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- Gott weiß wie du dich fühlst
Gott ist allwissend. Darin ist Er einzigartig und unvergleichlich. Er weiß alles! Einerseits kann man darüber nur staunen, Ihn bewundern und Ihn anbeten; andererseits ist die Allwissenheit Gottes ein wunderbarer Trost und Segen für uns als Gläubige. Gerade in Situationen, in denen du nicht mehr weiterweißt, darfst du dir sicher sein: Gott weiß, wie es weitergeht. Er wusste von vornherein, dass du einmal in diese Situation kommen würdest. Er hat damit einen Plan und Er kommt zu Seinem Ziel. Was bedeutet es eigentlich, dass Gott allwissend ist? Er kennt die ganze Schöpfung bis ins kleinste Detail. Er kennt die sichtbaren und die unsichtbaren Dinge. Das Materielle und das Geistliche. Das, was im Himmel und das, was auf der Erde ist. Die Engelwelt, die Menschen, die Tierwelt, die Pflanzenwelt. Er kennt die großen und die kleinen Dinge – den Mikrokosmos und den Makrokosmos. Jedes Atom, das existiert, ist Ihm bekannt, aber auch die größte Galaxie, die es gibt, ist vor Ihm offenbar. Niemand hat so ein großes Wissen wie der an Wissen Vollkommene (s. Hiob 37,16). Was bedeutet das konkret für dein Leben? In Psalm 147,3.4 steht, dass Gott die Zahl der Sterne kennt und sie sogar alle mit Namen nennt, aber gleichzeitig kennt Er auch die, die niedergeschlagen und zerbrochenen Herzens sind. Stell dir das mal vor: Obwohl Gott so groß und gewaltig ist, dass Er die entferntesten Sterne kennt und ihnen sogar noch Namen gibt, nimmt Er Notiz davon, wie es dir geht und wie du dich fühlst. Und es ist nicht nur ein passives Wissen, sondern Sein Wissen führt Ihn dazu, etwas zu tun und auf deine Bedürfnisse einzugehen. Gott interessiert sich für deine Gefühlswelt. Er weiß genau, warum du dich gerade so fühlst, wie du dich fühlst. Er weiß genau, welchen Trost du brauchst und wie du wieder neuen Mut schöpfen kannst. Er kennt den Verband, den deine Seele braucht, damit alte Wunden wieder heilen können. Er kennt deine Gedanken, deine Gefühle, deine Wünsche und deine Geheimnisse. Vor Ihm bist du wie ein aufgeschlagenes Buch. Er kennt dich besser als du dich selbst kennst. Deshalb vertraue darauf, dass Gott es gut mit dir meint und dass Er genau weiß, was du brauchst und was gut für dich ist. Es ist also ein riesiger Trost, zu wissen, dass Gott alles weiß. Aber es wird noch besser: Jesus Christus kann dich aufgrund Seiner eigenen Erfahrung, die Er hier auf der Erde als Mensch gemacht hat, vollkommen verstehen. Er weiß unter anderem wie es sich anfühlt, wenn man niedergeschlagen und traurig ist. Bist du einsam? Es gibt niemanden, der so einsam war wie Christus – von Gott und Menschen verlassen. Fühlst du dich von Menschen unverstanden? Dann denk daran, dass weder die Juden, noch Seine Jünger, noch Seine eigenen Verwandten Ihn verstanden. Sehnst du dich nach Mitleid oder menschlichem Trost? Jesus kennt diese Sehnsucht, denn Er hat gesagt: „Ich habe auf Mitleid gewartet, und da war keins, und auf Tröster, und ich habe keine gefunden“ (Ps 69,21). Hast du einen guten Freund verloren, der plötzlich gestorben ist? Der Herr weiß, was das bedeutet. Als Johannes der Täufer im Gefängnis getötet wurde, zog Jesus sich anschließend zurück, um allein zu sein. Sehnst du dich danach, mehr Frucht im Dienst für den Herrn zu sehen? Der Knecht Gottes hat gesagt: „Umsonst habe ich mich abgemüht, vergeblich und für nichts meine Kraft verzehrt“ (Jes 49,4). Er weiß, was es bedeutet, sich abzurackern und kaum Frucht zu sehen. Lästern andere über dich? Jesus musste sagen: „Der Hohn hat mein Herz gebrochen“ (Ps 69,20). Bist du krank oder hast du Schmerzen? Er war ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut. Er hat sich mit den Leidenden so sehr eins gemacht, dass gesagt wird: „Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten“ (Mt 8,17). Denk daran, dass es einen gibt, der dich hundertprozentig versteht – aus eigener Erfahrung – und Mitleid mit dir hat. Jesus Christus hat gesagt: „Selbst die Haare eures Hauptes sind alle gezählt.“ Gott kennt jedes einzelne Haar auf deinem Kopf. Und im Blick auf die Dinge, die wir zum Leben brauchen, hat Er gesagt, dass wir uns keine Sorgen machen sollen. Warum nicht? “Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles nötig habt” (Mt 6,32). Deshalb fass neuen Mut. Gott kennt dich durch und durch – und Er meint es gut mit dir! #jesuskenntdich #gottweißalles #gottkenntdich #wissen #fühlen #liebe #erfahrung #gefühle #empfinden #jesuserlebt #jesus
- Spurensuche im AT – Joseph (1)
