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- Falsche Bescheidenheit
"Und er sprach: Ach, Herr! Sende doch, durch wen du senden willst!" (2. Mose 4,13) Schon ein bekanntes Sprichwort sagt: "Keine falsche Bescheidenheit!" - aber auch Gottes Wort zeigt uns das deutlich in der Berufung Moses, die du in 2. Mose 3 + 4 nachlesen kannst. Das, was Mose im oben angeführten Vers sagt, hört sich erstmal sehr geistlich und gut an, weil es demütig und bescheiden wirkt. Und tatsächlich sind es Eigenschaften des neuen Lebens, die Gott an einem Christen sehen will. (siehe Philipper 2,3 und Kolosser 3,12) - Aber hier ist Mose wohl eher ein Bild unserer alten Natur; vor allem zeigt Mose an dieser Stelle eine gehörige Portion Unglauben und Zweifel. Hatte Gott ihm nicht einen klaren Auftrag gegeben? (2. Mose 3,10) Hatte Er ihm nicht durch Wunder diesen Auftrag mehrfach bestätigt? (Kapitel 4,1-9) Hatte Gott sich ihm nicht sogar Selbst gezeigt und vorgestellt als der "Ich bin, der ich bin" (Kapitel 3,14) und der Schöpfer des Menschen? (Kapitel 4,11) Wundert es dich da, folgendes zu lesen: "Da entbrannte der Zorn des HERRN gegen Mose, und er sprach: Ist nicht Aaron, der Levit, dein Bruder? Ich weiß, dass er reden kann; und siehe, er geht auch aus, dir entgegen; und sieht er dich, so wird er sich freuen in seinem Herzen." (2. Mose 4,14) Bis hierhin hatte der Herr Mose auf jeden seiner Einwände in Gnade geantwortet, weil Er seine Schwachheit und Furcht berücksichtigte. Es war ja gut, dass Mose aus seinem eigensinnigen Fehler und den vierzig Jahren als Hirte gelernt hatte, nicht auf sich selbst zu vertrauen. Doch Gott hatte ihm zugesichert mit ihm zu gehen und dadurch seine Kraft zu sein! (2. Mose 3,12) Um Gottes Weg mit ihm zu entgehen und seinen Auftrag abzulehnen, verdrehte Mose sogar die Tatsachen und bezeichnete sich selbst als unfähig. (vergleiche 2. Mose 4,10 mit Apostelgeschichte 7,22) Letztendlich war Gott auch hier gnädig und stellte Mose Aaron an die Seite. Den Platz des allein auserwählten Dieners vor Gott hatte Mose aber verloren und stützte sich eher auf seinen älteren Bruder Aaron als auf Gott. Wie schädlich der Einfluss Aarons zum Teil auf das Volk Israel war, zeigen folgende Ereignisse: Aaron machte das goldene Kalb (2. Mose 32,21); er trat mit Mirjam teils aus Neid und Konkurrenzdenken gegen Mose vor Gott auf (4. Mose 12), die daraufhin aussätzig wurde. Auch war er gemeinsam mit Mose Gott ungehorsam, als dieser in Meriba den Felsen schlug. (4. Mose 20) Doch kann ich Mose verurteilen? Zeigt er dir und mir nicht nur genau, was wir selbst sind und wie wir uns verhalten, wenn Gott uns gebrauchen will? Ist nicht auch das zu unserer Belehrung geschrieben? (Römer 15,4) Wenn Gott Seinen Arbeiter für Seinen Auftrag auswählt, ist die Wahl immer perfekt. Das bedeutet, jede Handlung dagegen oder gar den Auftrag nicht auszuführen, ist schädlich für uns und den Auftrag. Gott braucht uns nicht, aber Er will uns zum Besten und zu Seiner Ehre gebrauchen! Wie können wir Ihm da entgegenstehen? Er kommt durch andere Mittel und Werkzeuge zu Seinem Ziel, aber wir können Ihn dann nicht persönlich erleben! Warum sollten du und ich unserer Aufgabe und Funktion am Leib Christi nicht nachkommen? Es wäre ja nur zum Schaden des ganzen Leibes, statt zu seinem Wachstum! (vergleiche 1. Korinther 12,26, Epheser 4,6 und Kolosser 2,19) Also stelle dich Gott ohne sündiges Zweifeln und Entschuldigen zur Verfügung! Lass dich gebrauchen, damit du nützlich dem Hausherrn wirst! (2. Timotheus 2,21) #jesuserlebt #humility #demut #bescheidenheit #falsch #wrong #aufgabe #auftrag #gott #herr #lord #god #jesus #moses #mose #aaron #dautphe #dienst #service
- Gute Vorsätze für das neue Jahr
„Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir“ (Gal. 2,20) Wieder steht ein neues Jahr vor uns und damit auch die vielen Vorsätze für ein erfüllteres, spektakuläreres, gesünderes, sportlicheres (…) Jahr. Dinge, die wir schon immer tun, oder ändern wollten, werden einem erneut vor Augen geführt und man ist sich sicher „dieses Jahr klappt es bestimmt“. Aber wie sieht es bei uns mit den guten Vorsätzen für unseren Glaubensweg aus? Nehmen wir uns vor Gott mehr zu gefallen, uns ihm zur Verfügung zu stellen, in der Nachfolge zu wachsen, den Dienst, den er uns aufgibt auch zu tun? Wenn wir auf das vergangene Jahr zurückblicken und sehen wie Gott uns geführt, bewahrt und getragen hat, sind wir da nicht dankbar und haben den Wunsch auch im neuen Jahr nach seinem Willen zu fragen? Nicht (nur) für uns zu leben, sondern unser Leben Gott zu übergeben und zu tun, was er von uns möchte? Jetzt wirst du wahrscheinlich fragen: „Was ist denn der Wille Gottes? Was möchte Gott von mir und meinem Leben? Was kann ich für ihn tun? Was muss ich in meinem Leben vielleicht ändern? Wo bin ich auf der falschen Spur und muss meinen Weg korrigieren und mich neu ausrichten?