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  • stumm + laut - ein Gedicht

    Gerade werden einmal alle lauten Stimmen stumm, in dieser Zeit schweigt das bunte Drumherum. Die ganze Welt wird still, abwartend und dumpf, der Alltag, grau, eintönig, die Freuden stumpf. Keiner da, der stört, redet, feiert, pusht, ablenkt, niemand, der den Tagesrhythmus, das Denken lenkt. Die Zeit, wie angehalten, die Pausentaste gedrückt, die Stille, die Einsamkeit, die auch Dich bedrückt? Doch diese Stille, die Ruhe, das Warten, so ungeliebt, ruft sie nicht laut? Fragst Du nicht, was es sonst noch gibt? Ja, eine Stimme, die gibt Dir keine Ruhe, kein Verschnaufen: Was ist mein Leben? Wie ist's denn bisher verlaufen? Was zählt hier wirklich, was hat tiefen Sinn? Wer sagt mir was morgen kommt, wer ich bin? Wer stillt die Sehnsucht nach Erfüllung, Freude, Leben, und bremst gleichzeitig die Geschäftigkeit, das Streben? Es ist Gott, der Dich zur Seite nimmt und spricht: "Das bisher, das war das echte, wahre Leben nicht! Was hat es Dir bis jetzt gebracht, was hast Du erreicht? Wonach hast Du gesucht? War´s schwer, war´s leicht?" Jetzt spricht Er zu Dir, ungestört, klar und laut: "Hast Du je nach Mir gefragt, nach Mir ausgeschaut? Nun hast du viel Zeit, die Ruhe, nimm sie Dir! soviel Du davon brauchst, hab Ich für Dich hier! Damit Du endlich hörst, was Ich Dir sagen will! Darum halte Ich alles an, mach das Weltgeschehen still! Ruhe, Frieden, Sicherheit, Zukunft, echtes Glück, findest Du nur bei Mir! Kehr um, komm zu Mir zurück! Dann schenke Ich Dir in Angst: Zuversicht und Frieden. In Nöten und Schwierigkeit: Ruhe, kann Ich Dir bieten! Es wird nicht alles auf einmal still, ist vorbei und gut, doch bei Mir, da ist Zukunft, Sicherheit und neuer Mut!" #stumm #laut #gedicht #ruhe #fragen #gott #jesus #god #du #jesuserlebt

  • Der Kommende

    „Denn noch eine ganz kleine Zeit, und ‚der Kommende wird kommen und nicht ausbleiben.‘“ (Hebräer 10,37) Die Hebräer hatten sich zu Jesus Christus bekehrt und waren dadurch Christen geworden. Seitdem war ihr Leben nicht leichter geworden, sondern plötzlich wurden sie mit Problemen konfrontiert, die sie vorher nicht kannten. Sie erlebten Schmähungen und massiven Druck von den Juden, zudem waren sie beraubt worden und hatten gelitten, weil sie sich auf die Seite derer gestellt hatten, die um ihres Glaubens Willen ins Gefängnis gekommen waren. Auch in Deinem und meinem Leben können Probleme auftauchen, auch, weil wir an den Herrn Jesus glauben. Du kannst Probleme in der Schule, im Studium oder auf der Arbeit bekommen, weil Du Dich zu Jesus bekennst. Wenn Du aber vielleicht keine Nöte und Probleme wegen Deines Glaubens an den Herrn Jesus bekommst, kann es trotzdem sein, dass Dein Leben nicht immer leicht ist und alles glatt läuft. Gerade dann brauchen wir eine Ermutigung wie der Schreiber des Hebräerbriefes sie auch an die Hebräer weitergibt. Er motiviert sie neu, sich mit dem „Kommenden“ zu beschäftigen, der allen Problemen ein Ende machen wird und sie einmal zu sich in den Himmel, das Haus des Vaters, holen wird. „Der Kommende“, das ist ein deutlicher Hinweis auf den Herrn Jesus Christus, der schon von Johannes dem Täufer als solcher angekündigt wurde (Joh 1,15.27). Der Kommende ist der Messias, der für uns kommt, um uns zu entrücken. Als bei Johannes im Gefängnis einmal starke Zweifel aufkamen, ob Jesus wirklich „der Kommende“ sei, wendet sich Johannes mit seiner Not nicht an irgendwen oder streicht die Segel und quittiert seinen Dienst. Nein, er schickt Boten zu dem Herrn und wendet sich direkt an den Kommenden. Das war in seiner Not die einzig richtige Adresse. Dort wird er getröstet und neu ermutigt. Jesus war wirklich der Kommende und ist es auch heute noch! Auch wenn schon fast 2000 Jahre vergangen sind, seitdem der Herr Jesus in den Himmel zurückgekehrt ist und manche geglaubt haben, der Herr würde Sein Kommen „hinauszögern“ (2.Petr 3,9), so ist doch Jesus bisher nur noch nicht zurückgekehrt, um Seine Brautgemeinde abzuholen, weil Gott nicht möchte, dass Menschen verloren gehen. Gott ist unfassbar geduldig und gnädig, um Menschen durch uns einzuladen, damit sie sich noch bekehren können! Und doch muss nichts mehr geschehen, bevor der Herr wiederkommt. Es dauert noch ein „bisschen“, eine ganz kurze Zeit und dann kommt Er. Er kommt ganz gewiss. Er bleibt nicht einfach aus oder verzögert Seine Ankunft. 3 Mal betont der Herr Jesus ganz am Ende der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel, dass Er wiederkommt (22,7.12.20): „Ja, ich komme bald.“ Ja, Er kommt. Vielleicht noch heute. Erwartest Du Ihn? Sehnst Du Dich nach Ihm? #kommen #coming #rapture #jesus #lord #messias #messiah #come #kommen #entrückung #gemeinde #braut #kirche #versammlung #dautphe #jesuserlebt

