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- Gebet und geistliches Wachstum
„Und es geschah, als er für sich allein betete, dass die Jünger bei ihm waren; und er fragte sie und sprach: Wer sagen die Volksmengen, dass ich sei? Sie aber antworteten und sprachen: Johannes der Täufer; andere aber: Elia; andere aber, dass einer der alten Propheten auferstanden sei. Er sprach aber zu ihnen: Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei? Petrus aber antwortete und sprach: Der Christus Gottes.“ (Lukas 9,18-20) Geistliche Erkenntnis ist keine Sache des Intellektes, der Methode oder das Ergebnis eines akademischen Abschlusses einer Bibelschule oder Universität. Echte geistliche Erkenntnis kommt durch Gott selbst. Der Heilige Geist möchte uns gerne die „Augen der Herzen“ erleuchten, damit wir Gott selbst und den Herrn Jesus durch Sein Wort erkennen (Eph 1,18). Wieder einmal betet der Herr Jesus – Er betet für sich allein und doch sind die Jünger dabei anwesend. Sie können Ihn beobachten, währenddem Er betet – dadurch wird Er zum Vorbild für sie und auch für uns. Direkt im Anschluss an Sein Gebet, fragt Jesus die Jünger, was die Volksmengen über Ihn zu sagen haben. Wer ist Jesus in den Augen der Menschen? Und wer ist der Herr Jesus in den Augen der Jünger? Die Menschenmengen vermuten in Ihm einen Propheten - vielleicht Elia, Jeremia oder Johannes den Täufer – manche gehen sogar soweit, dass einer der Propheten des Alten Testaments auferstanden sein könnte. Dann ist Petrus an der Reihe: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“ Wahre Worte, Petrus hat es auf den Punkt getroffen. Aber Jesus macht auch unmissverständlich klar, dass Petrus das nicht aus sich selbst gesagt, sondern der Vater im Himmel es Ihm offenbart hatte (Mt 16,16.17). Diese ganze Situation ist ein Hinweis darauf, dass der Herr Jesus in Seinem Gebet speziell für die Jünger gebetet hat. Ging es Ihm vielleicht darum, dass sie Ihn besser erkennen sollten? Hat Er vielleicht dafür gebetet, dass sie auf die Zeit vorbereitet werden würden, wenn Er leiden und sterben müsste, obwohl die Jünger Ihn als König erwarteten? Wir wollen aus dieser Begebenheit lernen, dass Gebet und die intensive Gemeinschaft mit Gott auch für uns heute die Voraussetzung für geistliche Erkenntnis und ein wirkliches Verstehen der Bibel sind. Im Gebet bekommst Du auch die Kraft das zu tun, was Gott Dir sagt. Ohne Gebet und das Wirken des Geistes Gottes bleibt unser Bibelwissen reines Kopfwissen und lässt unsere Herzen kalt. „Öffne meine Augen, damit ich Wunder schaue in deinem Gesetz!“ (Ps 119,18) Paulus fragt den Herrn Jesus im Gebet, wer Er sei: „Wer bist du, Herr?“ Gott hat dieses Gebet Paulus‘ in Seinem ganzen späteren Leben auf erstaunliche Weise erhört. Es ist ihm wirklich wie Schuppen von Augen gefallen, wer der Herr Jesus wirklich ist (Apg 9,5.18) #jesuserlebt #jesus #gott #god #focus #mission #gospel #evangelisation #christ #bible #bibel #biblestudy #pray #gebet #praying #beten #knowledge #erkenntnis #spiritualawakening #spirit #geist #heiligergeist #understanding #lk918 #wetter #dautphe
- Jesus sehen
In der Bibel werden uns verschiedene Menschen gezeigt, die den Herrn Jesus während Seines Lebens auf der Erde sehen wollten und Ihm begegnet sind. Doch ihre Einstellung und ihre Motivation war -genauso wie heute- sehr unterschiedlich. Zum Einen haben wir den König Herodes, der von Jesus Christus und insbesondere Seinen Wundern und Zeichen gehört hatte. Er war getrieben von Sensationslust, Neugierde und der Befürchtung, dass Seine bösen Taten aufgedeckt werden könnten. "Es hörte aber Herodes, der Vierfürst, alles was durch Ihn geschehen war... Und Herodes sprach: Johannes habe ich enthauptet; wer aber ist dieser, von dem ich dies höre? Und er suchte ihn zu sehen." Lukas 9,7 + 9 Seine Freude, dem Herrn Jesus schließlich doch noch zu begegnen, war hiervon geprägt und rein oberflächlich. Er wollte Ihn einfach nur als Belustigung und Zeitvertreib für sich gebrauchen, so wie es vorher schon sein Leben geprägt hatte. (s. Matthäus 14,3; Markus 6,22) "Als aber Herodes Jesus sah, freute er sich sehr; denn er wünschte schon seit langer Zeit, ihn zu sehen, weil er vieles über ihn gehört hatte, und er hoffte, irgendein Zeichen durch ihn geschehen zu sehen." Lukas 23,8 Doch die Freude war schnell verflogen, als der Herr schwieg und nichts zu seiner Unterhaltung beitrug, sodass sich der Hass und die Missachtung für den Herrn offen zeigte. (Lukas 23,11) Von da an kümmerte sich Herodes nicht mehr um Jesus Christus und blieb gleichgültig. Doch andererseits kamen auch Menschen zum Herrn Jesus, die Ihn wirklich sehen wollten. Nicht nur Seine Wunder und Werke zogen sie an, sondern Seine Person: "Es waren aber einige Griechen unter denen, die hinaufkamen, damit sie auf dem Fest anbeteten. Diese