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- Wo holst Du Dir Rat?
„Und er sprach zu ihnen: Was ratet ihr, dass wir diesem Volk zur Antwort geben, das zu mir geredet … hat?“ (1.Könige 12,9a) Die Ära von König Salomo war gerade zu Ende gegangen. Sein Sohn Rehabeam sollte nun in Sichem zu seinem Nachfolger gekürt werden. In Sichem angekommen wird der neue König direkt mit einer schweren Herausforderung konfrontiert. Das Volk beginnt zu murren. Im Rückblick auf die Regierungszeit Salomos überkommt sie Unzufriedenheit - die vom König Salomo auferlegte Last war für sie zu schwer. Sie fordern Erleichterung. Rehabeam weiß nicht, was er tun soll, und holt sich deshalb zunächst Rat bei den Alten und dann den Rat der Jungen ein, die mit ihm aufgewachsen waren. Schlussendlich entscheidet er sich für den Rat der Jungen, die ihm empfehlen, die Last auf das Volk zu erhöhen, anstatt sie zu erleichtern. Wir können daraus lernen: Die Alten raten ihm Diener des Volkes zu werden und die Last zu erleichtern. Doch Rehabeam ist nicht bereit zu dienen. Jeder der im Volk Gottes führen und leiten will, muss bereit sein zu dienen (Markus 9,35). Rehabeam folgt dem Rat der Jungen. Er erhöht den Druck auf das Volk und denkt dabei nur daran seine Macht zu festigen, anstatt sich selbst zu verleugnen. Geht es uns nicht auch oft nur um uns selbst und unser Fortkommen? Wir lesen nichts davon, dass Rehabeam gebetet und Gott um Rat gefragt hätte. Dabei ist Gott doch immer noch der allerbeste Ratgeber (Vgl. Jesaja 9,5). Jesus sagt einmal, dass „sein Joch sanft und seine Last leicht“ ist (Matthäus 11,30). Es ist wichtig Gott selbst und Sein Wort zu kennen, um richtige Entscheidungen zu treffen und Führung zu übernehmen. Ob in der Familie, dem Beruf oder in der Gemeinde. Gott selbst „ist wunderbar in seinem Rat, groß an Verstand.“ (Jesaja 28,29b) #rat #beratung #jesaja95 #brauchstdurat #jesuserlebt #rehabeam #altvsjung
- Gott hat mir gesagt...
„Und er sprach zu ihm: Auch ich bin ein Prophet wie du; und ein Engel hat zu mir geredet durch das Wort des HERRN … Er belog ihn.“ (1. Könige 13,18) Es gibt Christen, die immer wieder vor anderen betonen, was Gott ihnen gesagt habe. Damit werden Verhaltensweisen begründet, die man vielleicht vor anderen rechtfertigen möchte. Jeder gerechtfertigten Kritik wird damit vorgegriffen. Dass Gott durch Sein Wort und Seinen Geist zu uns spricht, ist wünschenswert. Doch es ist eine gewisse Schwierigkeit damit verbunden, wenn man vor anderen immer wieder herausstellt, dass der Herr zu einem gesprochen habe. In 1.Könige 13 wird von einem Mann Gottes berichtet, der dem König Jerobeam eine Gerichtsbotschaft verkündigt hatte. Er kam im Auftrag Gottes und sollte auf dem Rückweg keinen Stopp einlegen, um sich zu stärken. Auch sollte er auf einem anderen Weg zurückkehren, als er gekommen war. Der Mann Gottes schaffte es erfolgreich das Angebot des Königs Jerobeam auszuschlagen. Doch kurze Zeit später begegnet er einem alten Propheten, der von seinen Söhnen von dem Wirken des Mannes Gottes in