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  • Voraussetzungen zur Jüngerschaft (2)

    „Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, kann nicht mein Jünger sein.“ (Lukas 14,27) An die Ihm folgende Volksmenge gerichtet, spricht der Herr Jesus weiter über Seine Bedingungen in der Jüngerschaft. Das was Jesus jetzt sagt, ist damals wie heute ganz und gar unpopulär, es erregt die Gemüter und hält die auf Distanz, die im Christentum nur etwas für ihr eigenes Wohlergehen und ihre eigene Ehre suchen. Nachdem Jesus betont hatte, dass unsere Liebesbeziehung zu Ihm, alle anderen Beziehungen in unserem Leben in den Schatten stellen muss (Lk 14,26), spricht Er jetzt über das „Kreuzaufnehmen". Wer in biblischen Zeiten sein eigenes Kreuz trug, über den war das Todesurteil bereits ausgesprochen. Er ging den letzten Weg zu seiner Kreuzigungsstätte, wo er schmachvoll hingerichtet wurde. Das Kreuz war von den Römern nur für die schlimmsten Verbrecher reserviert. Wir werden aufgefordert unser Kreuz aufzunehmen und Ihm nachzufolgen. Das Kreuz aufnehmen steht sinnbildlich nicht für irgendein Gebrechen, eine Krankheit oder andere Lebenslasten, die uns zu schaffen machen können. Diese Lasten können Jünger Jesu treffen, aber auch jeden anderen Menschen, ganz nach dem Motto „Jeder hat sein Päckchen zu tragen“. Wenn wir unser Kreuz aufnehmen, müssen wir mit der Verwerfung der Welt rechnen, weil wir ausleben möchten, dass durch den Herrn Jesus Christus „mir die Welt gekreuzigt ist, und ich der Welt.“ (Gal 6,14) An dem Ort, wo der Herr Jesus verworfen wurde und starb, da sind wir Seine Nachfolger und erleben nichts anderes als er es von Seiten der Welt erlebt hat. (Johannes 1,10.11) Das Kreuz beinhaltet Leiden, Spott, Verwerfung und Opferbereitschaft, um des Herrn Jesus willen. Da, wo Er mit Hass für Seine Liebe überschüttet wurde, sollten wir nicht mit etwas anderem rechnen. Ist es nicht leider bei uns oft so, dass wir ein Leben ohne das Kreuzaufnehmen viel attraktiver und angenehmer finden? Ein Leben angepasst an die Welt, ohne Unannehmlichkeiten? Vielleicht wirst Du verspottet und ausgelacht, weil Du Deinen Glauben bezeugst und zu Themen wie „Sex vor der Ehe“ oder „Ehe für alle“ biblisch Stellung beziehst – dann mach weiter auf dem Weg dem Herrn Jesus nach. Es ist kein einfacher Weg, dem Herrn Jesus so nachzufolgen, aber es ist ein Lebensstil, der wirklich unter dem Segen Gottes steht. Wir wollen uns motivieren lassen, dem Herrn Jesus konsequent zu folgen - Ihm nach, den Weg des Kreuzes, den Weg des Gehorsams und Unterordnung unter Gottes Willen. Wieder schließt Jesus Seine Aussage mit den Worten „kann nicht mein Jünger sein“. Nur wer Ihm in letzter Konsequenz folgen möchte, kann Sein Jünger sein. Aber es ist ein Weg des Segens und wirklichen Glücks! #jesus #jesuschrist #jesuserlebt #follow #follower #followme #nachfolger #nachfolger #god #gott #bible #bibel #lk1427 #kreuz #cross

  • Du musst brennen, um zu leuchten!