nun kamen zu Philippus, dem von Bethsaida in Galiläa, und baten ihn und sagten: Herr, wir möchten Jesus sehen." - Johannes 12,20f. Sie wurden nicht enttäuscht, sondern wurden zum Herrn geführt und konnten von Ihm hören, was wahre Jüngerschaft ausmacht und wer Gott, der Vater, ist. In Vers 37 desselben Kapitels sehen wir, dass es nicht die Zeichen (Wunder) waren, weshalb die Menschen an Ihn glaubten, sondern Er Selbst. (Vers 44) Wie ist das bei dir und mir? Schätzen wir den Herrn nicht auch manchmal zu gering und schauen nur auf das, was Er (für uns) tut? Ist Er nur zur Erfüllung unserer Wünsche und Bedürfnisse gut? - Er ist so viel mehr! Er hat von uns so viel mehr zu erwarten! Ach, dass wir Ihm immer wieder neu begegnen und Ihn sehen wollen, wie Er ist. Dann wird auch unser Lob und Dank für Ihn überfließen und wir können durch Ihn Gott, den Vater ehren! Die Folge für uns wird sein, dass wir uns (neu) an Ihm erfreuen können und eine tiefere Gemeinschaft mit dem dreieinen Gott genießen. Stellen wir Ihn doch neu in den Mittelpunkt! Wir werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen! "Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen." - Johannes 20,20 (vgl. 1. Johannes 3,1-3) #jesuserlebt #jesus #gott #god #look #sehen #seejesus #see #herode #herodes #disciple #jünger #passion #bible #bibel #joh1220
- Gott, der Heilige
„Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen, die ganze Erde ist voll seiner Herrlichkeit!“ (Jesaja 6,3) Gott ist einzigartig – wirklich niemand ist wie Er. Du kennst vielleicht schon einige Eigenschaften Gottes, die Dir geläufig sind, z.B. dass Gott gerecht ist, oder dass Er treu ist, usw. Heute wollen wir einmal darüber nachdenken, dass Gott heilig ist. Der Prophet Jesaja bekommt in Jesaja 6 eine direkte Vision von Gott in Seinem himmlischen Thronsaal und erkennt dabei besonders die Heiligkeit Gottes. Dieser tiefgreifende Eindruck von Gottes Heiligkeit, bringt Jesaja dazu „den Stab über sich zu brechen“ und angesichts der Herrlichkeit Gottes seine eigene Sünde zu erkennen. „Heilig“ bedeutet abgesondert, separiert oder absolut rein. Gott selbst ist vollkommen heilig, abgesondert von Seiner Schöpfung (auch den Engeln). Niemand ist mit Ihm vergleichbar. Alles, was Du gedanklich neben Gott stellen könntest, verblasst vor Seiner herrlichen Größe und Heiligkeit. Gott ist durch und durch treu. Niemand ist so treu wie Er. Gott ist durch und durch gerecht. Niemand ist im Ansatz so gerecht wie Er. Gott ist durch und durch weise. Niemand ist so weise und verständig wie Gott. Du kannst für Dich diese Gegenüberstellung weiterführen … Alles was Gott ist und was Er tut, ist ein Ausdruck Seiner Heiligkeit. Jede göttliche Eigenschaft Seines Charakters und seines Wesens lässt sich darunter zusammenfassen, dass er „heilig“ ist. Gott ist „herrlich in Heiligkeit“ (2. Mo 15,11). Gott ist zudem vollkommen heilig, d.h. abgesondert von der Sünde. Er hat mit Sünde nichts zu tun und empfindet eine tiefe Abscheu vor der Sünde (Hab 1,13). Gott ist Licht (1. Joh 1,5) und bei Ihm ist gar keine Finsternis zu finden. Am besten wird das illustriert, wenn Du in Gedanken nach Golgatha gehst. Dort wurde Jesus Christus in tiefster Finsternis, wegen Deiner und meiner Sünde vom Gott gestraft und verlassen (Ps 22,4). So heilig ist Gott - Er muss Sünde konsequent richten und verurteilen, um Seiner Heiligkeit entsprechend zu handeln. Kein anderes Attribut für Gott wird in der Bibel dreimal hintereinander verwandt, um Gott zu beschreiben (siehe auch Offb. 4,8), so heilig ist Er. Es reichte nicht aus zu sagen, dass Gott „heilig“ ist oder „heilig, heilig“. Nein, Gott ist dreimal „heilig" - Er ist "heilig, heilig, heilig!" Stell Dir einmal vor, dass auch jetzt gerade dieser Ruf im Himmel ertönt, dass er heilig ist! So anders, so unvergleichbar ist unser Gott. Der dreimalige Ausruf über die Heiligkeit Gottes ist auch ein Hinweis auf die Dreieinheit Gottes. Gott möchte, dass wir Seine Nachahmer sind (Eph 5,1), das bedeutet auch Nachahmer Seiner Heiligkeit zu sein. In 1. Thessalonicher 4,3 sagt Er sogar, dass Gottes Wille für unser Leben „unsere Heiligkeit“ ist. Und in 1. Petrus 1,15.16 fordert Er uns auf: „Seid heilig, denn ich bin heilig“! #jesuserlebt #gott #god #biblestudy #biblestudynotes #bibelstudium #jesaja #holy #heilig #jesus #christ #pure #separated #einzigartig #awesome #undescribable #jes63 #dautphe #gladenbach #marburg
- Gebetsnächte
