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- Gottes Herz für Kinder (4)
„Wer irgend ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, nimmt mich auf.“ (Matthäus 18,5) „Und sie brachten Kinder zu ihm.“ (Markus 10,13) Bringen wir Kinder zu dem Herrn Jesus? In Markus 10 haben das einige gemacht. Ob es Eltern waren, oder sonstige Personen lesen wir nicht, auf jeden Fall wurden Kinder zu dem Herrn Jesus gebracht und darüber freute sich der HERR, der einen Vers später sagt: „Lasst die Kinder zu mir kommen“ (Markus 10,14). Kinder zu dem Herrn Jesus zu bringen ist die Aufgabe von jedem, dazu muss man keine eigenen Kinder haben. Und wenn man eigene Kinder hat, gibt es keine schönere Aufgabe, diese zu dem Herrn Jesus hin in Liebe zu erziehen. Man kann aber auch den Kindern den Weg zum Heiland versperren. Wir Erwachsene nehmen uns oft viel zu wichtig und denken so gering von Kindern, sodass wir gar nicht merken, dass unsere eigenen Interessen bei Gott nicht vor den Interessen der Kinder stehen. Der Herr Jesus verurteilt solch ein egoistisches Verhalten sehr stark. In Markus 10 wurde er über das Verhalten der Jünger „unwillig“ und in Matthäus 18,6 steht: „Wer aber irgend einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anstoß gibt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein um seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde“. Nicht jeder hat immer die Möglichkeit Kontakt mit Kindern zu haben, aber es geht um die grundsätzliche Bereitschaft, Aufgaben für den HERRN an Kindern zu tun und die richtige Herzenshaltung gegenüber Kindern zu haben, auch wenn das Lärm, Unordnung, Dreck und wenig Schlaf bedeutet. Die wichtigste Aufgabe ist es ohnehin, für Kinder zu beten. Maßstab in allem ist der Herr Jesus selbst. Was hat er getan? „Und er nahm sie in die Arme (umarmte sie), legte die Hände auf sie und segnete sie“ (Markus 10,16). #kinder #rettung #jesus #eltern #liebe #jesuserlebt #gott
- Sorgen auf Gott werfen
„Indem ihr all eure Sorge auf ihn werft; denn er ist besorgt für euch.“ (1. Petrus 5,7) Sorgen machen krank. Jeder Arzt würde empfehlen sich keine Sorgen zu machen, da Sorgen sich negativ auf den Körper auswirken und es zu Herzerkrankungen, Magengeschwüren und Depressionen kommen kann. Leider sind wir Christen auch nicht von Sorgen befreit. Finanzielle Sorgen, gesundheitliche Sorgen, Sorgen in der Familie und Gemeinde und vieles mehr lassen uns oft mutlos werden und wir drehen uns im Kreis. Gott fordert uns auf, keine Sorgen zu haben. „So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen?“ (Matthäus 6,31). Gott möchte nicht, dass wir als Christen in Sorgen leben. Aber was tun, wenn Sorgen da sind? Der Apostel Petrus erklärt es uns. Wir sollen die Sorgen auf ihn, das heißt auf Gott selbst, werfen. Und zwar mit der Begründung, dass Gott ein Interesse an uns hat, dass ihm an uns liegt und dass er besorgt ist für uns. Petrus gebraucht das Bild eines Weitwurfes. Beim „Werfen“ können wir drei Phasen unterscheiden. Erstens brauchen wir Kraft und Energie um die Sorgen überhaupt wegwerfen zu können. Wie bekommen wir die Energie? Durch ständiges Gebet. Nur so nehmen wir Gott mit ins Boot und befehlen ihm alles an. Zweitens braucht es beim Werfen eine Richtung. Die Richtung beim Sorgen werfen ist ganz klar auf Gott ausgerichtet, nur bei ihm können wir Sorgen wirklich abladen. Und Drittens bleibt der Ball bei einem Wurf an einer entfernten Stelle liegen. So ist das mit unseren Sorgen auch, wenn wir sie wegwerfen, dann sind die Sorgen nicht mehr in unserer Nähe. Hier gibt es aber in unserem Leben oft ein Problem. Wir stehen in der Mitte eines Berges und werfen die Sorgen nur berghoch, anstatt bergrunter. Folglich kommt der Ball immer wieder zurück. Wir wenden zwar die Energie zum Wurf durch das Gebet auf, die Richtung zu Gott hin stimmt auch, aber trotzdem nehmen wir die Sorgen immer wieder auf, anstatt sie bei Gott zu lassen. Jemand hat einmal gesagt: Das ist wie, wenn man abends den Sperrmüll rausträgt, damit ihn die Müllabfuhr am nächsten Tag abholen kann, man aber dann nachts unruhig wird und sämtlichen Sperrmüll wieder ins Haus trägt, weil man sich vielleicht doch nicht von allem trennen kann. Somit stimmte zwar die Energie beim Raustragen der Sachen und auch die grundsätzliche Ausrichtung, aber der Sperrmüll ist immer noch da und die Müllabfuhr fährt leer wieder weg. Wir können unsere weggeworfenen Sorgen auch vertrauensvoll bei Gott lassen. Er ist besorgt für uns. Zwei brauchen sich nicht um eine Sache zu sorgen, Gott nimmt sich unserer Sorgen an.
