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  • Halte fest.

    Stell Dir einmal die Situation vor, in der der alte Apostel Paulus seinen zweiten Brief an Timotheus schreibt: Er sitzt in einer einsamen Gefängniszelle, irgendwo in Rom. Von Luxus und Bequemlichkeit kann keine Rede sein, er ist schließlich wegen seines Glaubens hier. Paulus hat sein Leben hinter sich, er hat Gott gedient und alles dafür gegeben, um Menschen zu Jesus Christus zu führen und die Wahrheit der Bibel zu predigen. Gleichzeitig muss er mit ansehen, wie die Gemeinden und Christen, die am Anfang seines Dienstes in der Frische ihres Glaubens unterwegs waren, sich sogar von ihm persönlich distanziert haben (2 Tim 1,15). „Halte fest das Bild gesunder Worte, die du von mir gehört hast, in Glauben und Liebe, die in Christus Jesus sind.“ (2. Timotheus 1,13) Doch er hat noch ein Vermächtnis, dass er seinem jungen Freund und treuem Begleiter, Timotheus, mit auf den Weg geben möchte. Es geht ihm dabei um die Wahrheit selbst, das Wort Gottes! „Halte fest das Bild gesunder Worte!“ - Paulus hatte die Wahrheit gepredigt und weitergegeben, die er direkt von dem Herrn Jesus empfangen hatte. Timotheus hatte Gottes Gedanken somit quasi aus erster Hand empfangen. Das, was er gehört hatte, sollte er festhalten! Er sollte nichts davon aufgeben oder gar vergessen. Es ist wie ein Schatz, den Timotheus von Paulus anvertraut bekommt. Das was Paulus gepredigt hatte, ergab ein wunderbares Bild. Wenn Du ein Bild eines begabten Künstlers betrachtest, dann hat jedes Detail seinen Platz und seine Bedeutung, aber du musst das Bild im Gesamten betrachten, um die Schönheit des Kunstwerkes und die Botschaft des Künstlers zu verstehen. In Gottes Wort, der Bibel, ist auch jedes Detail von Bedeutung. Jedes Wort an seinem Platz ist wichtig, sogar jeder Buchstabe ist wichtig. Aber auch die Gesamtbetrachtung der Bibel ist nötig, um diese wirklich zu verstehen. Dann kannst Du rote Linien erkennen, die sich durch die ganze Bibel ziehen. Du erkennst den Unterschied zwischen Gesetz und Gnade, Israel und der Gemeinde, du siehst, dass eigentlich alles von dem Herrn Jesus redet. Allerdings kannst Du nur festhalten, was Du schon in Händen hältst – deshalb lass Dich ermutigen die Bibel zu lesen! Lies Gottes Wort! Lies nicht immer mal hier und mal dort, sondern kontinuierlich und ganze Kapitel und Bücher am Stück. Dann bekommst Du auch immer mehr einen Gesamteindruck, ein „Bild gesunder Worte“. Gottes Worte sind gesunde Worte, sie tragen zu Gesundheit unserer Seele und unseres Herzens bei. Und Gottes Wort allein, wird Dich wirklich glücklich machen. Weil jedes Wort von Bedeutung ist, benutze auch eine gute Bibelübersetzung!

  • Gott kommt zu seinem Ziel. Auch mit Israel.

