hätte denken können, hat er das Abendmahl für Seine Jünger eingesetzt, was wir bis zu Seinem Wiederkommen feiern sollen. Es ist einerseits ein Gedächtnismahl, wobei wir an Ihn, Seinen Leiden und Tod, denken (V.24.25). Gleichzeitig ist es ein Verkündigungsmahl (V.26), wir verkündigen Seinen Tod vor allen, die es sehen wollen, vor Menschen und Engeln. Brot und Kelch sind dabei Symbole für den Körper und das dahingegebene Leben des Herrn Jesus. Es geht nicht um irgendwelche mystischen Zeichen und Handlungen wie es in der katholischen Kirche gelehrt wird. Das Brot bleibt Brot und der benutzte Wein, bleibt Wein. An Seinem Körper hat der Herr Jesus alle unsere Sünden getragen (1.Petr 2,24) und Sein Leben hat der Herr Jesus zur Vergebung unsere Sünden hingegeben (Hebr 9,22). In den Versen 27-34 geht es um die Frage wie die Korinther (Du und ich) an dem Abendmahl teilnehmen. Es geht darum nicht auf unwürdige Art und Weise am Abendmahl teilzunehmen. Wenn du bekehrt bist, bist zu grundsätzlich würdig, um daran teilzunehmen, aber es kann Sünde, Gleichgültigkeit oder Ähnliches in unserem Leben sein, die wir unbedingt zunächst wegräumen sollten, bevor wir von dem Brot essen und dem Kelch trinken. Bevor wir am Abendmahl teilnehmen, sollten wir uns selbst prüfen, ob alles in Ordnung ist (V.28), um nicht unter das Gericht Gottes zu kommen (V.29). Dabei geht es nicht um das ewige Gericht in der Hölle, sondern um die Regierungswege Gottes mit Seinen Kindern. Bei den Korinthern waren manche Gläubige krank und schwach, manche auch gestorben. Diese Zucht möchte Gott uns ersparen (V.30). Abschließend weist Paulus noch einmal drauf hin, dass eine Gemeinschaft von Gläubigen nur funktionieren kann, wenn alle aufeinander Rücksicht nehmen (V.31-34) und nicht jeder nur an sich selbst denkt. Nimmst Du schon am Abendmahl teil? #jesuserlebt #adventskalender #abendmahl #brotbrechen #mahldesherrn #selbstprüfung #selbstgericht #brot #wein #kelch #symbol #leib #körper #leben #blut #gemeinde #versammlung #kirche #zusammenkommen
- Bibellese-Adventskalender - Türchen 15 – 1. Korinther 11,1-16
Wie denkt Gott eigentlich über die Rollen von Mann und Frau in unserer Zeit? Das 11.Kapitel des 1.Korintherbriefes gibt eine Menge Antworten auf diesen Fragenkomplex und ist damit hochaktuell und brisant zugleich. Nach der Aufforderung seine Nachahmer und Nachahmer Jesu Christi zu sein (V.1), lobt Paulus die Korinther, weil sie immer wieder an ihn dachten und seine Unterweisungen nicht einfach ablehnten (V.2). Es gab viele Probleme in der Gemeinde in Korinth, Grund zum Tadeln, aber die Korinther hatten ihre Ohren nicht auf Durchzug geschaltet, sondern zugehört. Wie gehst Du mit diesem Kapitel um? Welchen Stellenwert hat es in Deiner Gemeinde? In Vers 3 präsentiert Paulus die Schöpferordnung Gottes für alle Menschen, so wie sie auch im Jahr 2020 noch aktuell ist, obwohl in der Welt um uns herum alles ganz anders läuft. In dieser Rangordnung steht Gott ganz oben, dann Christus das Haupt des Mannes als Mensch, dann der Mann als Haupt der Frau und dann die Frau. Es geht in der Ordnung Gottes nicht um eine Abstufung in der Wertigkeit, sondern um eine Rangordnung, die aus der Erschaffung von Mann und Frau hervorgeht. In den Versen 4-7 lernst Du, dass diese Rollenverteilung Gottes auch im alltäglichen Leben sichtbar werden soll. Das geschieht zum einen dadurch, dass der Mann sich beim öffentlichen Beten (Reden zu Gott) und Weissagen (Reden aus der Gegenwart Gottes zu den Menschen) nicht den Kopf bedeckt, weil er dadurch ausdrückt, dass er in der sichtbaren Schöpfung kein Haupt über sich hat. Christus, sein Haupt, ist jetzt im Himmel (vgl. V.7). Auf der anderen Seite soll die Frau beim öffentlichen Gebet und Weissagen ihren Kopf bedecken, weil sie dadurch zum Ausdruck bringt, dass sie ein sichtbares Haupt über sich hat – den Mann. Sie tut dann etwas, was Gott eigentlich den Männern zugedacht hat (1.Tim 2,8), macht aber durch die Kopfbedeckung klar, dass sie ihre eigentliche Stellung vor Gott nicht verlassen möchte. In den Versen 6-7 macht Paulus zudem deutlich, dass eine Frau sich die Haare abschneiden (kurz scheren, wie bei einem Mann) lassen könnte, wenn sie sich nicht bedecken möchte. Sie entehrt durch ihr Nichtbedecken, den Mann, der ihr Haupt ist. Ab Vers 8 liefert Paulus eine Reihe von Gründen für die von Gott gegebene Rollenverteilung. In der Reihenfolge der Schöpfung, war der Mann zuerst, dann wurde die Frau aus dem Mann geschaffen (V.8). Die Frau wurde um des Mannes Willen geschaffen, sie sollte eine Hilfe für den Mann sein (V.9). Der Mann soll aber nicht über die Frau herrschen, sondern sie lieben (Eph 5,25). Ein weiterer Grund für die Bedeckung der Frau beim Gebet und Weissagen sind die Engel (V.10), die die Weisheit Gottes in der Gemeinde Gottes beobachten (Eph 3,10). Sie sehen zu, wie Mann und Frau, die von Gott zugedachten Rollen in der Schöpfung beachten. Bei allen Unterschieden von Mann und Frau in der Schöpfungsordnung Gottes, haben sie doch ihren Platz gemeinsam vor Gott. Der eine kann nicht ohne den anderen – das ist auch gut so (V.11.12). Abschließend weist Paulus noch einmal auf das natürliche, menschliche Empfinden in der Frage von Kopfbedeckung und Haarlänge hin. Langes Haar steht in der Bibel immer in Verbindung mit Unterordnung (V.14.15). Es geht hier nicht darum, zu diskutieren wie lang nun „lang“ ist! Das Thema der Schöpferordnung ist hochaktuell, nicht veraltet oder längst überholt, weil hier der historische Kontext nicht mehr zu passen scheint. Nimm Gott beim Wort! Was sind die sichtbaren Zeichen im Christentum, die Gott gegeben hat? #jesuserlebt #adventskalender #ordnung #schöpferordnung #mann #frau #schöpfung #unterordnung #rangordnung #wertigkeit #gottesplan #haare #schneiden #kopfbedeckung #kopftuch #gott #jesus












