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  • Welche Götter hast Du?

    HERR, unser Gott, über uns haben Herren geherrscht außer dir; durch dich allein gedenken wir deines Namens. (Jes. 26,13) Wir sind bekehrt, gehen regelmäßig in eine Gemeinde, besuchen Oma und Opa und meinen unser Leben als Christ sei schon ganz ok. Aber gibt es da vielleicht noch andere Götter in unserem Leben, die uns davon abhalten Gott ganz nachzufolgen und mehr von ihm zu erwarten? Das 26. Kapitel von Jesaja ist bemerkenswert. Die Kapitel, die von der Wiederherstellung des Volkes Israel handeln, finden wir eher am Ende des Buches, aber dieses Kapitel in der Mitte ist etwas Besonderes. In Vers 13 schaut das Volk zurück auf die Zeit der Richter und der Könige, als Anführer anderer Nationen über das Volk Israel herrschten und Götzen im Mittelpunkt ihres Glaubenslebens standen. Der Herr war zwar nicht vollständig in Vergessenheit geraten, doch wollten sie Gott und andere Götter „außer ihm“. Nun schauen sie in einer Zeit der Wiederherstellung und Reue in die Zukunft, wenn der Herr allein ihr Leben und ihre Herzen erfüllen wird. Mit anderen Worten hatte das Volk zugegeben, dass ihnen der wahre Gott nicht genug war und sie noch etwas anderes brauchten. Doch später hatten sie gelernt, dass der einzig wahre Gott vollkommen ausreichend ist. Diese Lektion lässt sich sehr gut auf die Gläubigen in der heutigen Zeit übertragen. In der Zeit vor unserer Bekehrung gab es viele Dinge, die den wahren Gott vollständig ersetzt haben. Paulus beschreibt das Wirken dieser „anderen Götter“ und schreibt von „Götzendienern…Dieben und Habsüchtigen… (1.Kor.6,9f) und noch viele andere Dinge, die Gott ersetzen. Der Apostel zeigt uns noch eine weitere Aufzählung in Galater 5, 19-21, wo wir auch wieder den Götzendienst finden. Doch glauben wir als Christen wirklich, dass Gott uns alles ist und genug gibt, oder erwarten wir von anderen Dingen oder Menschen, dass sie die Leere in uns ausfüllen: vom Shoppen, von Freunden, Hobbys, Urlaub, unserem Beruf oder unsere Familie? Stehen diese Dinge in unserem Leben nicht oft vor Gott und rauben ihm den ersten Platz? Der Apostel Paulus zeigt uns, dass moderner Götzendienst auch Habsucht (oder Gier) sein kann, was in Kol. 3,5 sogar direkt in Zusammenhang gebracht wird. Das merken wir in der heutigen Zeit besonders, denn es muss doch immer das Neueste und Beste sein, um mithalten zu können. Wir sollten daher die Warnung von Paulus immer wieder ernst nehmen und mehr „das Haupt (den Herrn Jesus) festhalten“ (Kol. 2,19). Unsere christliche Ausrichtung sollte eine ganz andere sein, denn: „Welchen Zusammenhang hat der Tempel Gottes mit Götzenbildern? [...] Darum geht aus ihrer Mitte hinaus “ (2.Kor.6,16-17). Es ist traurig, wenn „andere Götter“ immer noch Macht über uns haben. Als Johannes schrieb: „Kinder, hütet euch vor den Götzen!“ (1.Joh.5,21) meinte er nicht nur die wirklich materiellen Götzen der Heiden. Denn bereits damals gab es schon so viele Einflüsse, die die Gläubigen auch heute noch vom Herrn abziehen. Sie stellen geistlich gesehen dieselbe Gefahr dar wie die materiellen Götzen. Dazu schrieb er in seinem Brief: „Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist.“ (1.Joh.2,15). „Darum, meine Geliebten, flieht den Götzendienst.“ (1.Kor.10,14) #gott #götter #götzen #götzendienst #habsucht #urlaub #hobby #beruf #familie #gemeinde #jesus #herr #jesuserlebt

  • Wie bereitest Du Dich auf die Gemeindestunden vor?

