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- Für alle sichtbar
„Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig;“ (Kol.2,9) Im 1. Kapitel des Kolosserbriefs finden wir eine überragende Beschreibung von Jesus Christus, dem Sohn Gottes (Verse 15-20). Diese Verse sind so inhaltsreich, dass man sie mehrmals lesen muss, um sie nur ansatzweise zu begreifen. Wir sehen in diesen Versen etwas von den herrlichen Eigenschaften Gottes. In Vers 19 heißt es dann: „Denn es war das Wohlgefallen der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen…“. Damit ist der Sohn Gottes gemeint. Was auf den ersten Blick etwas schwierig klingt, wird im 2. Kapitel erklärt (V.9). Mit „Fülle“ ist die „Gänze“ oder „Gesamtheit“ Gottes gemeint. Ist gibt keine Eigenschaft Gottes, die wir nicht im Herrn Jesus finden: Seine Vollkommenheit, Allmacht, Heiligkeit, Gerechtigkeit, Sündlosigkeit und Liebe sind nicht „nur“ bei Gott, dem Vater, zu finden, sondern auch in Seinem Sohn, und zwar leibhaftig. Jesus Christus hat als Mensch auf dieser Erde alles von Gott gezeigt, mit dem einen großen Ziel: „...alle Dinge mit sich zu versöhnen – indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes“ (V.20). #gott #jesuschristus #fülle #vollkommen #allmacht #liebe #vater #sohn #jesuserlebt
- Ein Opfer für alle Sünden
„Und jeder Priester steht täglich da, verrichtet den Dienst und bringt oft dieselben Schlachtopfer dar, die niemals Sünden wegnehmen können. Er aber, nachdem er ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht hat, hat sich auf immerdar gesetzt zur Rechten Gottes, …“ (Heb.10,11+12) Im Alten Testament lesen wir davon, wie die Priester täglich mit dem Opferdienst beschäftigt waren. Immer wieder mussten Tiere geschlachtet und zum Opferaltar gebracht werden. Allein jeden Tag zwei Lämmer als beständiges Opfer am Eingang der Stiftshütte (2.Mo.29,38). Dazu kamen noch viele weitere Opfer, von denen wir im dritten Buch Mose lesen. Es waren also mehrere hundert Opfer pro Jahr. Doch sie alle konnten niemals Sünden wegnehmen, wie uns der Hebräerbrief deutlich sagt. Alle diese Opfer waren ein Erinnern an die Sünden (Heb.10,3). Aber dann sehen wir ein Opfer, bei dem alles anders ist: Jesus, der Sohn Gottes, kommt als sündloser Mensch auf die Erde und gibt sich selbst als Opfer hin am Kreuz von Golgatha! Er hat nur dieses eine vollkommene Opfer gebracht, um alle Sünden der Welt zu sühnen. Es ist kein weiteres Opfer mehr nötig. Niemals. #opfer #sünde #lammgottes #jesuschristus #sühnung #vergebung #jesuserlebt
- Zwei Naturen
“Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.” (Joh.3,6) Wer an Jesus Christus und sein Erlösungswerk glaubt, wird von neuem geboren. Durch das Wort Gottes ruft der Heilige Geist in ihm neues, ewiges Leben hervor. Der Gläubige hat nun eine neue Natur und möchte das tun, was Gott gefällt. Doch etwas verändert sich nicht: das Fleisch. Damit ist die alte, sündige Natur gemeint, die jedem Menschen anhaftet, weil er ein Nachkomme Adams ist. Solange der Christ auf der Erde lebt, hat er mit dieser sündigen Natur zu tun. Sie will ihn immer wieder zum Sündigen verleiten. Der Gläubige besitzt also zwei Naturen, die mit den beiden Geburten verknüpft sind, die er