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  • Bete für Deinen (zukünftigen) Ehepartner

    „Und Isaak bat den HERRN für seine Frau, denn sie war unfruchtbar; und der HERR ließ sich von ihm erbitten, und Rebekka, seine Frau, wurde schwanger.“ (1.Mose 25,21) Die Ehe von Isaak und Rebekka hatte wunderbar begonnen. Zunächst erlebte Isaak, wie Gott den Knecht Abrahams führte und ihm dadurch eine Frau geschenkt wurde. Rebekka war eine echte „Perle“ für Isaak - sie war wunderschön, fleißig und höflich, gastfreundlich, sie ehrte ihre Eltern, usw. (Lies einmal 1.Mose 24) Und Isaak hatte seine Frau Rebekka wirklich lieb. Doch schon zu Beginn ihrer Ehe wurde ein Problem offenbar, was ihre Beziehung zueinander wirklich auf die Probe stellen konnte. Rebekka konnte leider keine Kinder bekommen, weil sie „unfruchtbar“ war (1.Mo 25,21). Auch Sarai, die Mutter Isaaks, konnte am Anfang ihrer Ehe mit Abraham nicht schwanger werden (1.Mo 16,1). Die Folge davon war, dass Abraham sich Hagar zur Frau nahm und damit Probleme und Sorgen in die Familie kamen. Leider fehlten Abraham und Sarai an der Stelle die Geduld, um auf Gottes Zeit zu warten, der verheißen hatte, dass Abrahams Nachkommen so zahlreich wie der Sand am Ufer des Meeres und wie die Sterne am Himmel werden sollten. Ganz anders war es bei Isaak und Rebekka. Es ist ermutigend zu sehen, dass Isaak ins Gebet ging. Er betete für seine Frau, weil sie unfruchtbar war. Fast 20 Jahre lang bekamen die beiden keine Kinder. Dann erhörte Gott ihr Gebet und schenkte ihnen Zwillinge. Ob Isaak vielleicht die ganze lange Zeit über dafür gebetet hat? Möglicherweise haben die beiden immer wieder auch zusammen gebetet. Jedenfalls hatten beide ein lebendiges Gebetsleben, denn auch von Rebekka wird berichtet, dass sie zu Gott betete, als sie merkte, dass die Kinder sich in ihrem Bauch stießen. Das gemeinsame Gebetsleben als Eheleute ist enorm wichtig, um als Eheleute und Familien Frucht für Gott bringen zu können. Darüber hinaus sollten die Ehepartner aber auch jeder für sich ein eigenes Gebetsleben haben und auch füreinander beten. Weiß ich, wo meine Ehepartner gerade geistlich steht? Welche Sorgen, Freuden und Probleme bewegen meinen Partner aktuell? In einer Zeit, wo Kinder „out“ sind und als Störfaktoren in unserer Gesellschaft angesehen werden, dürfen gläubige Eheleute anders sein. Wir dürfen Gott darum bitten, dass Er uns auch noch in dieser Zeit Kinder schenkt und die Weisheit und Kraft gibt, unsere Kinder für den Herrn Jesus zu erziehen. Wenn Du noch nicht verheiratet, verlobt oder auf dem Weg dahin bist, dann darfst Du trotzdem jetzt schon anfangen für Deinen zukünftigen Ehepartner zu beten. Bete für den Mann oder die Frau, die Gott Dir einmal geben wird. Bete dafür, dass Dein zukünftiger Partner „Frucht bringen“ kann für Gott, dass Er den Herrn Jesus liebt und das Reich Gottes an erster Stelle in seinem Leben steht. Gott wird Dein und mein Gebet erhören und uns reich belohnen! #mann #frau #ehe #liebe #beziehung #verlobung #beten #gebet #füreinander #ehepartner #führung #erhörung #jesuserlebt #isaak #rebekka