Bethel gehört hatte. Der alte Prophet war offensichtlich nicht mehr in einem guten geistlichen Zustand. Mit einem trügerischen Plan „im Gepäck“, will er den Mann Gottes überreden, bei ihm einzukehren und Gemeinschaft mit ihm zu haben. Ein Engel habe zu ihm gesprochen und ihn beauftragt, gibt der alte Prophet vor. Doch Gott widerspricht sich nicht. Er gibt nicht zuerst einen klaren Auftrag, um sich dann wieder zu korrigieren. Wenn jemand sagt, dass Gott zu ihm gesprochen habe, dann muss diese Botschaft immer mit dem geoffenbarten Wort Gottes in Übereinstimmung sein (vgl. Johannes 7,17). Überhaupt sollten wir vorsichtig sein, zu oft davon zu reden, dass der Herr zu uns gesprochen habe. #vorsicht #gottsagt #vorschnell #botschaft #prophet #gotteswort #jesuserlebt
- #unendlichnah
"Rufe zu mir, und ich will dir antworten und will dir große und unerreichbare Dinge kundtun, die du nicht weißt." (Jeremia 33,3) Wie stellst du dir Gott vor? Als gutmütigen Opi mit Rauschebart? Als launischen Tyrann? Oder eher als griesgrämigen Spießer? Fragt man tauschend Leute nach ihrer Gottesvorstellung, bekommt man tausend verschiedene Antworten. Haben nicht alle recht? Stell dir vor, du wirst von einer fremden Nummer angeschrieben und mit einer smoothen Date-Anfrage überrascht. Deine beste Freundin glaubt, dass es dein Traumtyp ist, während deine Mutter einen Stalker wittert. Du selbst wirst das Gefühl nicht los, dass dich irgendeine Nervensäge reinliegen will. Habt ihr alle recht? Natürlich nicht! Man kann sich die Wahrheit über eine unbekannte Person nicht aussuchen. Auch nicht die Wahrheit über Gott. Unser Gehirn ist zwar kreativ darin, Informationslücken mit Fantasie zu stopfen, aber das führt zu irrigen Vorstellungen. “Wir sollen nicht meinen, dass das Göttliche...der Erfindung des Menschen gleich sei” , sagt die Bibel (Apg.17,29). Die schwierige Frage ist: Wie bekommen wir ein korrektes Bild von einer Person, die unsichtbar ist? Wenn uns die natürlichen Sinne nicht weiterhelfen, was dann? Irgendwelche Gebetsformeln vielleicht? Religiöse Rituale? Oder Musik? Damit kannst du vielleicht Gefühle erzeugen, letztlich kurbelst du aber wieder nur die eigene Fantasie an. Du brauchst zuverlässige Informationen! Solltest du lieber auf Grips setzten statt auf Gefühl? Theologie studieren? Oder Philosophie? Egal wie viele schlaue Bücher du verschlingst, egal wie scharfsinnig du das Weltgeschehen analysierst, du wirst doch nur feststellen: “Gott ist zu erhaben für unsere Erkenntnis” (Hiob 36,26). Weil Gott “ein unzulängliches Licht bewohnt” (1.Timotheus 6,16), ist jede menschliche Methode, etwas über ihn herauszufinden, zum Scheitern verurteilt. Wir haben nur eine Chance: Gott muss selbst aktiv werden und sich zeigen! Was, wenn er dir alle relevanten Infos über sich selbst in einem Buch aufgeschrieben hätte? Würdest du es lesen? Und was, wenn Gott auf ehrliche Kontaktanfragen reagiert? Sprich ihn doch mal an: “Gott, wer bist du? Zeig dich mir!” #yolo #weristgott
- Mann sein und Frau sein - oder doch nur Rock und Hose?
