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  • Gott denkt an Dich

    Es kann Zeiten in unserem Leben geben, in denen wir denken, dass uns alle anderen und sogar Gott vergessen hatte. Du hast eine lange Zeit für eine bestimmte Sache gebetet, aber erfährst bis jetzt noch nicht, dass Gott Dir antwortet. Im Job hast Du Probleme, die Dich verzweifeln lassen. Eine Krankheit nimmt Dir die tägliche Kraft und Du weißt gerade nicht wie es weiter gehen soll. Im 1.Buch Samuel (Kap 1) wird von Hanna berichtet, die lange Zeit kinderlos war. Sie war sehr traurig darüber und erlebte den Schmerz der Kinderlosigkeit umso mehr, weil Peninna, ihr durch ständige Gehässigkeiten kräftig zusetzte. In ihrer Not tat Hanna das Richtige. Sie schüttete unter Weinen ihr Herz vor Gott im Gebet aus. Auch wenn der Priester Eli dachte, dass sie betrunken sei, weil sie nur ihre Lippen bewegte, aber kein Wort zu hören war, so war sie nach der Zeit des Gebets nicht mehr dieselbe. Ihre tiefe Traurigkeit wich aus ihrem Gesicht und machte Platz für neue Hoffnungsfreude. Kurze Zeit später durfte Hanna die Erhörung ihres ernsthaften Gebets erleben. Sie wurde schwanger und durfte einen Sohn zu Welt bringen. Ihr Sohn Samuel wurde ein treuer Diener Gottes! In diesem Zusammenhang lesen wir eine großartige Ermutigung: "... und der HERR dachte an sie." (1.Sam 1,19) Plötzlich darf Hanna das gnädige Eingreifen Gottes erleben, der ihr eine Schwangerschaft schenkt. Uns geht es doch oft genauso: Wir sind niedergeschlagen, hoffnungslos oder traurig - doch dann bekommen wir urplötzlich eine ermutigende WhatsApp-Nachricht, ein Freund ruft an und hat etwas Ermutigendes zu sagen. Vielleicht stößt der Herr uns auf einen Bibelvers, der Licht in unser Dunkel bringt oder ein Glaubensbruder steht vor der Tür und nimmt sich Zeit für uns. Vielleicht erhört der Herr Jesus auch einfach unser intensives Gebet, nachdem wir eine lange Zeit warten mussten, denn Er versucht uns nicht "über Vermögen" (1.Kor 10,13). Er weiß, was Du tragen kannst! Gott denkt gerade jetzt an Dich, wo vielleicht kein anderer an Dich denkt. Du hast einen guten Gott! Darauf kannst Du Dich verlassen. #gott #jesuserlebt #gottdenktandich

  • Menschen zu Jesus führen

    “Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer von den zweien, die es von Johannes gehört hatten und ihm nachgefolgt waren. Dieser findet zuerst seinen eigenen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden (was übersetzt ist: Christus). Er führte ihn zu Jesus.” (Joh. 1,40-42a) Nachdem Andreas durch Johannes den Täufer den Herrn Jesus als Lamm Gottes kennengelernt und sich für die Nachfolge hinter Ihm her entschieden hatte, war er so erfüllt von Jesus, dass er es nicht länger für sich behalten wollte. Er machte sich auf die Suche nach seinem eigenen Bruder Simon, um ihm von seinem “Fund” zu erzählen. So einfach und klar das Zeugnis von Johannes dem Täufer gewesen war (“Siehe, das Lamm Gottes!”), so einfach und klar ist auch das Zeugnis von Andreas über den Herrn Jesus: “Wir haben den Messias gefunden”. Andreas wählt keine rhetorisch ausgefeilten Worte, es geschieht kein Wunder oder sonst etwas Spektakuläres, sondern er nutzt einfach die Gunst der Stunde, um seinen eigenen Bruder auf den Herrn hinzuweisen. Andreas konnte seinen eigenen Bruder nicht bekehren (vgl. Ps.49,8). Simon musste sich selbst für die Nachfolge entscheiden und an den Herrn Jesus glauben, aber Andreas konnte ihn zu Jesus führen. Haben wir auch schon alle unsere unbekehrten Verwandten mit dem Herrn Jesus bekannt gemacht? Es beschämt mich, dass sich Andreas auf “die Suche” nach seinem eigenen Bruder machte. Er machte sich wirklich Mühe - es war ihm ein echtes Herzensanliegen. Wir können durch unser Leben auf den Herrn Jesus hinweisen, aber sicherlich gibt es auch Gelegenheiten, wo wir durch Worte, ein Buch, einen Brief oder eine Mail unsere Verwandten auf den Herrn Jesus hinweisen können. Vor allen Dingen, sollten wir aber für unsere Verwandten beten, damit sie Jesus kennenlernen. Vergiss es nie: Gott hat immer das Ziel, nicht nur einen oder zwei aus einer Familie zu retten, sondern ganze Häuser! (Apg. 16,31) #suchen #finden #jesus #simon #andreas #familie #nachfolge #mühe #jesuserlebt