    Gott zeigt seine Liebe. In Hosea 3 bekommt der Prophet Hosea wiederum einen eigenartigen Auftrag! Hosea soll auf den Markt gehen und dort seine Frau zurückkaufen, die ihm durch Ehebruch untreu geworden war. Der zu zahlende Preis in Höhe von 15 Sekel Silber, war der Preis eines weiblichen Sklaven. So „billig“ hatte sich seine Frau (wahrscheinlich Gomer) durch den Götzendienst gemacht. Und doch investiert Hosea in diese Beziehung. Er liebt sie und gibt sie gerade deshalb nicht auf. Doch hat es den Anschein, dass Hosea sich nicht sofort wieder auf eine intime, eheliche Beziehung mit seiner Frau eingelassen hat (V. 3). „Danach werden die Kinder Israel umkehren und den HERRN, ihren Gott, und David, ihren König, suchen.“ (Hosea 3,5) So ist es auch mit Gott und Seiner Beziehung zu dem Volk Israel. Es ist Ihm untreu geworden und hat Götzendienst getrieben, aber Gott lässt es nicht einfach fallen, sondern zeigt Seine einzigartige Liebe. Das ganze Kapitel 3 des Propheten Hosea gibt einen Überblick über die Vergangenheit (Vers 1-2), die Gegenwart (Vers 3-4) und die Zukunft (Vers 5) des Volkes Israel. Die Untreue Israels ist das Merkmal der Vergangenheit. In der Gegenwart ist Israel ohne König und Fürsten, es gibt noch keinen Opferdienst, da es auch keinen Tempel in Jerusalem gibt. Es gibt auch im Allgemeinen keine Bildsäulen in Israel, d.h. es ist ohne Götzendienst und ohne Hausgötzen, aber Israel ist auch ohne Ephod und den Priesterdienst im Volk Gottes. Dann folgt der Höhepunkt des Kapitels. Israel wird in der Zukunft zu Gott umkehren und den HERRN suchen. Sie werden den Herrn Jesus („David“) als Messias anerkennen und seine Güte erleben! Gott ist so gut und Gottes Wort, die Bibel, ist einfach unfassbar genau. Es ist die Wahrheit. Alles wird genauso kommen. Bist Du schon zu Gott umgekehrt? Ist Er Dein persönlicher Retter oder lebst Du noch ohne Gott? Kehre um zu Jesus Christus und glaube an Ihn. Zum Nachdenken: Israel ist nicht die Gemeinde/Kirche des Alten Testaments. Und die Gemeinde im Neuen Testament ist nicht eine Art erneuertes Israel. Die Gemeinde begann zu Pfingsten und jeder der heute an Jesus Christus als Seinen Erretter glaubt, gehört zur Gemeinde Gottes! Israel und die Gemeinde Gottes dürfen wir nicht miteinander vermischen. Alles was Gott über Israel angekündigt hat, wird wahr werden (vgl. Römer 11, bes. V.25). #israel #roemer #hosea #jesuserlebt #liebe #love

  • Entrückung. Wenn Jesus heute wiederkäme?

