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  • Vor(ent-)haltungen

    Was Gott dir schenkt, das ist stets gut, und Gutes nur, was Er dir tut. Und wenn du sagst: „Das fehlt mir noch!“ so wirkts zu deinem Besten doch. Nicht, was dein Herz dringlich begehrt, nein, was die Gnad in dir vermehrt, das ist´s, was Er dir schenken will, dass du trotz Not in Ihm ruhst still. #gedicht #gutes #gottistgut #schenken #vorenthalten #gott #jesus #jesuserlebt

  • kraft-los

    Ach Herr, manchmal fühl ich mich so kraftlos, kein Antrieb, kein Durchhalten, kein Aufblick, zu tun, was Du mich tun heißt, was Dir wäre groß, was mir zum Segen wäre, lenkte mein Geschick. Dann schau ich genauer hin, denk drüber nach: Ich lief ohne Dich, Deinen Geist, Deine Kraft los! Vielleicht ist es noch nicht zu spät zu werden wach, nicht zu spät, dass Du mir versetzt einen sanften Stoß. Dann kann ich laufen, gebunden an Deine Kraft, loslaufen in der Kraft Deines Wirkens, Deines Geistes, der wirkt, was mein Eigenwille niemals hätte geschafft, und hinterher staun ich, was du in mir alles leistest. #kraft #kraftlos #antrieb #durchhalten #aufblick #geist #stoß #mut #zuversicht #jesus #jesuserlebt #gott #gedicht

  • Die Verheißung beständigen Gebets

    „Wenn ich auch keinen Menschen scheu und meine Entscheidungen nie bereu`, so machst Du mir doch Müh ́und Not, ich fürchte wohl, du fürchtest Gott.“ „Zwar mag ich unbedeutend schein ́, und meine Sache Euch zu klein, ich bring sie aber immer wieder vor, schon ́Tag für Tag nicht Euer Ohr.“ „Verschafft mir Recht, so bitte ich!- Du weißt ich hab genug zu tun, lass mich von meiner Arbeit ruhen!- Ihr seid der einz ́geWeg für mich.“ „Na schön, auch wenn ́s mir nichts bedeutet, weil deine Klage stets im Kopf mir läutet, so will ich deine Bitte doch genau besehen, und dir was recht ist, soll geschehen.“ Wenn dieser Ungerechte Recht verschafft, wie viel mehr Gott, Der hat unendlich Kraft? Er, Der dich hat um einen Preis erworben, Sein eigner Sohn -für Dich gestorben! Zu Seinem Kind Er dich gemacht, dich durch Sein eignes Wort gezeugt, Sich zu dir kleinem Mensch gebeugt, und dich ins reichste Erb ́gebracht. Kann Er für dich Erwählten langsam sein? Wird Er nicht gern zu deiner Hilfe eiln? Er, Der dich und deine Nöte bestens kennt und dich Sein geliebtes Kind jetzt nennt! Nein, Er wird alles hören, was du vor Ihn bringst, ob du nur seufzst, weinst, jammerst, niedersinkst. Denk daran: Seine Hilfe kommt nie zu spät, spätestens so, dass es Ihn am meisten ehrt! Lies dazu Lukas 18,1-8 #hilfe #niezuspät #gott #gotteshilfe #ausdauer #beständig #disziplin #beten #gebet #witwe #kind #liebe #hören #erhörung #jesus #jesuserlebt

