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- Besser?!
"Ist dies nicht das Wort, das wir in Ägypten zu dir geredet haben, indem wir sprachen: Lass ab von uns, dass wir den Ägyptern dienen? Denn besser wäre es uns, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben." - 2. Mose 14,12 Die Situation, in der wir das Volk Israel hier antreffen, war denkbar ungünstig: Vor ihnen das Rote Meer, hinter ihnen die Armee des Pharao, kein Ausweg, keine Chance. Dabei waren sie doch Gott gehorsam gewesen und aus Ägypten ausgezogen. Aber wofür das alles? Nur um jetzt in der Wüste zu sterben? Da sah die Möglichkeit lebenslang als Sklave in Ägypten zu arbeiten auf einmal viel attraktiver aus und wurde von ihnen als die bessere Wahl hingestellt. Können und wollen wir sie verurteilen? Geht es Dir und mir im übertragenen Sinn im Glaubensleben nicht auch manchmal so? Also mir auf jeden Fall! Wenn ich den Gegenwind mal wieder so richtig spüre, keine echte Nahrung finde, keinen Ausweg sehe, die Ansprüche der Welt und des Herrn an mein Leben total aufeinander prallen, ich keine Kraft habe, die Situation zu lösen oder zu verändern. Dann hört es sich oft einfacher an, Kompromisse zu machen, klein beizugeben, das Fleisch nicht im Tod zu halten, den geistlichen Kampf aufzugeben und sich einfach mit dem zu beschäftigen, was jeder um uns herum tut und die Welt uns anbietet. - Ja, das sind echte Wüstenstrecken, echte Zwischenstopps, kein Vergnügen und aufzugeben erscheint mir so einfach und logisch! Doch was sagt der Herr Jesus dazu? Seine Ansicht über das Bessere ist: "Und wenn dein Auge dich ärgert, so reiß es aus und wirf es von dir. Es ist dir besser, einäugig in das Leben einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle des Feuers geworfen zu werden." - Matthäus 18,9 Sein Ausweg aus der Situation ist: Mehr wagen, mehr glauben, alles erwarten und vor allem, alles Störende radikal aus meinem Leben verbannen! Der Herr möchte, dass ich keine Kompromisse zulasse und mich ganz auf Ihn ausrichte. Dann wird das Leben immer noch kein Zuckerschlecken, - vielleicht muss ich auf Angenehmes verzichten, und das tut weh -, aber ich lebe nicht mehr an meinem eigentlichen Ziel vorbei! Das führt letztlich zu meiner völligen Freude und ist zur Ehre Gottes. So komme ich meiner Zweckbestimmung als Christ nach! Es hat einmal jemand gesagt: "Ein halber Christ ist ein ganzer Unsinn." (Christian Dietrich Grabbe) -> Deshalb keine Kompromisse, volles Leben und Erleben mit und in IHM! #jesus #jesuserlebt #gott #god #jesus #christ #besser #radical #radikal #welt #sünde #fleisch #world #sin #flesh #ausweg #kompromisse #nocompromise
- Logisch, oder?
Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie (die Menschen) ohne Entschuldigung seien; weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten [...]. Römerbrief 1,20+21 Es wird weithin angenommen, dass es vor vielen Millionen Jahren einen gewaltigen Urknall gegeben haben muss, bei dem enorme Energien frei geworden sind und dadurch auch das Leben entstanden ist. Dann brauchte es einige Millionen Jahre und die Lebewesen entwickelten sich immer weiter (Evolution). Sie wurden immer geschickter, stärker, schlauer und vermehrten sich sehr schnell auf der Erde. Irgendwann ist so auch der Mensch entstanden, also auch du. Klingt bis hierher logisch, oder? Aber ist es das wirklich? Menschen neigen schnell dazu, Dinge, die sie sich nicht vorstellen bzw. erklären können, logisch begreifen oder herleiten zu wollen. Wir möchten dir ein paar Denkanstöße geben, ob die Entstehung des Universums durch die Evolution, wirklich eine logische Erklärung sein kann. “Die Feinabstimmung des Universums spricht für Gott. Das Leben auf der Erde ist extrem fein abgestimmt. Diese “Feinabstimmung” beinhaltet zum Beispiel: Die Sonne muss genau den richtigen Abstand zur Erde haben, und das sehr exakt. Der Neigungswinkel der Erde beträgt 23 Grad - dadurch entstehen unsere Jahreszeiten.[...] Würde die Erde waagerecht in der Umlaufbahn stehen, so gäbe es nicht Tag und Nacht - die Temperaturen wären dann immer gleichförmig und so extrem, dass wir nicht überleben könnten. Wäre der Mond näher an der Erde, würde sich diese viel langsamer drehen, ein Tag dauerte einen Monat. Und ganz krass: Sogar der Jupiter spielt eine Rolle für Gezeiten sowie Tag und Nacht, und das, obwohl er im Schnitt 770 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist. [...] Ebenfalls ist die Atmosphäre genau richtig geschaffen, sie enthält das exakte Gasgemisch, um optimal auf der Leben zu entfalten. Dies ermöglicht die Bildung von Ozon, ein wichtiges Schutzschild gegen die UV-Strahlung der Sonne. Diese Strahlung ist schädlich für Organismen und verursacht entartetes Wachstum oder DNA-Schädigung. Dennoch lässt genau diese Atmosphäre die richtigen schmalen Spalte im Spektrum der Strahlung durch, um die Pflanzen Fotosynthese betreiben zu lassen.