    „Er war die brennende und scheinende Lampe;“ (Joh 5,35) Johannes der Täufer war ein ganz außergewöhnlicher Zeuge für den Herrn Jesus. Jesus selbst sagte einmal von ihm: „Wahrlich, ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer aufgestanden als Johannes der Täufer;“ (Mt 11,11) Schon durch die Botschaft, die Johannes hatte, wurde er geadelt. Sein Auftrag bestand darin, den Messias anzukündigen und die Leute in Israel auf das Kommen des Herrn Jesus vorzubereiten. Dadurch wurde er zum Vorläufer und Boten Jesu. (Mt 11; Mal 3,1) Jesus bezeugte Johannes auch, dass er eine brennende und scheinende Lampe gewesen sei. Johannes hatte voller innerer Überzeugungskraft und Leidenschaft den Messias bezeugt. Johannes „brannte“ für den Herrn und war bereit, sich auch für Ihn „verzehren“ zu lassen. Sein Leben war ein Leben des Verzichts und der Bereitschaft für den Herrn Jesus Opfer zu bringen. Voller Hingabe hat er immer wieder die „Buße“ gepredigt, in der Hoffnung die Menschen würden umkehren und den Messias annehmen. Dabei hat Johannes selbst vollständig auf ein luxuriöses Leben verzichtet. Er ernährte sich lieber von „Heuschrecken und wildem Honig“ und hatte „seine Kleidung aus Kamelhaar und einen ledernen Gürtel um seine Lenden;“ (Mt 3,4). Johannes der Täufer hatte ganz und gar keine Starallüren oder bildete sich etwas auf seine bahnbrechende Botschaft ein, sondern lebte ein Leben in Demut für Gott. Er brannte in seinem Herzen und wurde dadurch zu einem kräftigen Verkündiger der Wahrheit. Eine „scheinende“ Lampe, die ähnlich wie Jesus selbst, Licht in die Dunkelheit der Herzen brachte. Der Herr Jesus war das „Licht der Welt“ als Er hier auf der Erde lebte und predigte (Joh 9,5). Auch Du darfst ein helles und erwärmendes Licht für die Menschen, die Dich in dieser Welt umgeben, sein. Du darfst ihnen die lebensrettende Botschaft des Evangeliums weitersagen und auch unter solchen als durchdringendes Licht scheinen, die den Herrn Jesus schon kennen. Bist Du schon ein Zeuge für den Herrn? Geht von Dir Wärme und Licht aus? Um Licht verbreiten zu können musst Du die Wahrheit der Bibel, der „Leuchte für deinen Weg“, kennen. Die Bibel muss Dein ständiger Begleiter sein und der einzige Maßstab, der Deinem Leben Richtung gibt. Aber noch etwas ist wichtig: Um als Licht zu scheinen und Wärme abgeben zu können, musst Du selbst „brennen“. Als die „Emmaus-Jünger“ eine Zeit lang mit dem Herrn Jesus unterwegs gewesen waren, erinnerten sie sich hinterher daran, dass ihr Herz zu brennen begonnen hatte, als der Herr Jesus selbst sich ihnen aus den Schriften des Alten Testaments vorgestellt und mit ihnen geredet hatte. In den Schriften, die sie dem Wortlaut nach kannten, erkannten sie plötzlich den Messias! Ihr Herz war für den Herrn Jesus entfacht worden. Anders ist es nicht bei Dir und mir: Wenn wir wirklich Wärme und Licht verbreiten wollen und ein glaubhaftes Zeugnis für den Herrn Jesus ablegen möchten, dann müssen wir brennen. Das Herz muss voll sein mit dem Herrn Jesus, damit wir mit unserem Mund von Ihm reden können. (Lk 6,45) „Herr, zünde an den toten Reisighaufen meines Lebens, gib, dass ich aufflamme und für dich verbrenne. Verzehre mein Leben, denn es ist dein.“ (Jim Elliot) #jesuserlebt #jesus #jesuschrist #god #gott #fire #feuer #brennen #burn #licht #light #leuchten #john #johannes #bible #bibel #biblestudy #glaube #liebe #hoffnung #love #hope #believe #joh535

  • Voraussetzungen zur Jüngerschaft (1)

    „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein.“ (Lukas 14,26) Jesu Lehren sind radikal, aber sie sind fair. Der Herr Jesus spricht offen und transparent über die Voraussetzungen, um Ihm nachzufolgen und Sein Jünger zu sein. Du wirst vergeblich nach dem Kleingedruckten und den versteckten Bedingungen suchen. Wir müssen gut aufpassen und die Worte des Herrn Jesus an unser Herz und Gewissen heranlassen, damit wir nicht zuerst auf andere blicken, anstatt unser Leben am Maßstab Seiner Worte zu prüfen. Die liberalen Theologen und viele Prediger unserer Tage wollen uns weismachen, dass wir die Worte Jesu über Jüngerschaft und Nachfolge nicht so verstehen dürfen wie es der Bibeltext sagt. Sie sagen, der Herr Jesus habe etwas anderes gemeint als Er offensichtlich sagte. Gerade weil die Lehren Jesus so unmissverständlich sind, stehen wir in Gefahr, die Aussage der Worte abzuschwächen oder zu verwässern. Der Meister sagte: „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht […]“ – Was meint der Herr Jesus, wenn Er solche Worte spricht, die uns beim ersten Hören sogar regelrecht abschrecken? Sollen wir wirklich unsere engsten Familienangehörigen und sogar unser eigenes Leben hassen, wenn wir Ihm nachfolgen wollen? In Mt 10,37 erklärt der Herr Jesus Seine eigenen Worte: „Wer Vater oder Mutter mehr lieb hat als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr lieb hat als mich, ist meiner nicht würdig;“ Wir werden in der Bibel unmissverständlich aufgefordert unsere Eltern zu ehren, unseren Nächsten zu lieben und als Jünger Liebe untereinander zu haben (Joh 13,34; Eph 6,1-3; Gal 5,14). Aber unsere Liebe zu unseren Nächsten muss im Vergleich zu unserer Liebe zu dem Herrn Jesus wie Hass erscheinen. Der Herr Jesus muss den ersten Platz in unserem Leben einnehmen und alle anderen Personen und Dinge stehen mindestens an zweiter Stelle. Auch nicht unser Dienst, die Sorge um die Versammlung/Gemeinde, usw. dürfen an erster Stelle stehen – auf dem Thron unseres Herzens muss allein der Herr Jesus sitzen. Wir sind zuerst dem Herrn Jesus unsere Liebe und unseren Gehorsam schuldig. Die Liebe zu unserer Familie, unserem Ehepartner oder zu unseren Freunden und Glaubensgeschwistern kann auch zum Hindernis werden, wenn es darum geht den Willen des Herrn zu tun. Weil der Herr Jesus das weiß, erinnert Er uns nochmal daran, die Prioritäten richtig zu setzen. Es geht dem Herrn nicht nur um andere Menschen, sondern auch um unser „eigenes Leben“. Ist es nicht oft so, dass unser eigenes Leben - unser Wohlstand, unserer Bequemlichkeit, unsere eigenen Interessen und viele andere Dinge uns wichtiger sind als unser Meister selbst? Jesus erklärt es uns an anderer Stelle: „Wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden!“ (Mt 10,37) Wirkliche Lebenserfüllung erfahren wir nur in der Hingabe an den Herrn Jesus. Wenn der Herr selbst nicht die „erste Liebe“ in unserem Leben bekommt, dann können wir nicht seine Jünger sein. Wir sind dann keine schlechten Jünger oder „halbe“ Jünger. Wir können nur Seine Jünger sein, wenn wir Ihn über alles lieben! #jesus #jesuschrist #jesuserlebt #follow #follower #followme #nachfolger #nachfolger #hate #father #mother #life #vater #mutter #leben #children #kinder #god #gott #bible #bibel #lk1426