  • Wachzeit

    Mein Heiland, wenn ich Dich dort seh´, bestürzt, beängstigt bis zum Tod, ringend, kämpfend, in tiefster Seelennot, da in dem Garten von Gethsemane. Dann wird das Herz mir schwer, wie littest Du, wie tief, wie sehr. Die Jünger nahmst zur Seite Dir, „bleibt hier und wacht mit mir!“ Dann gingst Du etwas weiter fort, für Dich allein an stillen Ort. Doch wolltest Du die Deinen bei Dir wissen, bei Deinem Kampf, in Deinen Drängnissen. Als Du dann kamst zu Petrus und den Jüngern, Du Dich musstest um sie noch kümmern. Fragst ihn, der für Dich das Leben lassen wollte „Petrus schläfst du?“, da er doch beten sollte. „Vermochtest nicht eine Stunde mit mir zu wachen? Bete und erliege nicht dem Fleisch, dem schwachen!“ Und mir Herr gibst Du Dein Vermächtnis: „Denk doch an mich, tu dies mir zum Gedächtnis!“ Wie oft wohl kam ich dem nicht nach, war nicht voll dabei, nicht ganz wach! Hab mit mir selbst zu tun gehabt, nur mich und meine Seel´ gelabt. Statt nur zu denken, Herr an Dich, und wen´ger sehn dabei auf mich. Darf vielleicht schon länger mit Dir, Herr, gehen, doch Du musst mich mit Philippus fragen, der mit Dir ging in Deinen Erdentagen: „So wenig kannst du von mir verstehen, den Vater sehen?“ O Herr, hilf meiner Schwachheit, meinem Unvermögen, wenn ich beschäftigt bin mit mir und meinen Wegen. Auf Dich allein nur lass mich sehen, ja wachend in Deiner Nähe stehen. Dass mein Gedenken Dich Herr ehrt, und ich bekenn, wie viel ich Dir wert. Mein Heiland, Herr, Dich will ich sehen, im Herzen den Kreuzweg mit Dir gehen! Mit den Jüngern sagst Du dann mir aus reiner Gnad: „In meiner Versuchung hast du mit mir ausgeharrt!“ Danke Herr für alles, was Du an mir getan, und mir noch hilfst, dass ich Dir danken kann! Nach Markus 14,37 und Johannes 14,9 #wachen #beten #schwachheit #unvermögen #leiden #jünger #kreuz #seele #heiland #vermächtnis #gedächtnis #schlafen #jesus #jesuserlebt #gedicht

  • Verrat

    3 Jahre dabei und gereist über Stadt und Land, 3 Jahre als Jünger und Apostel Jesu bekannt, 3 Jahre voller Wunder, Worte, Kraft und Gnade, 3 Jahre, in denen er die Kassenverwaltung hatte. Aber es waren 3 Jahre Mitlaufen, Vorteilnahme, 3 Jahre ohne Herz, keine echte Anteilnahme, 3 Jahre voller Maskerade, Täuschen, Verstecken, 3 Jahre Verstocken, Verhärten, Beflecken. Dann 1 Moment, in dem er all das offenbarte, in 1 Moment fiel nun die perfekte Maskerade, 1 Moment, da sich das Innere des Herzens zeigte, 1 Moment, wo die Geldgier seine Gedanken neigte. 1 Moment, in dem seine Entscheidung wurd´ gefällt, 1 Moment, als er die Seite für immer gewählt. 1 Moment, den Plan in die Tat umzusetzen, 1 Moment, die Meute auf Jesus zu hetzen. 1 Moment, als nochmal Tarnung auf Realität traf, 1 Moment, da Jesu ihm die Frage entgegenwarf: „Judas, verrätst du den Menschensohn mit einem Kuss?“ Oh, wie sein Herz verhärtet, verblendet sein muss! Danach 1 Moment des Erkennens, Erschreckens, 1 Moment der Reue, des Angesicht Bedeckens. 1 Moment, als er die Augen geöffnet bekam, 1 Moment, da er sich das eigne Leben nahm. Kein Moment, keine Zeit mehr noch umzukehren, die Zeit ungenutzt, sich um die Gnade zu scheren. Nun bleibt keine Zeit zur Wiedergutmachung mehr, nun ist sein Herz für immer verloren, die Zukunft leer! Unzählige, nicht endende Momente, eine Ewigkeit lang, eine Ewigkeit voller Selbstvorwürfe, Reue, Sündendrang. 1 Moment, 1 Leben, entscheidend für die ewige Wahl, der Grat zwischen verloren und gerettet sein so schmal! Auch Du musst wie Judas eine Seite hier wählen, dich zu Jesus oder zu Seinen Feinden zu stellen! Lern an Judas´ Beispiel und bedenk die Wahl genau, sei nicht kurzsichtig, nicht zögernd, hart oder lau! Entscheid Dich für Jesus als Deinen Retter und Herrn! Entscheid Dich für Ihn, Er empfängt Dich so gern! #verrat #judas #moment #jahre #entscheidung #ewigkeit #leben #tod #selbstvorwürfe #reue #sünde #wahl #jesus #jesuserlebt #gedicht