erlebt hat: Bei der natürlichen Geburt hat er die Sünde von seinen Eltern «geerbt» (Psalm 51,7). Sie ist die Quelle seiner bösen Gedanken, Worte und Taten. Wenn in ihm die alte Natur zum Zug kommt, kann er nur sündigen. Bei der Neugeburt hat der Gläubige das neue, ewige Leben bekommen. Es weckt in ihm die Liebe zu den Kindern Gottes und die Bereitschaft, Gott zu gehorchen. Wenn er nach der neuen Natur handelt, kann er nicht sündigen (1. Johannes 3,9). Die Erkenntnis, dass wir als Erlöste zwei Naturen in uns haben, soll sich auf das tägliche Leben auswirken. Einerseits verurteilen wir die Regungen der alten Natur, weil wir wissen, dass in unserem Fleisch nichts Gutes wohnt. Anderseits sorgen wir durch Bibellesen und Beten dafür, dass sich die neue Natur entfalten kann. aus Näher zu Dir 2023 #natur #neugeburt #fleisch #geist #streit #neuesleben #sünde #jesuserlebt
- Jede Regierung ist von Gott eingesetzt
„Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan; denn es gibt keine Obrigkeit, außer von Gott, diejenigen aber, die bestehen, sind von Gott eingesetzt.“ (Römer 13,1) Jede Obrigkeit, die existiert, ist von Gott eingesetzt. Das ist auch im 21. Jahrhundert noch so – auch in Zeiten von „Klimakrise“, Corona, Nahostkonflikt und anderen gesellschaftlichen Krisen. William MacDonald schrieb einmal sehr treffend: „Jede Obrigkeit ist besser als keine Obrigkeit.“ Am Ende des Tages geht es gar nicht darum, ob wir eine Regierungsform und die regierenden Politiker gut oder schlecht finden. Gott hat sie in diese Position eingesetzt. Hätten wir keine Obrigkeit in unserem Land, würde Anarchie herrschen. Dann kann jeder Mensch selbst bestimmen, was er macht und für gut und richtig erachtet. Das Individuum wird nicht mehr durch bestehende Ordnungen und Gesetze geschützt. Paulus betont sogar, dass die bestehende Obrigkeit „Gottes Dienerin“ (v.4) hier auf der Erde ist. Sie soll Gott vertreten, um Seine Rechtsansprüche durchzusetzen. Es geht an der Stelle auch nicht darum, ob eine Regierung diese Aufgabe mehr oder weniger gut/schlecht erfüllt. Denk einmal darüber nach, dass der grausame Kaiser Nero gerade über das römische Reich herrschte, als Paulus diesen Brief an die Christen in Rom schrieb. Es waren also keine gesellschaftlichen und politischen Glanzzeiten. Nero verfolgte einzelne Christen, aber auch ganze Gemeinden und beschuldigte sie im Jahr 64 n.C., Rom in Brand gesteckt zu haben. Viele Christen wurden hingerichtet und starben als Märtyrer. Aber was ist die Schlussfolgerung aus der Tatsache, dass jede Regierung von Gott eingesetzt ist? Jeder Mensch, aber insbesondere wir Gläubigen, sollen aus diesem Grund den „obrigkeitlichen Gewalten“ untertan sein. Wir sollen auf das hören, was die Regierung sagt. Das betrifft auch die Akzeptanz von Autoritäten, die im Staatsdienst stehen, wie z.B. die Polizei, die Lehrerschaft, usw. Dadurch, dass wir der Regierung untertan sind, können wir zeigen, dass wir Gott lieben und Ihm gehorsam sein wollen. #regierung #staat #vongott #obrigkeit #unterordnung #jesuserlebt
- Der Herr der Geschichte
