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- Was soll Gott für Dich tun?
Der Herr Jesus war gerade auf Seinem letzten schweren Weg nach Jerusalem. Die Straßen der Stadt waren von Menschen gesäumt, doch Jesus war das Rufen eines Mannes am Straßenrand nicht entgangen. Ein blinder Bettler rief immer wieder Seinen Namen: "Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner!" Was die Anführer der Menschenmenge als lästige Störung empfanden, war für den Herrn Jesus ein wichtiger Grund, Seine Reise zu unterbrechen, um mit diesem Mann zu sprechen. Von einigen hilfsbereiten Menschen zu dem Herrn Jesus gebracht, stellt Er Ihm eine Frage, um die es auch jetzt geht: "Was willst Du, dass ich Dir tun soll?" (Lk 18,41) Fragst Du Dich beim Lesen auch, warum Jesus gerade diese Frage stellt? Es war doch klar, dass dieser Mann wieder sehen wollte und Jesus wusste es. Nichts konnte für ihn wichtiger sein, als sein Augenlicht zurückzubekommen. Und doch stellt der Herr Jesus diese Frage. Das ist eine Lektion. Obwohl Gott alles von uns weiß - Er kennt Dich und mich in- und auswendig - möchte Er von uns wissen, was wir empfinden und was wir ganz konkret von Ihm haben möchten. Gott ist der "Herzenskenner aller" (Apg 1,24), der Deine Lebensumstände und Herausforderungen durch und durch kennt und trotzdem Interesse daran hat, dass Du Ihm sagst wie es Dir geht. Vor einigen Tagen war am Fahrrad unserer kleinen Tochter die Kette abgesprungen. Sofort wusste ich, dass ich das Fahrrad reparieren musste, damit sie weiter Radfahren konnte. Und doch habe ich mich darüber gefreut, als sie zur mir kam, mir ihr Problem erzählte und mich bat das Fahrrad zu reparieren. Genau das möchte der Herr Jesus von Dir und mir. Manchmal ist es gar nicht so einfach, konkret zu formulieren, was unser Problem oder Anliegen ist. Ich möchte von dem blinden Bartimäus lernen: "Herr, dass ich wieder sehend werde." Bartimäus war sich offensichtlich in dem Moment bewusst, dass dieser Jesus die Macht hatte ihm zu helfen. Wenn wir zu Gott beten, haben wir es mit einem allwissenden, aber auch allmächtigen Gott zu tun. Dem Herrn Jesus ist "alle Gewalt gegeben, im Himmel und auf der Erde." (Mt 28,18) Keines Deiner Probleme ist zu groß für Gott! Sag ihm alles. #gottkann #problem #jesuserlebt #gebet
- Nicht lässig werden
»Verflucht sei, wer das Werk des Herrn lässig treibt.« Jeremia 48,10 Das Werk des Herrn ist so wichtig, dringend, erhaben und Ehrfurcht gebietend, dass ein Fluch auf jedem liegt, der es nachlässig tut. Gott, der das Beste will und auch verdient, kann Faulheit, Zögern, Halbherzigkeit und schlampige Methoden nicht ertragen. Wenn wir an die unendlich wichtigen Dinge denken, um die es geht, wundert uns das nicht. Im Herbst 1968 gab ein junger Christ in Prag einem anderen jungen Tschechen namens Jan Palach Zeugnis. Jan zeigte aufrichtiges Interesse, worauf der Christ ihm versprach, ein Neues Testament vorbeizubringen. Er war voller guter Absichten, ließ aber Wochen verstreichen, bevor er das Neue Testament überhaupt besorgte. Dann schob er es immer wieder auf, es vorbeizubringen. Am 16. Januar 1969 stand Jan Palach auf dem Wenzelsplatz, übergoss sich mit Benzin und verbrannte sich. Er hat es nicht mehr erlebt, das ihm versprochene Neue Testament auch nur zu sehen. Gute Vorsätze sind nicht genug. Es wird oft gesagt, dass die Straßen der Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert sind. Aber durch sie wird die Arbeit nicht getan. Sie müssen in Taten umgesetzt werden. Im Folgenden einige Möglichkeiten, wie das geschieht: Erstens: Lehnen