„Und er verharrte die Nacht im Gebet zu Gott.“ (Lukas 6,12) Währenddem ich über den Leitvers aus Lukas 6,12 nachdenke, frage ich mich persönlich, ob Gebetsnächte und anhaltendes Gebet etwas sind, was wir heute nur noch von den Männern und Frauen aus der Bibel und aus der Geschichte der Kirche kennen. Sind ausdauerndes Gebet und Gebetsnächte heute noch nötig und möglich? Haben wir heute eigentlich nicht mehr denn je ausdauerndes und intensives Gebet nötig? Wären nicht gerade heute Gebetsnächte in meinem und Deinem persönlichen, aber auch unserem gemeinschaftlichen Leben, als Ehepaar, Familie und Gemeinde, angebracht? Fehlt uns nicht mehr als jemals zuvor die geistliche Kraft? Sind wir nicht oftmals verweltlicht und die Gemeinde oder Kirche Gottes gleicht einem Trümmerhaufen mit Tausenden Denominationen und Gruppierungen? Nehemia betete Tag und Nacht für das Volk Gottes und bekannte die Sünden des Volkes. Er demütigte sich unter das Versagen und die Sünden des Volkes, obwohl er persönlich treu war (Neh 1,6). Paulus betete Nacht und Tag für die Christen in Thessalonich (1. Thess 3,10) und auch für seinen Freund und treuen Begleiter Timotheus (2. Tim 1,3). Die alte Prophetin Anna wich nicht vom Tempel in Jerusalem, „indem sie Tag und Nacht mit Fasten und Flehen diente.“ (Lk 2,37) Sie verzichtete auf Annehmlichkeiten in ihrem Leben, um Anderen auch im Gebet zu dienen! Auch Jesus selbst hat Nächte im Gebet verbracht, sodass Er die Jünger wirklich das Beten lehren konnte (Lk 11,1). Bei Ihm war das Leben und die Lehre, die er verkündigte, „aus einem Guss“ und völlig übereinstimmend. Von Charles und John Wesley, ihrem Freund George Whitfield, einigen anderen Methodisten und 60 Herrnhutern wird berichtet, dass sie am 1. Januar 1739 in London zusammengekommen waren. Morgens um 3 Uhr waren sie noch gemeinsam im Gebet, als alle einmütig empfanden, dass die Kraft Gottes über sie kam und sie als Folge gemeinsam Gott priesen. Nicht nur einmal, sondern immer wieder, kamen sie zum Gebet zusammen und verharrten auch die Nacht über im Gebet. Das wurde der Ausgangspunkt einer unfassbaren Erweckung, die zuerst ganz England, dann auch Amerika ergriff und dessen segenreiche Auswirkungen wir noch heute genießen dürfen. Kennen wir ausdauerndes Gebet und Gebetsnächte wirklich aus der Praxis? Oder kommt Dir das alles unnatürlich und fremd vor, wenn Du diese Zeilen liest? Du kannst eine Erweckung in Deinem Leben und Deiner Gemeinde nicht planen, aber Du kannst anfangen ausdauernd dafür zu beten, vielleicht auch einmal einige Stunden am Abend oder in der Nacht. Gott wird sich ganz sicher dazu bekennen! #jesuserlebt #prayer #pray#gebet #beten #jesus #example#vorbild #nachfolgen #disciple#jünger #lernen #learn #gott#god #bibel #bible #misson#gospel #decisions #night#nacht #gebetsnacht#lk612#dautphe #marburg
- Bete bevor Du wichtige Entscheidungen triffst.
„Es geschah aber in diesen Tagen, dass er auf den Berg hinausging, um zu beten; und er verharrte die Nacht im Gebet zu Gott.“ (Lukas 6,12) Der Herr Jesus hatte eine weitreichende und folgenschwere Entscheidung zu treffen. Wer von Seinen Jüngern würde einmal zu den Aposteln gehören, die in Vollmacht und in der Kraft des Heiligen Geistes ausziehen würden, um das Evangelium über die ganze Welt zu verbreiten (Apg 1,8)? Wen sollte er aus der Menge der Jünger erwählen, um Ihn in den nächsten 3 Jahren ganz eng zu begleiten? Von dieser Entscheidung hing so vieles ab. Auch wir haben immer wieder wichtige Entscheidungen zu treffen, die wir nicht nebenbei treffen können, sondern denen wir unsere ganze Aufmerksamkeit widmen müssen. Du denkst vielleicht an einen Wohnortwechsel, die Jobwahl oder die Fächer, die Du im Studium wählen sollst. Auch die Wahl des Ehepartners, die Frage in welche Gemeinde Du gehen sollst und viele andere Angelegenheiten, sind mit weitreichenden Folgen verbunden. Um in dieser Frage der Apostelwahl Gewissheit zu bekommen, zog sich Jesus zurück, ging auf einen Berg und betete. Er betete eine ganze Nacht hindurch, um dann aus der Menge der Jünger 12 auszuwählen, „die er auch Apostel nannte.“ Natürlich wusste der Herr Jesus als ewiger Gott im Voraus, wen Er erwählen würde und doch gibt Er uns hier Anschauungsunterricht für intensives Gebet. Jesus zeigt uns eindrücklich wie Er als wahrer Mensch in Abhängigkeit von Seinem Vater im Himmel gelebt und entschieden hat. Wir staunen nicht schlecht, wenn wir sehen, wen Er erwählte: Petrus, der Ihn später verleugnete. Judas, der Ihn verraten würde. Thomas, der nach Seiner Auferstehung nicht glauben konnte, dass der Herr wirklich auferstanden war. Und auch von den anderen Jüngern, hatte jeder seine besondere Geschichte. Menschlich gesprochen, hätten wir niemals so entschieden, aber das war eine göttliche Wahl! Jesus wählte die Abgeschiedenheit auf einem Berg, um zu beten. Dort konnte Er wirklich in Ruhe Gemeinschaft mit Seinem Gott haben. Er betete ausdauernd, eine ganze Nacht hindurch, weil Er sich der Tragweite Seiner Entscheidung bewusst war. Wenn Du Entscheidungen zu treffen hast: Suchst Du Dir einen Ort in Abgeschiedenheit von allem Lärm und aller Ablenkung, um dann wirklich alles vor Gott im Gebet auszubreiten und dabei nicht gestört zu werden? Nimmst Du Dir Zeit fürs Gebet – auch einmal mehr als vielleicht 10 Minuten am Tag, die Du sowieso betest? Ich möchte uns dazu motivieren, wirklich ausdauernd zu beten, ohne dabei „Zeitrekorde“ brechen zu wollen, sondern um uns wirklich in der Gemeinschaft mit Gott zu vertiefen. Es hat einmal jemand gesagt: „Das Gebet ist wie ein Muskel, der durch tägliches Training leistungsfähiger wird!“ #jesuserlebt #prayer #pray #gebet #beten #jesus #example #vorbild #nachfolgen #disciple #jünger #lernen #learn #gott #god #bibel #bible #misson #gospel #decisions #night #nacht #hill #mountain #berg #lk612