  • Gnade siegt über Gerechtigkeit

    Lies dazu Matthäus 20,1-16 „Er aber antwortete und sprach zu einem von ihnen: Freund, ich tue dir nicht unrecht. Bist du nicht über einen Denar mit mir einig geworden?“ (Mt.20,13) Wenn Du das Gleichnis vom Hausherrn und seinem Weinberg gelesen hast, geht es Dir vielleicht wie mir. Du empfindest es als ungerecht wie er die Arbeiter behandelt bzw. bezahlt hat. Aber ist das wirklich so? Will uns der Herr Jesus mit diesem Gleichnis vielleicht etwas anderes zeigen? Die Arbeiter, die bereits morgens angefangen hatten im Weinberg zu arbeiten, hatten mit dem Hausherrn einen Lohn von 1 Denar verhandelt. Das war also damals ein üblicher Tageslohn. Genau diesen Lohn hatten sie am Abend auch bekommen (vgl. V.2+13). Das ist Gerechtigkeit. Der verhandelte Lohn wurde gezahlt. Alle anderen Arbeiter hatten nur stundenweise im Weinberg gearbeitet. Doch alle bekommen abends 1 Denar ausgezahlt. Wir können gut nachvollziehen, was wir dann lesen: „[…] Diese letzten Arbeiter haben eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt, die wir die Last des Tages und die Hitze getragen haben.“ (V.12) Die Antwort des Hausherrn, der ein Vorbild auf den Herrn Jesus ist, fällt deutlich aus: „Ist es mir nicht erlaubt, mit dem Meinen zu tun, was ich will? Oder blickt dein Auge böse, weil ich gütig bin?“ (V.15) Wir können hier zwei sehr wichtige Dinge lernen: Zum Einen ist der Herr Jesus absolut souverän in Seinem Handeln, da Er Gott ist (vgl. Joh.10,30). Das gilt natürlich auch für den Lohn, den Er an Seine Diener verteilt. Zum Anderen zeigt uns dieses Gleichnis besonders die Gnade des Herrn Jesus (V.15). Er hat Sich dazu entschieden auch die Arbeiter, die nur kurz arbeiten konnten, reich zu belohnen. Die Gerechtigkeit bringt dem Sünder als „Lohn“ das Gericht und ewige Trennung von Gott. Doch die Gnade bietet jedem Menschen Vergebung und Errettung im Glauben an den Herrn Jesus an. Egal, wie groß der Sündenberg ist. #gnade #gerechtigkeit #sünde #jesuschristus #gott #arbeit #lohn #weinberg #jesuserlebt