wir es niemals ab, wenn der Herr uns deutlich macht, eine x-beliebige Tat oder einen Dienst für Ihn zu tun. Wenn Er Herr ist, haben wir Ihm ohne Wenn und Aber zu gehorchen. Zweitens: Schieben wir die Sache niemals auf. Verzögerungen sind tödlich. Sie rauben anderen Hilfe und Segen und erfüllen uns mit Schuld und Gewissensbissen. Drittens: Tun wir es sorgfältig. »Alles, was deine Hand zu tun findet, das tue mit deiner Kraft« (Prediger 9,10, Elberfelder Fußnote). Wenn es überhaupt zu tun wert ist, dann ist es auch wert, gut getan zu werden. Schließlich: Tun wir es zur Ehre Gottes. »Ob ihr nun esset oder trinket oder irgendetwas tut, tut alles zur Ehre Gottes« (1. Korinther 10,31). Wir sollten alle mit der Gesinnung von Amy Carmichael (1867– 1951, englische Indienmissionarin und Dichterin) erfüllt sein, die schrieb: »Die Gelübde Gottes sind auf mir. Ich kann mich nicht aufhalten, mit Schatten zu spielen oder irdische Blumen zu pflücken, bis ich mein Werk getan und darüber Rechenschaft abgelegt habe.« #lässig #heute #keinaufschub #jetzt #zeugnis #evangelium #jesuserlebt
- Der Prophet Obadja 3 – Saat und Ernte 1
„Denn der Tag des Herrn ist nahe über alle Nationen: Wie du getan hast, wird dir getan werden: dein Tun wird auf dein Haupt zurückkehren.“ (Obadja V.15) Säen und Ernten sind Tätigkeiten, die ein Landwirt jedes Jahr neu ausübt. Im Frühling bereitet er den Boden vor, streut Saatgut aus und im Herbst kann er die Ernte einfahren. Im Leben der Menschen ist das ähnlich, besonders wenn es um die Beziehung zu Gott geht. Hast Du eine Beziehung zu Gott? Darauf gibt es nur zwei Antworten: Die Eine lautet: Nein. Dann lass dir sagen: „Komme heute und ändere diesen Status. Bring dem Herrn Jesus deine Schuld, bitte Ihn um Vergebung deiner Sünden und glaube an ihn.“ „Glaube an den Herrn Jesus und du wirst errettet werden, du und dein Haus.“ (Apg.16,31) Gottes Sohn, Jesus Christus, starb vor ungefähr 2000 Jahren am Kreuz für die Sünden aller, die an Ihn glauben und schenkt ihnen ewiges Leben. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ (Joh.3,16) Wenn Du nicht glaubst, geht es dir wie den Edomitern in unserem Eingangsvers. Sie waren nicht zu Gott umgekehrt und ernteten nun das Gericht, ausgesprochen durch den Propheten Obadja. Das bedeutet, dass Gott dich für dein Tun strafen muss. Du wirst die Ewigkeit getrennt von Ihm in der Hölle verbringen. Diesem Gericht entkommst Du nicht, deshalb die dringende Bitte: „Komm heute zum Herrn Jesus!“ „Und ebenso wie es dem Menschen gesetzt ist einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“ (Heb.9,27) #obadja #saatundernte #gericht #jesuserlebt #gericht #ewigkeit
- Begegnungen mit Jesus - Wie vier Männer vollen Einsatz zeigen
Lies Markus 2,1-12 Kapernaum. Jesus Christus ist in einem Haus und predigt. Viele sind gekommen, um Ihn zu hören. So viele, dass nicht alle ins Haus passen. Absolut überfüllt. Die Menschen drängeln sich vor der Tür. Nichts zu machen. Kein Durchkommen! Da laufen vier Männer auf das Haus zu. Sie tragen auf einer Bahre einen Gelähmten. Vier Mann, vier Ecken. Sie haben ein Ziel. Ihr kranker Freund soll eine Begegnung haben. Eine Begegnung, die ihm die Kraft für seine Beine wieder gibt. Koste es was es wolle. Sie hatten gehört, dass dieser Wanderprediger, der Jesus genannt wurde, solche Wunder tun kann. Der Entschluss war schnell gefasst. Doch jetzt haben sie ein Problem. Kein Durchkommen! Wer glaubt, dass sie entmutigt die Kehrtwende machen, hat sich getäuscht. So schnell geben sie nicht auf. Es muss doch einen Weg geben! Ihr gelähmter Freund