[...]” [1] Es gibt noch etliche weiterer Beispiele: die Schwerkraft, die Lage der Sonne in der Galaxie, usw. Klingt es logisch, dass sich alle diese Feinheiten bei einem Knall zufällig ergeben oder später entwickelt haben? Der Himmel erzählt die Herrlichkeit Gottes, und das Himmelsgewölbe verkündet seiner Hände Werk. Psalm 19,2 Wie soll ein Mensch überhaupt überlebt haben, wenn die Temperatur oder der Sauerstoff in der Luft nicht von Anfang an exakt bestimmt war? Er hätte gar nicht überleben, geschweige denn sich weiterentwickeln können. Wie konnten sich die Lebewesen fortpflanzen und die ganze Erde bevölkern, wenn die Fortpflanzung und Geburt nicht von Beginn an perfekt funktioniert hat? Es hätte sicher nicht viele Menschen gegeben, wenn die Evolution bei der Geburt hätte “nachbessern” müssen, weil es nicht gleich geklappt hat. Nein, es hat alles von Anfang an perfekt funktioniert, weil ein überragender Schöpfer dahinter steht, den wir weder fassen noch erklären können. Schau dir z.B. ein altes Schloss an. Du gehst sicher sofort davon aus, dass es einen Architekten gegeben hat, der alles genau berechnet und entworfen hat. Du würdest nie auf die Idee kommen das Schloss sei von selbst entstanden. Allerdings gehst du bei der Natur, z.B. bei einem Baum genau davon aus und dieser ist noch viel komplexer aufgebaut als ein Gebäude. Wie jede Grünpflanze wandelt er beispielsweise durch seine Blätter Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff um, den wir zum Leben brauchen. Die Evolutionstheorie besagt, dass er aus dem “Nichts”, also durch Zufall entstanden ist. Abschließend drei Zitate von bekannten Persönlichkeiten: „Die Evolutionstheorie ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar.“ (Sir Dr. Arthur Keith) „Die Evolutionstheorie ist eine weltweit anerkannte Theorie, nicht, weil sie bewiesen werden könnte, sondern, weil sie die einzige Alternative zur Schöpfung ist, an welche wir nicht glauben wollen“ (Nobelpreisträger Prof. Dr. Dewey Watson) „Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesen zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis.“ (Isaak Newton) Wenn wir die Dinge nicht mit Logik erklären können, müssen wir daran glauben. Möchtest du wirklich dem Zufall glauben? Die Bibel sagt: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst gerettet werden… (Apostelgeschichte 16,31) [1] Zitate aus dem Buch “36 Argumente für Gott” Seiten 8-10, CLV Verlag
- Einsamkeit
„Schau zur Rechten, und sieh: Ich habe ja niemand, der mich erkennt; verloren ist mir jede Zuflucht, niemand fragt nach meiner Seele.“ (Psalm 142,5) Der Herr Jesus hat auf Seinem Weg über diese Erde in jeder Hinsicht viel gelitten. Er hatte tiefe Empfindungen über das, was er erlebte und Ihm von den Menschen angetan wurde. Wir können aufgrund unseres begrenzten Verständnisses nur wenig davon verstehen, was Jesus wirklich gelitten hat. Deutlich bringt Er die Intensität Seiner Leiden zum Ausdruck, wenn Er in einem prophetischen Wort sagt: „Satt ist meine Seele von Leiden […]“ (Ps 88,4) In besonderer Weise hat dem Herrn Jesus die Einsamkeit, die Er erlebte, zu schaffen gemacht. Einsam zu sein, bedeutete für Ihn nicht in erster Linie allein zu sein - ohne direkte Begleiter und Menschen in Seiner Nähe. Es war in Seinem Dienst vielmehr oft gerade so, dass Er von Menschenmengen, die Ihn hören wollten, umgeben war. Auch Seine Jünger begleiteten Ihn in den 3 ½ Jahren Seines Dienstes durchgehend. Aber gerade in dieser Zeit spürte Er besonders oft die Einsamkeit Seiner Seele. Verschiedene Male hatte Jesus Seinen Jüngern davon erzählt, dass Er leiden und sterben würde, dass Er misshandelt und gekreuzigt werden würde und schließlich aus den Toten auferstehen sollte (Lk 18,34; Mk 10,34) Die Jünger hörten zwar zu, aber verstanden nichts von dem, was der Heiland sagte. Wie einsam der Herr Jesus in diesen Momenten war, drückt er klagend in Ps 69,21 aus: „Und ich habe auf Mitleid gewartet, und da war keins, und auf Tröster, und ich habe keine gefunden.“ Wirklich keiner der Menschen hatte Verständnis für die Leiden Seiner Seele - damit war Er ganz allein. Als der Herr Jesus in Gethsemane zu Seinem Vater betete, das Erlösungswerk von Golgatha mit Ihm besprach und die tiefen Leiden in besonderer Weise vor Seinem Herzen standen, da war Jesus tatsächlich allein. Die Jünger hatte Er aufgefordert zu wachen und zu beten, aber sie waren eingeschlafen. Einsam und allein stand Er vor dem, was Ihn in wenigen Stunden auf Golgatha mit voller Wucht treffen würde (Mk 14,32ff). Mit einer Dornenkrone zum Spott gekrönt und von den Juden und Heiden völlig entehrt, indem man Ihm, dem Schöpfer Himmels und der Erde, die Kleidung weggenommen hatte, hing der Heiland in der Mittagshitze von Jerusalem an einem Kreuz. Keiner der Umherstehenden hatte im tiefsten Sinne erkannt, was dort vor sich ging. Keiner fragte nach Seiner Seele. Doch den Herrn Jesus selbst hören wir mit den Worten: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lk 23,34) Das Mitleid, was der Heiland verdient gehabt hätte, bekam Er nicht, sondern er kümmerte sich in Seiner Liebe vielmehr um das Heil derer, die Ihn so schlimm behandelt hatten. Als es dann mittags um 12 Uhr plötzlich finstere Nacht wurde, war der Höhepunkt der Einsamkeit des Heilandes gekommen (Mt 27,45ff). Jetzt war Er nicht mehr nur einsam, weil die Menschen nicht nach Ihm fragten und Ihn nicht verstanden. Nein, jetzt war Er auch von Gott verlassen. In diesen 3 Stunden war Sein Gott im Gericht über die Sünde gegen Ihn. Ein heiliger und gerechter Gott bestrafte den Mensch Jesus Christus in diesen