  • Das göttliche Hygienekonzept

    Hygienekonzepte sind zurzeit in aller Munde und man meint manchmal, es handelt sich um völlig neue Ideen und Gedanken. Aber das sind sie nicht. Schon das Volk Israel hatte durch die Gesetzgebung im Alten Testament zu den Speise- und Opfervorschriften Regeln zur Erhaltung von Hygiene und Bewahrung vor schädlichen Einflüssen, die ihrer Zeit weit voraus waren. Gott hat in den gesetzlichen Anordnungen sicherlich die geistliche Bedeutung und eigentlichen, tiefer gehenden Inhalte vor Augen. Trotzdem hat er den Israeliten dadurch einen gewissen Schutz zur Erhaltung ihrer Gesundheit und einen Vorteil gegenüber den übrigen Völkern verschafft. Der Begriff Hygiene ist aus dem Altgriechischen hygieiná entlehnt und bedeutet soviel wie Gesundheit. Die Juden zur Zeit des Herrn Jesus hielten diese äußeren Regeln peinlich genau ein und hatten sie um weitere Gebote wie rituelle Waschungen ergänzt. Doch der Herr Jesus tadelt die Pharisäer in Matthäus 23,25 „Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr reinigt das Äußere des Bechers und der Schüssel, innen aber sind sie voll von Raub und Unenthaltsamkeit.“ War es denn schlecht, dass sie die Gesetze und Vorschriften hielten? Sicher nicht, aber sie hatten darüber hinaus den tieferen Sinn der Verordnungen nicht erkannt und diese anstelle der eigentlich wichtigeren Zielrichtung Gottes für ihr Leben als Sein Volk gesetzt. Sie hatten „die wichtigeren Dinge des Gesetzes beiseite gelassen: das Gericht und die Barmherzigkeit und den Glauben“ (Matthäus 23,23) Der Herr gibt ihnen auch sofort eine Anweisung mit auf den Weg, wie sie es eigentlich und besser machen sollten: „Blinder Pharisäer! Reinige zuerst das Innere des Bechers und der Schüssel, damit auch das Äußere derselben rein werde.“ (Vers 26) Das „göttliche Hygienekonzept“ arbeitet anders als das menschliche, indem es immer von innen nach außen vorgeht. (vergleiche Markus 7,17ff.) Gehen wir nach dem göttlichen Konzept vor? Oder halten du und ich uns in unserem persönlichen Leben an den Äußerlichkeiten auf und vernachlässigen die inneren Werte und eigentlichen Ansprüche Gottes an unser Leben? Wie sieht es im Speziellen in unserem Gemeindeleben, gerade zurzeit aus? Halten wir uns nicht auch penibel an die gesetzlichen Vorgaben zur Hygiene? Nicht, dass diese nicht notwendig und gut wären! Aber wollte Gott uns durch die aktuelle Coronazeit etwa zeigen, wie wir unsere Hände desinfizieren und Sicherheitsabstände einhalten sollen? Geht es Ihm nicht vielmehr darum, dass wir unser Inneres, auch in unseren örtlichen Gemeinden und Zusammenkünften rein erhalten oder reinigen? Wollte Er uns nicht mehr darauf hinweisen, dass wir zunächst die „inneren Werte“ und unsere internen Angelegenheiten bereinigen und Ihm gemäß ordnen sollen? Hoffentlich gleichen wir nicht den Pharisäern und verpassen die eigentliche, gottgewollte Reinigung, indem wir alle äußerlichen Ansprüche vorschieben und erfüllen. Lasst uns mehr über den tieferen Sinn und Grund der aktuellen Situation nachdenken, als uns über Lüftungskonzepte, Sitzpläne und virtuelle Möglichkeiten des Zusammenkommens „in die Haare zu kriegen“. Die aktuellen Fragestellungen könnten möglicherweise nur dazu dienen, um einen inneren, schon länger verborgenen Mangel und Missstand aufzudecken. Lasst uns unsere Wege überdenken und wieder dem Herrn wohlgefällig von neuem ausrichten! #hygine #hygienekonzept #corona #gemeinde #versammlung #covid #sünde #außen #innen #prioritäten #wichtig #unwichtig #gericht #barmherzigkeit #glauben #jesus #gott #jesuserlebt #reinigung

  • Jesus sehen

    „Herr, wir möchten Jesus sehen.“ (Johannes 12,21b) Was möchtest Du sehen? Worauf möchtest Du heute Deinen Blick fokussieren? Ich meine damit, was Dich heute beschäftigen soll. Womit möchtest Du Deine Gedanken füllen? In der aktuellen Zeit kannst Du Deine Gedanken von morgens bis abends mit Nachrichten und Infos rund um Corona füttern. Du kannst Dich mit dem Wahlausgang in den USA beschäftigen oder der immer wieder aufflammenden Klimadebatte. Vielleicht hängt Dein Blick aber auch an den vielen Profilen auf Instagram, die Dir eine perfekte Welt vorgaukeln, die perfekte Figur, ein perfektes Outfit, die perfekte Liebesbeziehung und was weiß ich nicht noch alles. Eines kann ich Dir garantieren: Du wirst dabei auf Dauer unglücklich, unzufrieden und wirst Deinen Schöpfer und Gott vergessen. Einige Tage bevor der Herr Jesus am Kreuz auf Golgatha sein Leben für Dich und mich hingegeben hat, war Er am Palmsonntag auf einem Eselsfüllen nach Jerusalem hereingeritten. Die Leute hatten Ihm zugejubelt: „Hosanna dem Sohne Davids!“ Es hatten sich auch einige Griechen (Heiden) auf den Weg gemacht, um an dem Fest teilzunehmen und anzubeten. Offensichtlich hatten sie sich zum Judentum bekehrt und waren dadurch wahrscheinlich sogenannte Proselyten. Auf dem Fest hatten sie von Jesus gehört und wollten Ihn jetzt kennenlernen. Über ihre tieferen Beweggründe wird uns im Bibeltext nichts berichtet, aber Gott führte es so, dass sie zu dem Jünger Philippus kamen, um dem ihr Anliegen vorzubringen. Woher sie Philippus kannten oder ob es eine „zufällige“ Begegnung war, wissen wir nicht. Wie dem auch sei, ihr Wunsch ist: „Herr, wir möchten Jesus sehen.“ Philippus reagiert sofort und nimmt den Jünger Andreas mit hinzu. Andreas hatte „ein Händchen“ für Menschen, um ihnen den Herrn Jesus vorzustellen und sie zum Ihm zu bringen. Seinen eigenen Bruder Simon Petrus hatte er auch schon zum Herrn Jesus gebracht (Joh 1,41). Was war aus Petrus für ein eifriger Nachfolger geworden?! Bei Jesus angekommen, gibt der den Griechen eine bewegende und weiterführende Antwort. Jesus offenbart sich den Griechen als der Sohn des Menschen, der einmal auferstehen und verherrlicht im Himmel sein würde, aber vorher durch Leiden und Tod gehen musste. Der Herr Jesus würde das Weizenkorn werden, was durch seinen Tod viel Frucht hervorbringen würde. Die Juden hatten Ihn als Messias abgelehnt, aber Er würde durch Seinen Tod und Seine Auferstehung den Segen für alle Menschen (besonders die Heiden) ermöglichen (Jes 60,3). Wenn ein Mensch mit dem aufrichtigen Wunsch „Jesus zu sehen“ zu Gott kommt, dann wird Gott sich offenbaren. Er hat sich auch den Griechen gezeigt. Der Wunsch „Jesus zu sehen“ ist die Lösung für die Fragen unserer Zeit – ob in der Gemeinde, Familie oder ganz persönlich! Dein und mein Blick muss neu auf den Herrn Jesus Christus ausgerichtet werden. Wenn wir Ihn sehen wollen und in der Bibel nach Ihm suchen, wird Er sich uns ganz sicher zeigen. Dann werden die Sorgen verschwinden und Glück, Zufriedenheit und Freude in unser Herz kommen! #jesus #sehen #jesuserlebt #herr #instagram #corona #gott #trump #usa #klima #nachfolger #jünger #leider #tod #verherrlichung #auferstehung