  • Jesus ist der glänzende Morgenstern

    „Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der glänzende Morgenstern.“ (Offenbarung 22,16b) Wer den Morgenstern sehen will muss früh aufstehen. Ansonsten kann es sein, dass die Sonne schon so hell strahlt, dass der Morgenstern nicht mehr sichtbar ist. Die Venus ist Abendstern und Morgenstern zugleich. Sie umkreist die Sonne auf einer kleineren Bahn als es die Erde tut. Dabei ist die Venus der Sonne manchmal voraus und wir können sie als hell leuchtenden Morgenstern erkennen, die den Tag ankündigt. Jesus selbst bezeichnet sich in der Offenbarung als „glänzender Morgenstern“, der dem Aufgang der Sonne vorausgeht. Dabei erinnert uns der Herr Jesus an Sein Wiederkommen für die Gemeinde, dass Seinem Kommen als „Sonne der Gerechtigkeit“ vorausgeht (Mal 3,20). Nach der Entrückung der Gläubigen wird der Herr Jesus ein schreckliches Gericht über die Erde bringen, um danach Sein Königreich zu errichten und als „Sonne der Gerechtigkeit“ echte Heilung für die Menschen in Seinem Reich zu bringen. Dann beginnt der Tag. Wir leben jetzt in der Nacht – in dieser Welt ist es dunkel in jeder Hinsicht. Diese Welt ist ein schmutziger, düsterer Ort, wo die Sünde sich Bahn gebrochen hat. Die Menschen wollen nichts von Gott wissen, sind verfinstert und gehen auf das kommende Gericht zu. Um aber in dieser dunklen Zeit Orientierung zu bekommen, benötigen wir Licht, dass uns verlässlich den Weg zeigt. Der Apostel Petrus spricht davon: „Und so besitzen wir das prophetische Wort umso fester, auf das zu achten ihr wohltut, als auf eine Lampe, die an einem dunklen (wild, schmutzig, und da schmutzige Dinge nicht hell sind: düster, finster) Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen;“ (2. Petr 1,19) Das prophetische Wort ist wie eine Lampe an einem dunklen Ort. Wenn wir die Prophezeiungen in der Bibel erforschen, studieren und uns wirklich mit Gebet zu eigen machen, dann geben uns diese die Richtung vor und zeigen, auf welchem Weg die Welt unterwegs ist und wohin alles läuft. Die Prophezeiungen sprechen von Gericht und unter anderem von dem Kommen des Herrn, um einmal als König in Seinem Reich zu herrschen. Gott möchte durch das Studium Seines Wortes und der Prophezeiungen auch erreichen, dass der „Morgenstern“ in unseren Herzen aufgeht. Das geschieht, wenn in Deinem und meinem Herzen die Erwartung auf die Entrückung und das Kommen des Herrn Jesus für die Gemeinde neu geweckt und belebt werden. Dann erwarten wir Ihn in unseren Herzen, bevor Er dann tatsächlich als Morgenstern erscheint, um uns zu sich zu nehmen. Auch in dem Sendschreiben an die Gemeinde in Thyatira wird der „Morgenstern“ erwähnt (Off 2,28). Dort als Belohnung für den Überwinder – auch die Gläubigen der Gemeinde in Thyatira werden bei dem Kommen des Herrn für die Gemeinde dabei sein und entrückt bevor die Gerichte beginnen. Hast Du schon daran gedacht, dass der Herr Jesus heute wiederkommen könnte? Ist der Morgenstern schon in Deinem Herzen aufgegangen oder schläfst Du noch? Nimm Dir Zeit und studiere die Prophezeiungen im Wort Gottes. #morningstar #morgenstern #star #stern #jesus #sun #sonne #bibel #prophetie #prophecy #bible #jesuserlebt #dautphe #marburg #deutschland #rapture #kommendesherrn #entrückung