“Es soll nicht Mannszeug auf einer Frau sein, und ein Mann soll nicht das Gewand einer Frau anziehen; denn jeder, der dies tut, ist ein Gräuel für den Herrn, deinen Gott. ” ( 5.Mo .22,5) Was ist die Bedeutung von „Mannszeug“ und dem „Gewand einer Frau“? Der obige Vers aus 5.Mose hat für viel Zündstoff in den Gemeinden – und gerade in sogenannten bibeltreuen Gemeinden – gesorgt. Wir glauben nicht, dass es darum geht festzulegen, dass Männer Hosen und Frauen nur Röcke tragen dürfen. Es scheint in diesem Vers in der Anwendung auf unsere heutige Zeit auch nicht in erster Linie um Kleidung zu gehen, sondern vielmehr um das Ausleben unserer Stellung als Männer und Frauen in der von Gott geschaffenen Ordnung. Es geht um unser Verhalten in dieser Welt, was für andere sichtbar ist und wozu natürlich auch unsere Kleidung gehört. In der biblischen Zeit war es offensichtlich so, dass sich die Gewänder der Frauen kaum von den Gewändern der Männer unterschieden. Der Hauptunterschied lag in der Art des Stoffes und in den Farben. Heute wird Männer- und Frauenkleidung durch die jeweilige Kultur bestimmt. Eine Frau trägt einen Rock oder eine Frauenhose und ein Mann trägt eine Männerhose. Genauso ist es mit anderen Kleidungsstücken. Die Bibel sagt nicht, welches Kleidungsstück ein für alle Mal weiblich und welches ein für alle Mal männlich ist. Viel wichtiger ist doch, dass Männer und Frauen sich darin unterscheiden, dass sie in ihren jeweiligen Rollen leben und diese nicht tauschen oder verwischen (vgl. 1.Kor 11,3). Zwei Beispiele: Männer sollen in der Gemeinde beten und zur Auferbauung dienen, die Frauen sollen in den Gemeindestunden schweigen (1.Kor 14). Der Mann sollte im Kern der Ernährer der Familie sein, während die Frau eine Aufgabe in der Führung des Haushaltes und in der Versorgung der Kinder hat (Titus 2). Die Verwischung der gottgewollten Unterschiede ist böse in Gottes Augen („Gräuel“). Das Thema wäre noch viel mehr zu vertiefen, doch es sollte klar sein, dass es in dem obigen Vers nicht um Rock oder Hose geht, sondern um ein viel tieferliegendes Prinzip der Unterscheidung von Mann und Frau. #mann #frau #rock #hose #mannszeug #stellung #rolle #jesuserlebt
- #Designedwithlove
“Ist Gott nicht dein Vater...? Er hat dich gemacht.” (5.Mose 32,6) Du bist ein Mensch? Wirklich? Sorry für die Frage, aber heutzutage sucht sich ja jeder aus, wer er sein will. Wen interessieren noch biologische Fakten? Wenn ich als Einhorn fühle, bin ich ein Einhorn. Oder nicht? Autoritäten sind verpönt, aber einem Diktator unterwirft man sich ohne Vorbehalte: dem Gefühl. Unser Gefühl legt fest, was falsch und was richtig für uns ist, welche Werte wir gut finden, welches Lebensmotto wir feiern. Aber kann man sich seine Lebens-Wahrheiten so frei aussuchen wie sein Lieblingstopping bei Royal Donuts? Ist es denn so egal, wer du bist und wozu du lebst? Bei diesem Thema kommst du nicht um die Frage nach deinem Ursprung herum. Woher kommst du und warum gibt es dich? Bist du nur ein Abfallprodukt des Urknalls? Ein billiges Stück No-Name-Massenware aus einer chaotischen Zufallsfabrik? Wenn ja, dann ist es gleichgültig, wie du dein Leben gestaltest. Zieh dein Ding durch und lass dir von niemandem reinreden. Wem bist du denn eine Erklärung schuldig? Dem Universum, das dich hervorgebracht hat, bist du schnuppe. Und die Frage nach dem Sinn brauchst du erst gar nicht zu stellen: Wenn dein Leben aus nichts entstanden ist und sich wieder in nichts auflöst, dann ist es so bedeutungslos wie eine Currywurst! Aber was, wenn Raum, Zeit, Naturgesetze, Vernunft, Moral und all diese unerklärlichen Dinge nicht aus dem Nichts entstanden sind? Was, wenn die Bibel recht hat mit ihrer Aussage: “HERR, du bist unser Vater...und wir alle sind das Werk deiner