    Es wird ein Tag in unserem Leben sein, der vermutlich begann wie viele andere Tage auch. Vielleicht wirst Du morgens aufstehen, Dir Dein Frühstück machen und zur Arbeit gehen. Dann steckst Du mitten in den täglichen Aufgaben, Du hast viel zu tun – doch plötzlich ist alles ganz anders! Was ist passiert? Viele Christen haben immer wieder davon geredet, sie haben es erwartet. In den Zusammenkünften der Gläubigen hat man Lieder gesungen, die diesen Tag herbeisehnten. Manche Predigt hatte dieses Ereignis zum Inhalt, doch jetzt sind alle diese Erwartungen Wirklichkeit geworden! Sie hatten Recht, die davon redeten und daran glaubten. Die Entrückung der Gläubigen hat stattgefunden - der Herr Jesus Christus ist wiedergekommen, um die Gläubigen zu sich zu holen! Die Gemeinde in Thessalonich bestand aus jungen Christen, die vor nicht langer Zeit zum Glauben an den Herrn Jesus gekommen waren. Sehr bemerkenswert ist, dass der Apostel Paulus Ihnen das Zeugnis ausstellt, dass sie sich von den Götzen zu Gott bekehrt hatten, um Ihm zu dienen „und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten"! (1. Thes 1,10) In der ersten Frische des Glaubens, brannte in Ihnen schon die sichere Hoffnung, dass der Herr Jesus bald wiederkommen würde. Es ist sehr wichtig festzuhalten, dass Er zunächst für die Gläubigen kommt, um diese zu sich zu holen - das geschieht mit der Entrückung und vor der großen Gerichtsphase, die die ganze Erde treffen wird. (1. Thes 4,15-18 und Off 3,10) Die zweite Phase seines zweites Kommen auf die Erde findet danach statt, die Bibel nennt es auch Seine Erscheinung - dann kommt Er mit den Gläubigen und wird unter anderem Sein sichtbares Reich aufrichten. (2. Thes 2,8) Was wird sich ändern, wenn Jesus wiederkommt? Unser Interesse gilt jetzt dem Kommen des Herrn Jesus, um die Gläubigen zu sich zu holen. Er selbst wird kommen. (1. Thes 4,16) Wenn der Herr Jesus zur Entrückung kommt, schickt Er nicht einen Seiner mächtigen Engel, sondern Er kommt selbst. Er lässt es sich nicht nehmen die abzuholen, für die er am Kreuz gestorben ist. Kannst Du Dir vorstellen wie lieb Er Dich hat - wie wertvoll Du in Seinen Augen bist, dass Er selbst kommt? Er wird für eine kurze Zeit von dem Thron Seines Vaters aufstehen und durch das Weltall hindurch in die uns umgebende Lufthülle kommen, um uns dort zu begegnen. Das ist Gnade! Du wirst Deinen Erretter das erste Mal „face-to-face" sehen! Noch nie vorher hast Du Ihn gesehen, jetzt wirst Du aus dem Staunen nicht mehr herauskommen - Er ist das Lamm Gottes, das für Dich geschlachtet wurde (Off 5,6) und Du wirst Ihn sehen, „wie Er ist"! (1. Joh 3,2) Der Herr wird rufen. (1. Thes 4,16) Sein Ruf ist gebietend, sodass selbst Tote auferstehen werden. Er hat absolute Autorität, das absolute Sagen. Er ist der Gleiche der „sprach, und es war; er gebot und es stand da." (Psalm 33,9) Er kommt mit der Stimme eines Erzengels, dem höchsten geschaffenen Engelswesen, und mit der Posaune Gottes. Keiner, den er ruft, wird diese Stimme überhören! Die Posaune Gottes erinnert einen Marschbefehl aus dem Militär zur Zeit des römischen Reiches. Bei der letzten Posaune brach die Truppe zum Marsch auf (1. Korinther 15,52), vorher sammelte sich das Heer und machte sich fertig zum Abmarsch! Unser Leben sollte ein Leben auf „gepackten Koffern" sein, jederzeit bereit, wenn Er ruft! Bist Du heute schon bereit zum Aufbruch? Die Toten in Christus werden auferstehen und wir werden verwandelt. (1. Thes 4,16b) Die Toten in Christus, das sind alle Gläubigen von Adam bis zur Entrückung, werden zuerst auferstehen und dabei einen neuen Körper bekommen. Einen Augenblick später werden die dann Lebenden verwandelt werden - auch sie bekommen einen neuen Körper, der passend ist für die Gegenwart des Herrn Jesus im Himmel. (1. Kor 15,52 ff.) Dann bist Du endlich Deine sündige Natur los, die uns auf der Erde so oft zu schaffen gemacht hat! Wir werden nie mehr sündigen. Es wird keine Krankheit mehr geben, kein Leid, keine Tränen, kein Weinen. (Offenbarung 21,4) Das ist nur möglich, weil wir einen neuen, verwandelten Körper erhalten. Ich kann es mir nicht vorstellen, aber die Bibel sagt, dass wir dem Herrn Jesus „gleich sein" werden! (1. Joh 3,2) Wir werden gemeinsam entrückt. (1. Thes 4,17) Wenn der Herr Jesus wiederkommt, wirst Du von einem Moment zum anderen aus Deinen täglichen Beschäftigungen herausgenommen. Vielleicht warst Du gerade noch in eine Arbeit vertieft, dann bist Du im nächsten Augenblick beim Herrn. Die Menschen die nicht an den Herrn Jesus geglaubt haben, werden Seine Stimme nicht hören, aber sie werden merken, dass plötzlich Millionen Christen fehlen! Werden Sie überrascht sein? Das Wort „entrücken" kann auch mit „wegreißen" übersetzt werden. Es wird eine enorme Macht und Kraftaufwendung nötig sein, wenn wir entrückt werden. Jetzt noch hier - dann im Haus des Vaters! (Joh 14,3) Aber spricht das nicht auch zu uns, dass ein „Wegreißen" nötig ist, wenn Er kommt? Mal ehrlich, haben wir es uns hier nicht ganz schön angenehm eingerichtet und sind doch in vielen Bereichen ganz schön verhaftet? Der Job? Das Geld? ... Muss der Herr Jesus uns erst aus der Welt losreißen, wenn er wiederkommt? Dann geht es ihm entgegen. Da wo Satan seinen Herrschaftsbereich hat, treffen wir mit Ihm zusammen (Eph 2,2), um dann gemeinsam mit Ihm in den Himmel zurückzukehren. Für immer bei Ihm! Für immer! Was soll sich heute schon ändern? Der Herr Jesus freut sich, wenn unser Leben als Christen schon heute unter dem Eindruck steht, dass es „IHM ENTGEGEN" geht. Der Apostel Johannes schreibt in seinem ersten Brief: „Und jeder, der diese Hoffnung zu ihm hat, reinigt sich selbst, gleichwie er rein ist." (1. Joh 3,3) Die Erwartung Seines Wiederkommens sollte in uns einen Prozess der Heiligung und des Selbstgerichtes auslösen, damit wir Ihm immer ähnlicher werden und bereit sind, wenn Er kommt. Wenn Wünsche wahr werden und Sehnsüchte sich erfüllen, ist es etwas Großartiges. Oft haben wir Hoffnungen, die uns mehr oder weniger täglich in Gedanken begleiten. Aber wie sieht es mit der Erwartung des Wiederkommens des Herrn Jesus aus? Denkst Du daran, erwartest Du es? - täglich? Was wäre, wenn Er noch heute wiederkäme? Vielleicht schon ganz bald? Er sagt selbst: „Ich komme bald!" (Off 22,20) „So ermuntert nun einander mit diesen Worten!" (1. Thes 4,18) - Sag es weiter, dass Er wiederkommt!

