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  • Der Jünger den Jesus liebte

    Fünfmal spricht Johannes in seinem Evangelium von sich selbst ohne seinen Namen zu nennen. Er benutzt dann den Ausdruck aus unserer heutigen Überschrift. (vgl. Joh. 13,23+19,26+20,2+21,7.20) Was hat uns Johannes dadurch zu sagen? Was können wir von ihm lernen? Zunächst einmal ist er bescheiden und drängt sich nicht in den Vordergrund. Johannes legt keinen Wert darauf, sich selbst mit Namen in Gottes Wort zu erwähnen. Außerdem merkt man ihm an, dass er die Liebe seines Herrn genießt. Johannes war nicht der einzige, den Jesus lieb hatte. Unser Herr liebt auch Dich und mich. Hast Du schon mal darüber nachgedacht? Er hat uns so lieb, dass Er sogar bereit war für uns zu sterben. Jesus gab Sein Leben und bezahlte mit Seinem Tod unsere große Schuld! Ist das nicht wunderbar? Wie können wir mehr von der Liebe des Herrn spüren und sie genießen? Die Lösung ist: Wir müssen es Johannes nachmachen und uns in der Nähe des Herrn aufhalten. Johannes hatte innige Gemeinschaft mit seinem Herrn (er saß in seiner Nähe – Joh.13,23) und war auch da als der Herr am Kreuz hing (Joh.19,26). Kennzeichnet uns das auch? Haben wir auch eine intakte Beziehung zu unserem Retter durch Gebet und Lesen der Bibel? Beschäftigen wir uns mit Seinem Tod am Kreuz? Hier können wir die Liebe des Herrn spüren und genießen! „Vor dem Fest des Passah aber, als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus der Welt zum Vater hingehen sollte – da er die Seinen (od. Eigenen), die in der Welt waren geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende (od. bis zum Äußersten).“ (Johannes 13,1) #johannes #geliebt #jesuschristus #genießen #jünger #jesuserlebt

  • Wie der Herr Jesus sich für den Einzelnen Zeit nimmt

    Lies Markus 10,46-52 „Jesus blieb stehen“ (Markus 10,48) Jesus Christus ist gemeinsam mit seinen Jüngern auf dem Weg nach Jerusalem. Vor Ihm liegen die schwersten Stunden seines Lebens. Er würde unter grausamen Qualen und furchtbaren Leiden am Kreuz sterben. Dabei umgab Ihn nicht die „Gnade der Unwissenheit“. Nein, er wusste alles, „was über ihn kommen würde“ (Joh.18,4)! Auf ihrem Weg kommen sie nach Jericho. Massen begleiten sie. Schließlich erregte Jesus Christus durch seine Wunder überall Aufsehen. Vielleicht gibt es heute Spektakuläres zu sehen, mag die Masse gedacht haben. Am Weg sitzt ein Blinder. Sein Name Bartimäus. Seinem gut ausgebildetem Ohr, kann die riesige Menschenmenge nicht verborgen bleiben. Er erkundigt sich, was da los ist und erfährt, dass Jesus, der Nazarener vorbeikommt. Bartimäus hat schon viel von den Wundern des Herrn gehört. Wenn es eine Möglichkeit zur Heilung gab, dann jetzt! Hier gab es kein Halten mehr. Laut schreit er: „Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner!“ Die Leute schnauzen ihn an. Er soll still sein. Für so eine unbedeutende Person, wie einen blinden Bettler, hat Jesus Christus keine Zeit. Bartimäus lässt sich nicht einschüchtern. Er schreit umso lauter: „Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner!“ Dann passiert es. Der Herr bleibt stehen! Im Lärm einer gewaltigen Menschenmenge, hört Er den Einzelnen und hält an. Er nimmt sich Zeit und lässt Bartimäus holen, um ihn dann zu heilen. Nicht der Mainstream der Massen und auch nicht die bevorstehenden Leiden halten Ihn ab, sich Zeit zu nehmen. In seiner ganzen Liebe erbarmt Er sich über einen einzelnen Menschen. So ist der Herr. „Jesus blieb stehen.“ Und wir? Wie oft beugen wir uns dem Druck der Masse und übergehen den Geringen. Wie oft haben wir unsere eigenen Schwierigkeiten vor Augen und sind davon so gefangen, dass wir den anderen nicht mehr sehen. Wie oft drehen wir uns um uns selbst und unser kleines Leben, als wäre es das allerwichtigste. Und wie oft denken wir heimlich: „Ist dieser No-Name es überhaupt wert, dass ich meine kostbare Zeit investiere?“ Ganz anders der Herr. Er bleibt stehen! Er erbarmt sich über den Einzelnen und nimmt sich seiner an. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Schließlich habe ich selbst erlebt, wie der Herr auch in meinem Fall stehen geblieben ist und mich No-Name gerettet hat.