Wir schreiben das Jahr 606 v. Chr. als der babylonische König Nebukadnezar nach Jerusalem zieht, um es zu belagern und schlussendlich zu besiegen. Im Jahr 608 v. Chr. war die Vorherrschaft des assyrischen Weltreichs endgültig zu Ende gekommen und der Prophet Jeremia hatte schon vorhergesagt, dass das babylonische Weltreich 70 Jahre dauern würde. Im Herbst 539 v. Chr. ging die Herrschaft Babylons, wie vorhergesagt, zu Ende. „Und dieses ganze Land wird zur Einöde, zur Wüste werden; und diese Nationen werden dem König von Babel dienen siebzig Jahre. Und es wird geschehen, wenn siebzig Jahre voll sind, werde ich an dem König von Babel und an jenem Volk, spricht der Herr, ihre Schuld heimsuchen, und an dem Land der Chaldäer; und ich werde es zu ewigen Wüsteneien machen.“ (Jeremia 25,11.12) Der Prophet Daniel beginnt in Kapitel 1,2 mit folgenden Worten: „Und der Herr gab Jojakim, den König von Juda, in seine Hand, …“ Wir hätten erwarten können, dass der Feldzug Nebukadnezars mit ergreifenden Worten beschrieben wird, doch dem ist nicht so. Es ist Gott, der die Weltgeschichte schreibt – Er ist der Herr der Geschichte. Das für „Herr“ benutzte Wort im Grundtext ist, „adonai“. „Adonai“ ist der souveräne Herrscher, der Gott, der jederzeit alles unter Kontrolle hat. Auch wenn Menschen manchmal glauben, dass sie Geschichte schreiben könnten, so ist es doch Gott, der der tatsächliche Autor der Weltgeschichte bleibt. Es ist ermutigend zu wissen, dass wir nicht blindem Schicksal anvertraut sind, sondern wie David sagen dürfen: „In deiner Hand sind meine Zeiten;“ (Psalm 31, 16) Auch heute schreibt Gott die Weltgeschichte und wird jede noch ausstehende Prophezeiung mit höchster Präzision erfüllen. Diesem Gott dürfen wir vertrauen! #gott #geschichte #weltgeschichte #historie #adonai #bibel #prophetie #aktuell #jesuserlebt
- Rechtzeitige Führung
„Und es geschah nach Verlauf einer Zeit, da vertrocknete der Bach, denn es war kein Regen im Land. Da erging das Wort des HERRN an ihn, indem er sprach: Mach dich auf, geh nach Zarpat,…“ (1.Kö.17,7ff.) Elia war am Bach Krith, wo er sich für eine gewisse Zeit verstecken sollte. Er wusste, dass Gott ihn dort versorgen würde. Er konnte aus dem Bach trinken und die Raben versorgten ihn mit Brot und Fleisch (V.6). Wie er selbst zu König Ahab gesagt hatte, sollte es im ganzen Land nicht regnen (V.1). So konnte Elia dabei zusehen, wie das Wasser im Bach immer weniger wurde. Was sollte er jetzt machen? Weiterziehen, um einen besseren Lagerplatz zu finden? Andere Wege finden, um an Trinkwasser zu kommen? Dorthin zurückkehren, wo er hergekommen war? Davon lesen wir nichts. Elia wartete einfach so lange, bis der Bach ausgetrocknet war. „Da erging das Wort des HERRN an ihn, indem er sprach: Mach dich auf, geh nach Zarpat…“. Zwei Aspekte sind hier wirklich beeindruckend: Auf der einen Seite die Geduld und das Vertrauen Elias, der genau weiß, dass Gott ihn weiterführen wird, wenn es an der Zeit ist. Und auf der anderen Seite das Eingreifen Gottes zum genau richtigen Zeitpunkt. Erst als der Bach ausgetrocknet ist, gibt es weitere Anweisungen, nicht vorher. Vielleicht müssen auch wir in einer bestimmten Situation noch „eine Zeit“ warten, bevor uns klar wird, wie es weitergehen soll. Der Herr wird es zeigen. #elia #krith #führung #ahab #warten #vertrauen #geduld #leitung #zeit #jesuserlebt
- Vor dem HERRN stehen