Stunden wegen meiner und auch Deiner Schuld. Und Gott, der zu rein ist von Augen, um Sünden zu sehen, musste sich ganz von Ihm abwenden. Ohne Worte der Erklärung betrachten wir die Einsamkeit, die unser Heiland dort durchgemacht hat. Der Herr Jesus beschreibt sich selbst als das Weizenkorn (Joh 12,24), das in die Erde fällt und stirbt, um nicht allein zu bleiben, sondern viel Frucht zu bringen. Wenn Jesus auch hier auf der Erde einsam war, dann wird Er in Zukunft nicht mehr einsam sein. Durch Seinen Tod am Kreuz hat Er viel Frucht gebracht. Zu Seiner Frucht gehören alle die, die durch Ihn an Gott glauben und gerettet sind. Wenn wir einmal im Himmel sein werden, dann wird Jesus inmitten des Thrones erscheinen und von denen umgeben sein, wegen denen Er hier auf der Erde einsam war. Dann ist Er umgeben von der Menge der Erlösten, die Ihn anbeten werden (Offb 5). Dann wir der Herr Jesus nie mehr einsam sein und verspricht Dir heute schon persönlich: „Ich will dich nicht versäumen und dich nicht verlassen“; (Hebr 13,5) Wenn Du auch meinst, dass sich niemand für Deine Situation interessiert oder Deine Gedanken verstehen kann – der Herr Jesus ist Deiner Situation gegenwärtig. „Denn so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich bin da, und ich will nach meinen Schafen fragen und mich ihrer annehmen.“ (Hes 34,11) „Du sahst umher nach Mitleid und nach Liebe. Ob wohl ein Mensch Dein tiefes Weh empfand und bis zum Tode tröstend bei Dir bliebe? Ach, dass Dein Herz nicht solchen Tröster fand!“ (JND) #jesuserlebt #jesus #alone #einsam #suffering #leiden #gott #god
- Mach keine Kompromisse mit der Sünde.
„Er aber weigerte sich … Er aber ließ sein Gewand in ihrer Hand und floh und lief hinaus.“ (1.Mose 39,8.12) Joseph war ein attraktiver junger Mann. Durch seinen Fleiß, seine Treue und Verlässlichkeit hat er sicherlich zusätzlich die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Auch der Frau Potifars war Joseph nicht entgangen. Von innerer Leidenschaft getrieben, versuchte sie Joseph zu verführen. Sie versuchte Joseph nicht irgendwie „durch die Blume“ anzusprechen oder versteckt rumzukriegen, sondern Potifars Frau war von Anfang offensiv, von Lust angestachelt und offenbarte ihr eigentliches Ansinnen: „Liege bei mir!“ Zunächst weigerte sich Joseph. Er lehnte klar und deutlich ab, dass es für ihn nicht Frage käme mit der Frau seines Herrn Sex zu haben und dabei gegen Gott zu sündigen. Joseph versteckte sich nicht hinter Ausreden oder Halbwahrheiten, sondern bezog von Anfang an klar Stellung. Gott war ihm wichtiger als alles andere. Doch immer wieder, Tag für Tag, versuchte die Frau ihn zu verführen – Joseph blieb standhaft. Eines Tages als Joseph gerade zur Arbeit erschienen war und noch niemand anderes seine Arbeit im Haus begonnen hatte, kam es zum Höhepunkt der Versuchung. Potifars Frau hatte diese einmalige Gelegenheit abgepasst. Keiner würde es mitbekommen. War es menschlich gesprochen nicht auch verständlich, dass sie sich für einen solchen Mann interessierte? Außerdem, einmal ist doch keinmal?! Gerade in dem Moment, wo sie Joseph bei seiner Kleidung packte, um der Sünde und ihrer tiefen Leidenschaft freien Lauf zu lassen, ließ er sein Gewand in ihrer Hand und floh aus dem Haus so schnell er konnte. Nur so konnte er vor der Sünde entkommen. Josephs Geschichte ist gerade an dieser Stelle so lehrreich für uns. Wir lernen von Joseph, dass wir Sünde nicht auf die leichte Schulter nehmen können. Sünde richtet sich immer direkt gegen Gott. Joseph blieb standhaft der Sünde gegenüber, weil er keine faulen Kompromisse machte und sich auf irgendwelche Spielchen mit der Frau Potifars einließ. Von Anfang ließ er keinen Zweifel daran, dass er kein Interesse an einer sündigen Beziehung zu dieser Frau hatte. Als dann der Höhepunkt der Versuchung gekommen war, weigerte sich Joseph nicht länger „nur“, sondern er floh und sah zu, dass er so schnell wie möglich davonkam. Wir können mit sexuellen Sünden nicht spielen. Sex ist nichts zum Ausprobieren. Und jede sexuelle Verbindung außerhalb und vor der Ehe nennt Gott Hurerei. „Flieht die Hurerei!“ (1.Kor 6,18). Spiel nicht mit der Sünde. Lass auch die Finger von Apps wie Tinder und Co., die Dich zur Sünde einladen. Meide die Orte und Gelegenheiten, wo die Sünde „lauert“ und es nur noch ein kleiner Schritt bis zu Deinem Fall ist. Joseph versuchte nicht in eigener Kraft stark zu sein als die Versuchung am Größten war, sondern er floh einfach. Leider glauben wir oft, dass wir stark genug seien, um der Sünde zu widerstehen. Vergiss es, Du wirst irgendwann fallen, wenn Du nicht radikal fliehst. Gerade dann, wenn Du merkst, dass Du zu schwach bist, um zu widerstehen, dann gibt Dir Gott die Kraft zu fliehen. „denn meine Kraft wird in Schwachheit vollbracht.“ (2.Kor 12,9) „Und wenn dein Auge dir Anstoß gibt, so reiß es aus und wirf es von dir.“ (Mt 18,9) Geh radikal mit Sünde in Deinem Leben um. Es hat einmal jemand gesagt: „Lieber fliehen als fallen.“ Das ist wahr. #sünde #sin #versuchung #temptation #joseph #spiel #game #jesus #christ #gott #god #jesuserlebt #compromise #kompromiss #man #woman #man #frau #boy #girl #mädchen #junge #geschlecht #ehe #hurerei
- Du musst wissen wer Du bist, um so zu leben wie es Gott gefällt.
„Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn; wandelt als Kinder des Lichts.“ (Epheser 5,8) Du musst wissen wer Du bist, um so zu leben wie es Gott gefällt. Geht es Dir nicht manchmal auch so, dass Dein Leben ein Kampf ist und Du Deinen eigenen Zielen und Maßstäben hinterherrennst? Du kämpfst Dich ab und versagst immer wieder im Leben als Christ – aufzugeben und Dein altes Leben zu leben, scheint manchmal die einzige Alternative zu sein. Beim Nachdenken über diese Herausforderung, ist mir noch einmal bewusst geworden wie wichtig es ist, dass ich wirklich im Herzen weiß wer ich vor Gott bin und was mein Leben vor Gott ist. Mir ist aufgefallen, dass ich manchmal so lebe, als wäre mein altes Leben vor meiner Bekehrung nur etwas aufpoliert worden. Ein paar Macken beseitigt und durch christliche Verhaltensmuster ersetzt – eine „gepimpte“ Version des alten Lebens. Aber letztlich ähnelt es doch noch alles dem alten Leben und so leben wir dann auch manchmal. Wenn wirklich bekehrt und von neuem geboren sind, dann ist aus Gottes Sicht nichts mehr so wie es vorher war. Wir sind eine neue Schöpfung, das Alte ist vergangen und alles ist neu geworden (2.Kor 5,17). Du bist jetzt in Christus. Dein Leben ist komplett neu und nicht ein polierte Version Deines alten Lebens. Mit Deinem alten Leben konnte Gott ehrlich gesagt nichts anfangen. Wir waren Sünder durch und durch (Rö 5,8) und verloren und nur durch die neue Geburt und das ewige Leben (Joh 3), was Gott uns geschenkt hat, können wir jetzt in Kontakt mit Gott treten und Gemeinschaft mit Ihm haben (Rö 5,1.2). Das ist der Kern der Sache: Wenn wir etwas mehr davon verstehen, wer wir sind, wird es uns leichter fallen auch so zu leben wie es Gott gefällt. Einst waren wir Finsternis, hatten nichts mit dem Licht Gottes zu tun und waren von Gott entfernt, aber jetzt sind wir Licht in dem Herrn. Wir sind in Ihm und Er ist das Licht. Ich möchte Dir heute Mut machen einmal darüber nachzudenken, wer Du aus Gottes Sicht bist … Du bist gerechtfertigt, geheiligt, gereinigt, verherrlicht, von Neuem geboren, … 😊 #jesuserlebt #jesus #bible #bibel #gott #god #whoareyou #werbistdu #newcreation #life #leben #live
- Voraussetzungen zur Jüngerschaft (5)
„So kann nun keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein.“ (Lukas 14,33) Die Aufforderung Jesu an Seine potenziellen Nachfolger, allem zu entsagen, ist wohl die am schwersten „verdauliche“ und herausforderndste Bedingung in der Jüngerschaft. Warum wollen uns gerade bei diesem Vers manche Theologen und Schriftausleger erklären, dass der Herr Jesus gerade nicht das meinte, was Er sagte, sondern nur eine symbolische Sprache für alles Mögliche in unserem Leben gebrauchte? In Wirklichkeit prüfen die Worte Jesu „Herz und Nieren“ und treffen uns an einem empfindlichen Punkt. Wir wollen uns zunächst den Vers im Detail anschauen, bevor wir damit beginnen Anwendungen für unser Leben zu machen und von anderen Gläubigen und weiteren Beispielen aus Gottes Wort zu lernen. „So kann nun keiner von euch“ – Der Herr Jesus richtet Seine Worte an die große Volksmenge, die Ihm folgte (V.25) und zu der Er sich umgedreht hatte, um sie über die Voraussetzungen in Seiner Nachfolge zu belehren. So richtet sich Jesu Aufforderung auch heute an alle, die Ihm nachfolgen wollen. Seine Worte gehen nicht nur an einen exklusiven Kreis von „Vollzeitlern“, verantwortliche Brüder in Gemeinden, Älteste oder Aufseher. Nein, die Worte des Meisters sind an jeden adressiert, der den Wunsch hat, Ihm zu folgen - an junge Menschen und alte Menschen, an arm und reich und an Mann und Frau. „der nicht … entsagt“ – Es geht darum, allem zu entsagen, was ein Jünger besitzt. Das Wort „entsagen“ (griech: apo-tásso), kann auch anders mit „Abschied nehmen, etw. widerrufen, auf etw. verzichten; sich abwenden, abkehren bzw. trennen von...; etw. aufgeben; sich lossagen oder absagen“ übersetzt werden. Nichts anderes als eine konsequente Handlung kann den Worten des Herrn Jesus tatsächlich entsprechen. Auch wenn es wohl im ersten Schritt um einen Herzensentschluss geht (Apg 11,23), spricht der Herr Jesus jedoch nicht nur von unserer Bereitschaft allem zum Entsagen. Es geht Ihm darum, dass wir tatsächlich entsagen und den Besitzanspruch auf alles, was wir durch Gottes Gnade besitzen dürfen, an den Herrn Jesus selbst abtreten. Wenn wir allem entsagen, was wir haben, dann klammern wir uns nicht mehr an die Dinge, die für uns wie selbstverständlich zum Leben dazu gehören. Wir machen unser Leben nicht mehr von unserem Besitz abhängig. Das kann in der Praxis auch bedeuten, dass wir manche Dinge, denen wir bereits vorher entsagt haben, abgeben oder verkaufen. Entsagung bedeutet aber nicht automatisch, dass wir unseren ganzen Besitz verkaufen müssten. „allem … was er hat“ – Wir können als Jünger des Herrn nicht selbst entscheiden, welchen Dingen wir entsagen wollen. Es geht um alles. Jüngerschaft kostet alles. Es geht um den ganzen Besitz des Jüngers. „So kann nun keiner von euch … mein Jünger sein“ – Ganz oder gar nicht – es geht dem Herrn Jesus auch bei dieser Bedingung wieder darum, uns klarzumachen, dass nur eine vollständige konsequente Haltung unserem Besitz gegenüber ausreichend ist, um wirklich sein Jünger sein zu können. Ein halber Jünger zu sein, ist ganz und gar unmöglich. Du kannst nicht halb aufs Ganze gehen! #jesus #jesuschrist #jesuserlebt #follow #follower #followme #nachfolger #nachfolger #god #gott #bible #bibel #lk1433 #entsagen #all #alles #disciple