  • Gott interessiert sich für jedes Detail Deines Lebens

    In 1.Samuel 9 wird beschrieben, wie Gott Seinem Volk den König gibt, nach dem es verlangt hatte. Eigentlich wollte Gott Sein Volk führen, aber sie hatten einen König gefordert, weil sie so sein wollten wie die Völker, die sie umgaben. Das war kein guter Wunsch. Saul sollte der erste König Israels werden. Allerdings war er kein König nach dem Herzen Gottes und doch ließ Gott es zu. Doch bis dahin war es noch ein weiter Weg, denn Samuel der Prophet und Saul kannten sich bis dato überhaupt noch nicht. Aber wie sollte Samuel dann Saul zum König salben? Um das zustande zu bringen und ein Treffen der beiden herbeizuführen, gebrauchte Gott die verloren gegangenen Eselinnen von Kis, des Vaters von Saul. Gemeinsam mit einem Diener machte sich Saul auf die Suche nach den Eselinnen. Als sie die Tiere nicht finden konnten, machte der Diener Saul den Vorschlag in eine Stadt zu gehen, um dort einen Mann Gottes zu treffen, der ihnen über ihren Weg “Auskunft” geben sollte. Gesagt – getan. So wurden Saul und Samuel zusammengeführt und Saul konnte in Kapitel 10 zum König gesalbt werden. Doch nicht nur das, auch die verloren gegangenen Eselinnen hatte Gott nicht vergessen! Wenn auch der Plan der Königsalbung viel schwerer zu wiegen schien, waren sie nicht egal. Gott benutzt auch in Deinem und meinem Leben einzelne Details und Lebensumstände, um Seinen Willen mit Dir und mir ausführen. Gott benutzt kleine Dinge und Er benutzt große Dinge, um Seinen Plan mit jedem Einzelnen zum Ziel zu bringen. Er benutzte “verlorene Eselinnen” um Menschen zusammenzubringen. Vielleicht benutzt Er in Deinem Leben einen verlorenen Schlüsselbund, einen verpassten Termin oder welches Detail auch immer, um Seinen Plan auszuführen. Und noch etwas, was ich Dir mitgeben möchte: Auch die kleinen Dinge in Deinem Leben, von denen Du vielleicht glaubst, dass Gott ihnen keine Beachtung schenken würde, sind für Deinen Herrn wichtig! Gott interessiert sich auch für die “verlorenen Eselinnen”. Danke Gott dafür! “Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.” (Römer 8,28)

  • Hast Du Hunger nach Gottes Wort?

    Ein neugeborenes Baby musst Du nicht zum Trinken auffordern. Ganz automatisch sucht es gierig die Brust der Mutter, um seinen Hunger mit der Muttermilch zu stillen. Wenn Du an den Herrn Jesus glaubst und der Geist Gottes in Dir wohnt, dann bist Du auch von neuem geboren. Du bist jetzt ein Kind Gottes. Genauso wie ein neugeborenes Baby Hunger nach der guten Milch der Mutter hat, ist es für ein Kind Gottes normal, dass es Hunger nach dem guten Wort Gottes hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du schon lange mit “Jesus unterwegs” bist oder erst vor Kurzem zum Glauben gekommen bist. “und wie neugeborene Kinder seid begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch, damit ihr durch diese wachst zur Errettung,” (1.Petr 2,2) Ein gesunder Christ hat Hunger nach der Bibel und möchte durch dieselbe Gott immer besser kennenlernen. Dabei hängt unsere geistliche Gesundheit von der Art der “Nahrung” ab, die wir täglich zu uns nehmen. Wenn wir uns geistlicherweise nur von “Junkfood” ernähren, unsere Nahrung also hauptsächlich aus seichter Lektüre mit einem gewissen christlichen Touch besteht, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, irgendwann geistlich unterernährt zu sein. Gerade auf christlichem Gebiet, gibt es heutzutage so viel “vergiftete” Literatur. Bücher, die Dich in die Irre führen, anstatt hin zu Christus. Deshalb lies Gottes Wort, die Bibel – und darüber hinaus, bibeltreue Sachbücher und Auslegungen zur Erklärung Bibel. Wenn Du nicht weißt, was wirklich vertrauenswürdige Literatur ist, dann frag doch einfach einmal die Ältesten in Deiner Gemeinde oder andere Glaubensgeschwister, mit einem guten, geistlichen Urteilsvermögen. Durch die Ernährung mit Gottes Wort, wirst Du gerettet. Für die Ewigkeit bist Du schon gerettet, aber auf dem Weg in den Himmel, gibt es allerhand gefährliche Situationen, in denen Du nur durch Gottes Wort Rettung erfahren kannst. Wenn Du in Gottes Wort zu Hause bist, kannst Du vor den Angriffen des Teufels bewahrt werden. Hast Du echten Hunger nach Gottes Wort? #bibleverse #bibel #lesen #junkfood #hunger #gotteswort #jesuserlebt