In 1.Mose 37 finden wir den Beginn der Geschichte Josephs. Diese Lebensgeschichte ist ein großartiges Vorbild auf den Herrn Jesus und Seinen Weg auf der Erde, der durch Leiden zur Herrlichkeit führte (1.Pet.1,21). Auf unserer Spurensuche im AT wollen wir uns etwas mit diesem Vorbild beschäftigen. Dabei werden wir uns einzelne “Stationen” in seinem Leben genauer anschauen. Als Joseph 17 Jahre alt war, wohnte er im Land Kanaan bei seinem Vater und weidete die Herde mit seinen Brüdern. Wir sehen bereits hier ein wenig von dem Gehorsam seinem Vater gegenüber. Kurz darauf lesen wir von der bevorzugten Stellung Josephs; Jakob hatte ihn lieber als alle seine Söhne (1.Mo.37,3). Um das zum Ausdruck zu bringen, ließ er für Joseph ein buntes Ärmelkleid anfertigen, was sonst nur Vornehme trugen. Wir können hier schon den Herrn Jesus sehen, den einzigartigen Sohn, der von Ewigkeit her bei Gott und dort schon Seine Wonne war (Spr.8). Er war derjenige, von dem der Vater sagen konnte: “Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.” (Mt.3,17) Sofort finden wir dann die Reaktion der Brüder Josephs, die ihn “hassten und vermochten nicht, ihn zu grüßen.” (1.Mo.37,4) Was für ein trauriges, aber treffendes Bild von den Menschen, die verloren sind und den Herrn Jesus auch heute noch ablehnen. Ja, Er wird sogar gehasst, weil sich durch den Namen Jesus das Gewissen der Menschen regt. Diese Ablehnung finden wir auch später im NT wieder, als das Volk rief: “Hinweg, hinweg! Kreuzige ihn!” (Joh.19,15). Dann lesen wir von den Träumen Josephs, die andeuten, wie er einmal herrschen würde. Es ist ein erster Blick auf die Stellung, die Joseph später in Ägypten innehaben würde - die zweithöchste Position im ganzen Land! Hier haben wir einen Ausblick auf die verherrlichte und erhöhte Position des Herrn Jesus nach seiner Auferstehung. Nachdem er am Kreuz alles vollbracht hat, sitzt er nun “zur Rechten Gottes” (Mk.16,19). Durch diese Träume hatte sich der Hass seiner Brüder noch gesteigert: “Und sie hassten ihn noch mehr” (1.Mo.37,8). Wie ist nun die Reaktion des Vaters? Wird er Joseph besonders in Schutz nehmen? Dazu mehr im 2. Teil... #joseph #spurensuche #spurensucheimat #vorbild #typus #typologie #jesus #christus #messias #jesuserlebt
- Jesus ging hinaus
Im Johannesevangelium wird der Herr Jesus Christus in besonderer Weise als der Sohn Gottes vorgestellt, der Sein Leben hier auf der Erde in völliger Hingabe an Seinen Vater im Himmel gelebt hat. Sein Leben war dadurch geprägt, dass Er in allem und bis zur letzten Konsequenz den Willen Gottes tun wollte (Joh 4,34). Seine Hingabe an Gott und gleichzeitig die Erhabenheit in Seinen Leiden bis zum Tod, kommt in der kleinen Formulierung “er ging hinaus” zum Ausdruck. Mit Kapitel 18 des Johannesevangeliums beginnt der letzte Abschnitt der Leidensgeschichte des Herrn Jesus. Zuletzt hatte Er noch einige Zeit mit Seinen Jüngern auf dem Obersaal in Jerusalem verbracht und Ihnen noch einmal Belehrungen mit auf den Weg gegeben, die selbst für Jünger Jesu im Jahr 2021 von höchster Bedeutung sein würden. Als Jesus dies gesagt hatte, ging er mit seinen Jüngern hinaus auf die andere Seite des Baches Kidron, wo ein Garten war, in den er hineinging, er und seine Jünger. (Johannes 18,1) Dann ging Er mit Seinen Jüngern aus der Stadt hinaus. Er durchquerte das Kidrontal, um dann in den Garten Gethsemane zu kommen. Niemand musste unseren Heiland zwingen, sondern Er ging freiwillig. Jesus selbst ergreift die Initiative, sodass wirklich alles von Ihm ausgeht. Jesus nun, der alles wusste, was über ihn kommen würde, ging hinaus und sprach zu ihnen: Wen sucht ihr? (Johannes 18,4) Nachdem der Herr Jesus mit Seinen Jüngern einige Zeit im Garten verbracht hatte, kam Judas zusammen mit einer Schar Soldaten und Dienern der Pharisäer und Hohenpriester, um Ihn gefangen zu nehmen. Mit Leuchten, Fackeln und Waffen ausgerüstet, kommen diese Menschen, um das Licht der Welt abzuführen. Obwohl Jesus wusste, was sie mit Ihm anstellen würden, welche Gewalt, Hohn und Spott Er erleben würde, geht der Herr hinaus und stellt sich Seinen Feinden. Niemand nimmt Ihn gefangen, sondern Er lässt sich freiwillig festnehmen. Im Bewusstsein Seiner eigenen Macht, wehrt sich Jesus dennoch nicht, sondern stellt sich schützend vor Seine Jünger, damit nicht sie, sondern Er abgeführt wird. Jesus nun ging hinaus, die Dornenkrone und das Purpurgewand tragend. Und er spricht zu ihnen: Siehe, der Mensch! (Johannes 19,5) Bei Pilatus angekommen wurde Jesus auf brutalste Weise gegeißelt und bekam eine Dornenkrone auf den Kopf gesetzt. Zum Spott zog man ihm ein Purpurgewand an und schlug Ihm mitten ins Gesicht. Alles das erduldet der Herrn Jesus, ohne auch nur einmal zu klagen oder sich zu wehren. Trotz aller Beschuldigungen des Volkes blieb Pilatus nichts anderes übrig, als immer wieder die Unschuld Jesu festzustellen. Gerade wollte er Jesus aus dem Gerichtssaal herausführen, um seine Unschuld vor dem Volk zu bezeugen, da ist es wieder der Sohn Gottes selbst, der hinaus geht und sich der wilden Menschenmenge zeigt. Wieder geht alles von Ihm aus. Und sein Kreuz tragend, ging er hinaus zu der Stätte, genannt Schädelstätte, die auf Hebräisch Golgatha heißt, (Johannes 19,7) Das Urteil war gesprochen. Jesus sollte gekreuzigt werden, denn Sein Volk hatte ihn endgültig verworfen. In Vers 16 wird berichtet, wie die Soldaten den Herrn Jesus fortführen. Doch Vers 17 macht klar, dass Er selbst es ist, der den Weg nach Golgatha geht. Johannes berichtet interessanterweise nicht von Simon von Kyrene, der dem Heiland ein Stück weit das Kreuz trug. Es wird keine Schwäche bei dem Heiland sichtbar. Selbst in den tiefsten Leiden, ist der Herr Jesus der Erhabene, der Sein Kreuz trägt, um in völliger Hingabe an Gott Sein Leben in den Tod zu geben. Danke Herr Jesus, dass Du voller Entschiedenheit Deinen Weg bis an das Kreuz gegangen bist! #jesus #entschiedenheit #festentschlossen #gehorsam #leiden #kreuz #golgatha #gethsemane #hingabe #dornenkrone #erginghinaus #jesuserlebt