    „Was ist es nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder von euch einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Sprache, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.“ (1. Korinther 14,26) Die Gemeindestunden ganz am Anfang der Christenheit waren anders als die Gottesdienste der meisten Gemeinden in der heutigen Zeit. In den meisten Gemeinden heutzutage gibt es einen klar strukturierten und festgelegten Ablauf des Zusammenkommens. Oft konzentrieren sich die Aufgaben in der Gemeinde auf einen Bruder oder wenige Brüder, die gleichzeitig für die Lehre, Erbauung, den Trost, die Ermahnung und die Verbreitung des Evangeliums in der Gemeinde zuständig sind. Solche Brüder nennt man dann oft Pastoren oder Pfarrer, die die Verantwortung für die örtliche Gemeinde (Versammlung oder Kirche) übertragen bekommen. [1] In den Gemeinden der ersten Christen und auch in Korinth war das anders. Wenn die Gläubigen in Korinth zum Beispiel an einem Sonntag zusammenkamen, dann waren dies offene Zusammenkünfte. Es wurde nicht vorher festgelegt, wer wann dran war und was er zu sagen hatte. Der Heilige Geist, der sowohl in der Gemeinde als auch in jedem einzelnen Gläubigen wohnt (1.Kor 6,19; 3,16), konnte in den Gemeindestunden frei wirken und man wollte es Ihm überlassen, wie die Zusammenkünfte abliefen. Man liest nichts davon, dass die Zusammenkünfte zeitlich beschränkt waren, vielmehr erfreute man sich der Gemeinschaft und war wirklich „hungrig“ das Wort Gottes zu hören. Bei einer Gelegenheit war die Predigt des Wortes sogar um Mitternacht noch nicht zu Ende (vgl. Apg 20,7). Die ersten Christen trafen sich, um das Abendmahl zu feiern, gemeinsam zu beten, Gemeinschaft zu pflegen und auch, um sich mit der Lehre der Apostel zu beschäftigen. Viele Gemeinden kennen heute auch noch separate Zusammenkommen, um das Abendmahl zu halten, eine Predigt zu hören bzw. das Wort Gottes zu verkündigen, gemeinsam als Gemeinde zu beten oder auch die Bibel intensiv zu studieren. Es ist wirklich mit großem Segen verbunden, wenn wir uns heute noch so nah wie möglich an dem orientieren, wie es Gottes Wort uns bei den ersten Christen zeigt. Wie ist in der Gemeinde, die Du besuchst? „Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.“ (Apg 2,42) Nun, bei den Korinthern „war auch nicht alles Gold, was glänzt“. Die Gemeinde war sehr begabt, sie hatten „an keiner Gnadegabe Mangel“ (1.Kor 1,7) – das war aber gleichzeitig ein Grund dafür, dass es manchmal Unordnung in den Zusammenkünften gab, weil jeder etwas „loswerden“ wollte und es deshalb „hoch her ging“. Genau darauf geht Paulus im 1. Korintherbrief ein, sehr konkret wird er dazu im 14. Kapitel. Grundsätzlich war es so, dass wohl jeder der Brüder etwas „mitbrachte“, wenn er die Gemeindestunden besuchte. Paulus sagt, „so hat jeder von euch einen Psalm, hat eine Lehre“ usw. Die Korinther kamen nicht unvorbereitet, wenn sie in die Gemeinde gingen, sondern hatten sich vorbereitet, um dann etwas zu Erbauung der ganzen Versammlung zu bringen. Die Erbauung der Versammlung, bzw. des Einzelnen sollte der Maßstab in der Beteiligung in der Gemeinde sein. Das Ergebnis davon wird sein, dass das Glaubensleben des Einzelnen fester und sicherer wird und Christus immer mehr in den Gläubigen Gestalt gewinnt. Christus wird verherrlicht! Wenn auch jeder der Brüder etwas an „geistlicher Nahrung“, Lob und Anbetung mitbrachte, bedeutete das aber noch lange nicht, dass auch jeder etwas beitragen musste. Hier möchte ich nur auf 1.Kor 14,32 verweisen. „Die Geister der Propheten sind den Propheten untertan“ - niemand wird von einer unsichtbaren Macht gezwungen, irgendetwas zu sagen. Wenn der Geist Gottes leitet, wird sich auch niemand in den Vordergrund spielen oder alles an sich reißen. Wie bereitest Du Dich auf die Gemeindestunden vor? Um „etwas“ mit in die Gemeindezusammenkünfte zu bringen, musst Du Dich vorbereiten. Diese Vorbereitung geschieht im Alltag, in Deinem tagtäglichen Leben mit dem Herrn Jesus. Dort beschäftigst Du Dich mit Gottes Wort, studierst die Bibel, entdeckst Schönheiten Gottes, Du betest und lobst Gott für das, was Du gefunden hast. Dein Leben ist durch Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus geprägt und aus diesem engen Kontakt mit Deinem Heiland, kannst Du dann etwas mit in die Gemeindezusammenkünfte bringen. Die männlichen Israeliten durften nicht leer vor dem Herrn erscheinen, wenn sie zu den bestimmten Festzeiten nach Jerusalem gingen. Jeder sollte nach seinem Vermögen geben, was er geben konnte. Gott weist aber auch noch einmal darauf hin, dass der Israelit schließlich nur etwas von dem zurückgab, was er durch den Segen des HERRN erhalten hatte (5.Mo 16.16). Die Anwendung im Hinblick auf die Gemeindestunden liegt auf der Hand: Vorbereitung ist also nicht, noch eben 5 Minuten vor der Gemeindestunde etwas aus der Bibel zu lesen, ein paar Stellen oder ein Lied aufzuschreiben, das Du vorlesen möchtest oder andersartig auf die Schnelle etwas „geistliche Nahrung“ zu konsumieren. Vorbereitung geschieht in Deinem täglichen Leben mit Gott! Du darfst Gott etwas davon zurückgeben, was Er Dir aus Gnade geschenkt hat. Denk einmal darüber nach, was Gott Dir in Seinem Sohn Jesus Christus alles geschenkt hat. Paulus fragt die Korinther: „Wie ist es nun, ihr Brüder?“ Wie ist es bei Dir? Bist Du vorbereitet, wenn Du in die Gemeinde gehst? [1] Hier sei nur nebenbei erwähnt, dass Gottes Wort davon spricht, dass sich nur die Männer am aktiven Dienst in den Zusammenkünften als Versammlung beteiligen sollen. 1.Kor 14,34 sagt Paulus durch den Heiligen Geist geleitet: „Die Frauen sollen schweigen in den Versammlungen, denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.“ #gemeinde #versammlung #zusammenkunft #gottesdienst #jesus #jesuserlebt #gott #bibel #dienst #mann #frau #pastor #prediger #pfarrer

  • Erweckung durch Gebet (Ein Zeugnis aus dem Leben Bakth Singhs)

    Im Januar 1936, als Bakht Singh erst 32 Jahre alt war, wurde er zu einer Evangelisation in Pathankot in Punjab, nördlich von Amritsar, eingeladen. Nachdem er an einem Tag fünf Versammlungen abgehalten hatte, ging er müde auf sein Zimmer. Er war zu müde, um zu beten, und legte sich schlafen. Ungefähr eine Stunde nach Mitternacht hörte er ein Klopfen an seiner Tür und eine Stimme. Er fragte sich, wer so spät noch an seine Tür klopfen würde, und rief, wer da sei. Es kam keine Antwort, er hörte nur ein zweites und dann ein drittes Klopfen. Dann sagte eine Stimme: »Steh auf und bete.« Aber er konnte kaum beten, weil er so müde und voller Schlaf war. Er setzte sich auf sein Bett und sagte: »Herr, erbarme dich über diese Menschen.« Das geschah fünf Nächte lang. So konnte er in fünf Nächten nicht schlafen und verbrachte Zeit im Gebet, indem er den Herrn um Gnade für die Menschen anflehte. Am Nachmittag des sechsten Tages hatte er eine Versammlung in der Amerikanischen Presbyterianischen Kirche. Ehe die Menschen nach Hause gingen, sagte er ihnen, sie sollten auch zur Abendversammlung kommen. Gewöhnlich kamen nur wenige Menschen am Abend - viel weniger als morgens. Doch an diesem Abend kamen alle. Er sprach: »Wenn jemand ein Zeugnis hat, der möge sich frei fühlen und es sagen.« Ein junges Mädchen von 9 oder 10 Jahren stand auf und gab ein klares Zeugnis, wie der Herr Jesus Christus ihr Gnade zur Buße und die Vergebung ihrer Sünden geschenkt hat. Sie bezeugte, dass sie glaube, dass der Herr Jesus Christus ihre Sünden vergeben habe. Sie hatte auch ihre Lehrer und Mitschüler um Vergebung gebeten und wahren Frieden gefunden. Danach standen mehr als zehn Mädchen auf und gaben Zeugnis. Eine Lehrerin, Miss Massey, von einer Schule in der Nähe stand auf und sagte: »Das ist zu schön, um wahr zu sein. Bitte betet für mich.« Während sie Zeugnis gaben, betete Bakht Singh und sagte: »Herr, erbarme dich über diese Menschen. Lass das Werk, das du begonnen hast, weitergehen.« Es wird berichtet, dass die ganze Versammlung plötzlich anfing zu weinen. Einige fielen zu Boden und schrien: »Herr, erbarme dich über mich, Herr, erbarme dich über mich!« Das geschah ungefähr drei oder vier Stunden lang. Bakht Singh sagte, wer Vergebung der Sünden empfangen habe, solle die Hand heben. Viele hoben die Hand. Er sprach weiter: »Wir schließen die Versammlung nicht, bis alle Gelegenheit hatten, Vergebung der Sünden und das Heil zu empfangen.« Die Versammlung ging weiter bis 2 Uhr morgens und dauerte 10 Stunden, bis alle gerettet wurden. Ähnliches geschah in Pathankot Anfang September desselben Jahres. Mit freundlicher Genehmigung von juengerschaft.org #erweckung #gebet #bakthsingh #indien #junge #mädchen #bekehrung #vergebung #jesuserlebt #mission