muss eine Begegnung mit diesem Jesus haben. Die Entscheidung ist schnell gefallen. Das Dach! Sie packen die Trage und schleppen ihren Freund mit viel Anstrengung da hoch. Dann fangen sie an das Dach abzudecken. Was für ein Bild muss das gewesen sein! Einfach das Dach abdecken. Drinnen schauen sie zur Decke. Was sind das für Geräusche? Putz rieselt auf die Anwesenden. Was ist da los? Was soll das? Immer größer wird das Loch, bis…, - bis die Vier eine Trage an einem Seil herablassen. Geschafft! Auf der Trage liegend, hat ihr Freund jetzt die heiß ersehnte Begegnung. Und nicht nur das! Als ein von Sünden befreiter Mensch, geht dieser Mann auf seinen eigenen Beinen, die Trage unter dem Arm davon. Diese Aktion hatte sich echt gelohnt. Du kennst doch auch Personen, von denen Du weißt, dass sie eine Begegnung mit dem Herrn haben müssen, oder? Wie der Gelähmte, der allein nicht gehen konnte. Personen, von denen Du Dir wünscht, dass sie auch erleben, was Du erlebt hast. Sündenvergebung! Weißt Du, was ich mir wünsche? Ich wünsche mir, dass ich von diesen vier Männern lerne. Beharrlichkeit und die Bereitschaft, Strapazen auf mich zu nehmen, um Menschen zu Christus zu führen! Darin habe ich oft versagt, möchte mich aber durch das beeindruckende Vorbild der Männer neu motivieren lassen. Du auch? #jesuserlebt #freund #begegnung
- Die 7 Sendschreiben - Sardes
„Ich kenne deine Werke, dass du den Namen hast, dass du lebst, und du bist tot.“ (Offenbarung 3,1) Das muss bei den Briefempfängern in Sardes eingeschlagen haben wie eine Bombe. Mit einem Schlag wurde ihre geistliche Fassade aufgedeckt und es zeigte sich die Realität. Wie würde ein Brief an die Gemeinde in Deinem und meinem Ort heute aussehen? Sind wir geistlich tot und verstecken uns nur noch hinter einer geistlichen Fassade? Die Gläubigen in Sardes mussten sich diese Zeilen gefallen lassen, bekamen aber gleichzeitig einen Auftrag an die Hand: „Sei wachsam und stärke das Übrige, das sterben will“ (Offenbarung 3,2). Dieser Auftrag gilt auch uns heute. Leider müssen wir Christen bekennen, dass wir es uns in unserer eigenen Komfort-Zone sehr bequem gemacht haben. Dabei kommt das geistliche Leben zum Erliegen. Wir werden nicht nur aufgefordert wieder aufzuwachen, sondern auch „das Übrige zu stärken, das sterben will.“ Das heißt, wir sollen aktiv werden und unsere Aufgaben ausführen, die der Herr Jesus uns gegeben hat. In der Geschichte der Kirche kann man das Sendschreiben an Sardes der Reformationszeit vom 16. bis zum 18. Jahrhundert zuordnen. Letztendlich besteht aber das Prinzip dieses Briefes bis zum Kommen des Herrn weiter fort und betrifft somit auch uns heute. In Vers 3 wird den Gläubigen in Sardes dann erklärt, was sie tun sollten: Gedenken, bewahren und Buße tun. Im zweiten Teil des Verses wird ein Dieb erwähnt, der unerwartet und unerwünscht kommen wird. Einige leiten hieraus ab, dass das Kommen des Herrn Jesus für uns Gläubige genauso stattfinden wird, aber das betrifft mehr die Sichtweise der Ungläubigen. Wir als Gläubige erwarten den Herrn mit Freuden. Wenige Namen in Sardes hatten “ihre Kleider nicht besudelt” (Vers 4). Mit diesen identifiziert sich der Herr Jesus. Mit den Wenigen, die es wert sind. Kann Er sich auch mit mir und mit Dir identifizieren? Welche Wertschätzung haben wir gegenüber anderen Gläubigen? „Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden … … und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater.“ (Offenbarung 3,5) #sardes #lebendtod #sendschreiben #sterben #fassade #jesuserlebt
- Der Herr wird Rettung schenken!
