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- Gottes Gerechtigkeit
“Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.”- 2. Korinther 5,21 Der vorangestellte Vers zeigt uns das Werk Gottes durch Jesus Christus für uns. Das Mittel Gottes, um Menschen gerecht zu sprechen, ist Jesus Christus. Nur Er konnte dieses großartige Ergebnis zustande bringen, weil Er völlig sündlos und rein war. Das bestätigt uns die Bibel über Sein Handeln, Sein Reden und Seine ganze Person an 3 verschiedenen Stellen. Petrus, der immer voran ging und ein energischer Mann war, schreibt über das Lamm, dass Er “keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden...” (1. Petrus 2,22). Johannes, der seinen Herrn sehr innig kannte und Seine Liebe genoss, schreibt, dass “Sünde nicht in ihm ist...” (1. Johannes 3,5) und im Leitvers finden wir, dass Jesus Christus noch nicht einmal Sünde kannte. Natürlich wusste Er als Gott, was die Sünde ist, aber er kannte sie nicht aus Erfahrung, weil Er ohne Sünde war. Er wurde Mensch und hat alles erfahren, wurde versucht, wie jeder andere Mensch, aber “ausgenommen die Sünde.” (Hebräer 4,15) Er konnte nicht zum Sündigen versucht werden und der Teufel kam daher bei mehreren Gelegenheiten und hatte nichts in Ihm, an dem er anknüpfen konnte. (Lukas 4,1-13; Johannes 14,30) Und genau Diesen, den Einen, Der keine Sünde kannte, hat Gott zur Sünde gemacht. Er hat Ihn behandelt als wäre Er die Sünde selbst, ihr Verursacher und ihre Quelle. Alles das, “damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in Ihm.” Aber was bedeutet das? Zuerst einmal dürfen wir daran denken, dass Du und ich die Ziele der göttlichen Gerechtigkeit sind. Er wollte uns gerecht sprechen und hat dafür alles gegeben, Seinen einzigen, geliebten Sohn! Dann sind wir auch Gottes Gerechtigkeit, indem wir Seine Antwort auf das Werk Jesu Christi sind. Du und ich sind die “Frucht der Mühsal seiner Seele, die Er sehen und sich sättigen wird.” (lies nach in Jesaja 53,11f.) Wir als Gläubige sind “die Kinder, die Gott Ihm gegeben hat.” (Hebräer 2,13) Doch möglicherweise geht dieser Vers noch etwas weiter. Stell Dir vor, jemand fragt Dich, was Blut ist und Du erzählst ihm von roten Blutkörperchen mit ihrer runden Form und ihren Eigenschaften, von Plasma und so weiter. Erstmal wird er sich wenig darunter vorstellen können. Wenn Du es veranschaulichen möchtest, nimmst Du einen Objektträger, tropfst etwas Blut darauf und lässt denjenigen unter dem Mikroskop die einzelnen Blutkörperchen selbst beobachten. So ähnlich ist es mit uns und Gottes Gerechtigkeit. Wenn jemand Gott kaum kennt und hört, dass eine Seiner Eigenschaften Gerechtigkeit ist, kann er sich erstmal nicht viel darunter vorstellen. Jetzt sind aber wir da, die dadurch, dass Christus für uns zur Sünde gemacht wurde, Träger der Gerechtigkeit Gottes sind. Wenn also jemand fragt, was Gottes Gerechtigkeit bedeutet, dann kann Gott uns vorstellen und was Er an