  • Betest Du für Erweckung?

    „Tut Buße und bekehrt Euch, damit eure Sünden getilgt werden, dass Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen.“ (Apostelgeschichte 3,19) Ach ja, wie ist das doch belebend, wenn von des Herrn Angesicht Zeiten der Erquickung kommen. Was ist doch eine Erweckung für eine wunderbare Gottesgabe. Je mehr ich darin leben kann, umso mehr wird mein Herz dadurch erfreut. Sie kommt wie ein sanftes Sausen und geht von Seele zu Seele, von Haus zu Haus und von Ortschaft zu Ortschaft. Die friedlosen Sünder, die immer am Rande des Gottesvolkes gingen, die kamen nun durch die enge Pforte und erwählen für sich, mit dem Volke Gottes zu leiden. Die leichtsinnigen und gedankenlosen Sünder, denen nie daran lag, Gottes Wort zu hören, können nicht länger zu Hause sitzen, sie kommen nun zu hören. Herzen, Häuser, Ortschaften änderten sich. Gottes Kinder wurden wie die Träumenden. Sie trauten ihren eigenen Augen nicht. Sie wurden kindlich, einfältig, vertrauensvoll und opferwillig. Eine heilige Gemeinde, in der die Liebe eingeladen wurde, rein und stark zu wachsen. Die erquickende Zeit der Erweckung kommt von dem Herrn. Das sollten wir uns merken: Menschen können sie nicht herbeizwingen und noch weniger herbeikünsteln. Aber wir können sie verhindern auf vielerlei Weise. Am meisten dadurch, dass wir versäumen, um Erweckung zu beten. In Städten und Dörfern finden sich aber einige, die nehmen diesen Gottesdienst auf sich. Brüder und Schwestern, der Herr selber wird dich erfreuen und es dir lohnen! Liebe Freunde Gottes, lasst uns anhalten am Gebet, bis die Erweckung kommt! O.H. (mit freundlicher Genehmigung von juengerschaft.org) #erweckung #beten #gebet #bekehrung #gemeinde #versammlung #ort #stadt #mann #frau #bruder #schwester #dautphe #deutschland #jesuserlebt