  • Der Platz des Glaubens

    “Und Abraham brach auf von dort in das Gebirge östlich von Bethel und schlug sein Zelt auf, Bethel im Westen und Ai im Osten; und er baute dort dem Herrn einen Altar und rief den Namen des Herrn an.” - 1. Mose 12,8 Wem der Herr erschienen ist, der kann nicht mehr stille stehen. Abraham zieht also weiter an einen Ort, der ostwärts von Bethel liegt und westlich von Ai. Dort im Gebirge schlägt er sein Zelt auf, und nicht in den Niederungen von Sodom und Gomorra. Bethel und Ai werden hier erwähnt. Das ist nicht ohne Bedeutung. Wir lesen später in Josua 8, dass Ai eine kleine Stadt war, die von den Kindern Israel zerstört wurde. Nachdem Jericho bereits gefallen war und somit, wenn ich so sagen darf, die ganze Macht des Feindes vernichtet war, erhob sich Ai, um sich dem Einzug der Kinder Israel zu widersetzen. Ai bedeutet “Ruine, Steinhaufen” und ist ein Bild davon, was die Welt für den Glauben ist. In 1. Johannes 5,4 lesen wir, dass es der Glaube ist, der die Welt überwunden hat. Sobald das Auge des Glaubens nicht mehr auf den Herrn sieht, stellt sich uns diese Welt entgegen – auch wenn sie nur eine Ruine ist-, um unseren Einzug in das Land zu verhindern. Ai kann sogar den Sieg davontragen (Josua 7,3-5), selbst eine so kleine Stadt im Vergleich zu Israel! Abraham sieht Ai hier in seinem wahren Charakter. Ai liegt gegen Osten und vom Osten her kommen Stürme und kalter Wind. Abraham wohnte nicht in Ai, sondern westlich davon. Zur anderen Seite hin liegt Bethel. Bethel heißt “Haus Gottes”. Das sind die beiden Kennzeichen des Aufenthalts Abrahams im Land. Er weilte dort als Fremdling in einem Zelt, aber wohnte in der Nähe des Hauses Gottes. Er wollte sich dort aufhalten, wo Gott war. Wenn er auch noch nicht im Hause Gottes verkehren konnte, so wollte er doch in dessen Nähe wohnen. Deshalb liegt Bethel gegen Westen. Auf der anderen Seite sah er, was die Welt ist, und spürte den kalten Wind, den sie ausströmte. Doch im Glauben verwirklichte er, dass sie ein Trümmerhaufen ist, ein Bereich, der von dem Gericht Gottes spricht, wo er nichts für sein Herz fand. Sein Glaube sah diese Welt als bereits von Gott gerichtet. Das war der Ort, wo er den Namen Jehovas anrief und Gott anbetete. Wir haben gesehen, wozu die Berufung Gottes uns auf dieser Erde bringen möchte: Gott möchte uns an den Ort bringen, wo Er ist. Wir können diesen Ort nur finden, wenn wir gehorsam sind und danach verlangen, die Reichtümer kennenzulernen, die Er uns verheißen hat. Dann wird Er sich uns offenbaren, uns Seine Herrlichkeit zeigen. Unsere Herzen werden völlig davon in Besitz genommen werden. So halten wir uns als Fremdlinge in diesem Land auf. Es ist noch nicht unser tatsächlicher Besitz, weil wir noch in dieser Welt sind. Doch wir sind bereits in der Nähe des Hauses Gottes, wir könnten sagen, jederzeit bereit, ins Vaterhaus einzugehen. Nichts steht mehr zwischen uns und dem Haus des Vaters. Diese Welt ist für uns ein Trümmerhaufen, und wir bekommen auch noch den kalten Wind dieser Welt zu spüren. Wir sehen sie als etwas, worüber das Gericht Gottes bereits hingegangen ist und womit wir unmöglich Gemeinschaft haben können. Der Gott, Den wir anbeten und mit Dem wir Gemeinschaft haben, hat Sein Gericht bereits über diese Welt hingehen lassen. Und doch haben wir schon hier einen Altar und dürfen Seinen Namen anrufen. Das ist hier die Hauptsache. Wir stehen mit Ihm in Verbindung, haben Gemeinschaft mit Ihm, dürfen mit Ihm sprechen – nicht nur spricht Er mit uns, wie der vorhergehende Vers zeigt. Nein, wir dürfen frei mit Ihm sprechen, sowohl im Gebet als auch in der höchsten Form des Gebets, der Anbetung. Wir dürfen persönlich in Seine Gegenwart kommen, um freimütig mit Ihm zu sprechen, so wie später von Mose gesagt wird, dass Gott mit ihm sprach wie ein Mann mit seinem Freund redet. (2. Mose 33,11) Verlangen unsere Herzen nicht nach einer solchen Gemeinschaft? H. L. Heijkoop in “Aus dem Wort der Wahrheit” Band I #welt #trümmerhaufen #ai #bethel #hausgottes #gemeinschaft #glaube #abraham #gehorsam #nähe #gott #jesus #vaterhaus #jesuserlebt