“ Wie oft geben wir vor, dass uns der Wille Gottes nicht klar ist und dass wir am Liebsten einen Brief vor der Tür finden würden, in dem weitere Anweisungen für unser Leben zu finden sind? Doch sind wir mal ganz ehrlich – wollen wir das wirklich? Sind wir nicht eher daran interessiert, dass wir tun was uns am besten erscheint und verwenden die Frage „nach dem Willen Gottes“ eher als lahme Ausrede? Wenn wir den Willen Gottes nicht kennen, können wir (vermeintlich) tun wozu wir Lust haben. Aber belügen wir uns damit nicht auch selber? Gottes Wille ist kein geheimnisvolles Rätsel, das es zu lösen gilt. Wir dürfen sein Wort (die Bibel) in Händen halten in dem er uns mitteilt, was sein Wille ist. Die Frage, die wir uns eigentlich stellen sollten ist: „Möchte ich den Willen Gottes erkennen und dann auch tun“? Wenn wir sein Wort studieren und regelmäßig beten, wird uns Gott verändern und uns zeigen, was wir tun sollen. Möglicherweise müssen wir etwas in unserem Leben ändern, Dinge aufgeben, die uns nicht gut tun oder anderes. Wenn wir uns selbst schon Vorstellungen davon machen, was wir für Gott tun können, sind wir nicht wirklich offen für neue Aufträge. Wir erwarten, dass wir seinen Auftrag bekommen, haben aber bereits einen eigenen Auftrag im Kopf. Wir sollten uns davon frei machen. Wir müssen wirklich bereit sein, Gottes Auftrag zu empfangen und vor allem müssen wir bereit sein unser Leben, oder Bereiche in unserem Leben zu ändern. Haben wir Angst, den Willen zu erkennen, weil wir schon wissen welche Bereiche wir in unserem Leben ändern müssten? Suchen wir nicht oft „lahme Ausreden“, weil wir den Willen Gottes (noch) nicht tun wollen? Wenn wir ehrlich zu uns sind und mit offenem Herzen die Bibel lesen, finden wir den Willen Gottes in seinem Wort. Hier ein paar Beispiele: 1. Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst. (Lk. 10,27) 2. Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde (Mt. 6,19) 3. Einer trage des anderen Lasten (Gal. 6,2) 4. Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium (Mk. 16,15) 5. Deshalb lasst nun auch uns, […] die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf (Hebr. 12,1) …und noch Vieles mehr. Darum lasst uns heute den Vorsatz ins Herz fassen aufrichtig dafür zu beten, dass wir seinen Willen erkennen und er zu unserem Willen wird. Dann wird er uns auch die Kraft geben zu tun was er möchte, denn wir sind durch ihn und für ihn geschaffen (Kol. 1,16). „Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir.“ (Gal. 2,20) #newyearseve #newyear #2020 #2020goals #goals2020 #vorsätze2020 #vorsätze #gotteswillen #willegottes #willofgod #will #jesus #bibel #bible #jesuserlebt #gal220
- Voraussetzungen zur Jüngerschaft (4)
„Oder welcher König, der auszieht, um sich mit einem anderen König in Krieg einzulassen, setzt sich nicht zuvor hin und beratschlagt, ob er imstande sei, dem mit zehntausend entgegenzutreten, der gegen ihn kommt mit zwanzigtausend? Wenn aber nicht, so sendet er, während er noch fern ist, eine Gesandtschaft und bittet um die Friedensbedingungen.“ (Lukas 14,31-32) Wenn wir wirklich Jünger des Herrn Jesus sein möchten, müssen wir überschlagen, was es uns kostet, ganz in Seine Nachfolge einzutreten. Das hatte der Herr Jesus bereits in dem kurzen Gleichnis über den Turmbau deutlich gemacht (Lk 14,28-30). Anschließend schildert Jesus ein weiteres Gleichnis: Es geht um einen König, der in den Krieg gegen einen anderen König ziehen will. Um sicher zu gehen, dass er die feindlichen, überwältigenden, Armeen schlagen kann, muss er seine eigene Truppenstärke richtig einschätzen und sich beratschlagen. Wenn er feststellt, dass er gegen den feindlichen König nichts auszurichten hat, sollte er vor dem Kampf die Friedensbedingungen des Gegners einholen und akzeptieren, um nicht selbst „unter die Räder“ zu kommen. Als Jünger Jesu treten wir auch in einen Krieg ein – unsere Feinde sind Satan und seine Dämonen (Eph 6,12). In diesem Gleichnis geht es nun darum, die Kosten dafür zu überschlagen, wenn wir nicht in die Nachfolge Jesu eintreten wollen. Es muss uns klar sein, was uns die Friedensbedingungen des Feindes kosten. Was kostet es Dich, wenn Du Jesus nicht nachfolgen willst? Was ist die Folge eines Lebens ohne den Herrn? Was sind die Friedensbedingungen des Teufels? Ein Leben als Jünger Jesu ist unzweifelhaft ein Leben des Verzichtes und der Hingabe an den Herrn. Es kostet Dich