  • Erfolgreiches Zeitmanagement

    Kennst du das? Du hetzt von einem Termin zum nächsten und hast das Gefühl, der Tag hat einfach nicht genügend Stunden. Du willst gerne alle Aufgaben erledigen und schaffst es einfach nicht. Ja? – damit bist du kein Einzelfall. Sehr vielen Menschen in unseren Tagen ergeht es so. Wenn du dann endlich Feierabend hast, dann gilt es Familie, Freunde und Hobby unter einen Hut zu bekommen und dabei bleibt keine Zeit mehr, um mal runterzukommen, um innerlich zur Ruhe zu kommen. Manch einer hält das auf Dauer körperlich nicht durch und erkrankt an Burn-Out oder Ähnlichem. Eine Krankheit, die stark auf dem Vormarsch ist. Eine Krankheit, die auch das Resultat unseres heutigen Gesellschaftssystems ist. Wenn du unser Thema als Suchbegriff im Internet eingibst, bekommst du mehr als 3 Millionen Einträge und stellst fest, dass es unzählige Ratgeber und Methodiken gibt, um dein Zeitmanagement zu verbessern. Das Thema ist übrigens gar nicht so neu. Auch die Bibel spricht schon davon: [Eph. 5,15-17] Seht nun zu, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, die gelegene Zeit auskaufend,… Die Bibel fordert uns also auf, mit unserer Zeit, die wir zur Verfügung haben, sorgfältig, also wohl überlegt und mit Bedacht umzugehen. Sicherlich auch besonders vor dem Hintergrund, dass wir nicht wissen, wie viel Zeit uns auf dieser Erde überhaupt zur Verfügung steht. Gott hat uns nicht mitgeteilt, welchen Zeitplan er für unser Leben vorgesehen hat. Manch einer hat nur wenige kurze Jahre, andere Menschen werden „steinalt“, jeder so, wie Gott in seiner Weisheit es für gut erachtet. Auch deinen Zeitplan hat er bestimmt! An uns ist es nun, mit dieser Zeit hauszuhalten und sie möglichst sinnvoll zu nutzen. Nun gibt es tausend Dinge, die wir tun können. Unzählige nützliche und gute Dinge, aber auch manches Sinnlose. Und genau das ist das Hauptthema von Zeitmanagement. Es geht darum die Prioritäten richtig zu setzen, dass zu tun, was wirklich wichtig ist und die unwichtigen Dinge sein zu lassen. Hierzu gibt es die verschiedensten Methodiken, um eine Gruppierung und Einteilung vorzunehmen, aber letztlich geht es immer um die Frage: „Was ist das Wichtigste? und „Was davon muss sofort getan werden?“ Du kannst jetzt sagen, dass dir deine Familie über alles geht, und verbringst daher jede sich bietende Minute mit deinen Lieben. Eine gute Sache! Vielleicht setzt du deine Priorität aber auch im Sport oder anderen Hobbys, wie Urlaub und Reisen und bist ständig auf Achse. Du merkst, worum es geht. Es ist deine Entscheidung, wie du dein Leben verbringst, dein Zeitkontingent aufbrauchst. Ich möchte dir an dieser Stelle gerne sagen, was ich über die Festlegung der Prioritäten gelernt habe. Es gilt das Wichtigste zuerst zu tun! Anhand der Bibel habe ich gelernt, dass es nichts gibt, was eine höhere Priorität hat, als mein Verhältnis zu Gott zu regeln. Das habe ich anhand einer Begebenheit in den Evangelien erkennen dürfen und ich möchte dir das gerne weitergeben, weil es einfach nichts Wichtigeres im Leben gibt. In Lukas 12, 16-21 hat Jesus eine Begebenheit erzählt, von einem Mann, der sein Leben in vollen Zügen gelebt hat und dabei sehr erfolgreich war. Er hatte dem Geld und der Karriere, so wie es heute auch viele Menschen tun, den wichtigsten Platz in seinem Leben gegeben. Dann kam der Tag, wo seine Zeit auf dieser Erde zu Ende ging. Was er nicht getan hatte, war an die Zukunft, an die Zeit nach seinem Tod zu denken. Er hatte vergessen, dieser Frage den richtigen Stellenwert beizumessen und musste jetzt von Gott hören, dass dies ein großer Fehler war. Gott nennt ihn einen Toren. Dieser Ausdruck bezeichnet einen Menschen, den wir landläufig als dumm bezeichnen. Er meint einen Menschen, dem es an Verstand fehlt und der unvernünftig ist. Dabei geht es nicht um die eigentliche Persönlichkeit, sondern um das Verhalten der Person in Bezug auf Gott. Das Leben dieses Menschen auf der Erde ging also zu Ende, ohne dass er seine Beziehung zu Gott geregelt hatte. Er war so gestorben, wie er gelebt hatte: Ohne Gott. Hierzu zeigt die Bibel, wer unversöhnt mit Gott stirbt, wird ihm als Richter begegnen und hat keine Chance mehr an dieser Situation etwas zu verändern. Unversöhnt mit Gott zu sterben, bedeutet auch: Ewiges Leid, ewige Qualen, ewige Selbstvorwürfe und das Schlimmste: Ewige Gottesferne - das nennt die Bibel: Die Hölle. Ein schrecklicher Ort! Du kannst das in Lukas 16, 19-31, in der Begebenheit mit dem reichen Mann und dem armen Lazarus erkennen. Mit dem Tod sind „die Würfel gefallen“. Die Möglichkeit zur Entscheidung ist vorüber. Deshalb ist es so wichtig, dass wir unsere Sache mit Gott unverzüglich in Ordnung bringen, dass sie ganz oben auf unserer Prioritätenliste steht. Sie hat nicht nur Auswirkung auf unser Leben hier auf der Erde, sondern ist von größter Wichtigkeit für deine ewige Zukunft und Bedarf daher entsprechender Gewichtung. Jesus lädt dich herzlich ein, heute zu ihm zu kommen. Heute in Verbindung mit ihm zu treten, um das Wichtigste zuerst zu tun. Das ist erfolgreiches Zeitmanagement. [Heb. 4,8] „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.“ Ich bitte dich herzlich, komme heute zu IHM! Schlage seine Einladung nicht aus! Schiebe diese wichtige Sache auch nicht auf die Seite oder auf die lange Bank. Dafür ist ihre Bedeutung zu weitreichend, zu elementar für deine Zukunft. Gib Gott den ihm zustehenden Stellenwert in deinem Leben. Er ist dein Schöpfer, dein Erhalter und möchte gerne dein Retter sein! [Apg. 16,31] Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden. #zeit #zeitmanagement #seiweise #heute #morgen #rettung #jesus #jesuserlebt #bibel #gott #gotteswort #dautphe

  • Golgatha (16) - Der Herr nimmt den Essig

    „Mich dürstet!“ Bei dem Kreuz steht ein Gefäß mit Essig. Sie tauchen einen Schwamm in den Essig. Dann nehmen sie einen Ysop. Nicht nur, weil diese Pflanze häufig in Israel vorkommt, kannten die Juden diese gut. Sie kannten sie auch aus der Thora. Beim ersten Passah in Ägypten wurde das Blut des Lammes mit Ysop an die Türpfosten gestrichen. Später wurde Ysop benutzt um Blut auf den Aussätzigen zu sprengen und ihn als rein zu erklären oder er wurde benutzt um Blut auf den Unreinen zu sprengen (3.Mo.14, 4.Mo.19). Hier legen sie den in Essig getränkten Schwamm um den Ysop und reichen ihn Jesus. In Seinem Leben hat der Heiland den Menschen mehrfach Wasser angeboten. Wasser für die Seele. Nur Johannes schreibt darüber in seinem Evangelium. In Kapitel 4 begegnet dem Herrn am sogenannten Jakobsbrunnen diese Frau aus Samaria. Sie war gekommen, um Wasser zu holen. Der Heiland sieht den wirklichen Durst dieser Frau. Seelendurst! Er bietet ihr echtes Lebenswasser an. Wer von diesem Wasser trinken würde, der würde nie wieder Durst haben. In Ewigkeit nicht! Zwei Kapitel weiter sagt der Herr den Juden, dass die, die an Ihn glauben würden, nie wieder Durst haben würden. Wieder ein Kapitel weiter sagt Er: „Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke.“ In Offenbarung 22 wird dieses Wasser „Wasser des Lebens“ genannt. Das ist es, was der Heiland für die durstige Seele hatte! Echtes Lebenswasser. Und was haben die Menschen für Ihn? Hier am Kreuz, als Er Durst hat? Essig! Nichts als Essig! „In meinem Durst gaben sie mir Essig zu trinken“, sagt Er in Psalm 69. Wie erbarmungslos behandeln sie den durch die Marter so geschundenen Heiland. Kein frisches Wasser – nein, sauren Essig. Und der Herr? Er nimmt in Seiner einzigartigen Weise diesen Essig und trinkt davon. Unangenehm, schmerzhaft brennend muss das im völlig ausgetrocknetem und rissigen Mund des Herrn gewesen sein. „meine Zunge klebt an meinem Gaumen“. Einzigartiger Heiland! Du hast gelitten, damit ich von dem Wasser des Lebens trinken konnte. Ich habe nichts zu bieten – und doch soll mein Leben eine Widmung an Dich sein! Herr, Jesus, ach, wie viel Beschwerde, Entsagung, Widerstand und Leid hat Dir gebracht auf dieser Erde der Weg der Unterwürfigkeit! […] […] Nun preisen unsre Liederklänge die Widmung, die kein Mensch erfasst; Dir schallen ewig Lobgesänge, weil Du Dich hingegeben hast! Text: Pierre Diedrichs | Übersetzung: Gundolf Lüling #jesus #golgatha #kreuz #durst #wasser #jesuserlebt #essig

  • Weshalb das? Wegen meines Hauses, das wüst liegt...

