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  • Eine tüchtige Frau - Kraft und Energie

    „Sie gürtet ihre Lenden mit Kraft und stärkt ihre Arme“ (Vers 17). Die Lenden und die Arme sprechen von Kraft und Energie. Die tüchtige Frau weiß genau, worauf es ankommt. Sie setzt ihre Kraft und Energie richtig ein und bündelt sie so, wie es notwendig und zielführend ist. Sie verschwendet ihre Kraft und Energie nicht für unnütze Dinge. Für einen anstrengenden Arbeitstag mit vielen Aufgaben und Pflichten ist Kraft notwendig, die sie wie einen Gürtel umschnallt. Dabei geht es jedoch nicht um eigene Kraft, sondern um die Kraft, die sie von Gott erbittet. Außerdem müssen die Hände immer wieder neu gestärkt werden. Das ist nur in der Gemeinschaft mit Gott und im Gebet zu Ihm möglich. Nehemia bat Gott: „Und nun, stärke meine Hände!“ (Neh 6,9). Durch das Gebet zeigt der Christ, dass er von Gott abhängig ist. Es ist gut, wenn wir uns eingestehen, dass wir in uns selbst keine Kraft besitzen, um die Anforderungen des Alltags und des Lebens meistern zu können. Denn nur dann kann Gott uns seine Kraft geben. Das gilt für Männer wie für Frauen. Wir müssen realisieren, dass wir unseren Schatz in irdenen (d. h. schwachen) Gefäßen haben, „damit die Überfülle der Kraft sei Gottes und nicht aus uns“ (2. Kor 4,7). Das ist eine besondere Ermunterung für jede Frau und Mutter, die sich manchmal die Frage stellen mag, wie sie denn eigentlich ihr tägliches Pensum schaffen soll. #kraft #ernergie #frau #sprüche31 #jesuserlebt

  • Eine tüchtige Frau - Umsicht

    “Sie trachtet nach einem Feld und erwirbt es; von der Frucht ihrer Hände pflanzt sie einen Weinberg.” (Spr.31,16) Die tüchtige Frau ist bestrebt, den Besitz ihres Mannes zu vermehren. Dabei geht es nicht um egoistische Ziele und nicht um das Besitzen selbst, sondern damit es zum Nutzen (das Feld) und zur Freude (der Weinberg) ihres Mannes und ihrer Familie ist. Eine umsichtige christliche Ehefrau weiß, wie sie das Bemühen ihres Ehemannes unterstützen kann. Sie wird ihren Mann da, wo sie es kann, beruflich unterstützen und ihm keine unnötigen Steine in den Weg legen. Sie wird für Freiräume sorgen, die ihr Mann nötig hat, um auf dem Ackerfeld und im Weinberg Gottes arbeiten zu können. Das wird sie mit Weisheit und Einsicht tun. Männer benötigen solche Freiräume – allerdings im richtigen Maß. Eine umsichtige Frau wird wissen, in welchem Maß diese Unterstützung gut und richtig ist. Es versteht sich von selbst, dass dieses Schaffen von Freiräumen in der Ehe keine Einbahnstraße ist. Wir Männer sollten erstens solche Freiräume nicht egoistisch und für uns selbst ausnutzen. Es ist durchaus nicht undenkbar, auf bestimmte Aktivitäten – solche im Werk des Herrn eingeschlossen – zu verzichten, um unseren Frauen zu helfen. Zweitens sollten wir daran denken, dass unsere Frauen ebenfalls gewisse Freiräume benötigen, die wir ihnen gerne geben wollen. #sprüche31 #frau #umsicht #hilfe #freiraum #ehe #jesuserlebt

  • Bist Du bereit zu leiden?