  • Eine Tür der Hoffnung.

    Es gibt Hoffnung. In der zweiten Hälfte des 2. Kapitels des Propheten Hosea, stellt Gott uns Seinen wunderbaren Plan vor, den Er für die Zukunft Seines Volkes Israel parat hat. „Und ich werde ihr von dort aus ihre Weinberge geben und das Tal Achor zu einer Tür der Hoffnung. Und sie wird dort singen wie in den Tagen ihrer Jugend und wie an dem Tag, als sie aus dem Land Ägypten heraufzog.“ (Hosea 2,17) Neben dem, dass die Nation Israel Vergebung erfahren wird, wird das Volk eine gründliche geistliche Wiederherstellung erleben und zur früheren Frische, der ersten Liebe zu Gott zurückkehren (Hos 2,16.17 u. Hos 2,23). Der Götzendienst und die geistliche Hurerei werden beendet und das Volk wird den HERRN selbst seinen „Mann“ nennen. Es wird zur Treue zurückkehren! Aber nicht nur das: Auch das Land Israel, was jetzt noch unter dem Gericht Gottes steht, wird reichen Segen und Sicherheit erfahren. Stell Dir einmal vor, dass ein Zeitpunkt kommt, wo es in Israel keinen Krieg mehr geben wird! Heute gibt es fast keinen Tag, wo die Waffen schweigen (Hos 2,20). Das ganze Land wird durch reiche Ernten gesegnet sein, wo die heutige Fruchtbarkeit des Jordantales nur ein kleiner Vorgeschmack sein kann (Hos 2,24). Gott sagt auch, dass das Tal Achor zu einer Tür der Hoffnung werden wird. Das Tal Achor war der Ort, wo das ganze Volk Israel zusammentreten musste, um Achan, seine Familie und seinen Besitz zu steinigen, weil der sich von dem Besitz der Feinde des Volkes „unter den Nagel gerissen hatte“, obwohl dies verboten war (vgl. Jos 7, Jes 65,10). Das Tal Achor war für Israel seitdem ein Unglückstal, wo es sich von der Sünde im Volk trennen musste. Wenn das Volk zukünftig umkehrt und zu Gott zurückkehrt, wird aus dem Tal Achor eine Tür der Hoffnung! Gibt es in Deinem Leben auch ein Tal Achor? Einen Ort, wo Du erkennst, dass viele andere Dinge die erste Liebe zu dem Herrn Jesus verdrängt haben und „Götzen“ an dessen Stelle getreten sind? Dann gibt es Hoffnung – Du kannst jetzt eine Entscheidung treffen und Dich von schlechten Dingen trennen, damit Gott Dir gerade an dem Punkt Deines Lebens eine „Tür der Hoffnung“ öffnet, um erneut Segen auszugießen!