  • Herr, lehre uns beten.

    „Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.“ (Lukas 11,1) Wir alle brauchen gute Vorbilder. Stell Dir einmal vor, Du wolltest ein neues Instrument spielen lernen – zu wem würdest Du gehen? Wahrscheinlich zu jemandem, der das Instrument sehr, sehr gut spielen kann und es versteht, es Dir beizubringen. Oder stell Dir vor, Du wolltest im Rahmen Deines Studiums einen Schwerpunkt auf Mathematik legen, um dort immer besser zu werden. Zu wem würdest Du gehen? Na, wahrscheinlich würdest Du nicht zu Deinem Professor für Sozialwissenschaften gehen, sondern zu dem Matheprof Deines Vertrauens. Der Herr Jesus war wieder einmal im Gebet gewesen als die Jünger zu ihm kommen und Ihn mit der Bitte konfrontieren: „Herr, lehre uns beten!“ Die Jünger haben den Herrn Jesus nie gefragt, dass Er sie predigen lehren solle oder Kranke zu heilen, obwohl Er das zweifellos gekonnt hätte. Aber gerade das Gebetsleben des Herrn Jesus muss für die Jünger so etwas besonderes gewesen sein, dass sie den Herrn Jesus bitten, sie beten zu lehren. Sie hatten offensichtlich gemerkt, welche Kraft von Seinem Gebetsleben ausging und welche Kraft Er immer wieder im Gebet schöpfte. Der Herr Jesus ist auch für Dich und mich das perfekte Vorbild, wenn wir beten lernen wollen! Jesus hat als abhängiger Mensch gezeigt, was es heißt ein intensives Gebetsleben zu führen und erhörliche Gebete an Seinen Vater im Himmel zu richten. Im Anschluss an die Bitte der Jünger, geht der Herr Jesus auch kurz darauf ein wie die Jünger nun beten sollten. Dabei ist Sein Gebet nicht als Mustergebet zu verstehen, dass wir immer genauso nachbeten sollten – aber die Schwerpunkte, die der Herr setzt, sind auch für uns wichtig: 1. In unseren Gebeten sollte es zunächst einmal um die Ehre Gottes, des Vaters gehen. 2. Dann zeigt der Herr Jesus, dass wir auch unsere natürlichen, körperlichen Bedürfnisse Gott anvertrauen dürfen. 3. Jesus zeigt den Jünger, dass sie immer wieder die Vergebung von Sünden nötig haben. 4. Und zuletzt macht Er ihnen klar, dass sie Bewahrung nötig haben, um nicht durch ihr „Fleisch“ in eine Falle gelockt zu werden und in Versuchung durch den Teufel zu fallen. Wenn wir wirklich den Wunsch haben zu Betern zu werden und beten zu lernen, dann müssen wir uns den Herrn Jesus und Sein Gebetsleben zum Vorbild nehmen! Er ist ein Beter par excellence. (1. Joh 2,6) #jesuserlebt #jesus #gott #god #christ #jesuschrist #gebet #prayer #pray #beten #vorbild #example #luk111 #goodexample #father #herr #lord #teacher #lehrer #lehreunsbeten #teachustopray #dautphe #marburg

  • Ja, Vater!

