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- Du bist würdig
„Und sie singen ein neues Lied: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden“ (Offenbarung 5,9) Wie wird es mit dieser Erde weitergehen? Wer macht den Kriegen ein Ende? Wer hat eine Lösung für die „Klimakrise“? Wer beendet Hass, Streit und Trennung? Wer schafft das Böse und die Sünde ein für alle Mal aus dieser Welt? Und wer sorgt dafür, dass die Gerechtigkeit siegt und das Böse gerecht bestraft wird? Oder wird das Böse am Ende doch siegen? Der Apostel Johannes sah in einer Vision auf der Insel Patmos einen starken Engel, der mit lauter Stimme die Frage in das ganze Universum ausrief: „Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen?“ Das Buch, was Johannes beschreibt, liegt in der Hand Gottes, der auf Seinem Thron sitzt (Off 5,1). Es enthält – mit 7 Siegeln versiegelt – Gottes Pläne mit dieser Welt, um das Böse zu bestrafen und Gerechtigkeit und Frieden zu etablieren. Als aus dem ganzen Weltall keine Antwort auf die Frage des Engels erfolgt, sieht Johannes ein Lamm „wie geschlachtet inmitten des Thrones“. Johannes sieht den Herrn Jesus als den Erlöser, der das Werk der Erlösung am Kreuz von Golgatha vollbracht hat. Auf Golgatha hat Jesus die Grundlage dafür gelegt, dass Er einmal als Richter der Welt auftreten kann und die gerechten Gerichte über diese Erde bringen kann. Jesus Christus selbst wird dafür sorgen, dass das Böse aus dieser Welt weggetan wird. Er ist das Lamm Gottes, dass „die Sünde der Welt wegnimmt!“ Gott, der Vater, hat Seinen eigenen Sohn damit beauftragt und „er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er des Menschen Sohn ist.“ (Joh 5,27) Er allein ist würdig. Er allein ist in der Lage die Gerichte auszuführen, das Böse zu bestrafen und Frieden und Gerechtigkeit auf diese Erde bringen! Danke Herr, dass Du einmal die Sünde aus dem Universum entfernen wirst. Du bist würdig, Du allein! #offenbarung #würdig #gericht #böse #gerechtigkeit #frieden #jesus #jesuserlebt
- Lange Gebetszeiten
„Und als Jesus die Volksmengen entlassen hatte, stieg er auf den Berg für sich allein, um zu beten. Als es aber Abend geworden war, war er dort allein.“ (Matthäus 14,23) Lange zu beten ist anstrengend. Langen Gebeten zuzuhören ist noch viel anstrengender. Wenn wir als Gläubige zusammen sind, sollten wir unsere Gebete kurz und konkret halten. Aber wie sieht es mit unseren Gebeten aus, wenn wir ganz alleine sind? Beschränkt sich unser Gebet auf routinemäßige Floskeln, die wir nach zwei Minuten „abgearbeitet“ haben? Oder nutzen wir Zeiten alleine oder zu zweit, um mal wirklich lange und anhaltend zu beten? Wie hat es der Herr Jesus gemacht? Nach einem anstrengenden Tag schickte Er die Jünger schon einmal voraus. Sie sollten mit dem Schiff über den See Genezareth fahren, Jesus selbst würde nachkommen. Mittlerweile war es Abend geworden und der Herr Jesus war auf einem Berg alleine, um zu beten. Wie lange betete Er? Er fing am Abend an, als Er alleine war. In der Zwischenzeit kam ein heftiger Sturm über den See, sodass die Jünger in dem Schiff wirkliche Not hatten. Der Herr Jesus war zu dieser Zeit noch auf dem Berg. Es kann nicht anders sein, als dass Er dort für Seine Jünger gebetet hat. Erst in der vierten Nachtwache kam Er zu seinen Jüngern. Die vierte Nachtwache fängt um 3 Uhr an und geht bis 6 Uhr. Er hatte also einige Stunden im Gebet verbracht! Das darf uns motivieren sich Zeit zu nehmen, um lange zu beten. „Betet unablässig!“ (1. Thessalonicher 5,17) #gebet #lange #zeit #anhaltend #allein #sagesgott #jesuserlebt