    „Nimm teil an den Trübsalen als ein guter Streiter Christi Jesu.“ (2.Timotheus 2,3) Wenn Du dem Herrn Jesus nachfolgst, bist Du ein „Soldat Christi Jesu“. Du stehst mitten auf einem Schlachtfeld und bist bereit Entbehrungen zu erdulden und Leid auf Dich zu nehmen. Du hast Treue gelernt und Disziplin geht Dir über alles. Du stehst im Kampf für Deine Kameraden ein und wartest auf die Befehle Deines „Befehlshabers“. Paulus benutzt ein wirklich eindrucksvolles Bild, um Timotheus das „Handwerkszeug“ zu vermitteln, was nötig ist, um in den „letzten Tagen“ für Jesus zu leben. Wer dem Herrn Jesus nachfolgt und bereit ist das Evangelium weiterzugeben, wird erfahren, dass das mit Widrigkeiten verschiedener Art verbunden sein kann. Schon in Kapitel 1,8 hatte Paulus darauf hingewiesen: „So schäme dich nun nicht des Zeugnisses unseres Herrn noch meiner, seines Gefangenen, sondern leide Trübsal mit dem Evangelium, nach der Kraft Gottes;“ In der uns umgebenden Welt lauern Gefahren. Unser Fleisch macht uns zu schaffen und der Teufel schießt immer wieder „Pfeile“ auf unser Glaubensleben ab (Eph 6). Wenn wir das Evangelium weitergeben, erfahren wir immer wieder Ablehnung, denn das „Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen“ eine Torheit (1. Kor 1,18). Die Welt hasst die Jünger Jesu, weil sie Ihn schon vor uns gehasst hat. (Joh 15,18). Unser Problem ist leider oft, dass wir leidensscheu geworden sind und Leiden nicht zu unserem Konzept der Nachfolge passen. Paulus geht so weit, dass er sagt: „Alle aber auch, die gottselig leben wollen in Christus Jesus, werden verfolgt werden.“ (2. Tim 3,12) Ein guter Streiter des Herrn Jesus zeichnet sich dadurch aus, dass er „nicht das Weite sucht“, wenn Widrigkeiten Seine Nachfolge herausfordern, sondern Er dem Herrn treu bleibt! Bist Du dazu bereit? #leiden #nachfolge #glaubensleben #kampf #treu #verfolgung #jesuserlebt

  • Wachstum um jeden Preis?

    “Wenn aber auch jemand kämpft, so wird er nicht gekrönt, es sei denn, er habe gesetzmäßig gekämpft.” (2.Tim 2,5) Als Diener und Jünger des Herrn Jesus benötigst Du die Eigenschaften eines Athleten. Ein Athlet konzentriert sich voll und ganz auf sein Training, er lebt über eine lange Zeit selbstdiszipliniert und fokussiert, um am Ende des Tages den Sieg im Wettkampf einzufahren. Bei den nationalen Wettkämpfen im alten Griechenland bekam der Sieger eines Wettkampfes eine Krone als Preis. Das war keine goldene Krone mit Diademen, sondern ein Lorbeerkranz, der mehr eine symbolische Bedeutung hatte. Um “gekrönt” zu werden, musste der Athlet sich an die Regeln halten, sonst wurde er von den Kampfrichtern disqualifiziert. Der Athlet durfte nicht einfach seine Rennbahn verlassen, er musste trainiert haben und durfte seine Gegner nicht “foulen”. Auch für einen Jünger des Herrn ist es wichtig, dass er “gesetzmäßig” kämpft. Das bedeutet, dass er in allem dem Wort Gottes gehorsam ist. Es geht nicht um das Halten des Gesetzes des AT, sondern um Treue und Gehorsam gegenüber dem ganzen Wort Gottes, um am Richterstuhl des Christus belohnt zu werden (2.Kor 5,10). Folgende Fragen können uns leiten, wenn wir “gesetzmäßig” kämpfen wollen: Was soll ich tun, Herr? (vgl. Apg. 22,10; Mk 14,36) Wann soll ich es tun? Was ist der richtige Zeitpunkt? Wie soll ich es tun, Herr? (vgl. Mt 26,39) Das Thema ist hochaktuell für uns, aber auch für die Gemeinden in der heutigen Zeit. Gerade dann, wenn es um sog. “Gemeindewachstumsstrategien” geht, besteht die Gefahr, dass der Gehorsam dem Wortes Gottes gegenüber und die Lehre über die Gemeinde, für ein zahlenmäßiges Wachstum “geopfert” wird. Wenn Gemeinden “gesellschaftsrelevant” werden wollen, damit Menschen kommen, ist Gefahr in Verzug. Für einen Athlet ist es auch wichtig, dass er sich auf seine Sportart konzentriert und nicht meint eine andere Sportart beherrschen zu können. Auch als Diener sollten wir in unserem “Wirkungskreis” bleiben (2.Kor 10,13–16) und nicht meinen alles tun zu können, was gar nicht unsere Aufgabe ist. Nur mit dem Herrn Jesus im Blick, können wir nach den Regeln kämpfen! #wachstum #jesuserlebt

  • Wie wirst Du gesehen?