  • Woher kommt der Unfrieden?

    “Der Gott des Friedens aber wird in kurzem den Satan unter eure Füße zertreten. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!” (Römer 16,20) Woher kommt eigentlich der Unfrieden in dieser Welt? Woher kommen Streit und Krieg in Gemeinden, Familien oder zwischen mehreren Staaten? Wer steckt hinter all dem? Satan steckt dahinter und hat ein großes Ziel – er möchte Unfrieden stiften. Heute noch ist er der Fürst dieser Welt (Joh 16,11). Als ein “brüllender Löwe” ist er ständig auf der Suche nach neuen Opfern, um zu zerstören und den Frieden zu rauben (1.Petr 5,8). Dabei ist jeder von uns auch noch sehr anfällig dafür, auf die Listen des Teufels hereinzufallen und uns an Unfrieden und Streit zu beteiligen (Jak 4,1.2). Aber es gibt einen herrlichen Ausblick für Dich und mich: Gott wird dem Treiben Satans in Kürze ein Ende setzen. Satan wird unter unsere “Füße zertreten” werden, wenn Christus erscheinen wird. Das Urteil über den Teufel ist heute schon ausgesprochen – er wird gerichtet werden (Joh 16,11). Die Vollstreckung des Urteils steht jedoch noch bevor – er wird in die Hölle geworfen, um dort dem Zorn Gottes auf ewig ausgesetzt zu sein (Off 20,10). Die Zeit des vollständigen Friedens liegt also noch vor uns! Das musst Du unbedingt im Blick behalten und nicht aus dem Auge verlieren. Über allem Unfrieden dieser Zeit steht der “Gott des Friedens”, der sich durch nichts und niemanden aus der Ruhe bringen lässt. Er ruht in sich selbst. Wenn Du auf Gott ausgerichtet bist, wird sich auch in Deinem Herzen ein tiefer Frieden ausbreiten. #krieg #unfrieden #satan #teufel #gott #sieg #frieden #jesuserlebt

  • Ganzer Gehorsam = ganzer Sieg

    „Wie der HERR Mose, seinem Knecht, geboten hatte, so gebot Mose Josua, und so tat Josua; er ließ nichts fehlen von allem, was der HERR Mose geboten hatte.“ (Jos.11,15) Vielleicht fragst Du dich auch manchmal, warum es in Deinem Leben Schwierigkeiten oder eine geistliche „Dürrephase“ gibt. Woran kann das liegen? Dazu ein Gedanke aus Gottes Wort, der uns dabei helfen kann. Gott ist grundsätzlich immer bereit zu segnen. Er möchte geben, aber Er möchte auch, dass wir auf Ihn hören und gehorsam sind. Als Josua das Land Kanaan einnimmt spricht sich schnell herum, dass Gott selbst für das Volk Israel kämpft, weshalb die Könige des Landesgroße Angst bekommen. Die logische Reaktion: Sie verbünden sich gegen die Israeliten und eine riesige Armee zieht aus, um gegen sie zu kämpfen: „Und sie zogen aus, sie und alle ihre Lager mit ihnen, ein großes Volk, wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist, an Menge, und sehr viele Pferde und Wagen.“ (Jos.11,4) Eine solche Übermacht, die sich gegen das Volk aufstellt und was jetzt? Sicher ein Grund sich Sorgen zu machen, oder? Doch Josua, der treu und gehorsam gegenüber Gottes Anweisungen handelt, bekommt die wunderbare Zusage: „...Fürchte dich nicht vor ihnen, denn morgen um diese Zeit will ich (Gott) sie allesamt erschlagen vor Israel hingeben: …“ (Jos.11,6) Gott steht zu Seinen Dienern und belohnt Gehorsam. Er selbst kämpft für das Volk und die Feinde werden besiegt. Ein Sieg, der nach militärischen Maßstäben unmöglich erscheint. Der Schlüssel liegt auch bei uns oft darin Gott ganz gehorsam zu sein. Vielleicht besonders dann, wenn die Umstände schwierig sind. Gottes Wort gibt uns in Josua ein Vorbild: „...und sie schlugen sie, bis ihnen kein Entronnener übrigblieb. Und Josua tat ihnen, so wie der HERR ihm gesagt hatte: […] so tat Josua; er ließ nichts fehlen von allem, was der HERR Mose geboten hatte.“ (Jos.11,9+15) Wenn wir dem Herrn ganz gehorsam sind, will Er auch den ganzen Sieg schenken. #gehorsam #gotteswillen #vorbild #josua #sieg #jesuserlebt