  • König der Könige und Herr der Herren

    „[…] denn er ist Herr der Herren und König der Könige, […]“ (Offenbarung 17,14) Die Weltgeschichte hat viele mächtige Könige und Herrscher hervorgebracht, Diktatoren, Kanzler, Präsidenten und viele mehr. Manche von ihnen füllen die Geschichtsbücher, anderen verbleibt aber nicht vielmehr als eine Randnotiz in den Annalen der Geschichte. Als Jesus hier auf der Erde lebte, wurde Er von Seinem eigenen Volk verworfen. Er war der wahre Messias für Sein Volk, doch als König lehnte man Ihn ab. Anstatt einer goldenen Krone, setzt man Ihm eine Dornenkrone auf den Kopf. Das Zepter, was unser Herr verdient hätte, wurde mit einem Rohrstab aus Schilf vertauscht, welchen die Soldaten Ihm auch gleich wieder wegnahmen, um Ihm damit voller Verachtung auf den Kopf zu schlagen. Man gab dem Heiland keine Königskleider, sondern sie zogen Ihn aus und legten Ihm zum Spott einen scharlachroten Mantel um (Mt 27,28ff). Seine Herrschaft lehnten die Menschen ganz entschieden ab als sie Seine Kreuzigung forderten: „Sie aber schrien: Hinweg, hinweg! Kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König als nur den Kaiser.“ (Joh 19,15) Nach ca. 2000 Jahren, ist der Herr Jesus heute immer noch verworfen, Er regiert noch nicht für alle sichtbar als König. Doch schon sehr bald wird Er seine Herrschaft auf dieser Erde antreten. Dann wird Er der „König der Könige“ und „Herr der Herren“ sein (Off 17,14; 19,16; 1.Tim 6,15). Als „König der Könige“ steht der Herr Jesus über allen Regenten und Machthabern auf dieser Erde. Er hat die größte Würde, Er ist über alle „Könige“ erhaben. Er ist der allergrößte König, den Du Dir vorstellen kannst. Als „Herr der Herren“ hat unser Herr die größte und vollkomme Autorität über alles, was geschieht. Niemand kann dem widerstehen, was Er tut und sagt. Einige Zeit nachdem die Gemeinde bei dem Herrn Jesus im Himmel ist (ca. 7 Jahre später), wird es eine mächtige Allianz zwischen dem Herrscher des wiederhergestellten Römischen Reichs (das Tier) - dem neuen Europa - und 10 einzelnen „Königen“ geben. Sie verbünden sich, um gegen das Lamm zu kämpfen. Jesus, das Lamm, wird dann als „König der Könige“ und „Herr der Herren“ erscheinen und Seine Feinde vernichten. Plötzlich wird Er vom Himmel her kommen und den Krieg in kurzer Zeit beenden. Wenn Du an den Herrn Jesus glaubst, wirst Du bei diesem Siegeszug Deines Retters dabei sein, der dann für alle als König sichtbar sein wird. Die Bibel sagt, dass „mit ihm sind Berufene und Auserwählte und Treue.“ (Off 17,14) Es ist auch interessant zu sehen, dass der Name „Könige der Könige“ und „Herr der Herren“ in 1.Tim 6,15 für Gott verwandt wird, der „ein unzugängliches Licht bewohnt“ und gleichzeitig in der Offenbarung für den menschgewordenen Jesus selbst. Es ist ein Beweis, dafür, dass der Herr Jesus Gott und Mensch in einer Person ist. In der Zukunft wird sich einmal sich einmal „jedes Knie“ (Phil 2,10) vor dem Herrn Jesus beugen und Ihm die Ehre geben, die Er verdient. Gibst Du Ihm heute schon die Ehre, den Dank und die Anbetung, die Ihm zusteht? Auch in Deinem alltäglichen Leben? #jesusisking #jesuserlebt #kingofkings #lordoflords #könig #king #herr #herrderherren #königderkönige #jesus #lamm #lambofgod #europa #europe #bibel #dautphe #deutschland

  • Gott ist der König der Zeitalter

    „Dem König der Zeitalter aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ (1.Tim 1,17) Ich will Dich heute einladen über Gott nachzudenken. Gott ist ewig und Er ist unfassbar groß. Er ist großartig. Gott selbst hat so viele herrliche Eigenschaften, Namen und Titel, über die es sich wirklich lohnt nachzudenken. Gott ist der König der Zeitalter. Nachdem der Apostel Paulus sich an sein früheres Leben und die Gnade Gottes erinnert hatte, die aus einem Verfolger der Christen einen glühenden Nachfolger Jesu gemacht hatte, kann er nicht anders als Gott zu loben. Der König ist ein mächtiger Herrscher, der regiert, entscheidet und unter bestimmtem Umständen Recht spricht. Ein König ist der souveräne Herrscher eines Landes. Gott ist der „König der Zeitalter“ – Er lenkt die Lebenswege eines jeden einzelnen Menschen, so wie bei Paulus, und führt alles mit präziser Genauigkeit und vollkommener Sicherheit zu seinem Ziel. Genauso hat Gott aber auch das Weltgeschehen jederzeit unter voller Kontrolle und führt zielgerichtet alle Seine Pläne aus. Er kontrolliert die „Zeitalter“ und das Wohlergehen der Menschen, jedes einzelnen Landes als auch der ganzen Welt. Auch in Zeiten von Krisen, Kriegen, Seuchen und Notlagen entgleitet Ihm nichts. Er ist der Gott jedes „Zeitalters“! Seine Pläne des Heils werden sicher erfüllt. Der „König der Zeitalter“ ist „unvergänglich“, Ihm kann der Tod nichts anhaben. Damit steht er im Gegensatz zu Allem, was vergeht und dem Tod unterworfen ist. Wenn der Herr Jesus wiederkommt, um uns zu sich zu holen - und dass könnte heute sein - dann bekommen wir einen neuen Körper, der auch unvergänglich und unverweslich ist, der niemals mehr sterben wird oder krank werden kann (1.Kor 15,42) Der König ist unsichtbar, Er bewohnt ein „unzugängliches Licht“ (1.Tim 6,16) und doch hat Er sich in Jesus Christus offenbart (Joh 1,14). In dem Herrn Jesus können wir sehen, wer Gott ist und wie Gott ist (Joh 1,18). Gott ist der „alleinige Gott“. Er ist der einzige Gott und neben Ihm gibt es keinen Gott. Alle anderen „Götter“ sind im Grunde genommen tote Götzen, die kein Leben in sich haben (5.Mo 4,35). Gott ist einzigartig! Es lohnt sich über Ihn nachzudenken und Ihn dafür zu loben, wer Er ist und was er tut. Ihm „sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ #jesuserlebt #könig #zeit #gott #jesus #bibel