  • Die künftige Generation

    „Wir wollen dem künftigen Geschlecht den Ruhm des HERRN und seine Stärke und seine Wunderwerke, die er getan hat, erzählen.“ (Psalm 78,4) Als Kinder Gottes erleben wir immer wieder neu die Größe und Allmacht Gottes. Wir können erzählen von Situationen, wo wir das Eingreifen Gottes deutlich gespürt haben. Wir können erzählen von der Nähe Gottes in Augenblicken, wo es uns nicht gut ging. Vieles können wir von Gott und über Gott erzählen. Aber erzählen wir es auch der künftigen, der nachfolgenden Generation? Im Alten Testament führte und leitete Gott sein Volk Israel immer wieder neu auf besondere Art und Weise. Das sollten die Israeliten aber nicht für sich behalten. Mose und Josua bekamen immer wieder die Anweisung von Gott selbst, die Taten Gottes den Kindern und den Kindeskindern kund zu tun (5. Mose 4,9). „Und es soll geschehen, wenn eure Kinder zu euch sagen werden: Was soll euch dieser Dienst?, so sollt ihr sagen …“ (2. Mose 12,26). Können wir den Jüngeren helfen, eine Antwort auf ihre Fragen zu finden? Haben wir ein Interesse an den Fragen der Kinder und Jugendlichen? Kindern können wir mithilfe von Bildern und Geschichten gut weiterhelfen, bei Älteren sucht man vielleicht zusammen in Gottes Wort nach Antworten. Unser Problem ist oft, dass wir die völlig banalen Dinge jedem problemlos erzählen können, ob er sie nun hören will, oder nicht. Aber die Dinge, die Gott betreffen, behalten wir lieber für uns? Die künftige Generation hat so ein großes Potenzial, es wäre schade, wenn das auf der Strecke bleibt. Wir haben Verantwortung, wir haben eine Aufgabe an der künftigen Generation. Nun ist vielleicht zu Corona-Zeiten der Kontakt etwas eingeschränkter. Umso mehr können wir unsere Zeit nutzen, um für das geistliche Wachstum der künftigen Generation zu beten. „Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen auf deinem Herzen sein. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst.“ (5. Mose 6,6+7) #kinder #junge #mädchen #jugendliche #teenager #generation #morgen #weitersagen #botschaft #bibel #gotteswort #vorbild #gott #allmacht #größe #corona #jesus #jesuserlebt #familie #eltern #großeltern