  • Diese Dinge müssen weg!

    Damit eine Zimmerpflanze wachsen und gedeihen kann und Du möglichst lange Freude daran hast, müssen die Wachstumsbedingungen optimal sein. Die Pflanze braucht genügend Licht und Wärme, aber auch ausreichend Sauerstoff und CO2. Für ein gutes Pflanzenwachstum sind aber auch die richtigen Nährstoffe und der passende PH-Wert im Boden erforderlich. Wenn man die optimalen Wachstumsbedingungen der Pflanze entzieht, wird sie nicht mehr wachsen und auf kurz oder lang verkümmern. In unserem geistlichen Leben ist es so ähnlich. Wir müssen für die optimalen “Wachstumsbedingungen” sorgen, damit unser geistliches Leben “aufblühen” kann und wir Freude an Gott und Seinem Wort haben können. “Legt nun ab alle Bosheit und allen Trug und Heuchelei und Neid und alles üble Nachreden, und wie neugeborene Kinder seid begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch...” (1.Pet.2,1-2) Oft gibt es in unserem Leben Dinge, die geistliches Wachstum behindern. Petrus spricht davon, dass wir diese Dinge “ablegen” sollen. Wir müssen uns radikal von den genannten “Auswüchsen” des Fleisches in uns trennen. “Bosheit” beschreibt jeden bösen Gedanken, den wir in unseren Herzen gegen eine andere Person hegen. “Trug” ist jede Form von Unehrlichkeit und Betrügerei. “Heuchelei” ist das Vortäuschen falscher Tatsachen und letztlich nichts anderes als Schauspielerei, um vor anderen besser zu erscheinen. “Neid” hat mit Unzufriedenheit zu tun und entsteht, wenn wir sehen oder hören, dass es anderen vermeintlich besser geht als uns selbst. “Üble Nachrede” äußert sich in Verleumdung, in der Verbreitung von Klatsch und Tratsch und kommt manchmal sogar in einem “frommen Gewand” daher. Diese Dinge müssen raus aus unserem Leben. Es muss einen echten Bruch mit diesen Sünden geben, um wieder neu Freude an Gottes Wort und Seinem Willen haben zu können. Wir sollten es vor Gott bekennen (1.Joh 1,9) und Buße darüber tun, wenn wir merken, dass sich diese “Wachstumskiller” in unserem Leben ausgebreitet haben. Es kann anders werden... #wachstum #hindernis #killer #jünger #neid #jesuserlebt

  • Die Schafe des Vaters

    “[…] wem hast du jene wenigen Schafe in der Wüste überlassen?” (1.Sam.17,28) So beschreibt Davids ältester Bruder die Schafe, um die David sich kümmerte und die er „Schafe seines Vaters“ nannte (V.34). Sie waren David anvertraut und er kümmerte sich nach besten Kräften um sie. Gläubige, die sich auf der Grundlage der Heiligen Schrift versammeln, werden vielleicht von anderen verachtet und ignoriert. Aber es sollte uns immer bewusst sein, ob es viele oder wenige sind, es sind die Schafe unseres Vaters. Niemals sollten sie wertlos behandelt oder verletzt werden. Der gute Hirte schätzt jedes einzelne so hoch, dass Er für es gestorben ist. Und wir müssen sie genauso sehen. #herde #gott #vater #schafe #liebe #jesuserlebt

  • Willst Du abnehmen?