- Eine tüchtige Frau – Das biblische Frauenbild
Über das biblische Frauenbild ist viel geschrieben, diskutiert und gestritten worden. Das wird sich vermutlich nicht ändern. Gerade in Zeiten von Gender Mainstreaming laufen viele Frauen geradezu Amok gegen das biblischen Familien- und Frauenbild. Mit einer gewissen Geringschätzung wird immer noch gerne über das vermeintliche „Heimchen am Herd“ gesprochen. In die Vorstellung unserer modernen Gesellschaft scheint das überhaupt nicht mehr zu passen. Doch wer tatsächlich immer noch meint, die biblische Rolle der Frau wäre mit den sogenannten „drei K“ (Kinder, Küche, Kirche) gut beschrieben, der irrt gewaltig. Wer den Wert einer christlichen Hausfrau und Mutter darauf reduzieren will, hat keine Ahnung von dem, was die Bibel über eine Frau und Mutter sagt. Wer heute meint, die „drei K“ müssten stattdessen besser „Karriere, Kita, Kinderbetreuung“ lauten, irrt allerdings ebenfalls. Vor beiden Extrempositionen sollten wir uns hüten. Es ist mir bewusst, dass manche Frau, die keiner externen Berufsausübung nachgeht, sich manchmal vielleicht sogar schämt, als Beruf „Hausfrau“ anzugeben. Im Unterbewusstsein schwingt dann mit: „nur Hausfrau“. Minderwertigkeitskomplexe sind dennoch völlig fehl am Platz. Die Bibel spricht mit Anerkennung von Frauen, die „Kinder auferzogen“ haben (1. Tim 5,10). Hausfrau und Mutter zu sein, ist ein absoluter Fulltime-Job, wie ihn die wenigsten Männer ausüben. Ich kenne Ehemänner und Väter, die nach einem stressigen Wochenende zu Hause froh sind, wenn sie am Montagmorgen die Familie für ein paar Stunden hinter sich lassen und wieder an ihren Arbeitsplatz gehen können. Ich habe höchsten Respekt vor jeder Frau, die ihre Berufung ernst nimmt, „mit häuslichen Arbeiten“ beschäftigt zu sein (Tit 2,5). Sprüche 31 zeigt mehr als eindrucksvoll, wie vielseitig der Aufgabenbereich einer „Hausfrau“ sein kann und mit welchem Engagement man darin aufgehen kann. Von „nur Hausfrau“ kann da keine Rede sein. #bibel #beruf #frauenbild #frau #tüchtig #hausfrau #jesuserlebt
- Eine tüchtige Frau - wertvoller als Korallen (Einleitung)
„Eine tüchtige Frau, wer wird sie finden? Denn ihr Wert steht weit über Korallen“ (Spr 31,10). Die Beschreibung der tüchtigen Frau in Sprüche 31 ist vielen Bibellesern gut bekannt. Nicht nur Frauen, sondern auch Männer lesen diese Aussagen mit großer Freude. Die einen spiegeln sich in dem Text selbst, die anderen sehen ihre Ehefrau und/oder Mutter darin. Das Loblied auf diese nahezu perfekt erscheinende Ehefrau und Mutter ist ein Teil der Worte Lemuels, des Königs, und zwar ein „Ausspruch, womit seine Mutter ihn unterwies“ (Spr 31,1). Wir wissen nicht, wer Lemuel und seine Mutter waren. Jedenfalls muss diese Königsmutter erstens eine sehr weise Frau gewesen sein und zweitens muss Lemuel gut zugehört haben, was seine Mutter ihn lehrte. Salomo schreibt in Sprüche 18,22: „Wer eine Frau gefunden, hat Gutes gefunden“. Natürlich ist die Beschreibung in Sprüche 31 ein gewisses Idealbild. Es wird – wenn überhaupt – nur sehr wenige Frauen geben, die diesem Maßstab tatsächlich entsprechen. Es gilt, was