  • Gottes Fahrplan für Dein Leben

    »Sind der Stunden des Tages nicht zwölf?« (Johannes 11,9) Als der Herr Jesus wieder zurück nach Judäa gehen wollte, waren die Jünger schockiert. Die Juden hatten Ihn erst vor kurzem steinigen wollen, und nun sprach Er von einem erneuten Besuch. Als Antwort auf die Angst und Sorge der Jünger sagte der Herr: »Sind der Stunden des Tages nicht zwölf?« Auf den ersten Blick scheint die Antwort mit dem vorhergehenden Gespräch gar nichts zu tun zu haben. Doch der Herr wollte damit Folgendes herausstreichen: Der Arbeitstag besteht aus zwölf Stunden. Wenn jemand sich Gott ausgeliefert hat, dann hat jeder Tag für ihn ein festgesetztes Programm. Nichts kann die Ausführung dieses von Gott vorgegebenen Programms verhindern. Wenn also der Herr Jesus auch nach Jerusalem zurückging, ja, wenn die Juden sogar wieder versuchten, Ihn zu töten, so würde es ihnen nicht gelingen. Sein Werk war noch nicht vollbracht. Seine Stunde war noch nicht gekommen. Für jedes Kind Gottes gilt, dass es »unsterblich ist, bis sein Werk getan ist«. Das sollte unserem Leben großen Frieden und Standfestigkeit geben. Wenn wir im Willen Gottes leben und wir in vernünftigem Maß Gesundheits- und Sicherheitsregeln befolgen, werden wir keinen Augenblick zu früh sterben. Nichts kann uns außerhalb Seiner Zulassung zustoßen. Viele Christen machen sich krank vor Sorgen über die Nahrung, die sie essen, das Wasser, das sie trinken, die Luft, die sie atmen. In unserer Gesellschaft, die sich der Umweltverschmutzung so bewusst ist, gibt es immer jemand, der uns einredet, der Tod klopfe schon an die Tür. Aber diese Angst ist unnötig. »Sind der Stunden des Tages nicht zwölf?« Hat Gott nicht einen Schutzwall um den Gläubigen gesetzt (Hiob 1,10), den der Teufel unmöglich durchbrechen kann? Wenn wir dies glauben, bewahrt es uns vor vielen nachträglichen Vorwürfen. Unser Leben ist von unendlicher Weisheit und in unendlicher Macht geplant. Er hat einen perfekten Zeitplan für jeden von uns, und Sein Zug fährt nach einem vollkommenen Fahrplan. #gottes #plan #zwöf #stunden #leben #frieden #sorge #jesuserlebt

  • Keine Ausreden!

    Als Christen erleben wir Gott und erkennen durch den Heiligen Geist, was wir für Gott und Sein Reich tun sollen. Gott zeigt uns klare Aufgaben und wir sollen diese Aufgaben mit Gehorsam ausführen. „Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.“ (Lukas 17,10) Im zweiten Buch Mose bekam Mose den Auftrag, die Kinder Israel aus dem Land Ägypten herauszuführen. Doch anstatt den Auftrag Gottes gehorsam auszuführen, bringt Mose einige Ausreden vor Gott. „Ich habe keine Befähigung“ („Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und dass ich die Kinder Israel aus Ägypten herausführen sollte?“ 2. Mose 3,11) „Ich habe keine Botschaft“ („Was soll ich zu ihnen sagen?“ 2. Mose 3,13) „Ich habe keine Beweise“ („Sie werden mir nicht glauben.“ 2. Mose 4,1) „Ich habe keine Begabung“ („Ach Herr, ich bin kein Mann der Rede.“ 2. Mose 4,10) „Ich habe keine Begeisterung“ („Ach Herr, sende doch, durch wen du senden willst.“ 2. Mose 4,13) Kennen wir solche Ausreden? Gebrauchen wir sie auch wenn Gott uns Dinge klar zeigt und Gehorsam von uns fordert? Gott verurteilt die Ausreden von Mose nicht. Er sichert Mose Seine Gegenwart, Seinen Namen, Seine Kraft, Seine Hilfe und Seine Unterweisung zu. Und das tut Gott bei uns heute auch noch. Jeder Dienst geschieht in Schwachheit. Aber wir sollen keine Ausreden vor Gott bringen, wenn der Dienst und die Aufgaben klar sind! #keine #ausreden #mose #auftrag #kraft #hilfe #vongott #jesuserlebt

  • Jesus ist der Schöpfer von allem!