    Ihr habt viel gesät und wenig eingebracht; ihr esst, aber nicht zur Sättigung; ihr trinkt aber nicht zur Genüge; ihr kleidet euch, aber es wird keinem warm; und der Lohnarbeiter erwirbt Lohn für einen durchlöcherten Beutel. So spricht der Herr der Heerscharen: „Richtet euer Herz auf eure Wege!“ (Hag. 1,6+7) Kennen mir nicht manchmal das Gefühl, dass sich in uns breitmacht, wenn wir arbeiten, aber es trotzdem nicht voran geht? Wir strengen uns an, aber es läuft einfach nicht rund und irgendwie ist man doch unzufrieden. Woran kann das liegen? Im Propheten Haggai geht es darum das Haus Gottes aufzubauen, auch wenn die äußeren Umstände schwierig sind. Genauso wie auch wir es in der aktuellen Zeit erleben. Der Überrest des Volkes Israel in der Zeit Haggais war viel damit beschäftigt „in getäfelten Häusern zu wohnen“ (V. 4) und für sich zu arbeiten, wie wir in den Versen oben sehen. Sie hatten „nach vielem ausgeschaut, und siehe, es wurde wenig; und brachtet ihr es heim, so blies ich hinein (oder: blies ich es fort.) (V. 9a). Dann kommt die entscheidende Frage: „Weshalb das? Wegen meines Hauses, das wüst liegt, während ihr lauft, jeder für sein eigenes Haus. (V.9b) Es muss sicher nicht immer unser Haus sein, für das wir laufen oder arbeiten. Es können viele Dinge sein, die uns im Leben beschäftigen. Aber für das Haus des Herrn bleibt dann häufig keine Zeit mehr! Wir arbeiten weiter und weiter und fragen uns, warum wir doch nicht satt und zufrieden werden. Vielleicht will der Herr uns dann zeigen, wo das Problem liegt. „Darum hat der Himmel den Tau über euch zurückgehalten… Und ich habe eine Dürre gerufen über das Land…und über die Menschen und über das Vieh und über alle Arbeit der Hände.“ (V.10+11) Kann es sein, dass die Dürre aktuell „Corona“ heißt und der Herr uns zeigen will, dass wir vielleicht am falschen Haus bauen? Aber wie schön und ermutigend für uns, wenn wir wenig später lesen „Ich bin mit euch spricht der Herr“ (V.13). Da gab es neue Motivation im Volk Gottes und „sie kamen und arbeiteten am Haus des Herrn der Heerscharen, ihres Gottes, ... (V.14). Der Herr möchte doch, dass wir ihm Vertrauen und für ihn tätig sind, auch wenn die äußeren Umstände vielleicht schwierig sind. Wenn er zu uns sagt „seid stark…und arbeitet“ (Hag. 2,4), dann können wir uns sicher sein, dass er mit uns sein wird. Wie es häufig in einer Dürreperiode ist, sollten wir aber auch an die denken, die in Not sind. Ob finanziell oder auch anderweitig. Der Herr kann uns auch hier helfen und bereit machen abzugeben – für ihn. Im Propheten Maleachi wird das Volk aufgefordert umzukehren zum Herrn und das Volk fragt: „Worin sollen wir umkehren?“ und wenig später „Worin haben wir dich beraubt?“ (Mal. 3, 7+8) Die deutliche Antwort lautet: „Im Zehnten und im Hebopfer.“ (V. 8) Wollen wir darüber nachdenken, ob wir dem Herrn etwas vorenthalten haben und wir dadurch selbst die Dürre spüren? Der Herr ist bereit viel mehr zu segnen als wir uns vorstellen können. In Vers 10 heißt es dann: „Gebt mit den ganzen Zehnten…und prüft mich doch dadurch…ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen bis zum Übermaß ausgießen werde.“ (V.10) Wenn wir bereit sind dem Herrn mehr zu geben und ihm zu vertrauen, wird er uns reichlich segnen. Wir müssen es nur einmal probieren, um zu erfahren, dass er zu seinem Wort steht. So führt dann auch eine Dürre zu neuer Motivation und bringt uns näher zu ihm. #hausgottes #tempel #corona #weshalb #wüst #misserfolg #jesuserlebt #gemeinde #versammlung #kirche #jesus #gott

  • Ohne den anderen geht es nicht (1.Kor 12,14)