  • Von mir aus ist diese Sache geschehen

    Die Enttäuschungen in diesem Leben sind in Wirklichkeit nur Beweise Meiner Liebe. Ich habe heute eine Botschaft für dich, Mein Kind. Ich will sie dir sagen, damit die Sturmwolken, die sich auftürmen, vergoldet und die Dornen, auf die du treten musst, stumpf werden. Die Botschaft besteht nur aus einem kleinen Satz, aber versenke sie in die Tiefen deines Herzens! Möge sie dir ein Kissen sein, auf dem dein müdes Haupt ruht! Sie heisst: „Von Mir aus ist diese Sache geschehen.“ Hast du nie daran gedacht, dass alles, was dich angeht, auch Mich betrifft? Wer dich antastet, tastet Meinen Augapfel an (Sach. 2,8). Weil du teuer und wertvoll bist in Meinen Augen, habe Ich ein besonderes Interesse an deiner Erziehung. Wenn du in Versuchung gerätst und Feinde über dich kommen, so wisse: „Von Mir aus ist diese Sache geschehen.“ Ich bin der Gott der Umstände. Du bist nicht zufällig an dem Platz, wo du stehst, sondern weil Ich diesen Platz für dich gewählt habe. Hast du nicht um Demut gebeten? Siehst du, Ich habe dich gerade an den Platz versetzt, wo du diese Lektion lernen kannst. Durch die Menschen und Dinge, die dich umgeben, tritt Mein Wille in Wirksamkeit. Hast du Geldschwierigkeiten? Weisst du nicht, wie du mit dem Vorhandenen auskommen sollst? „Von Mir aus ist diese Sache geschehen.“ Ich bin es ja, der Himmel und Erde besitzt. Ich wünsche, dass du alles von Mir erbittest und völlig von Mir abhängig seiest. Mein Reichtum ist unbeschränkt (Phil. 4,19). Setze Meine Verheissung auf die Probe, damit nicht von dir gesagt werden muss, dass du in dieser Sache nicht auf Gott vertrautest. Gehst du durch eine Nacht der Trübsal? „Von Mir ist diese Sache geschehen!“ Ich, Jesus weiss, was das heisst. Ich bin „der Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut“ (Jes. 53. 3). Ich habe dir jede menschliche Stütze genommen, damit du dich zu Mir wendest und ewigen Trost empfangen mögest (2.Thess. 2, 16.17). Haben dich gewisse Freunde enttäuscht? Einer vielleicht, dem du dein Herz geöffnet hast? „Von Mir aus ist diese Sache geschehen!“ Ich habe diese Enttäuschung zugelassen, damit du lernen mögest, dass Ich, Jesus, dein bester Freund bin. Ich halte dich aufrecht und streite für dich in deinen Kämpfen. Mich verlangt danach, dein Vertrauter zu sein. Hat jemand Falsches über dich ausgesagt? Lass das liegen und schliesse dich enger an Mich an, unter meine Flügel, fern von den Wortgefechten.Wenn dir Unrecht geschieht, will ich „deine Gerechtigkeit hervorkommen lassen wie das Licht, und dein Recht wie den Mittag“ (Ps 37,6). Sind deine Pläne umgestossen worden? Bist du niedergeschlagen und enttäuscht? „Von Mir aus ist diese Sache geschehen!“ Hast du Pläne gemacht und mich dann gebeten, sie zu segnen? Ich bin es doch, der Pläne für dich macht! „Die Sache ist zu schwer für dich, du kannst sie nicht allein ausrichten“ (2. Mose 18,18). Du bist nur ein Werkzeug, nicht der Handelnde. Hast du sehnlichst gewünscht ein grosses Werk für Mich zu tun? Und nun musst du auf dem Leidenslager liegen? „Von Mir aus ist diese Sache geschehen!“ Es war Mir unmöglich, deine Aufmerksamkeit auf Mich zu lenken, während du dich eifriger Tätigkeit hingabst. Ich möchte dich noch einige Meiner tiefsten Lektionen lehren. Nur wer gelernt hat geduldig zu warten, kann Mir dienen. Meine grössten Mitarbeiter sind oft jene, dich nicht am aktiven Dienst teilnehmen können, aber gelernt haben, die Waffe des Gebets zu gebrauchen. Bist du plötzlich berufen worden, eine schwierige Aufgabe zu erfüllen? Schreite mutig vorwärts, zähle auf Mich. Ich versetze dich in diese verantwortungsvolle Stellung, damit du erfahrest, dass „der Herr, dein Gott, dich segnen will, in allem, was du tust“ (5.Mose 15,18). Heute gebe ich einen Krug heiliges Öles in deine Hand. Mache freien Gebrauch davon, Mein Kind, damit du in all den Umständen deines Pfades jedes Wort, das dich schmerzt, jeden Umstand, der deine Geduld übt, jede Offenbarung deiner Schwachheit mit diesem Öl des Vertrauens und des Trostes salben kannst. Denke daran, dass deine Verlegenheiten Gottes Gelegenheiten zur Hilfe sind. Der Stachel wird in dem Masse verschwinden, wie du in allen Dingen Mich erkennst. „Richtet euer Herz auf alle die Worte, die Ich euch heute bezeuge…es ist eure Leben“ (5. Mose 32, 46.47). Gefunden in der Bibel von: John Nelson Darby #gottesplan #gottistgut #willegottes #jesus #gott #jesuserlebt