    “Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eins, das geworden ist.” (Johannes 1,3) Wusstest Du schon, dass sich in einer Handvoll Bodenerde mehr Lebewesen tummeln, als es Menschen auf der Erde gibt? Unser Boden ist für sie Nahrungsquelle und Lebensraum. Du findest dort Asseln, Spinnen, Schnecken, Fadenwürmer, Käferlarven, Regenwürmer und unzählige Mikroorganismen. Die Erde ist voller Leben. Jesus ist der Schöpfer und Ursprung alles Lebens. Er hat alles erschaffen. Nicht nur die Mikroorganismen, sondern auch die Menschen, die Engel, sämtliche Himmelskörper und auch die Tiere im Wasser und auf dem Land. Alles, was lebt, kommt aus Seiner Schöpferkraft hervor. Dabei ist Jesus, das Wort, selbst ohne Anfang. Er war im Anfang schon da. Seine Existenz ist ewig. Es gibt keine Ausnahme von der Regel, dass Jesus der Schöpfer ist. Ohne Ihn wurde nichts erschaffen. Paulus bringt es in Kolosser 1,16 auf den Punkt: “Denn durch ihn sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen.” Die biblische Wahrheit stellt alle Ansätze der Evolutionisten bloß, die den Ursprung des Lebens ohne Gott als Schöpfer erklären wollen. Alles ist durch Ihn und auch für Ihn geschaffen worden. In der ganzen Schöpfung wird die Herrlichkeit Gottes sichtbar: “Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündet seiner Hände Werk.” (Psalm 19,2) Ist Dein Leben auch ein Zeugnis für die Herrlichkeit Gottes? Wird Gott durch Dein Leben großgemacht? #creation #schöpfung #jesus #wort #erde #evolution #jesuserlebt #gott

  • Ein wahrer Diener des Herrn führt zu Christus

    “Am folgenden Tag stand Johannes wieder da und zwei von seinen Jüngern, und hinblickend auf Jesus, der da wandelte, spricht er: Siehe, das Lamm Gottes! Und die zwei Jünger hörten ihn reden und folgten Jesus nach.” (Johannes 1,35-37) Was ist das Ziel Deines Dienstes für den Herrn? Geht es Dir um mehr Follower? Geht es Dir darum, dass Du in der christlichen Community Anerkennung bekommst und Einfluss gewinnst? Oder möchtest Du anderen Menschen den Herrn Jesus großmachen? Als Johannes der Täufer Jesus vorübergehen sieht, schaut er Ihn voller Bewunderung an. Er ist erfüllt von Ihm, dem Lamm Gottes, und möchte davon etwas weitergeben: “Siehe, das Lamm Gottes!”. Jesus ist das ersehnte Lamm. Er ist das Lamm, dass alle Prophezeiungen des Alten Testamentes in Sich selbst erfüllt. Kurz vorher hatte Johannes schon einmal seine Wertschätzung für den Herrn Jesus zum Ausdruck gebracht, als er darauf hinwies, was das Ziel des Dienstes Jesu sein würde: Als das Lamm Gottes, würde Er die Sünde der Welt wegnehmen (Joh. 1,29) Jetzt, wo Er nur noch auf das Lamm Gottes hinweist, ohne zu betonen, was Jesus tun würde, ist Seine Bewunderung noch viel größer. Er ist ergriffen von der Herrlichkeit des Lammes Gottes! Die Folge seines Zeugnisses über Jesus ist, dass seine Jünger ihn reden hören und Jesus nachfolgen. Bisher waren sie ihm nachgefolgt, jetzt verlassen sie ihn, um ihr Leben Jesus zu weihen. Jeder wahre Diener wird nicht auf sich hinweisen und sich selbst großmachen und in den Mittelpunkt stellen, sondern für den Herrn Jesus werben und Menschen zu Jüngern des Meisters machen. Wir sollten in jedem Dienst darauf achten, dass wir die Menschen nicht an uns, sondern an Jesus binden!