    „Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.“ (1. Korinther 12,14) Ohne den anderen geht es nicht. Die Glieder am Leib Christi brauchen einander. Dem Apostel Paulus war es ein großes Anliegen den Korinthern klarzumachen, dass jedes Glied am Leib Christi seine Aufgabe und Berechtigung hat. Keiner kann sagen „Ich brauche den anderen nicht.“ und keiner sollte aus Neid auf die Gabe, die ein anderer bekommen hat, seine Arbeit liegen lassen und aus Frustration oder Kritik an den Mitgeschwistern auf die Ausübung seiner Gabe verzichten. Paulus benutzt zur Illustration das Bild eines menschlichen Körpers, der auch nur dann optimal funktioniert und seine Aufgaben erfüllen kann, wenn jedes einzelne Glied gesund ist. Um dem Problem des Neides und der daraus resultierenden Bequemlichkeit in der Ausübung der Aufgaben am Leib Christi zu begegnen, macht Paulus klar, dass es auch keinen menschlichen Körper gibt, der ganz aus Auge oder Ohr besteht. Es ist eine völlig abstruse Vorstellung, dass so ein Körper existieren könnte, würden dann nicht auch die Beine und Füße zum Laufen fehlen, geschweige denn die Nase zum Riechen? Gott hat jedes einzelne Glied am Leib so gesetzt, wie es ihm gefallen hat (V. 18). Du und ich haben von Gott einen Platz in der Gemeinde Gottes (dem Leib Christi) erhalten, den nur wir in der Weise ausfüllen können, wie Gott es sich gedacht hat. Bist Du zufrieden mit dem Platz und den Aufgaben, die Gott Dir gegeben hat? Schau nicht immer wieder zu Deinem Bruder oder Deiner Schwester, die vermeintlich einen viel attraktiveren Dienst bekommen hat oder begabter ist als du. Das stimmt übrigens nicht. Gott hat es sich genauso ausgedacht und es wird Ihn enorm verherrlichen, wenn Du an dem Platz, den Gott Dir gegeben hat, für Ihn arbeitest. Ein weiteres Problem im Leib Christi kann entstehen, wenn wir glauben, dass unser Dienst mehr wert sei als der Dienst eines anderen. Wir können tatsächlich zu der Überzeugung kommen, dass wir unseren Bruder oder unsere Schwester nicht brauchen. Dann schauen wir von oben auf den anderen herab, bewerten den Dienst unseres Mitbruders voller Kritiksucht und finden an allem etwas auszusetzen. Es ist unmöglich am menschlichen Körper, dass das Auge zur Hand sagt „ich brauche dich nicht“. Das wird niemals geschehen. Besonders die Glieder am Leib Christi, die wir sehr schnell für minderwertig halten oder nicht richtig wertschätzen, haben bei Gott einen außerordentlichen Wert. Kannst Du es ertragen, wenn Dein Bruder oder Deine Schwester einen Dienst auf eine andere Art und Weise ausübt als Du es machen würdest? Wie reagierst Du, wenn Dein Bruder oder Deine Schwester in einem Dienstbereich aktiv ist, in dem Du auch arbeitest? Es ist eine große Gefahr, dass wir uns und unseren Dienst so wichtig nehmen, dass wir nicht mehr offen sind für Korrektur von anderen und gleichzeitig blind für den Segen, der vom Dienst anderer ausgeht. Gott hat die Glieder am Leib gegeben, dass sie sich gegenseitig ergänzen und miteinander arbeiten. Wenn Glieder gegeneinander arbeiten und sich das Leben schwer machen, rutscht die Ehre Gottes in den Hintergrund und es geht nur noch um uns. Lass es niemals zu, dass durch Dich eine Spaltung im Leib entsteht, sich Geschwister voneinander entfremden oder den Dienst für den Herrn aufgeben. „Damit keine Spaltung in dem Leib sei, sondern die Glieder dieselbe Sorge füreinander hätten.“ (1.Kor 12,25) Gott hat den Leib auf eine wunderbare Weise gebildet, sodass der größte Segen fließen wird, wenn Du und ich an unserem Platz für den Herrn wirken und dabei unsere Mitgeschwister nicht aus dem Auge verlieren. Dann bekommt jeder das, was der Herr für ihn sorgen kann und nur Du dem anderen geben kannst, weil der Herr Dich zum Dienst am anderen gebrauchen möchte. Der Herr Jesus wünscht sich von Herzen, dass wir mit dem, was er uns anvertraut hat in Treue umgehen, damit Er Dir und mir einmal sagen kann: „Wohl, du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen; geh ein in die Freude deines Herrn.“ (Mt 25,21) #leib #gemeinde #versammlung #körper #gaben #wirbraucheneinander #ohnedenanderengehtesnicht #jesus #mann #frau #bruder #schwester #jesuserlebt #herr #heiligergeist #bibel #gott

  • Gott ist freundlich und gibt gern

    Die wohl ungewöhnlichste Art, mit der Amy Carmichael Gott auf die Probe stellte, ist folgende: »Wir mussten uns die Frage stellen, ob wir ein nahegelegenes Erholungsheim kaufen sollten. Welches war die richtige Entscheidung? Schließlich wollten wir ja, dass Gottes Wille geschieht. Also wurde viel gebetet und letztendlich baten wir Gott darum, dass, wenn es sein Wille sei, das Haus zu kaufen, die genaue Summe von 100 Pfund eingehen solle. Der Betrag kam innerhalb kürzester Zeit! Doch wir zögerten immer noch. Zwei Monate später baten wir Gott noch einmal um dasselbe Zeichen als Zustimmung zum Kauf. Und noch am gleichen Tag kam ein weiterer Scheck über 100 Pfund. Selbst jetzt hatten wir keinen Mut, in dieser Sache etwas zu unternehmen. Da kam innerhalb weniger Tage ein weiterer Betrag von 100 Pfund, der sogar ausdrücklich für den Kauf eines solchen Hauses bestimmt war.« Ist es nicht ermutigend, wenn wir von solchen Erfahrungen lesen und uns dann vor Augen halten, dass Gott auch zu uns so freundlich und freigiebig ist? Gott ist die Liebe und Liebe ist immer freundlich! Denke daran, wenn du Gott das nächste Mal um etwas bittest. Unser allmächtiger Vater ist »freundlich«. Das wird uns bei unseren Gebeten helfen. Gott hat so viel Geduld mit uns, wenn unser Glaube schwankt. »Wie kostbar, o Gott, ist deine Gnade« (Ps 36,8) und »deine Güte ist besser als das Leben.« (Ps 63,4) Die Gefahr ist, dass wir von solchen Erfahrungen lesen und sagen: »Mensch, wie schön für sie!« Und dabei vergessen wir, dass Gott für uns dasselbe bereithält und uns genug Grund gegeben hat, um dasselbe von Gott zu erwarten. Gott hat keine Lieblingskinder! Er will, dass alle seine Gläubigen beten — auch du und ich. Gott lässt manche Christen besondere Dinge erleben, wie wir sie von Amy Carmichael und Georg Müller gelesen haben, und er sorgt dafür, dass wir davon hören — nicht nur, damit wir über Gott staunen, sondern auch, damit wir herausgefordert werden zu beten! Also lasst uns einfältig sein und Gott vertrauen, wie kleine Kinder es tun. Nehmt Gott beim Wort. Denkt daran, dass uns in Christus »die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes« (Tit 3,4) erschienen ist. Manchmal führt Gott Menschen ins Gebetsleben hinein und manchmal muss er uns geradezu hineintreiben. (Aus „Der knieende Christ“) #gebet #erhörung #beten #amycarmichael #mission #verheißung #jesuserlebt #bibel #gott #gottbeimwortnehmen

  • Nachgedacht - Wo ist mein Herz?