- Kraft durch Gebet
„Aber die Rede über ihn verbreitete sich umso mehr; und große Volksmengen versammelten sich, um ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Er aber zog sich zurück und war in den Wüsteneien und betete. Und es geschah an einem der Tage, dass er lehrte; und es saßen da Pharisäer und Gesetzeslehrer, die aus jedem Dorf von Galiläa und Judäa und aus Jerusalem gekommen waren; und die Kraft des Herrn war da, dass er heilte.“ (Lukas 5,15-17) Gerade noch hatte der Herr Jesus einen Aussätzigen geheilt (Lk 5,12-14), schon hatten sich wieder große Menschenmassen zusammengefunden, die die Hilfe Jesu gerne in Anspruch nehmen wollten. Sie wollten ihn hören und geheilt werden. Wir sagen vielleicht, dass es geradezu logisch gewesen wäre, wenn der Herr Jesus sich jetzt auch um diese Leute gekümmert hätte. Schließlich hatten sie ein dringendes Bedürfnis und war das nicht auch eine gute Gelegenheit für den Herrn Jesus, um an Ansehen bei dem Volk zu gewinnen und bekannter zu werden? Es ist beeindruckend wie die Reaktion Jesu beschrieben wird (V.16): „Er aber zog sich zurück und war in den Wüsteneien und betete.“ Jesus handelt ganz anders als wir logisch geschlussfolgert hätten. Er macht nicht einfach immer weiter in Seinem begonnenen Dienst, sondern zieht sich zurück, um erneut zu beten. So, dass es keiner merkte („zog sich zurück“ / „unbemerkt zurückziehen“ - griech. „hypochoreo“), suchte Er sich einen Ort ohne den Trubel der Massen, um Gemeinschaft mit Seinem Gott zu haben. Bist Du bereit einen begonnenen Dienst zu unterbrechen, um den Herrn Jesus im Gebet zu fragen, ob Du in dem Dienst weitermachen sollst? Möglicherweise hat Gott auch eine andere Aufgabe für Dich. Dienst für den Herrn darf kein Selbstläufer werden, sondern erfordert Gemeinschaft mit Gott, um immer „up-to-date“ zu sein und zu wissen, was Gott von uns will und neue Kraft zu tanken. Offensichtlich ist Jesus weitergezogen und hat Seinen Dienst an anderem Ort fortgesetzt (V.17). Wieder kamen die Menschen zusammen, um Ihm zuzuhören. Bei dieser Gelegenheit war besonders die „Prominenz“ aus Israel zusammen, die jetzt erleben konnte wie die „Kraft des Herrn“ da war und Jesus heilte. Geistliche Kraft im Dienst für Gott ist eindeutig die Folge von intensivem Gebet! Das wird auch an anderen Stellen deutlich (Lk 6,12-19). Wie schnell stellt sich bei uns eine gewisse „Dienstroutine“ ein, ohne dass wir immer wieder neu die „Kraft Gottes“ erleben! Wenn Dein und mein Dienst wieder durch geistliche Kraft geprägt und durch das mächtige Wirken des Herrn begleitet sein sollen, dann müssen wir mehr Zeit im Gebet verbringen und auch zwischendurch immer wieder „Sein Angesicht suchen“ (2.Chr 7,14). Wenn wir in den Gemeinden wieder mehr vollmächtigen Predigtdienst erleben wollen, anstatt kraftleere und „ohrenkitzelnde Botschaften“, dann sollten wir mehr für die Brüder beten, die der Herr Jesus in diesem Dienst gebraucht. #jesuserlebt #prayer #pray #gebet #beten #jesus #example #vorbild #nachfolgen #disciple #jünger #lernen #learn #gott #god #bibel #bible #misson #gospel #service #dienst #power #kraft #desert #wüste #alone #allein #lk516
- Dient einander! (1. Petrus 4,10)
Das Wort Gottes fordert uns wiederholt auf, das, was Gott uns schenkt, nicht für uns zu behalten, sondern anderen davon weiterzugeben und anderen damit zu dienen. Dies ist ein Kennzeichen der göttlichen Liebe, die "nicht das Ihre sucht" (1. Korinther 13,5), sondern sich im Geben beweist und ausdrückt. (vgl. Johannes 3,16 + 1. Johannes 3,16) Wenn wir dem anderen nützlich sein möchten, dann geht das nur in einer Haltung der Liebe und der Demut. Auch hierzu werden wir oft aufgefordert. "Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder; jedoch gebraucht nicht die Freiheit zu einem Anlass für das Fleisch, sondern durch die Liebe dient einander." - Galater 5,13 "... in der Demut einer den anderen höher achtend als sich selbst; jeder nicht auf das Seine sehend, sondern jeder auch auf das der anderen." - Philipper 2,3b-5 "Alle aber seid gegeneinander mit Demut fest umhüllt; denn „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade“ - 1. Petrus 5,5b. Welcher Schaden entsteht, wenn wir auf unsere