„Und Elia, der Tisbiter, von den Beisassen Gileads, sprach zu Ahab: So wahr der HERR lebt, der Gott Israels, vor dessen Angesicht ich stehe, wenn es in diesen Jahren Tau und Regen geben wird, es sei denn auf mein Wort!“ (1.Kö.17,1) Als Elia vor den König Ahab tritt und ihm diese deutliche Nachricht überbringt, erwähnt er explizit, wer sein Auftraggeber ist: „Der HERR, der Gott Israels, vor dessen Angesicht ich stehe“. Das ist für uns vielleicht eine etwas seltsame Formulierung, die wir so nicht verwenden. Was ist damit gemeint, vor dem Angesicht des HERRN zu stehen? Der Jakobus-Brief kann uns dabei helfen: „Elia war ein Mensch von gleichen Empfindungen wie wir; und er betete ernstlich, dass es nicht regnen möge, und es regnete nicht auf der Erde drei Jahre und sechs Monate.“ (Jak.5,17) Wir können daraus lernen, dass „vor dem Angesicht des Herrn stehen“ mit Gebet zu tun hat. Durch das Gebet treten wir wirklich vor Gott und dürfen unsere Anliegen zu Ihm bringen oder um Weisung bitten. Doch wie geht es nach dem Gebet weiter? Sind wir sofort wieder mit unseren Aktivitäten beschäftigt oder erwarten wir eine Antwort, einen Auftrag? Vielleicht indem wir Gottes Wort lesen oder uns mit anderen Gläubigen austauschen…? #gesicht #herr #jesus #gebet #auftrag #warten #elia #jesuserlebt
- Hoffnung in einer kaputten Gesellschaft
Zu den Zeiten Noahs waren die Menschen so böse, dass der Herr sie auslöschen wollte. (1.Mose 6,7) Nur Noah war in den Augen Gottes ein gerechter Mann, er lebte mit Gott. (V.8-9) Also teilte der Herr Noah mit, was Er vorhatte, und sagte ihm, dass er die Arche bauen soll. (V.13-18) Noah baute also in einer völlig kaputten Gesellschaft die Arche. Vielleicht wurde er von seinen Mitmenschen für sein Verhalten ausgelacht und verachtet, aber er baute jahrelang daran und vertraute darauf, dass Gott Seinen Bund, den Er geschlossen hatte, halten wird. Wir leben auch in einer kaputten Gesellschaft. Das sehen wir täglich vor unseren Augen, aber auch in Gottes Wort. (2.Timotheus 3,1-5) Wir werden von einigen Menschen verspottet und für dumm gehalten, weil wir an den Herrn glauben und unser Leben nach Seinem Wort ausrichten. Aber auch wir dürfen uns wie Noah auf das verlassen, was der Herr uns verheißen hat. Auch wenn die Menschen immer gottloser werden und die Nachrichten immer schlimmer, der Herr wird Sein Versprechen halten. Er wird die Seinen zu sich holen. (1.Thessalonicher 4,13-18) #hoffnung #gesellschaft #kaputt #noah #spott #jesuserlebt
- Eine abscheuliche Krönungszeremonie
“Und sie legen ihm einen Purpurmantel an und flechten eine Dornenkrone und setzen sie ihm auf. Und sie fingen an, ihn zu grüßen: Sei gegrüßt, König der Juden! Und sie schlugen ihn mit einem Rohrstab auf das Haupt und spien ihn an, und sie beugten die Knie und huldigten ihm.“ (Mk.15,17-19) Es ist eine abscheuliche Krönungszeremonie, die die römischen Soldaten veranstalten, um Jesus Christus als den „König der Juden“ zu verspotten. Aber sie sind nicht die Einzigen, die nichts als tiefsitzenden Hass und unbändigen Spott für Jesus übrighaben. Wenige Augenblicke vorher hatte das Volk „übermäßig geschrien“ und die Kreuzigung den Herrn Jesus Christus gefordert. Hatten Sie denn überhaupt nicht begriffen, wer dort vor ihnen stand? Sie werden es einmal verstehen. Es war der Sohn Gottes, der König der Könige (Off 17,4), dem sie zum Spott einen Purpurmantel umlegten. Wenn Er als König in dieser Welt erscheinen wird, dann trägt Er auf „seinem Gewand und auf seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.