  • Hindernisse

    Gibt es Hindernisse in Deinem Leben? Gott hatte Hosea einen eigenartigen Auftrag gegeben. Er sollte Gomer, eine Prostituierte, heiraten, damit Gott dem Volk Israel durch diese Beziehung Anschauungsunterricht für den „geistlichen Ehebruch“ geben konnte, den Sein Volk mit den fremden Göttern der Nachbarvölker betrieb. „Darum siehe, ich will deinen Weg mit Dornen verzäunen, und ich will ihr eine Mauer errichten, dass sie ihre Pfade nicht finden soll.“ (Hosea 2,8) In Hosea 2 bringt Gott es auf den Punkt, wenn Er einige der Sünden mit Namen nennt: Zum einen betrieben die Israeliten Götzendienst (Hos 2,4-7a), zum anderen war ihr Markenzeichen der Undank geworden (Hos 2, 7b-11). Das was eigentlich Gott ihnen gab, damit sie leben konnten, schrieben sie beispielsweise dem heidnischen Wetter- und Fruchtbarkeitsgott Baal zu und gaben ihm dafür die Ehre. Zuletzt legt Gott den Finger in die Wunde ihrer Heuchelei: Sie dienten einerseits fremden Göttern, hielten aber trotzdem weiterhin die jüdischen Feste (Hos 2,12-15). Gott ist ein heiliger und eifernder Gott, der Seine Ehre mit keinem anderen teilt! (Jes 42,8) Er ist nicht dieser „Kuschelgott“, den wir oft angeboten bekommen, sondern Er ist Licht und Liebe! Das war auch der Grund, warum Gott nicht länger zusehen konnte, wie Sein Volk immer weiter von Ihm weglief. Er griff im Gericht und Seinen Regierungswegen ein. Historisch gesehen erfüllten sich die Voraussagen Hoseas, als Israel von Assyrien erobert und in Gefangenschaft geführt wurde (ca. 722 v.Chr.). Das Land wurde tatsächlich wüstengleich (Hos 2,5). Gott gibt sich auch in Deinem und meinem Leben alle Mühe, um uns von falschen Wegen zurückzubringen – um uns dahin zu bringen, dass wieder Er allein auf Thron unseres Herzens sitzt. Letztlich ist es doch bei uns oft genauso wie bei Israel: Je mehr uns Gott materiell segnet, desto mehr werden wir zu Dienern des Materialismus, anstatt Gott allein die Ehre zu geben. Der HERR benutzte Hindernisse (Ernteausfälle, etc) im tagtäglichen Leben, um das Volk zum Nachdenken zu bringen. Der Weg des Volkes schien wie vermauert, sie kamen nicht weiter und traten auf der Stelle (Hos 2,8). Gibt es auch in Deinem und meinem Leben aktuelle Hindernisse, sodass wir nicht weiterkommen? Untersuche sie ganz genau, damit Du den Grund dafür erkennst. Es gibt Hindernisse, die von Gott kommen (Apg 16.6-10) – es gibt aber auch Hindernisse, die von Satan kommen, um Dein Leben zu lähmen (1. Thess 2,18). Gibt es aktuelle Hindernisse in Deiner Nachfolge?

  • Hosea - Ein eigenartiger Auftrag

    Hosea ist der erste, der kleinen Propheten im Alten Testament. Er hat einige Jahre als Prophet gewirkt, gepredigt, sich dabei aufgezehrt und hautnah erlebt, wie sich König um König von Gott abwandte und das ganze Volk mitzog. "Doch die Zahl der Kinder Israel wird sein wie der Sand des Meeres, der nicht gemessen und nicht gezählt werden kann; und es wird geschehen, an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: „Ihr seid nicht mein Volk!“, wird zu ihnen gesagt werden: „Kinder des lebendigen Gottes“. (Hosea 2,1) Ganz am Anfang des Berichtes in der Bibel bekommt er einen eigenartigen Auftrag: Er soll Gomer heiraten – und Gott sagt ihm schon direkt zu Beginn seiner Ehe, dass seine Frau eine „hurerische Frau“ sein würde und seine Kinder „Hurenkinder“. Gomer war wahrscheinlich noch keine Ehebrecherin, bevor die Ehe mit Hosea geschlossen wurde, wohl aber bald danach. Wenn wir nicht wüssten, dass Gott mit dieser Ehe eine Absicht verfolgte, könnten wir ins Fragen kommen, warum Hosea so einen seltsamen Auftrag bekommt, der einem menschlich direkt widerstrebt. Durch diese Beziehung zwischen Hosea und Gomer wollte Gott proklamieren, in welcher Beziehung Sein Volk Israel zu Ihm stand. Gomer wurde zur Ehebrecherin und hurte mit fremden Männern, hatte viele Liebhaber und wurde Hosea untreu. Das Volk Israel verließ auch die Beziehung zu Gott und beging geistlichen Ehebruch, indem es sich andere Götter suchte und diesen diente. Gericht von Seiten Gottes würde die Folge sein. Aus der Ehe mit Gomer gingen drei Kinder hervor, denen Hosea im Auftrag Gottes Namen gab, die Zeugnis von der kaputten Beziehung zu Gott gaben: Jisreel („Gott zerstreut“), Lo-Ruchama („Nicht-Begnadigte“) und Lo-Ammi („Nicht-mein-Volk“). Doch Gott hatte einen genialen Plan – Israel würde zu der Liebe Gottes zurückkehren, es würde Buße tun und Er selbst, würde das Volk wieder „Mein Volk“ und „Begnadigte“ nennen können. In der Prophetie der Bibel steht das noch aus! Wo stehst Du eigentlich in Deiner Beziehung zu Gott? Willst Du von der Liebe Gottes ebenso wenig wissen wie das Volk Israel zu der Zeit Hoseas? Lebst Du Dein Leben nach Deinen Vorstellungen und Plänen? Der Herr Jesus möchte die Beziehung zu Dir gerne erneuern und Dein Herz wieder brennend machen. Schließlich hat Er doch Sein Leben für Dich hingegeben und ist am Kreuz für Dich gestorben (vgl. Rö 5,8). Glaubst Du wirklich an Ihn, dann bist Du ein „Kind des lebendigen Gottes“.