- Gottes Führung in Seiner Gemeinde
“Gott hat sie aus Ägypten geführt.” - 4. Mose 23,22 Wenn Gott in der Mitte seines Volkes ist, führt Er es, so dass wir fröhlich singen können: “Er führet mich!” Wir brauchen keinen anderen Führer in der Gemeinde, wenn wir Gott haben. Sein Auge und Arm werden Sein Volk leiten. Mir ist immer bange menschliche Regeln in der Gemeinde zu haben. Ich habe Furcht, wenn die Macht einem, zwei oder zwanzig Menschen verliehen wird; die Macht muss bei dem Herrn Selber sein. Die Gemeinde, die den Herrn Jesus in ihrer Mitte hat, wird durch das Wirken des Heiligen Geistes regiert. Eine solche Gemeinde hält zusammen ohne auf Gleichförmigkeit abzuzielen und geht zum Sieg, ohne Lärm zu machen. Die Bewegung, die von Gott geleitet wird, ist richtig und diejenige wird sicher ganz falsch sein, die auf die bestmögliche Weise geleitet wird, ohne dass Gott dabei ist. Organisation ist ein gutes Ding, aber zuweilen fühle ich mich geneigt, mit Zwingli in der Schlacht auszurufen: “Im Namen der heiligen Dreieinheit, lasst alles los!”, denn wenn jeder frei ist, so wird, wenn Gott gegenwärtig ist, jeder das Richtige tun. Wo Gott regiert, herrscht Ordnung. Ebenso wie Atome der Materie der Macht Gottes gehorchen, gehorchen die einzelnen Gläubigen dem Wirken des Heiligen Geistes. Oh, dass Gott in der Gemeinde wäre und sie führte! Verliebe dich nicht in ein besonderes System, und erhebe nicht diese oder jene Methode des Arbeiters! Lass den Geist Gottes wirken. Dann wird fast jede Gestalt, die das geistliche Leben annimmt, eine Form sein, die dem vorhandenen Bedürfnis entspricht. Gott führt Sein Volk nie falsch. Ihre Sache ist es, der Wolken- und Feuersäule zu folgen. Wenn sie uns durch eine Wüste leitet, werden wir gespeist werden. Wenn sie uns in ein durstiges Land bringt, werden wir mit Wasser aus dem Felsen getränkt werden. Wir müssen den Herrn bei uns haben, der uns in die verheißene Ruhe führen wird. Aus “Auf Dein Wort” von C.H. Spurgeon #leitung #führung #mitte #jesus #regeln #ordnung #heiligergeist #liturgie #spurgeon #jesuserlebt #gott
- Nachgedacht - Erlaube ihr ...
Es ist Mittwoch. Mittwoch vor der Kreuzigung des Herrn. Jesus ist mit seinen Jüngern in Bethanien im Haus Simons, des Aussätzigen (Mt.26,6). Lazarus ist mit seinen beiden Schwestern Martha und Maria auch anwesend. Jesus wird ein Abendessen gemacht. Wie gewohnt übernimmt Martha die Arbeit (Lk.10,40). Lazarus liegt mit dem Herrn zu Tisch. Da passiert etwas Außergewöhnliches. Maria nimmt ein Salböl. Es ist echte indische Narde und damit ein sehr wertvolles und teures Öl. Sie zerbricht vor den Augen aller Anwesenden die Alabasterflasche und salbt damit den Herrn. Dann nimmt sie ihre Haare und trocknet damit Seine Füße ab. Das ganze Haus riecht nach diesem wunderbaren Öl. Schöne Szene! Sie zeigt in einzigartiger Weise, welchen Wert Jesus für Maria hat! 300 Denare ist das Öl wert. Damit hätte man einen Arbeiter ein ganzes Jahr bezahlen können. Doch was ist das? Diese wunderbare Szene wird durch einige Jünger verdorben. Judas Iskariot macht den Vorwurf, dass man dieses Öl doch besser verkauft hätte (Joh.12,5). Den Erlös hätte man den Armen geben können. Andere Jünger stimmen ein. Sie werden unwillig und fahren Maria an (Mk.14,5). „Vergeudung des Salböls“ nennen sie das, was sie da getan hat. Der Herr reagiert auf diese Vorwürfe. Er wendet sich Judas zu. Er kannte diesen Jünger. Er wusste, dass er ein Dieb war und dass er deshalb auch das Geld verwaltete. Ihm ging es nicht um die Armen. Ihm ging es darum, möglichst viel aus der Kasse für sich mitgehen zu lassen (Joh.14,6). „Erlaube ihr, es auf den Tag meines Begräbnisses aufbewahrt zu haben“, sagt Er zu ihm. Ich staune! Hat Er wirklich gesagt: „Erlaube ihr…“? Er bittet diesen habsüchtigen Dieb, es Maria zu erlauben? Einzigartiger Heiland! Unvergleichliche Sanftmut! Wie anders hätte ich an Seiner Stelle reagiert. Der Herr würdigt die Liebe Marias. Wo auch immer auf dieser Erde das Evangelium verkündigt werden würde, würde man auch davon sprechen, was diese Frau getan hat (Mt.26,13). Maria ist die einzige der Frauen, die Ihn vor Seinem Tod gesalbt hatte. Die anderen Frauen kamen wenige Tage später - als er schon gestorben war (Lk.24,1). Ich frage mich: Was ist mir mein Heiland wert? Judas verkaufte ihn für den Preis eines Sklaven (Mt.26,15; 2.Mo.21,32) und dokumentiert so, dass der Heiland ihm gar nichts bedeutete. Andere opferten für Ihn ihr Leben (Apg.7). Wo stehe ich? #jesus #jesuserlebt #maria #salbe #wertvoll #narde #martha #lazarus #liebe #gott
- Wer flieht vor wem?
