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- Hast Du alles im Blick?
„Und der HERR erschien ihm (Abraham) bei den Terebinthen Mamres; und er saß am Eingang des Zeltes bei der Hitze des Tages. Und er erhob seine Augen und sah: Und siehe, drei Männer standen vor ihm; ...“ (1.Mose 18,1-2) Abraham saß am "Eingang seines Zeltes". Er hatte sich trotz der Hitze nicht ins Zelt zurückgezogen. Er war auf “seinem Posten”, als sich drei Männer näherten. Er konnte sie schon von weitem sehen und lädt sie zum Essen ein. Wir lernen hier, dass auch wir gastfreundlich sein sollen. Dazu finden wir in Gottes Wort noch weitere Stellen (vgl. Heb.13,2). Doch darüber hinaus ist Abraham ein praktisches Vorbild für die Männer, als das Haupt der Familie (1.Tim.3,12). Sind die Männer in der Lage zu überblicken, wer oder was im eigenen Haus ein- oder ausgeht? Das kann ganz praktisch werden, wenn andere zu Besuch kommen. Wir möchten den Gedanken auch auf das Internet anwenden. Es ist sehr viel schwerer zu bewerten und zu überblicken, welche Inhalte sich z.B. die eigenen Kinder ansehen. Hier lauern große Gefahren, die der Teufel ausnutzen möchte, um zur Sünde zu verleiten. „Die Diener [...], die ihren Kindern und den eigenen Häusern wohl vorstehen; ...“ (1.Tim.3,12) #zelt #abraham #haus #familie #eingang #schutz #haupt #internet #jesuserlebt
- Eine tüchtige Frau - Freude
„Sie sucht Wolle und Flachs und arbeitet dann mit Lust ihrer Hände“ (Sprüche 31 Vers 13). In Zeiten von Internet und Amazon haben wir kein Problem mehr damit, die notwendige Kleidung zu besorgen. Wir müssen nicht einmal mehr das Haus verlassen. Damals war das natürlich anders. Das Beschaffen von Wolle und Flachs für die Herstellung von Kleidung war mit Arbeit und Mühe verbunden. Doch diese tüchtige Frau scheute diese Mühe nicht; auch nicht die Arbeit, die damit verbunden war, danach entsprechende Kleidungsstücke herzustellen. Sie sah es nicht als Schinderei an, sondern sie arbeitete mit Freude und Engagement. Die Liebe zu ihrem Mann (und ihren Kindern) beflügelte sie. Die täglichen Pflichten einer Hausfrau und Mutter können aus zwei Blickwinkeln betrachtet werden. Man(n) (respektive Frau) kann sie entweder als Last und Mühe ansehen, oder Man(n) (respektive Frau) kann sie mit Freude und Lust tun. Ich zitiere noch einmal meine Großmutter, die uns früher häufig sagte: „Was man gerne tut, geht noch mal so gut.“ Das schließt die täglichen Aufgaben einer Hausfrau und Mutter ein. Wenn die Liebe zu Ehemann und Kindern das Motiv ist, wird die Last der täglichen Arbeit deutlich leichter. Aus Frust wird Lust. Und wenn wir sie dann noch als Dienst für den Herrn ansehen, können wir Ihm sogar darin „mit Freuden“ dienen (Ps 100,2). #freude #frau #sprüche31 #hausfrau #mutter #ehefrau #jesuserlebt #liebe #arbeit #mühe
- Gehört die Gemeinde dem Pastor?
… und auf diesen Felsen werde ich meine Versammlung bauen, und die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen. (Mt 16,18.) Viele Pastoren und Gemeindeleiter sprechen von “ihrer” Gemeinde als würde die Gemeinde wirklich ihnen gehören. Vielleicht hast Du auch schon einmal von “deiner” Gemeinde gesprochen. Natürlich weiß ich, was Du damit meinst und ich will Dir auch gar keinen Vorwurf machen, aber es ist bei allem gut zu schauen, was Gott darüber denkt. Die erste Erwähnung der Gemeinde (gr. Ekklesia) in der Bibel bringt es auf den Punkt, wem die Gemeinde eigentlich gehört. Es ist die Gemeinde, die dem Herrn Jesus Christus gehört. Jesus spricht von “meiner” Versammlung. Paulus erweitert den Gedanken in 1.Timotheus 3,15, indem er von der “Versammlung des lebendigen Gottes” spricht. Die Gemeinde gehört also dem Herrn Jesus, sie gehört Gott und sonst niemandem. Sobald Menschen anfangen die Gemeinde als ihr Eigentum zu betrachten und dort Autorität ausüben wollen, gibt es Probleme, Spaltungen und schließlich Trennungen innerhalb der Gemeinde. Gerade in der heutigen Zeit sollten wir wieder anfangen zu fragen, wem die Gemeinde gehört und wer wirklich Autorität in der Gemeinde hat! #Gemeinde #Pastor #leiter #jesuserlebt
- Geh zuvor hin!
„Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh zuvor hin, versöhne dich mit deinem Bruder; und dann komm und bring deine Gabe dar.“ (Mt.5,23+24) Diese Anweisung aus Gottes Wort ist gut zu verstehen. Und doch wird sie häufig nicht umgesetzt. Für einen Gläubigen geht es hier nicht um das wortwörtliche Darbringen eines Opfers wie im Alten Testament. Im 1.Petrusbrief lernen wir, dass damit geistliche Opfer der Anbetung gemeint sind, die wir Gott aus Dankbarkeit bringen dürfen: „[…] um darzubringen geistliche Schlachtopfer, Gott wohlangenehm durch Jesus Christus.“ (1.Pet.2,5b) Bevor wir am Sonntag zusammenkommen, um an den Tod des Herrn zu denken und Ihm für Sein wunderbares Werk zu danken, sollten alle zwischenmenschlichen Probleme zwischen Gläubigen ausgeräumt sein. Dazu ist Offenheit und Vergebungsbereitschaft nötig (Mt.18,21f). Ein praktisches Beispiel aus dem Leben von Bakht Singh: „Ich erinnere mich daran, wie ich an einem Sonntag schon früh gekommen war und mich mit einem außergewöhnlichen Verlangen nach der Gemeinschaft beim Tisch des Herrn hinsetzte. Ein Bruder namens Devadas sprach über Matthäus 5,23-24.[…] Da erinnerte ich mich plötzlich daran, dass ich einen Bruder kürzlich verletzt hatte, als ich eine Einladung, bei ihm zu essen, nicht annahm. Ich bat Gott um Vergebung und versprach: ‚Herr, ich werde das nachher sofort wieder in Ordnung bringen.‘ Dann wiederholte Devadas: ‚Geh zuvor hin, versöhne dich, und dann bringe deine Gabe dar.‘ Ich sprang auf, verließ meinen Platz, und obwohl es ein sehr heißer Tag im Mai war, rannte ich den ganzen Weg – es waren immerhin etwa 400m – zu dem Bruder, darauf hoffend, dass ich noch rechtzeitig zurück sein würde. ‚Hast du etwas gegen mich?‘, fragte ich ihn, sobald ich ihn sah. Er bejahte es, und ich bat ihn um Vergebung, woraufhin wir niederknieten und gemeinsam beteten. Dann rannte ich wieder zurück und kam zu meiner großen Freude gerade noch rechtzeitig zum Abendmahl wieder an.“ (T.E. Koshy / Bakht Singh – Ein auserwähltes Werkzeug Gottes in Indien / CLV). #anbetung #versöhnung #vergebung #jesuserlebt
- Wie ein Ochse?
“Ein Ochse kennt seinen Besitzer, und ein Esel die Krippe seines Herrn; Israel hat keine Erkenntnis, mein Volk hat kein Verständnis.” (Jes.1,3) Gott hat sich sehr bemüht, um Sich ein Volk zu erkaufen, aber die Nation der Juden rebellierte gegen Seine Absichten und Fürsorge für sie. Sie zeigten noch nicht einmal das instinktive Bewusstsein und den Respekt, den ein Ochse gegenüber seinem Besitzer hat oder ein Esel für die Krippe seines Herrn. Lasst uns nicht an dieser Aufforderung vorübergehen, ohne unsere eigenen Herzen zu prüfen. Die Krippe spricht davon, wo wir ruhen und Nahrung aufnehmen. Wie gut kennen wir das Wort Gottes und Seine Person? Sind wir bereit bei Ihm zu ruhen, Seinen Verheißungen zu vertrauen und Seine Gebote zu achten? Die Botschaft des Propheten ist zeitlos. Wir schulden Ihm völlige Loyalität, nicht einfach ein oberflächliches, religiöses Nicken. #jesaja #ochse #esel #gotteswort #gott #volk #jesuserlebt
- Rettung hoch drei
„Und es ist sonst kein Gott außer mir; ein gerechter und rettender Gott ist keiner außer mir! Wendet euch zu mir und werdet gerettet, alle ihr Enden der Erde! Denn ich bin Gott und keiner sonst.