  • Er muss wachsen!

    Zeit für eine Diät? Willst Du auch abnehmen? "Er muss wachsen, ich aber abnehmen." (Johannes 3,30) Johannes der Täufer war der Vorläufer von Jesus Christus. Er hatte Ihn angekündigt und die Menschen in Israel zur Buße aufgerufen. Jesus sagte selbst über Johannes, dass es keinen größeren Propheten „unter den von Frauen Geborenen“ (Lk 7,28) gibt, als Johannes den Täufer. Zweifellos hatte er eine ganz besondere und ehrenhafte Aufgabe. Und doch sagt er von sich, dass er nur die STIMME eines Rufenden ist. Selbst befand er sich als unwürdig die Riemen der Sandalen Seines Meister zu lösen. Jesus hatte in seinem Leben schlichtweg den Vorrang vor ihm selbst. Johannes wollte abnehmen, damit der Herr Jesus größer werden konnte. Er selbst wollte ganz in den Hintergrund treten, damit Jesus, das Lamm Gottes, sichtbar und groß werden konnte. Auch in seinem Dienst ging es ihm darum, dass der Herr Jesus in den anderen Menschen groß werden konnte. Dafür opferte er sich selbst auf. Wie ist es in Deinem und meinem Leben? Bist Du ein Typ für die große Bühne? Geht es Dir um Dich selbst oder um Deinen Herrn und Retter? Ich glaube, in dieser Hinsicht tut uns allen eine gründliche Diät gut. Schluss mit der Selbstbeweihräucherung, der Selbstüberschätzung, dem Egoismus und was es noch so alles gibt, damit der Herr Jesus in uns und unserem Dienst für Gott größer werden kann.

  • Gottes Willen: Heiligkeit

    Vielleicht bist Du gerade an einem Punkt, wo Du Dich fragst, was Gottes Willen für Dein Leben ist? Was möchte Gott von mir? Wie soll ich leben? Gottes Wille ist nichts Mysteriöses oder etwas für besondere Christen. Gott zeigt Seinen Willen durch Sein Wort, die Bibel. Du kannst Gottes Willen für Dein Leben erkennen, wenn Du die Bibel unter Gebet liest und immer fragst, was Gott Dir persönlich sagen möchte. Gottes allgemeiner Willen für Dein und mein Leben ist: Heiligkeit! Auf den Punkt gebracht. Es geht darum, dass wir wachsen und unser Leben immer mehr Gottes Maßstab entspricht und Er sich über uns freuen kann. Ein Leben in Heiligung, ist ein Leben für Gott, in dem wir uns von allem trennen, was uns verunreinigt. Es ist ein Leben, wo wir das Gute lieben und die Sünde hassen. Paulus denkt jedoch in diesem Kapitel an eine ganz konkrete Sünde: Hurerei. Unser deutsches Wort „Hurerei“ ist abgleitet von dem griechischen Wort „porneia“, was Du auch in dem Begriff „Pornografie“ wiederfindest. Hurerei im biblischen Sinne ist jeder verbotene sexuelle Verkehr vor und außerhalb der Ehe. Du denkst vielleicht: Die Zeiten haben sich geändert. Du hast Recht - fast alle biblischen Maßstäbe, durch die unsere Gesellschaft bis vor einigen Jahren geprägt war, sind auf den Kopf gestellt und ausgehöhlt. Wenn Gottes Wille auch nicht mehr „in“ ist, bleibt Hurerei in Gottes Augen eine schreckliche Sünde. Sex vor der Ehe ist und bleibt Sünde, auch wenn unsere Gesellschaft es legalisiert hat und selbst viele christliche Gemeinden es dulden. Auch viele andere sexuelle Sünden und der Schmutz, den wir durch Filme, Videos und das Internet präsentiert bekommen, ist schrecklich aus Gottes Sicht. Wie stehst Du dazu? Gottes Willen für uns, ist ein Leben in Heiligung, was Gott „Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligkeit, dass ihr euch der Hurerei enthaltet.“ (1. Thessalonicher 4,3) "For this is the will of God, your sanctification; that is, that you abstain from sexual immorality;" (1 Thessalonians 4:3)