  • Was der Herr wurde

    Das Wort Gottes zeigt uns deutlich, dass der HERR Jesus (Gott) in seiner ewigen Person unveränderlich und immer derselbe ist. „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit“ (Heb. 13,8). Auch im Johannes-Evangelium lesen wir davon: „Ehe Abraham wurde, bin ich“ (Joh. 8,58). Allerdings dürfen wir nicht die vielen Stellen in der Bibel übersehen, wo davon die Rede ist, was der HERR im Zusammenhang mit seinem Menschsein wurde. An manchen Stellen erkennen wir auch, wie ER an etwas teilhaben musste, was zuvor nie sein Teil gewesen ist. Natürlich musste ER nie Gott, Sohn oder das Wort werden. Das alles gehört zu SEINER göttlichen Person – ohne Anfang und ohne Ende. In seinem Leben: 1. „Das Wort wurde Fleisch…“ (Joh. 1,14). Auf andere Weise wäre es nicht möglich gewesen, dass ER sichtbar zu den Seinen kam außer als wahrer Mensch. Mit anderen Worten wurde ER zu dem, was ER zuvor im Himmel nicht war. 2. „…dass Christus ein Diener der Beschneidung geworden ist…“ (Röm. 15,8). ER kam zu den Verlorenen aus dem Haus Israel – ER kam zu seinem irdischen Volk. 3. „Daher musste ER in allem den Brüdern gleich werden, damit ER in den Sachen mit Gott ein barmherziger und treuer Hoherpriester werde… (Heb. 2,17). SEINE Priesterschaft hier auf der Erde war entsprechend seines Menschseins, „um die Sünden des Volkes zu sühnen“. In seinem Sterben: 1. Im Garten Gethsemane lesen wir vom HERRN Jesus: „Und als er in ringendem Kampf war, betete er heftiger“ (Luk. 22,44). Das Wort für „war“ bedeutet buchstäblich „wurde“. Wir sehen hier eine Erfahrung SEINER Seele, die er zuvor nicht hatte durchmachen müssen. 2. ER ist „in Gleichheit der Menschen geworden…indem er gehorsam wurde bis zum Tod“ (Phil. 2,7-8). Das war für den HERRN die schwerste Erfahrung, herabsteigend bis in den Tod, eine Erfahrung die ER zuvor noch nicht hatte durchstehen müssen. 3. „…indem er ein Fluch für uns geworden ist“ (Gal. 3,13). Zum ersten und letzten Mal ist ER ein Fluch für uns geworden, sodass die Gnade jetzt unser Teil ist. In seiner Auferstehung: 1. „Der Stein…ist zum Eckstein geworden“ (Mat. 21,42). Das bezieht sich auf SEINE erhöhte Stellung, die ER nach seinem vollbrachten Werk eingenommen hat. 2. ER ist „allen, die ihm gehorchen der Urheber ewigen Heils geworden“ (Heb. 5,9). Das ist nun die Stellung des HERRN für alle die, die zu IHM kommen und Erlösung suchen. 3. „Jesus…der Hoherpriester geworden ist in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks“ (Heb. 6,20). Dort sehen wir den HERRN jetzt nach seiner Auferstehung und seiner Himmelfahrt als den ersten Menschen im Himmel. Bist du dem HERRN Jesus immer wieder neu dankbar für alles, was ER für dich geworden ist? ER hat sich als ewiger Gott so tief erniedrigt und ist selbst in den Tod gegangen. Wie reagierst du auf eine so große Liebe? #liebe #jesus #gott #mensch #sohn #ewig #wurde #hoherpriester #fluch #eckstein #fleisch #beschneidung #brüder #heil #gehorsam #kampf #seele #jesuserlebt

  • Gehorsam und Segen

    „Gehorsam“ ist ein Begriff, der nicht mehr in unsere moderne Zeit der Selbstbestimmung zu passen scheint, aber im Rahmen der Eindämmung von Corona durch staatliche Anordnungen plötzlich wieder hochaktuell wird. Vorsichtshalber möchte ich die Definition des Duden wiedergeben, damit wir eine gemeinsame Grundlage haben, über die wir nachdenken können. Gehorsam ist die „Unterordnung unter den Willen einer Autorität“ (vgl. https://www.duden.de/rechtschreibung/Gehorsam). Es geht also darum, das zu tun, was ein anderer sagt. Wenn auch nicht mehr populär, begegnet uns die Unterordnung unter den Willen eines anderen in fast allen Lebensbereichen. Denk nur einmal an Deinen Beruf, die Uni, die Beziehung zu Deinen Eltern, den Straßenverkehr, usw. Überall wird von Dir verlangt, dass Du dich in verschiedenen Bereichen unterordnest. Und um ehrlich zu sein: Ohne die Unterordnung unter die vorhandenen Gebote und Gesetze würde unser Zusammenleben gar nicht funktionieren. Ohne Gehorsam würde unser gesellschaftliches Leben kollabieren. Aber jetzt zur Bibel. Ich denke an Petrus, der erschöpft von der Fischerei in der Nacht, womöglich endlich den Feierabend herbeisehnte. Vielleicht waren er und seine Kollegen frustriert, weil sie die ganze Nacht über nichts gefangen hatten. Petrus wäscht gerade die Netze, als der Herr Jesus auf ihn zukommt. Er bittet ihn mit dem Boot ein Stück weit auf den See Genezareth hinauszufahren, damit Er von dort aus besser zu den Volksmengen predigen kann. Als Jesus seine Predigt beendet hat, folgt für Petrus eine lebensverändernde Lektion. Der Meister fordert Petrus mitten am Tag auf, mit seinem Fischerboot erneut auf den See hinauszufahren, um die Netze auszuwerfen. Petrus gerät ins Stocken. Er hatte sich die ganze Nacht abgemüht und nichts gefangen. Als erfahrener Fischer wusste er auch, dass man Fische besser in der Nacht als am Tag fängt. Zudem war er müde und erschöpft. Ich kann die Zweifel verstehen, die in Petrus aufgekommen sein mögen. Petrus überlegt kurz und antwortet dann dem Herrn Jesus: „Aber auf dein Wort hin will ich die Netze hinablassen.“ (Lk 5,5) Petrus entscheidet sich entgegen seiner Gefühle und Erfahrungen für Gehorsam seinem Herrn und Meister gegenüber. Es beeindruckt mich, wie der Herr Jesus diesen einfachen Gehorsam umgehend belohnt. „Und als sie dies getan hatten, umschlossen sie eine große Menge Fische, und ihre Netze begannen zu reißen.“ (Lk 5,6) Niemals hatte Petrus damit gerechnet. Er ist erledigt, völlig erschlagen von der gerade gemachten Erfahrung und beeindruckt von der Größe und Herrlichkeit Jesu (Lk 5,8,9). Und nicht nur das – der Herr Jesus hält eine neue, weitreichende Aufgabe für Petrus bereit. Petrus soll nicht mehr Fische fangen, sondern Menschenfischer werden. Gehorsam Gott gegenüber hat immer reichen Segen zur Folge. Dabei geht es nicht um materiellen Segen, sondern um geistlichen Segen, der Frieden und Freude in Dein Herz bringt. Nur wenn wir gehorsam sind, kann sich uns Gott in Seiner Herrlichkeit offenbaren, damit Er uns größer wird. Nur wenn wir gehorsam sind, kann Gott uns auch in unserem Dienst weiterführen und Aufgaben zeigen, die wir für Ihn tun können. Von Petrus lernen wir auch: Nicht unsere Gefühle dürfen darüber entscheiden, ob wir gehorsam sind oder nicht. Bitte lies immer wieder Gottes Wort unter Gebet, um Gottes Willen zu erkennen. Und dann: Tu was Gott sagt. „Auf Dein Wort hin“ – Gott wird Dich dafür segnen! “Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Speise in meinem Haus sei; und prüft mich doch dadurch, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen bis zum Übermaß ausgießen werde.” (Mal 3,10) „Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, Aufmerken besser als das Fett der Widder.“ (1.Sam 15,22b) #gehorsam #segen #petrus #willegottes #tun #jesus #gott #auftrag #folgen