eigenen Rechte pochen, uns selbst in den Mittelpunkt stellen! Das hat der Herr Jesus nicht getan, sonst wäre nie ein Mensch errettet worden. Er hat "Sich Selbst erniedrigt, indem Er gehorsam wurde bis zum Tod..." (Philipper 2,8) In der Fußwaschung hat Er uns ein Beispiel hinterlassen, wie wir einander dienen können und was das Ziel eines solchen Dienstes ist. (s. Johannes 13,1-14) Folgende Punkte möchte ich gerne nennen, obwohl noch viel mehr in der Beschreibung dieser Situation enthalten ist: - Sein Motiv ist die Liebe (Vers 1) - Er kennt den schlechten Zustand des Judas/aller Jünger (Vers 2) - Seine Blickrichtung ist auf den Vater (Vers 3) und Er ist in Gemeinschaft mit Ihm - Er nimmt die Stellung eines Dieners ein (Verse 4+5.13+14) - Sein Ziel ist das Teil der Jünger mit Ihm (Vers 8) - Er sieht/kennt die Notwendigkeit der Fußwaschung (Vers 10) - Er weist auch uns dazu an (Vers 15) Das Ziel eines jeden Dienstes an dem Mitgläubigen ist also die Wiederherstellung seiner Gemeinschaft mit dem Herrn. Das Motiv ist die Liebe, die es nicht ertragen kann, dass der Nächste die Gemeinschaft mit dem Herrn nicht genießen kann und Sünde in seinem Leben hat. (vgl. auch Galater 6,1) Die Art und Weise ist geprägt von Demut, Sanftmut und einer dienenden, vergebungsbereiten Haltung. (s. Epheser 4,32 + Kolosser 3,13) Genauso ist auch Matthäus 18,15-17 zu verstehen: Die eigene Person/Meinung, das eigene Recht tritt zu Gunsten des Bruders oder der Schwester in den Hintergrund, um alles auszuräumen, was zwischen ihm/ihr und dem Herrn und ihm/ihr und mir steht! Wie schön wäre es, wenn ich und du diese Haltung an den Tag legen und einen solchen Dienst am Mitgläubigen so früh wie möglich tun würden. Die Folge wäre innige Gemeinschaft mit dem Herrn und unter den Gläubigen! "Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen!" - Matthäus 18,15 #jesuserlebt #jesuschrist #jesus #god #gott #bible #bibel #biblestudy #love #liebe #dienen #service #serve #eachother #fußwaschung #wash #waschen #demut #humility #humble #gal510
- Mit Gott am Morgen
„Und frühmorgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus; und er ging hin an einen öden Ort und betete dort.“ (Markus 1,35) Der Herr Jesus hatte am Sabbat einen vollgepackten Tag gehabt. Er hatte in der Synagoge von Kapernaum mit Vollmacht gelehrt, hatte einen Menschen von einem Dämon befreit, um kurz darauf im Haus von Simon, dessen Schwiegermutter vom Fieber zu heilen. Als es dann Abend geworden und die Sonne untergegangen war, kam die ganze Stadt an der Tür des Hauses zusammen, wo Jesus die Nacht verbrachte. Alle Leidenden und Besessenen wurden zu Ihm gebracht und bis spät in die Nacht heilte er und trieb Dämonen aus (Mk 1,32-34). Nach so einem ereignisreichen Tag hätten wir es gut verstehen können, dass der Herr Jesus den nächsten Tag etwas ruhiger beginnen würde, um sich von der Last des vorherigen Tages zu erholen. Doch Jesus steht in aller Frühe auf, um noch vor der Dämmerung des Tages mit Seinem Vater Gemeinschaft im Gebet zu haben. Er zieht sich an einen Ort zurück, wo Er ganz allein ist und nicht gestört wird, um dort zu beten. Wir sagen vielleicht, dass Er das doch gar nicht nötig hatte, aber als wahrer Mensch und Diener Gottes, wollte der Herr Jesus immer in Abhängigkeit von Seinem Vater sein. In Jesaja 50,4 wird prophetisch von Jesus geschrieben: „Der Herr, HERR, hat mir eine Zunge der Belehrten gegeben, damit ich wisse, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt jeden Morgen, er weckt mir das Ohr, damit ich höre wie solche, die belehrt werden.“ Der Herr wollte zu Beginn jedes Tages im Gebet auf die Worte Gottes hören, um dann selbst andere mit Worten von Gott zu ermutigen und zu belehren. Wie beginnst Du Deinen Tag? Nimmst Du Dir Zeit fürs Gebet - Deine Gemeinschaft mit Gott - selbst wenn Du vielleicht noch müde bist? Hast Du einen „öden“ Ort, wohin Du Dich zurückziehen und wirklich allein mit Gott sein kannst? Ein „öder“ Ort ist ein Ort ohne Ablenkungen durch Smartphone, Laptop und andere störende Dinge. Möglicherweise hast Du auch gerade eine sehr arbeitsintensive Zeit hinter Dir oder sie steht noch wie ein großer Berg vor Dir: Gerade dann nimm Dir Zeit fürs Gebet. Um morgens regelmäßig früh aufstehen zu können, brauchst Du die Selbstdisziplin schon am Abend, damit Du früh genug ins Bett gehst. Gebet ist also auch eine Sache der Disziplin und des persönlichen Verzichts. „Gott, du bist mein Gott! Früh suche ich dich. Es dürstet nach dir meine Seele, nach dir schmachtet mein Fleisch in einem dürren und lechzenden Land ohne Wasser.“ (Psalm 63,2) #jesuserlebt #prayer #pray #gebet #beten #jesus #example #vorbild #nachfolgen #disciple #jünger #lernen #learn #gott #god #bibel #bible #mk135 #early #morning #früh #morgen #stille #silent #allein
- Er war reich und wurde arm für uns.
„Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet.“ (2.Korinther 8,9) Es sprengt unsere Vorstellungskraft darüber nachzudenken wie „reich“ der Herr Jesus ist und war. Alles, was Du um Dich her siehst und auch das, was Du nicht siehst, gehört dem Herr Jesus (Ps 50,12). Er hat als ewiger Sohn Gottes alle Dinge erschaffen, „die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten.“ Übrigens sind auch alle Dinge für Ihn geschaffen – da stellt sich ganz praktisch die Frage, für wen wir eigentlich leben?! (Kol 1,16) Ganz bald kommt der Augenblick, wo der Herr Jesus als rechtmäßiger Erbe aller Dinge, die Herrschaft über die ganze Schöpfung antreten wird (Hebr 1,2). Jesus ist reich an Macht. Jetzt gerade in diesem Augenblick, trägt Er alle Dinge „durch das Wort Seiner Macht“! Das Du atmen kannst, laufen, lachen, singen, denken, kreativ sein, spielen, usw. verdankst Du Ihm allein (Hebr 1,3). Der Herr Jesus war reich an Gemeinschaft – von aller Ewigkeit her, konnte Er die ungetrübte Gemeinschaft mit Seinem Gott und Vater und die Liebe Seines Vaters genießen (Joh 17,26), als Er mit Ihm gemeinsam im Himmel lebte. In Ihm sind zudem alle „Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen“, alles, was wirklich wissenswert, erstrebenswert und nachhaltig ist, findest Du in dem Herrn Jesus (Kol 2,3). Unser Herr Jesus Christus war reich – unfassbar reich – doch Er ist um unseretwillen arm geworden. Er wurde so arm, dass Er als Mensch hier auf der Erde nichts mehr hatte. Denk einmal darüber nach, dass der Schöpfer des Universums in Windeln gewickelt und in eine Krippe gelegt wurde, weil in den Gasthäusern Bethlehems kein Platz für Jesus war (Lk 2,7). Jesus selbst sagte: „Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlege.“ (Lk 9,27) Einmal war Er mit Seinen Jüngern auf dem See Genezareth unterwegs und schlief im hinteren Teil des Schiffes ein, weil Er von seinem aufzehrenden Dienst an den Menschen ermüdet war. Dort hatte Ihm wohl ein lieber Freund ein Kopfkissen bereitgelegt (Mk 4,38). Er ist so arm geworden, dass Er an all den Begrenzungen des menschlichen Seins teilgenommen hat. Jesus war müde und erschöpft, Er hatte Hunger und Durst (Joh 4,7), obwohl Er gleichzeitig der ewige Gott war. Paulus sagt zu den Philippern, dass Jesus sich selbst „zu nichts machte“, dass Er sich selbst entäußerte und gehorsam wurde bis zum Tod am Kreuz. (Phil 2,6-8) Jesus hatte als Mensch ein Anrecht auf Alles, doch Er verzichtete freiwillig auf Alles, um Dich und mich zu erretten. Er hätte als König Israels einen Thron besteigen können, doch ließ Er sich lieber mit einer Dornenkrone krönen. „Es gab keine Tiefe, zu der er sich nicht hinabließ, um unsere schuldigen Seelen zu erlösen. Gelobt sei sein herrlicher Name in Ewigkeit!“ (WMD) #jesuserlebt #jesus #christ #christus #lord #herr #lordjesus #grace #gnade #rich #poor #arm #reich #died #sterben #foroursake #nothing #creator #schöpfer #2kor89
- Ist Gottes Vision auch Deine Mission?