uns getan hat. Ist das nicht wunderbar? Wir dürfen ohne etwas dazu zu tun, eine Eigenschaft Gottes und damit etwas von Seiner Herrlichkeit zeigen. Jetzt sind wir ein Hinweis auf Gott Selbst und können beweisen, dass Er wirklich gerecht ist! Es ist wahr: Dort auf Golgatha, an diesem schrecklichen Kreuz, an dem Christus “selbst unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen hat...” (1. Petrus 2,24) hat Gott Unvereinbares zusammengebracht. Er hat Sünder zu Trägern, ja zu Beweisen Seiner Gerechtigkeit gemacht. “Güte und Wahrheit sind sich begegnet, Gerechtigkeit und Frieden haben sich geküsst.” - Psalm 85,11 #gerechtigkeit #gnade #gott #jesus #kreuz #sünde #sünder #blut #gerecht #jesuserlebt #herrlichkeit
- Das ganze Meer in einer Hand
„Wer hat die Wasser gemessen mit seiner hohlen Hand und die Himmel abgegrenzt mit der Spanne und hat den Staub der Erde in ein Maß gefasst und die Berge mit der Waage gewogen und die Hügel mit Waagschalen?“ (Jes. 40, 12) Kannst Du Dir vorstellen, dass alle Meere in eine Hand passen? Sicher ist das für uns unvorstellbar und doch sagt es uns die Bibel. Wir dürfen dadurch etwas von der Größe und Erhabenheit Gottes erkennen. Vielleicht ist uns oft nicht (mehr) bewusst, wie groß Gott wirklich ist und wie klein wir dagegen sind. Dabei ist das Meer nur eines von mehreren Beispielen, die wir in Jesaja 40 finden. Es ist ein kleiner Einblick in das unbegreifliche Wirken Gottes als Er die Erde erschaffen hat. Er hat den Himmel abgegrenzt mit der „Spanne“. Wir können vom Himmel über uns nur einen kleinen Teil sehen. Und selbst wenn Du einmal geflogen bist, erscheint es, als habe der Himmel keinen Anfang und kein Ende. Zum Vergleich: Die „Spanne“ als Längenmaß wird heute kaum noch genutzt. Sie bezeichnet den Abstand zwischen dem Daumen und dem ausgestreckten kleinen Finger (ca. 20cm). Das ist alles was Gott braucht, um den Himmel abzugrenzen! Wenn wir uns dann noch vorstellen, dass Er die „Berge mit der Waage“ gewogen hat, wird uns ein wenig bewusst, was für ein gewaltiger Unterschied zwischen Gott und uns Menschen existiert. Und trotzdem hat Gott ein echtes Interesse an Dir und mir. Die Evangelien zeigen uns klar, wie sich dieser große Gott um Seine Geschöpfe kümmert. Du kannst Dir sicher sein, dass Ihm nichts entgeht. „Werden nicht zwei Sperlinge für einen Cent verkauft? Und doch fällt nicht einer von ihnen auf die Erde ohne euren Vater; […] Fürchtet euch nun nicht; ihr seid vorzüglicher als viele Sperlinge.“ (Mt. 10,29ff.) So, wie Gott größer ist als jeder Mensch, so ist auch Seine Liebe eine völlig andere als wir sie kennen: Er liebt, ohne dass in uns Menschen etwas Liebenswertes war. Hast du Sein Angebot schon angenommen? „Hierin ist die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühnung für unsere Sünden.“ (1.Joh.4,10) #gott #schöpfer #groß #meer #berge #wertvoll #liebe #größe #erhabenheit #klein #mensch #jesus #jesuserlebt
- Was macht den Glauben aus?
„Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen.“ (Heb 11,6) Was ist Glaube? Die alten Schriftstellen sagen uns, dass der Glaube aus drei Dingen besteht: Zuerst Kenntnis, dann Zustimmung und dem, was sie Vertrauen nennen oder das Ergreifen der Erkenntnis, der wir unsere Zustimmung geben. Das erste beim Glauben ist Kenntnis. Niemand kann glauben, was er nicht kennt. Und doch gibt es Menschen, die einen Glauben haben wie jener, der sagte: „Ich glaube, was die Kirche glaubt.“ „Was glaubt die Kirche?“ „Die Kirche glaubt, was ich glaube.“ „Und bitte, was glauben Sie und die Kirche?“ „Nun, wir glauben beide dasselbe.“ Dieser Mann glaubte nichts, ausgenommen, dass die Kirche recht hätte; aber worin, das konnte er nicht sagen. Man kann nicht sagen: „Ich bin gläubig“, aber nicht wissen, was man wirklich glaubt. Wir glauben, dass jede Lehre des Wortes Gottes von den Menschen erforscht und bedacht werden muss und dass der Glaube alles in der Heiligen Schrift Enthaltene erfassen sollte. Aber ein Mensch kann eine Sache kennen und dennoch keinen Glauben haben. Deshalb muss die Zustimmung mit dem Glauben einhergehen. Und es ist notwendig, dass ich nicht nur die Schrift lese und verstehe, sondern sie als die Wahrheit des lebendigen Gottes in mein Herz aufnehme. Aber ein Mensch mag all dieses tun, aber dennoch keinen wahren Glauben besitzen, denn das Wesentliche beim Glauben liegt in dem Vertrauen in die Wahrheit, nicht in dem bloßen Fürwahrhalten, sondern in dem Ergreifen der Wahrheit als etwas uns Gehörendem. Es wird mich nicht erretten zu wissen, dass Christus ein Heiland ist; wohl aber wird es mich erretten, wenn ich auf ihn als meinen Heiland vertraue. Es ist nicht der Rettungsgürtel an Bord des Schiffes, der den Mann rettet, wenn er am Ertrinken ist, noch sein Glaube, dass der Rettungsring eine vortreffliche und gelungene Erfindung sei. Nein, er muss ihn anlegen und festhalten, sonst wird er sinken. C.H.S. #glauben #wahrheit #jesus #herr #jesuserlebt
- Auch du musst sterben ...
Im Jahr 2020 sind in Deutschland täglich ca. 2700 Menschen gestorben. Jeden Tag aufs Neue. Das Sterben hört einfach nicht auf. Landläufig sagt man: “Alte Menschen müssen sterben, junge Menschen können sterben.” Aber letztlich trifft jeden. Auch Dich und mich. Doch keiner von uns weiß das genaue Datum Seines Todestages. Wir sprechen nicht gerne über den Tod, weil er Ängste und Ungewissheiten in uns hervorruft. Ist mit dem Tod wirklich alles aus? Oder geht das Leben doch weiter? Wir wollen uns einmal fragen, was die Bibel zu diesem Thema zu sagen hat: “Und ebenso wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, …" (Heb. 9,27) Die Bibel deckt sich also mit unserer täglichen Erfahrung: Jeder Mensch muss einmal sterben. Der Tod ist die unausweichliche Folge der Sünde, durch die der Tod in die Welt gekommen ist (Rö. 6,23). Weil jeder Mensch vor dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat, ein Sünder ist, kann niemand dem Tod entgehen. “Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt […]” (Rö. 3,23). Mit dem Tod liegen die Folgen des irdischen Lebens fest. Wer im Glauben an Jesus Christus gestorben ist und darum weiß, dass Jesus Sein Retter ist, wird einmal im Himmel sein. Wer nicht an Jesus Christus glaubt, kommt nach Seinem körperlichen Tod ins Gericht. Es ist nicht so, dass nach dem Tod auf alle Menschen ein wunderschöner Ort wartet, wo alles viel besser ist und das Leiden aufgehört hat. Wer stirbt und nicht gerettet ist, kommt ins Gericht Gottes. Die ewige Bestimmung eines jeden Menschen, der nicht geglaubt hat, ist die Hölle. Ein schrecklicher Ort! Die Bibel spricht von