Salomo als Prediger bereits feststellt: „Eine Frau unter diesen allen habe ich nicht gefunden“ (Pred 7,28). Dennoch steht fest: Gott gibt uns dieses Idealbild einer Frau als Maßstab, an dem christliche Frauen sich messen können. Er empfiehlt diese zuverlässige, tüchtige, fleißige, hingebungsvolle, wachsame und gottesfürchtige Frau zur Nachahmung. Zugleich ist völlig klar, dass Gott niemanden entmutigen möchte und das sollen die Überlegungen zu Sprüche 31 ganz sicher auch nicht. Wir wollen den Text vielmehr als eine Motivation auffassen, die anspornen möchte. ("Einleitung" aus "Eine tüchtige Frau - wertvoller als Korallen" von EAB) #frau #bibel #sprüche31
- Dienen und Fasten
"Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe. Da entließen sie sie, nachdem sie gefastet und gebetet und ihnen die Hände aufgelegt hatten." (Apg.13,2–3) Antiochia in Syrien ist die Stadt, wo die Christus-Nachfolger zuerst “Christen” genannt wurden. Juden- und Heidenchristen wurden in Antiochia zu einer Gemeinde verbunden. Die Gemeinde in Antiochia war keine Ein-Pastorengemeinde, sondern in der dortigen Gemeinde gab es viele verschiedene Gaben, die ausgeübt wurden. Es gab Propheten und Lehrer, die uns auch mit Namen genannt werden: Barnabas, Simeon (Niger), Luzius von Kyrene und Manaen, der mit Herodes aufgewachsen war. In der Aufzählung dürfen wir Saulus nicht vergessen. Von Anfang an spielten Herkunft und der soziale Stand in dieser Gemeinde keine Rolle mehr. Diese Brüder hatten sich zusammengefunden, um für eine Zeit konkret im Dienst und Fasten vor dem Herrn zu sein. Aus dem Zusammenhang scheint klarzuwerden, dass der “Dienst” im gemeinsamen Gebet und in Fürbitte bestand. Möglicherweise haben sie für das Wachstum der Gemeinde gebetet. Ihr gemeinsamer Dienst war mit Fasten verbunden. Dabei verzichteten sie ganz bewusst auf die Nahrungsaufnahme, um sich ungehindert dem Gebet und anderen geistlichen Aktivitäten widmen zu können. Jesus sagte einmal zu Seinen Jüngern: “Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen weggenommen sein wird, und dann, an jenem Tag, werden sie fasten.” (Mk 2,20) In die Atmosphäre des Dienen und Fastens hinein, sprach der Heilige Geist unmissverständlich zu ihnen und gab ihnen Anweisung Barnabas und Saulus zu dem Werk auszusondern, zu dem sie Gott berufen hatte. Wie der Heilige Geist gesprochen hat, wissen wir nicht – vielleicht durch einen der anwesenden Brüder. Kennen wir in den heutigen Gemeinden noch Zeiten, wo sich Einzelne oder Mehrere so in Gemeinschaft vor dem Herrn befinden, dass Er deutlich zu uns reden kann? Nehmen wir uns in den Gemeinden (als Brüder) noch Zeit, um gemeinsam für bestimmte Anliegen zu beten und unsere Hingabe im Gebet durch echtes Fasten auszudrücken? #dienen #fasten #jesuserlebt
- Der unsichtbare Gott
„Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat ihn kundgemacht.“ (Joh.1,18) In der Christenheit wird oft von Gott gesprochen. Wie kann Gott dies oder jenes zulassen? Gott ist allmächtig. Gott liebt Dich und mich. Gott ist für uns da und wir können im Gebet zu Ihm kommen. Doch woher wissen wir das? In Gottes Wort lesen wir, dass Gott unsichtbar ist. Kein Mensch kann Gott sehen. Du wirst sicher nicht von Dir behaupten können, Gott schon einmal gesehen zu haben. Paulus schreibt, dass Gott „...ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann…“ (1.Tim.6,16). Wenn kein Mensch Gott je gesehen hat, woher wissen wir dann wie Gott ist? Die Antwort finden wir in Seinem Sohn Jesus Christus. Er ist die zentrale Figur. Ohne Ihn wüssten wir nichts von Gott. Deshalb sollten wir aufpassen, wenn wir in Büchern oder Predigten immer wieder von Gott hören, aber Jesus Christus nie erwähnt wird. In Gottes Wort lesen wir: „der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat ihn kundgemacht.“ (Joh.1,18). Der Hebräerbrief sagt uns: „Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn […] welcher, die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens seiend,...“ (Heb.1,1-3) In Jesus Christus hat sich Gott den Menschen gezeigt und wir dürfen etwas davon erkennen, wie Er ist. Gottes Gerechtigkeit, Allwissenheit, Barmherzigkeit, Liebe, das alles sehen wir in dem Herrn Jesus und Seinem Leben und Sterben hier auf der Erde. Dankst Du dem unsichtbaren Gott dafür, dass Er sich in Seinem Sohn auch Dir gezeigt hat? „(Jesus Christus) der das Bild des unsichtbaren Gottes ist,“ (Kol.1,15) #gott #unsichtbar #sehen #jesuschristus #bild #abdruck #zeigen #jesuserlebt
- Der göttliche Gutschein
Der Heilige Geist wird Dir im Neuen Testament immer wieder in den Briefen begegnen und ist einer der prägenden Charakterzüge der christlichen Zeit. Er ist Gott auf der Erde und in den Menschen, nicht mehr nur bei den Menschen (Immanuel). Gleichzeit ist ein Mensch im Himmel, der vorher auf der Erde war, Christus. Was für eine gesegnete Zeit! Wenn Du Dir die Apostelgeschichte anschaust, siehst Du, dass der Heilige Geist wirklich eine Person der Gottheit ist und nicht nur eine Kraft oder Wirkung. Das musst Du unbedingt festhalten! Er ist auch die Gabe Gottes, die Verheißung des Vaters (Apg. 1,4) und Sendung des Sohnes (Joh. 15,14). Oft ist der Heilige Geist das Mittel, in dem Gott, der Vater für Seine Kinder etwas bewirkt. So wird Er als “Unterpfand” bezeichnet. Unterpfand bedeutet etwa An- oder Vorauszahlung. Es ist quasi so, wie wenn Du ein neues Auto kaufen möchtest und einen Betrag zur Reservierung anzahlst. Vielleicht passt auch der Vergleich mit einem Gutschein, weil wir bezogen auf den Heiligen Geist nichts mehr tun noch bezahlen müssen. An 3 Stellen zeigt Paulus, wofür der Heilige Geist das Unterpfand ist. Wir besitzen Ihn jetzt schon als Zusicherung verschiedener Glaubenstatsachen: “Der uns aber mit euch befestigt in Christus und uns gesalbt hat, ist Gott, der uns auch versiegelt hat und hat das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben.” - 2. Kor. 1,21 -> Alle Verheißungen werden sich in und durch Christus an uns erfüllen. “Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns [auch] das Unterpfand des Geistes gegeben hat.” - 2. Kor. 5,5 -> Jesus Christus wird kommen und wir werden einen neuen Körper bekommen, egal ob wir sterben oder dann noch leben. Wir genießen dann eine herrliche Zukunft im ewigen Leben und bei Christus! “Versiegelt worden seid mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Unterpfand unseres Erbes ist, zur Erlösung des erworbenen Besitzes, zum Preis seiner Herrlichkeit.” - Eph. 1,13 f. -> Wir werden einmal mit Christus alles erben, vor Gott tadellos stehen und erleben, wie alles unter dem Herrn Jesus nach Gottes Plan zusammengebracht wird. Was für ein herrlicher Gutschein, den wir bald einlösen werden!