  • Gebet stützt sich auf die Verheißungen Gottes

    „Im ersten Jahr seiner Regierung verstand ich, Daniel, in den Schriften die Zahl der Jahre, bezüglich derer das Wort des HERRN an den Propheten Jeremia ergangen war, dass nämlich 70 Jahre für die Verwüstung Jerusalems vollendet werden sollten. Und ich richtete mein Angesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn mit Gebet und Flehen zu suchen, in Fasten und Sacktuch und Asche.“ (Dan 9,2.3) Daniel war mittlerweile ein alter Mann geworden und es waren schon fast 70 Jahre her, als er mit anderen Juden gefangen nach Babel weggeführt worden war. In Babel hatte Daniel verschiedene Könige und den Aufstieg und Fall des babylonischen Reiches miterlebt. Jetzt herrschte der König Darius aus Medien als Mitregent des Perserkönigs Kyros in Babel. Es muss ein unvergesslicher Tag für Daniel gewesen sein, als er nach vielen Jahren treuen Gebets (Dan 6,11) und Studiums der vorhandenen Abschriften des Wortes Gottes, auf Verheißungen aus dem Propheten Jeremia stieß, an denen er vorher offensichtlich noch nie so hängen geblieben war wie an diesem Tag. Plötzlich erkennt Daniel Realitäten, die ihm vorher nicht bewusst gewesen waren: Gott hatte verheißen, dass Er sein Volk nach 70 Jahren wieder zurück in ihr Land bringen und dass das babylonische Weltreich zu Ende gehen würde (Jer 25,11; 29,10). Gott hatte aber auch vorhergesagt, dass sein Volk ihn anrufen würde, Ihn mit ganzem Herzen suchen würde und Er dann Sein Volk in das Land Israels zurückbringen würde. „Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und zu mir beten, und ich werde auf euch hören. Und ihr werdet mich suchen und finden, denn ihr werdet nach mir fragen mit eurem ganzen Herzen;“ (Jer 29,11.12) Wenn auch der äußerliche Verfall von Babylon für jeden hellwachen Juden sichtbar war, war von der Erweckung im Volk Gottes und einer echten Umkehr noch nichts zu sehen. Doch als Daniel die Worte des Propheten Jeremias liest, bewirkt Gott in Seinem Herzen etwas ganz Besonderes: Daniel erkennt das Versagen des Volkes in der Vergangenheit, er erkennt die Schuld und die Notwendigkeit der Demütigung und Buße. Die Folge dieser Erkenntnis ist Gebet. In seinem Gebet zu Gott, stützt Daniel sich einzig und allein auf die Verheißungen Gottes. Wenn auch noch nichts von einer Umkehr und Hinwendung zu Gott im gesamten Volk sichtbar war, dann wollte er doch persönlich den Anfang machen und Gott gehorsam sein. Er nimmt Gott beim Wort und kann deshalb wissen, dass Gott ihn erhören wird. Gott hatte doch gesagt: „Ich werde auf euch hören!“ Gottes Wort ist voller Verheißungen. Nimm diese Verheißungen für Dich persönlich in Anspruch und mache daraus ein Gebet zu Gott. Wenn Du z.B. vor schwierigen Herausforderungen oder sogar mitten in Problemen steckst, dann nimm die Verheißung Gottes, dass Er Dich nicht „versäumen und verlassen“ will (Hebr 13,5) und erinnere Gott daran im Gebet. Suche nach Gottes Verheißungen in der Bibel. Gottes Verheißungen sollen uns niemals dahin bringen ein passives Christenleben zu führen, weil Seine Verheißungen sowieso eintreffen und wir deshalb die „Sesselhaltung“ genießen könnten. Nein, sie sollen uns gerade dazu motivieren, dass wir sie für uns „vereinnahmen“ und Gott im Gebet immer wieder vorbringen. Denn Gebet, was Gott erhören kann, stützt sich auf Seine Verheißungen, es stützt sich auf Sein Wort. Mach es wie Nehemia oder andere Glaubensmänner und -frauen, der so betete: „Gedenke doch des Wortes, das du deinem Knecht Mose geboten hast, indem du sprachst: […]“ (Neh 1,8) Gott steht ganz sicher zu Seinen Verheißungen und freut sich, wenn Du betest. #jesuserlebt #pray #gebet #beten #verheißungen #promise #prayer #god #gott #daniel

  • Nutze Deine Zeit

    „Gebt nun Acht, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, die die gelegene Zeit auskaufen, denn die Tage sind böse.“ (Epheser 5,15.16) Viele von euch haben durch Corona seit dieser Woche wahrscheinlich viel mehr freie Zeit als vorher. Auch wenn die getroffenen Maßnahmen für uns Einschränkungen im täglichen Leben bedeuten und manche Unsicherheit mit sich bringen, ist die freie Zeit für Dich ein unglaubliches Privileg, dass Du unbedingt nutzen musst. Es ist Deine Chance des Lebens, um in Deine Beziehung zu Gott zu investieren und darin zu wachsen. Eins vorneweg: Bitte vergeude Deine Zeit nicht! Wir wollen Dir ein paar Anregungen mit in diese Zeit geben wie Du Deine Zeit sinnvoll nutzen kann. Nutze Deine Zeit, um Gott dafür zu danken, dass wir in Deutschland bisher unter normalen Umständen Gemeinschaft pflegen konnten. Ist es wirklich selbstverständlich, dass Du Jugendtage, Gemeindestunden, Bibel- und Missionskonferenzen, Freizeiten usw. genießen konntest, wann immer Du wolltest? (Es sei denn Du warst mal verhindert oder hattest keine Lust …) Nutze Deine Zeit, um Dein Gebetsleben zu befeuern und in dieser Zeit zu einem Beter zu werden. Glaub mir, soviel Zeit bekommst Du so schnell nicht wieder. Denke im Gebet doch einmal besonders an verfolgte und inhaftierte Christen. Wenn du dazu mehr Informationen brauchst, schau doch mal bei opendoors.de vorbei. Auch die alten und kranken Geschwister in Deiner Gemeinde brauchen gerade in der Corona-Zeit Deine Gebete. Vergiss auch nicht die ängstlichen und psychisch labilen Geschwister, für die Corona eine zusätzliche Last ist, die sie fast erdrückt. Gerade aktuell redet Gott durch Corona so eindringlich zu den Menschen, die noch keine persönliche Glaubensbeziehung zu Jesus Christus haben. Bete deshalb für das Evangelium, damit die Herzen wirklich getroffen werden und sich Menschen zu Gott bekehren. Noch eins ist mir wichtig: Krisenzeiten sind auch Zeiten, in denen Gott uns besonders dazu aufruft Buße zu tun, unsere Schuld zu bekennen und an den Stellen in unserem Leben umzukehren, wo wir vielleicht seit Monaten und Jahren in eine falsche Richtung laufen (Dan 9). Geh radikal mit dem Bösen in Deinem Leben um. Nutze Deine Zeit, um Deine Bibel mehr lieben und schätzen zu lernen. Kennst Du diese „Beute-Erfahrung“, die David in Psalm 119,162 beschreibt schon? „Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute findet.“ Nimm Dir viel Zeit zum Bibellesen und lies mit System. Reserviere Dir am besten feste Zeiten, in denen Du Dich mit Deiner Bibel an einen ruhigen Ort zurückziehst. Dabei kannst Du auch auf gute Hilfen wie Bibelkommentare oder Predigten zurückgreifen. Vergiss aber nicht, dass Gottes Wort im Vordergrund stehen sollte. Gott macht es Dir gerade sehr leicht Ihn besser kennenzulernen und Deine Zeit nicht zu vergeuden. #jesus #jesuserlebt #time #zeit #gott #god #dontwastetime #bibel #bible