diesem Ort als einem Feuersee, der ewigen Verdammnis oder einem Platz, wo das Weinen und Zähneknirschen nicht aufhören wird. Der Tod bietet Dir keine zweite Chance auf ein besseres Leben oder einen Neuanfang. Die Entscheidung, die Du hier getroffen hast, ist nach dem Tod unumkehrbar. Deshalb bitte ich Dich von ganzem Herzen: Komm heute zu Jesus Christus! Bete zu Ihm und bitte um Vergebung Deiner Schuld. Glaube an das, was Er auch für Dich am Kreuz von Golgatha getan hat. Es ist Deine Entscheidung! Ist Jesus Dein Retter oder wird Er einmal Dein Richter sein? #entscheidung #himmel #hölle #deineentscheidung #gericht #jesus #herr #richter #retter #sünder #sünde #leben #tod #angst #jesuserlebt
- Spurensuche im Alten Testament - Vater der Ewigkeit
“Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter. Und man nennt seinen Namen: … Vater der Ewigkeit ..." (Jesaja 9,5a) Der Herr Jesus Christus ist der “Vater der Ewigkeit”. Auch wenn dieser Name nicht die Beziehungen des Herrn Jesus innerhalb der Gottheit beschreibt, ist Er als der ewige Sohn von dem ewigen Vater klar unterschieden und doch völlig eins mit Ihm. Als der “Vater der Ewigkeit” ist Christus die Quelle, der Ursprung und auch der Erhalter der Ewigkeit. Von Ihm gehen alle Zeitalter in der Weltgeschichte aus. In 1. Tim 1,17 wird Gott einmal als “König der Zeitalter” beschrieben, der das Weltgeschehen durch die verschiedenen Zeitepochen zu seinem Ziel führt. So wird Jesus Christus auch das noch zukünftige Zeitalter der Herrschaft im 1000-jährigen Friedenreich auf dieser Erde herbeiführen, in dem Seine Herrschaft kein Ende haben wird (Jes. 9,6). Bemerkenswert ist, dass im Alten Testament häufiger von “Ewigkeit” gesprochen wird, aber hier ist das Friedenreich des Herrn Jesus gemeint (vgl. Ps. 146,10). Als “Vater der Ewigkeit” kümmert sich der Herr Jesus aber auch auf unvergleichliche und unveränderliche Weise um die, die zu Ihm gehören. Er sorgt Sich um Sein Volk Israel und wird das in besonderer Weise während der beschriebenen Friedenherrschaft tun. Aber auch schon heute kümmert Er sich “väterlich” liebevoll um Dich und mich. Meine und Deine Zeiten stehen in Seiner Hand und Er verändert sich niemals. Er bleibt derselbe, “gestern, heute und in Ewigkeit” (Hebr. 13,8). Christus ist die einzige Konstante in unserem Leben, auf die wir uns wirklich verlassen können. #spurensucheimat #vater #gott #jesus #ursprung #sohn #messias #christus #konstant #unveränderlich #herrschaft #liebe #jesuserlebt
- Vorbei kommst du nicht!
Du kommst nicht im Leben an JESUS vorbei, ob jetzt oder später, wann es auch sei - ob vor der Entrückung, ob einst im Gericht, wie du dich auch wendest, vorbei kommst du nicht! Du kommst nicht im Leben an JESUS vorbei, auch wenn du gestorben, das ist einerlei - du stehst wieder auf, weil die Schrift es so spricht, du kommst nicht umhin, vorbei kommst du nicht! Du kommst nicht im Leben an JESUS vorbei, komm heute zu IHM, denn ER macht dich frei. Verpasst du den Anschluss, dann kennt ER dich nicht, drum komme noch heut’, vorbei kommst du nicht! Verfasser unbekannt #jesus #retter #richter #gedicht #bibel #entscheidung #leben #entrückung #gericht #herr #mann #frau
- Gehorchen ist besser
“Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, Aufmerken besser als das Fett der Widder. Denn wie Sünde der Wahrsagerei ist Widerspenstigkeit, und der Eigenwille wie Abgötterei und Götzendienst.” (1.Samuel 15,22b.23a) Saul hatte durch den Propheten Samuel von dem HERRN den unmissverständlichen Auftrag bekommen, bei einem Angriff auf die Amalekiter keine Kompromisse zu machen. Alles, von den Menschen bis zu den Tieren, sollte von Saul und seinem Heer “verbannt” werden. Die klare Ansage war, dass er nichts verschonen sollte. Tragischerweise versagte Saul bei diesem wichtigen Auftrag und wurde deshalb von Gott als König verworfen. Er nahm den König Agag gefangen und ließ auch die besten Tiere aus den Herden der Feinde am Leben. Saul selbst war der Überzeugung, den Auftrag des HERRN erfüllt zu haben (1.Sam.15,14), doch war er nur teilweise gehorsam. Es ist offensichtlich, dass Saul die Verantwortung für den Ungehorsam von sich weg auf seine Soldaten zu schieben scheint. Er will jemand anderes für sein Versagen verantwortlich machen (1.Sam.15,15). Auffällig ist auch, dass er seinen Ungehorsam mit “frommen” Worten zu verpacken versucht. Die Tiere, die er im Kampf verschont und nicht getötet hatte, wollte er zum Opfern verwenden (1.Sam.15,15). Ging es Saul wirklich darum, Gott Opfer bringen zu können oder wollte er nicht vielleicht seine eigenen Herden und seinen eigenen Reichtum durch die Beute vergrößern? Fraglich ist auch, warum er den König Agag verschonte. Es macht den Eindruck, als wollte Saul seinen Sieg über die Amalekiter mit diesem herausstechenden Gefangenen dokumentieren, um sich ein Denkmal zu setzen. Samuels Antwort auf Sauls Ungehorsam lässt keine Zweifel offen: Gehorchen ist besser als Schlachtopfer. Die Argumente Sauls, die menschlich betrachtet vielleicht logisch und einleuchtend klingen, werden von Gott verworfen. Nichts anderes als vollständiger Gehorsam ist für Gott eine Freude. Jeder fromm verpackte Ungehorsam ist für den HERRN nichts wert. Die Lektion aus dem Leben Sauls gilt auch für Dein und mein Leben: Gehorchen ist besser als Schlachtopfer. Du kannst nicht unter Woche so leben, als würdest Du den Herrn Jesus nicht kennen und am Sonntag in der Gemeinde ein frommes Schauspiel abziehen. Es ist gut, wenn wir dem Herrn unseren Besitz zur Verfügung stellen. Doch wenn unser Besitz durch unlautere Mittel erworben wurde, ist er nichts wert für den Herrn. Es ist gut, wenn Du Instagram oder andere soziale Medien nutzen möchtest, um biblische Botschaften oder Bibelverse weiterzugeben, aber wenn Deine Bilder im Profil von Freizügigkeit und Selbstdarstellung geprägt sind, ist Dein Eifer für das Evangelium nichts wert. Wenn Du mit Eifer dem Herrn Jesus dienst, aber nicht in der Art und Weise, wie Er es Dir gezeigt hat, hat es vor Ihm keinen Wert. Deswegen: Lass keine Kompromisse zu, sei in dem was du machst aufrichtig und tu das, was Gott Dir aufträgt in Treue. #gehorsam #gehorchen #saul #samuel #opfer #kompromisse #herr #gott #jesus #jesuserlebt #auftrag
- Christus - Der Mittler zwischen Gott und Menschen
“Denn er ist nicht ein Mann wie ich, dass ich ihm antworten dürfte, dass wir miteinander vor Gericht gehen könnten. Es gibt zwischen uns keinen Schiedsmann, dass er seine Hand auf uns beide legte.” - Hiob 9,32f. In der oben angeführten Stelle wird schon im wohl ältesten Buch der Bibel die Frage nach einem Schiedsmann (oder Mittler, Vermittler, Entscheider) gestellt. Der Fragesteller ist Hiob, der durch Satan und unter der Zulassung Gottes in schwerste Prüfungen seines Glaubens gekommen ist. Er merkt nach und nach, dass er nicht vor Gott bestehen und nicht mit Ihm diskutieren kann. Daher sehnt er sich in dieser Stelle nach einem Mittler, der zwischen Gott und ihm steht und die beiden Parteien quasi “an einen Tisch” bringt. (Galater 3,20 erklärt die “Funktionsweise” des Mittlers) Hiob ist sich dabei völlig bewusst, dass kein Mensch diese Aufgabe übernehmen kann und sieht daher in seinen Umständen keine Chance für eine Verständigung zwischen ihm und Gott. Auch seine Freunde