- Gottes Herz für Kinder (3)
„Ebenso ist es nicht der Wille eures Vaters, der in den Himmeln ist, dass eins der kleinen Kinder verloren gehe.“ (Matthäus 18,14) Was ist mit den vielen Kindern, die schon früh gestorben sind, oder erst gar nicht lebend geboren wurden? Was ist mit den vielen Kindern, die noch zu jung sind, um eigene Entscheidungen zu treffen und sich somit auch nicht bewusst für Gott entscheiden können? „Denn ich sage euch, dass ihre Engel in den Himmeln allezeit das Angesicht meines Vaters schauen, der in den Himmeln ist“ (Matthäus 18,10). Hier geht es nicht darum, dass Kinder eine Art „Schutzengel“ hätten. Dieser Vers zeigt uns, dass die Seelen der kleinen Kinder, welche noch nicht selbst entscheiden können, als im Himmel gesehen werden. Der Herr Jesus ist auf diese Erde gekommen, um das Verlorene zu erretten. Kleine Kinder sind auch verloren, da sie in Sünde geboren sind. Sie können aber noch gar nicht bewusst sündigen und werden deshalb nicht unter Verantwortung gestellt. Das bedeutet, dass durch den Tod des Herrn Jesus am Kreuz auf Golgatha alle Kinder errettet sind, welche noch nicht unter Verantwortung gestellt werden können! Der Herr Jesus ist den Weg ans Kreuz nicht nur wegen deinen und meinen Sünden gegangen, sondern er hat auch an die vielen Kinder gedacht, die unschuldig sind, aber trotzdem verloren waren. Und für sie musste und wollte er sein Leben geben, auch dafür hat Gott ihn gesandt. Der König David hatte ein Bewusstsein dafür, dass sein gestorbener Sohn nicht für ewig verloren ging, sondern Gott ihn errettete. Er wusste, dass er seinen Sohn einmal wiedersehen würde. „Ich gehe zu ihm, aber er wird nicht zu mir zurückkehren“ (2. Samuel 12,23). Ein starker Trost für alle, die Kinder kennen, welche schon früh gestorben sind, oder erst gar nicht lebend geboren wurden. Der Wille des Vaters im Himmel findet in der Errettung der kleinen Kinder, welche noch nicht selbst entscheiden können, seine Erfüllung. Er will nicht, dass eins von ihnen verloren geht. Wenn ein kleines Kind stirbt, ob bereits geboren oder noch im Bauch seiner Mutter, dann ist es im Himmel. Lebende kleine Kinder werden so angesehen, als wären sie im Himmel. Das Herz Gottes für Kinder findet hierin seinen Höhepunkt. #kinder #himmel #geboren #ungeboren #gestorben #gott #herz #jesuserlebt
- Die Herrschaft ruht auf Seiner Schulter (Jesaja 9,5)
„Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter.“ (Jesaja 9,5) Wenn Du Dir Zeit nimmst, um über den Herrn Jesus Christus nachzudenken, wirst Du ins Staunen geraten. Der obige Vers aus Jesaja 9 spricht prophetisch vom Messias, der einmal als König über diese Erde regieren wird. Aber gleichzeitig wird uns ein unglaubliches Geheimnis offenbart: „Denn ein Kind ist uns geboren“. Jesus wurde von der Jungfrau Maria in Bethlehem geboren, in Windeln gewickelt und in eine Krippe gelegt. Jesus wurde Mensch, doch ohne Sünde. Aber nicht nur das, denn: „Ein Sohn ist uns gegeben.“ Dieser Jesus ist gleichzeitig der Sohn Gottes, Er ist Gott selbst von Ewigkeit her. Er fing nicht an „Sohn“ zu sein, sondern ist es schon immer gewesen. Jesus Christus ist Gott und Mensch in einer Person. Matthäus schreibt dazu: „Niemand erkennt den Sohn als nur der Vater.“ (Mt 11,27) Als Jesus über 30 Jahre hier auf der Erde unter uns Menschen lebte, haben nur wenige erkannt, dass Er der verheißene Messias war. Vielmehr haben die Menschen seinen Tod gefordert und laut geschrien: „Kreuzige, kreuzige ihn!