  • Das Haus des Vaters

    Jesus kommt wieder. Die Entrückung der Gläubigen kann heute noch stattfinden. Dann werden wir für immer bei dem Herrn Jesus sein. Was aber wird unser ewiges zu Hause sein? Wohin holt uns der Herr Jesus? Unser wirkliches zu Hause ist das Haus des Vaters. Das ist der ewige Wohnort Gottes. Dort will Jesus Dich und mich haben. Er will uns bei sich haben. Das Beste kommt noch! #entrückung #hausdesvaters #jesus #zuhause #ewig #jesuserlebt #himmel

  • Wie Gott sich dem Menschen vorstellt (1)

    Wenn du deine Bibel in 2. Mose 3 aufschlägst, findest du die Begebenheit erzählt, wie Gott Mose den Auftrag gab, das Volk der Israeliten aus Ägypten zu befreien. Sie hatten sich dort zu Lebzeiten Josephs niedergelassen und bewohnten den Landstrich Gosen. Ein wunderschöner und fruchtbarer Teil des Landes Ägypten. Diesen hatten sie als Beweis der Dankbarkeit des Pharaos von Ägypten erhalten, dafür, dass Joseph sich als Krisenmanager bewährt hatte. Leider war der zu dieser Zeit regierende Pharao gestorben und auch Joseph war nach seinem Tod bald in Vergessenheit geraten. Der neue Pharao über Ägypten hatte keinen Bezug mehr zu den Israeliten. Er fühlte sich nicht mit ihnen verbunden und hatte sogar Angst vor ihnen, weil sie sehr zahlreich geworden waren. Daher hatte er begonnen ihnen das Leben schwer zu machen. Er ließ sie als Sklaven hart arbeiten und wollte ihre Kinder durch Ertrinken töten, um zu verhindern, dass das Volk weiter wuchs. In dieser schwierigen Zeit wurde Mose geboren, auf einzigartige von Gott Weise bewahrt und am Königshof in allem ausgebildet, was er lernen musste, um in der Lage zu sein, ein großes Volk zu regieren und ihm als Führer vorzustehen. An diese höfische Ausbildung schloss sich noch eine Zeit der Stille, eine Zeit der Ausbildung in der menschlichen Einsamkeit der Wüste, aber in enger Verbindung zu Gott, an. Jetzt, am Ende dieser Ausbildungszeit, Mose ist inzwischen 80 Jahre alt, gibt ihm Gott den Auftrag, die unterdrückten Israeliten aus der Sklaverei zu befreien. Als Mose in dieser Situation, wo Gott aus dem brennenden Strauch zu ihm sprach, sicher gehen wollte, dass es tatsächlich Gott war, der mit ihm sprach, wollte er von Gott wissen, wer er sei und wie er ihn seinen Volksgenossen vorstellen sollte. Daraufhin stellte Gott sich Mose vor, als der „Ich bin der ICH BIN“. Mose sollte sagen, dass er von „ICH BIN“ autorisiert wurde. ICH BIN! Was meint dieser Ausdruck, diese Kurzvorstellung? Eine kürzere Beschreibung ist kaum denkbar. Gleichzeitig beinhaltet sie eine Tiefe, die für uns Menschen nicht im Detail zu begreifen ist. ICH BIN. Ein Ausdruck in der Gegenwartsform. Wenn Gott sich vorstellt und Wesenszüge oder Eigenschaften von sich mitteilt, dann beginnt er immer mit „Ich bin“. Bei ihm gibt es kein „ich war“ oder „Ich werde“, so wie es bei uns Menschen der Fall ist, wenn wir von uns berichten. Vieles wo wir heute mit „Ich bin“ erzählen, ist morgen schon Vergangenheit und nicht mehr aktuell. Bei Gott ist das anders. Er ist immer derselbe. Zu aller Zeit. Gestern, heute und in Ewigkeit. Er verändert sich nicht. Bei ihm ist noch nicht die Ankündigung einer Veränderung, oder wie Paulus es im Brief an Jakobus ausdrückt: „der Schatten eines Wechsels“ vorhanden. …, bei welchem keine Veränderung ist, noch eines Wechsels Schatten. [Jak. 1,17] Er ist heute, auch in Zeiten von Corona, derselbe wie damals, als er mit Mose gesprochen hat. Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit. [Heb. 13,8] So wie er damals die Notschreie der Israeliten gehört hat, wie er Kenntnis von ihnen nahm und ihnen dann zur rechten Zeit zur Hilfe kam, so tut er das auch heute noch. …denn er hat gesagt: "Ich will dich nicht versäumen, noch dich verlassen" [Heb. 13,5] Du darfst genauso mit ihm rechnen, wie Mose es tat. ICH BIN. Gott stellt sich als ewig vor. Ewig unveränderlich. Ewig meint eigentlich: Außerhalb der Zeit. Ja, das ist Gott. Außerhalb der Zeit. Damit wir aber etwas mehr von ihm verstehen können, ist er in Jesus Christus in die Zeit eingetreten. Jesus wurde Mensch und hat sich in dieser Weise auf unser Niveau begeben. Ist das nicht großartig? Der große Gott