“ (Jes.45,21-22) Wenn wir Gottes Wort lesen stellen wir fest, dass Gott ein rettender Gott ist. Er kann und will Menschen retten. Wie tut Er das? Die Bibel zeigt uns drei verschiedene „Arten“, wie Gott Menschen rettet: 1. In dem Herrn Jesus, Seinem Sohn, bietet der allmächtige Gott den Menschen Rettung von Sünde und Schuld an. Wenn Du glaubst, dass Jesus auch für Dich am Kreuz von Golgatha gestorben ist, wirst Du gerettet vor dem Zorn Gottes über die Sünde: „Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Heiland (Retter)-Gottes erschien, errettete er uns, …“ (Titus 3,4) 2. Als Gläubige haben wir im täglichen Leben immer wieder Rettung nötig. Rettung aus Problemen oder Gefahren. In der Bibel finden wir viele Beispiele, wie Gott immer wieder als Retter eingeschritten ist. Zum Beispiel als das Volk Israel vor dem Meer stand und der Feind auf sie zustürmte. Gott schaffte Rettung indem Er die Wasser teilte: „Und Mose sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht! Steht und seht die Rettung des HERRN, die er euch heute verschaffen wird;“ (2.Mose 14,13) 3. Auch in Zukunft wird Gott sich noch einmal als der große Retter aller Gläubigen zeigen. Bei der Entrückung wird der Herr Jesus Seine Gemeinde nach Hause holen. Das wird passieren bevor Gott das Gericht über die ganze Erde bringen muss, die in großer Sünde lebt. Dieser Zeitpunkt rückt immer näher: „denn jetzt ist unsere Errettung näher, als damals, als wir gläubig wurden“ (Römer 13,11). Danke Gott für diese wunderbare Rettung, die Er für Dich geschaffen hat und schaffen wird! „und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat – Jesus, der uns errettet von dem kommenden Zorn.“ (1.Thess.1,10)
- Der Reichtum des Herrn Jesus Christus
“Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet.” (2.Korinther 8,9) Der Herr Jesus ist der großzügigste und freigebigste Mensch, der jemals auf dieser Erde gelebt hat. Er ist auch das perfekte Vorbild für uns, wenn es um das Thema „Geben“ geht. Am Ende Seines Lebens hat Er am Kreuz von Golgatha alles gegeben, was Er besaß. Jesus hat sogar Sein eigenes Leben gegeben. Doch wie reich war der Herr Jesus Christus? Von Ewigkeit her, d.h. „vor Grundlegung der Welt“, war Er reich an Gemeinschaft. Im Haus des Vaters lebten der Vater, der Sohn und der Heilige Geist in ungetrübter und herrlicher Gemeinschaft und Liebe miteinander. (vgl. Joh 17,24) Darüber hinaus ist der Herr Jesus der Schöpfer des Universums und der Erde im Speziellen. Alles gehört Ihm: „Denn mein ist alles Getier des Waldes, das Vieh auf tausend Bergen … denn mein ist der Erdkreis und seine Fülle.“ (Ps 50,10.12) Kein Mensch kann von sich sagen, dass ihm alles gehört. Auch nicht der aktuelle Spitzenreiter der Forbes-Liste. Doch Jesus Christus ist auch der Erhalter aller Dinge, die Er geschaffen hat. Ohne Ihn existiert nichts. Er trägt „alle Dinge durch das Wort Seiner Macht.“ (Heb 1,3). Dass Du heute leben und atmen kannst, verdankst Du allein Ihm. Jesus Christus ist reich an Weisheit, denn in Ihm sind „verborgen … alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.“ (Kol 2,3) Willst Du etwas wissen? Er weiß es. Brauchst Du Wegweisung? Dann frag Ihn. Jakobus ermutigt uns gerade dazu, auf den Reichtum an Weisheit des Herrn Jesus Christus zurückzugreifen: „Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden.“ (Jak 1,5) #jesuschristus #reichtum #gnade #armut #weisheit #erretter #jesuserlebt
- Eine tüchtige Frau - Liebe
„Sie erweist ihm Gutes und nichts Böses alle Tage ihres Lebens“ (Sprüche 31,12). Die erste Sorge einer guten Ehefrau gilt ihrem Ehemann, denn sie liebt ihn. Es gibt in dieser Welt zahllose Definitionen für das, was Liebe ist. Die Liebe einer Frau zu ihrem Mann und umgekehrt kann man allerdings schwerlich eindeutig definieren. Man kann sie aber – ähnlich wie die Liebe Gottes – sehen. Liebe erweist sich darin, dass sie sich hingibt. Zu lieben bedeutet zu geben. Deshalb liebt eine Frau, die ihrem Mann Gutes und nichts Böses erweist, ihren Mann. Der Ehemann ist und