    Hast Du in der vergangenen Woche abgenommen? Bevor Du Dich jetzt wunderst: Es geht mir nicht um die neueste Diät oder eine Empfehlung zum Abnehmen. ;) Johannes der Täufer war als der Vorläufer des Herrn Jesus Christus mit einem einzigartigen und wichtigen Dienst betraut. Jesus selbst sagt über ihn, dass es „unter den von Frauen Geborenen“ (Lk 7,28) keinen größeren Propheten als Johannes den Täufer gab. Interessant ist jedoch, dass er sich selbst nur als "die Stimme eines Rufenden in der Wüste" bezeichnete. Er war nur die Stimme, nicht einmal der Rufer selbst. Johannes sah sich als Werkzeug in der Hand eines Größeren. Doch bei aller Demut, die Johannes kennzeichnete, hatte er den Wunsch: "Er muss wachsen, ich aber abnehmen!" (Joh 3,30) Hast Du Dich schon einmal gefragt, was das zu bedeuten hat? Johannes wollte abnehmen. Er selbst wollte immer mehr in den Hintergrund treten. Er wollte kleiner werden, damit CHRISTUS in allem in Seinem Dienst und Leben sichtbar werden konnte. Jesus sollte groß werden. Die Menschen, denen Johannes diente, sollten Jesus, das Lamm Gottes, sehen und sonst niemanden. Für mich ist es eine besondere Motivation in diesen Tagen, wo sich alles um unsere Gesundheit, Sicherheit und unser Wohlbefinden dreht. Ich möchte abnehmen, damit der Herr Jesus in mir und in den Menschen mit denen Gott mich zusammenführt, größer werden kann. Wenn der Herr Jesus die zentrale Rolle in Deinem und meinem Leben einnehmen soll, dann ist aber kein Platz mehr für unseren Egoismus, die Selbstdarstellung, die Selbstherrlichkeit und viele andere "Streicheleinheiten" unseres eigenen "ICHS". Nimm es Dir mit in die neue Woche, die heute beginnt ... ER MUSS WACHSEN, ich aber abnehmen. #ich #egoismus #diät #abnehmen #jesus #groß #klein #selbstverwirklichung #selbstdarstellung #jesuserlebt

  • Unendlich weit entfernt

    Weißt Du eigentlich wie weit der Nordpol vom Südpol entfernt ist? Ich verrate es Dir - Laut der Internetseite luftlinie.org, beträgt die kürzeste Entfernung zwischen den beiden Polen ca. 20.015,11 km. Das ist eine Strecke, die ich mir zumindest schon nicht mehr wirklich vorstellen kann. In Psalm 103, einem ausgesprochenen Lobpsalm, spricht David voller Freude davon, dass Gott unsere Übertretungen von uns weggenommen hat. In Jesus Christus haben wir Vergebung unserer Sünden. Aber Gott hat unsere Sünden nicht nur so weit von uns entfernt wie der Nord- vom Südpol entfernt ist, sondern noch viel weiter. Gott hat meine und Deine Sünden unendlich weit von uns entfernt. "So weit der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Übertretungen." (Psalm 103,12) Die Entfernung zwischen Osten und Westen kannst Du nicht messen, denn es gibt keine Fixpunkte an denen wir ansetzen könnten. SO WEIT hat Gott unsere Sünden von uns entfernt. Unendlich weit! Der Hebräerbrief bestätigt noch einmal, dass Gott unserer Sünden NIE MEHR GEDENKEN wird. Was Gott vergeben hat, ist ein für alle Mal vergeben! (Heb 10,17) Er hat Deine und meine Sünden hinter Seinen Rücken geworfen und dreht sich nicht mehr danach um. Gott wird Dir Deine Sünden nicht noch einmal vorhalten. (Jes 38,17) Am Kreuz von Golgatha hat der Herr Jesus alles Erforderliche getan, damit Gott so vollkommen vergeben kann. Jesus Christus hat Deine und meine Sünden an Seinem Körper auf dem Kreuz getragen. (1.Pet 2,24) Jeder der Gott Seine Sünden bekennt und das Opfer des Herrn Jesus für sich persönlich im Glauben annimmt, darf diese Art der Vergebung erfahren. (1.Joh 1,9) Ich kann es gut verstehen, dass David beim Nachdenken über die Güte und Liebe Gottes ins Staunen gerät und Seinen Gott nur noch preisen möchte. "Preise den HERRN, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen! Preise den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten!" (Ps 103,1.2)