  • Urteile nicht über andere

    „Wer isst, verachte den nicht, der nicht isst; wer aber nicht isst, richte den nicht, der isst; denn Gott hat ihn aufgenommen.“ (Rö.14,3) Der Apostel Paulus spricht in seinen Briefen an die Römer und die Korinther ein Thema an, aus dem wir viel lernen können. Damals ging es um das Essen von Götzenopferfleisch. In 1.Korinther 8+10 stellt Paulus vor, dass es keine Sünde ist, wenn ein Gläubiger Fleisch zu sich nimmt, welches zuvor einem Götzen geopfert wurde. Natürlich konnte es sein, dass ein gläubiger Mitbruder (oder Schwester) ein Problem damit hatte dieses Fleisch zu essen, weil es von einem Götzenopfer stammte. Damit würde er sein eigenes Gewissen verletzen. Der Betroffene konnte dann darauf verzichten und sollte nicht dazu gezwungen werden: „Gebt aber acht, dass nicht etwa dieses euer Recht den Schwachen zum Anstoß wird.“ (1.Kor.8,9) Selbst wenn man „im Recht“ ist, kann eine Handlung, die einem anderen Schwierigkeiten bereitet, ein Anstoß sein. Er kann dadurch im Glauben zu Fall kommen. Was sollten wir stattdessen tun? „Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder auch du, was verachtest du deinen Bruder? Denn wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden.“ (Rö.14,10) Der Kerngedanke geht also noch weiter. Unser Eingangsvers sagt deutlich, dass wir den anderen nicht verachten oder richten sollen. „Gott hat ihn aufgenommen“, das bedeutet, dass er genauso ein Kind Gottes ist wie Du. Diesem Gott werden wir einmal Rechenschaft ablegen müssen für unsere Taten und nicht für die Taten anderer! Wie oft sind wir damit beschäftigt zu beurteilen, was andere tun oder lassen. Wir sollten doch mehr damit beschäftigt sein Ihm nachzufolgen. Du darfst dafür beten, dass der Herr Jesus Dir dabei hilft. „Lasst uns nun nicht mehr einander richten, sondern richtet vielmehr dieses: dem Bruder nicht einen Anstoß oder ein Ärgernis zu geben.“ (Rö.14,13)

  • Vergebung - ein Fremdwort?

    Vielleicht wunderst du dich über diesen Titel. Kennen wir Vergebung? Ich meine nicht grundsätzlich, als wir zum Glauben an Gott kamen, sondern als täglichen Begleiter. Zu selten, oder? Manchmal fällt ein blöder Spruch unter Kollegen bei der Arbeit oder eine miese Bemerkung gegenüber dem Ehepartner. Das tut dem Gegenüber weh. Vielleicht nur kurz, aber es tut weh. Es ist Sünde! Aber leider verläuft es doch schnell im Sand, oder? Haben wir noch die Größe „Entschuldigung“ zu sagen – auch für vermeintlich kleine Dinge? Unserem Herrn gefällt diese Haltung. Hast du heute schon „Entschuldigung“ gesagt? „Seid aber zueinander gütig, mitleidig, einander vergebend...“ (Eph.4,32) Und umgekehrt? Da ist jemand, der hat sich dir gegenüber falsch verhalten – vielleicht ein Mitchrist. Sprichst du mit ihm/ihr darüber und bringst die Sache in Ordnung, auch, wenn du nicht schuldig bist? Matthäus 18,15 fordert uns auf: „Wenn aber dein Bruder gegen dich sündigt, so geh hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein.“ Auch wenn die Schuld beim Gegenüber liegt, so ist es trotzdem unsere Aufgabe diese Dinge zu ordnen. Und vor allem zum Vergeben bereit zu sein. „Und wenn er siebenmal am Tag gegen dich sündigt und siebenmal zu dir umkehrt und spricht: Ich bereue es, so sollst du ihm vergeben.“ - Lukas 17,4 Siebenmal am Tag schreibt Lukas, was so viel bedeutet wie einfach jedes Mal, wenn jemand „Entschuldigung“ sagt! Hast du heute schon vergeben? „...euch gegenseitig vergebend“ (Kol. 3,13) Wie sieht es mit Vergebung in unserer Beziehung zum Herrn aus? Beten wir täglich zu Ihm – auch für das, was schiefgelaufen ist? Bitten wir um Vergebung für unsere Sünden? Unser Herr ist am Kreuz auf Golgatha bestraft worden, für alles, was wir Böses getan haben und auch noch tun. Wie schön wäre es, wenn wir Ihm im Selbstgericht täglich (oder auch spontaner – stündlich) alles bekennen, was wir Böses gesagt und getan haben. Auch die vermeintlich kleinen Dinge! Hast du heute schon um Vergebung gebeten? „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ (1.Joh.1,9) #entschuldigung #sorry #vergebung #bekennen #gebet #jesuserlebt