“ (Lk 23,21) Es dauert nicht mehr lange, dann werden auf dieser Erde unfassbare Segenszeiten beginnen. Heute siehst Du vielfach nur Chaos, Orientierungslosigkeit, Terror und eine zunehmende Gottlosigkeit um Dich her. Das könnte uns ängstlich und unruhig machen, wenn wir nicht wüssten, dass schon bald die Herrschaft auf der Schulter von Jesus Christus ruhen wird. Einige Jahre nach der Entrückung der Gläubigen (1.Thes 4,16) wird das 1000-jährige Reich des Herrn Jesus hier auf der Erde beginnen (Off 20,6). Seine Herrschaft wird durch Frieden und Ruhe geprägt sein. Sein Reich wird getragen von Seiner starken Schulter, die ein Ausdruck seiner Macht und Stärke ist. Eine noch nie gekannte Gerechtigkeit wird alles prägen. Es wird einfach herrlich werden! Zum Nachdenken: Bevor Jesus als König regieren kann, wird Er die Erde durch Gericht reinigen und alle Gottlosigkeit richten (Judas 14.15). Es wird ein „Zu-Spät“ für all die geben, die heute den Herrn Jesus als Retter ablehnen. Die Herrschaft Seines Reiches wird auf Seiner Schulter (Einzahl) ruhen, aber heute schon trägt er Dich und mich auf Seinen Schultern (Mehrzahl) und kümmert sich als Hohepriester vom Himmel aus um uns. #schulter #herrschaft #stärke #jesus #christus #tragen #jesuserlebt
- Den Stein ins Rollen bringen?
"Wälze auf den HERRN deinen Weg und vertraue auf ihn, und er wird handeln!" - Psalm 37,5 Hier eine Ermunterung, die ich neulich durch eine Gemeindestunde und den oben genannten Vers mitgenommen habe. Oft ist es so, dass ich anfangen will, etwas tun will, denke ich müsste es jetzt starten. Aber was sagt mir der Herr? Anfangen kann ich nur im Gebet, jedes Werk beginnt auf den Knien! Darum: Hast Du ein Projekt vor Augen und weißt nicht, wie Du anfangen sollst? - Bring es im Gebet vor den Herrn! Stehst Du vor einer Aufgabe, die Dir wie ein riesen Berg vorkommt? - Sag es dem Herrn? Hast Du ein Problem und siehst keinen Ausweg? - Frage den Herrn um Hilfe und Antwort! Siehst Du kein Fortkommen, keine Zukunft? - Sei offen vor dem Herrn und leg es Ihm hin! Willst Du, dass sich in Deiner Gemeinde etwas ändert? - Dann fang an zuerst zu beten! Suchst Du Veränderung bei Dir selbst? - Dann bring es ins Gebet bevor Du Maßnahmen ergreifst! Ist Deine Liebe zum Herrn verblasst? Bist Du kalt geworden? - Sag es Ihm ganz offen und ehrlich und bitte Ihn um Belebung und um neues Feuer für Ihn! In allen Dingen, die Dir auf Deinem Weg begegnen, ist die erste Arbeit und Maßnahme, um den "Stein ins Rollen zu bringen": Geh auf die Knie, sieh Deine eigene Unfähigkeit und Fehlbarkeit ein und vertraue nicht auf Dich, sondern allein auf Ihn! Er will und Er wird handeln. Das ist ein Versprechen von Dem, Der nicht lügen kann! "So demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft; denn er ist besorgt für euch." - 1. Petrus 5,6-7 #stein #gebet #beten #gott #jesus #pläne #projekt #aufgabe #problem #vertrauen #glauben
- Reinigung und Sühnung – Wasser und Blut
30. Der Lanzenstich Die Juden gehen zu Pilatus. Sie haben eine Bitte. Die Gekreuzigten sollen heruntergenommen werden. Bald würde die Nacht hereinbrechen. Der Sabbat würde beginnen. Und der „Tag jenes Sabbats war groß“ (Joh.19,31), denn zeitgleich fand das Passah mit dem anschließenden Fest der ungesäuerten Brote statt. Unmöglich konnten die Hingerichteten über Nacht am Kreuz hängen bleiben. Das Gesetz verlangte in 5.Mo.21,23 ihre Bestattung. Wie scheinheilig, wie heuchlerisch! Die Juden bemühen sich das Gesetz Gottes zu halten, während sie Seinen Sohn, das wahre Passah, an ein Kreuz genagelt haben. Was für eine Verblendung. Nur habe sie ein Problem. Solange die Gekreuzigten noch leben, können sie nicht bestattet werden. Darum bitten die Juden Pilatus, dass ihre Beine zertrümmert werden. Wie grausam! Der Gekreuzigte hatte dann keine Möglichkeit mehr, seinen Oberkörper zu entlasten. Das ganze Körpergewicht hing nur noch an den ausgestreckten Armen. Sie würden bald ersticken. Der Jünger Johannes ist der einzige der Evangelisten, der diese Szene in seinem Evangelium beschreibt (Jo.19,31-37). Er