„Es soll aber geschehen, dass ein jeder, der den Namen des Herrn anruft, gerettet wird.“ (Röm 10,13). Warum rufe ich nicht seinen Namen an? Warum laufe ich zu diesem oder jenem Nachbarn, wenn doch Gott so nahe ist und den leisesten Ruf hört? Warum setze ich mich hin, zerbreche mir den Kopf und versuche, selbst einen Ausweg aus der Not zu finden? Warum wälze ich nicht sofort mich selbst und meine Last auf den Herrn? Der direkte Weg ist der kürzeste — warum also laufe ich nicht sogleich zu dem lebendigen Gott? Von Menschen und menschlichen Mitteln werde ich immer vergeblich Hilfe erwarten. Bei Gott aber werde ich sie finden, denn hier steht sein königliches „ein jeder ... gerettet wird“. Ich brauche nicht zu fragen, ob ich ihn anrufen darf oder nicht, denn dieses Wort „ein jeder“. schließt alle Menschen ein. „Ein jeder“ — das bin auch ich. Es gilt jedem, der Gott anruft. Ich will deshalb dieses Wort befolgen und sofort den gnädigen und wunderbaren Herrn anrufen, der eine so weitreichende Verheißung gegeben hat. Mein Fall ist dringend. Ich weiß nicht, wie mir geholfen werden kann. Aber das geht mich nichts an. Er, der das Versprechen gegeben hat, wird auch Mittel und Wege finden, es zu halten. Meine Aufgabe ist es, seinen Geboten zu gehorchen, nicht, ihm Vorschriften zu machen. Ich bin sein Knecht, nicht sein Berater. Ich rufe ihn an, und er wird mich erretten. #rettung #herr #beten #gott #jeder #duauch #spurgeon #jesuserlebt
- Der Prophet Obadja 2 - Schadenfreude
„Und du solltest nicht auf den Tag deines Bruders sehen* am Tag seines Missgeschicks und dich nicht freuen über die Kinder Juda am Tag ihres Untergangs.“ Obadja V.12 *Fußnote Elberfelder Bibelübersetzung: d.h. mit Vergnügen/Schadenfreude sehen Ein Sprichwort lautet: Schadenfreude ist die schönste Freude! Schadenfreude ist das Freuen über das Unglück oder Missgeschick anderer (Quelle: Wikipedia). Kann das denn wirklich die schönste Freude sein? Was sagt die Bibel dazu? Gibt es für Gläubige nicht andere und bessere Gründe für Freude? Aus dem Propheten Obadja lernen wir: Schadenfreude ist nicht gut! Das Volk Israel lebte in schlechten Umständen. Armut, Nöte und Flüchtlingsdasein kennzeichnete ihren Alltag (Obadja V. 10-14) und das Brudervolk Edom hatte seine Freude daran, sie leiden zu sehen. Deshalb musste Obadja das Gericht Gottes über sie aussprechen. Wie sieht das heute aus? Da ist ein Klassenkamerad oder ein Arbeitskollege, der Dich ständig ärgert. Dann plötzlich widerfährt ihm ein Unglück (z.B. Krankheit, Armut). Wie reagieren wir? Denken wir nicht leider viel zu oft: „Das geschieht ihm jetzt recht!“ Die Bibel hat dazu in Sprüche 17 Vers 5b eine klare Botschaft: „Wer über Unglück sich freut wird nicht für schuldlos gehalten werden (o. ungestraft bleiben)“ Deshalb wollen wir uns anspornen, nicht dem oben genannten Sprichwort nachzukommen, sondern uns viel mehr an guten Dingen erfreuen: Freude über Kinder: „Ein weiser Sohn erfreut den Vater.“ (Spr. 10,1) Freude an Gastfreundschaft: „Und er stieg eilends herab und nahm ihn auf mit Freuden.“ (Lk. 19,6) Freude am Herrn im Himmel: „...aber ich werde euch wiedersehen, und euer Herz wird sich freuen.“ (Joh.16,22) Freude am Gebet: „...indem ich für euch alle das Gebet mit Freuden tue.“ (Phil.1,4b) #Schadenfreude #Obadja #Sprichwort #jesuserlebt
- Lass Dich warnen!
„Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und werden ihn nicht finden und werden zu sterben begehren, und der Tod flieht vor ihnen.“ (Off.9,6) Heutzutage sprechen viele vom „lieben Gott“. Das ist auch unbedingt richtig, denn Gott zeigt uns in Seinem Wort, dass Er ein Gott der Liebe ist. Ja mehr noch, Er selbst ist Liebe (1.Joh.4,8). “Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.” (Joh.3,16) Doch ist da auch die andere Seite, die Gottes Wort nicht verschweigt. Für alle Menschen, die das Rettungsangebot Gottes ablehnen, steht am Ende des Lebens einmal das Gericht. Gott ist auch heilig und gerecht. Er kann Sünde und Ungerechtigkeit nicht sehen und wird sie deshalb richten. „Und ebenso wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,“ (Heb.9,27) Das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung, gibt uns einen Einblick in diese Gerichtszeit, die über diese Erde und die ungläubigen Menschen kommen wird. Es wird eine Zeit sein, in der die Menschen gequält werden mit schrecklichen Schmerzen, sodass sie sich sogar wünschen zu sterben, doch „der Tod flieht vor ihnen“. Kannst Du Dir das vorstellen? In einem weiteren Gericht werden mächtige Engel dafür sorgen, dass ein Drittel der gesamten Weltbevölkerung stirbt. Eine unvorstellbare Zahl. Und trotz allem lesen wir: „Und sie (die Menschen) taten nicht Buße von ihren Mordtaten noch von ihren Zaubereien noch von ihrer Hurerei noch von ihren Diebstählen.“ (Off.9,21) Gott wird zu Seinem Recht kommen und Sein Reich aufrichten, wo es keine Sünde und keine Ungerechtigkeit mehr geben wird. Jedes Geschöpf wird Seine Regierung dann anerkennen müssen. „Denn es steht geschrieben: So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir wird sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen.“ (Röm.14,11) Deshalb warte nicht länger. Komm heute und nimm das Opfer des Herrn Jesus für Dich im Glauben an und Du wirst nicht ins Gericht kommen. Er hat das ganze Gericht Gottes am Kreuz auf Golgatha für Dich getragen! #gericht #tod #qual #rettung #gnade #jesuschristus #jesuserlebt
- Die 7 Sendschreiben - Thyatira
“Und ich gab ihr Zeit, damit sie Buße tue, und sie will nicht Buße tun von ihrer Hurerei.” (Off 2,21) Die Zeit Thyatiras ist wohl die dunkelste in der ganzen Kirchengeschichte (ca. 600 – 1500). Aber da wo Finsternis ist, strahlt vorhandenes Licht viel heller hervor. Wenn die Kirche bisher unter dem Schutz des Staates stand, schwang sich die römische Kirche jetzt dazu auf, selbst über die Welt zu herrschen. Mit der Wahl Gregor des Großen (ca. 590), wurde der Papsttitel exklusiv für römische Bischöfe reserviert. Und damit etablierte sich das Papsttum (Prophetin Jesabel) in der Kirche. Doch gerade in diesem Sendschreiben stellt sich Jesus als der “Sohn Gottes” vor, der auch der “Sohn über sein Haus” ist (Hebr 3,6) und damit auch das alleinige Fundament der Gemeinde auf der Erde (Mt 16,18). Das Papsttum maßt sich seit dieser Zeit den alleinigen Anspruch an, lehren zu können. Es verführt dabei die Christenheit. So wurde eine irrige Heilslehre über die 7 Sakramente entwickelt, die Marienverehrung wurde eingeführt und es wird zu Heiligen gebetet und Reliquien verehrt. Alles das ist dem Wort Gottes entgegengesetzt! Doch Gott sei Dank gab es auch in dieser Zeit treue Gläubige, die der Herr Jesus mit ihren Werken, ihrem Glauben, dem Dienst und dem Ausharren für Ihn anerkennen konnte. Beschäftige Dich einmal mit den Waldensern, die in dieser Zeit den Irrlehren der römischen Kirche widerstanden. Möchtest Du dem Herrn Jesus auch konsequent nachfolgen? Geh dabei aufs Ganze. Erschreckend ist, dass der Herr Jesus dieser Gemeinde Zeit gab Buße zu tun, doch sie nicht wollte. Je länger Er wartete, desto mehr kam das Böse zum Vorschein. Bist Du bereit Buße zu tun, wenn der Herr Dich auf etwas Böses in Deinem Leben aufmerksam macht? Über Thyatira und alle seine Anhänger, wird Gott einmal ein schreckliches Gericht bringen. Du findest dieses Gericht z.B. in Off 17+18 beschrieben. Die treuen Überwinder werden vom Herrn selbst belohnt. Er wird sie nicht nur vor den Gerichten bewahren und in den Himmel entrücken (vgl. der “Morgenstern”), sondern selbst zu Ausführenden in dem Gericht machen. Sie werden mit Ihm herrschen! (vgl. Ps.2) #sendschreiben #offenbarung #buße #thyatira #gericht #jesuserlebt
- Du musst fliehen!