  • Zeugen sein in einer bösen Welt

    „Wie eine Lilie unter den Dornen, so ist meine Freundin unter den Töchtern." (Hohelied 2,1-2) Sagt unser Herr nicht von den Lilien des Feldes, dass selbst Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist wie sie? Und wenn ich der Lilien Christi gedenke, die mit Seiner eigenen Gerechtigkeit geschmückt sind und Sein Bild an sich tragen, fühle ich mich geneigt, die Worte des Herrn zu wiederholen. Der Herr will sagen, dass, wenn die Weltmenschen in ihrem besten Zustand, in ihrer schönsten Kleidung, in ihrer Herrlichkeit und Pracht prangen, sie im Vergleich zu Seiner Gemeinde nur Domen sind. Obwohl die Gemeinde so klein, so arm und verachtet scheint, ist sie doch reicher und größer als alle Fürsten und Reiche und Herrlichkeiten der Erde. Die Domen sind wertlos; sie wachsen und breiten sich aus, sie hindern das Land, aber sie bringen keine Frucht und wachsen nur, um für das Feuer als Nahrung zu dienen. Die Lilie jedoch ist eine Schönheit und eine beständige Freude für jedermann. Sie verbreitet einen angenehmen Duft und ziert den Raum, in welchem sie steht. Die Domen sind eine Frucht der Sünde. Die Lilien dagegen sind ein Bild des Segens, wie auch ein wahrer Gläubiger ein Segen ist. Der Christ gleicht einer Lilie, die niemand sticht und doch unter denen lebt, die voll Schärfe und Spitzen sind. Sein Ton, sein Temperament und sein Auftreten zeugen von seiner königlichen Abstammung, wenn der Geist Gottes wirklich in ihm ist. Im Verhältnis zur Welt ist der Christ wie eine Lilie inmitten der Dornen. Befindet sich diese liebliche Blume in solcher Gesellschaft nicht am falschen Platz? Christus sagte: „Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.“ Es ist sehr angenehm, wie ein Schaf unter Schafen zu sein, mit ihnen unter den Augen des Hirten auf grünen Auen zu weiden. Aber unsere Aufgabe ist es, mitten in der gottlosen Welt eine Lilie unter Dornen zu sein #spurgeon #lilie #dornen #zeugnis #welt #gemeinde #jesuserlebt