- Ich kenne deine Schmerzen
„Und der HERR sprach: Gesehen habe ich das Elend meines Volkes, das in Ägypten ist, und sein Schreien wegen seiner Treiber habe ich gehört; denn ich kenne seine Schmerzen.“ (2.Mo.3,7) Wir müssen nicht sehr weit in Gottes Wort lesen bevor wir zu diesem Vers kommen, der uns zeigt, welche Liebe und welches Mitgefühl Gott für Sein geliebtes Volk hat. Gehst Du durch eine Zeit tiefer Leiden? Sei Dir sicher, dass Gott Dich sieht. Jesaja sagt: „Doch er hat unsere Leiden getragen,…“ (Jes.53,4a). Petrus sagt: „indem ihr all eure Sorge auf ihn werft; denn er ist besorgt für euch.“ (1.Pet.5,7) Das ist kein Gott aus Stein, der uns nicht sieht oder hört, sondern ein Gott, der uns liebt. Bring Dein Problem zu Ihm! M.R. #leiden #schmerzen #liebe #mitgefühl #gottsiehtdich #jesuserlebt
- Auf- oder zugedeckt?
Im Neuen Testament macht der Apostel Paulus klar, dass man, obwohl man Gottes Wort liest, doch nichts verstehen kann. Auch der Herr Jesus drückt es ähnlich aus, während Er hier auf der Erde war. (Siehe Mt. 13,14 ff. und Vergleichsstellen) Das Volk der Juden, das den Messias in der Person Jesu Christi nicht gewollt hat, kann aktuell das Alte Testament nicht vollständig verstehen. Das ist auch eine Strafe Gottes. “Aber ihr Sinn ist verstockt worden, denn bis auf den heutigen Tag bleibt beim Lesen des alten Bundes dieselbe Decke unaufgedeckt, die in Christus weggetan wird. Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Moses gelesen wird, liegt die Decke auf ihrem Herzen.” - 2. Kor. 3,14f. Der einzelne Jude kann glauben und errettet werden, sodass er dann mit Heiligem Geist versiegelt ist, der ihn in die ganze Wahrheit leiten wird. Was hat Dir und mir das heute zu sagen, die wir doch wahrscheinlich keine Juden sind? Nun ja, auch in der Christenheit scheint es viele zu geben, die mit dem Alten Testament nicht viel anfangen können. Sie nehmen es häufig nur als “Morallehre” für das christliche Leben, was in Teilen angebracht ist. Oder sie meinen, die jüdischen Gesetze halten zu müssen. So kannst Du und ich nicht den wirklichen Nutzen aus dem Alten Testament ziehen! Wir müssen festhalten, dass “alles, was zuvor geschrieben ist, zu unserer Belehrung geschrieben ist.” (Röm. 15,4) Wir können daher vieles zum Vorbild nehmen und Anleitung für unser Glaubensleben daraus ziehen. Aber der wahre Sinn des Alten Testament mit allen Vorschriften, Gesetzen und Opfern ergibt sich erst, wenn wir sie als Schatten verstehen und Christus als den Körper, der seinen Schatten zurückwirft! (Kol. 2,17) Es geht immer um Ihn, den Sohn Gottes! In Christus wird die Decke weggetan werden und auch Du kannst heute schon die “Geheimnisse” des Alten Testaments aufdecken, wenn Du versuchst Jesus Christus zu entdecken. Fang heute noch damit an und Du wirst aus dem Staunen nicht mehr rauskommen! #vorbild #altestestament #gotteswort #schatten #jesuschristus #jesuserlebt
- Die einzige Antwort auf alle Deine Fragen