    „Freut euch allezeit; betet unablässig; danksagt in allem, denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“ (1.Thes 5,16-18) In diesen Versen am Ende des ersten Briefes von Paulus an die Thessalonicher lesen wir drei klare Anweisungen, die der Apostel an die Gläubigen richtet. Wir können hier drei Kennzeichen eines gläubigen Christen sehen, die in seinem Umfeld gesehen werden sollen. Außerdem wird deutlich, dass es sich nicht um eine Option handelt, die wir tun können oder auch nicht. Es geht ausdrücklich um den Willen Gottes für Seine Nachfolger. 1. „Freut euch allezeit“: Das kann in Zeiten von Trauer und Not natürlich sehr schwierig bis unmöglich sein. Doch diese Freude bezieht sich auf eine Person, die ewig lebt, auf Jesus Christus. Er möchte der Grund unserer Freude sein, auch wenn es in uns gerade anders aussieht (Ps.16,11). 2. „betet unablässig“: Es ist immer gut für uns im ständigen Gespräch mit unserem Herrn zu sein. Je mehr wir Ihm im Glauben vertrauen, desto mehr werden wir Seine Hilfe und Führung erleben (Mt.21,22). 3. „danksagt in allem“: Wir haben so viel Grund dem Herrn Jesus zu danken für das, was Er für uns getan hat. Seine Liebe zu uns, Sein Opfertod und die Sühnung unserer Sündenschuld werden bis in Ewigkeit der Grund unserer Dankbarkeit sein. Auch hier auf der Erde hat Er uns viel gegeben, wofür wir dankbar sein sollen (Pred.3,13+Jak.1,17). Sind diese Kennzeichen in Deinem Leben schon sichtbar? #freude #beten #danken #leben #erkennungszeichen #gotteswille #glauben #jesuserlebt

  • Lebendige Steine

    „Aber auch ich sage dir: Du bist Petrus; und auf diesen Felsen werde ich meine Versammlung bauen…“ (Mt 16,18) Die Gemeinde Gottes wird von Christus selbst aus „lebendigen Steinen“ aufgebaut. „Lebendige Steine“ sind erlöste Sünder, die das Leben des Herrn Jesus besitzen. „werdet auch ihr selbst als lebendige Steine aufgebaut, ein geistliches Haus, …“ (1.Pet 2,5) Simon Petrus hatte am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, wie aus einem „toten“ Stein ein „lebendiger“ Stein wird. Er war Jesus begegnet, als sein eigener Bruder Andreas ihn zu Jesus geführt hatte. Das hatte sein Leben auf den Kopf gestellt. Er hatte sein altes Leben hinter sich gelassen, um jetzt Jesus nachzufolgen. Ein Leben in der Schule des Meisters begann. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Herr zu ihm gesagt: „Du bist Simon, der Sohn Jonas; du wirst Kephas heißt (was übersetzt wird: Stein).“ Petrus (gr. „petros“) bedeutet „Stein“. Das griechische Wort für „Fels“ ist ein anderes Wort – es ist gr. „petra“. „Petra“ ist ein gewachsener Felsen oder ein Felsengrund. Der Fels ist größer und mächtiger als ein Stein. Die Gemeinde wird aus vielen „Steinen“ (petros) auf den „Felsen“ (petra) gebaut. Doch wer oder was ist der Fels? Der Fels ist Christus selbst (1.Kor 10,4; 3,11). Er ist das Fundament der Gemeinde und gibt ihr Stabilität und Sicherheit. Der Fels ist weder Petrus noch einer der vielen Päpste in der Geschichte der katholischen Kirche. Wenn nicht Christus der Fels wäre, würde die Gemeinde hoffnungslos in Trümmern liegen! Bist Du schon „ein lebendiger Stein“? #lebendigesteine #gemeinde #hausgottes #bau #fels #jesuserlebt