„Da wir nun den Schrecken des Herrn kennen, so überreden wir die Menschen, […]“ (2.Kor 5,11) Vielleicht fragst Du Dich auch manchmal wie Du dauerhaft motiviert werden kannst, um in der Mission und Evangelisation aktiv zu sein. Du fragst Dich möglicherweise, woher Du Kraft und Hingabe bekommen kannst, um den Menschen wirklich überzeugend zu erzählen, dass sie einen Retter brauchen. Gottes ausdrücklicher Wille ist es schließlich ja auch, dass alle Menschen errettet werden (1.Tim 2,4). Kennst Du diese Gedanken? Wir wollen einmal über einen Motivationsgrund nachdenken, der uns motivieren und unsere Herzen wirklich zum „Brennen“ bringen kann, damit wir anfangen von der besten Botschaft zu reden und nicht zu schweigen. „Da sprachen sie einer zum anderen: Wir tun nicht recht. Dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft; schweigen wir aber und warten, bis der Morgen hell wird, so wird uns Schuld treffen.“ (2.Könige 7,9) In 2.Korinther 5,10 hatte Paulus den Korinthern (und damit auch uns) davon berichtet, dass wir alle einmal vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden und erscheinen müssen. Das betrifft zunächst einmal ausnahmslos jeden Menschen. Das Erscheinen der Gläubigen vor dem Richterstuhl wird zwar zu einem anderen Zeitpunkt und unter anderen Voraussetzungen stattfinden als das Erscheinen der Menschen, die nie an Gott geglaubt haben – und doch, jeder muss einmal persönlich vor Christus erscheinen! Für die Menschen, die in ihrem Leben auf der Erde nicht an den Herrn Jesus geglaubt haben und ohne Gott gestorben sind, wird das das Gericht am „großen, weißen Thron“ sein (Off 20,11). Ihr ganzes Leben lang wollte der Herr Jesus ihr Retter werden, aber dann wird Er ihr Richter sein. Jeder der nicht an Christus geglaubt hat, wird dann nach seinen Taten gerichtet werden, weil sein Name nie im „Buch des Lebens“ aufgeschrieben wurde (Off 20,15). Die finale Bestimmung der Menschen ohne Gott ist der Feuersee, die Hölle! Es ist die ewige Trennung von Gott, ein Ort, wo Gott nicht mehr hinschaut – ohne Wärme, ohne Liebe, ohne Licht, ohne wirkliches Leben, ohne Freude – ein schrecklicher Ort. Du kennst jetzt „den Schrecken des Herrn“ - Du weißt, dass es furchtbar ist, „in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen“ (Heb 10,31). Was macht das mit Dir und mir? Paulus wollte die Menschen überreden. D.h. nicht einfach nur mit ihnen reden, sondern sie eindringlich vor dem kommenden Gericht warnen. Das Gericht wird nämlich ganz gewiss kommen. Wenn Du „an den Schrecken des Herrn“ denkst, dann bete zu Gott, dass Er Deinen Eifer, Deine Motivation und Kraft erneuert, damit Du losgehen kannst, um den Menschen zu sagen, dass sie einen Erretter brauchen! Wie siehst Du Deine Mitmenschen, Deine Kollegen, Nachbarn und Freunde? Bewegt Dich das Wissen um das Gericht, ihnen von Deinem Heiland zu erzählen? #jesuserlebt #jesus #gott #god #focus #mission #gospel #evangelisation #judgement #greatwhitethrone #judge #richter #retter #motivation #offering #power #mut #kraft #hingabe #2kor511
- Gott, der Herzensheiler (Psalm 147,3)
Wenn du und ich eine Krankheit oder eine Verletzung haben, dann gehen wir zu einem Arzt. Der stellt für uns eine Vertrauensperson dar, von der wir uns entsprechende Hilfe und eine Behandlung zur Heilung versprechen. Unser Vertrauen in ihn ist in seiner Ausbildung begründet, bei welcher er sich mit allen Facetten des menschlichen Körpers auseinandergesetzt hat. Wenn das Herz nicht so funktioniert, wie es das rein anatomisch sollte, geht man zu einem Kardiologen und lässt einige Tests durchführen. Aber was können wir tun, wenn das Herz auf einer anderen Ebene krank ist, wenn die Seele leidet? Dann sollten wir zu Dem gehen, Der sich bestens mit unserem Herzen, unserer Persönlichkeit, unserer Seele auskennt. Und das ist Gott! Welche höhere Qualifikation kann es geben, als selbst der Denker und Schöpfer hinter dem Menschen zu sein. Er hat uns gemacht und durchforscht unser Herz Tag für Tag. Er allein weiß, was in dir und mir vor sich geht, denn: „Das Herz kennt seine eigene Bitterkeit, und kein Fremder kann sich in seine Freude mischen.“ - Sprüche 14,10 Auch wenn wir Menschen etwas vormachen: „Auch beim Lachen hat das Herz Kummer, und ihr, der Freude, Ende ist Traurigkeit.“ - Sprüche 14,13 In der Bibel wird das Bild von Gott als dem Arzt häufig gebraucht, ja, Er nennt sich selbst so. "Ich bin der Herr, der dich heilt. (oder der Herr, dein Arzt)" - 2. Mose 15,26 Es scheint fast so, als würde Er nur darauf warten, dass Er sich mit unseren beschädigten und gebrochenen Herzen beschäftigen kann, um uns wiederherzustellen und zu heilen. „Der heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und ihre Wunden verbindet…“ - Psalm 147,3 Sein Wort sagt uns sogar, dass Er uns in unseren Nöten extra nahe ist und sich mit uns beschäftigt, Er der allmächtige Schöpfer-Gott! „Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen.“ - Jesaja 57,15b "Nahe ist der Herr denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er." - Psalm 34,19 Also, schütte dein Herz vor Ihm aus, Er wartet darauf! Sage Ihm ganz ehrlich im Gebet, was dir gerade Not macht, Er hört es! (s. Psalm 65,3) Auch wenn du dein Herz, deine Gefühle selbst nicht sortieren kannst, sag Ihm das und bitte Ihn, alles zu ordnen, zu heilen und dich wieder ruhig und froh zu machen! „Vertraut auf ihn allezeit, o Volk! Schüttet vor ihm aus euer Herz! Gott ist unsere Zuflucht.