Hände” (Jesaja 64,7)? Das würde bedeuten: Du wurdest designt! Mit Absicht. Und (wie dir ein Blick in den Spiegel bestätigt) mit ganz viel Liebe zum Detail. Mit einem No-Name-Produkt kann man machen, was man will – mit einem Kunstwerk nicht. Jedenfalls nicht, ohne den Künstler zu beleidigen. Denn dass du so bist, wie du bist, ist kein Zufall, sondern hat einen von Gott durchdachten Sinn. Nur welchen? Das findest du nicht heraus, indem du in dich selbst hineinhorchst. Frag lieber den Designer persönlich: “Wozu lebe ich? Was hast du mit mir vor?” #designedwithlove #jesuserlebt #yolo #absicht #liebezumdetail
- Beten vom Herrn Jesus lernen
Immer wieder zeigt uns Gottes Wort, wie der Herr Jesus betet. Hier ein paar kurze Beispiele, die uns zum Vorbild sind. “Und frühmorgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus an einen öden Ort und betete dort.” (Mk.1,35). In diesem Vers werden mehrere Prinzipien deutlich. 1. Der Herr Jesus beginnt seinen Tag mit Gebet. Er betet frühmorgens, als es noch sehr dunkel war. Beginnen wir unseren Tag mit Gebet? 2. Der Herr Jesus nimmt sich bewusst Zeit zum Beten, Er steht dafür auf und geht an einen anderen Ort. Haben wir eine bewusste Zeit, in der wir beten oder machen wir es zwischendrin, oder sogar nur wenn es uns schlecht geht? 3. Der Herr Jesus betete offensichtlich allein. Es ist wichtig, dass wir eine persönliche Beziehung zum Vater haben. Natürlich dürfen und sollen wir auch mit unserem Ehepartner, der Gemeinde, Geschwistern usw. beten. Aber wir dürfen unser persönliches Gebetsleben nicht vernachlässigen. 4. Er betet an einem öden Ort. Wir brauchen keine besonderen Umstände, keinen geschmückten Raum oder die richtige Stimmung, um zu beten. Der Herr Jesus geht an einen öden Ort und betet dort ganz schlicht. Ebenso sehen wir, dass der Herr Jesus seinen Tag mit Gebet beendet. (Vgl. Mt.14,23) Der Herr Jesus betet in Bedrängnissen: “Und er ging ein wenig weiter und fiel auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber, doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.” (Mt.26,39). Auch hier werden wieder Prinzipien deutlich: 1. Wenn wir in Bedrängnisse kommen, ist die beste Anlaufstelle der Herr. 2. Er fällt auf Sein Angesicht. Wir dürfen und können überall beten, aber wenn wir uns bewusst Zeit dafür nehmen, können wir uns dafür hinknien oder auf unser Angesicht fallen, wenn uns das möglich ist. 3. Der Herr Jesus tut zwar sein Anliegen kund, weiß aber, dass der Vater das Beste möchte. Auch wir dürfen und sollen Gott alles kundtun, aber letztendlich dürfen wir auch sagen: „Dein Wille geschehe“. Diese und viele weitere Prinzipien zum Beten, können uns helfen eine innigere Beziehung zum Herrn zu haben. #gebet #betenlernen #vorbild #redenmitgott #jesuserlebt
- Ewiges Verderben
„die Strafe erleiden werden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke, wenn er kommt...“ (2.Thessalonicher 1,9) Diese Welt geht mit riesigen Schritten auf das kommende Gericht zu, was Jesus Christus höchstpersönlich ausführen wird. Nach der Entrückung der Gemeinde wird es eine schreckliche Drangsalszeit von ca. 7 Jahren geben, die ihren Höhepunkt in der Erscheinung Christi haben wird. Dann kommt Er mit einem Heer seiner Engel, um Gericht an denen auszuüben, die Ihn nicht kennen und an denen, die Ihm bewusst ungehorsam waren und nicht geglaubt haben. Das Gericht wird schlussendlich ewig sein, ohne Ende. Es besteht nicht in der Zerstörung der Menschen und der Auflösung ihrer Existenz, sondern in einer sinnlosen Existenz getrennt von der Liebe, dem Licht und der Gegenwart Gottes. Das ist die äußerste Finsternis voller nie endender Selbstanklagen. Die Ungläubigen werden ewige Pein und Schmerzen erleiden. Wenn Du daran denkst, dass die Menschen, die Jesus jetzt noch nicht als ihren Erlöser angenommen haben, dann ewig gerichtet werden – was macht das mit Dir? Kannst Du über die Menschen weinen, die auf das ewige Gericht zu rennen? Mach Dich auf, um den Menschen heute noch die gute Botschaft der Rettung in Jesus Christus weiterzusagen, damit der Himmel voll wird. #ewigesverderben #gericht #schmerzen #rettung #jesuschristus #gutebotschaft #jesuserlebt