  • Bete für die, die in Hoheit sind

    Vielleicht geht es Dir auch so wie mir, dass Du erst in den letzten Tagen wieder einmal darüber nachgedacht hast, wie wichtig es ist, auch für die Regierungen unserer Heimatländer und darüber hinaus zu beten. Dabei meine ich noch nicht einmal so sehr die Regierung an sich, sondern die Personen, die die Regierung bilden. Durch den Konflikt in der Ukraine mit Russland rüttelt Gott uns wach, wieder vermehrt für die zu beten, die eine so große Verantwortung haben. Paulus sagt dazu in 1.Tim 2,1-2: “Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst.” Jede der handelnden Personen, die aktuell im Blickpunkt des Weltinteresses stehen, hat eine unsterbliche Seele und wird sich einmal vor dem lebendigen Gott für sein Handeln verantworten müssen. Gerade deshalb braucht auch jeder Präsident, Bundeskanzler, Diktator, König, Bürgermeister, usw. in diesem Leben eine Begegnung mit dem lebendigen Gott. Bete dafür, dass sie den Herrn Jesus Christus als ihren persönlichen Retter annehmen und vor Gott ihre Sünden erkennen und bekennen. „Und sucht den Frieden der Stadt, wohin ich euch weggeführt habe, und betet für sie zu dem HERRN; denn in ihrem Frieden werdet ihr Frieden haben.“ (Jer 29,7) Bete für Bundeskanzler Scholz, bete für Präsident Putin, bete für Präsident Selenskyj, bete für Präsident Macron; bete für Präsident Biden … Du merkst selbst, wie wichtig das Gebet für die ist, die „in Hoheit“ sind. #ukraine #prayforukraine #beten #putin #jesuserlebt #Regierung #pray #peace

  • Die kleinen Dinge sind bei Gott wichtig

    In Sacharja 4,10 stellt der HERR folgende Frage: "Denn wer verachtet den Tag kleiner Dinge?" In der Zeit Sacharjas wurde der jüdische Tempel nach der 70-jährigen Babylonischen Gefangenschaft wieder neu aufgebaut. Für viele Juden, die noch den großartigen Tempel aus der Zeit Salomos kannten, war der neue Tempel "eine kleine Sache". Längst hatte der Tempel nicht mehr die Pracht vergangener Tage. Aber Gott stellt die herzerforschende Frage nicht ohne Grund. Die Juden sollten den neuen Tempel mit den Augen Gottes sehen, sie sollten sich Gottes Sichtweise aneignen, um nicht entmutigt zu werden. Gott benutzt kleine Dinge, um Seinen Namen groß zu machen und Sein Werk in dieser Welt voran zu bringen. Vielleicht geht es Dir auch oft so wie mir, dass wir gerne große Dinge für den Herrn tun wollen. Wir wollen Ergebnisse sehen. Durch unseren Dienst sollen viele Menschen erreicht werden. Die Bibel zeigt uns immer wieder, dass Gott die kleinen Dinge benutzt und wir die kleinen Dinge nicht verachten sollten. Die Stadt Bethlehem war "zu klein, um unter den Tausenden von Juda zu sein" (Micha 5,1), aber in ihr wurde Jesus, der Retter der Welt, geboren. David war der Jüngste in seiner Familie, aber Gott konnte ihn benutzen, um König über Israel zu werden. Gott benutzte einen kleinen Jungen (Joh 6,9) und seine 5 Brote und 2 Fische, um diese so zu vermehren, damit mehr als 5000 Männer mit ihren Familien satt werden konnte. Fallen Dir noch andere Beispiele aus Gottes Wort ein, wo der HERR die kleinen Dinge benutzte? Auch wir leben in Tagen, wo man manchmal meint, dass nur noch "kleine Dinge" geschehen. Der Herr Jesus kommt bald wieder, um uns zu sich zu holen und die Welt, die Jesus nicht kennt, zeigt immer mehr ihre Abwendung von ihrem Schöpfer. Lass Dich ermutigen, dem Herrn Jesus auch mit Deinen "kleinen Dingen" zu dienen. Das, was für Dich vielleicht ganz klein aussieht, hat einen besonderen Wert in Gottes Augen, wenn Du es Ihm gibst. Dadurch wird Gott groß gemacht! #kleinigkeiten #gott #groß #jesuserlebt #klein #unbedeutend #unwichtig

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