  • Im Dienst für den Herrn (2) - Innerlich bewegt

    „Und als er ausstieg, sah er eine große Volksmenge, und er wurde innerlich bewegt über sie, weil sie wie Schafe waren, die keinen Hirten haben.“ (Markus 6,34) Nachdem Jesus mit seinen Jüngern aus dem Schiff ausgestiegen war, versammelten sich am Ufer sehr viele Menschen. Sie kamen aus allen Richtungen und warteten dort am Ufer nun auf Jesus. Was erwarteten sie von Ihm? Vielleicht, dass er wieder Wunder tun, Kranke gesund machen oder in Vollmacht predigen würde. Welche Erwartung haben wir eigentlich jeden Tag an unseren Herrn Jesus Christus? Sind wir bereit von Ihm zu lernen, Ihm zu folgen und Ihm zu dienen, sodass Er Sich durch uns verherrlichen kann? Erwarten wir auch heute noch wirklich große Dinge von Ihm? Jesus kannte jedes einzelne Herz der Menschen, die nun am Ufer standen. Obwohl die Menschen wirklich in Massen anwesend waren, hatte Er den Blick für jeden Einzelnen. Das veranlasste Ihn dazu, dass Er innerlich bewegt wurde. Das war nicht einfach nur eine kurzzeitige Emotion, sondern der Heiland empfand den Zustand der Volksmengen wirklich tief in Seinem Inneren, weil sie wie umherirrende Schafe waren. Suche einmal die Stellen in den Evangelien, in denen der Herr Jesus innerlich bewegt wurde. Diese Stellen sind sehr zu Herzen gehend. Was eine Liebe und was ein Interesse hatte Er doch für die einzelnen Menschen. Ihm war niemand egal, an keinem ging Er achtlos vorüber. Und wie ist Jesus Selbst behandelt worden? Wer fragte nach Ihm? „Schau zur Rechten und sieh: Ich habe ja niemand, der mich erkennt; verloren ist mir jede Zuflucht, niemand fragt nach meiner Seele. (Psalm 142,5) Bewegt das noch unsere Herzen? Unser Herr und Heiland ist in allem das perfekte Vorbild. So auch, wenn es darum geht, ein wirkliches Interesse für Andere zu haben. Wie ist das bei mir und Dir? Habe ich ein wirkliches Interesse für meine Mitgeschwister? Leide ich mit ihnen, wenn es ihnen nicht gut geht? Bin ich wirklich innerlich bewegt, wenn ich meine ungläubigen Arbeitskollegen und die vielen Menschen in der Stadt sehe, die geradewegs auf dem Weg in die Hölle sind? Habe ich ein Interesse für die vielen Kinder, die den Heiland brauchen, oder die Halt in ihrem Glaubensleben suchen? Innerlich bewegt zu sein und ein wirkliches Interesse an den Menschen zu haben, ist Voraussetzung für jeden Dienst. Was daraus entstanden ist, werden wir noch sehen … #dienst #herr #jesus #innerlichbewegt #empfindung #gefühl #herz #jesuserlebt #mensch #gott #liebe #schaf #hirte #geschwister #glauben #kinder