Habakuk hatte Fragen – er hatte viele Fragen, auf die er keine Antwort wusste. Fragen über das Volk Gottes und über die Feinde des Volkes Gottes. Warum ließ Gott so viel Böses im Volk Gottes zu? Warum würde Gott die Chaldäer benutzen, um Gottes Volk zu richten, obwohl dieses Volk noch viel böser war? Mit seinen Fragen ging Habakuk ins Gebet zu Gott. Am Anfang von Habakuk 2 gibt Gott dem Propheten eine Antwort: „Schreibe das Gesicht auf, und grabe es in Tafeln ein, damit man es geläufig lesen könne; denn das Gesicht geht noch auf die bestimmte Zeit, und es strebt zum Ende hin und lügt nicht. Wenn es sich verzögert, so harre darauf; denn kommen wird es, es wird nicht ausbleiben.“ In einer Vision sah Habakuk, dass das Gericht über Gottes Volk, aber auch über die Feinde des Volkes Gottes kommen würde. Das war gewiss, „denn kommen wird es, es wird nicht ausbleiben.“ Gott greift ein, Er lässt das Böse nicht ungestraft. Auch heute nicht. Im Neuen Testament wird diese Prophezeiung Habakuks zitiert. Der Schreiber des Hebräerbriefes schreibt folgendes: „Denn noch eine ganz kleine Zeit, und „der Kommende wird kommen und nicht ausbleiben. Der Gerechte aber wird aus Glauben leben“ (Hebr 10,37.38). Fällt Dir etwas auf? Habakuk sprach von „es“ und meinte das Gericht. Der Schreiber des Hebräerbrief zitiert den Vers und aus dem „es“ wird „der Kommende“. Aus dem Gericht wird eine Person – Jesus Christus! Wir lernen daraus Folgendes: Die Antwort auf alle unsere Fragen ist eine Person. Er ist die beste Antwort und Er ist die einzige Antwort auf alle unsere Fragen. Wenn wir ungelöste Lebensrätsel haben und Fragen auf die wir keine Antwort wissen, dann dürfen wir uns damit an den Herrn Jesus Christus wenden. Spätestens bei Seinem Wiederkommen, um uns bei der Entrückung zu sich zu holen, wird Er uns eine Antwort auf alle unsere Fragen geben! Er wird kommen und nicht ausbleiben. #antwort #fragen #leben #derkommende #jesuschristus
- Zu groß, um ganz verstanden zu werden
„Kannst du die Tiefen Gottes erreichen oder die Vollkommenheit des Allmächtigen ergründen? Himmelhoch sind sie - was kannst du tun? Tiefer als der Scheol - was kannst du erkennen? Länger als die Erde ist ihr Maß und breiter als das Meer.“ (Hi 11,7-9) Gott ist unfassbar groß. Er ist größer als unsere größten Denker, größer als die höchsten menschlichen Vorstellungen. Kein Geschöpf kann Ihn ergründen. Stephen Charnock sagte: „Es ist sichtbar, dass Gott existiert. Es ist unsichtbar, wie Er ist.“ Und Richard Baxter bemerkte: „Man kann Gott wohl kennen, aber man kann Ihn nicht verstehen.“ Wir können das von Gott erkennen, was Er in Schöpfung, Vorsehung, Gewissen, Erlösung, in der Bibel und in unübertroffener Deutlichkeit in der Person Christi von sich offenbaren wollte. Obwohl niemand Gott jemals gesehen hat, „hat Ihn der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, kundgemacht“ (Joh 1,18). So vollkommen hat der Sohn den Vater offenbart, dass Er sagen konnte: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ (Joh 14,9). Wenn wir Gott ganz verstehen könnten, wären wir so groß wie Er. Wenn Er ein geschnitztes Götzenbild wäre, wären wir größer, weil wir Ihn entworfen und hergestellt hätten. Wenn Er nur ein Mensch