  • Sei geduldig

    Auch Du hast bestimmt Wünsche – und wartest auf Dinge in Deinem Leben. Manchmal malst Du Dir die Zukunft aus, stellst Dir vor wie es alles so schön sein könnte. Doch von mal zu mal wird Dir wieder bewusst, dass Du warten musst, auf manche Dinge vielleicht noch lange warten musst oder für immer warten musst. Es ist völlig normal, wenn Du Dich nach einem Partner fürs Leben sehnst, denn Gott selbst hat die Ehe eingesetzt und Er weiß auch um die Sehnsüchte, die in unseren Herzen entstehen können. Vielleicht bist Du in Deinem Job gerade völlig am Limit, gehst auf dem Zahnfleisch und würdest Deinem Chef lieber heute als morgen die Kündigung zukommen lassen. Du sehnst Dich einfach nach einem anderen Umfeld, einem Job, der wie Du meinst, Deinen Fähigkeiten vielmehr entspricht. Es gibt so viele Situationen in unserem Leben, wo wir warten müssen, wo das Leben vermeintlich aus dem Fluss gerät und wir Geduld brauchen, um die Wartezeiten auszuhalten. Geht es Dir nicht auch manchmal so, dass Du richtig ungeduldig wirst, wenn Du nicht innerhalb kürzester Zeit eine Antwort auf Deine WhatsApp-Nachricht bekommst, die Du Deinem Freund oder Deiner Freundin geschrieben hast? Wirst Du auch manchmal ungeduldig, wenn der Postbote Dein Paket nicht wie versprochen innerhalb von 1-2 Tagen abliefert? Gott hatte Abram und Sarai einen Sohn verheißen, durch den Gott den beiden eine große und gesegnete Nachkommenschaft schenken wollte. Als Gott Abram eines Nachts unter den Sternenhimmel führt, hatte Er Abram einen tiefen Eindruck von Seinen unfassbaren Plänen gegeben. Gott hatte es versprochen und Er würde Sein Wort auch halten. „Und siehe, das Wort des HERRN erging an ihn, und er sprach: Nicht dieser wird dich beerben, sondern der aus deinem Leib hervorgehen wird, der wird dich beerben. Und er führte ihn hinaus und sprach: Blicke doch zum Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: So wird deine Nachkommenschaft sein!“ (1.Mose 15,4-5) Abram war nun schon über 80 Jahre alt, seine Frau nicht viel jünger und noch immer hatten die beiden keine Kinder bekommen. Rein biologisch betrachtet, war die Uhr für dieses Ehepaar längst abgelaufen. Aber Gottes Uhren ticken bekanntlich anders. Als Sarai so deutlich bewusst wird, dass sich Gottes Verheißungen nicht zu erfüllen scheinen, wird sie selbst aktiv und schmiedet einen Plan. Ihr Mann Abram soll sich ihre eigene Magd Hagar zur Frau nehmen, um mit ihr ein Kind zu zeugen. Damit möchte sie Gott in der Ausführung Seiner Pläne nachhelfen. Gesagt, getan – Hagar wird schwanger und bekommt einen Sohn. Doch bevor der Sohn zur Welt kommt, spürt Sarai den Schmerz noch umso mehr, dass nicht sie schwanger geworden war, sondern ihre Magd. Neid und Hass kommen in ihrem Herzen auf, sodass Hagar fliehen muss. Dabei hatte Gott doch ihr einen Sohn verheißen! Auf der Flucht Hagars kommt Ismael zur Welt, aber es wird auch schnell klar, dass Ismael nicht der von Gott verheißene Sohn ist, aus dem eine ganze Nation entstehen sollte. Die beiden müssen weiter warten und uns wird klar, dass das eigene Pläneschmieden, die Ungeduld und die menschlichen Überlegungen nichts weiter hervorgebracht haben als Schmerz, Enttäuschung, Streit und viele unnötige Probleme. Doch Gott ist großartig. Obwohl Abram und Sarai selbst die Initiative ergriffen, konnten Seine weisen Pläne mit ihnen als Ehepaar nicht durchkreuzt werden. Seine Verheißungen wurden nicht für nichtig erklärt, weil die beiden es nicht mehr aushalten konnten. Gott hatte jederzeit alles unter Kontrolle. Doch Abram und Sarai hätte viel Not erspart bleiben können, wenn sie weiter geduldig gewartet hätten, auch wenn wir menschlich gesprochen verstehen können, dass die Ungeduld sich bei Ihnen breit machte. Wir wollen von den beiden Geduld lernen - wir wollen von ihnen lernen, dass es sich in jedem Fall lohnt, auf Gottes Zeit zu warten. „Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat. Denn ihr habt Ausharren nötig, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontragt.“ (Hebräer 10,35.36) #jesuserlebt #geduld #patience #patient #warten #wait

  • Nebendarsteller gesucht – Steh auf und geh!