  • Jesus tat keine Sünde.

    "Der keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden." (1. Petrus 1,22) "WHO COMMITTED NO SIN, NOR WAS ANY DECEIT FOUND IN HIS MOUTH;" (1 Peter 1:22) Der keine Sünde tat. Stell Dir einmal vor, Du hättest den Herrn Jesus beobachten können, wie Er 33 Jahre hier auf der Erde gelebt hat. Du hättest Ihn in allem was er getan hat, sehen können: jeder Schritt, jeder Handgriff, jedes Wort – im Leben des Herrn Jesus war NICHTS, was sündig gewesen wäre. Jesus war vollkommen rein und heilig! Er war genauso wie Gott sich den Menschen ursprünglich einmal vorgestellt hatte – so sollten die Menschen leben. Alles was Er getan hat, hat Er in Übereinstimmung mit Seinem Vater im Himmel getan. Deswegen war Er ja auch auf diese Erde gekommen: Um den Willen Gottes zu tun! (Vgl. Hebr 10,7.9) Einer der Verbrecher am Kreuz sagt über Jesus sogar, dass Er noch nicht einmal etwas „Ungeziemendes“ getan hatte. Nichts was der Herr Jesus tat, war deplatziert, unsensibel oder unpassend. Nicht einmal das! In Seinen Worten war kein Trug. Wenn Er etwas gesagt hat, dann hatte Er niemals listige Hintergedanken oder falsche Absichten. Er hat nicht gelogen oder Halbwahrheiten gesagt. Mit Fug und Recht konnte Er über sich sagen, dass Er durchaus das ist, was er auch zu den Menschen redete. (Joh 8,25) Keine Schauspielerei oder Vortäuschung falscher Tatsachen. So wie Er gelebt hat, ist Er für uns ein Beispiel, quasi ein Prototyp für unser Leben, um Ihm nachzufolgen.

  • Jesus kannte keine Sünde.

    "Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm." (2. Korinther 5,21) "He made Him who knew no sin to be sin on our behalf, so that we might become the righteousness of God in Him." (2 Corinthians 5:21) Jesus kannte keine Sünde. Der Herr Jesus hatte wirklich nichts mit der Sünde zu tun. Es gab bei Ihm keinerlei Verbindung zur Sünde. Auch Seine Gedanken waren völlig frei von Sünde. Er war der völlig Sündlose. Ganz im Gegensatz zu uns – Römer 7 bestätigt, dass die Sünde sogar in uns wohnt! Wir haben eine „sündige Natur“, die Erbsünde in uns, die immer wieder Auslöser für sündige Taten bei uns ist. Bei dem Herrn Jesus gab es das nicht! Und doch ist Er mit Sünde in Berührung gekommen! Es war auf Golgatha. Da hat Gott, der gerechte Richter, Jesus zur Sünde gemacht. Er wurde am Kreuz auf Golgatha, als für 3 Stunden die ganze Erde in Finsternis gehüllt wurde, vollkommen mit unserer Sünde identifiziert. Jesus Christus wurde von Gott als der Ursprung alles Bösen betrachtet und dafür gerichtet. Das passt nicht in unsere Vorstellungskraft! Er hat den Lohn der Sünde (Rö 6,23) auf sich genommen und ist in den Tod gegangen. Das bedeutet nicht nur, dass Er körperlich gestorben ist, sondern auch, dass Er von Gott getrennt war. Für 3 Stunden ganz allein! Getrennt von Gott, der sich in Seinem ganzen Leben über Ihn freuen konnte. Jetzt ist Gottes Zorn über die Sünde gestillt, die Sünde ist ausgetilgt, weil Gottes gerechtes Gericht den Herrn Jesus getroffen hat. Wenn Du an den Herrn Jesus glaubst und mit Gott versöhnt bist, dann sieht Gott Dich in Christus. Er sieht Dich vollkommen einsgemacht mit dem Herrn Jesus und kann Dich annehmen, weil Er Seine Gerechtigkeit in Dir sieht. Weil Jesus am Kreuz schon gerichtet wurde, nimmt Gott Dich jetzt an.

