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  • Echte Liebe

    Maria Magdalene war eine Frau, die den Herrn liebte. Das sehen wir daran, dass sie nach dem Sabbat, als es noch dunkel ist, sofort zum Grab des Herrn Jesus läuft. (Johannes 20,1) Sie verkündet zwei Jüngern, dass der Stein weggenommen ist. Sie kommen mit, um nachzuschauen und gehen wieder. (Joh.20,3-10) Maria geht nicht nach Hause, sie steht vor der Gruft und weint um den Herrn Jesus. (V.11) Als die beiden Engel sie dann fragen, warum sie weint, sagt sie: „Weil sie meinen Herrn weggenommen haben und ich nicht weiß, wo sie ihn hingelegt haben.” (V.11-13). Maria will den Herrn sehen, auch wenn sie noch nicht weiß, dass Er auferstanden ist. Als der Herr Jesus sie fragt, warum sie weint, denkt sie es sei der Gärtner und sagt zu Ihm, dass Er ihr sagen soll, wo er Ihn hingelegt hat und sie Ihn wegholen wird. (V.15) Der Herr Jesus ist Maria so wichtig, dass sie der Überzeugung ist, sie könne Ihn zurückholen, egal wo sie Ihn hingelegt haben. Sie hat großes Verlangen danach Ihn bei sich zu haben. Der Herr Jesus antwortet ein einziges Wort: Maria! Und sofort erkennt Maria, dass es nicht der Gärtner ist, der mit ihr spricht, sondern der Herr. Sie antwortet: “Rabbuni (Lehrer)” (V.16). Maria ist uns hier in mehreren Dingen ein Vorbild. Sobald der Sabbat vorbei ist, hat sie sofort auf dem Herzen zum Grab zu gehen. Haben wir auf dem Herzen die Gemeindestunden zu besuchen und generell im Alltag Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus zu haben? Maria erkennt die Stimme des Herrn, als er sie beim Namen ruft. Kennen wir das Wort Gottes? Wissen wir, was unser Auftrag ist? Erkennen wir, was Er uns sagen will? Marias weinen zeigt, wie wichtig der Herr Jesus ihr ist und wie gern sie Ihn gehabt hat. Haben wir auch so eine tiefe Liebe zum Herrn Jesus? #echteliebe #maria #jesuschristus #grab #auferstehung #jesuslebt #gemeinschaft #stimme #jesuserlebt

  • Mit Ausdauer nachfolgen

    "Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger." (Johannes 8,31) Es reicht nicht aus, bloß anzufangen; es ist auch nötig, weiterzumachen. Die bloße Einschreibung macht einen nicht zum Studenten, der Schüler muss die Schule über den ganzen, langen Kurs hinweg fortführen, bis er jedes Teilgebiet beherrscht. Beobachtet man den Lauf der Menschheit über viele Jahre hinweg, so kommt man zu dem Schluss, dass das Leben von stetiger Kraft abhängt. Der Grund für Versagen ist in den meisten Fällen ein Mangel an Ausdauer. Die Menschen werden müde und geben auf. Es gibt Tausende, die damit beginnen, Christus nachzufolgen - doch wenn Entmutigungen auftreten, werden sie schwach und steigen aus. Im Wort Christi zu bleiben - das bedeutet gehorsam sein. Wir müssen es fortwährend tun, nicht nur heute, sondern auch morgen, und übermorgen, und überübermorgen, bis zum Ende. Und es gibt noch einen weiteren Weg, im Wort Christi zu bleiben: Viele Seiner Worte sind Verheißungen. Die Wälder im Sommer sind voll von Vogelnestern, die hinter den Blättern versteckt sind. Die kleinen Vögel wissen, wo sie sind; und wenn ein Sturm aufkommt, oder wenn die Nacht hereinbricht, dann fliegt jeder in sein eigenes Nest. So sind auch die Verheißungen Gottes in der Bibel versteckt, wie die Nester im großen Wald; und dorthin sollten wir bei jeder Gefahr oder Beunruhigung fliegen und uns dort, im Nest unserer Seele, verbergen, bis der Sturm vorüber ist. Es gibt in dieser Welt keine Burgen, die so unbezwingbar sind wie die Worte Christi. Unbekannt #ausdauer #jüngerschaft #nachfolge #kraft #gotteswort #verheißung #jesuserlebt