viel. Aber ein Leben, in dem Du von Anfang an die „Flinte ins Korn“ wirfst und gar nicht erst Jesus nachfolgen möchtest, kostet Dich unvergleichlich mehr. Es kostet Dich alles – vielleicht nicht hier auf Erde, aber die ganze Ewigkeit lang! Vielleicht verlierst Du nicht Deinen Ruf, Deine Ehre, Deinen Besitz, Deine Karriere und Familie, aber es kostet Dich ein Leben in Ewigkeit mit Dem, Der Dich so liebt, dass Er am Kreuz von Golgatha für Dich gestorben ist (Gal 2,20) Aus eigener Kraft werden wir den Kampf gegen den „feindlichen König“ niemals gewinnen – aber dafür stellt uns der Herr Jesus wieder Seine unerschöpfliche Gnade zur Verfügung (Joh 1,16; Tit 2,11.12) und gibt uns für den Kampf die „Waffenrüstung Gottes“ (Eph 6,11.13). Der Herr Jesus will uns gerne motivieren in Seine Nachfolge einzutreten und den Kampf aufzunehmen! #jesus #jesuschrist #jesuserlebt #follow #follower #followme #nachfolger #nachfolger #god #gott #bible #bibel #lk1431 #kreuz #cross #tower #turm #cost #kosten #capital #kapital #geld #money #war #krieg #king #könig
- Der Segen guter Gewohnheiten
„Und er ging hinaus und begab sich der Gewohnheit nach an den Ölberg;“ (Lukas 22,39) Der Herr Jesus hatte in Seinem Leben gute Gewohnheiten - Dinge, die Er immer wieder und voller Disziplin getan hat. Schon als 12-jähriger Junge ging Jesus der Gewohnheit nach mit Seinen Eltern nach Jerusalem, um das Passahfest zu feiern (Lk 2,42). Am Sabbath hatte Jesus die Gewohnheit in die Synagoge zu gehen, um dort das Wort Gottes zu hören. Es war für Ihn eine Selbstverständlichkeit (Lk 4,16) geworden. Für Jesus war es zudem eine feste Gewohnheit, immer wieder die Volksmengen aus dem Wort Gottes zu belehren (Mk 10,1). Auch der Ölberg, war für Ihn ein Ort der Gewohnheit. Immer wieder zog Er sich an diesen Ort zurück, um dort mit Seinen Jüngern zusammen zu sein oder auch, um dort zu übernachten, wenn alle anderen am Abend in ihre Häuser gingen (Joh 8,1). Jesus zog sich aber auch an den Ölberg zurück, um Gemeinschaft mit Gott zu haben und zu beten, wie es in unserem Leitvers der Fall war (Lk 22,39ff). Wir lernen hier, dass Gewohnheiten per se nichts Schlechtes sein müssen. Oft bekommen gerade wir jungen Christen eine Art „Allergie“, wenn wir mit Traditionen und festen Gewohnheiten konfrontiert werden. Doch der Herr Jesus selbst hat auch Gewohnheiten! Er hatte gute Gewohnheiten. Auch für uns ist es wirklich nützlich gute Gewohnheiten zu pflegen, ohne die ein geistlich entschiedenes Leben in der Jüngerschaft kaum möglich zu sein scheint. Es ist wichtig, wenn Du aus Gewohnheit in Deiner Bibel liest und auch gewohnt bist, regelmäßig zu beten und Sonntag für Sonntag und vielleicht auch regelmäßig unter der Woche die Treffen Deiner Gemeinde zu besuchen. Es ist genial, wenn Du es schaffst gewohnheitsmäßig früh aufzustehen. Ja, für viele Dinge benötigen wir wirklich Energie und Durchhaltevermögen, aber es ist mit einem großen Segen verbunden. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass unsere guten, geistlichen Gewohnheiten, nicht zu einer bloßen Form und leeren Tradition ohne echten „Lebenssaft“ verkommen. Gott will uns dabei helfen auch gute Gewohnheiten lebendig zu halten! Zum Nachdenken: Ist es nicht erstaunlich, dass wir oft sehr diszipliniert sind, wenn es um unseren Beruf oder unser Studium geht, aber wenig Disziplin an den Tag legen, wenn es um geistliche Dinge geht? Es gibt auch schlechte Gewohnheiten oder sündige Gewohnheiten: Wenn Du solche Gewohnheiten in Deinem Leben entdeckst, dann mach „kurzen Prozess“ damit. #jesuserlebt #jesus #bibel #bible #god #gott #tradition #gewohnheit #christ #jesuschrist #pray #prayer #gebet #disciple #discipleship #juengerschaft #lk2239 #custom #discipline
- Voraussetzungen zur Jüngerschaft (3)
„Denn wer unter euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor hin und berechnet die Kosten, ob er das Nötige zur Ausführung hat? – damit nicht etwa, wenn er den Grund gelegt hat und nicht zu vollenden vermag, alle, die es sehen, anfangen, ihn zu verspotten, und sagen: Dieser Mensch hat angefangen zu bauen und vermochte nicht zu vollenden.