“ (Off 19,16) Der Schöpfer des Himmels und der Erde und Erhalter des Lebens stand vor Ihnen, als Sie Ihm eine Dornenkrone aufsetzten und mit einem Rohrstab darauf schlugen. Dornen gehörten zum Fluch über die Schöpfung aufgrund der Sünde des Menschen – aber vor ihnen stand der Heilige und Sündlose. Sie spuckten den an, der das ganze Universum durch „den Hauch seines Mundes“ gemacht hat (Ps 33,6) und Seine Feinde einmal durch den „Hauch seines Mundes“ vernichten wird. (2.Thess 2,8) Voller Verachtung beugten sie ihre Knie vor Jesus Christus und waren sich nicht im Ansatz bewusst, dass sich vor Ihm einmal „jedes Knie beugen“ und Seine Herrschaft anerkennen wird (Röm 14,11, Phil 2,10). Jesus Christus ist niemand Geringeres als der ewige Gott, der Könige der Könige, der Schöpfer und Erhalter des Lebens! #jesuschristus #kreuz #golgatha #hass #krönung #dornenkrone #sünde #jesuserlebt
- Bleibt in mir
Wie können wir als Jünger Jesu ein erfülltes Leben führen und gleichzeitig durch unser Leben Jesus Christus vor den Menschen großmachen? "Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. … Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun." (Johannes 15,1.5) Gott verwendet in den obigen Versen das Bild eines Weinstocks, um uns klarzumachen, wie wir wirklich Frucht bringen können. Der Vater ist der Weingärtner, Jesus Christus der wahre Weinstock, und wir, als Jünger des Herrn Jesus, sind die Reben. Der Schlüssel, um wirklich Frucht zu bringen, ist das Bleiben in Ihm, wie Er selbst sagt: "Bleibt in mir, und ich in euch." Doch was bedeutet es konkret, in Jesus Christus zu bleiben? Folgende Gedanken können eine Hilfe sein, um die Aufforderung des Herrn besser zu verstehen. „Bleibt in mir“ bedeutet: 1. Die tägliche Pflege der Gemeinschaft mit Christus durch Zeit mit Ihm im Gebet und in Gottes Wort. 2. Gehorsam gegenüber Christus in unseren alltäglichen Entscheidungen und Lebensfragen. Das schließt das Lesen seines Wortes und das Gebet ein. Wir haben den Wunsch danach zu handeln, was uns Gottes Wort lehrt. 3. Die Abhängigkeit von Christus, indem wir Ihn immer wieder um Weisheit für unser Leben bitten und Ihn aktiv in unser Leben und unsere Entscheidungen einbeziehen. 4. Das vollständige und uneingeschränkte Vertrauen auf den Herrn Jesus Christus, indem wir unser gesamtes Vertrauen auf Ihn setzen und wissen, dass Er es gut mit uns meint und uns führt. Als Jünger des Herrn können wir ohne Christus nichts tun! Er ist die wahre Quelle jedes Segens und unserer Kraft. Die gesamte Stärke, die wir als Christen empfangen und benötigen, entspringt aus Christus, dem wahren Weinstock. Daher ist es von größter Bedeutung, in Ihm zu bleiben, damit wir Christus in unserem Leben vor anderen Menschen wirklich groß machen können. #bleibtinmir #weinstock #reben #leben #gemeinschaft #gehorsam #abhängigkeit #vertrauen #jesuserlebt
- Was ist die Funktion des Gesetzes?
“denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.” (Römer 3,20b) Das Gesetz und damit auch die 10 Gebote in 2.Mose 20 wurden einem aus Ägypten erlösten Volk gegeben. Durch den Bund am Berg Sinai hatte Gott sein Volk verpflichtet, damit sie Ihm gehören und für Ihn leben sollten. Doch als Christen stehen wir nicht mehr unter Gesetz, sondern unter Gnade (Röm 6,14). Das Gesetz konnte niemals jemanden vor Gott gerecht machen, sondern diente dazu, die Sünde im eigenen Leben aufzudecken. Die 10 Gebote zeigen uns Gottes vollkommenen moralischen Maßstab für das Verhalten und das Leben eines Menschen. Sie offenbaren, wie Gott möchte, dass wir leben. Aber sie zeigen uns nicht, wie wir diese Ideale erreichen können. Das Gesetz verdeutlicht, dass der Mensch sündig ist (Gal 3,19), aber es zeigt ihm nicht den Weg zur Erlösung. Es dient dazu, uns von unserer Sünde zu überführen (Röm 3,20) – wie ein Spiegel, der uns unser wahres Ich zeigt. Aber er sagt uns nicht, wie wir zu dem werden können, was wir sein sollten. Das Gesetz ist vergleichbar mit einem Fieberthermometer, das eine Krankheit anzeigt, aber keine Heilung bietet. Heute hat das Gesetz nicht die Funktion einer Lebensregel, sondern es führt uns zur Erkenntnis unserer Sünde und treibt uns dann zu Jesus Christus (Gal 3,24), der uns Gnade schenkt und uns den Weg zur Erlösung zeigt. Christus markiert das Ende des Gesetzes (Röm 10,4). Er erfüllte das Gesetz und lehrt uns, wie wir damit umgehen sollen. #gesetz #mose #sinai #10gebote #christ #sinn #funktion #rettung #jesuserlebt
- Deine Blickrichtung ist entscheidend
„Da dachte ich nach, um dies zu begreifen: Eine mühevolle Arbeit war es in meinen Augen, bis ich hineinging in die Heiligtümer Gottes und jener Ende gewahrte.“ (Ps.73,16+17) In Psalm 73 ist Asaph verzweifelt. Er sieht die gottlosen Menschen um sich her. Es geht ihnen gut, sie tun was sie wollen und leben im Überfluss. Sie kümmern sich nicht um Gott und ihr Leben ist gekennzeichnet von Prahlerei (V.4+7). Asaph fragt sich sogar, wofür seine Bekehrung und der Weg mit Gott überhaupt gut ist. (V.13) Vielleicht kennst du solche Gedanken? Du hast vielleicht mit Problemen zu kämpfen und den anderen um dich her geht es viel besser, obwohl sie doch ungläubig sind. Ein tolles Haus, ein neues Auto, ausgefallene Urlaube. Wie kann das sein? Asaph musste wirklich nachdenken, um das zu verstehen. Und das Interessante ist: Es fiel ihm nicht leicht. Es war „eine mühevolle Arbeit in seinen Augen“. (V.16) Die Erkenntnis kam also nicht von jetzt auf gleich. Im weiteren Verlauf des Psalms sehen wir das Ergebnis von Asaphs Anstrengung: Was würde mit den Gottlosen nach ihrem Leben auf der Erde passieren? Was kommt nach der sorgenlosen Zeit? Sie werden umkommen und dann folgt Gottes Gericht (V.27, Heb.9,27). Dieses Gericht wird vollkommen gerecht sein und niemand kommt daran vorbei. Dem gegenüber steht eine wunderbare Zukunft für alle Erlösten. Wir haben ewiges Leben und sind Kinder Gottes: „Wenn aber Kinder, so auch Erben – Erben Gottes und Miterben Christi,…“ (Rö.8,17). Entscheidend ist unsere Blickrichtung, die wir manchmal neu „justieren“ müssen. „Ich aber, Gott zu nahen ist gut für mich; ich habe meine Zuversicht auf den Herrn, HERRN, gesetzt, um alle deine Taten zu erzählen.“ (Ps.73,28) #blickwinkel #blickrichtung #mühe #nachdenken #umdenken #psalm73 #jesuserlebt