  • Verkündigt das Evangelium aller Kreatur

    Gehet hinaus in alle Welt und verkündigt das Evangelium aller Kreatur. (Markus 16,15) Für alle Kreatur, so lautet sein Auftrag. Er hatte doch nur 11 Mann. Wobei Er diese Order in dem Augenblick erteilte, als er im Begriff war, sie zu verlassen. Verwunderlich! Er verließ aber weder Seine Freunde noch Seine Arbeit, denn er sagte: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende!" Auf dem ersten Blatt unserer Missionsgeschichte steht: „Und der Herr wirkte mit ihnen und bestätigte sein Wort durch mitfolgende Zeichen." Er ist nicht fort, nur unsichtbar. Er arbeitet mit seinen Freun­den. Ja, nie so wie jetzt, bekam er alle Macht im Himmel und auf Erden. Für Jesu Freunde war sein letzter Auftrag kein zwingendes Gebot, sondern die frohmachende Mitteilung des Herrn Wille. Der Befehl war ihnen die göttliche Verhei­ßung und sie gingen in kindlichem Vertrauen. Nie hatten sie ihren Herrn so groß und herrlich gesehen wie jetzt in dieser Arbeit. Was bewirkt es bei uns, wenn uns die Mission vorgelegt wird? Für viele ruft das Wort Mission Vorstellungen wach, dass da viel gefordert wird, dass alles in einem mündet: Geld! Wenn das auf Jesu Freunde zutrifft, dann ist das für Jesus ein tiefer Schmerz. Ich bin gewiss, Er wünscht sich zwi­schen Seine arbeitenden Freunde zu setzen und mit uns über die herrliche Gabe, die die Missionsarbeit ist, zu reden, damit wir Freude an der Mission bekämen, an dem Werk, für das Er starb und für das Er nun lebt. Das Wunderlichste von allem hier auf Erden ist Christi Reich, dessen Herrlichkeit ist hier so groß, und nichts ist ihm gleich. Unbekannt #evangelium #mission #verkündigung #jesus #welt #menschen #gospel #jesuserlebt

  • Im Dienst für den Herrn (1) - Ruhezeiten

    „Und die Apostel versammelten sich bei Jesus; und sie berichteten ihm alles, was sie getan und was sie gelehrt hatten. Und er spricht zu ihnen: Kommt ihr selbst her an einen öden Ort für euch allein und ruht ein wenig aus.“ (Markus 6,30+31) Die zwölf Jünger wurden von Jesus Selbst berufen. War diese Berufung ausschließlich zur Aktivität im Dienst? Nein. Zu allererst sollten sie sich bei Jesus aufhalten, dann erst wurden sie ausgesandt zum Predigen (vgl. Markus 3,14). Auch heute fordert der Herr Jesus uns nicht auf direkt loszulaufen, sondern es geht erstmal um die Gemeinschaft mit Ihm, welche die Basis für jeden Dienst ist. Die Aussendung zum Predigen erfolgte dann etwas später. Nachlesen kannst Du es in Markus 6,7-13. Die Jünger wurden je zu zweit ausgesandt und sollten auf ihrem Weg nichts weiter mitnehmen, als einen Stab. Für alles Weitere sorgte der Herr selbst. Alles, was auch nur den Anschein von irgendwelcher Absicherung für unvorhergesehene Ereignisse hatte, sollten sie daheimlassen. Vertrauen auch wir darauf, dass wir von Gott versorgt werden, wenn wir Ihm gehorsam sind und für Ihn im Dienst stehen? Die Jünger gingen nun los und verkündigten den Juden das Evangelium des Reiches. Wie lange sie unterwegs waren, bis sie dann wieder bei Jesus eintrafen, wissen wir nicht. Tatsache ist aber, dass sie wieder zum Ausgangspunkt ihres Dienstes, zu Jesus Selbst, zurückkehrten. Wir können uns gut vorstellen, dass die Jünger erschöpft waren. Sämtliche Strecken mussten sie zu Fuß zurücklegen und das Predigen an sich machten sie auch nicht einfach so mit links. Der Herr geht wunderbar auf die Bedürfnisse der Jünger ein. Er sagt zu ihnen, dass sie an einen öden Ort kommen sollten um sich etwas auszuruhen. Dafür musste der See Genezareth erst noch überquert werden. Wie wir später noch sehen werden, erreichten die Jünger diesen öden Ort zwar nicht, aber auf dem Schiff hatten sie etwas Ruhe. Auch wenn das nicht besonders lange war, so hatten sie doch jetzt Zeit, um ganz alleine mit ihrem Herrn zu sein und um sich auszuruhen. Kennen wir auch solche Ruhezeiten? Wir würden uns zu viel zutrauen, wenn wir meinen, pausenlos aktiv sein zu können. Das kann auf Dauer nicht funktionieren, darunter würde der Dienst leiden. Deswegen sind solche Ruhezeiten so wichtig. Zeiten, in denen Du dich an einen „öden Ort“ ohne jegliche Ablenkung durch Smartphone oder Personen zurückziehen kannst, um die Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus im Gebet zu suchen und sich von Ihm durch Sein Wort belehren zu lassen. Die Ruhezeit der Jünger auf dem Schiff hielt aber nicht lange an … #ruhe #ruhezeit #dienen #dienst #herr #jünger #jesus #aktivität #gott #bibel #gebet #gemeinschaft