  • Im richtigen Moment vorwärts gehen

    "Siehe, ich habe angefangen...vor dir hinzugeben; hebe an...einzunehmen und...zu besitzen." (5. Mo. 2,31) In der Bibel ist viel vom Warten auf Gott die Rede. Diese Lek­tion kann nicht genug eingeschärft werden. Wir werden leicht ungeduldig, wenn Gott uns warten lässt. Viel Not in unserem Leben rührt allein von unserer ruhelosen und manchmal auch rücksichtslosen Hektik und Eile her. Wir wollen nicht warten, bis die Frucht reif ist, und bestehen darauf, sie zu pflü­cken, solange sie noch grün ist. Wir wollen nicht warten, bis unsere Gebete erhört werden, obwohl die Dinge, um die wir bitten, vielleicht jahrelang für uns vorbereitet werden müssen. Wir werden ermahnt, mit Gott vorwärtszugehen, aber Gott hat keine Eile. Die andere Seite der Lektion müssen wir jedoch auch ler­nen: Gott wartet oft auf uns. Wir verscherzen uns nicht selten den Segen, den Er für uns bereit hat, weil wir nicht mit Gott Schritt halten. Wir bringen uns um viel Gutes, wenn wir nicht auf Gott warten, sondern Ihm davoneilen; aber dasselbe gilt für zu langes Warten. Es gibt Zeiten in unserem Leben, da un­sere Stärke darin besteht, still zu warten; aber es gibt auch Zei­ten, da erwartet Gott von uns, entschlossen vorwärtszugehen. Viele Verheißungen Gottes sind an eine Bedingung ge­knüpft, an eine Tat unsererseits. Wenn wir anfangen zu gehorchen, wird Gott anfangen zu segnen. Gott hatte Abra­ham große Verheißungen gegeben, aber keine wäre erfüllt worden, wenn Er in Chaldäa gewartet hätte. Abraham musste Heimat, Freunde und Vaterland verlassen, auf unbekannten Wegen ausziehen und in ständigem Gehorsam weitergehen, um die Verheißungen zu erlangen. Unbekannt #vorwärts #mitgott #warten #geduld #segen #gehorsam #jesuserlebt

  • In Ruhe das Wort aufnehmen

    „Und diese hatte eine Schwester, genannt Maria, die sich auch zu den Füßen Jesu niedersetzte und seinem Wort zuhörte“ (Lk 10, 39). Der Herr hatte so eine Anziehungskraft auf das Herz von Maria, dass sie alles andere stehen und liegen ließ und sich sagt: „Ich möchte Ihn sehen und Ihm zuhören“. Sie setzt sich zu Seinen Füßen nieder: Das bedeutet, dass sie innerlich zur Ruhe kommt. Das ist auch für uns heute sehr wichtig, damit Gott durch Sein Wort zu uns reden kann. Wenn unsere Herzen beunruhigt sind, dann werden wir das Wort Gottes nicht richtig aufnehmen können. Im Kolosserbrief steht: „Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen“ und direkt im Anschluss steht: „Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen“ (Kol 3,15f.). Es hat mal jemand gesagt: „Das Wort des Christus wohnt da, wo der Friede des Christus regiert“. Aber das bedeutet auch, dass man sich wirklich bewusst Zeit nehmen muss, um zur Ruhe zu kommen - und alles abschaltet, was uns irgendwie ablenken könnte. Dann kann Gottes Wort zu uns reden. Maria hat zuerst zugehört und dann gegeben. Zuerst aufgenommen und dann ausgeteilt. Darin ist sie uns ein Vorbild. J.P.S. #maria #zuhören #zeit #ruhe #gotteswort #vorbild #zeitnehmen #prioritäten #jesuserlebt #jüngerschaft

  • Ungläubige Gläubige?!