  • Gott wird Mensch

    "Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater) voller Gnade und Wahrheit." (Joh 1,14) "And the Word became flesh, and dwelt among us, and we saw His glory, glory as of the only begotten from the Father, full of grace and truth." (John 1:14) Das Wort wurde Fleisch - Gott wird Mensch. Das ist das größte Wunder, was Du Dir vorstellen kannst! Der einzigartige Sohn Gottes, das Wort und Gott selbst von Ewigkeit her, entscheidet sich als Mensch auf diese Erde zu kommen. Jesus kommt als Kind in diese Welt, wird in Bethlehem geboren und in eine Krippe gelegt, weil sonst keine Unterkunft für Ihn und Seine Eltern frei war. In Joh 1,1-3 wird uns erklärt, was das Wort ist: Es existiert ewig, es war bei Gott und es ist selbst Gott. Alles, was existiert, wurde durch das Wort geschaffen. Das Wort ist also gleichzeitig der Schöpfer von allem. Und dann raubt es einem fast den Atem, dass sich dieser ewige Sohn Gottes des Vaters so klein macht, um zu uns Menschen zu kommen. Der Schöpfer kommt zu Seinen Geschöpfen und lebt unter Ihnen ca. 33 Jahre, um schlussendlich von Seinen Geschöpfen an ein Kreuz geschlagen zu werden und zu sterben. Noch etwas: Worte sind dazu da, um das Innere, die Gedanken und Pläne, die man hat, auszudrücken. Der Herr Jesus hat uns durch sich selbst die Gedanken und Pläne Gottes offenbart. Er hat uns das Herz Gottes gezeigt, denn ohne Ihn wüssten wir nicht, wie Gott wirklich ist. Er ist Liebe und Licht oder „Gnade und Wahrheit“. Wie groß muss Gottes Liebe sein, dass Er sich in Jesus Christus so klein macht, um uns zu retten!

  • Ohne Liebe - without love!

    Paulus erklärt den Korinthern in 1. Kor 13 und damit auch Dir und mir, dass ohne echte Liebe in unserem Leben, nichts einen wirklich Wert vor Gott hat! Du kannst ein großes Werk tun, in die Mission gehen, Deinen Besitz aufgeben, den Zehnten geben, predigen, Zeugnis ablegen, auf Instagram das Evangelium verbreiten und unzählige Dinge mehr ... Aber wenn Dein und mein Motiv nicht die Liebe zu Gott und zu unseren Mitmenschen und Geschwistern ist, dann ist es alles nichts - Null! Wenn wir an das Leben des Herrn Jesus denken, dann hat Er alles aus Liebe zu Seinem Gott und Vater getan. Sein Weg nach Golgatha, wo Er für unsere Schuld und Sünde Sein Leben gab, war ein Weg aus Liebe. Er liebte Gott und deshalb war Er Gott auch gehorsam. Und diese Liebe wurde sichtbar für die Menschen! "Aber damit die Welt erkenne, dass ich den Vater liebe und so tue, wie mir der Vater geboten hat. – Steht auf, lasst uns von hier weggehen!" (Joh 14,31) Für wen tue ich das, was ich tue? Für mich und meine Ehre, meinen Ego? Gott wünscht sich, dass wir Ihm aus Liebe dienen. Dann findet alles das, was wir tun, auch Anerkennung vor Ihm. "Und wenn ich Weissagung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß, und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze, aber nicht Liebe habe, so bin ich nichts." (1. Korinther 13,2) "And if I have prophecy, and know all mysteries and all knowledge, and if I have all faith, so as to remove mountains, but have not love, I am nothing." (1 Corinthinans 13:2)

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