konnten diese Aufgabe nicht erfüllen, wobei Elihu wohl dem noch am nächsten kam. Gott sei Dank, hat Er Selbst einen Mittler zwischen Sich und uns Menschen gefunden, wie es das Neue Testament ausdrückt: “Denn Gott ist einer, und einer Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gab zum Lösegeld für alle” - 1. Timotheus 2,5f. Hier steht, dass der Mensch Christus Jesus Mittler geworden ist und kein anderer. Es gibt keinen anderen Weg zu Gott und es ist kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, in dem die Menschen errettet werden müssen. (Johannes 14,6 und Apostelgeschichte 4,12) Aber dieser Mittler konnte ausschließlich Christus werden und zwar nur aufgrund der Besonderheit Seiner Person! Denn der Mittler muss sowohl den Rang und die Natur der einen Partei als auch der anderen haben, um beide angemessen vertreten und mit ihnen in Verbindung stehen zu können. Und das trifft absolut auf den Menschen Jesus Christus zu, von Dem es in Philipper 2,6ff. heißt, dass Er “in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein, sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist, und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden.” Er hat beide Parteien an einem “Tisch” zusammengebracht. Der “Tisch” ist das Kreuz von Golgatha, an dem Er Gottes Ansprüche und die Verantwortung des Menschen übereinander gebracht hat und somit Mittler geworden ist. Er ist Gott Selbst von Ewigkeit her und wahrer Mensch seit Seiner Geburt und bis in Ewigkeit. Darum ist es so überaus wichtig, diese beiden Seiten Seiner Person festzuhalten. Nimm eine davon weg und das Werk von Golgatha “funktioniert” nicht mehr bzw. verliert seine Gültigkeit für Gott und den Menschen! #jesus #mittler #gott #menschen #kreuz #golgatha #hiob #frieden #jesuserlebt
- Das versetzte Komma
Gott ist gerecht und rechtfertigt den, der des Glaubens an Jesus ist. (Röm. 3,26) Von König Umberto von Italien wird folgende Anekdote erzählt: Ihm wurde eine Bittschrift von jemand vorgelegt, der zu jahrelanger Gefängnishaft verurteilt war und der nun für die restliche Zeit, die er noch absitzen sollte, um Straferlass bat. Der Justizminister hatte am Rand des Dokuments den Vermerk notiert: „Gnade unmöglich, im Gefängnis lassen!“ Der König las die Bittschrift aufmerksam durch und studierte die Akten, die mit diesem Fall zu tun hatten. Dann griff er zur Feder und versetzte das Komma im Randvermerk seines Ministers um ein Wort nach links. Jetzt hieß es: „Gnade, unmöglich im Gefängnis lassen!“ Unter diese Mitteilung fügte er noch ein Wort hinzu: „einverstanden“. Damit war der Verurteilte frei. Ähnlich wie der König handelt auch der Herr Jesus Christus. Alle Anklagen, die der Teufel, andere Menschen oder unser Gewissen mit Recht gegen uns vorbringen können, will Er für immer entkräften. - Und wie tut Christus das? Er hat für alle, die an Ihn glauben, die ganze Schuld auf sich geladen und das Strafgericht Gottes dafür erduldet. Aber das hat Ihn unendlich viel mehr gekostet als nur einen Federstrich! - Wie ergreifend beschreiben die Evangelien und die Psalmen die sühnenden Leiden Jesu! Und für den Sünder, der seine Schuld vor Gott aufdeckt und an das Sühnungswerk des Herrn glaubt, geht das Heilshandeln Gottes viel weiter als die Begnadigung des Königs. Er wird nicht nur begnadigt, ihm wird nicht nur die Strafe erlassen, nein, er wird gerechtfertigt! So einzigartig und vollkommen ist das Sühnungswerk Jesu, dass alle, die an Ihn glauben, nun ohne jeden Makel vor Gott stehen können. #sünde #strafe #erlass #könig #vergebung #sühnung #golgatha #jesus #schuld #jesuserlebt #diegutesaat #gnade
- Lass dich nicht hängen!