    „Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir!“ (Lukas 10,21b) Der Herr Jesus kam als verheißener Messias in diese Welt, um den Menschen zu zeigen wie Gott ist und um das Evangelium zu predigen. Er hatte sich vorgenommen von Ort zu Ort zu ziehen, um den Einzelnen mit der rettenden Botschaft zu erreichen. Aber anstatt freudiger Annahme, erlebte Er im Großen und Ganzen hasserfüllte Ablehnung! Doch trotz der Ablehnung und Seiner schlussendlichen Verwerfung durch Sein eigenes Volk, zeigt uns Jesus auf einzigartige Weise wie Er jeden Weg, jeden Umstand und selbst Seine eigene Verwerfung, aus der Hand Seines liebenden Vaters annimmt. Von Menschen abgelehnt, betet Er: „Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor Dir!“ Bei Seinem Dank im Leid, hat Er nicht die große Masse vor Augen, die Ihn ablehnt, sondern die Menge derer, deren Namen „im Himmel angeschrieben sind“. Der Herr Jesus weiß, dass Gott souverän über Allem steht und selbst das Leid und Seine eigene Verwerfung in Herrlichkeit verwandeln und zu Seiner eigenen Ehre benutzen kann. Auch in unserem Leben, gibt es oft Dinge, die uns traurig machen, die uns resignieren lassen wollen. Vielleicht gehst Du gerade durch Lebensumstände, die Du Dir niemals selbst ausgesucht hättest. Du erlebst eine langanhaltende Krankheit, ohne momentane Aussicht auf Besserung. Möglicherweise sind Deine Umstände in Deiner Familie für Dich nicht mehr zum Aushalten, weil alles drunter und drüber geht. Vielleicht bist Du von Menschen enttäuscht worden und Verbitterung möchte sich in Dir breit machen. Manch einer sehnt sich schon jahrelang nach einem Partner fürs Leben, aber wartet immer noch und es scheint nichts zu passieren. Dein Vater im Himmel versteht genau, was Du gerade empfindest und erlebst! Es gibt so viele Dinge, die anders laufen als wir uns das wünschen und ausmalen würden. Aber gerade an diesem Punkt, ist uns der Herr Jesus ein unfassbares Vorbild. Er hat ein uneingeschränktes „Ja, Vater!“ zu den Wegen, die Gott Ihn führt. Er hat Frieden in Seinem Herzen, trotz widrigster Umstände. Und was ich kaum fassen kann: Er ist voller Freude und kann Gott danken, weil Er weiß, dass Gott alles in den Händen hält und zu einem guten Ziel führt. Zu diesem Punkt möchte Gott uns führen: Ein „Ja“ zu Seinen Wegen zu finden und das nicht, weil wir uns „geschlagen geben“ und unser „Schicksal“ akzeptieren, sondern weil wir im Herzen wissen, dass Gott ein gutes Ziel verfolgt und über Allem steht! „Der Fels: Vollkommen ist sein Tun; denn alle seine Wege sind recht. Ein Gott der Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist er!“ (5. Mo 32,4) #jesuserlebt #jesus #gott #god #herr #lord #christ #christian #church #prayer #gebet #yes #ja #javater #love #liebe #acceptance #pray #beten #umstände #circumstances #lk1021

  • Wachen und beten

    „Petrus aber und die, die bei ihm waren, waren vom Schlaf beschwert;“ (Lukas 9,32a) „Und er stand auf vom Gebet, kam zu den Jüngern und fand sie eingeschlafen vor Traurigkeit.“ (Lukas 22,45) Beter stehen unter besonderer Beobachtung des Teufels. Offensichtlich weiß der große Widersacher Gottes sehr genau um die Macht des Gebetes Bescheid. Beter können, wie einmal gesagt wurde, „den Arm Gottes in Bewegung setzen.“ Und es ist tatsächlich so, dass Gott gibt, wenn wir beten. Auf der anderen Seite haben wir oft nichts, weil wir gerade nicht beten und bitten (Jak 4,2). Satan hat sich einmal als besonderer Engelsfürst erhoben, weil er selbst groß sein wollte und mit der ihm verliehenen Stellung nicht zufrieden war. Er wollte Gott gleich sein (Jes 14,14), aber als Folge und Strafe Gottes, ist er tief gefallen. Im Gegensatz dazu, machen sich Beter geradezu klein vor Gott, sie bekennen ihre Abhängigkeit und sind demütig vor ihrem Gott und Schöpfer. Genau das, scheint dem Teufel ein Dorn im Auge zu sein! Wenn wir die Wichtigkeit und Dringlichkeit des intensiven und regelmäßigen Gebets auch oft unterschätzen, der Teufel weiß ganz sicher darum. In der Begebenheit auf dem sogenannten „Berg der Verklärung“ (Lukas 9), schlafen die Jünger ein, währenddem der Herr Jesus betet und vor ihnen auf einzigartige Weise verwandelt wird und eine Unterhaltung mit Mose und Elia führt. Wenig später, im Garten Gethsemane (Lukas 22), schlafen dieselben Jünger wieder ein, währenddem der Herr Jesus betet. Diesmal ist Jesus mit tiefsten Leiden und dem vor ihm liegenden Kreuz beschäftigt. Jesus ist „betrübt bis zum Tode“, doch Seine Jünger sind voller Traurigkeit eingeschlafen. Kommt uns das nicht auch bekannt vor? Gerade dann, wenn wir beten wollen oder vielleicht schon im Gebet sind, macht sich Müdigkeit bei uns breit. Unsere Gedanken werden angefüllt von unerledigten und dringlichen Aufgaben. Das Telefon beginnt zu klingeln, eine WhatsApp Nachricht flattert rein, wir stellen eine Terminüberschneidung fest oder uns fällt etwas ein, was wir am besten schon gestern erledigt hätten. Manchmal ist es auch so, dass unsere Gedanken gerade dann, wenn wir auf den Knien zum Gebet sind, auf „Phantasiereise“ gehen. Der Teufel schießt einen „feurigen Pfeil“ nach dem anderen ab (Eph 6,16), um uns sprichwörtlich im geistlichen Kampf „in die Knie zu zwingen“. Dabei ist das wichtigste Bewahrungsmittel in diesem Kampf gerade auf den Knien, im Gebet, zu finden! Der Herr Jesus sagt seinen Jüngern, „Wacht und betet, damit ihr nicht Versuchung kommt.“ (Mt 26,41) Wir müssen wirklich hellwach sein, um die Angriffe des Teufels zu erkennen und diesen nicht zu erliegen. Und in diesen Angriffen lasst uns umso mehr „Kniearbeit“ leisten, um als Überwinder aus den Situationen heraus zu gehen! Gebet erfordert geistliche Disziplin, aber es lohnt sich! Bete am besten so, dass Du Dich selbst dabei hörst, dann wird es Dir leichter fallen, Dich zu konzentrieren. #jesuserlebt #jesus #gott #god #pray #prayer #gebet #beten #devil #satan #teufel #wachen #mt2641

  • Gebet verändert den Beter!