- Alles hat seine Zeit
“Alles hat seine bestimmte Zeit, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit.” (Prediger 3,1) Viele setzen den heutigen Wohlstand herab. Für viele Teile der Welt gab es jedoch noch nie eine bessere Zeit zum Leben. Babys und Mütter überleben die Geburt, die Menschen leben länger und gesünder als je zuvor. Noch wichtiger ist, dass das Evangelium in der Welt mit weniger politischen Einschränkungen als je zuvor verbreitet wird. Auch wenn es viel zu beklagen gibt, sollten wir heute Gott für die Autoritäten danken, die Er eingesetzt hat und die zu dieser unglaublichen Fülle an Segnungen geführt haben. J.D. Fraser #alleshatseinezeit #wohlstand #gottessegen #autorität #regierung #dankbar #jesuserlebt
- Hoffnungslos...gerettet
In Römer 5,1-11 wird uns insbesondere die großartige Liebe Gottes und die wunderbaren Folgen der Rechtfertigung aus Glauben vorgestellt. “Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.” (Römer 5,8) Gott hat Seine Liebe in dem Herrn Jesus Christus gezeigt, als wir hoffnungslos verloren waren. Paulus bringt unseren Zustand vor unserer Bekehrung mit 4 Attributen auf den Punkt: Wir waren kraftlos (V.6) – und konnten uns selbst nicht retten. In uns war keine Kraft irgendetwas zu tun, was Gott ehrte. Wir waren gottlos (V.6) – und damit echte Atheisten. Getrennt von Gott und ohne Interesse für die Dinge Gottes. Unsere Sünden hatten uns von Gott getrennt (vgl. Jesaja 59,2). Wir waren Sünder (V.8) – Alles, was wir vor unserer Bekehrung getan haben, war in Rebellion gegen Gott. Wir haben das Böse geliebt und die Ungerechtigkeit getan. Wir waren Feinde Gottes (V.10) – nicht Gott war unser Feind, sondern wir waren seine Feinde und lebten in Auflehnung gegen unseren Schöpfer. Wir mussten mit Gott versöhnt werden. Gerade in diese hoffnungslose Ausgangssituation hinein, offenbart Gott Seine Liebe. Er gibt Seinen Sohn für verlorene Menschen. Gott gibt das Beste für das Schlechteste. Gott sei Dank! #gerettet #hoffnungslos #gottistliebe #kraftlos #gottlos #Sünder #feindegottes #jesuserlebt
- Nimm nur das Gute mit
“Weissagungen verachtet nicht; prüft aber alles, das Gute haltet fest.” (1.Thessalonicher 5,20-21) Das griechische Wort für weissagen “propheteuo” beinhaltet das bekannte Wort “Prophet” (= “Verkünder”). Es geht darum etwas zu verkünden, und zwar eine Botschaft aus der Gegenwart Gottes. Diese Botschaften sind in Gottes Wort häufig zukünftige Ereignisse, aber nicht immer. Im Neuen Testament wird das Wort häufig gebraucht, wenn es um die Verkündigung von Gottes Wort geht. Das kann privat oder in den Gemeindestunden geschehen (vgl. 1.Kor.14,4+5+24). In unserem Tagesvers werden die Thessalonicher aufgefordert diese Weissagungen nicht zu verachten, sondern genau zu prüfen. Tun wir das oder lassen wir uns lieber “berieseln”? Es ist auffallend, dass es in diesem Zusammenhang heißt, wir sollen alles prüfen, aber nur das Gute festhalten. Das sind eben die Punkte oder Themen, durch die uns Gott angesprochen hat. Doch was ist mit dem Rest? Gibt es da Dinge, die dir in einer Predigt vielleicht nicht gefallen haben? Worüber du dich ärgerst? Oder hast du ein Problem mit dem Prediger? Diese Option wird beim Prüfen gar nicht erwähnt. Es steht also nicht zur Debatte. Wie oft beschäftige ich mich nur mit den schwierigen Formulierungen oder rede vielleicht sogar negativ über den Prediger. Jeder Mensch ist unvollkommen und macht Fehler. Jeder von uns. Darum prüfe, was gesagt wird und nimm das Gute mit (Apg.17,11). #prüfen #predigt #prophet #dasgutemitnehmen #jesuserlebt