    “Und Zacharias sprach zu dem Engel: Woran soll ich dies erkennen? Denn ich bin ein alter Mann, und meine Frau ist weit vorgerückt in ihren Tagen. Und der Engel antwortete und sprach zu ihm: [...] du wirst stumm sein und nicht sprechen können bis zu dem Tag, an dem dies geschieht, weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die sich zu ihrer Zeit erfüllen werden.” (Lukas 1,18+20) Es kann passieren, dass wir zwar an den Herrn Jesus als unseren Erretter glauben und neues Leben haben, doch wenn es dann konkret wird, sind plötzlich Zweifel und Unsicherheiten da. Vielleicht ist es Dir auch schon einmal so ergangen? Wir finden ein sehr ähnliches Verhalten auch in Gottes Wort, zum Beispiel bei Zacharias in Lukas 1. Dieser Priester und seine Frau Elisabeth können keine Kinder bekommen. Sie beten schon lange für Nachwuchs und nun sind sie alt geworden – noch immer ohne Kinder. Eines Tages steht ein Engel vor Zacharias mit einer Botschaft Gottes. Diese Nachricht trifft ihn bei seiner täglichen Arbeit im Tempel. Endlich Nachwuchs! Der lang ersehnte Wunsch wird wahr! Doch wie ist die Reaktion Zacharias’? Er kann es nicht glauben, ist voller Zweifel und fordert ein Zeichen zur Bestätigung. (vgl. 1.Kor.1,22) Kennen wir das? Die Folge des Unglaubens ist Stummheit bis zu dem Tag, an dem ihr Sohn, Johannes, geboren werden soll. Gottes Wort wird eintreffen, daran besteht kein Zweifel. Wenn wir ungläubig sind und die Zusagen Gottes nicht wirklich im Glauben annehmen, wird auch unser Zeugnis in der Welt schwach sein oder sogar ganz “verstummen”. Nehmen wir Gott beim Wort. #glauben #unglauben #gotteswort #nimmgottbeimwort #stumm #zeugnis #jesuserlebt

  • Ohne Gottes Wort läuft nichts

    “Und sie lagerten sich gegen sie und verdarben den Ertrag des Landes bis nach Gaza hin; und sie ließen keine Lebensmittel in Israel übrig, weder Kleinvieh noch Rind noch Esel.” (Richter 6,4) Im Buch der Richter lesen wir davon, dass das Volk Israel tat, “was böse war in den Augen des HERRN” (Ri.6,1). Als Folge von diesem gottlosen Leben, gibt der Herr Sein Volk in die Hand von Midian und Amalek. Midian bedeutet so viel wie Zank oder Streit und in Amalek können wir ein Vorbild Satans bzw. der in uns wohnenden Sünde oder des Fleisches sehen, der oder das ununterbrochen gegen Gottes Volk in den Kampf zieht. Immer wieder kämpfen die Amalekiter gegen die Israeliten, besonders wenn sie schwach sind. Doch wie kämpfen sie? Sie greifen das Volk nicht an, um es zu vernichten, sondern um sie zu schwächen und wehrlos zu machen. Jahr für Jahr ziehen sie über das Land und vernichten sämtliche Ernten – und das sieben Jahre lang! Die Folge: “Und Israel verarmte sehr wegen Midian;” (Ri. 6,6) Nicht nur, dass die Israeliten am absoluten Existenzminimum lebten, auch der Gottesdienst war nicht mehr möglich. Es waren keine Tiere mehr da, die sie als Opfer hätten bringen können. Der Esel weist uns im Vorbild auf den Dienst für den Herrn hin. Auch hier sah es schlecht aus. Als Christen müssen wir uns immer wieder von Gottes Wort “ernähren” und dadurch wachsen. “...Es steht geschrieben: ‘Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.’” (Matthäus 4,4) Wenn es der Teufel auch bei uns fertigbringt, dass wir keine Nahrung mehr zu uns nehmen, dann sieht es im geistlichen Leben schlecht aus. Die Gründe können sehr verschieden sein. Wir werden sehr schnell merken, wie Gott und der Herr Jesus uns weniger bedeuten, der Gottesdienst in den Hintergrund rückt oder ganz ausfällt. Ebenso wird der Dienst für unseren Herrn leiden oder nur noch beiläufig erledigt. Mangel am Wort Gottes ist also auch eine große Gefahr in der heutigen Zeit, wodurch wir geistlich schnell verarmen können. Liest du täglich in deiner Bibel? #gotteswort #bibel #gefahr #mangel #daily #armut #jesuserlebt