In Gottes Wort finden wir häufiger den Gedanken, dass wir vor etwas “fliehen” sollen. Es geht also um Dinge, die uns schaden und von denen wir uns abwenden müssen. Wir wollen uns diese Stellen einmal kurz anschauen: Dazu zählt zum Bespiel: “Die jugendlichen Lüste aber fliehe” (2. Tim. 2,22). Es ist interessant, dass hier nicht genau gesagt wird, vor welchen Lüsten wir fliehen sollen. Jeder sollte sich ehrlich im Herzen prüfen, welche Dinge bei ihm persönlich angesprochen werden. Weiter finden wir: “Flieht die Hurerei” (1. Kor. 6,18). Wir sollen die Ehe als Bund Gottes nach seinen Gedanken bewahren. Gottes Wort sieht nur einen Sexualpartner innerhalb der Ehe vor. Jeglichen sexuellen Verkehr außerhalb der Ehe, nennt Gott Hurerei. Leider finden wir gerade in diesem Bereich heute die Ursache vieler Probleme in unserer Gesellschaft - und auch in christlichen Gemeinden. Im weiteren Verlauf des Korinther-Briefs warnt der Apostel Paulus in Kap. 10,14: “Flieht den Götzendienst”. Dies spricht besonders den Stellenwert des Herrn Jesus in unserem Leben an. Gibt es etwas, das wir über den Herrn Jesus stellen? Dann gilt es vor Dingen zu fliehen, die uns ganz vereinnahmen wollen! Im Timotheus Brief lesen wir in Kapitel 6,11: “Du aber, o Mensch Gottes, fliehe diese Dinge;”. Hier geht es in erster Linie um die Geldliebe als “eine Wurzel alles Bösen”. Die Gläubigen werden hier besonders angesprochen, sich davon fernzuhalten. Auch das redet ganz aktuell in unsere Zeit, wo Geldliebe immer wieder großen Schaden anrichtet. Ist das Geld, was wir besitzen, wirklich unser Eigentum? Auffällig ist, dass wir in Gottes Wort nirgends finden, dass wir vor dem Teufel, dem großen Versucher, fliehen sollen. Aber wieso? In Jakobus 4,7 lesen wir: “Widersteht aber dem Teufel, und er wird von euch fliehen”. Ist das nicht beeindruckend?! Wir brauchen keine Angst vor ihm zu haben. Wenn wir lernen die Anfechtungen des Teufels in unserem Leben zu erkennen und ihm zu widerstehen, wird er von uns fliehen. Das ist eine gewaltige Zusage in Gottes Wort, aber wir können uns darauf verlassen! Wir dürfen Seinem Wort vertrauen und dann werden wir erfahren, dass Er zu Seinem Wort steht. #fliehen #flucht #sünde #teufel #hurerei #sexvorderehe #habsucht #geldliebe #jugendlichelüste #lust #götzendienst #jesus #gott #jesuserlebt
- Liebe trotz Spott und Schmerzen
„Die Vorübergehenden aber lästerten ihn.“ (Matthäus 27,39) „Ebenso spotteten auch die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten und Ältesten.“ (Matthäus 27,41) „Auf dieselbe Weise aber schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren.“ (Matthäus 27,44) Einsam, still und unverstanden ging Jesus seinen Weg über diese Erde. Kurz vor seinem Tod am Kreuz war Er im Garten Gethsemane in einem so intensiven Gebet, dass sein Schweiß wie große Blutstropfen wurde. Kurze Zeit später begannen diverse Verhöre und Jesus wurde verurteilt. Die Vorgehensweise, welche zu dieser Verurteilung führte, war ein krasser Justizskandal. „Jesus nun, der alles wusste, was über ihn kommen würde“ (Johannes 18,4) ging Seinen Weg trotzdem weiter. Er sagte kein Wort zu Seiner Verteidigung. Er ließ Sich die Dornenkrone aufsetzen und einen Soldaten mit einem Rohr darauf schlagen, sodass sich die Dornen tief in seine Kopfhaut einbohrten. Er ließ die Geißelung über Sich ergehen, die einem „Furchen ziehen“ auf Seinem Rücken gleichkam. “Pflüger haben auf meinem Rücken gepflügt, haben lang gezogen ihre Furchen.” (Psalm 129,3) Auf diesem blutigen Rücken trug Jesus dann Sein eigenes Kreuz auf den Hügel Golgatha. Dort angekommen wurde das Kreuz auf den Boden gelegt und Jesus daran mit Nägeln durch Hände und Füße befestigt. Dann wurde das Kreuz aufgestellt, sodass Sein ganzes Körpergewicht an diesen Nägeln hing. Wie reagierte Jesus darauf? Er sprach: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“ (Lukas 23,34). Hätten wir so eine Reaktion auf diese Schmerzen erwartet? Als ob das nicht schon alles schlimm genug wäre, kamen jetzt noch beißende Kommentare in Form von Lästerung, Spott und Schmähung. Viele Menschen wollten sich das „Schauspiel“ auf Golgatha ansehen und sie konnten es sich nicht verkneifen, Jesus jetzt nochmal so richtig zu beleidigen. Auch die Führer des Volkes stimmten da mit ein. Selbst die beiden Verbrecher, die rechts und links neben Ihm gekreuzigt wurden, schmähten Ihn. Mit der Aussage der Menschen „wenn du Gottes Sohn bist, so steige herab vom Kreuz“ (Matthäus 27,40) griffen sie direkt das Wesen Gottes an. Wie reagierte Jesus darauf? Er antwortete nichts auf die Beleidigungen, Er verteidigte sich nicht. “Der, gescholten, nicht wiederschalt, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der gerecht richtet.” (1. Petrus 2,23) Als Sohn Gottes hätte Er tatsächlich die Macht gehabt vom Kreuz herab zu steigen. Als vollkommener Mensch empfand er die Schmerzen in voller Härte, da gab es in Seinen Schmerzempfindungen keine Abmilderung. Alle äußeren Umstände sprachen dafür vom Kreuz herab zu steigen. Warum blieb er trotzdem dort hängen? Wegen Seiner Liebe zu dir und mir und wegen Seiner Liebe zu Seinem Gott und Vater. Das war Seine Motivation. Was ist deine Antwort auf Seine Liebe? #liebe #jesus #kreuz #golgatha #spott #schmerzen #jesuserlebt #gott #geduld #antwort