Normalerweise werden wir als Christen in unserem Land nicht verfolgt. Es gibt auch nur sehr selten schwere Unwetter, vor denen wir vielleicht fliehen müssten. Allerdings kann es sein, dass Sünde dich verleiten und zu Fall bringen will. Dann ist Flucht eines der besten Mittel, um nicht zu sündigen. Eines der anschaulichsten Beispiele dafür, findest du in 1.Mose 39 im Leben Josephs. Als er im Haus des Potiphar dient, wird er mehrfach von dessen Frau verführt. Er bleibt immer wieder standhaft und will Gottes Gebote nicht übertreten. Doch dann kommt die Versuchung immer näher und schließlich hält sie ihn sogar an seinem Gewand fest. Joseph tut das einzig richtige: „Er aber ließ sein Gewand in ihrer Hand und floh und lief hinaus.“ (1.Mo.39,12) Wir finden einen sehr ähnlichen Gedanken auch noch einmal im Neuen Testament in 1.Kor.6,18. Dort schreibt Paulus an die Korinther: „Flieht die Hurerei!“ Es muss nicht unbedingt um sexuelle Sünde gehen, die so offensichtlich auftritt. Da gibt es auch ganz andere Dinge, die uns zur Sünde verleiten können. Sobald dein Gewissen anschlägt und du merkst, dass du zu etwas verleitet wirst, was du nicht tun möchtest, mach es wie Joseph: Lauf weg! Das kann natürlich sehr schwierig werden, wenn du nicht alleine bist, sondern andere dich sehen. Bitte den Herrn Jesus um Kraft - auch dann, wenn du in einer Gruppe bist, auf Ihn zu hören. Er will dir die Kraft dazu geben und du kannst ein Zeugnis für Ihn sein. Er will auch in der neuen Woche bei dir sein. Stehe treu zu Ihm. Dafür wünschen wir dir Gottes Segen! #joseph #sünde #fliehen #runaway #jesuserlebt
- Wie ein einfacher Gesprächsbeginn weitreichende Folgen hat - Begegnungen mit Jesus
Lies Johannes 4,1-42 “wer irgend aber von dem Wasser trinkt, dass ich ihm geben werden, den wird nicht dürsten in Ewigkeit” Er setzt sich an einen Brunnen. Es ist Mittag. Jesus Christus ist auf der Durchreise und macht eine Pause. Die Reise hat Ihn ermüdet. Seine Jünger hat Er in die Stadt geschickt, um Essen zu besorgen. Da kommt eine Frau. Sie kommt aus der Stadt Samaria und möchte Wasser holen. Der Herr beginnt ein Gespräch mit ihr. „Gib mir zu trinken!“ Die Frau wundert sich. „Wie bittest du, der du ein Jude bist, von mir zu trinken, die ich eine samaritische Frau bin?" So entwickelt sich eine Unterhaltung. Eine Unterhaltung über lebendiges Wasser. Lebenswasser, das die wahren Bedürfnisse dieser Frau dauerhaft stillen kann. Eine Unterhaltung über ihr sündiges Leben, über den wahren Gottesdienst und über den Messias. Es ist eine Unterhaltung mit weitreichenden Folgen. Für die Frau selbst und für die Stadt in der sie lebte… Aber warum ist das so? Was war das Geheimnis in diesem Gespräch? „Gib mir zu trinken!