    „Und während er betete, wurde das Aussehen seines Angesichts anders und sein Gewand weiß, strahlend.“ (Lukas 9,29) Zu Beginn unserer Ehe, schenkte mir meine Frau ein Bild mit folgendem Textinhalt: „Gebet verändert mehr als nur die Situation, es verändert dich.“ Genau das geschah mit dem Herrn Jesus als Er auf dem sogenannten „Berg der Verklärung“ betete. Das „Aussehen seines Angesichts“ wurde anders und sein Gewand fing an weiß zu strahlen. Jesus wurde vor den Augen von Petrus, Jakobus und Johannes verherrlicht. Gebet verändert zuerst den Beter. Wenn wir Gemeinschaft mit Gott im Gebet haben, „uns Ihm nahen“ (Jak 4,8), werden wir nachhaltig geprägt und verändert. Die Gegenwart Gottes lässt uns nicht so wie wir sind, sondern Gott hat das Ziel, uns immer mehr so zu verändern, dass wir Seinem Sohn gleichen. „Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend, werden verwandelt nach demselben Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, als durch den Herrn, den Geist.“ (2. Kor 3,18) Wenn wir im Gebet stille vor Gott werden, dann ist es oft, dass Gott uns etwas von sich selbst, dem Herrn Jesus und Seiner Herrlichkeit zeigt. Du liest die Bibel unter Gebet und erlebst, dass „Gott sich Dir naht“ (Jak 4,8), währendem Du Dich Ihm nahst. Hanna, die Mutter des kleinen Samuels, war traurig, verletzt und ohne Hoffnung als sie sich zurückzog, um „lange vor dem Herrn“ zu beten (1.Sam 1,12). Sie brachte keine Worte hervor und doch schüttete sie ihr Herz in Gedanken vor Gott aus. Wenig später war alles anders, Gott hatte Hanna verändert, sie hatte neuen Mut geschöpft, konnte wieder essen und „ihr Angesicht war nicht mehr dasselbe“ (1.Sam 1,18) – und das, obwohl sie den erbetenen Sohn noch nicht in den Händen hielt. Hast Du die Angewohnheit ins Gebet zu gehen, wenn Du niedergeschlagen, entmutigt, vielleicht auch missmutig, ärgerlich oder traurig bist? Auch wenn sich deine Situation vielleicht (noch) nicht ändert - Gott möchte Dich verändern und Dir Seine Blickrichtung auf deine Umstände geben. Gottes Ziel ist es, dass in unserem Leben immer mehr von den Charakterzügen Jesu sichtbar wird. Geh dazu ins Gebet und nimm Deine Bibel mit, damit Gott Dich verändern kann. #jesuserlebt #herz #heart #broken #wounded #verletzt #gebrochen #heilung #god #gott #jesus #herr #lk929 #pray #prayer #gebet #hanna #bibel #bible #biblestudy #veränderung #change #dautphe #marburg #glory

  • Gebet und geistliches Wachstum

    „Und es geschah, als er für sich allein betete, dass die Jünger bei ihm waren; und er fragte sie und sprach: Wer sagen die Volksmengen, dass ich sei? Sie aber antworteten und sprachen: Johannes der Täufer; andere aber: Elia; andere aber, dass einer der alten Propheten auferstanden sei. Er sprach aber zu ihnen: Ihr aber, wer sagt ihr, dass ich sei? Petrus aber antwortete und sprach: Der Christus Gottes.“ (Lukas 9,18-20) Geistliche Erkenntnis ist keine Sache des Intellektes, der Methode oder das Ergebnis eines akademischen Abschlusses einer Bibelschule oder Universität. Echte geistliche Erkenntnis kommt durch Gott selbst. Der Heilige Geist möchte uns gerne die „Augen der Herzen“ erleuchten, damit wir Gott selbst und den Herrn Jesus durch Sein Wort erkennen (Eph 1,18). Wieder einmal betet der Herr Jesus – Er betet für sich allein und doch sind die Jünger dabei anwesend. Sie können Ihn beobachten, währenddem Er betet – dadurch wird Er zum Vorbild für sie und auch für uns. Direkt im Anschluss an Sein Gebet, fragt Jesus die Jünger, was die Volksmengen über Ihn zu sagen haben. Wer ist Jesus in den Augen der Menschen? Und wer ist der Herr Jesus in den Augen der Jünger? Die Menschenmengen vermuten in Ihm einen Propheten - vielleicht Elia, Jeremia oder Johannes den Täufer – manche gehen sogar soweit, dass einer der Propheten des Alten Testaments auferstanden sein könnte. Dann ist Petrus an der Reihe: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!“ Wahre Worte, Petrus hat es auf den Punkt getroffen. Aber Jesus macht auch unmissverständlich klar, dass Petrus das nicht aus sich selbst gesagt, sondern der Vater im Himmel es Ihm offenbart hatte (Mt 16,16.17). Diese ganze Situation ist ein Hinweis darauf, dass der Herr Jesus in Seinem Gebet speziell für die Jünger gebetet hat. Ging es Ihm vielleicht darum, dass sie Ihn besser erkennen sollten? Hat Er vielleicht dafür gebetet, dass sie auf die Zeit vorbereitet werden würden, wenn Er leiden und sterben müsste, obwohl die Jünger Ihn als König erwarteten? Wir wollen aus dieser Begebenheit lernen, dass Gebet und die intensive Gemeinschaft mit Gott auch für uns heute die Voraussetzung für geistliche Erkenntnis und ein wirkliches Verstehen der Bibel sind. Im Gebet bekommst Du auch die Kraft das zu tun, was Gott Dir sagt. Ohne Gebet und das Wirken des Geistes Gottes bleibt unser Bibelwissen reines Kopfwissen und lässt unsere Herzen kalt. „Öffne meine Augen, damit ich Wunder schaue in deinem Gesetz!“ (Ps 119,18) Paulus fragt den Herrn Jesus im Gebet, wer Er sei: „Wer bist du, Herr?“ Gott hat dieses Gebet Paulus‘ in Seinem ganzen späteren Leben auf erstaunliche Weise erhört. Es ist ihm wirklich wie Schuppen von Augen gefallen, wer der Herr Jesus wirklich ist (Apg 9,5.18) #jesuserlebt #jesus #gott #god #focus #mission #gospel #evangelisation #christ #bible #bibel #biblestudy #pray #gebet #praying #beten #knowledge #erkenntnis #spiritualawakening #spirit #geist #heiligergeist #understanding #lk918 #wetter #dautphe