- Long COVID – Die Folgen für Kinder
„Und als das Wasser im Schlauch ausging, da warf Hagar das Kind unter einen der Sträucher; und sie ging hin und setzte sich gegenüber, einen Bogenschuss weit, denn sie sprach: Dass ich das Sterben des Kindes nicht ansehe!“ (1. Mose 21,15+16) Die Langzeitfolgen der Corona-Maßnahmen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen kann kein Experte realistisch abschätzen. Bis jetzt sind es Vermutungen von Kinderärzten sowie Kinder- und Jugendpsychologen, die aufgrund von Erfahrungen innerhalb der letzten Wochen und Monaten deutlich Alarm schlagen. Die seit fast einem Jahr anhaltenden Beschränkungen gehen an unseren Kindern nicht spurlos vorüber. Gerade die letzten Wochen haben durch Homeschooling manche Familien an den Rand ihrer Kapazitäten gebracht. Sowohl Kinder, als auch Eltern, sind zum Teil überfordert, sodass die nervlichen Belastungen deutlich zunehmen. Die Zahl der Kindesmisshandlungen und andere Fälle von häuslicher Gewalt nehmen stark zu. Kinder brauchen soziale Kontakte. Sie brauchen den Umgang mit Anderen, sie brauchen Kontakt zu Freunden und Klassenkameraden. Dadurch, dass das in der Vergangenheit deutlich zu kurz gekommen ist, entwickeln manche Kinder starke Verhaltensauffälligkeiten, sind zunehmend antriebs- und motivationslos, bis hin zu Depressionen. Die psychischen Probleme können sogar zu Selbstmordgedanken führen, oder drücken sich in Magersucht aus. Es gibt Kinder, die in Folge der Corona-Maßnahmen diverse Angst- und Panikattacken entwickelt haben, sodass sie sich nicht mehr vor die Tür trauen. Dadurch entwickeln sie Beziehungsstörungen, indem sie im Umgang mit anderen Kindern total verunsichert sind. Der kindgerechte, zwanglose Umgang untereinander leidet somit extrem, sofern es überhaupt noch zu Kontakten kommt. Um dieses soziale Ungleichgewicht irgendwie ausgleichen und die Einsamkeit umgehen zu können, driften manche Kinder in die mediale Online-Welt ab. Hier unterliegen sie keinen Beschränkungen, können aber das wahre Leben überhaupt nicht mehr realistisch einschätzen. Kinder verlieren den Anschluss – es ist viel soziale Nacharbeit gefordert. Das alles sind Beobachtungen von Experten und Erfahrungsberichte mancher Eltern. Sowas zu lesen, oder gar mitzuerleben, macht nachdenklich und traurig. Wir wissen, dass Jesus Christus ein besonderes Interesse für Kinder hat. Somit dürfen wir Ihm vertrauen, dass Er auch in dieser Zeit keins der Kinder aus dem Auge verliert. „Jesus nahm die Kinder in die Arme, legte die Hände auf sie und segnete sie“ (Markus 10,16). „Denn Gott hat auf die Stimme des Knaben gehört, da, wo er ist“ (1. Mose 21,17). Menschlich gesehen könnte man verzweifeln, aber das möchte Gott nicht von uns Christen. Wir sollen auf Ihn blicken und uns von Ihm gebrauchen lassen. Du fragst dich vielleicht, was Du gerade in Bezug auf die Kinder tun kannst? Es sind nicht die großen Dinge, sondern es ist die Beschäftigung mit Einzelnen, die die ganze Arbeit mit den Kindern so wertvoll macht. Nutze deine Zeit und dein Geld und investiere für die Arbeit an den Kindern. Es gibt viel zu tun. Und in Abhängigkeit von unserem Herrn Jesus werden wir die Aufgaben erkennen, die Er für uns hat. Es dauert nicht mehr lange, bis unser Herr kommt um uns zu Sich in den Himmel zu holen. Lasst uns die letzte Zeit noch für Ihn nutzen. Wir müssen alles hier auf der Erde zurücklassen, aber die Kinder nehmen wir mit in den Himmel. „Ihr aber, seid stark und lasst eure Hände nicht erschlaffen, denn es gibt Lohn für euer Tun!“ (2. Chronika 15,7) #kinder #longcovid #corona #covid #folgen #angst #panik #jesus #helfen #langzeitfolgen #experten #psychologen #jesuserlebt
- Spurensuche im Alten Testament - Die Karmesinschnur