ist Augenzeuge, steht am Kreuz, als die Soldaten kommen, um ihr grausames Werk auszuführen (Vers 35). Auf brutale Weise brechen sie die Beine der beiden Mitgekreuzigten. Wie grausam ist der Mensch! Dann kommen sie zu Jesus. Er war schon gestorben. Ihm brauchen sie die Beine nicht brechen. Stattdessen nimmt einer der Soldaten sein Speer und sticht dem Heiland in die Seite. Blut und Wasser fließen heraus. Blut und Wasser. Sie fließen getrennt voneinander aus der Wunde. Und das nicht als natürlicher Vorgang eines toten Körpers, denn der Körper des Herrn hat nichts mit Zerfall zu tun (Apg.2,27)! Es ist ein Wunder, ein Zeichen Gottes! Wie schön! „damit auch ihr glaubt“, schreibt Johannes in Vers 35 und wendet sich in dieser Szene plötzlich direkt an den Leser, direkt an mich. Als er einige Jahre später den ersten Johannesbrief schreibt, erklärt er, was er hier am Kreuz gesehen hat. „Dieser ist es, der gekommen ist durch Wasser und Blut, Jesus Christus; nicht durch das Wasser allein, sondern durch das Wasser und durch das Blut.“ (1.Joh.5,6). Mein Heiland ist durch den Tod gekommen. Zu mir, zu den Menschen! Nur durch den Tod hat Er mich wirklich erreicht. Nicht durch Sein Kommen auf die Erde. Nicht durch Sein Leben. Erst Sein Tod macht eine echte und tiefe Beziehung möglich. Wasser und Blut, Reinigung und Sühnung sind die Mittel dazu. „damit auch ihr glaubt.“ Er ist wirklich gestorben! Johannes schreibt weiter. Er erklärt, dass sich durch diese Szene am Kreuz auch ein Bibelwort verwirklicht. „Kein Bein von ihm wird zerbrochen werden.“ (Vers 36). So hatte Gott es für das Passahlamm in 2. Mose 12 angeordnet. Ihm durfte kein Bein gebrochen werden. Es sollte unversehrt gegessen werden. Gott wacht über den Körper Seines Sohnes. Er gestattet den Soldaten nicht, ihn durch das Zertrümmern der Beine zu schänden. „Er bewahrt alle seine Gebeine, nicht eins von ihnen wird zerbrochen.“ (Ps.34,21). Johannes erwähnt einen weiteren Bibelvers aus dem Alten Testament. Diesmal lässt er die Bemerkung „damit die Schrift erfüllt würde“ weg, denn dieses prophetische Wort hat sich noch nicht erfüllt. „Sie werden den anschauen, den sie durchstochen haben.“ (Vers 37). Dieser Tag wird kommen. Der Tag, an dem die Juden erkennen, wie furchtbar das ist, was sie hier auf Golgatha mit ihrem König getan haben. Nach einer Zeit voller Gerichte und schwerer Leiden für sie, wird Jesus Christus wiederkommen. „jedes Auge wird ihn sehen, auch die ihn durchstochen haben“ (Off.1,7). Dann wird Er eine Begegnung mit seinem Volk haben. „sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben“ (Sach.12,10) Bewegend, wie Sacharja diese Zeit beschreibt. Sie werden wehklagen! Echte Buße wird in ihren Herzen sein. Wie wunderbar für den Heiland! Er hat so sehr gelitten. Nicht nur für Sein Volk, sondern auch wegen Seines Volkes. Ihre nicht enden wollende Ablehnung hat Ihn geschmerzt. Ihre Verblendung, ihre harten Herzen. Dann aber wird dieser Tag kommen, an dem ihnen klar wird, was sie getan haben. Der Tag, an dem sie Ihn erkennen, sich beugen und Buße tun. Ich sehe diese herrliche Szene aus 1. Mose 45 vor mir. Josef gibt sich seinen Brüdern zu erkennen. Er schickt alle anderen Personen aus dem Raum. Er kann sich nicht mehr bezwingen. „er erhob seine Stimme mit Weinen“ Wunderbar! Was für ein Augenblick für den Heiland! So kommt Gott mit allen Glaubenden an Sein Ziel. Die Grundlage ist Golgatha. Reinigung und Sühnung – Wasser und Blut. Jede einzelne Errettung, aus allen Jahrtausenden der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen vergangener und zukünftiger Tage, ruht ausschließlich auf diesem Werk von Golgatha. Was für ein Werk! Was für ein Heiland! Was für ein Gott! „O Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unergründlich seine Wege! Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen? Oder wer hat ihm zuvor gegeben, und es wird ihm vergolten werden? Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.“ (Röm.11,33-36) #golgatha #kreuz #jesus #reinigung #sühnung #wasser #blut #lanzenstich #soldat #jesuserlebt