„David aber blieb in Jerusalem.“ (2.Sam.11,1) David war schon vor seiner Zeit als König als großer Kriegsmann bekannt, der zahlreiche Schlachten gegen die Feinde Israels führte und viele Siege errang. Auch zu der Zeit als Saul noch König war, schrieb das Volk David die größeren Erfolge zu (vgl. 1.Sam.18,7). Dabei war Gott immer mit ihm und schenkte ihm Gelingen. David hielt sich nah bei Gott auf und fragte immer wieder nach Seinem Willen. Das finden wir in Gottes Wort an verschiedenen Stellen: „Und Saul sah und erkannte, dass der HERR mit David war;“ (1.Sam.18,28) „Aber David stärkte sich in dem HERRN, seinem Gott.“ (1.Sam.30,6) „Und David befragte den HERRN…“ (2.Sam.5,19) Er ist uns auch heute in vielen Dingen ein Vorbild. Die Bibel berichtet viel Positives von ihm und wir können als Gläubige viel Gutes von seinem Glauben und Mut lernen. Doch wir wollen uns warnen lassen, dass auch ein Mann wie David sündigen kann – in einem Moment, wo er nicht aufmerksam war. Wir lesen davon in 2.Samuel 11, als David in Jerusalem blieb (V.1), während Joab und sein Heer im Kampf gegen die Ammoniter waren. Dort hätte auch David sein sollen, doch hier ist er passiv und bleibt in der Hauptstadt. Als Nächstes lesen wir, dass es „zur Abendzeit war, als David von seinem Lager aufstand.“ (V.2) Das deutet auf eine gewisse Müdigkeit und Untätigkeit hin. Und dann geschieht es: „...als David...auf dem Dach umherging, dass er...eine Frau sich baden sah; (V.2). Im weiteren Verlauf begeht David Ehebruch und lässt sogar den Mann von Bathseba hinterhältig umbringen. Eine große Sünde vor Gott, mit der David zunächst schwer zu kämpfen hat (s. Psalm 32+51). Wenn wir geistlich untätig sind oder einfach so „umhergehen“ und uns treiben lassen, stehen wir ebenfalls in der Gefahr zu fallen. Genau dann müssen wir aufpassen, denn der Teufel kennt unsere Schwachstellen. Natürlich dürfen wir uns ausruhen. Das ist sogar sehr wichtig nach anstrengenden und hektischen Tagen. Doch sei aufmerksam, was der Teufel dir dann anbieten will! „Schaffe mir, Gott, ein reines Herz, und erneuere in meinem Innern einen festen Geist!“ (Ps.51,12) #hängenlassen #bequemlichkeit #langeweile #gefahr #teufel #schwäche #gefühle #gott #jesus #jesuserlebt #herz #sünde
- Vergiss das Danken nicht!
„Einer aber van ihnen, als er sah, dass er geheilt worden war, kehrte wieder um und pries Gott mit lauter Stimme.“ (Lukas 17,15) Die Zahl derer, die bitten, ist gemeinhin größer als die Zahl derer, die danken. Alle Aussätzigen hatten gebetet. Wie schwach und heiser ihre Stimmen auch durch die Krankheit geworden sein mochten, so riefen sie doch alle gemeinsam: „Jesus, Meister, erbarme dich unser!“ Als es aber zum Loben und Preisen Gottes kam, stimmte nur einer die Melodie an. Man sollte denken, dass alle, die beten, auch danken werden - das ist aber nicht der Fall. Viele unserer Mitbürger beten, wenn sie krank oder dem Tod nahe sind; wenn sie aber genesen, erkrankt ihr Dank bis zum Tod. Wie steht es nun mit euch, die ihr dem Volk Gottes angehört? Ich fürchte, ihr betet schon zu wenig - aber wie ist es mit dem Danken? In unserem Kämmerlein beten wir oft, aber danken wir auch genug? Bitten ist für die Zeit, Lob und Dank dagegen für die Ewigkeit. Deswegen sollte das Danken den ersten Platz einnehmen. Bitten ist für einen Bettler selbstverständlich; ich