In unserer Sonntagsserie wollen wir uns heute mit einer Begebenheit aus dem Buch Josua Kapitel 2 beschäftigen. Bitte lies zuerst den Text in Josua 2 und Josua 6, 22 + 25. Der Bericht erzählt uns von der Zerstörung Jerichos durch das Volk Israel als erste Stadt, die sie im Land Kanaan besiegten. Die Stadt wurde vollkommen zerstört und alle Einwohner bis auf die Hure Rahab und ihre Familie getötet. In dem gerechten Gericht Gottes über diese Menschen, welches Er durch Sein Volk ausführen ließ, wurde Rahab verschont. Sie hatte vorher die Kundschafter versteckt, das Gericht Gottes akzeptiert und sich auf die Seite des Volkes Gottes gestellt. Als Erkennungszeichen hängte sie eine Schnur aus Karmesin an die Außenseite ihres Hauses, das in die Stadtmauer eingelassen war. So konnten die Israeliten erkennen, dass dieses Haus vor dem Gericht verschont werden sollte und Gott hier kein Gericht mehr forderte. Rahab und ihre Familie wohnten nach der Zerstörung Jerichos bei dem Volk Israel und wurden von ihnen geduldet. Erstaunlich ist, dass wir Rahab im Neuen Testament in der Liste der menschlichen Vorfahren Jesu wiederfinden. (Matthäus 1,5) Ihr Glaube wird im Neuen Testament als nachahmenswert dargestellt, obwohl es sich menschlich gesehen um Landesverrat handelte. (Hebräer 11,31 und Jakobus 2,25) Soweit zur Geschichte Rahabs, in der diese Karmensinschnur eine ganz entscheidende Rolle spielte. Sie war das äußere Zeichen, das Rahab und ihre Familie schützte und ihr Leben rettete. Karmesin wird auch als roter Purpur oder Scharlachrot übersetzt, wobei im Grundtext das gleiche Wort verwendet wird. Es war eine exklusive Farbe, die aus einem Insekt gewonnen wurde. Da es so schwer war diese Farbe zu gewinnen, war sie auch sehr kostbar und wurde nur für besondere Kleider und Stücke verwendet wie z.B. den Vorhang und die Teppiche der Stiftshütte, die Kleidung des Hohenpriesters und für königliche Gewänder. Im Neuen Testament kommt sie als Merkmal für Reichtum, äußere Ehre und eine hohe Stellung vor. (z.B. in Lukas 16,19 oder auch Offenbarung 18,12) In der Karmesinschnur und den Umständen, für die sie bei Rahab verwendet wurde, können wir ein Bild davon erkennen, dass wir durch den Tod des Herrn Jesus vor dem Gericht über unsere Sünden verschont werden. Das Rot des Karmesinfadens erinnert uns daran, dass wir erkauft sind mit dem kostbaren Blut Christi (1. Petrus 1,19). Nur Sein Tod konnte den Preis bezahlen, weil Er so unglaublich wertvoll von Gott gesehen wird. In Psalm 22,7 vergleicht Jesus Christus sich prophetisch mit einem Wurm, gerade so einem, aus dem die Karmesinfarbe gewonnen wurde. Im hebräischen Urtext steht hier dasselbe Wort “tola”! Genauso auch in Jesaja 1,18: “Wenn eure Sünden wie Scharlach sind, wie Schnee sollen sie weiß werden; wenn sie rot sind wie Karmesin, wie Wolle sollen sie werden.” Wie wunderbar uns Gottes Wort doch in den Einzelheiten und in der Genauigkeit, wie es sich ausdrückt, überall und immer wieder den Herrn Jesus vorstellt. Dann können wir weiter daran denken, dass Er vor Seiner Kreuzigung von den Soldaten in einen Purpurmantel gehüllt wurde, um Ihn zu schlagen und verspotten. (Matthäus 27,28; Johannes 19,2 + 5) Hier wurde Er verachtet und verspottet und Ihm der Reichtum und die Königswürde verwehrt. Er wurde misshandelt, verlacht und schließlich gekreuzigt. Doch es kommt der Augenblick, wo Er mit königlicher Würde und Ehre bekleidet sein und dies vor allen Menschen sichtbar werden wird. Alle werden niederknien und Ihn anbeten, ja ehren, damit Gott die Verherrlichung wird. (Philipper 2,9) Preis und Dank sei Ihm, “dass er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet.” (2. Korinther 8,9) Er hat Seine königliche Würde und Seinen Reichtum als Herrscher der Welt für eine Zeitlang verborgen, ist Mensch geworden, um sterben und somit für unsere Sünden bezahlen zu können. Wie Rahab sind wir, sofern wir an Ihn glauben, in Seinem Wert vor Gott vor dem Gericht geschützt und gehören nun Gottes Volk und Seiner Familie an! Wir rühmen, Herr Jesus, die Kraft Deines Blutes, den Wert Deines Opfers, Dein göttliches Tun; verdanken wir ihm doch unendlich viel Gutes: Auf sicherem Grund darf der Glaubende ruhen! Dieses sühnende Opfer, am Kreuz geschlachtet, bezeugt in den Schriften von alters her schon, ist überaus wertvoll vom Vater erachtet, weil Du Dich gegeben, Sein eigener Sohn! - Paul Waltersbacher, Lied 208 aus “Kleine Sammlung Geistlicher Lieder” Dein Opfer für Gott von unendlichem Wert, hat Sühnung für immer getan, hat Ihn, den Gerechten, befriedigt, geehrt. Lamm Gottes, Dich beten wir an! - Paul Waltersbacher, Lied 240 aus “Kleine Sammlung Geistlicher Lieder” #spurensucheimat #spurensuche #messias #jesus #altestestament #josua #vorbild #typus #typologie #rot #schnur #blut #rahab #sünden #rettung #jesuserlebt
- Einsatz für den Herrn!