  • Jesus sehen

    In der Bibel werden uns verschiedene Menschen gezeigt, die den Herrn Jesus während Seines Lebens auf der Erde sehen wollten und Ihm begegnet sind. Doch ihre Einstellung und ihre Motivation war -genauso wie heute- sehr unterschiedlich. Zum Einen haben wir den König Herodes, der von Jesus Christus und insbesondere Seinen Wundern und Zeichen gehört hatte. Er war getrieben von Sensationslust, Neugierde und der Befürchtung, dass Seine bösen Taten aufgedeckt werden könnten. "Es hörte aber Herodes, der Vierfürst, alles was durch Ihn geschehen war... Und Herodes sprach: Johannes habe ich enthauptet; wer aber ist dieser, von dem ich dies höre? Und er suchte ihn zu sehen." Lukas 9,7 + 9 Seine Freude, dem Herrn Jesus schließlich doch noch zu begegnen, war hiervon geprägt und rein oberflächlich. Er wollte Ihn einfach nur als Belustigung und Zeitvertreib für sich gebrauchen, so wie es vorher schon sein Leben geprägt hatte. (s. Matthäus 14,3; Markus 6,22) "Als aber Herodes Jesus sah, freute er sich sehr; denn er wünschte schon seit langer Zeit, ihn zu sehen, weil er vieles über ihn gehört hatte, und er hoffte, irgendein Zeichen durch ihn geschehen zu sehen." Lukas 23,8 Doch die Freude war schnell verflogen, als der Herr schwieg und nichts zu seiner Unterhaltung beitrug, sodass sich der Hass und die Missachtung für den Herrn offen zeigte. (Lukas 23,11) Von da an kümmerte sich Herodes nicht mehr um Jesus Christus und blieb gleichgültig. Doch andererseits kamen auch Menschen zum Herrn Jesus, die Ihn wirklich sehen wollten. Nicht nur Seine Wunder und Werke zogen sie an, sondern Seine Person: "Es waren aber einige Griechen unter denen, die hinaufkamen, damit sie auf dem Fest anbeteten. Diese nun kamen zu Philippus, dem von Bethsaida in Galiläa, und baten ihn und sagten: Herr, wir möchten Jesus sehen." - Johannes 12,20f. Sie wurden nicht enttäuscht, sondern wurden zum Herrn geführt und konnten von Ihm hören, was wahre Jüngerschaft ausmacht und wer Gott, der Vater, ist. In Vers 37 desselben Kapitels sehen wir, dass es nicht die Zeichen (Wunder) waren, weshalb die Menschen an Ihn glaubten, sondern Er Selbst. (Vers 44) Wie ist das bei dir und mir? Schätzen wir den Herrn nicht auch manchmal zu gering und schauen nur auf das, was Er (für uns) tut? Ist Er nur zur Erfüllung unserer Wünsche und Bedürfnisse gut? - Er ist so viel mehr! Er hat von uns so viel mehr zu erwarten! Ach, dass wir Ihm immer wieder neu begegnen und Ihn sehen wollen, wie Er ist. Dann wird auch unser Lob und Dank für Ihn überfließen und wir können durch Ihn Gott, den Vater ehren! Die Folge für uns wird sein, dass wir uns (neu) an Ihm erfreuen können und eine tiefere Gemeinschaft mit dem dreieinen Gott genießen. Stellen wir Ihn doch neu in den Mittelpunkt! Wir werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen! "Und als er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen." - Johannes 20,20 (vgl. 1. Johannes 3,1-3) #jesuserlebt #jesus #gott #god #look #sehen #seejesus #see #herode #herodes #disciple #jünger #passion #bible #bibel #joh1220