  • Wenn wir unsere Sünden bekennen

    ↩️Es gibt einen Weg zurück, wenn Du gesündigt hast. Bei Gott kannst Du immer wieder von vorne beginnen - Er gibt Dich niemals auf oder schreibt Dich ab, weil Du "wieder einmal" versagt hast. Bei Gott kommst Du nicht aufs "Abstellgleis". 🙏 In 1. Johannes 1,9 beschreibt Gott selbst einen Weg, wie die Gemeinschaft mit Ihm und auch mit Deinen Glaubensgeschwistern wiederhergestellt werden kann und wir Gottes väterliche Vergebung erfahren können: Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. (1. Joh 1,9) 1️⃣ Am Anfang steht die Erkenntnis, dass Du gesündigt hast und Deine Sünde bzw. Deine Schuld die Verbindung zu Gott belastet. Mit Sünde im Leben kannst Du die Beziehung zu dem Herrn Jesus niemals genießen. 2️⃣ Wenn Du die Sünde in Deinem Leben erkannt hast, dann darfst Du sie Gott bekennen. Das bedeutet Deine Sünden beim Namen zu nennen, nichts zu beschönigen, sondern die Sünden so zu sehen, wie Gott sie sieht und beurteilt. 3️⃣ Wenn Du das getan hast, wirst Du Gottes Vergebung erleben. Gott erwartet von Dir nicht, dass Du Ihm erst einmal zeigst, dass Du es wirklich ernst gemeint hast, sondern Er vergibt Dir auf Dein Bekenntnis hin. Wenn Gott vergibt, bedeutet das, dass Er nie mehr an Deine Sünden denken wird. Er holt sie nicht mehr hervor, um sie Dir noch einmal vorzuhalten! (Hebr 10,17) 4️⃣ Wenn Gott Dir vergibt, ist Er 1. treu und 2. gerecht. Treu ist Er, weil Er zu Seinen Verheißungen steht und niemals Sein Wort bricht, was Er versprochen hat. Er hat Dir Seine Vergebung zugesagt. Gerecht ist Gott, weil Er Deine Sünde schon an Seinem Sohn, Jesus Christus, gestraft hat und Er keine Sünde zweimal bestrafen wird. Deshalb ist Er gerecht, wenn Dir vergibt. 5️⃣ Gottes Vergebung bewirkt Reinigung von aller Ungerechtigkeit in Deinem Herzen und Deinem Gewissen. Du bekommst neue Kraft und der Friede Gottes kann sich wieder in Deinem Herzen breit machen. Gott reinigt von aller Ungerechtigkeit - es gibt wirklich keine Sünde, die Gott nicht vergeben könnte.