- Gottes Timing für Dein Leben ist perfekt
„Und siehe, ein Zug Ismaeliter kam von Gilead her; und ihre Kamele trugen Tragant und Balsamharz und Ladanum; sie zogen hin, um es nach Ägypten hinabzubringen.“ (1.Mo 37,25) Dass Gottes Zeitplan für unser Leben perfekt ist, fällt uns nicht immer leicht zu glauben. Manchmal fühlen wir uns so, als würden wir endlose Stunden, Tage und Jahre in „Gottes Wartezimmer“ sitzen, ohne dass es auch nur einen Schritt weiter geht. Zumindest ist das manchmal unser Empfinden in den Lebensbereichen, wo wir gerne Veränderung sehen würden. Der Mann, den Du Dir wünschst, lässt auf sich warten? Und die Frau, die Du Dir erträumst, ist nicht in Sicht? Im Job nehmen die Belastungen eher zu als ab? In der Familie häuft sich der Stress und Du fühlst Dich wie in einem endlos drehenden „Hamsterrad“? Ich möchte Dich jetzt einmal gedanklich kurz zu Joseph und seinen Brüdern mitnehmen (vgl. 1.Mo 37): Die Brüder Josephs hassten ihn, weil er in seinen Träumen vorhergesagt hatte, dass er einmal über seine Familie herrschen würde. Zudem war er der Lieblingssohn seines Vaters Jakob - auch das war ihnen ein Dorn im Auge. Schnell stand der Plan der Brüder fest – sie wollten ihren Bruder umbringen! Wenn da nicht Ruben und Juda, zwei der Brüder Josephs gewesen wäre, hätten sie ihren Plan wohl auch in die Tat umgesetzt. Abweichend zu ihrem ursprünglichen, grausamen Plan, werfen sie ihn nun in eine leere Grube. Als dann plötzlich eine Händlerkarawane für Gewürze und allerlei orientalische Kostbarkeiten aus Gilead an ihnen vorbeizieht, verkaufen sie den ismaelitischen Männern Joseph kurzer Hand als Sklaven und die nehmen ihn mit nach Ägypten. Ihrem Vater Jakob erzählen die Brüder anschließend, dass Joseph einem wilden Tier zum Opfer gefallen sei und überreichen ihm Josephs in Blut getränktes Kleid. Weißt Du noch, was später aus Joseph geworden ist? Gottes „Karriere“ mit Joseph fing in Ägypten erst richtig an. Dort wurde er schlussendlich soweit erhöht, dass er der zweite Mann hinter dem herrschenden Pharao wurde und schließlich zum Retter der Welt (1.Mo 41,40ff). Seine Brüder mussten zu ihm kommen, um überhaupt mit ihren Familien überleben zu können. Was wie die größte Misere begann, führte Gott zu Ende und machte daraus eine Demonstration seiner Gnade und Macht. Er machte es gut (1.Mo 50,20) Gott schickte genau zur richtigen Zeit eine Karawane mit Gewürzhändlern in Gilead los, die dann genau zur richtigen Zeit, auf der perfekten Reiseroute bei Joseph und seinen Brüdern vorbeikamen, um Joseph so nach Ägypten zu bringen. Gottes Timing ist wirklich perfekt! Auch in Deinem und meinem Leben - Bitte den Herrn um Geduld, um auf Seine Zeit zu warten und Seine Führung zu sehen. Während Du in der „leeren Grube“ sitzt, in der du nicht weißt, wie es weiter gehen soll, hat Gott womöglich schon längst seine „Rettungskarawane“ losgeschickt, um damit zum besten Zeitpunkt bei Dir anzukommen. #jesuserlebt #perfect #perfekt #zeit #warten #wait #time #timing #gott #god #herr #lord #joseph #karawane #godisgood #gottistgut #gottmachtesgut #dautphe #marburg
- Falsche Bescheidenheit
"Und er sprach: Ach, Herr! Sende doch, durch wen du senden willst!" (2. Mose 4,13) Schon ein bekanntes Sprichwort sagt: "Keine falsche Bescheidenheit!" - aber auch Gottes Wort zeigt uns das deutlich in der Berufung Moses, die du in 2. Mose 3 + 4 nachlesen kannst. Das, was Mose im oben angeführten Vers sagt, hört sich erstmal sehr geistlich und gut an, weil es demütig und bescheiden wirkt. Und tatsächlich sind es Eigenschaften des neuen Lebens, die Gott an einem Christen sehen will. (siehe Philipper 2,3 und Kolosser 3,12) - Aber hier ist Mose wohl eher ein Bild unserer alten Natur; vor allem zeigt Mose an dieser Stelle eine gehörige Portion Unglauben und Zweifel. Hatte Gott ihm nicht einen klaren Auftrag gegeben? (2. Mose 3,10) Hatte Er ihm nicht durch Wunder diesen Auftrag mehrfach bestätigt? (Kapitel 4,1-9) Hatte Gott sich ihm nicht sogar Selbst gezeigt und vorgestellt als der "Ich bin, der ich bin" (Kapitel 3,14) und der Schöpfer des Menschen? (Kapitel 4,11) Wundert es dich da, folgendes zu lesen: "Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Mose, und er