“ (Lukas 14,28-30) Dem Herrn Jesus nachzufolgen kannst Du nicht nebenbei erledigen. Jüngerschaft ist nicht billig – und wenn Du wirklich Jesus nachfolgen möchtest, musst Du vorher die Kosten überschlagen. Was wird es Dich kosten dem Herrn Jesus nachzufolgen? Was musst Du aufs Spiel setzen, wenn Du dem Nazarener folgst? Jesus selbst gebraucht ein Beispiel, um deutlich zu machen, dass man vor dem Start in die Nachfolge, die Kosten genau berechnen muss. Wenn Du einen Turm bauen willst, brauchst Du Baukostensicherheit und das nötige Kleingeld, damit Dir nicht die finanziellen Mittel ausgehen, bevor der Turm endgültig steht. Wenn Dir das passiert, hast Du den Spott ganz zu Recht auf Deiner Seite. In der Jüngerschaft reicht es nicht aus, euphorisch zu beginnen, mit Eifer das Evangelium zu verkündigen und nach kurzer Zeit zu erleben wie der Eifer einschläft und geistlicher Trägheit und Ausgebranntsein Platz macht. Wenn wir dem Herrn Jesus nachfolgen wollen, dann muss uns klar sein, dass wir einem Meister folgen, der heute wie damals von der Welt ohne Gott verworfen ist. Man hat keinen Platz für den Herrn Jesus – und das gleiche Los was Ihn traf, wird uns mitunter auch treffen. Jüngerschaft ist keine geringe, belanglose Sache - es ist der Bau eines Turms und nicht der Bau eines Schuppens oder einer kleinen Hütte. Es geht um ein kräftiges Zeugnis für Ihn in dieser Welt, denn ein Turm wird weithin gesehen. In der Nachfolge Jesu können wir keine halben Sachen machen, sondern müssen aufs Ganze gehen. Die radikalen Worte Jesu sollen uns allerdings nicht mutlos machen, damit wir die Flinte in Korn werfen, bevor wir überhaupt begonnen haben – der Herr möchte Dich und mich vielmehr ermutigen, mit ganzer Hingabe Ihm nachzufolgen. Woher bekommen wir nun das nötige Kapital, um sicher zu gehen, dass wir den Turm vollenden können? Aus eigener Kraft wird es gewiss schief gehen, aber in „Gottes Bank“ steht uns ein übermäßiges „Gnadenkapital“ zur Verfügung (Joh 1,16), um mit Ihm ein hingegebener Jünger Jesu zu sein. Baust Du noch an dem Turm oder ist Dir das Kapital ausgegangen? #jesus #jesuschrist #jesuserlebt #follow #follower #followme #nachfolger #nachfolger #god #gott #bible #bibel #lk1428 #kreuz #cross #tower #turm #cost #kosten #capital #kapital #geld #money
- Voraussetzungen zur Jüngerschaft (2)
„Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, kann nicht mein Jünger sein.“ (Lukas 14,27) An die Ihm folgende Volksmenge gerichtet, spricht der Herr Jesus weiter über Seine Bedingungen in der Jüngerschaft. Das was Jesus jetzt sagt, ist damals wie heute ganz und gar unpopulär, es erregt die Gemüter und hält die auf Distanz, die im Christentum nur etwas für ihr eigenes Wohlergehen und ihre eigene Ehre suchen. Nachdem Jesus betont hatte, dass unsere Liebesbeziehung zu Ihm, alle anderen Beziehungen in unserem Leben in den Schatten stellen muss (Lk 14,26), spricht Er jetzt über das „Kreuzaufnehmen". Wer in biblischen Zeiten sein eigenes Kreuz trug, über den war das Todesurteil bereits ausgesprochen. Er ging den letzten Weg zu seiner Kreuzigungsstätte, wo er schmachvoll hingerichtet wurde. Das Kreuz war von den Römern nur für die schlimmsten Verbrecher reserviert. Wir werden aufgefordert unser Kreuz aufzunehmen und Ihm nachzufolgen. Das Kreuz aufnehmen steht sinnbildlich nicht für irgendein Gebrechen, eine Krankheit oder andere Lebenslasten, die uns zu schaffen machen können. Diese Lasten können Jünger Jesu treffen, aber auch jeden anderen Menschen, ganz nach dem Motto „Jeder hat sein Päckchen zu tragen“. Wenn wir unser Kreuz aufnehmen, müssen wir mit der Verwerfung der Welt rechnen, weil wir ausleben möchten, dass durch den Herrn Jesus Christus „mir die Welt gekreuzigt ist, und ich der Welt.“ (Gal 6,14) An dem Ort, wo der Herr Jesus verworfen wurde und starb, da sind wir Seine Nachfolger und erleben nichts anderes als er es von Seiten der Welt erlebt hat. (Johannes 1,10.11) Das Kreuz beinhaltet Leiden, Spott, Verwerfung und Opferbereitschaft, um des Herrn Jesus willen. Da, wo Er mit Hass für Seine Liebe überschüttet wurde, sollten wir nicht mit etwas anderem rechnen. Ist es nicht leider bei uns oft so, dass wir ein Leben ohne das Kreuzaufnehmen viel attraktiver und angenehmer finden? Ein Leben angepasst an die Welt, ohne Unannehmlichkeiten? Vielleicht wirst Du verspottet und ausgelacht, weil Du Deinen Glauben bezeugst und zu Themen wie „Sex vor der Ehe“ oder „Ehe für alle“ biblisch Stellung beziehst – dann mach weiter auf dem Weg dem Herrn Jesus nach. Es ist kein einfacher Weg, dem Herrn Jesus so nachzufolgen, aber es ist ein Lebensstil, der wirklich unter dem Segen Gottes steht. Wir wollen uns motivieren lassen, dem Herrn Jesus konsequent zu folgen - Ihm nach, den Weg des Kreuzes, den Weg des Gehorsams und Unterordnung unter Gottes Willen. Wieder schließt Jesus Seine Aussage mit den Worten „kann nicht mein Jünger sein“. Nur wer Ihm in letzter Konsequenz folgen möchte, kann Sein Jünger sein. Aber es ist ein Weg des Segens und wirklichen Glücks! #jesus #jesuschrist #jesuserlebt #follow #follower #followme #nachfolger #nachfolger #god #gott #bible #bibel #lk1427 #kreuz #cross
- Du musst brennen, um zu leuchten!