    Wo ist mein Herz? Die Frage ist einfach zu beantworten! Der Heiland selbst gibt die Antwort: „wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“ (Mt.6,21). Ich muss also die Frage anders stellen. Ich muss mich nicht fragen, wo mein Herz ist, sondern wo mein Schatz ist. Ein Schatz ist wertvoll. Nicht unbedingt objektiv wertvoll. Ob etwas ein Schatz ist oder nicht, liegt im Auge des Betrachter, darin welchen Wert eine Person einer Sache gibt. Kinder sammeln Schätze. Manchmal kommt mein Kleiner und zeigt mir seinen Schatz. Ich denke: „Naja, wirklich wertvoll ist das nicht.“ Für meinen Kleinen ist das aber ein Schatz. Er hebt ihn auf, geht vorsichtig damit um, sieht ihn sich immer wieder an. Das, was mir im Leben wertvoll ist, worum sich meine Gedanken drehen, wo ich Energie investiere, das ist mein Schatz. Und das kann am Ende alles sein. Geld, Sicherheit, Urlaube, Stars, meine Familie, Sport, Kultur, mein Dienst für Gott, die Gemeinde... Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Einmal kam ein Mann zu dem Herrn. Ehrerbietig fällt er auf seine Knie. „Guter Lehrer, was soll ich tun, um ewiges Leben zu erben?“ Nachzulesen in Markus 10. Im Laufe des Gesprächs wird deutlich, dass hier ein ganz hervorragender Mensch vor dem Heiland steht. Alle Gebote, die auf das menschliche Zusammenleben abzielen, hat er gehalten! Von seiner Jugend an. Was für ein Prachtkerl! Der Heiland sieht ihn an. Dabei schaut er nicht nur in seine Augen, sondern auch in sein Herz. Er liebt diesen Mann! Und Er möchte ihm helfen. Der Heiland kommt auf das Kernproblem des Mannes zu sprechen. Dieser Mann war nämlich ein reicher Mann. Das allein war aber nicht das Problem. Das Problem war, dass sein Reichtum sein Schatz war! „Geh hin, verkaufe, was du hast und gib es den Armen“. Treffer! Genau ins Schwarze. Traurig geht der Mann weg. Seinen Schatz aufgeben? Unmöglich! Dabei hatte der Heiland ihm gesagt, dass er stattdessen einen Schatz im Himmel haben würde. Traurige Geschichte. Vielleicht auch ein Teil meiner Geschichte. Meinen Schatz hier auf der Erde loszulassen scheint mir manchmal ebenso unmöglich. Dabei fordert mich der Heiland dazu auf. Nicht auf der Erde soll ich Schätze sammeln, sondern im Himmel (Mt.6). Der Vorteil: Im Gegensatz zu allen Schätzen auf der Erde wäre mein Schatz absolut sicher! Für jeden Menschen, der sich bekehrt hat, gibt es einen Schatz im Himmel. Dieser Schatz ist der Heiland selbst. Allerdings kann es sein, dass sich im Lauf des Lebens die individuelle Wertigkeit des Schatzes verschiebt. Dinge auf der Erde bedeuten mir plötzlich mehr als Er! Mein Herz ist dann nicht mehr bei Ihm. Dabei ist Sein Herz immer bei mir! Ich bin sein Schatz! In Matthäus 13 erzählt der Herr eine Geschichte von einem Menschen, der einen Schatz in einem Acker gefunden hat. Dieser Schatz ist ihm so wertvoll, dass er hingeht und alles verkauft was er hat. Dann kauft er den Acker um diesen Schatz zu besitzen. Diese Geschichte ist ein Gleichnis. Der Herr selbst ist dieser Mann. Er hat einen Schatz gefunden – die Versammlung. Jeder einzelne ist ein Teil dieses Schatzes. Er ist dabei nicht nur hingegangen und hat alles verkauft, was er hatte (Phil.2,6), sondern hat SICHT SELBST gegeben um diesen Schatz zu besitzen. Ich bedeute Ihm viel! Bei Ihm verschiebt sich die Wertigkeit des Schatzes nicht. Sein Herz ist und bleibt bei mir. Darüber staune ich. Es bewegt mein Herz und ich denke an diesen Liedvers: Mein Jesu, Du bist meine Freude, mein Gold, mein Schatz, mein schönstes Bild. Nur Du bist meine Lust und Weide und was mein Herz auf ewig stillt. Das soll wahr sein in meinem Leben. Gott allein kann mir helfen, dass Sein wunderbarer Sohn mein einziger und wahrer Schatz ist! #herz #schatz #priorität #jesus #herrjesus #gott #gemeinde #geld #familie #sport #kultur #wasistdeinschatz #woistdeinherz #jesuserlebt #dautphe #warsingsfehn

  • Golgatha (15) - Mich dürstet!