sprach: Ist nicht Aaron, der Levit, dein Bruder? Ich weiß, dass er reden kann; und siehe, er geht auch aus, dir entgegen; und sieht er dich, so wird er sich freuen in seinem Herzen." (2. Mose 4,14) Bis hierhin hatte der Herr Mose auf jeden seiner Einwände in Gnade geantwortet, weil Er seine Schwachheit und Furcht berücksichtigte. Es war ja gut, dass Mose aus seinem eigensinnigen Fehler und den vierzig Jahren als Hirte gelernt hatte, nicht auf sich selbst zu vertrauen. Doch Gott hatte ihm zugesichert mit ihm zu gehen und dadurch seine Kraft zu sein! (2. Mose 3,12) Um Gottes Weg mit ihm zu entgehen und seinen Auftrag abzulehnen, verdrehte Mose sogar die Tatsachen und bezeichnete sich selbst als unfähig. (vergleiche 2. Mose 4,10 mit Apostelgeschichte 7,22) Letztendlich war Gott auch hier gnädig und stellte Mose Aaron an die Seite. Den Platz des allein auserwählten Dieners vor Gott hatte Mose aber verloren und stützte sich eher auf seinen älteren Bruder Aaron als auf Gott. Wie schädlich der Einfluss Aarons zum Teil auf das Volk Israel war, zeigen folgende Ereignisse: Aaron machte das goldene Kalb (2. Mose 32,21); er trat mit Mirjam teils aus Neid und Konkurrenzdenken gegen Mose vor Gott auf (4. Mose 12), die daraufhin aussätzig wurde. Auch war er gemeinsam mit Mose Gott ungehorsam, als dieser in Meriba den Felsen schlug. (4. Mose 20) Doch kann ich Mose verurteilen? Zeigt er dir und mir nicht nur genau, was wir selbst sind und wie wir uns verhalten, wenn Gott uns gebrauchen will? Ist nicht auch das zu unserer Belehrung geschrieben? (Römer 15,4) Wenn Gott Seinen Arbeiter für Seinen Auftrag auswählt, ist die Wahl immer perfekt. Das bedeutet, jede Handlung dagegen oder gar den Auftrag nicht auszuführen, ist schädlich für uns und den Auftrag. Gott braucht uns nicht, aber Er will uns zum Besten und zu Seiner Ehre gebrauchen! Wie können wir Ihm da entgegenstehen? Er kommt durch andere Mittel und Werkzeuge zu Seinem Ziel, aber wir können Ihn dann nicht persönlich erleben! Warum sollten du und ich unserer Aufgabe und Funktion am Leib Christi nicht nachkommen? Es wäre ja nur zum Schaden des ganzen Leibes, statt zu seinem Wachstum! (vergleiche 1. Korinther 12,26, Epheser 4,6 und Kolosser 2,19) Also stelle dich Gott ohne sündiges Zweifeln und Entschuldigen zur Verfügung! Lass dich gebrauchen, damit du nützlich dem Hausherrn wirst! (2. Timotheus 2,21) #jesuserlebt #humility #demut #bescheidenheit #falsch #wrong #aufgabe #auftrag #gott #herr #lord #god #jesus #moses #mose #aaron #dautphe #dienst #service
- Gute Vorsätze für das neue Jahr
„Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir“ (Gal. 2,20) Wieder steht ein neues Jahr vor uns und damit auch die vielen Vorsätze für ein erfüllteres, spektakuläreres, gesünderes, sportlicheres (…) Jahr. Dinge, die wir schon immer tun, oder ändern wollten, werden einem erneut vor Augen geführt und man ist sich sicher „dieses Jahr klappt es bestimmt“. Aber wie sieht es bei uns mit den guten Vorsätzen für unseren Glaubensweg aus? Nehmen wir uns vor Gott mehr zu gefallen, uns ihm zur Verfügung zu stellen, in der Nachfolge zu wachsen, den Dienst, den er uns aufgibt auch zu tun? Wenn wir auf das vergangene Jahr zurückblicken und sehen wie Gott uns geführt, bewahrt und getragen hat, sind wir da nicht dankbar und haben den Wunsch auch im neuen Jahr nach seinem Willen zu fragen? Nicht (nur) für uns zu leben, sondern unser Leben Gott zu übergeben und zu tun, was er von uns möchte? Jetzt wirst du wahrscheinlich fragen: „Was ist denn der Wille Gottes? Was möchte Gott von mir und meinem Leben? Was kann ich für ihn tun? Was muss ich in meinem Leben vielleicht ändern? Wo bin ich auf der falschen Spur und muss meinen Weg korrigieren und mich neu ausrichten?“ Wie oft geben wir vor, dass uns der Wille Gottes nicht klar ist und dass wir am Liebsten einen Brief vor der Tür finden würden, in dem weitere Anweisungen für unser Leben zu finden sind? Doch sind wir mal ganz ehrlich – wollen wir das wirklich? Sind wir nicht eher daran interessiert, dass wir tun was uns am besten erscheint und verwenden die Frage „nach dem Willen Gottes“ eher als lahme Ausrede? Wenn wir den Willen Gottes nicht kennen, können wir (vermeintlich) tun wozu wir Lust haben. Aber belügen wir uns damit nicht auch selber? Gottes Wille ist kein geheimnisvolles Rätsel, das es zu lösen gilt. Wir dürfen sein Wort (die Bibel) in Händen halten in dem er uns mitteilt, was sein Wille ist. Die Frage, die wir uns eigentlich stellen sollten ist: „Möchte ich den Willen Gottes erkennen und dann auch tun“? Wenn wir sein Wort studieren und regelmäßig beten, wird uns Gott verändern und uns zeigen, was wir tun sollen. Möglicherweise müssen wir etwas in unserem Leben ändern, Dinge aufgeben, die uns nicht gut tun oder anderes. Wenn wir uns selbst schon Vorstellungen davon machen, was wir für Gott tun können, sind wir nicht wirklich offen für neue Aufträge. Wir erwarten, dass wir seinen Auftrag bekommen, haben aber bereits einen eigenen Auftrag im Kopf. Wir sollten uns davon frei machen. Wir müssen wirklich bereit sein, Gottes Auftrag zu empfangen und vor allem müssen wir bereit sein unser Leben, oder Bereiche in unserem Leben zu ändern. Haben wir Angst, den Willen zu erkennen, weil wir schon wissen welche Bereiche wir in unserem Leben ändern müssten? Suchen wir nicht oft „lahme Ausreden“, weil wir den Willen Gottes (noch) nicht tun wollen? Wenn wir ehrlich zu uns sind und mit offenem Herzen die Bibel lesen, finden wir den Willen Gottes in seinem Wort. Hier ein paar Beispiele: 1. Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst. (Lk. 10,27) 2. Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde (Mt. 6,19) 3. Einer trage des anderen Lasten (Gal. 6,2) 4. Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium (Mk. 16,15) 5. Deshalb lasst nun auch uns, […] die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf (Hebr. 12,1) …und noch Vieles mehr. Darum lasst uns heute den Vorsatz ins Herz fassen aufrichtig dafür zu beten, dass wir seinen Willen erkennen und er zu unserem Willen wird. Dann wird er uns auch die Kraft geben zu tun was er möchte, denn wir sind durch ihn und für ihn geschaffen (Kol. 1,16). „Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir.“ (Gal. 2,20) #newyearseve #newyear #2020 #2020goals #goals2020 #vorsätze2020 #vorsätze #gotteswillen #willegottes #willofgod #will #jesus #bibel #bible #jesuserlebt #gal220
- Voraussetzungen zur Jüngerschaft (4)
„Oder welcher König, der auszieht, um sich mit einem anderen König in Krieg einzulassen, setzt sich nicht zuvor hin und beratschlagt, ob er imstande sei, dem mit zehntausend entgegenzutreten, der gegen ihn kommt mit zwanzigtausend? Wenn aber nicht, so sendet er, während er noch fern ist, eine Gesandtschaft und bittet um die Friedensbedingungen.“ (Lukas 14,31-32) Wenn wir wirklich Jünger des Herrn Jesus sein möchten, müssen wir überschlagen, was es uns kostet, ganz in Seine Nachfolge einzutreten. Das hatte der Herr Jesus bereits in dem kurzen Gleichnis über den Turmbau deutlich gemacht (Lk 14,28-30). Anschließend schildert Jesus ein weiteres Gleichnis: Es geht um einen König, der in den Krieg gegen einen anderen König ziehen will. Um sicher zu gehen, dass er die feindlichen, überwältigenden, Armeen schlagen kann, muss er seine eigene Truppenstärke richtig einschätzen und sich beratschlagen. Wenn er feststellt, dass er gegen den feindlichen König nichts auszurichten hat, sollte er vor dem Kampf die Friedensbedingungen des Gegners einholen und akzeptieren, um nicht selbst „unter die Räder“ zu kommen. Als Jünger Jesu treten wir auch in einen Krieg ein – unsere Feinde sind Satan und seine Dämonen (Eph 6,12). In diesem Gleichnis geht es nun darum, die Kosten dafür zu überschlagen, wenn wir nicht in die Nachfolge Jesu eintreten wollen. Es muss uns klar sein, was uns die Friedensbedingungen des Feindes kosten. Was kostet es Dich, wenn Du Jesus nicht nachfolgen willst? Was ist die Folge eines Lebens ohne den Herrn? Was sind die Friedensbedingungen des Teufels? Ein Leben als Jünger Jesu ist unzweifelhaft ein Leben des Verzichtes und der Hingabe an den Herrn. Es kostet Dich viel. Aber ein Leben, in dem Du von Anfang an die „Flinte ins Korn“ wirfst und gar nicht erst Jesus nachfolgen möchtest, kostet Dich unvergleichlich mehr. Es kostet Dich alles – vielleicht nicht hier auf Erde, aber die ganze Ewigkeit lang! Vielleicht verlierst Du nicht Deinen Ruf, Deine Ehre, Deinen Besitz, Deine Karriere und Familie, aber es kostet Dich ein Leben in Ewigkeit mit Dem, Der Dich so liebt, dass Er am Kreuz von Golgatha für Dich gestorben ist (Gal 2,20) Aus eigener Kraft werden wir den Kampf gegen den „feindlichen König“ niemals gewinnen – aber dafür stellt uns der Herr Jesus wieder Seine unerschöpfliche Gnade zur Verfügung (Joh 1,16; Tit 2,11.12) und gibt uns für den Kampf die „Waffenrüstung Gottes“ (Eph 6,11.13). Der Herr Jesus will uns gerne motivieren in Seine Nachfolge einzutreten und den Kampf aufzunehmen! #jesus #jesuschrist #jesuserlebt #follow #follower #followme #nachfolger #nachfolger #god #gott #bible #bibel #lk1431 #kreuz #cross #tower #turm #cost #kosten #capital #kapital #geld #money #war #krieg #king #könig
- Der Segen guter Gewohnheiten