  • Christus baut Seine Gemeinde

    „… und auf diesen Felsen werde ich meine Versammlung bauen, und die Pforten des Hades werden sie nicht überwältigen.“ (Mt 16,18) Wer baut eigentlich die Gemeinde? Wenn Du bei Google nach „Gemeindegründungsarbeit“ oder „Gemeindebau“ suchst, wirst Du unzählige Beiträge finden. Dabei liegt der Schwerpunkt oft auf dem, was Christen tun können, damit die Gemeinde wächst. Doch bei der ersten Erwähnung der Gemeinde (gr. ekklesia) in der Bibel geht es darum, dass nicht Menschen die Gemeinde bauen, sondern Christus selbst. Er ist nicht nur der Eigentümer der Gemeinde, sondern auch der Bauherr. Du findest in den Briefen von Paulus auch den Aspekt, dass erlöste Gläubige mit an der Gemeinde bauen können und dazu auch vom Herrn selbst eine Verantwortung übertragen bekommen haben (vgl. 1. Kor 3,9ff). Doch es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen dem Bauen der Menschen und der Tatsache, dass Christus Seine Gemeinde baut. Wenn Christus Seine Gemeinde baut, dann ist alles perfekt, dann gibt es keinen Makel am Bau und nicht einen einzigen Fehler. Wenn Menschen bauen, ist längst nicht alles perfekt. Manchmal werden falsche Baumaterialien benutzt (Holz, Heu und Stroh, 1.Kor 3,12) und der Bau wächst nicht so, als wenn Gott am Werk ist. Was Christus baut, hat ewigen Bestand. Die Gemeinde wird selbst dann noch existieren, wenn diese Erde längst im Feuer aufgegangen ist. Es ist die ewige Wohnstätte Gottes! (Off 21,3) #christus #bauherr #gemeinde #ekklesia #eigentümer #haupt #jesuserlebt

  • Eine starke Botschaft für schwache Leute

    „Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist.“ (2.Tim 2,1) Was sollen wir eigentlich tun, wenn um uns herum alles bergab geht? Was kannst Du tun, wenn Du Deine eigene Schwachheit, Deine Kraftlosigkeit und Dein Versagen empfindest? Hilft es nicht vielleicht, sich einfach mal zusammenzureißen oder sich durch neue Gebote und Verbote selbst zu regulieren? Paulus hatte hautnah erlebt, wie es sich anfühlt allein gelassen zu sein. „Alle, die in Asien sind“ (2. Tim 1,15), hatten sich von ihm abgewandt. Nur noch wenige hielten ihm die Stange. Onesiphorus hatte Paulus sogar besucht, als er in Rom im Gefängnis war. Aber auch mit Timotheus konnte Paulus rechnen. Er wusste, dass er dem Herrn treu dienen wollte. Timotheus war wohl eher ein zurückhaltender Charakter, vielleicht war er sogar etwas ängstlich. Er war keiner, der nach vorne preschte. Manchmal machte ihm auch seine körperliche Schwachheit zu schaffen (1.Tim 5,23). Was empfiehlt Paulus seinem geistlichen Kind, Timotheus, in dieser Situation des Niedergangs und der eigenen Begrenzung? Er sagt ihm nicht, dass er jetzt einfach stark sein muss. Paulus empfiehlt ihm auch nicht seine eigenen Möglichkeiten auszuschöpfen. Nein, Paulus ermutigt Timotheus: „Sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist.“ Wir könnten auch sagen: „Sei stark in Seiner Kraft, sei stark in der Kraft Gottes“. Es geht darum nach oben zu schauen – auf die Kraftquelle, die nie versiegt und sich nie verändert. Unsere Kraft kommt von dem Herrn Jesus Christus, der jetzt im Himmel ist und uns das ganze Potential des Himmels zur Verfügung stellt. Paulus hatte das selbst erfahren, wenn er es mit treffenden Worten zusammenfasst: „Denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“ (2.Kor 12,10) Er schenkt uns alles, was wir brauchen und das völlig unverdient. Gott sucht keine Helden, die in eigener Kraft Siege erringen, sondern demütige Diener, die aus der Gnade Gottes leben, durch die sie auch errettet wurden! (Eph 2,8.9) #stark #schwach #gnade #botschaft #kraft #keinehelden #jesuserlebt