    Im Allgemeinen hat der Mensch den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben. Er möchte seine Wege gehen und hofft, dass sich die Menschen um IHN herum anpassen. Er möchte „sein Ding“ machen und auf niemanden Rücksicht nehmen. Er strebt nach Perfektion, Ruhm und Anerkennung. Auch wir Christen haben diese Denkweise oft tief in uns und merken gar nicht, wie wir dadurch Gott die Ehre nehmen, versuchen Gott gleich zu sein und uns von den Menschen Anerkennung erhoffen, die allein Gott gebührt. Wir müssen uns immer wieder bewusst machen, dass es nicht um uns geht. Nicht um dich, nicht um mich. Jesus Christus ist der Hauptdarsteller in der Geschichte der Erlösung. Es geht um Ihn und wir dürfen eine kleine Rolle in dieser Geschichte einnehmen. Möchten wir weiterhin der „Star“ unseres eigenen schäbigen Werks sein, oder nehmen wir gerne die Rolle ein, die Gott uns zugedacht hat? Wenn wir bereit sind, den Platz einzunehmen, den Gott für uns vorgesehen hat, möchte er uns auch eine Aufgabe geben. Er möchte, dass wir Ihm dienen – aus Liebe und Dankbarkeit. Es gibt so viel zu tun, doch der Herr ist es der seine Arbeiter aussendet (Lk. 10,2). Nicht wir bestimmen unsere Aufgaben, wir müssen den Herrn darum bitten, dass Er uns zeigt, was wir tun sollen. Wenn Gott dich dann anspricht: „Steh auf und geh!“ sagst du dann: „Rede, denn dein Knecht hört.“ (1.Sam. 3,10)? Wir finden großartige Vorbilder in der Bibel, die dem Ruf des Herrn „Steh auf und geh!“ folgten. Gott kann auf verschiedene Arten seine Diener aussenden. In der Apostelgeschichte Kapitel 8, 26ff finden wir Philippus, der durch einen Engel des Herrn den Auftrag bekommt: „Steh auf und geh nach Süden[…]“. Keine weiteren Details zu der Aufgabe, die auf ihn wartet. Lediglich der Auftrag „Steh auf und geh“ und Philippus „stand auf und ging hin“. Er fragt nicht weiter nach, sondern vertraut darauf, dass Gott ihm zeigt, was es zu tun gibt. Als sich ein Wagen nähert, spricht der Geist des Herrn erneut zu Philippus: „Tritt hinzu und schließe dich diesem Wagen an“ und „Philippus aber lief hinzu[…]“. Auch hier wieder keine Fragen seitens Philippus, was ihn wohl in dem Wagen erwarten würde, oder was er genau tun sollte. Nein, er war einfach gehorsam und schloss sich dem Wagen an. In dem Wagen hatte er ein intensives Gespräch mit einem Kämmerer (Schatzmeister), der sich anschließend bekehrte und taufen ließ. Und wenn Philippus nun nicht gegangen wäre…? In Kapitel 9, 10ff spricht der Herr in einer Vision zu Ananias: „Steh auf und geh in die Gasse, […] und frage im Haus des Judas nach jemand mit Namen Saulus, von Tarsus […]“ dieser „hat in einem Gesicht einen Mann, mit Namen Ananias, gesehen, der hereinkam und ihm die Hände auflegte, damit er wieder sehend werde.“ Ein konkreter Auftrag von Gott: 1. Steh auf und geh, 2. Finde Saulus und 3. Lege ihm die Hände auf, damit er wieder sehend werde. Doch Ananias hat Bedenken, er sagt Gott seine Sorgen über diesen Auftrag. Er weiß genau, dass Saulus von den Hohenpriestern die Erlaubnis hat, die Gläubigen zu fesseln und in das Gefängnis zu werfen. Doch der Herr sagt: „Geh hin […]“. Wir dürfen dem Herrn unsere Bedenken, unsere Ängste und Sorgen über einen Auftrag mitteilen, doch wenn er sagt „Geh hin“, wie entscheidest du dich? „Ananias aber ging hin und kam in das Haus […]“. Wir wissen, dass Saulus später zu Paulus wurde und sein Leben in den Dienst des Herrn stellte und durch ihn viele Menschen zum Glauben kamen. Wenn Ananias nun nicht gegangen wäre…? In Kapitel 10, 1ff wird Petrus auf eine Aufgabe vorbereitet. Petrus war Jude und als Jude musste man sich nach dem Gesetz rein halten, durfte keine unreinen Tiere essen und keine Gemeinschaft mit Heiden (Nichtjuden) haben. Doch durch das Werk Jesu Christi wurde er frei von diesem Gesetz. Damit hatte er zunächst noch seine Probleme, da er doch darin aufgewachsen war. Er sieht dreimal hintereinander in einer „Verzückung“ ein Leinentuch, dass an vier Zipfeln vom Himmel auf die Erde herabgelassen wird, in dem allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels waren. Er wird von einer Stimme aufgefordert zu essen, doch Petrus sagt „Keineswegs, Herr!“, doch die Stimme erklärt „Was Gott gereinigt hat, halte DU nicht für gemein!“ Petrus findet das zunächst sehr merkwürdig und versteht nicht, was Gott ihm damit sagen möchte und wehrte sich gegen Gottes Anweisung zu essen. Doch anschließend „sprach der Geist zu ihm: Siehe drei Männer suchen dich. Steh aber auf, geh hinab und zieh mit ihnen, ohne irgend zu zweifeln […]“. Als nun die drei Männer kamen „macht er sich auf und zog mit ihnen fort […]“. Später erkennt Petrus was die Vision ihm zu sagen hatte, er erklärt: „Ihr wisst, wie unerlaubt es für einen jüdischen Mann ist, sich einem Fremden anzuschließen […]“ doch „mir hat Gott gezeigt, keinen Menschen gemein oder unrein zu nennen.“ In dem Haus des Fremden verkündigt er nun das Evangelium und sie kommen zum Glauben. Wenn Petrus nun nicht gegangen wäre…? Wenn wir unseren Weg in Abhängigkeit von dem Herrn gehen, dürfen wir darauf vertrauen, dass er uns zeigt, was wir für ihn tun können. Wenn wir aufstehen und gehen, wenn er uns dazu auffordert kann Gott uns gebrauchen und wie in den Beispielen aus der Bibel Menschen zur Umkehr bringen. Bist du bereit dem Ruf des Herrn zu folgen? Jesus Christus hat so viel für uns getan, dass er einen Anspruch auf unser Leben hat. Möchten wir unsere Wege in seine Hände geben und mit ihm Schritt für Schritt vorwärts gehen? Auf diesem Weg wird der Herr sich in deinem Leben verherrlichen. Dort wirst du das echte Glück finden, was du niemals finden kannst, wenn du nur für dich selbst lebst. Wollen wir nicht die wenige Zeit, die wir hier sind für ihn leben? „Aber ich nehme keine Rücksicht auf mein Leben als teuer für mich selbst, damit ich meinen Lauf vollende und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe[…].“ Apg. 20,24