    21. Seine fünfte Aussage am Kreuz „Mich dürstet!“ Sechs Stunden sind bereits vergangen. Sechs Stunden hängt der Herr am Kreuz. Unterschiedliche, vielfältige Leiden und Qualen hat Er ausgehalten. Jetzt hat Er Durst! Nur Johannes beschreibt diese Szene in seinem Evangelium. Ihm ist wichtig zu zeigen, dass der Mensch gewordene Jesus, der ewige Sohn Gottes ist. Erstaunlich, dass gerade er diese Szene auf Golgatha beschreibt. Der Herr hat Durst. Ein überaus menschliches Bedürfnis. Obwohl der Herr, der wahre Sohn Gottes ist, ist Er ebenso wahrer Mensch gewesen. Unfassbares Geheimnis. „Mich dürstet!“ Zum ersten Mal äußert der Herr ein persönliches Bedürfnis. Während all der Stunden am Kreuz hat Er an andere gedacht – hat nichts für sich selbst gesucht. Ganz gleich, ob es die waren, die Ihm diese Leiden zufügten, ob es der Verbrecher am Kreuz war, oder ob es Seine Mutter war. Er hat Sich für sie eingesetzt. Hat sich um ihre Bedürfnisse gekümmert. Jetzt aber hat Er Durst! Nach stundenlangen Leiden am Kreuz, gehört der Durst zu Seinen körperlichen Qualen, die Er leidet. Er hat wirklich Durst! Und doch lässt Johannes keinen Schatten auf den Herrn fallen. Er zeigt Seine tatsächliche Motivation. „damit die Schrift erfüllt würde“. Wie herrlich ist mein Heiland! Nicht Sein menschliches Bedürfnis steht im Vordergrund, sondern die Erfüllung der Schrift! Obwohl Er wirklich Durst hat, motiviert Ihn die Erfüllung des Wortes Gottes, dieses Bedürfnis auszudrücken. Er denkt wieder nicht an sich! Hätte die Schrift nicht erfüllt werden müssen, hätte Er nicht gesagt, dass Er Durst hat! Ohne Frage hat der Heiland auch in anderer Hinsicht Durst. Ihn dürstete nach Seinem Gott. In Psalm 63 drückt Er es so aus: „Es dürstet nach dir meine Seele, nach dir schmachtet mein Fleisch in einem dürren und lechzendem Land ohne Wasser“. Oder in Psalm 42: „Wie ein Hirsch lechzt nach Wasserbächen, so lechzt meine Seele nach dir, o Gott. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott“. Er sehnt sich danach, wieder zu Seinem Vater zu gehen! Das war die wahre, vor Ihm liegen Freude, derentwegen Er das Kreuz ertrug (Heb.12,2). Und dann denke ich an dieses wunderbare Lied. Ein Lied, das ebenfalls von Seinem Durst spricht. Der Dichter drückt es so aus: wie hat Dich nach dem Heil gedürst‘, dem Heil verlorner Sünder! Es floss Dein Blut am Kreuzesstamm, es floss für uns, o Gotteslamm, nun sind wir Gottes Kinder. Danke Herr! Du hattest Durst auf Golgatha – mein Durst ist nun für immer gestillt (Joh.4,14)! #jesus #golgatha #kreuz #durst #wasser #jesuserlebt

  • Aus Glauben leben.

    Im alttestamentlichen Propheten Habakuk finden wir die Aussage: „Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.“ (Hab. 2,4), welche im NT dreimal zitiert wird. Der Prophet Habakuk sah die angreifende Armee der Chaldäer vor sich, die als ein „grimmiges und ungestümes Volk“ beschrieben werden (Hab. 1,6). Das Volk der Chaldäer steht im Gegensatz zu dem gläubigen Überrest von Juda, der in Hab. 1,13 als „gerechter als er“ (der Gottlose) beschrieben und durch seinen Glauben leben wird (2,4). Das erste Zitat dieser markanten Aussage finden wir im Brief an die Galater, Kapitel 3,11. Die Galater dachten sie wüssten es besser als Gott. Sie hatten im Geist ihren Weg angefangen, aber wurden dann durch „falsche Brüder“ irregeleitet. Diese Irrlehrer wollten erreichen, dass die Galater zum Gesetz zurückkehrten. Allerdings war es für kein Gesetz möglich, Leben und Gerechtigkeit zu geben (Gal. 3,21). Deshalb hat der Apostel Paulus immer an dem Evangelium festgehalten, das allein auf den Herrn Jesus gegründet ist. Die Erkenntnis dieser Person und der Wahrheit kann man nur durch Glauben bekommen, denn sonst wäre der Herr Jesus umsonst gestorben. Daher zitiert der Apostel „Der Gerechte aber wird aus Glauben leben“, um zu belegen, dass das AT die Wahrheit des NT unterstützt. Das nächste Zitat sehen wir im Römerbrief, Kapitel 1, 17. Der Brief an die Römer beschäftigt sich besonders mit dem Thema „Glauben“, was wir auch im AT erkennen können. Der Brief ist weniger ein Brief der Korrektur, sondern vielmehr der Anleitung. Die Verse 1 bis 17 bilden die Einleitung zu diesem Brief und am Ende dieses Abschnitts zitiert Paulus „Der Gerechte aber wird aus Glauben leben“, womit er die Wahrheit aufzeigen will, dass die „Gerechtigkeit Gottes darin offenbart wird aus Glauben zu Glauben“ (1,17). Hinter dieser komplizierten Formulierung verstecken sich drei Aspekte: Vom Glauben des Paulus, zum Glauben der Römer Vom Glauben wie er im AT aufgezeigt wird, zum Glauben im NT, den wir durch den Herrn Jesus erreichen Vom errettenden Glauben, zu dem Glauben in dem wir täglich leben Zuletzt finden wir das Zitat im Hebräerbrief, Kapitel 10, 38. Hier haben wir wieder einen korrigierenden Brief vor uns, der das AT selbst benutzt, um Gläubige zurechtzuweisen, die wieder in die alten Verhaltensweisen und Zeremonien zurückzufallen drohten. Das Zitat „Der Gerechte aber wird aus Glauben leben“, wird hier auch als Einleitung zu Kapitel 11 verwendet, in dem uns eine große Zahl alttestamentlicher Gläubiger vorgestellt werden. Diese Aufzählung beginnt bei Abel und endet mit David und den Propheten (11,32). Obwohl die Hebräer wieder in die alten Zeremonien zurückfielen, hat der Schreiber ein gutes Bild von ihnen wie uns Kapitel 6, 9-12 zeigt. Er war in Bezug auf ihr ewiges Heil „von besseren und mit der Errettung verbundenen Dingen überzeugt“ (6,9) und diese konnten sie nur durch Glauben bekommen. Auch wir sollten weniger an Dingen festhalten, die uns hier auf der Erde beschäftigen, obwohl uns das oft sehr schwerfällt. Jedoch bleibt es wahr, dass uns kein (selbst)auferlegtes Gesetz, keine Religion und keine kirchliche Zeremonie das Leben geben kann. Das kann nur der Herr uns geben durch sein Werk am Kreuz. Wenn wir annehmen, was er für uns getan hat, werden auch wir „aus Glauben leben“. Das gilt sowohl für unsere Errettung für die Ewigkeit als auch für unser Leben hier auf der Erde. „Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“ (Eph. 2,8) Hier findest Du ein kurze ergänzende Videomessage zum Thema: "Der Gerechte wird aus Glauben leben." #ausglaubenleben #glauben #gerechte #leben #römer #habakuk #hebräer #galater #gott #jesus #jesuserlebt

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