- Gottes Herz für Kinder (2)
„Und ich sollte mich über Ninive, die große Stadt, nicht erbarmen, in der mehr als 120.000 Menschen sind, die nicht zu unterscheiden wissen, zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken?“ (Jona 4,11) Gottes Erbarmungen, besonders gegenüber kleinen Kindern, finden hier ihren Ausdruck! Ninive war eine große Stadt im damaligen assyrischen Königreich. In dieser Zeit gab es keine Stadt, die vergleichsweise so groß und so mächtig war wie Ninive. Die Bewohner dieser Stadt lebten aber ohne Gott. Jegliche Art von Sünde war dort bekannt und wurde praktiziert. Das veranlasste Gott zum Handeln, er wollte Ninive vernichten. Dazu benutzte er den Propheten Jona, der über Umwege und nach zweimaligem Reden von Gott, bereit war, die Botschaft von Gott den Bewohnern von Ninive mitzuteilen. „Mach dich auf, geh nach Ninive, der großen Stadt, und predige gegen sie; denn ihre Bosheit ist vor mich heraufgestiegen“ (Jona 1,2). Die Bewohner von Ninive kehrten daraufhin von ihren bösen Wegen um, was Jona aber zornig machte, da er meinte, die Bewohner seien zu gottlos, damit Gott ihnen vergeben könne. Es ist beeindruckend wie Gott auf die Aussage von Jona reagiert. Er bezieht sich auf die 120.000 Menschen, die nicht zu unterscheiden wissen zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken. Gemeint sind hier kleine Kinder, die noch keine Verantwortung haben, da sie noch nicht selbständig Entscheidungen treffen können. Gott bezieht sich nicht auf die Bewohner, die in ihrer eigenen Verantwortung sündig gehandelt haben, sondern er führt bewusst die 120.000 kleinen Kinder an. Man hat den Eindruck, als könne Gott gar nicht anders, als die Stadt Ninive zu verschonen und sich ihrer zu erbarmen, weil in dieser Stadt so viele unschuldige kleine Kinder leben. Diese Kinder sind auch alle in Sünde geboren und somit von Natur aus Sünder, aber sie sind noch nicht für ihr eigenes Handeln verantwortlich. Und das veranlasst Gott dazu, die ganze Stadt zu verschonen. So ist es auch heute noch. Gottes Erbarmungen, besonders gegenüber kleinen Kindern, sind so groß, dass er sie errettet! #kinder #erbarmen #gott #ninive #klein #jesuserlebt
- Auf starken Schultern getragen - 2.Mose 28,12
„Und Aaron soll ihre Namen auf seinen beiden Schultern tragen vor dem HERRN zum Gedächtnis.“ (2.Mose 28,12) Als wir bei unserem letzten Familienspaziergang durch die heimischen Wälder schon eine gute Strecke zurückgelegt hatten, kam mein kleiner Sohn ganz erschöpft zu mir, um von mir auf die Schultern genommen zu werden. Er konnte nicht mehr laufen und brauchte eine kurze Erholungspause. Bei Papa auf den Schultern, war die Welt wieder in Ordnung. Da konnte er durchatmen. Manchmal sehnen wir uns in unserem Glaubensleben auch nach starken Schultern, die uns Lasten abnehmen können, uns ein Stück weit begleiten oder tragen, wenn wir keine Kraft mehr haben, um weiterzugehen. In 2.Mose 28 wird der Hohepriester und dessen Kleidung beschrieben. Auffällig ist, dass der Hohepriester auf den Schulterstücken des Ephods (eine Art Weste) zwei Steine aus Onyx trug. Auf jeder Schulter war einer dieser wertvollen Edelsteine angebracht, in die jeweils 6 Namen der Stämme Israels nach ihrer Geburtenfolge eingraviert waren. Der Hohepriester ist ein wunderschönes Bild von Jesus Christus, dem wahren Hohenpriester, der heute für uns im Himmel ist und uns dort bei Gott vertritt (Heb 7,25.26) So wie der Hohepriester die Steine mit