  • Jesus ist das Wort

    “Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott.” (Joh. 1,1-2) Jeder der 4 Evangelisten stellt den Herrn Jesus auf eine besondere Weise vor. In Matthäus, wo Jesus als der Messias und König Israels präsentiert wird, beginnt der Schreiber mit einem Geschlechtsregister, wodurch bewiesen wird, dass Jesus ein Nachkomme des Königs David ist. Markus stellt den Herrn als den wahren Diener vor, da ist es nicht wichtig, dass Seine Abstammung durch ein Geschlechtsregister festgestellt wird. Bei Lukas wird der Herr Jesus als vollkommener Mensch vorgestellt, weshalb es auch nicht verwunderlich ist, dass wir dort ein Geschlechtsregister finden, was bis auf Adam zurückgeht. Bei dem Evangelisten Johannes gibt es kein Geschlechtsregister. Wie könnte man auch die Abstammung dessen nachweisen, der in diesem Evangelium besonders als der ewige Sohn Gottes vor unsere Herzen gestellt wird? Jesus ist das ewige Wort, das schon immer da war und ewig existieren wird. Er ist der LOGOS, der Ausdruck des Wesens und der Gedanken Gottes. Alles, was Gott von sich zeigt, offenbart Er in dem Herrn Jesus Christus. “Im Anfang war das Wort” - bevor alles erschaffen wurde, war das Wort schon da. Das geht zurück in die Ewigkeit vor der Zeitrechnung. “Das Wort war bei Gott” - es existierte als eine Person bei Gott. Es hatte eine persönliche Existenz bei Gott, was nicht nur auf einen Ort hinweist, sondern vielmehr auf eine persönliche Beziehung zu Gott selbst. “Und das Wort war Gott” - hiermit wird unmissverständlich klar, dass das Wort nicht irgendwer ist, sondern Gott selbst. Es ist der Herr Jesus Christus, der “Fleisch” wurde (V.14), als Er als Mensch auf diese Erde kam. “Dieses war im Anfang bei Gott.” - Es handelt sich nicht nur um eine bloße Wiederholung von Vers 1, sondern mit diesem Vers wird noch einmal deutlich gemacht, dass das Wort von Ewigkeit her als eine Person der Gottheit existiert. Das Wort ist der Herr Jesus Christus! Ohne Ihn wüssten wir nichts von Gott. Danke Ihm dafür! #jesus #wort #gott #mensch #gotteswort #anfang #ewigkeit #jesuserlebt

  • Stärkung von oben

    „[…] Steh auf, iss! Und als er hinblickte, siehe, da lag an seinem Kopfende ein Kuchen, auf heißen Steinen gebacken, und ein Krug Wasser. Und er aß und trank und legte sich wieder hin.“ (1.Kö.19,5+6) Gerade erst hatte Elia einen wunderbaren Sieg mit Seinem Gott erlebt. Im Kapitel vorher tritt er gewissermaßen gegen 450 Priester des Götzen Baal an. Durch Gottes Handeln wird dem Volk Israel neu bewusst wie groß Gott ist. Doch schon ein Kapitel später sieht die Situation ganz anders aus. Häufig kommt nach einem Sieg im Glauben eine schwierige Phase oder Prüfung. Das kann heute bei uns auch so sein. Elia flieht vor Königin Isebel, der Frau Ahabs, da sie ihn umbringen will. Nachdem er seinen Diener zurückgelassen hat, geht er weiter in die Wüste und setzt sich unter einen Ginsterstrauch. Elia ist erschöpft, am Ende, er kann nicht mehr. Er bittet Gott sogar, dass er sterben darf: „Es ist genug; nimm nun, HERR, meine Seele, denn ich bin nicht besser als meine Väter.“ (V.4) Interessant ist nun die Reaktion Gottes. Er gibt dem Wunsch Elias nicht nach, wir lesen gar nichts davon. Elia legt sich hin und schläft ein. Nach einer Weile wird er von einem Engel geweckt. Es steht ein frisch gebackener Kuchen und ein Krug Wasser bereit. Der Engel fordert ihn auf zu essen. Das tut Elia auch. Doch ist er immer noch so erschöpft, dass er sich hinlegt und weiterschläft. Der Engel kommt ein zweites Mal. Und wieder soll Elia essen und trinken: „Steh auf, iss! Denn der Weg ist sonst zu weit für dich.“ (V.7b) In dem Engel können wir das Wirken Gottes sehen, der Seine Diener nie aus den Augen lässt. Er weiß genau was Elia braucht, um den weiten Weg zu schaffen der vor ihm liegt. Er gibt ihm Zeit auszuruhen und stärkt ihn selbst in der Wüste. Plötzlich hat Elia Kraft für einen 40-Tage-Marsch. „Und er stand auf und aß und trank, und er ging in der Kraft dieser Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis an den Berg Gottes, den Horeb.“ (V.8) Der Gott Elias ist heute noch derselbe. Er ist auch Dein Gott, der weiß was Du brauchst. #elia #erschöpft #stärkung #kraft #ruhe #essen #trinken #prüfung #jesuserlebt

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