bleibt auf dieser Erde der erste Gegenstand der Liebe einer Frau. Dann folgen – wenn der Herr sie gibt -Kinder und sonstige Bezugspersonen. Das ist die von Gott bestimmte Reihenfolge. Paulus lässt den jungen Frauen durch Titus die Anweisung geben, dass sie erstens ihre Männer und zweitens ihre Kinder lieben sollen. Drittens sollen sie mit häuslichen Aufgaben beschäftigt sein (vgl. Tit 2,4). Es handelt sich nicht um irgendeine antiquierte Vorschrift, sondern um eine Anweisung Gottes, die immer noch gültig ist. Dieses Ranking gilt in den irdischen Beziehungen. Dass darüber hinaus natürlich der Herr immer den ersten Platz haben muss, steht völlig außer Frage. In den irdischen Beziehungen einer verheirateten Frau hat der eigene Ehemann Vorrang vor den Kindern, den Eltern, dem Haushalt oder dem Beruf. Auf ihn ist diese tüchtige Frau zuerst fixiert. Sie beweist ihm ihre Liebe, indem sie ihm Gutes und nichts Böses tut. Das gilt nicht speziell für die Flitterwochen, sondern „alle Tage ihres Lebens“. Erst im Ehealltag und besonders in schwierigen Umständen beweist es sich, ob eine Frau ihrem Mann Gutes erweist oder nicht. Die Liebe einer Frau kann leider wie jede andere Liebe „erkalten“ (vgl. Mt 24,12). Die „erste Liebe“ (d. h. die beste Liebe) kann verloren gehen (vgl. Off 2,4). Deshalb gilt es, das Feuer der Liebe in jeder Ehe brennend zu erhalten. #liebe #beziehung #tüchtigefrau #sprüche31 #ehe #familie #jesuserlebt
- Schnell vergessen
“Schnell vergaßen sie seine Taten, warteten nicht auf seinen Rat;” (Ps.106,13) Menschen sind vergesslich. Ganz besonders dann, wenn die Zeiten schwer sind. Unser Herr war in der Vergangenheit gut zu uns. Warum sollte Er uns verlassen, wenn wir in großer Not sind? Denken wir immer wieder daran, was Er uns Gutes getan hat und warten auf Seine Führung. Sein liebevoller Rat wird uns durch alles hindurchführen, was wir vor uns haben. A.B. #vergessen #gottistgut #führung #imalltag #jesuserlebt
- Auferweckt & auferstanden
„Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wiedernehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Gewalt, es zu lassen, und habe Gewalt, es wiederzunehmen...“ (Joh.10,17+18) „Halte im Gedächtnis Jesus Christus, auferweckt aus den Toten,…“ (2.Tim.2,8) Beides ist wahr. Der Herr Jesus ist Gottes Sohn und als vollkommener Mensch über diese Erde gegangen. Gleichzeitig ist Er vollkommen Gott und hat Macht über Leben und Tod. Das zeigt sich unter anderem in Seiner Auferstehung, nachdem Er das Erlösungswerk am Kreuz von Golgatha vollbracht hatte. Im Johannes-Evangelium lesen wir davon. Er hat Gewalt (oder Macht) Sein Leben zu lassen und es wieder zu nehmen. Beides ist für uns unmöglich. Wir können nicht willentlich aufhören zu leben, weil wir es wollen. Noch viel weniger kann ein Mensch, der gestorben ist, sein Leben wiedernehmen. Der Herr Jesus ist einzigartig in Seiner Person (Joh.3,16). Gleichzeitig sehen wir auch, dass Gott, der Vater, dieses Werk des Herrn Jesus vollkommen angenommen hat. Es ist nichts übriggeblieben, was noch getan werden muss. Unsere Sünden sind vergeben, wenn wir an Ihn glauben. Durch Seinen Tod am Kreuz hat Er alles gut gemacht. Als Bestätigung hat Gott Ihn aus den Toten auferweckt und Ihm zur Ehre den höchsten Platz im Himmel gegeben. Auch wenn wir es jetzt noch nicht sehen, Er wird einmal über alles herrschen – ohne Ausnahme (Phil.2,10). Wir haben einen lebendigen Herrn im Himmel! „...indem er (Gott) ihn (Jesus Christus) aus den Toten auferweckte; (und er setzte ihn zu seiner Rechten in den himmlischen Örtern, über jedes Fürstentum und jede Gewalt und Kraft und Herrschaft und jeden Namen,...“ (Eph.1,20+21) #auferweckt #auferstanden #jesus #jesuserlebt #gott #mensch