  • Denk an die nächste Generation

    „und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Leuten an, die tüchtig sein werden, auch andere zu lehren.“ (2.Timotheus 2,2) Heute geht es um das biblische Konzept von Wissensvermittlung. Es unterscheidet sich grundlegend von den Konzepten der Hochschulen und Universitäten, wo Du sogar einen offiziellen Abschluss in Theologie erzielen kannst. Timotheus wird als das „echte Kind im Glauben“ (1.Tim 1,2) bezeichnet. Paulus war sein geistlicher „Ziehvater“. Durch ihn hatte Timotheus die biblischen Wahrheiten kennengelernt und verinnerlicht. Als Paulus ihn unterrichtete waren offensichtlich auch andere Gläubige zugegen. Zeugen, durch die Timotheus Sicherheit in der Lehre der Bibel bekommen konnte. Weil Paulus immer älter wurde und sein Dienst bald zu Ende ging (2.Tim 4,6), war es ihm wichtig, dass Timotheus die Wahrheiten der Bibel auch an andere Gläubige weitergeben sollte. Die Zielgruppe war klar definiert: Treue Leute, die selbst auch in der Lage sein würden, die Lehre des Wort Gottes anderen zu lehren. Auf diesem Weg würde die Lehre der Bibel immer weitergetragen werden. In unserem Vers werden insgesamt 4 Generationen von Gläubigen erwähnt: 1.Paulus, 2.Timotheus und Zeugen, 3.treue Leute und 4.andere, die belehrt würden. Es ist wunderbar, wenn die Lehre der Bibel so von Generation zu Generation weitergegeben wird und somit der Gemeinde Gottes erhalten bleibt. Durch die fortlaufende Weitergabe der Lehre wird auch verhindert, dass eine Gemeinde von einem Lehrer oder Pastor abhängig wird, sondern sukzessive können auch andere Brüder in die Belehrung der Gemeinde einsteigen. Wir lernen auch, dass die Lehre der Bibel überaus wichtig ist. Die Praxis sticht nicht die Lehre, sondern die Lehre ist die Grundlage für eine Glaubenspraxis, die Gott gefällt. Bist Du treu und zuverlässig, um die Lehre der Bibel an jüngere Gläubige weiterzugeben? Hast Du Interesse an den Wahrheiten über Gott und Sein Wort? #nächstegeneration #lehre #bibel #gotteswort #jesuserlebt

  • Diskretion bitte

    „Ich bitte dich (Philemon) für mein Kind, das ich gezeugt habe in den Fesseln, Onesimus, der dir einst unnütz war, jetzt aber dir und mir nützlich ist, ...“ (Philemon 10+11) Im Brief von Paulus an Philemon geht es darum, dass ein entlaufener Sklave zu seinem gläubigen Herrn zurückgeschickt und dort in Liebe aufgenommen werden sollte. Dieser Sklave war Onesimus, der Philemon früher ungehorsam war. Doch inzwischen war auch er gläubig geworden (V.10). Paulus schreibt hier also konkret an eine Einzelperson, Philemon, da es sich um eine private Angelegenheit handelt. Vielleicht kann man es etwas mit einer familiären Angelegenheit vergleichen, oder dem Verhältnis von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, obwohl es nicht dasselbe ist. Darüber hinaus wird Onesimus auch im Brief an die Kolosser erwähnt: „[…] mit Onesimus, dem treuen und geliebten Bruder, der von euch ist; [...]“ (Kol.4,9) Es fällt auf, dass Paulus im Brief an die Gläubigen in Kolossä mit keinem Wort erwähnt, was zwischen Onesimus und Philemon vorgefallen war. Er ist einfach der „treue und geliebte Bruder“. Dieser Brief war an die gesamte Gemeinde in Kolossä gerichtet und sollte auch dort vorgelesen werden. Private Angelegenheiten, wie die zwischen einem Sklaven und seinem Herrn, hatten dort keinen Platz. Auch wir sollten sehr vorsichtig sein und uns in Diskretion üben. Es können sehr schnell Gerüchte oder Falschaussagen bis hin zu Rufmord weitergegeben werden, wenn private Probleme oder Fragen in einer Gemeinde öffentlich diskutiert werden. Paulus zeigt hier viel Fingerspitzengefühl und weist auch uns darauf hin. „Daher, meine geliebten Brüder, sei jeder Mensch schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“ (Jak.1,19) #diskretion #jesuserlebt #onesimus #privat

  • Ich - und die anderen Christen?