  • Alles für Ihn

    “Denn durch ihn sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen." (Kolosser 1,16) Das Universum ist nicht durch einen “Big Bang” entstanden. Christen dürfen durch Glauben verstehen, dass die “Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind” (Heb 11,3). Gott ist der Schöpfer der sichtbaren und unsichtbaren Welt, wenngleich uns die Gesellschaft heute etwas anderes einreden möchte. Mir geht es nicht darum, die sogenannte Evolutionstheorie zur Entstehung des Lebens zu widerlegen, sondern einfach das vorzustellen, was die Bibel dazu zu sagen hat. Wenn Gottes Wort von der Schöpfung berichtet, wird diese in den meisten Fällen Gott, dem Sohn, zugeschrieben. So auch in der obigen Stelle. “In Ihm” sind alle Dinge geschaffen worden. Der Sohn Gottes war nicht “nur” ein Instrument, was der allmächtige Gott zur Erschaffung der Welt gebraucht hat. In Seiner eigenen Kraft hat der Herr Jesus alle Dinge erschaffen. Der Sohn konnte Schöpfer sein, weil Er selbst Gott ist. Gerade jetzt hält der Herr Jesus die ganze Schöpfung aufrecht. Würde Er nun einen Augenblick Seine erhaltende Macht zurückziehen, würde die ganze Schöpfung in sich zusammenfallen. Alle Dinge, die Du siehst, aber auch die unsichtbare Schöpfung, wie z.B. die Engel, sind “durch Ihn” geschaffen. Er hat es persönlich getan. Johannes schreibt treffend: “Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.” (Joh 1,3) Die Blumen, die Vögel, die Fische, die Bäume, die Menschen … der Makrokosmos und der Mikrokosmos, alles, wirklich alles, wurde durch Ihn erschaffen. Damit noch nicht genug. Alle Dinge wurden auch “für Ihn” erschaffen. Er ist nicht nur Ursprung und Instrument zur Erschaffung aller Dinge, sondern Er ist auch das Ziel der ganzen Schöpfung. Alle Dinge wurden zur Verherrlichung Gottes, des Sohnes, geschaffen. Durch die Schöpfung soll Gott selbst groß gemacht werden. Gott hat auch Dich geschaffen. Er hat gerade Dich wunderbar gemacht. Alles an Dir hat sich Gott einzigartig ausgedacht. Du bist kein Produkt des Zufalls oder des Schicksals. Gott hat Dich und mich zu Seiner Ehre geschaffen! Lies einmal Psalm 139. “Jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen, den ich gebildet und gemacht habe!” (Jesaja 43,7) Gottes Ziel für Dein Leben ist, dass Du Ihn ehrst und Er selbst durch Dein Leben vor den Menschen sichtbar wird. Lebst Du zielorientiert? #schöpfung #schöpfer #creation #ehre #fürgott #jesus #sohngottes #inihm #kosmos #gott #jesuserlebt #evolution

  • Freut euch!