wäre, könnten wir Ihn verstehen, weil wir Ihm gleich wären. Sogar wenn Er ein Engel wäre, ginge das nicht über unser Verständnis hinaus, weil Er wie wir ein geschaffenes Wesen wäre. Aber wie sollten wir einen Gott verstehen, der keinen Anfang hat, der alle Macht, alles Wissen und alle Weisheit besitzt und der sich überall zugleich befindet? Wie können wir verstehen, dass der eine Gott in drei gleichartigen Personen existiert - Vater, Sohn und Heiliger Geist? Oder wie können wir das Geheimnis der Inkarnation verstehen - wie der Herr Jesus Christus wahrer Gott und zugleich wahrer Mensch sein kann? Weil wir Ihn nicht verstehen können, können und müssen wir Ihm mit tiefster Ehrfurcht gegenübertreten. Wir müssen einfach singen, lieben und staunen, wenn wir Seine unendliche Majestät betrachten. Und wir müssen uns in angemessene Demut kleiden, wenn wir erkennen, wie seicht und vergänglich wir im Vergleich zu Ihm sind! W.D. #größe #gott #verstand #jesuserlebt
- Anklage nur mit Zeugen
„Die Ältesten, die wohl vorstehen, lass doppelter Ehre für würdig erachtet werden, besonders die, die in Wort und Lehre arbeiten.“ (1.Tim.5,17) Die Ältesten oder Aufseher in einer Gemeinde nehmen eine verantwortungsvolle Aufgabe war. Gottes Wort zeigt uns an mehreren Stellen, was sie auszeichnen sollte (1.Tim.3,1-7 / 1.Pet.5,1-5). Das ist keine leichte Aufgabe, die so „nebenbei“ erledigt werden kann, sondern ist mit viel Zeit und Aufwand verbunden. Der Apostel Paulus macht in seinem Brief an den jungen Timotheus klar, dass dieser Ältestendienst mit Respekt und einer gewissen Ehre (o. Anerkennung) von der Gemeinde angenommen werden sollte. Doch auch ein Ältester ist ein Mensch wie Du und ich. Er kann fallen und sündigen. „Die sündigen, überführe vor allen, damit auch die Übrigen Furcht haben.“ (V.20) In diesem Fall ist es wichtig und richtig zu handeln. Gottes Wort zeigt uns, dass Sünde bekannt werden muss und dann auch vergeben wird (1.Joh.1,9). Das kann auch öffentlich nötig sein, um andere vor denselben Fehlern oder Gefahren zu warnen. „Gegen einen Ältesten nimm keine Klage an, außer bei zwei oder drei Zeugen.“ (V.19) Hier macht Paulus nun eine wichtige Bemerkung. Eine Klage gegen einen Ältesten darf nur mit Zeugen angenommen werden. Wie schnell ist es passiert, dass persönliche Motive bei uns eine Rolle spielen. Vielleicht hat Dich einmal ein erfahrener Christ und Ältester in der Gemeinde freundlich zurechtgewiesen. Und doch ist das Verhältnis zu dieser Person irgendwie „vorbelastet“. Möglicherweise kann man einen Bruder auch nicht so richtig leiden und schnell machen Gerüchte die Runde. Wie häufig führt so etwas zu Chaos und Trennung unter Gläubigen. Wenn Fehlverhalten vorliegt und korrigiert werden muss, dann nicht alleine und von oben herab, sondern gemeinsam in Liebe und einem milden Geist (s. Gal.6,1). Persönliche Vorurteile oder Abneigungen dürfen hier keine Rolle spielen. „Ich bezeuge ernstlich vor Gott und Christus Jesus und den auserwählten Engeln, dass du diese Dinge ohne Vorurteil beachtest, indem du nichts nach Gunst tust.“ (V.21)