den eingravierten Namen der Stämme Israels auf seinen Schultern trug, trägt auch heute der Herrn Jesus Sein Volk auf Seinen Schultern. Alle, die an Ihn glauben, gehören zu dem himmlischen Volk Gottes. Edelsteine sind wertvoll und Gottes Volk ist ebenso wertvoll für Gott. Du bist wertvoll für den Herrn Jesus. Alle, die an den Herrn Jesus glauben, stehen auf der gleichen Grundlage der Errettung vor Gott. Wir sind jetzt der Stellung nach in Christus und damit ganz eng mit Ihm verbunden. Niemand kann uns aus Seiner Hand rauben (Joh 10,28), denn die Namen sind unauslöschbar eingraviert und nicht mit Bleistift oder einem Pinsel vorsichtig aufgezeichnet. Die Schultern des Herrn Jesus sind kräftig und bringen uns immer wieder „zum Gedächtnis“ vor Gott. Der Herr Jesus Christus ist jetzt zwar im Himmel und nicht auf der Erde, aber Er unterstützt uns auf unserem Weg durch diese Welt. Ohne Seine Unterstützung, Sein Tragen, könnten wir nicht gehen. Auch Du wirst getragen! Kennst Du den Herrn Jesus schon als großen Hohenpriester? #schulter #hoherpriester #christus #jesuschristus #getragen #tragen #gott #himmel #jesuserlebt
- Gottes Herz für Kinder (1)
„Denn Gott hat auf die Stimme des Knaben gehört, da wo er ist.“ (1. Mose 21,17) Gott erhört Gebete von Kindern! Die Situation hier in 1. Mose 21 schien ausweglos. Hagar, die Magd Abrahams, wurde mit ihrem Sohn Ismael in die Wüste geschickt. Dort verlief sie sich und irgendwann hatte sie auch kein Wasser mehr. Ismael war schon so entkräftet, dass er selbst nicht mehr laufen konnte. Für Hagar gab es keine Hoffnung mehr, sie legte ihren Sohn unter eines der Sträucher, setzte sich viele Meter weit weg hin und weinte. Für sie brach eine Welt zusammen. Aber jetzt griff Gott ein! Wir lesen nichts davon, dass Ismael gebetet hätte, vermutlich war er dazu auch viel zu schwach. Aber in seinem Herzen rief er zu Gott und „Gott hörte die Stimme des Knaben.“ Gott hört auch heute noch das Rufen und Weinen der Kinder. Auch wenn die Worte nicht laut hörbar ausgesprochen werden, Gott sieht in jedes Kinderherz und weiß was darin vorgeht. Fast täglich bekommt man mit, wie Kinder grausam behandelt werden. Schläge, Belästigungen, sexuelles Vergehen, bis hin zum Mord. Solche Nachrichten machen fassungslos und sehr traurig. Wie schlimm solche Sünden gegen Kinder wohl in den Augen Gotte sein müssen. Als Mensch ist man machtlos, man kann die Welt nicht vor dem Leid der Kinder bewahren. Aber Gott ist da und er interessiert sich für jedes Kinderherz und er hört, wenn Kinder zu ihm rufen. Selbst wenn Kinder noch gar nichts mit Gott zu tun hatten, das Leid der Kinder ist für Gott immer ein Grund zu handeln. Das gibt Trost, weil trotz allem Schlimmen was Kindern angetan wird, Gott nie tatenlos zusieht, da er ein ganz besonderes Herz für die Kinder hat. Hagar bekommt von Gott gesagt: „Steh auf, nimm den Knaben und fass ihn mit deiner Hand“ (1. Mose 21,18). Das darf jeden von uns motivieren, Kinder bei der Hand zu nehmen und zu dem Herrn Jesus zu führen. Leider ist jetzt gerade in diesem Augenblick mindestens ein Kind auf der Welt in großer Not. Lasst uns für Kinder beten und Gott vertrauen, dass er den Kindern zur Hilfe kommt und sie errettet. #gott #herz #kinder #gebet #ismael #hagar #jesuserlebt
- Gehorsam