- Ewige Arme
“Deine Zuflucht ist der Gott der Urzeit, und unter dir sind ewige Arme.” (5.Mose 33,27) Manchmal fühlen wir uns wie in einem „freien Fall“. Als wäre plötzlich eine Falltür unter uns aufgegangen. In den Gedanken heißt es nur noch: „Was soll ich denn jetzt machen!“ Kennst du so ein Gefühl oder warst du schon einmal in einer solchen Situation? Dann darf dir der Bibelvers Mut machen. Unser Gott ist nicht irgendjemand. Er ist, der da ist. Der ewig Seiende. Das heißt, Er besteht in sich selbst. Ihn kann gar nichts erschüttern. Zu diesem Gott dürfen wir Zuflucht nehmen. Das heißt, wir dürfen zu unserem Gott fliehen und Ihn in unserer Not aufsuchen. Auch Petrus war einmal in einer Situation, wo er buchstäblich in seiner Not am Versinken war. Er hat nur noch geschrien: „Herr, rette mich!“ Die Reaktion des Herrn Jesus ist beeindruckend. Sogleich, das heißt direkt, packt Er die Hand von Petrus und hilft ihm heraus. Wir dürfen es genauso wie Petrus machen. Wenn wir in unserer Not feststecken oder uns im „freien Fall“ befinden, dürfen wir zu unserem Gott im Himmel rufen. Er wird helfen! Vielleicht müssen wir mal ein kleines Stückchen „fallen“ und die Kontrolle abgeben. Wir werden aber “niemals tiefer als in Gottes Hand fallen”, wie es so schön in einem Lied heißt. Unter uns sind ewige Arme. Er lässt uns nicht einfach im Stich, sondern Er fängt uns auf. Halte daran fest, auch wenn es gerade schwer ist. Unser Gott hilft spätestens rechtzeitig! #freierfall #ewigearme #not #gebet #kontrollverlust #jesuserlebt
- Gott hilft im Alltag
Kennst du das? Es gibt Tage, an denen scheinbar alles leicht von der Hand geht. Du stehst morgens früh auf, gut gelaunt und optimistisch, dass es ein “guter Tag” wird. In deiner Euphorie vergisst du deine stille Zeit zu machen und das Gebet scheint überflüssig. Die ersten Stunden des Tages funktionieren gut, doch wie oft passieren Dinge, die einen aus der Ruhe bringen. Deine Geduld schwindet, deine gute Laune ebenfalls und am Ende des Tages, fragst du dich was eigentlich schiefgelaufen ist. Mir persönlich geht es leider viel zu oft so. Ich verlasse mich auf meine eigene Kraft und bin mittags ausgebrannt und entnervt. Der Tag scheint endlos lang zu sein und bringt nicht viel Gutes hervor. Anstatt zu erkennen, dass ich den Tag Gott nicht übergeben habe und um Verzeihung bitte, halte ich Ihm noch vor, warum Er so viele Dinge zulässt, die mir meine Kraft und Nerven rauben. Vor einigen Tagen habe ich eine andere, schöne Erfahrung gemacht. Die Nacht war schrecklich. Gefühlt habe ich eine Stunde geschlafen. Gerädert und absolut übermüdet musste ich aufstehen und habe mich gefragt: “Wie soll ich das heute schaffen?” Ich bin ernsthaft ins Gebet gegangen, habe Gott um Hilfe angefleht und Ihm den Tag übergeben. Die Erwartungen an den Tag waren gering. Doch meine Kraft und Geduld war übernatürlich. Ich habe deutlich gespürt, wie Gott geholfen hat. Es konnte nicht aus mir kommen. An diesem Tag habe ich mehr geschafft als an vermeintlich “guten Tagen”. In Situationen, an denen ich sonst “an die Decke gegangen” wäre, konnte ich ruhig bleiben. Liebevoll in Momenten, in denen ich sonst lieblos gehandelt hätte. Am Ende des Tages, war es wirklich ein gesegneter und erfüllter Tag. Gott ist real. Jesus Christus ist real und hilft - auch im Alltag. Er lebt und du kannst Ihn erleben, wenn du Ihn darum bittest. “Denn du bist mir zur Hilfe gewesen, und ich werde jubeln im Schatten deiner Flügel.” (Psalm 63,8) #psalm63 #kennstdudasauch #gotthilft #gutertag #hilfe #keingutertag #gotterleben #jesuserlebt