- Eine tüchtige Frau - Zuverlässigkeit
„Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie, und an Ausbeute wird es ihm nicht fehlen“ (Vers 11). Niemand kennt seine Ehefrau so gut, wie der eigene Ehemann. Zumindest sollte es so sein. Beide sind in Gottes Augen „ein Fleisch“, d. h. eine untrennbare Einheit nach Geist, Seele und Körper. Es ist eine Lebens-, Liebes- und Dienstgemeinschaft. Leben Mann und Frau das in einer guten Ehe aus und praktizieren dieses Mit- und Füreinander, kann sich einer auf den anderen verlassen. Eine gute Ehefrau trägt durch ihr Verhalten dazu bei, dass ihr Mann ihr volles Vertrauen schenkt. In einer solchen Ehe gibt es keine Geheimnisse voreinander. Der Mann vertraut nicht nur auf das, was seine Frau tut, sondern das Vertrauen kommt von Herz und geht zu Herz. Es umfasst ebenso die gegenseitigen Empfindungen. Die Zuverlässigkeit der Frau wird durch das Vertrauen ihres Mannes belohnt, während der Mann von ihrer Zuverlässigkeit profitiert. #zuverlässigkeit #frau #vertrauen #mann #ehe
- Eine tüchtige Frau - Anfang und Ende
Der biblische Bericht beginnt mit den Worten: „Eine tüchtige Frau, wer wird sie finden? Denn ihr Wert steht weit über Korallen. Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie, und an Ausbeute wird es ihm nicht fehlen“ (Spr 31,10.11). Er endet mit den Worten: „Ihre Söhne stehen auf und preisen sie glücklich, ihr Mann steht auf und rühmt sie: Viele Töchter haben tüchtig gehandelt, du aber hast sie alle übertroffen! Die Anmut ist Trug, und die Schönheit Eitelkeit; eine Frau, die den Herrn fürchtet, sie wird gepriesen werden. Gebt ihr von der Frucht ihrer Hände; und in den Toren mögen ihre Werke sie preisen!“ (Spr 31,28–31). Am Anfang redet der Mann über seine Frau, am Ende stimmen die Söhne mit in das Lob ihres Vaters ein. Dazwischen werden die Qualitäten dieser Frau und Mutter ausführlich beschrieben. Dabei wird klar, dass sie sich nicht in erster Linie durch äußere Qualitäten wie Schönheit und Anmut auszeichnet, sondern besonders durch innere Werte und Würde. Zu Samuel sagte Gott einmal: „Der Herr sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; denn der Mensch sieht auf das Äußere, aber der Herr sieht auf das Herz“ (1. Sam 16,7). Das heißt nicht, dass eine Frau nicht Wert auf ein gepflegtes Outfit legen sollte. Gott hat das Empfinden von Schönheit und Ästhetik in die meisten Frauen hineingelegt. Es spricht nichts dagegen, das Äußere zu pflegen. Es bleibt eine Frage der Prioritäten, denn die inneren Qualitäten sind allemal wichtiger. Meine Großmutter – die eine sehr pragmatische und weise Frau war – pflegte uns heranwachsenden Enkelkindern manche Lebensweisheit mitzugeben. Eine davon lautete: „Von einem schönen Teller isst man nicht“. Mit einer Frau „fürs Schaufenster“ kann man in der Regel wenig anfangen. Der wahre Wert einer christlichen Frau liegt in ihren inneren Werten und vor allem in ihrer Gottesfurcht. Damit kann man alles, was über die Frau in Sprüche 31 gesagt wird, in einem Wort zusammenfassen. Der Wert einer solchen Frau übertrifft den Wert von Korallen, die damals als sehr wertvoll galten. Wir würden heute sagen: Der Wert einer solchen Frau ist mit Geld und Gold nicht aufzuwiegen. Außerdem ist es ein bleibender Wert, dessen Ergebnisse einmal im Himmel wiedergefunden werden. Davon sprechen die „Ausbeute“ und die „Frucht ihrer Hände“. Sie gehören zu den Schätzen im Himmel, von denen der Herr Jesus uns sagt, dass wir sie sammeln sollen (Mt 6,20). #frau #bibel #familie #qualitäten #innereschönheit #priorität #jesuserlebt