  • Eine gute Ausrichtung 1/3

    Heute hört man oft die Begriffe konservativ oder progressiv als Bezeichnung für einzelne Personen oder Gruppen von Christen. Manchmal beschreiben sich diese selbst so, um sich abzugrenzen. Manchmal werden sie von anderen so genannt, um zu kategorisieren. Teilweise werden die Begriffe auch be- bzw. abwertend verwendet. Doch was heißen sie eigentlich und was sagt die Bibel? Zunächst zu den Begriffen selbst: Progressiv: fortschreitend, fortschrittlich, sich weiterentwickelnd/steigernd Konservativ: am Hergebrachten/Überlieferten festhängend und festhaltend; traditionsverbunden, den Fortschritt hemmend, erhaltend, bewahrend Für beide Ausrichtungen gibt es sicher gute Gründe und auch eine entsprechende Vorgeschichte bei den betreffenden Personen oder Gruppen. In den nächsten Beiträgen wollen wir untersuchen, wie Gottes Wort diese Einstellungen definiert und sehen, dass es sowohl negative als auch positive Merkmale dabei gibt. Zunächst sollten wir in der Beurteilung eines anderen Standpunkts milde sein und versuchen, diesen nachzuvollziehen. Eine Vorverurteilung oder die Blockade eines Austauschs darf nicht unsere erste Reaktion sein. Wir sollen einander nicht richten, sondern ertragen in Liebe, einander höher achten als uns selbst, einander aufnehmen, wie Christus uns aufgenommen hat. (Römer 14,13;15.7.Epheser 4,2.32) Die abschließende Beurteilung steht allein dem Herrn und dem Wort Gottes zu, sodass falsche Gedanken entlarvt und gerichtet werden, von dem, der in das Herz jedes Einzelnen schaut. (1. Korinther 4,5; 2. Korinther 5,10; Römer 14,12f.) Dann geht es immer darum, alles anhand des Wortes Gottes zu prüfen, d.h. sich selbst und die eigene Einstellung durch die Bibel beurteilen und korrigieren zu lassen (Hebräer 4,12). Falls nötig, ist auch Zucht und Verurteilung von falschen Wegen notwendig. Dazu ist ein geistlicher Austausch mit der geöffneten Bibel und gefalteten Händen der beste und einzige Weg! In den meisten Fällen wird es beiderseits etwas zu lernen geben und der Herr kann eine gemeinsame Neuausrichtung bewirken. #ausrichtung #christen #progressiv #konservativ #vorurteil #korrektur #jesuserlebt

  • Bist Du das, was Du sagst?

    Immer wieder kamen die Juden zu Jesus, um Ihn herauszufordern und in der Rede zu fangen. Einmal fragten Sie Jesus, wer er sei: “Wer bist Du?” Vielleicht versteckte sich in der Frage etwas von ihrer Häme und Ablehnung Christus gegenüber - dann wäre ihre Frage eher als “Was glaubst Du eigentlich wer Du bist?”, zu verstehen. Die Antwort, die Jesus den Juden gibt, ist in jeder Hinsicht lehrreich für uns: “Durchaus das, was ich auch zu euch rede.” (Joh 8,25). Er war der Sohn Gottes, der vom Vater gekommen war (Joh 8,14). Aber nicht nur dass, Jesus war Gott selbst. Alles, was Er über sich sagte, entsprach der Realität. Seine Heimat war im Himmel, von woher Er auf diese Erde gekommen war. Und dahin würde Er auch als Mensch zurückkehren, wenn Er das Werk am Kreuz vollbracht haben würde. Leider glaubten die Juden Seinen Worten nicht. Die Antwort des Herrn Jesus ist aber auch von sehr praktischer Bedeutung für unser Leben. Jesus war das, was Er zu den Menschen redete. Seine Worte und Sein Leben waren in vollkommener Übereinstimmung. Predigt und Praxis waren deckungsgleich ohne ein kleinstes Delta der Abweichung. In unserem Leben gehen die Worte meistens über unser Leben hinaus. Ganz anders bei Jesus. Der Apostel Paulus warnt in 1.Kor 9,27 vor genau dieser Gefahr: “Sondern ich zerschlage meinen Leib und führe ihn in Knechtschaft, damit ich nicht etwa, nachdem ich anderen gepredigt habe, selbst verwerflich werde.” Auch in Römer 2,21.22 wird dieses Thema aufgegriffen: “der du nun einen anderen lehrst, du lehrst dich selbst nicht? Der du predigst, man solle nicht stehlen, du stiehlst? Der du sagst, man solle nicht ehebrechen, du begehst Ehebruch?” Es ist eine große Gefahr, gerade in den Bereichen des Lebens zu Fall zu kommen und zu sündigen, wo wir anderen die größten und beherztesten Predigten gehalten haben. Damit das nicht geschieht benötigen wir die Bewahrung und Gnade des Herrn, denn “wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.” (1. Kor 10,12) Schau auf Jesus und Sein Leben - Er ist das perfekte Vorbild für Leben und Lehre aus einem Guss! #werbistdu #leben #jesus #vorbild #worte #jesuserlebt