„Er war die brennende und scheinende Lampe;“ (Joh 5,35) Johannes der Täufer war ein ganz außergewöhnlicher Zeuge für den Herrn Jesus. Jesus selbst sagte einmal von ihm: „Wahrlich, ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer aufgestanden als Johannes der Täufer;“ (Mt 11,11) Schon durch die Botschaft, die Johannes hatte, wurde er geadelt. Sein Auftrag bestand darin, den Messias anzukündigen und die Leute in Israel auf das Kommen des Herrn Jesus vorzubereiten. Dadurch wurde er zum Vorläufer und Boten Jesu. (Mt 11; Mal 3,1) Jesus bezeugte Johannes auch, dass er eine brennende und scheinende Lampe gewesen sei. Johannes hatte voller innerer Überzeugungskraft und Leidenschaft den Messias bezeugt. Johannes „brannte“ für den Herrn und war bereit, sich auch für Ihn „verzehren“ zu lassen. Sein Leben war ein Leben des Verzichts und der Bereitschaft für den Herrn Jesus Opfer zu bringen. Voller Hingabe hat er immer wieder die „Buße“ gepredigt, in der Hoffnung die Menschen würden umkehren und den Messias annehmen. Dabei hat Johannes selbst vollständig auf ein luxuriöses Leben verzichtet. Er ernährte sich lieber von „Heuschrecken und wildem Honig“ und hatte „seine Kleidung aus Kamelhaar und einen ledernen Gürtel um seine Lenden;“ (Mt 3,4). Johannes der Täufer hatte ganz und gar keine Starallüren oder bildete sich etwas auf seine bahnbrechende Botschaft ein, sondern lebte ein Leben in Demut für Gott. Er brannte in seinem Herzen und wurde dadurch zu einem kräftigen Verkündiger der Wahrheit. Eine „scheinende“ Lampe, die ähnlich wie Jesus selbst, Licht in die Dunkelheit der Herzen brachte. Der Herr Jesus war das „Licht der Welt“ als Er hier auf der Erde lebte und predigte (Joh 9,5). Auch Du darfst ein helles und erwärmendes Licht für die Menschen, die Dich in dieser Welt umgeben, sein. Du darfst ihnen die lebensrettende Botschaft des Evangeliums weitersagen und auch unter solchen als durchdringendes Licht scheinen, die den Herrn Jesus schon kennen. Bist Du schon ein Zeuge für den Herrn? Geht von Dir Wärme und Licht aus? Um Licht verbreiten zu können musst Du die Wahrheit der Bibel, der „Leuchte für deinen Weg“, kennen. Die Bibel muss Dein ständiger Begleiter sein und der einzige Maßstab, der Deinem Leben Richtung gibt. Aber noch etwas ist wichtig: Um als Licht zu scheinen und Wärme abgeben zu können, musst Du selbst „brennen“. Als die „Emmaus-Jünger“ eine Zeit lang mit dem Herrn Jesus unterwegs gewesen waren, erinnerten sie sich hinterher daran, dass ihr Herz zu brennen begonnen hatte, als der Herr Jesus selbst sich ihnen aus den Schriften des Alten Testaments vorgestellt und mit ihnen geredet hatte. In den Schriften, die sie dem Wortlaut nach kannten, erkannten sie plötzlich den Messias! Ihr Herz war für den Herrn Jesus entfacht worden. Anders ist es nicht bei Dir und mir: Wenn wir wirklich Wärme und Licht verbreiten wollen und ein glaubhaftes Zeugnis für den Herrn Jesus ablegen möchten, dann müssen wir brennen. Das Herz muss voll sein mit dem Herrn Jesus, damit wir mit unserem Mund von Ihm reden können. (Lk 6,45) „Herr, zünde an den toten Reisighaufen meines Lebens, gib, dass ich aufflamme und für dich verbrenne. Verzehre mein Leben, denn es ist dein.“ (Jim Elliot) #jesuserlebt #jesus #jesuschrist #god #gott #fire #feuer #brennen #burn #licht #light #leuchten #john #johannes #bible #bibel #biblestudy #glaube #liebe #hoffnung #love #hope #believe #joh535
- Voraussetzungen zur Jüngerschaft (1)
„Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein.“ (Lukas 14,26) Jesu Lehren sind radikal, aber sie sind fair. Der Herr Jesus spricht offen und transparent über die Voraussetzungen, um Ihm nachzufolgen und Sein Jünger zu sein. Du wirst vergeblich nach dem Kleingedruckten und den versteckten Bedingungen suchen. Wir müssen gut aufpassen und die Worte des Herrn Jesus an unser Herz und Gewissen heranlassen, damit wir nicht zuerst auf andere blicken, anstatt unser Leben am Maßstab Seiner Worte zu prüfen. Die liberalen Theologen und viele Prediger unserer Tage wollen uns weismachen, dass wir die Worte Jesu über Jüngerschaft und Nachfolge nicht so verstehen dürfen wie es der Bibeltext sagt. Sie sagen, der Herr Jesus habe etwas anderes gemeint als Er offensichtlich sagte. Gerade weil die Lehren Jesus so unmissverständlich sind, stehen wir in Gefahr, die Aussage der Worte abzuschwächen oder zu verwässern. Der Meister sagte: „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht […]“ – Was meint der Herr Jesus, wenn Er solche Worte spricht, die uns beim ersten Hören sogar regelrecht abschrecken? Sollen wir wirklich unsere engsten Familienangehörigen und sogar unser eigenes Leben hassen, wenn