  • Wert-voll

    In unserer leistungsorientierten und materialistisch geprägten Gesellschaft wird der Wert eines Menschen leider nur zu oft durch das bestimmt, was er erreicht hat, besitzt oder anderen an Vorteil verschafft. Vor dreißig, vierzig Jahren wurde das vor allem an den Klassikern fest gemacht: Job, Karriere, Auto, Familie, Haus.... - in unserer Zeit und Generation vielleicht etwas differenzierter und verschoben, aber immer noch nach dem gleichen Prinzip: Alter des Smartphones, Anzahl der Urlaube und Instagram-Stories darüber, Anzahl der "Freunde" und Likes in sozialen Medien, anerkanntes soziales Engagement, eine eiserne Disziplin-ein durchtrainierter Körper, ausgefallene Hobbies und Individualität etc. Gott sei Dank, dass Er einen anderen Wertmaßstab hat , denn sonst wäre keiner jemals gut genug für Seine Nähe gewesen. Er hat genau entgegengesetzt gehandelt: Er hat alles gegeben -Seinen einzigen, geliebten Sohn- und uns mit Ihm auch alles geschenkt. (vgl. Römer 8,31 ff.) Er wusste eben, dass wir aus uns heraus nichts tun können, um Ihm zu gefallen und keine Kraft haben etwas zu tun. Die göttliche Liebe fordert nichts von uns und gibt uns alles. Was wir tun müssen, ist das zu akzeptieren und unsere Sünden zu bekennen, umzukehren und zu Gott zu kommen. Dann nimmt Er uns an und sieht uns ab diesem Moment "in Christus" (vgl. 2. Korinther 5, 17) und unser Wert richtet sich nach dem, was Christus getan hat und für Gott, Seinen Vater ist. (vgl. 1. Korinther 1,30) Und das ist viel mehr als wir alle zusammen tun und erreichen könnten! Das befreit einen Christen von Leistungsdruck und Versagensangst... alles was er tun kann, ist freiwillig und hat in Gottes Augen nichts mit seinem Wert zu tun. Er ist ja Gottes Kind und bleibt es; unabhängig von seinem eigenen Handeln. (s. Johannes 10,28) Die Werke, die er tut, bestimmen danach nur die Freude im Leben mit Gott und den Lohn, den er einmal aus Gnaden erhalten wird. Aller Ruhm und eigenes Verdienen ist ausgeschlossen. (s. Römer 3,27 + Epheser 2,8) Die Gnade befreit dabei aber nicht zu einem unabhängigen und leichtfertigem Lebenswandel, sondern einem Leben in aller Gottesfurcht und würdigem Ernst, das aus Dankbarkeit Frucht für Gott bringt. Die Frage bleibt nur: Wenn Gott unseren Wert auf diese Art und Weise einschätzt und uns unabhängig davon entgegengekommen ist, welche Wertmaßstäbe sollten ich und Du dann anderen gegenüber leben? Mit welchen Augen sollen wir sie sehen? Bestimmt das, was sie uns zurückgeben können oder wollen unser Tun? (Hierzu ist auch Jakobus Kapitel 2 zur Einschätzung unserer Mitgläubigen und der Bedeutung sozialer Unterschiede sehr deutlich!)

  • Was ist Dir der Herr Jesus wert?