„Und er ging hinaus und begab sich der Gewohnheit nach an den Ölberg;“ (Lukas 22,39) Der Herr Jesus hatte in Seinem Leben gute Gewohnheiten - Dinge, die Er immer wieder und voller Disziplin getan hat. Schon als 12-jähriger Junge ging Jesus der Gewohnheit nach mit Seinen Eltern nach Jerusalem, um das Passahfest zu feiern (Lk 2,42). Am Sabbath hatte Jesus die Gewohnheit in die Synagoge zu gehen, um dort das Wort Gottes zu hören. Es war für Ihn eine Selbstverständlichkeit (Lk 4,16) geworden. Für Jesus war es zudem eine feste Gewohnheit, immer wieder die Volksmengen aus dem Wort Gottes zu belehren (Mk 10,1). Auch der Ölberg, war für Ihn ein Ort der Gewohnheit. Immer wieder zog Er sich an diesen Ort zurück, um dort mit Seinen Jüngern zusammen zu sein oder auch, um dort zu übernachten, wenn alle anderen am Abend in ihre Häuser gingen (Joh 8,1). Jesus zog sich aber auch an den Ölberg zurück, um Gemeinschaft mit Gott zu haben und zu beten, wie es in unserem Leitvers der Fall war (Lk 22,39ff). Wir lernen hier, dass Gewohnheiten per se nichts Schlechtes sein müssen. Oft bekommen gerade wir jungen Christen eine Art „Allergie“, wenn wir mit Traditionen und festen Gewohnheiten konfrontiert werden. Doch der Herr Jesus selbst hat auch Gewohnheiten! Er hatte gute Gewohnheiten. Auch für uns ist es wirklich nützlich gute Gewohnheiten zu pflegen, ohne die ein geistlich entschiedenes Leben in der Jüngerschaft kaum möglich zu sein scheint. Es ist wichtig, wenn Du aus Gewohnheit in Deiner Bibel liest und auch gewohnt bist, regelmäßig zu beten und Sonntag für Sonntag und vielleicht auch regelmäßig unter der Woche die Treffen Deiner Gemeinde zu besuchen. Es ist genial, wenn Du es schaffst gewohnheitsmäßig früh aufzustehen. Ja, für viele Dinge benötigen wir wirklich Energie und Durchhaltevermögen, aber es ist mit einem großen Segen verbunden. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass unsere guten, geistlichen Gewohnheiten, nicht zu einer bloßen Form und leeren Tradition ohne echten „Lebenssaft“ verkommen. Gott will uns dabei helfen auch gute Gewohnheiten lebendig zu halten! Zum Nachdenken: Ist es nicht erstaunlich, dass wir oft sehr diszipliniert sind, wenn es um unseren Beruf oder unser Studium geht, aber wenig Disziplin an den Tag legen, wenn es um geistliche Dinge geht? Es gibt auch schlechte Gewohnheiten oder sündige Gewohnheiten: Wenn Du solche Gewohnheiten in Deinem Leben entdeckst, dann mach „kurzen Prozess“ damit. #jesuserlebt #jesus #bibel #bible #god #gott #tradition #gewohnheit #christ #jesuschrist #pray #prayer #gebet #disciple #discipleship #juengerschaft #lk2239 #custom #discipline
- Voraussetzungen zur Jüngerschaft (3)
„Denn wer unter euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor hin und berechnet die Kosten, ob er das Nötige zur Ausführung hat? – damit nicht etwa, wenn er den Grund gelegt hat und nicht zu vollenden vermag, alle, die es sehen, anfangen, ihn zu verspotten, und sagen: Dieser Mensch hat angefangen zu bauen und vermochte nicht zu vollenden.“ (Lukas 14,28-30) Dem Herrn Jesus nachzufolgen kannst Du nicht nebenbei erledigen. Jüngerschaft ist nicht billig – und wenn Du wirklich Jesus nachfolgen möchtest, musst Du vorher die Kosten überschlagen. Was wird es Dich kosten dem Herrn Jesus nachzufolgen? Was musst Du aufs Spiel setzen, wenn Du dem Nazarener folgst? Jesus selbst gebraucht ein Beispiel, um deutlich zu machen, dass man vor dem Start in die Nachfolge, die Kosten genau berechnen muss. Wenn Du einen Turm bauen willst, brauchst Du Baukostensicherheit und das nötige Kleingeld, damit Dir nicht die finanziellen Mittel ausgehen, bevor der Turm endgültig steht. Wenn Dir das passiert, hast Du den Spott ganz zu Recht auf Deiner Seite. In der Jüngerschaft reicht es nicht aus, euphorisch zu beginnen, mit Eifer das Evangelium zu verkündigen und nach kurzer Zeit zu erleben wie der Eifer einschläft und geistlicher Trägheit und Ausgebranntsein Platz macht. Wenn wir dem Herrn Jesus nachfolgen wollen, dann muss uns klar sein, dass wir einem Meister folgen, der heute wie damals von der Welt ohne Gott verworfen ist. Man hat keinen Platz für den Herrn Jesus – und das gleiche Los was Ihn traf, wird uns mitunter auch treffen. Jüngerschaft ist keine geringe, belanglose Sache - es ist der Bau eines Turms und nicht der Bau eines Schuppens oder einer kleinen Hütte. Es geht um ein kräftiges Zeugnis für Ihn in dieser Welt, denn ein Turm wird weithin gesehen. In der Nachfolge Jesu können wir keine halben Sachen machen, sondern müssen aufs Ganze gehen. Die radikalen Worte Jesu sollen uns allerdings nicht mutlos machen, damit wir die Flinte in Korn werfen, bevor wir überhaupt begonnen haben – der Herr möchte Dich und mich vielmehr ermutigen, mit ganzer Hingabe Ihm nachzufolgen. Woher bekommen wir nun das nötige Kapital, um sicher zu gehen, dass wir den Turm vollenden können? Aus eigener Kraft wird es gewiss schief gehen, aber in „Gottes Bank“ steht uns ein übermäßiges „Gnadenkapital“ zur Verfügung (Joh 1,16), um mit Ihm ein hingegebener Jünger Jesu zu sein. Baust Du noch an dem Turm oder ist Dir das Kapital ausgegangen? #jesus #jesuschrist #jesuserlebt #follow #follower #followme #nachfolger #nachfolger #god #gott #bible #bibel #lk1428 #kreuz #cross #tower #turm #cost #kosten #capital #kapital #geld #money