    “Die nun sein Wort aufnahmen, wurden getauft; … Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.” (Apg. 2,42) Das Leben als Christ ist keine Soloveranstaltung. Christen sind keine Einzelgänger, sondern gehen gemeinsamen durchs Leben. Christen gehören zusammen und bilden eine große Familie. Die ersten Christen in Jerusalem trafen sich regelmäßig, um ihre Zeit miteinander zu teilen, zu beten, das Abendmahl zu feiern und in der Bibel zu lesen. Nach und nach, als sich das Christentum ausbreitete, entstanden an vielen Orten Gemeinden, wo sich die trafen, die an Jesus glaubten. In Rom, Korinth, Ephesus und in vielen anderen Städten. Vielleicht glaubst Du auch schon an Jesus Christus als Deinen Retter und bist Christ geworden. Auch Du bist nicht auf Dich allein gestellt, sondern Du kannst in einer Gemeinde die Ermutigung und den Trost durch andere Christen erleben. In der Gemeinde spricht Gott besonders durch die Bibel zu Dir. Bete am besten zu Gott, dass Er Dir eine passende Gemeinde zeigt und dann mach Dich auf den Weg! #einzelgänger #solo #gemeinde #gemeinsam #kirche #jesuserlebt

  • Wieso ich? Wieso jetzt?

    „Will der Tadler mit dem Allmächtigen rechten? Siehe, zu gering bin ich, was soll ich dir erwidern?“ (Hiob 40,2+4) Manchmal passieren Dinge in deinem Leben, wo du dir denkst: Das kann doch nicht wahr sein. Warum denn ausgerechnet jetzt? Wieso denn ich? Das sind schwierige Momente, wo du ganz schnell ins Stolpern kommen kannst. Du hinterfragst die Güte und Liebe Gottes und im schlimmsten Fall vielleicht sogar Gott selbst. Aber das sind keine guten Gedanken. Solche Gedanken sind ein Strudel, der dich ohne Erbarmen immer weiter nach unten zieht. Hiob musste auch von Gott aus so einem „Gedankenstrudel“ herausgezogen werden. Er hatte sich immer wieder gefragt, warum ihn dieses Leid trifft, wo er doch meinte, nichts Falsches getan zu haben. Vielleicht denkst du ähnlich. Es ist absolut empfehlenswert, die Kapitel 38-42 aus Hiob einmal zu lesen. Gott stellt sich ihm als der Allmächtige vor. WOW! Der Schöpfer von Himmel und Erde. Der Herr über Sterne, Wetter, Licht und Dunkelheit. Hiob, der so überzeugt war von seiner Gerechtigkeit, muss sagen: „Siehe zu gering bin ich“ und „So habe ich denn beurteilt, was ich nicht verstand.“ (Hiob 40,2+42,3) Denke doch noch einmal darüber nach, wie groß Gott ist und was er alles für dich getan hat. Er, der Seinen Sohn für dich gegeben hat, wieso sollte Er dir Schaden zufügen wollen (Vgl. Römer 8,32)? Gottes Ziel ist es, dich immer näher zu sich zu bringen. Auch Hiob konnte sagen: „Mit dem Gehör des Ohres habe ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich gesehen“ (Hiob 42,5). Es war eine schwere Zeit für Hiob, aber er hatte danach eine viel bessere Beziehung zu seinem Gott. Schau auch du nicht auf dich und deine Situation, sondern suche den Kontakt nach oben. Er wird dich nicht im Stich lassen, auch wenn es gerade schwierig ist! #gedankenstrudel #hiob #wieso #gottistgroß #allmächtig #jesuserlebt

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