    „Als nun die midianitischen Männer, die Kaufleute, vorüberkamen, da zogen und holten sie Joseph aus der Grube herauf und verkauften Joseph an die Ismaeliter für zwanzig Silberstücke; und sie brachten Joseph nach Ägypten.“ (1.Mose 37,28) Joseph war der Lieblingssohn des Patriarchen Jakob. Doch die Liebe Jakobs zu Joseph rief bei seinen Brüdern Ablehnung und Hass hervor. Der Hass der Brüder Josephs gipfelte schließlich darin, dass die Brüder den grausamen Plan schmiedeten, ihren Bruder umzubringen. Nur durch den Einspruch von Ruben, des erstgeborenen Sohnes von Jakob, konnte ein hinterhältiger Mord verhindert werden. Nun wollten sie Joseph einfach loswerden und daraus noch möglichst Gewinn schlagen. Sie verkauften ihn als Sklaven an eine vorüberziehende Karawane von Ismaelitern, die sich auf dem Weg nach Ägypten befanden. Als Preis wurden 20 Silberstücke abgemacht. Joseph war mit seinen 17 Jahren noch ein junger Mann, weshalb man noch nicht den üblichen Preis für einen erwachsenen Sklaven verlangen konnte. Was es in damaliger Zeit hieß ein Sklave zu sein, können wir uns wohl kaum richtig vorstellen! Unweigerlich werden wir durch Joseph an den Herrn Jesus erinnert. Auch Er wurde verkauft. Jesus wurde durch Judas verraten. Mit den Hohepriestern hatte Judas einen Preis von 30 Silberstücken ausgehandelt, um Ihn dann gefühllos an die geistliche Führerschaft in Israel zu überliefern (Matthäus 26,15). 30 Silberstücke - das war der Preis für einen Sklaven und zwar für einen zu Tode gekommenen! 30 Silberstücke – das war die „Haftpflichtzahlung“ an einen Sklavenbesitzer, dessen Sklaven durch einen stößigen Stier zu Tode gekommen war (2.Mose 21,32). Gott hatte schon im AT vorhergesagt, dass der Herr Jesus genau für diesen Preis verraten werden würde: „Und ich sprach zu ihnen: Wenn es gut ist in euren Augen, so gebt mir meinen Lohn, wenn aber nicht, so lasst es; und sie wogen meinen Lohn ab: dreißig Sekel Silber.“ (Sacharja 11,12) Jesus wurde wirklich Knecht (Sklave). Er war in Gestalt Gottes, hat es aber nicht für einen „Raub“ geachtet Gott gleich zu sein, sondern sich so tief erniedrigt, dass Er wirklich Knechtsgestalt angenommen hat. (Philipper 2,6-9) Jesus ist gekommen, um zu dienen und Sein Leben zu geben. Den Brüdern Josephs war Joseph 20 Silberstücke wert. Judas war bereit den Herrn Jesus für 30 Silberstücke zu verraten, obwohl er Ihn 3 Jahre hautnah erlebt und Seine Liebe erfahren hatte. Was ist Dir der Herr Jesus wert? Ist Er Dir mehr wert als ein „billiger“ Sklavenpreis? Wer ist der Herr Jesu für Dich? Was gibst Du für Ihn? #joseph #wert #jesus #christus #christ #bibel #bible #money #silber #silver #god #gott #value #jesuserlebt #dautphe #marburg

  • Sei dankbar

    „Danksagend allezeit für alles dem Gott und Vater im Namen unseres Herrn Jesus Christus, […]“ (Epheser 5,20) Ist es nicht erstaunlich, dass Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Ephesus eine so krasse Aussage über Dankbarkeit machen kann, wo er doch wahrscheinlich gerade im Gefängnis in Rom festgesetzt war, währenddem er diese Zeilen schrieb?! Und ist es nicht ebenso verwunderlich, dass Paulus und Silas um Mitternacht anfangen zu singen und Gott zu loben, obwohl sie im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses von Philippi festgehalten werden, ihre Füße in den Stock gespannt sind und ihre Rücken blutig geschlagen wurden? (Apg 16,25) Wir könnten uns noch an viele andere Beispiele erinnern, in denen Gläubige völlig unabhängig von ihren Umständen dankbar sein konnten. Paulus wusste ganz genau, dass alles in seinem Leben von Gott kam, vorher an Gott vorbei gegangen war und dass Gott jederzeit alles unter Kontrolle hatte. Das ist in Deinem und meinem Leben heute nicht anders. Gott hält Dein und mein Leben in Seiner Hand und möchte uns nur Gutes schenken (Mt 7,11). Ich möchte mich gerne durch Gottes Wort ermutigen lassen, dankbar zu sein! Dankbar sein, zu jeder Zeit und für alles. Dankbarkeit soll in unserem Leben nicht nur dann Realität sein, wenn es uns gut geht und wir oben auf sind. Dann fällt es uns meistens leicht, dankbar zu sein. Wenn wir uns neu bewusst werden, dass wir es mit einem liebenden Gott und Vater zu tun haben, der Seinen Kindern nicht schaden möchte, sie nicht in eine Falle lockt oder auflaufen lässt, dann wird es uns möglich werden, auch dann dankbar zu sein, wenn die Umstände alles andere als angenehm sind. Gott hat bewiesen wie wertvoll wir für Ihn sind und dass Er uns unendlich liebt: Er hat das Beste, was Er hatte, für uns hingegeben. Er hat Seinen eigenen Sohn nicht geschont, sondern den Herr Jesus am Kreuz für unsere Sünden gerichtet. Der Herr Jesus ist aus Liebe für Dich und mich gestorben. Ist das nicht Beweis genug, dass Gott uns unendlich liebt? Außerdem will Er uns mit Jesus „auch alles schenken“! (Rö 8,32) Für was kannst Du heute dankbar sein? Vielleicht nimmst Du Dir jetzt einfach einmal einen Zettel und schreibst auf, wofür Du danken kannst … Dankbarkeit wird Dich wirklich glücklich machen. „Ich will den HERRN mit meinem ganzen Herzen preisen (danken), will alle deine Wundertaten erzählen.“ (Psalm 9,2) #jesuserlebt #dankbar #dankbarkeit #zeit #immer #alles #time #thankful #thankfulness #danken #praise #jesus #gott #christ #god #bible #bibel #eph520

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