macht sich für uns Menschen so klein, dass wir etwas von ihm begreifen können. Er kommt als Kind in seine eigene Schöpfung hinein. Als Jesus dann als Mensch auf dieser Erde gelebt hat, hat er sich den Menschen immer wieder als der „ICH BIN“ zu erkennen gegeben und hat damit wunderschöne Beschreibungen seiner Wesenszüge verbunden. Beschreibungen in einer plastischen, leicht verständlichen Weise für die damals lebenden Menschen, die in umgaben und sein Leben beobachtet haben. Jesus spricht von sich: Ich bin das Brot des Lebens. Ich bin das lebendige Brot. [Joh. 6] Ich bin das Licht der Welt. [Joh. 8] Ich bin die Tür der Schafe. [Joh. 10] Ich bin der gute Hirte. [Joh. 10] Ich bin die Auferstehung und das Leben. [Joh. 11] Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. [Joh. 14] Ich bin der wahre Weinstock. [Joh. 15] Wir wollen uns in dieser Serie nach und nach mit diesen Beschreibungen Gottes, wie er sich in dem Herrn Jesus geoffenbart hat, beschäftigen, um dadurch unseren großen Gott besser kennenzulernen und ihn mehr und mehr zu lieben! #gott #mensch #ichbin #ewig #jesus #brotdeslebens #lichtderwelt #türderschafe #auferstehung #leben #wahrheit #weg #weinstock #lebendig #jesuserlebt

  • Um wen geht es eigentlich?

    „Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide.“ (Lukas 22,15) Um wen geht es eigentlich, wenn wir als Gemeinde zusammenkommen? Es geht um den Herrn Jesus selbst, der ein sehnsüchtiges Verlangen danach hatte noch einmal mit seinen Jüngern auf dem Obersaal zu sein um dort das letzte Passah mit ihnen zu feiern und das Abendmahl einzusetzen, bevor er einige Stunden später am Kreuz sterben würde. Es geht um IHN, der die Jünger auf dem Obersaal und uns heute auffordert: „Dies tut zu MEINEM Gedächtnis“ (Lukas 22,19) Es geht um IHN, „der alles wusste, was über ihn kommen würde“ (Johannes 18,4). Es geht um IHN, der gesagt hat: „Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe“ (Johannes 4,34). Es geht um IHN, der „mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat“ (Galater 2,20). Es geht um IHN, der „die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat“ (Epheser 5,25). Ist uns das immer bewusst, wenn wir zu SEINEM Namen hin versammelt sind? Hat ER die alleinige Autorität in den Zusammenkünften? Lassen wir IHN wirken, damit von IHM alles ausgehen kann? Geht es darum, dass wir uns erinnern müssen, weil wir vergesslich sind? Oder primär darum, dass wir uns unserer Segnungen und Heils erfreuen? Darum, dass wir erbaut werden? Wir können uns gar nicht vorstellen, wie wertvoll es dem Herrn Jesus ist, wenn wir als Gemeinde zu seinem Namen hin zusammenkommen. Er freut sich jedes Mal darüber. Die Gläubigen zusammen an einem Ort, um IHN zu loben, um an IHN zu denken, um IHN anzubeten. ER, der sein Leben für dich und mich persönlich, aber auch für die Gemeinde als Ganzes hingegeben hat. Begreifen wir die Reichweite seiner Liebe? Wir beschäftigen uns leider viel zu oft mit der „richtigen“ Sitzordnung, beschweren uns, weil es zu heiß, oder zu kalt ist und unterhalten uns noch wochenlang über das aus unserer Sicht unpassende Outfit von einem Mitgläubigen. Haben die Zusammenkünfte und der Herr Jesus selbst überhaupt noch den richtigen Stellenwert in unserem Leben? Das müssen wir uns wirklich fragen, da wir im Frühjahr 2020 zwei Monate die Zusammenkünfte haben ausfallen lassen. Ja, wir durften uns nicht mit mehreren versammeln, aber haben wir wirklich biblischen Alternativen gesucht um trotzdem der Aufforderung des Herrn Jesus „dies tut zu meinem Gedächtnis“ nachzukommen? Haben wir uns schonmal Gedanken darüber gemacht, wie es dem Herrn Jesus in diesen zwei Monaten ergangen sein muss? Der Herr Jesus gab sein Leben für die Gemeinde, zu der alle Gläubigen gehören. Und die Gläubigen lassen die Zusammenkünfte ausfallen? Wir müssen zugeben, dass wir mit der Situation überfordert waren, aber die Frage nach der richtigen Priorität bleibt bestehen. Lassen wir uns wieder neu von der Liebe des Heilandes motivieren, die Zusammenkünfte aus vollem und dankbarem Herzen zu besuchen. „Indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag näher kommen seht.“ (Hebräer 10,25)