  • Falsche Sicherheit

    “Und Micha sprach: Nun weiß ich, dass der HERR mir wohltun wird, denn ich habe einen Leviten zum Priester.” (Ri.17,13) Im Buch der Richter finden wir immer wieder den markanten Vers: “In jenen Tagen war kein König in Israel; jeder tat, was recht war in seinen Augen.” (V.6) Dieser traurige Zustand in der damaligen Zeit findet sich auch in unseren Tagen wieder, die von immer größerer Gottlosigkeit gekennzeichnet sind. In Kapitel 13 lesen wir von Micha. Ein Mann aus dem Gebirge Ephraim, der einen privaten Götzentempel betreibt. Sogar sein eigener Sohn arbeitet dort als Priester. In seiner Sammlung befinden sich wertvolle (Götzen)Bilder, vor allem aus Silber. Wenig später lesen wir von einem Leviten aus Bethlehem-Juda, der auf der Suche nach Arbeit ist. Dabei hatten doch die Leviten eine wichtige Aufgabe von Gott bekommen. Sie waren für alle Arbeiten rund um die Stiftshütte (später im Tempel) und den Gottesdienst zuständig. Diese Beobachtung lässt den Schluss zu, dass der Gottesdienst im Volk Israel nahezu vollständig zum Erliegen gekommen ist. Auch die Leviten kommen ihrer Aufgabe nicht mehr nach. Und dieser Levit trifft nun Micha. Sie werden sich einig und er wird angestellter Priester im Götzentempel. Die Schlussfolgerung, die Micha daraus zieht, ist fatal und sollte auch für uns eine Warnung sein. Er ist überzeugt, dass der HERR mit ihm ist, da nun ein Levit für ihn tätig ist. Was für ein Irrtum! Es ist gefährlich, wenn wir einen falschen Weg gehen und darin die Bestätigung Gottes suchen. Es kann passieren, dass wir diese Bestätigung sogar bekommen, doch von wem? Ist es jemand, der nach Gottes Wort leben möchte und dafür bekannt ist? Oder ist diese Person mehr auf ihren eigenen Vorteil bedacht? Es ist sehr wertvoll, wenn wir Christen kennen, denen wir vertrauen. Besonders dann, wenn bei uns selbst einmal Korrektur nötig ist. Machen wir es nicht wie Micha! #falschesicherheit #irrtum #richter #levit #micha #götzendienst #jesuserlebt

  • Weinst du über deine Stadt?