“ Psalm 62,9 Dann wirst du erfahren, dass "dein Angesicht nicht mehr dasselbe" (vgl. 1. Samuel 1,18) ist, selbst wenn sich die Umstände nicht geändert haben. Dann wirst du erleben, dass Trauer, Angst und Sorge einer tiefen Freude weichen können. Das Ziel bzw. Endresultat wird sein, dass du Ihn preist, Der dich gerettet, gestärkt und Sich Selbst dir neu offenbart hat, denn dazu soll das alles beitragen. "Meine Wehklage hast du mir in einen Reigen verwandelt, mein Sacktuch hast du gelöst, und mit Freude mich umgürtet; damit meine Seele dich besinge und nicht schweige. Herr, mein Gott, in Ewigkeit werde ich dich preisen!" - Psalm 30,12f. Lob und Preis sei Ihm, der auf dich und mich so Acht gibt und nur das Beste mit uns im Sinn hat! Anmerkung: Es wurden viele Stellen aus den Psalmen (von David) angeführt, da diese die persönlichen Erfahrungen eines Gläubigen mit seinem Gott gut wiedergeben können. Im Vergleich zu David haben wir als Gläubige nach dem Werk des Herrn Jesus aber eine noch viel intensivere und persönlichere Beziehung zu Gott als unserem Vater. Wir dürfen durch das Werk des Herrn Jesus ungehemmt und unmittelbar mit Gott reden, haben den Herrn Jesus als unseren Hohenpriester bei Gott, der für unsere Schwachheiten einsteht (Hebräer 4,15f. + 7,25) und den Heiligen Geist, der selbst unser tiefstes und uns selbst unverständliches Beten in der richtigen Art und Weise vor Gott bringen kann. (Römer 8,26) Wie viel mehr sollten wir dann unseren göttlichen Arzt konsultieren! #jesuserlebt #doctor #doc #arzt #healer #medicine #medizin #herz #heart #broken #wounded #verletzt #gebrochen #heilung #god #gott #jesus #herr #ps1473 #pray #prayer #gebet
- Gott freut sich, wenn Du betest! (3)
„Es geschah aber, als das ganze Volk getauft wurde und Jesus getauft war und betete, dass der Himmel aufgetan wurde und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt, wie eine Taube, auf ihn herniederfuhr und eine Stimme aus dem Himmel erging: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“ (Lk 3,21.22) Wir haben schon gemeinsam darüber nachgedacht, wie einzigartig es ist, dass der Herr Jesus sich von Johannes im Jordan taufen lässt, sich dabei mit den bußbereiten Juden verbindet und Seinen öffentlichen Dienst mit Gebet beginnt. Heute wollen wir uns die Reaktion des Himmels auf die Taufe Jesu und Sein Gebet anschauen: Der Himmel öffnet sich, der Heilige Geist kommt in leiblicher Gestalt, wie eine Taube, auf den Herrn Jesus herab und der Vater bezeugt Sein ganzes Wohlgefallen an Seinem geliebten Sohn. Soweit zur Begebenheit in unserem Text. Es handelt sich hier nicht um die sogenannte „Geistestaufe“ Jesu. Das ganze Leben des Herrn Jesus war vom Heiligen Geist „durchdrungen“, da Er Ihm wesensgleich ist. Jesus ist Gott und der Heilige Geist ist auch Gott selbst. Vielmehr ist das Herabkommen des Geistes auf den Herrn Jesus ein Ausdruck der Bestätigung und Bevollmächtigung zu Seinem jetzt beginnenden öffentlichen Dienst (vgl. auch Ps 89,21.22; Jes 42,1). Wenn wir über die Stimme aus dem Himmel nachdenken, dann muss der Vater eine besondere Freude daran gehabt haben, dass Jesus sich so demütig mit den Sündern identifiziert hat. Doch gleichzeitig macht uns der Vater klar, dass Sein Sohn ganz anders ist: Er ist nicht ein Mensch wie Du und ich, voller Fehler und Sünde. Nein, Er ist Sein geliebter Sohn, der einzigartige Sohn – Gott und Mensch in einem. Der Himmel kann einfach nicht schweigen, wenn hier auf der Erde ernsthaft und aufrichtig gebetet wird. Der Himmel öffnet sich und Gott fängt an zu wirken, wenn wir beten. Gott hat Freude an unserem Gebet. Er freut sich darüber, wenn wir beten und unsere Abhängigkeit und unser Vertrauen zum Ausdruck bringen. Dein Gebet erfreut Gott! (vgl. auch Ps 141,2) „Das Opfer der Gottlosen ist dem HERRN ein Gräuel, aber das Gebet der Aufrichtigen sein Wohlgefallen.“ (Sprüche 15,8) Gott ist bereit große Dinge zu tun, wenn wir beten: In Apg 12,5 betete die Gemeinde in Jerusalem anhaltend für Petrus zu Gott, weil Herodes Petrus festgenommen und im Gefängnis festgesetzt hatte. Die Folge war, dass Petrus in der folgenden Nacht von einem Engel geweckt und aus dem Gefängnis befreit wurde als er gerade seelenruhig zwischen seinen Wächtern eingeschlafen war. Gott bewirkte die Ruhe in der Nacht und die Befreiung aus der Gefangenschaft. Noch ein Beispiel: „Elia war ein Mensch von gleichen Empfindungen wie wir; und er betete ernstlich, dass es nicht regnen möge, und es regnete nicht auf der Erde drei Jahre und sechs Monate. Und wieder betete er, und der Himmel gab Regen, und die Erde brachte ihre Frucht hervor.“ (Jakobus 5,17.18) Was erleben wir heute? Was machst Du für Gebetserfahrungen mit Deinem Gott? Welche Gebetserfahrungen habt ihr in eurer örtlichen Gemeinde gemacht? Besuchst Du regelmäßig die Gebetsstunde in Deiner Gemeinde? #jesuserlebt #prayer #pray #gebet #beten #jesus #example #vorbild #nachfolgen #disciple #jünger #lernen #learn #gott #god #bibel #bible #lk321 #heaven #himmel #answer #antwort