    Im Übrigen, meine Brüder, freut euch im Herrn! […] Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch! (Phil. 3,1; 4,4) In diesem Brief über die christliche Praxis schäumt Paulus über, als er seinen Freunden in Philippi von seinen Möglichkeiten berichtet, sich zu freuen. Zu dieser Zeit war Paulus ein Gefangener, doch wenn wir weiterlesen, werden wir schnell gefesselt von seinem Enthusiasmus und dem Hinauswachsen über die eigenen Probleme. Es gibt einige Christen, deren Gemeinschaft uns nur Entmutigung und einen wahren Katalog ihrer Probleme beschert. Aber wenn Menschen mit uns reden, sollte unsere Freude im Herrn Jesus dazu führen, dass sie ihre eigenen Probleme vergessen und gefesselt sind von der Freude ein Kind Gottes zu sein! Übersetzt aus dem Kalender “Choice Gleaning” #freuen #freude #probleme #christen #paulus #philipper #ermutigung #entmutigung #herr #jesus #jesuserlebt

  • Spurensuche im Alten Testament - von Gott zerschlagen (Jesaja 53,10)

    “Doch dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen, er hat ihn leiden lassen.” (Jesaja 53,10) Schon bei unserer letzten Spurensuche haben wir uns mit dem verbotenen Kapitel in der hebräischen Bibel beschäftigt. Auch heute geht es wieder um einen Vers aus Jesaja 53. Im NT wird davon berichtet, dass der Herr Jesus durch die Menschen ermordet wurde (vgl. Apg. 5,30). Andererseits berichten uns aber auch gerade die neutestamentlichen Briefe davon, dass der Herr Jesus Sich Selbst hingegeben hat (vgl. Gal. 2,20). In dem heutigen Leitvers wird ein weiterer Gedanke vorgestellt: Der Tod Jesu und das Kreuz sind eine Erfüllung der ewigen Pläne Gottes. Es war in Gottes Ratschluss, dass Jesus am Kreuz von Golgatha sterben musste, wenn Menschen gerettet werden sollten. Alle drei Sichtweisen auf den Tod Jesu sind wahr: Er wurde ermordet, Er gab sich selbst und das Kreuz war erforderlich, wenn Gottes Plan in Erfüllung gehen sollte. Deshalb musste Gott Ihn leiden lassen. Dass es “dem HERRN gefiel ihn zu zerschlagen” bedeutet nicht, dass Gott Freude daran hatte, Seinen eigenen Sohn am Kreuz - und gerade in den 3 Stunden der Finsternis - leiden zu sehen. Nein, niemals. So ist Gott nicht. Gott hatte Gefallen daran, dass Sein ewiger Plan zur Erlösung verlorener Sünder am Kreuz von Golgatha in Erfüllung ging. Aber gerade dafür musste der Herr Jesus von einem heiligen Gott “zerschlagen” und gestraft werden. Alle unsere Sünden lagen auf dem Herrn Jesus und Gott hat die Strafe, die ich verdient hatte, den Herrn Jesus treffen lassen. In den Klageliedern Jeremias wird bildhaft beschrieben, was diese Strafe für den Herrn Jesus bedeutet haben mag: “Er hat seinen Bogen gespannt und mich wie ein Ziel für den Pfeil hingestellt. Er ließ die Söhne seines Köchers in meine Nieren dringen.” (Klgl. 3,12.13) Wir können nicht verstehen, was es für den heiligen Gott gewesen sein muss, Seinen eigenen Sohn zu “zerschlagen”. Doch eins ist ganz klar: Gott wurde gerade in diesen unfassbaren Leiden des Herrn Jesus aufs Äußerste verherrlicht. Bei dem Brandopfer in 3.Mose 1 wird gesagt, dass es “ein Feueropfer lieblichen Geruchs dem HERRN” war. So hat auch Gott eine tiefe Freude am Opfer Jesu! #opfer #jesus #spurensuche #jesaja #verboteneskapitel #spurensucheimat #jesuserlebt #kreuz #leiden #zerschlagen #sünden #verlassen #messias #gott #heilig

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