“Und nun sei stark, Serubbabel, spricht der HERR; und sei stark, Josua, Sohn Jozadaks, du Hoherpriester, und seid stark, alles Volk des Landes, spricht der HERR, und arbeitet! Denn ich bin mit euch, spricht der HERR der Heerscharen.” - Haggai 2,4 Mutlosigkeit in Bezug auf gute Dinge ist ein Unkraut, das wächst, ohne gesät worden zu sein. Es gehört nicht viel dazu, die Hände sinken zu lassen – ein Wort oder ein Blick genügt oft. Mutlosigkeit kommt manchmal über uns wie damals über die Israeliten, wenn wir an die großen Dinge denken, die Gott von unseren Händen erwarten könnte, während wir Ihm doch nur mit Kleinigkeiten dienen können. Wenn zu Haggais Zeiten die Leute an den Herrn und seinen Tempel dachten und dann den kleinen Raum ansahen, den sie dazu abgesondert hatten, dazu die gewöhnlichen Steine betrachteten, die als Fundament dienten, so schämten sie sich. Hast Du nicht auch schon das drückende Gewicht dieser Tatsache gefühlt, Bruder, dass alles, was wir tun, nur ein Geringes ist für unseren Gott; viel zu wenig für Den, Der uns geliebt und Sich Selbst für uns gegeben hat? Alabasterfalschen mit köstlicher Salbe sind viel zu gering für Ihn. Es kommt unserer Liebe nicht in den Sinn, dass es eine Verschwendung sein könnte, unsere besten Flaschen zu zerbrechen und die duftende Narde reichlich auf Ihn auszugießen. - Was wir befürchten, ist vielmehr, dass unsere Nardenflaschen zu wenig sind und unsere Salbe nicht köstlich genug ist. Nachdem wir unser Äußerstes getan hatten, die Herrlichkeit unseres Herrn zu verkündigen, haben wir gefühlt, dass Worte zu gering und armselig sind, um die Herrlichkeit unseres anbetungswürdigen Herrn genügend hervorzuheben. So sind wir mutlos geworden und der Feind hat uns zu sehr verkehrten Schlüssen verleiten können. Weil wir nicht viel tun konnten, kamen wir immer mehr dahin, nichts zu tun. Weil das, was wir taten, so gering und armselig war, waren wir geneigt, das ganze Werk aufzugeben. Der Feind weiß, sowohl Demut als Stolz zu seinen Zwecken zu benutzen. Ob er uns zu viel oder zu wenig von unserem Werk denken lässt, ist ihm gleich, solange er uns nur davon abhalten kann. aus “Auf Dein Wort” von C. H. Spurgeon #mut #einsatz #dienst #ichbinbeidir #jesus #mutlos #demut #stolz #feind #jesuserlebt #spurgeon
- Wie Gott sich dem Menschen vorstellt (6) - Die Auferstehung und das Leben
Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; … [Joh. 11,25] Die Aussage des Herrn Jesus, die uns heute beschäftigen soll, enthält die Schlüsselworte in einer sehr zu Herzen gehenden Situation im Haus seiner Freunde in Bethanien. Dort wohnten Maria, Martha und Lazarus. Der Herr Jesus kam immer wieder gerne zu diesen drei Geschwistern zu Besuch. Dort fühlte er sich wohl. Dort waren Menschen, die ihn liebten und seine Gegenwart genossen. Ganz besonders Maria konnte gar nicht genug davon bekommen, zu seinen Füßen zu sitzen und ihm zuzuhören. Martha, die vermutlich älteste der drei Geschwister, spürte mehr die Verantwortung für die Versorgung der Gäste und zeichnete sich durch großen Fleiß aus. Von Lazarus wissen wir nicht sehr viel, aber in unserer Begebenheit, über die wir nachdenken wollen, ist er unfreiwillig die Hauptperson. Lazarus war krank geworden und weil die Krankheit schwer war, schickten die beiden Schwestern Boten zu dem Herrn Jesus, um ihn darüber in Kenntnis zu setzen. Ihre Hoffnung ruhte allein auf dem Herrn Jesus. Schließlich hatten sie doch schon so oft gehört und miterlebt, wie der Herr Jesus kranke Menschen gesund gemacht hatte. Sie wussten, er würde auch Lazarus helfen können. Nun waren die Boten schon vor zwei Tagen bei dem Herrn Jesus und seinen Begleitern angekommen. Trotzdem hatte er sich noch nicht auf den Weg nach Bethanien gemacht. Warum? Lag dem Herrn Jesus nichts an Lazarus? War er ihm gleichgültig? Die Jünger konnten es nicht verstehen. Aber er erklärt ihnen sein Verhalten: Gott sollte verherrlicht werden. [Joh. 11, 4] Das war im Grunde der Lebensinhalt des Herrn Jesus, als er hier auf der Erde gelebt hat. Er wollte den Menschen zeigen, wer Gott ist. Und wie er ist. Deshalb war er nicht gleich nach Bethanien aufgebrochen, sondern hatte noch zwei Tage abgewartet. Diese zwei Tage waren schwer für Martha und Maria. Sie mussten mit zusehen, wie Lazarus immer schwächer wurde und schließlich starb. Wie hilflos werden sie sich gefühlt haben? Hatte der Herr Jesus kein Interesse an ihnen? Was werden sie wohl gedacht haben? Sie hatten sicher ähnliche Gedanken wie du und ich sie heute auch noch haben, wenn wir in Not sind und diese dem Herrn Jesus gebracht haben, dann aber auf eine Antwort warten müssen. Vielleicht liegt es manchmal daran, wie wir dem Herrn Jesus die Not gesagt haben. Wir können dem Herrn Jesus schließlich keine Vorschriften machen, wie und wann er helfen muss. In dieser Sache sind uns Martha und Maris ein äußerst lehrreiches Vorbild. Sie hatten die ganze Angelegenheit einfach dem Herrn übergeben und ihm die Lösung überlassen. „Herr, der den du lieb hast ist krank“, so hatten sie gesagt. Sie waren sich bewusst: der Herr Jesus weiß genau, was Lazarus fehlt und was für ihn am besten sein würde. Das weiß der Herr Jesus auch heute noch. Auch in meinem und deinem Leben. Manchmal verstehen wir nicht, warum bestimmte Situationen eintreten und weshalb manche Schwierigkeiten in unserem Leben auftreten. Wir fühlen uns dann auch so hilflos und warten voller Ungeduld auf das Eingreifen Gottes. Wir wollen uns damit ermuntern, dass der Herr Jesus auch heute noch die Verherrlichung Gottes durch mein und dein Leben im Auge hat. Das ist sein Ziel mit uns. Gott soll alle Ehre werden. Und dann dürfen wir auch noch daran denken, dass Gottes Hilfe nie zu spät