wir Ihm nachfolgen wollen? In Mt 10,37 erklärt der Herr Jesus Seine eigenen Worte: „Wer Vater oder Mutter mehr lieb hat als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr lieb hat als mich, ist meiner nicht würdig;“ Wir werden in der Bibel unmissverständlich aufgefordert unsere Eltern zu ehren, unseren Nächsten zu lieben und als Jünger Liebe untereinander zu haben (Joh 13,34; Eph 6,1-3; Gal 5,14). Aber unsere Liebe zu unseren Nächsten muss im Vergleich zu unserer Liebe zu dem Herrn Jesus wie Hass erscheinen. Der Herr Jesus muss den ersten Platz in unserem Leben einnehmen und alle anderen Personen und Dinge stehen mindestens an zweiter Stelle. Auch nicht unser Dienst, die Sorge um die Versammlung/Gemeinde, usw. dürfen an erster Stelle stehen – auf dem Thron unseres Herzens muss allein der Herr Jesus sitzen. Wir sind zuerst dem Herrn Jesus unsere Liebe und unseren Gehorsam schuldig. Die Liebe zu unserer Familie, unserem Ehepartner oder zu unseren Freunden und Glaubensgeschwistern kann auch zum Hindernis werden, wenn es darum geht den Willen des Herrn zu tun. Weil der Herr Jesus das weiß, erinnert Er uns nochmal daran, die Prioritäten richtig zu setzen. Es geht dem Herrn nicht nur um andere Menschen, sondern auch um unser „eigenes Leben“. Ist es nicht oft so, dass unser eigenes Leben - unser Wohlstand, unserer Bequemlichkeit, unsere eigenen Interessen und viele andere Dinge uns wichtiger sind als unser Meister selbst? Jesus erklärt es uns an anderer Stelle: „Wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden!“ (Mt 10,37) Wirkliche Lebenserfüllung erfahren wir nur in der Hingabe an den Herrn Jesus. Wenn der Herr selbst nicht die „erste Liebe“ in unserem Leben bekommt, dann können wir nicht seine Jünger sein. Wir sind dann keine schlechten Jünger oder „halbe“ Jünger. Wir können nur Seine Jünger sein, wenn wir Ihn über alles lieben! #jesus #jesuschrist #jesuserlebt #follow #follower #followme #nachfolger #nachfolger #hate #father #mother #life #vater #mutter #leben #children #kinder #god #gott #bible #bibel #lk1426
- Herr, lehre uns beten.
„Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.“ (Lukas 11,1) Wir alle brauchen gute Vorbilder. Stell Dir einmal vor, Du wolltest ein neues Instrument spielen lernen – zu wem würdest Du gehen? Wahrscheinlich zu jemandem, der das Instrument sehr, sehr gut spielen kann und es versteht, es Dir beizubringen. Oder stell Dir vor, Du wolltest im Rahmen Deines Studiums einen Schwerpunkt auf Mathematik legen, um dort immer besser zu werden. Zu wem würdest Du gehen? Na, wahrscheinlich würdest Du nicht zu Deinem Professor für Sozialwissenschaften gehen, sondern zu dem Matheprof Deines Vertrauens. Der Herr Jesus war wieder einmal im Gebet gewesen als die Jünger zu ihm kommen und Ihn mit der Bitte konfrontieren: „Herr, lehre uns beten!“ Die Jünger haben den Herrn Jesus nie gefragt, dass Er sie predigen lehren solle oder Kranke zu heilen, obwohl Er das zweifellos gekonnt hätte. Aber gerade das Gebetsleben des Herrn Jesus muss für die Jünger so etwas besonderes gewesen sein, dass sie den Herrn Jesus bitten, sie beten zu lehren. Sie hatten offensichtlich gemerkt, welche Kraft von Seinem Gebetsleben ausging und welche Kraft Er immer wieder im Gebet schöpfte. Der Herr Jesus ist auch für Dich und mich das perfekte Vorbild, wenn wir beten lernen wollen! Jesus hat als abhängiger Mensch gezeigt, was es heißt ein intensives Gebetsleben zu führen und erhörliche Gebete an Seinen Vater im Himmel zu richten. Im Anschluss an die Bitte der Jünger, geht der Herr Jesus auch kurz darauf ein wie die Jünger nun beten sollten. Dabei ist Sein Gebet nicht als Mustergebet zu verstehen, dass wir immer genauso nachbeten sollten – aber die Schwerpunkte, die der Herr setzt, sind auch für uns wichtig: 1. In unseren Gebeten sollte es zunächst einmal um die Ehre Gottes, des Vaters gehen. 2. Dann zeigt der Herr Jesus, dass wir auch unsere natürlichen, körperlichen Bedürfnisse Gott anvertrauen dürfen. 3. Jesus zeigt den Jünger, dass sie immer wieder die Vergebung von Sünden nötig haben. 4. Und zuletzt macht Er ihnen klar, dass sie Bewahrung nötig haben, um nicht durch ihr „Fleisch“ in eine Falle gelockt zu werden und in Versuchung durch den Teufel zu fallen. Wenn wir wirklich den Wunsch haben zu Betern zu werden und beten zu lernen, dann müssen wir uns den Herrn Jesus und Sein Gebetsleben zum Vorbild nehmen! Er ist ein Beter par excellence. (1. Joh 2,6) #jesuserlebt #jesus #gott #god #christ #jesuschrist #gebet #prayer #pray #beten #vorbild #example #luk111 #goodexample #father #herr #lord #teacher #lehrer #lehreunsbeten #teachustopray #dautphe #marburg
- Ja, Vater!
„Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir!“ (Lukas 10,21b) Der Herr Jesus kam als verheißener Messias in diese Welt, um den Menschen zu zeigen wie Gott ist und um das Evangelium zu predigen. Er hatte sich vorgenommen von Ort zu Ort zu ziehen, um den Einzelnen mit der rettenden Botschaft zu erreichen. Aber anstatt freudiger Annahme, erlebte Er im Großen und Ganzen hasserfüllte Ablehnung! Doch trotz der Ablehnung und Seiner schlussendlichen Verwerfung durch Sein eigenes Volk, zeigt uns Jesus auf einzigartige Weise wie Er jeden Weg, jeden Umstand und selbst Seine eigene Verwerfung, aus der Hand Seines liebenden Vaters annimmt. Von Menschen abgelehnt, betet Er: „Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor Dir!“ Bei Seinem Dank im Leid, hat Er nicht die große Masse vor Augen, die Ihn ablehnt, sondern die Menge derer, deren Namen „im Himmel angeschrieben sind“. Der Herr Jesus weiß, dass Gott souverän über Allem steht und selbst das Leid und Seine eigene Verwerfung in Herrlichkeit verwandeln und zu Seiner eigenen Ehre benutzen kann. Auch in unserem Leben, gibt es oft Dinge, die uns traurig machen, die uns resignieren lassen wollen. Vielleicht gehst Du gerade durch Lebensumstände, die Du Dir niemals selbst ausgesucht hättest. Du erlebst eine langanhaltende Krankheit, ohne momentane Aussicht auf Besserung. Möglicherweise sind Deine Umstände in Deiner Familie für Dich nicht mehr zum Aushalten, weil alles drunter und drüber geht. Vielleicht bist Du von Menschen enttäuscht worden und Verbitterung möchte sich in Dir breit machen. Manch einer sehnt sich schon jahrelang nach einem Partner fürs Leben, aber wartet immer noch und es scheint nichts zu passieren. Dein Vater im Himmel versteht genau, was Du gerade empfindest und erlebst! Es gibt so viele Dinge, die anders laufen als wir uns das wünschen und ausmalen würden. Aber gerade an diesem Punkt, ist uns der Herr Jesus ein unfassbares Vorbild. Er hat ein uneingeschränktes „Ja, Vater!“ zu den Wegen, die Gott Ihn führt. Er hat Frieden in Seinem Herzen, trotz widrigster Umstände. Und was ich kaum fassen kann: Er ist voller Freude und kann Gott danken, weil Er weiß, dass Gott alles in den Händen hält und zu einem guten Ziel führt. Zu diesem Punkt möchte Gott uns führen: Ein „Ja“ zu Seinen Wegen zu finden und das nicht, weil wir uns „geschlagen geben“ und unser „Schicksal“ akzeptieren, sondern weil wir im Herzen wissen, dass Gott ein gutes Ziel verfolgt und über Allem steht! „Der Fels: Vollkommen ist sein Tun; denn alle seine Wege sind recht. Ein Gott der Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist er!“ (5. Mo 32,4) #jesuserlebt #jesus #gott #god #herr #lord #christ #christian #church #prayer #gebet #yes #ja #javater #love #liebe #acceptance #pray #beten #umstände #circumstances #lk1021
- Wachen und beten
„Petrus aber und die, die bei ihm waren, waren vom Schlaf beschwert;“ (Lukas 9,32a) „Und er stand auf vom Gebet, kam zu den Jüngern und fand sie eingeschlafen vor Traurigkeit.“ (Lukas 22,45) Beter stehen unter besonderer Beobachtung des Teufels. Offensichtlich weiß der große Widersacher Gottes sehr genau um die Macht des Gebetes Bescheid. Beter können, wie einmal gesagt wurde, „den Arm Gottes in Bewegung setzen.“ Und es ist tatsächlich so, dass Gott gibt, wenn wir beten. Auf der anderen Seite haben wir oft nichts, weil wir gerade nicht beten und bitten (Jak 4,2). Satan hat sich einmal als besonderer Engelsfürst erhoben, weil er selbst groß sein wollte und mit der ihm verliehenen Stellung nicht zufrieden war. Er wollte Gott gleich sein (Jes 14,14), aber als Folge und Strafe Gottes, ist er tief gefallen. Im Gegensatz dazu, machen sich Beter geradezu klein vor Gott, sie bekennen ihre Abhängigkeit und sind demütig vor ihrem Gott und Schöpfer. Genau das, scheint dem Teufel ein Dorn im Auge zu sein! Wenn wir die Wichtigkeit und Dringlichkeit des intensiven und regelmäßigen Gebets auch oft unterschätzen, der Teufel weiß ganz sicher darum. In der Begebenheit auf dem sogenannten „Berg der Verklärung“ (Lukas 9), schlafen die Jünger ein, währenddem der Herr Jesus betet und vor ihnen auf einzigartige Weise verwandelt wird