  • Gott, der Heilige

    „Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen, die ganze Erde ist voll seiner Herrlichkeit!“ (Jesaja 6,3) Gott ist einzigartig – wirklich niemand ist wie Er. Du kennst vielleicht schon einige Eigenschaften Gottes, die Dir geläufig sind, z.B. dass Gott gerecht ist, oder dass Er treu ist, usw. Heute wollen wir einmal darüber nachdenken, dass Gott heilig ist. Der Prophet Jesaja bekommt in Jesaja 6 eine direkte Vision von Gott in Seinem himmlischen Thronsaal und erkennt dabei besonders die Heiligkeit Gottes. Dieser tiefgreifende Eindruck von Gottes Heiligkeit, bringt Jesaja dazu „den Stab über sich zu brechen“ und angesichts der Herrlichkeit Gottes seine eigene Sünde zu erkennen. „Heilig“ bedeutet abgesondert, separiert oder absolut rein. Gott selbst ist vollkommen heilig, abgesondert von Seiner Schöpfung (auch den Engeln). Niemand ist mit Ihm vergleichbar. Alles, was Du gedanklich neben Gott stellen könntest, verblasst vor Seiner herrlichen Größe und Heiligkeit. Gott ist durch und durch treu. Niemand ist so treu wie Er. Gott ist durch und durch gerecht. Niemand ist im Ansatz so gerecht wie Er. Gott ist durch und durch weise. Niemand ist so weise und verständig wie Gott. Du kannst für Dich diese Gegenüberstellung weiterführen … Alles was Gott ist und was Er tut, ist ein Ausdruck Seiner Heiligkeit. Jede göttliche Eigenschaft Seines Charakters und seines Wesens lässt sich darunter zusammenfassen, dass er „heilig“ ist. Gott ist „herrlich in Heiligkeit“ (2. Mo 15,11). Gott ist zudem vollkommen heilig, d.h. abgesondert von der Sünde. Er hat mit Sünde nichts zu tun und empfindet eine tiefe Abscheu vor der Sünde (Hab 1,13). Gott ist Licht (1. Joh 1,5) und bei Ihm ist gar keine Finsternis zu finden. Am besten wird das illustriert, wenn Du in Gedanken nach Golgatha gehst. Dort wurde Jesus Christus in tiefster Finsternis, wegen Deiner und meiner Sünde vom Gott gestraft und verlassen (Ps 22,4). So heilig ist Gott - Er muss Sünde konsequent richten und verurteilen, um Seiner Heiligkeit entsprechend zu handeln. Kein anderes Attribut für Gott wird in der Bibel dreimal hintereinander verwandt, um Gott zu beschreiben (siehe auch Offb. 4,8), so heilig ist Er. Es reichte nicht aus zu sagen, dass Gott „heilig“ ist oder „heilig, heilig“. Nein, Gott ist dreimal „heilig" - Er ist "heilig, heilig, heilig!" Stell Dir einmal vor, dass auch jetzt gerade dieser Ruf im Himmel ertönt, dass er heilig ist! So anders, so unvergleichbar ist unser Gott. Der dreimalige Ausruf über die Heiligkeit Gottes ist auch ein Hinweis auf die Dreieinheit Gottes. Gott möchte, dass wir Seine Nachahmer sind (Eph 5,1), das bedeutet auch Nachahmer Seiner Heiligkeit zu sein. In 1. Thessalonicher 4,3 sagt Er sogar, dass Gottes Wille für unser Leben „unsere Heiligkeit“ ist. Und in 1. Petrus 1,15.16 fordert Er uns auf: „Seid heilig, denn ich bin heilig“! #jesuserlebt #gott #god #biblestudy #biblestudynotes #bibelstudium #jesaja #holy #heilig #jesus #christ #pure #separated #einzigartig #awesome #undescribable #jes63 #dautphe #gladenbach #marburg

  • Gebetsnächte

    „Und er verharrte die Nacht im Gebet zu Gott.“ (Lukas 6,12) Währenddem ich über den Leitvers aus Lukas 6,12 nachdenke, frage ich mich persönlich, ob Gebetsnächte und anhaltendes Gebet etwas sind, was wir heute nur noch von den Männern und Frauen aus der Bibel und aus der Geschichte der Kirche kennen. Sind ausdauerndes Gebet und Gebetsnächte heute noch nötig und möglich? Haben wir heute eigentlich nicht mehr denn je ausdauerndes und intensives Gebet nötig? Wären nicht gerade heute Gebetsnächte in meinem und Deinem persönlichen, aber auch unserem gemeinschaftlichen Leben, als Ehepaar, Familie und Gemeinde, angebracht? Fehlt uns nicht mehr als jemals zuvor die geistliche Kraft? Sind wir nicht oftmals verweltlicht und die Gemeinde oder Kirche Gottes gleicht einem Trümmerhaufen mit Tausenden Denominationen und Gruppierungen? Nehemia betete Tag und Nacht für das Volk Gottes und bekannte die Sünden des Volkes. Er demütigte sich unter das Versagen und die Sünden des Volkes, obwohl er persönlich treu war (Neh 1,6). Paulus betete Nacht und Tag für die Christen in Thessalonich (1. Thess 3,10) und auch für seinen Freund und treuen Begleiter Timotheus (2. Tim 1,3). Die alte Prophetin Anna wich nicht vom Tempel in Jerusalem, „indem sie Tag und Nacht mit Fasten und Flehen diente.“ (Lk 2,37) Sie verzichtete auf Annehmlichkeiten in ihrem Leben, um Anderen auch im Gebet zu dienen! Auch Jesus selbst hat Nächte im Gebet verbracht, sodass Er die Jünger wirklich das Beten lehren konnte (Lk 11,1). Bei Ihm war das Leben und die Lehre, die er verkündigte, „aus einem Guss“ und völlig übereinstimmend. Von Charles und John Wesley, ihrem Freund George Whitfield, einigen anderen Methodisten und 60 Herrnhutern wird berichtet, dass sie am 1. Januar 1739 in London zusammengekommen waren. Morgens um 3 Uhr waren sie noch gemeinsam im Gebet, als alle einmütig empfanden, dass die Kraft Gottes über sie kam und sie als Folge gemeinsam Gott priesen. Nicht nur einmal, sondern immer wieder, kamen sie zum Gebet zusammen und verharrten auch die Nacht über im Gebet. Das wurde der Ausgangspunkt einer unfassbaren Erweckung, die zuerst ganz England, dann auch Amerika ergriff und dessen segenreiche Auswirkungen wir noch heute genießen dürfen. Kennen wir ausdauerndes Gebet und Gebetsnächte wirklich aus der Praxis? Oder kommt Dir das alles unnatürlich und fremd vor, wenn Du diese Zeilen liest? Du kannst eine Erweckung in Deinem Leben und Deiner Gemeinde nicht planen, aber Du kannst anfangen ausdauernd dafür zu beten, vielleicht auch einmal einige Stunden am Abend oder in der Nacht. Gott wird sich ganz sicher dazu bekennen! #jesuserlebt #prayer #pray#gebet #beten #jesus #example#vorbild #nachfolgen #disciple#jünger #lernen #learn #gott#god #bibel #bible #misson#gospel #decisions #night#nacht #gebetsnacht#lk612#dautphe #marburg