kommt, auch wenn wir das vielleicht manchmal meinen und so empfinden. Wir haben die feste Zusage Gottes, dass seine Hilfe immer rechtzeitig ist. Also nie zu früh und schon gar nicht zu spät! [Heb. 4, 16] Das war etwas, was Martha und Maria auch lernen mussten. Sie waren traurig über den Verlust ihres Bruders und machten dem Herrn Jesus in gewisser Weise Vorwürfe, weil er nicht direkt zur Hilfe gekommen war. So sagten dann auch beide, als sie ihm nacheinander begegneten, dass Lazarus nicht gestorben wäre, wenn Er da gewesen wäre. Eine Heilung hatten sie Ihm zugetraut, aber sie sollten etwas viel Schöneres erleben. Sie sollten erfahren, dass der Herr Jesus „die Auferstehung und das Leben ist“. Sie sollten erfahren, wie der Herr Jesus ihren gestorbenen Bruder wieder lebendig machen würde. Dadurch würde Gott alle Ehre werden und viele Menschen würden an ihn glauben [Joh. 11, 45]. Als der Herr Jesus dann im weiteren Verlauf Lazarus auferweckt, zeigt sich die Wahrheit der Worte, die er zu Beginn an seine Jünger gerichtet hatte. Es war, als wäre Lazarus nur eingeschlafen gewesen. Auf das machtvolle Wort des Herrn: „Lazarus komm heraus“, dass Er in Abhängigkeit von Gott, nach einem Gebet, gesprochen hatte, kam Lazarus aus dem Grab heraus. Der Gestorbene war wieder lebendig. Er war auferstanden. Diese Kraft Gottes in der Auferstehung werden alle Gestorbenen einmal erleben. Wenn der Herr Jesus kommt, um seine Gemeinde zu sich zu holen, werden alle „in Christus Gestorbenen“ auferstehen [1. Thess. 4, 16]. Sie werden einen neuen Körper erhalten. Für alle Gläubigen steht diese Auferstehung mit Leben in Verbindung. Einem ewigen Leben in der Gegenwart des Herrn Jesus, das davon erfüllt sein wird, dass Ihm Anbetung und Ehre zukommt. Das ist es, was Ihm zusteht. Dann wirst du auch verstehen, warum Gott diesen oder jenen Weg hier auf der Erde mit dir gegangen ist. Und weißt du: Du wirst ihm für diesen Weg danken und Ihn dafür anbeten, weil du dann die gleiche Sicht auf dein Leben besitzt, wie sie der Herr Jesus heute schon hat. Wie wunderbar wird das sein! Freust du dich auch schon? Für alle, die ohne Gott gestorben sind, wird die Auferstehung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen und ein schreckliches Ereignis sein. Es wird eine Auferstehung zum Gericht sein [Joh. 5, 29]. Die Bibel bezeichnet diesen Zustand als „den zweiten Tod“ [Off. 21, 8], der dadurch gekennzeichnet ist, dass man die Ewigkeit ohne Gott verbringen wird. Das ist das eigentliche Gericht. Wir können uns gar nicht vorstellen, wie schrecklich es sein wird, an einem Ort zu sein, wo Gott nicht ist. Einen kleinen Einblick gibt uns dahingehend Lukas 16 in der Begebenheit von dem „armen Lazarus und dem reichen Mann“. Willst du in dieser Weise ewig existieren? – oder sehnst du dich nach einem Leben mit und bei dem Herrn Jesus im Himmel? Es ist ein nie endendes, göttliches Leben von unbeschreiblicher Schönheit und Freude, in der Gegenwart dessen, der „die Auferstehung und das Leben“ ist. #ichbin #jesus #auferstehung #jesuserlebt #leben #tod #sterben #lazarus #maria #martha #gott #warten
- Bist Du ein Gesetzesbrecher?
Wenn wir an einen Gesetzesbrecher denken, kommen uns häufig als erstes Raub, Mord oder andere Straftaten in den Sinn. Dabei sind auch kleinere “Delikte” wie Lügen, schlecht über jemanden reden oder denken gegen das Gesetz. Diese Gesetze finden wir nicht im Strafgesetzbuch, sondern schon viel früher im AT zur Zeit Mose, als dieser am Berg Sinai das Gesetz von Gott selbst empfing. Das kannst du in 2. Mo. 19 nachlesen. Dies war der sog. Alte Bund Gottes mit seinem Volk. Du denkst vielleicht: “Aber das Gesetz im AT gilt doch heute nicht mehr für mich.” Ist das so? Sicher leben wir nicht mehr direkt unter dem Gesetz, das Gott dem Volk Israel gegeben hat. Aber die Gebote werden auch im NT noch einmal wiederholt und zwar von dem Herrn Jesus selbst (Mt.5). Wenn wir ehrlich zu uns sind, sind wir alle schuldig an einem dieser Gebote. Und jetzt? Was hat uns das Gesetz gezeigt? “Denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde” (Rö.3,20). Das Gesetz macht uns also deutlich, dass wir Sünder sind und vor Gott niemals bestehen können - denn Gott ist gerecht und kann Sünde nicht sehen. Der Alte Bund (das Gesetz) war abhängig davon, ob die Menschen ihn einhalten würden. Leider haben wir versagt. Wenn das Heil Gottes von uns Menschen abhängen würde, gäbe es für uns keine Rettung. “Denn so viele aus Gesetzeswerken sind, sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun!“ (Gal. 3,10). Was ist die Lösung für dieses Problem? Die finden wir im NT! Nun kam Gott selbst in der Person des Herrn Jesus auf diese Erde, um den neuen Bund einzuführen. Dieser ist gekennzeichnet durch Gnade. Gott wusste natürlich, dass die Menschen versagen würden und greift nun selbst ein. Ist das nicht großartig?! Um unsere Schuld und Sünde zu sühnen reichten alle Opfer des alten Bundes nicht aus. Diese waren nur ein Hinweis auf das vollkommene Opfer des Herrn Jesus am Kreuz. Er selbst musste Sein Blut vergießen und allein dadurch ist Gott vollkommen zufrieden gestellt. “und fast alle Dinge werden mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießung gibt es keine Vergebung (Heb. 9,22).” Das Einzige, was dir und mir jetzt noch übrig bleibt zu tun, ist: Dieses Opfer im Glauben annehmen. Dieser neue Bund ist allein abhängig von Gott und deshalb ist er perfekt und zu 100% sicher! Der Mensch kann dazu nichts beitragen. “Denn Christus ist das Ende des Gesetzes, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit.” (Röm. 10,4). #gesetz #straftat #alterbund #neuerbund #gnade #jesus #gott #sünde #schuld #sühnung #fluch #jesuserlebt