“ Der Herr hatte wirklich Durst. Aber es ging Ihm bei dieser Bitte nicht darum, seinen Durst zu stillen. Es ging Ihm nie um Seine persönlichen Bedürfnisse! Er sah den Durst dieser Frau! Fünf Männer hatte sie gehabt. Jetzt lebte sie mit einem zusammen, der nicht ihr Ehemann war. Keiner dieser Männer war in der Lage ihren Durst nach Liebe, nach Geborgenheit, nach Erfüllung zu stillen. Aber Er, Er konnte es. Er hatte Lebenswasser für sie! Sein echtes Interesse an ihrer Seele, war das Geheimnis dieser Unterhaltung. Sie öffnete sich Ihm, weil sie Sein echtes Interesse an sich selbst empfand. Jeden Tag führst Du Gespräche. Jeden Tag begegnen Dir Menschen mit Bedürfnissen. Was motiviert dich, wenn Du dich unterhältst? Das weiß ich natürlich nicht. Aber ich weiß, wie es bei mir ist. Meistens möchte ich meine eigenen Bedürfnisse stillen. Ich möchte mich selbst mitteilen. Es geht mir bei dem, was ich sage, um mich selbst. Ich wünsche mir, mehr zu sein, wie Er ist. Mein eigenes Bedürfnis zurückzustellen und das Bedürfnis meines Gesprächspartners in den Blick zu bekommen. So können Gespräche mit einem alltäglichen Inhalt zu Gesprächen mit weitreichenden Folgen werden. Das ist echte Seelsorge! #wasser #seelsorge #jesus #leben #jesuserlebt #durst
- Schwärzlich
“Seht mich nicht an, weil ich schwärzlich bin,” - Hohelied 1,6 Je mehr ein Christ heranreift, desto mehr schämt er sich seiner Sünden, weil ihm die Sünde so hassenswert erscheint. Wenn er sich im Licht Gottes sieht, verabscheut er sich viel mehr, als andere es tun. Der Christ aber jagt der Heiligkeit nach und hasst die Sünde. Er kann auch nicht den kleinsten Fleck der Sünde an sich dulden. Er weiß, was Sünde wirklich ist. Ein Mensch, der Gott nicht kennt und fürchtet, übertritt alle seine Gebote, ohne dass ihn sein Gewissen verklagt. Aber ein Liebling des Himmels, der an der königlichen Tafel sitzen darf, der die ewige Liebe Gottes an sich selbst erfahren hat, kann es nicht ertragen, auf irgendeinem “Weg der Mühsal” zu gehen, der den Heiligen Geist betrüben und dem Namen Christi zur Unehre gereichen könnte. Eine “kleine” Sünde, wie die Welt es nennt, ist für einen wahrhaftigen Christen eine große Sünde. Ich frage euch nun, ob ihr wisst, was es bedeutet, bekümmert zu sein, weil ihr in euren Worten unbesonnen wart? Wisst ihr, was es ist, sich an die eigene Brust zu schlagen, weil ihr zornig wurdet? Vielleicht wurdet ihr gereizt, aber immerhin, ihr wurdet erregt und redetet unbedacht. Hast du je eine schlaflose Nacht verbracht, weil du im Geschäft ein Wort geäußert oder etwas getan hattest, das du nach reiflicher Überlegung nicht rechtfertigen konntest? Kommen dir nie die Tränen, wenn du dich deinem Herrn nicht als ähnlich erweist und da fehlst, wo du gehofft hattest, richtig zu handeln? Ich würde wenig um deine Gottseligkeit geben, wenn du nie solche Erfahrungen gemacht hättest. Buße ist ebenso ein Kennzeichen des Christen wie der Glaube. Denke nicht, dass wir mit der Buße fertig sind, wenn wir zu Christus kommen und die Vergebung unserer Sünden empfangen durch das Blut, das einst zur Sühnung floss. Nein, wir werden Buße tun, solange wir sündigen und solange wir der Reinigung bedürfen. Solange Sünde vorhanden ist oder uns eine Neigung zu irgendeiner Art von Sünde umlauert, wird uns die Gnade Gottes veranlassen, die Sünde zu verabscheuen und uns ihretwegen vor dem Allerhöchsten zu demütigen. (CHS) #sünde #gott #buße #jesuserlebt #spurgeon