und eine Unterhaltung mit Mose und Elia führt. Wenig später, im Garten Gethsemane (Lukas 22), schlafen dieselben Jünger wieder ein, währenddem der Herr Jesus betet. Diesmal ist Jesus mit tiefsten Leiden und dem vor ihm liegenden Kreuz beschäftigt. Jesus ist „betrübt bis zum Tode“, doch Seine Jünger sind voller Traurigkeit eingeschlafen. Kommt uns das nicht auch bekannt vor? Gerade dann, wenn wir beten wollen oder vielleicht schon im Gebet sind, macht sich Müdigkeit bei uns breit. Unsere Gedanken werden angefüllt von unerledigten und dringlichen Aufgaben. Das Telefon beginnt zu klingeln, eine WhatsApp Nachricht flattert rein, wir stellen eine Terminüberschneidung fest oder uns fällt etwas ein, was wir am besten schon gestern erledigt hätten. Manchmal ist es auch so, dass unsere Gedanken gerade dann, wenn wir auf den Knien zum Gebet sind, auf „Phantasiereise“ gehen. Der Teufel schießt einen „feurigen Pfeil“ nach dem anderen ab (Eph 6,16), um uns sprichwörtlich im geistlichen Kampf „in die Knie zu zwingen“. Dabei ist das wichtigste Bewahrungsmittel in diesem Kampf gerade auf den Knien, im Gebet, zu finden! Der Herr Jesus sagt seinen Jüngern, „Wacht und betet, damit ihr nicht Versuchung kommt.“ (Mt 26,41) Wir müssen wirklich hellwach sein, um die Angriffe des Teufels zu erkennen und diesen nicht zu erliegen. Und in diesen Angriffen lasst uns umso mehr „Kniearbeit“ leisten, um als Überwinder aus den Situationen heraus zu gehen! Gebet erfordert geistliche Disziplin, aber es lohnt sich! Bete am besten so, dass Du Dich selbst dabei hörst, dann wird es Dir leichter fallen, Dich zu konzentrieren. #jesuserlebt #jesus #gott #god #pray #prayer #gebet #beten #devil #satan #teufel #wachen #mt2641
- Gebet verändert den Beter!
„Und während er betete, wurde das Aussehen seines Angesichts anders und sein Gewand weiß, strahlend.“ (Lukas 9,29) Zu Beginn unserer Ehe, schenkte mir meine Frau ein Bild mit folgendem Textinhalt: „Gebet verändert mehr als nur die Situation, es verändert dich.“ Genau das geschah mit dem Herrn Jesus als Er auf dem sogenannten „Berg der Verklärung“ betete. Das „Aussehen seines Angesichts“ wurde anders und sein Gewand fing an weiß zu strahlen. Jesus wurde vor den Augen von Petrus, Jakobus und Johannes verherrlicht. Gebet verändert zuerst den Beter. Wenn wir Gemeinschaft mit Gott im Gebet haben, „uns Ihm nahen“ (Jak 4,8), werden wir nachhaltig geprägt und verändert. Die Gegenwart Gottes lässt uns nicht so wie wir sind, sondern Gott hat das Ziel, uns immer mehr so zu verändern, dass wir Seinem Sohn gleichen. „Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend, werden verwandelt nach demselben Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, als durch den Herrn, den Geist.“ (2. Kor 3,18) Wenn wir im Gebet stille vor Gott werden, dann ist es oft, dass Gott uns etwas von sich selbst, dem Herrn Jesus und Seiner Herrlichkeit zeigt. Du liest die Bibel unter Gebet und erlebst, dass „Gott sich Dir naht“ (Jak 4,8), währendem Du Dich Ihm nahst. Hanna, die Mutter des kleinen Samuels, war traurig, verletzt und ohne Hoffnung als sie sich zurückzog, um „lange vor dem Herrn“ zu beten (1.Sam 1,12). Sie brachte keine Worte hervor und doch schüttete sie ihr Herz in Gedanken vor Gott aus. Wenig später war alles anders, Gott hatte Hanna verändert, sie hatte neuen Mut geschöpft, konnte wieder essen und „ihr Angesicht war nicht mehr dasselbe“ (1.Sam 1,18) – und das, obwohl sie den erbetenen Sohn noch nicht in den Händen hielt. Hast Du die Angewohnheit ins Gebet zu gehen, wenn Du niedergeschlagen, entmutigt, vielleicht auch missmutig, ärgerlich oder traurig bist? Auch wenn sich deine Situation vielleicht (noch) nicht ändert - Gott möchte Dich verändern und Dir Seine Blickrichtung auf deine Umstände geben. Gottes Ziel ist es, dass in unserem Leben immer mehr von den Charakterzügen Jesu sichtbar wird. Geh dazu ins Gebet und nimm Deine Bibel mit, damit Gott Dich verändern kann. #jesuserlebt #herz #heart #broken #wounded #verletzt #gebrochen #heilung #god #gott #jesus #herr #lk929 #pray #prayer #gebet #hanna #bibel #bible #biblestudy #veränderung #change #dautphe #marburg #glory