    "Und als er sich näherte und die Stadt sah, weinte er über sie und sprach: Wenn du doch erkannt hättest – [...] was zu deinem Frieden dient!" (Lk 19,41–42) Palmsonntag - Jesus hatte sich in einem Dorf unweit von Jerusalem ein Eselsfohlen "geliehen", um damit nach Jerusalem einzuziehen. Die Menschenmenge, die mit Ihm zog, hatte ihre eigenen Kleider als "roten Teppich" auf dem Weg ausgebreitet. Manche hieben Zweige von den Bäumen der benachbarten Felder, um damit den Weg des Herrn zu säumen. Voller Jubel hatten sie Jesus ihr "Hosianna! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!" (Mk 11,9) zugerufen. Sie feierten ihn wie einen König und tatsächlich ging damit auch die Prophezeiung Sacharjas in Erfüllung, der vorhergesagt hatte: "Frohlocke laut, Tochter Zion; jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König wird zu dir kommen: Gerecht und ein Retter ist er, demütig und auf einem Esel reitend, und zwar auf einem Fohlen, einem Jungen der Eselin..." (Sach 9,9) Als Jesus den Gipfel des Ölbergs erreicht hatte und sich nun immer weiter der Stadt Jerusalem näherte, weinte Er. Anstatt sich über den Jubel der Massen zu freuen, weinte Er über Jerusalem und über die Menschen der Stadt, weil Er ganz genau wusste, dass ihr Jubel zwar in diesen Augenblicken ernst gemeint war, sich aber als oberflächlich erweisen würde. Nicht einmal eine Woche später, würden die Menschen ihr jubelndes "Hosianna" in ein grausames "Kreuzige ihn!" (Lk 23,21) verwandelt haben. Jesus wusste jetzt schon um die Ablehnung der Menschen und das Gericht, dass diese Menschen einmal für Seine Verwerfung treffen würde. Das war der Grund für Seine Tränen. Er hatte ein tiefes Empfinden über die Sünden der Stadt. Jesus empfand das Verlorensein der Menschen. Das bereitete Ihm eine tiefe Not. Was empfindest Du für die Menschen in Deiner Stadt, in Deinem Dorf oder in Deinem Land? Viele Menschen lehnen den Herrn Jesus ab. Sie wollen Jesus nicht als Herrn über ihr Leben. Wenn Sie so weiterleben, gehen sie ewig verloren und kommen einmal in das Gericht Gottes. Kannst Du über die Menschen aufrichtig weinen, weil sie Jesus noch nicht kennen? #weinen #tränen #verloren #jesus #rettung #stadt #jesuserlebt

  • Wenn Gott zum Dienst beruft - Vater und Mutter ehren

    "Und er verließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Lass mich doch meinen Vater und meine Mutter küssen, so will ich dir nachfolgen. Und er sprach zu ihm: Geh, kehre zurück! Denn was habe ich dir getan?" (1.Kön.19,20) Elisa war durch Elia in den Dienst berufen worden, indem er seinen Prophetenmantel über Elisa geworfen hatte. Mitten aus der alltäglichen Arbeit herausgerufen, wollte Elisa jetzt Elia nachfolgen. Doch eine Bitte richtete der jüngere Elisa noch an den älter gewordenen Propheten: Bevor er ihm nachfolgen würde, wollte er noch seine Eltern gebührend verabschieden. Als einmal ein Mann zu Jesus kam, um Ihm nachzufolgen, sagte dieser zu Jesus: "Ich will dir nachfolgen, Herr; zuvor aber erlaube mir, Abschied zu nehmen von denen, die in meinem Haus sind. Jesus aber sprach zu ihm: Niemand, der die Hand an den Pflug gelegt hat und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes." (Lk.9,61–62) Dieser Mann sprach von dem "HERRN", aber war nicht bereit sich kompromisslos der Autorität des Herrn unterzuordnen. Die Verabschiedung der Eltern war mehr ein vorgeschobener Grund, um die Nachfolge aufzuschieben. Bei Elisa war es offensichtlich anders. Elisa wollte seine Eltern verabschieden, um sie zu ehren und dadurch zu zeigen, dass er sie liebte und nicht einfach übergehen wollte. Wenn wir dem Herrn Jesus dienen wollen, dann ist auch wichtig, dass wir dabei nicht unsere nächsten Verwandten und insbesondere unsere Eltern rücksichtlos übergehen. Natürlich stehen wir vor dem Herrn und dienen Ihm, aber dadurch verschwinden nicht unsere familiären Beziehungen. Paulus schreibt an die Epheser: „Ehre deinen Vater und deine Mutter“, welches das erste Gebot mit Verheißung ist...“ (Eph.6,2) Gerade wenn wir jung sind, ist es gut, dass wir unsere Eltern in Entscheidungen mit einbeziehen. Du kannst gemeinsam mit deinen Eltern über deine Pläne beten. Und ganz bestimmt ist es eine große Freude für sie, wenn sie deine Pläne und deinen Dienst im Gebet begleiten können. Ehre Deinen Vater und Deine Mutter und gehorche dem Herrn! #dienstfürdenherrn #ehrevaterundmutter #elia #elisa #familie #jesuserlebt

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