"Siehe, gehorchen ist besser als Schlachtopfer, Aufmerken besser als das Fett der Widder." 1. Samuel 15,22 Gottes Anweisungen für König Saul waren klar: Erschlage die Amalekiter und vernichte all ihren Besitz. Alles, ohne Ausnahme. Mach keine Beute. Aber Saul verschonte König Agag und die jeweils besten Schafe, Ochsen, Mastkälber und Lämmer. Als Samuel Saul am Morgen in Gilgal begegnete, verkündete Saul selbstbewusst, dass er genau das getan habe, was der Herr befohlen hatte. Aber in diesem Augenblick stimmte ein "Stallchor" sein Oratorium an - Schafe blökten, und Ochsen brüllten. Äußerst peinlich! Samuel wollte natürlich wissen, warum die Schafe blökten, wenn Saul sie alle getötet hatte. Der König versuchte daraufhin seinen Ungehorsam zu verschleiern, indem er dem Volk die Schuld gab und sie gleichzeitig unter einem religiösen Vorwand entschuldigte. Er sagte: "Aber das Volk hat von der Beute genommen: Schafe und Rinder, das Beste vom Gebannten, um es dem Herrn, deinem Gott, in Gilgal zu opfern." In diesem Augenblick schleuderte ihm der Prophet Gottes die schneidenden Worte ins Gesicht: "Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, und Aufmerken besser als das Fett der Widder. Denn wie Sünde der Wahrsagerei ist Widerspenstigkeit, und der Eigenwille wie Abgötterei und Götzendienst." Gehorsam ist wichtiger als Rituale, Opfer und Gaben. Ich hörte einmal von einer Familie, die ihre Mutter mit kühler Verachtung und Ungehorsam behandelte, solange sie lebte. Als sie aber starb, kleidete man ihren Leichnam in einem echten Dior-Kostüm. Ein verachtenswerter und vergeblicher Versuch, Jahre der Rebellion und Respektlosigkeit wiedergutzumachen! Oft hört man, wie Menschen ihre unschriftgemässen Auffassungen oder unschriftgemässen Verbindungen damit verteidigen, dass sie dadurch angeblich mehr Einfluss ausüben können. Doch Gott lässt sich durch solche Scheinargumente nicht betrügen. Er will unseren Gehorsam - um unseren Einfluss kümmert Er sich schon. In Wirklichkeit ist es so, dass unser Einfluss dann negativ ist, wenn wir ungehorsam sind. Nur wenn wir in Gemeinschaft mit dem Herrn wandeln, können wir auf andere einen Einfluss im Sinne Gottes ausüben. William Gurnall sagte einmal: "Opfer ohne Gehorsam ist Frevel." Und es ist noch weitaus schlimmer, wenn wir unseren Ungehorsam mit einem frommen religiösen Vorwand tarnen. Gott lässt sich nicht hinters Licht führen. Willam MacDonald (* 07.01.1917; † 25.12.2007) #gehorsam #gotteswort #bibel #jesus #gott #jesuserlebt #gehorchen
- Frauen in der Gemeinde
„Die Frauen sollen schweigen in den Versammlungen, denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.“ (1.Kor 14,34) Wie denkt Gott eigentlich über die Rolle von Mann und Frau in Seiner Gemeinde? Heute werden viele Gemeinden als völlig unzeitgemäß, antiquiert oder frauenfeindlich abgestempelt, wenn sie den obigen Vers noch genauso umsetzen möchten, wie es Gott gesagt hat. Ich hoffe, dass in Deinem Kopf nicht ähnliche Gedanken herumschwirren, wenn Du das jetzt liest. Gott hat Mann und Frau auf wunderbare Weise geschaffen und Er hat sie genial verschieden erschaffen. Mann und Frau haben unterschiedliche Aufgaben und Fähigkeiten von ihrem Schöpfer bekommen. Diese Unterschiedlichkeit soll auch zum Ausdruck kommen, wenn die Gemeinde sich trifft und zusammenkommt. Eins vorneweg: Der Apostel Paulus erteilt den Frauen in Korinth kein Redeverbot, weil er Frauen verachtete oder ähnliches. Genauso wenig galt die Anweisung nur für die Korinther, denn Vers 33 macht klar, dass die Anweisung auch für jede andere Gemeinde Gültigkeit hatte und heute noch hat (vgl. auch 1.Kor 1,2). Aus der Sicht Gottes sind Mann und Frau gleich, es gibt keinen Unterschied in ihrem Wert vor Gott. Wenn sie durch das Werk des Herrn Jesus gerettet sind, dann sind sie „in Christus“. In ihrer Position vor Gott sind Mann und Frau, „Sklave oder Freier“, „Jude oder Grieche“ eins in Christus (Gal 3,28). Da gibt es keinen Unterschied mehr. Aber in unserem tagtäglichen Leben soll die Schöpferordnung Gottes nach wie vor sichtbar werden. Wer in der Gemeinde redet bzw. betet, spricht als „Mund“ oder Stellvertreter der Gemeinde zu Gott. Wenn Gottes Wort in der Gemeinde verkündigt wird, spricht der Redende im Namen