  • Bete bevor Du wichtige Entscheidungen triffst.

    „Es geschah aber in diesen Tagen, dass er auf den Berg hinausging, um zu beten; und er verharrte die Nacht im Gebet zu Gott.“ (Lukas 6,12) Der Herr Jesus hatte eine weitreichende und folgenschwere Entscheidung zu treffen. Wer von Seinen Jüngern würde einmal zu den Aposteln gehören, die in Vollmacht und in der Kraft des Heiligen Geistes ausziehen würden, um das Evangelium über die ganze Welt zu verbreiten (Apg 1,8)? Wen sollte er aus der Menge der Jünger erwählen, um Ihn in den nächsten 3 Jahren ganz eng zu begleiten? Von dieser Entscheidung hing so vieles ab. Auch wir haben immer wieder wichtige Entscheidungen zu treffen, die wir nicht nebenbei treffen können, sondern denen wir unsere ganze Aufmerksamkeit widmen müssen. Du denkst vielleicht an einen Wohnortwechsel, die Jobwahl oder die Fächer, die Du im Studium wählen sollst. Auch die Wahl des Ehepartners, die Frage in welche Gemeinde Du gehen sollst und viele andere Angelegenheiten, sind mit weitreichenden Folgen verbunden. Um in dieser Frage der Apostelwahl Gewissheit zu bekommen, zog sich Jesus zurück, ging auf einen Berg und betete. Er betete eine ganze Nacht hindurch, um dann aus der Menge der Jünger 12 auszuwählen, „die er auch Apostel nannte.“ Natürlich wusste der Herr Jesus als ewiger Gott im Voraus, wen Er erwählen würde und doch gibt Er uns hier Anschauungsunterricht für intensives Gebet. Jesus zeigt uns eindrücklich wie Er als wahrer Mensch in Abhängigkeit von Seinem Vater im Himmel gelebt und entschieden hat. Wir staunen nicht schlecht, wenn wir sehen, wen Er erwählte: Petrus, der Ihn später verleugnete. Judas, der Ihn verraten würde. Thomas, der nach Seiner Auferstehung nicht glauben konnte, dass der Herr wirklich auferstanden war. Und auch von den anderen Jüngern, hatte jeder seine besondere Geschichte. Menschlich gesprochen, hätten wir niemals so entschieden, aber das war eine göttliche Wahl! Jesus wählte die Abgeschiedenheit auf einem Berg, um zu beten. Dort konnte Er wirklich in Ruhe Gemeinschaft mit Seinem Gott haben. Er betete ausdauernd, eine ganze Nacht hindurch, weil Er sich der Tragweite Seiner Entscheidung bewusst war. Wenn Du Entscheidungen zu treffen hast: Suchst Du Dir einen Ort in Abgeschiedenheit von allem Lärm und aller Ablenkung, um dann wirklich alles vor Gott im Gebet auszubreiten und dabei nicht gestört zu werden? Nimmst Du Dir Zeit fürs Gebet – auch einmal mehr als vielleicht 10 Minuten am Tag, die Du sowieso betest? Ich möchte uns dazu motivieren, wirklich ausdauernd zu beten, ohne dabei „Zeitrekorde“ brechen zu wollen, sondern um uns wirklich in der Gemeinschaft mit Gott zu vertiefen. Es hat einmal jemand gesagt: „Das Gebet ist wie ein Muskel, der durch tägliches Training leistungsfähiger wird!“ #jesuserlebt #prayer #pray #gebet #beten #jesus #example #vorbild #nachfolgen #disciple #jünger #lernen #learn #gott #god #bibel #bible #misson #gospel #decisions #night #nacht #hill #mountain #berg #lk612

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