denke aber, dass der ein armseliger Bettler ist, der nicht dankt, wenn er ein Almosen empfängt. Dem Bitten sollte auf den Fersen das Danken folgen. Du wirst von Leiden heimgesucht, durch Geldverluste, durch Armut, durch Krankheit eines Kindes oder durch Leiden irgendwelcher Art. Du beginnst zu beten, und fern sei es von mir, dich deshalb zu tadeln. Aber sollte es nur beim Beten bleiben, sollte es nicht auch etwas geben, wofür du loben und danken kannst? Als Jesus sagte: „Gehet hin und zeiget euch den Priestern!“, da blieb nicht einer zurück. Aber nur einer kam wieder zu Jesus, um seinen Namen zu preisen. So ist es auch heute noch. Wie wenig wird Gott gepriesen, wie wenig werft ihr euch Jesus zu Füßen, wie selten findet sich das Gefühl, dass man dem Loblieder singen möchte, der so Großes an uns und für uns getan hat! C.H.S. #danken #vergessen #beten #loben #preisen #leiden #not #jesus #lieder #singen #jesuserlebt #gott #gebet
- Spurensuche im Alten Testament - Unverdient
In 2.Sam 9 finden wir in Mephiboseth und König David ein sehr schönes Vorbild auf die Errettung eines Ungläubigen, der aus eigener Anstrengung nie zu Gott kommen kann. Schauen wir uns das Vorbild näher an: David dachte an den Bund, den er mit Jonathan geschlossen hatte (1.Sam.20, 14-17) und suchte einen Nachkommen, an dem er diesen Bund erfüllen konnte. Hier haben wir ein Vorbild von Gottes Gnade. Auf der anderen Seite steht der gelähmte Mephiboseth. Er konnte sich selbst nicht helfen. Ein treffendes Bild für verlorene Sünder, die Gott aus eigener Kraft nicht nahen können. In V.4 erfahren wir, dass er im Haus Makirs in Lodebar wohnte. Makir bedeutet „verkauft“ und Lodebar kann mit „keine Weide“ übersetzt werden. Im übertragenen Sinn lebt eine verlorene Seele in der Welt (einem unfruchtbaren Land ohne Weide) und ist unter die Sünde und die Macht Satans verkauft. Die große Gnade Gottes kommt in V.7 zum Ausdruck, die Güte an Mephiboseth erweisen will. Er muss „nur“ kommen und das Angebot des Königs annehmen – und das tut er. In V.8 vergleicht er sich mit einem „toten Hund“, einem Tier, das völlig hilflos und unwürdig ist irgendetwas zu empfangen. David verspricht Mephiboseth: „Alles, was Saul und seinem ganzen Haus gehört hat, habe ich dem Sohn deines Herrn gegeben.“ (V.9) Er sollte also als Erbe reich beschenkt werden. Wie reich werden die beschenkt, die das Werk des Herrn im Glauben annehmen. Sie werden in Gottes Wort mehrfach „Miterben Christi“ genannt (vgl. Röm. 8,17). Außerdem lud David ihn ein, dass er „beständig an meinem Tisch essen“ sollte (V.10). Das zeigt uns im Vorbild die Gemeinschaft, die Gläubige mit ihrem Herrn und Erretter haben dürfen (vgl. 1.Kor. 1,9+10,16). Schließlich erwähnt V.11 noch, dass Mephiboseth an seinem Tisch essen sollte „wie einer von den Königssöhnen“. Das erinnert uns daran, dass ein Gläubiger auch die Sohnschaft empfangen hat und in diesem vertrauten Verhältnis zu Gott, dem Vater kommen darf (s. Gal. 3,26+4,5). So zeigt uns Gottes Wort bereits im AT die wunderbaren Segnungen, die ein Mensch durch den Glauben an Jesus Christis geschenkt bekommt. „Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade.“ (Joh. 1,16) #unverdient #gnade #mephiboseth #tisch #könig #david #herr #erretter #gott #jesus #jesuserlebt #messias #spurensuche #spurensucheimat