Gottes zu der Gemeinde. Das Reden in der Gemeinde ist also mit Autorität verbunden. Die Frauen sollen in der Gemeinde schweigen, weil sie durch ihr Reden (auch Fragen stellen; V.35) die Stellung der Unterordnung unter den Mann verlassen würden. In der Gemeinde sollen die Männer im Namen Gottes oder im Namen der Versammlung reden. Für die Männer ist das mit einer hohen Verantwortung verbunden und sollte niemals leichtfertig geschehen. Paulus betont, dass die Frauen in der Gemeinde schweigen sollen, weil es auch schon das Gesetz sagt. Es war also keine Erfindung von ihm, sondern schon in 1. Mose 2 und 3 wird herausgestellt, dass zuerst Adam geschaffen wurde und dann Eva. Wenn Du einmal in 1. Timotheus 2,11-14 nachliest, entdeckst Du, dass die Stellung der Unterordnung der Frau und den Mann aus der Reihenfolge der Schöpfung abgleitet wird. Wenn heute noch Gemeinde existieren, wo die Frauen schweigen, weil Gottes Wort es sagt, dann folgen diese Gemeinden nicht irgendwelchen Traditionen, sondern schlichtweg den Anweisungen und guten Plänen Gottes. #frauen #gemeinde #schweigen #versammlung #kirche #tradition #feminismus #jesuserlebt #redeverbot #schweigegebot
- Ein Leben für die anderen
"Ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern ein jeder, auch auf das der anderen." Das Schlüsselwort in Philipper 2 ist "die anderen" . Der Herr Jesus lebte für die anderen. Paulus lebte für die anderen. Timotheus lebte für die anderen. Epaphroditus lebte für die anderen. Wir sollten für die anderen leben. Wir sollen das nicht nur tun, weil es richtig ist, sondern weil es auch für uns gut ist. Es kostet manchmal viel, für andere zu leben, aber es kostet noch mehr, nicht für andere zu leben. Unsere Gesellschaft ist voller Menschen, die nur für ihre eigenen persönlichen Interessen leben. Anstatt mit dem Dienst für andere beschäftigt zu sein, sitzen sie über Problemen brütend zu Hause. Sie denken über jedes kleine Weh nach und werden bald zu überzeugten Hypochondern. In ihrer Einsamkeit beklagen sie sich, dass sich niemand um sie kümmert, und bald schwimmen sie in Selbstmitleid. Je mehr Zeit sie haben, über sich selbst nachzudenken, desto deprimierter werden sie. Das Leben formt sich zu einer einzigen innerlichen Schreckensvision. Bald darauf gehen sie zum Arzt und schlucken enorme Mengen von Pillen - Pillen, die Ichsucht niemals kurieren können. Dann werden sie Stammgast auf der Couch des Psychiaters, um irgendwie Befreiung von ihrer Langeweile und Lebensmüdigkeit zu finden. Die beste Therapie für solche Menschen ist ein Leben im Dienst für andere. Es gibt Bettlägerige, die besucht werden müssen. Es gibt ältere Menschen, die einen Freund brauchen. Es gibt Krankenhäuser, die sich über jede freiwillige Hilfe freuen. Es gibt Menschen, die durch einen Brief oder eine Karte aufgemuntert werden können. Es gibt Missionare, die sich über Nachrichten von zu Hause freuen (und auch über jede nette Kleinigkeit, die ihr Zuhause belebt und verschönert). Seelen müssen gerettet und Christen belehrt werden. Kurz, es gibt keine Entschuldigung, warum irgendjemand sich langweilen müsste. Es gibt genug zu tun, um unser Leben mit produktiven Tätigkeiten zu füllen. Und indem wie für andere leben, erweitern wir unseren Freundeskreis, wird unser Leben interessanter und wir finden Erfüllung und Befriedigung. P.M. Derham sagte: "Ein Herz voller Mitgefühl für andere steht weit weniger in Gefahr, von seinen eigenen Sorgen in Beschlag genommen und vom Selbstmitleid aufgerieben zu werden." Die anderen, ja Herr, die anderen, Lass dies mein Wahlspruch sein. Hilf mir, für andere zu leben, Damit ich für Dich leben kann. #leben #mitmenschen #hilfe #egoismus #probleme #selbstmitleid #dieanderen #mitfühlen #jesuserlebt #mensch