  • Nachgedacht - das Ende Lots (1.Mose 19, 30-38)

    Der dunkelste Abschnitt in der Bibel, wenn es um das Ende eines Gläubigen geht. Lot war ein Gläubiger! Petrus schreibt davon (2.Pet.2). Aber er war ein Gläubiger ohne gelebte Beziehung zu Gott. Sein Ende ist dramatisch, erschreckend, deprimierend – absolut düster! Das Letzte, was Gott von ihm erwähnt ist, dass er sein Leben angstgetrieben mit seinen beiden Töchtern in einer Höhle verbringt. Alkohol, Missbrauch, Inzest prägen die Szene. So kalt und dunkel, wie es in einer Höhle ist – so sind auch die letzten Zeilen, die Gott über diesen Mann schreibt. Sein Erbe an die Nachwelt: Feinde! Missbraucht wird er der Vater der Kinder seiner Töchter. Moab und Ammon. „Denn was irgend ein Mensch sät, das wird er auch ernten“ schreibt Paulus den Galatern. Lots Leben gibt darin Anschauungsunterricht. Lot ist ein Mitläufer. Er geht einfach immer mit. Abraham wird berufen nach Kanaan zu ziehen – Lot geht mit. Abraham geht wegen einer Hungersnot nach Ägypten – Lot geht mit. Abraham kehrt nach Irrwegen zurück – Lot geht mit. Er geht nicht selbst. Er hängt sich einfach an. Ein Mensch ohne geistliche Überzeugungen, ohne geistliche Motivation, ohne eigenen geistlichen Anrieb. Erst als er eine Entscheidung treffen soll, wird klar, was er sucht. Nachdem Abraham mit ihm aus Ägypten zurückgekommen ist, reicht der Platz nicht für beide. Die Hirten streiten. Abraham trifft die Entscheidung, dass sie sich trennen sollten. Die Entscheidung, wer wohin geht, soll Lot treffen. Und er trifft sie. Lot erhebt seine Augen. Lässt sie über das Land schweifen. Die Ebene von Sodom und Gomorra sieht gut aus. Hier lässt es sich gut leben! Und so zieht er weg. Er findet, was er sucht. Hier wird deutlich, was ihn motiviert. Ein Leben auf und für die Erde mit allen Genüssen, die diese Welt zu bieten hat. Paulus beschreibt diesen Charakter in Philipper 3, 18-19. „die auf das Irdische sinnen.“ Das Unheil nimmt seinen Lauf. Lebt er zu Anfang noch vor den Toren Sodoms, wird er später ihr Bürger. Als diese von Feinden eingenommen wird, wird er gefangen weggeführt. Mitgehangen, mitgefangen. Sein Onkel muss ihn retten. Doch diese Erfahrung bringt ihn nicht zur Umkehr. Er bleibt in Sodom. Er heiratet eine Frau der Stadt. Zwei Mädchen bekommen sie zusammen. Die Zeit vergeht. Während Lot sein Leben in Sodom lebt, hat Abraham eine Begegnung mit Gott. Gott weiht ihn in Seine Pläne ein. Sodom soll vernichtet werden. Gemeinsam mit Gomorra. Ihre Bosheit schrie zum Himmel. Während Abraham sich noch einmal für seinen Neffen einsetzt, gehen zwei Engel nach Sodom. Ihr Auftrag: Lot retten und dann das Gericht ausüben. Sie nähern sich der Stadt. Lot ist inzwischen von einem Bürger zu einem engagierten Einwohner geworden. Er hat Verantwortung für die Stadt übernommen, sitzt im Stadtrat. Höflich lädt er die beiden Engel ein. Eigentlich wollen sie nicht in sein Haus kommen, sondern auf dem Marktplatz schlafen. Lot lässt aber nicht locker und sie willigen ein. Die dann folgende Szene zeigt in erschreckender Weise, die Bosheit der Bürger dieser Stadt und wie tief Lot gesunken ist. Jung und Alt versammeln sich vor seiner Tür.  Männer der Stadt. Sie verlangen von Lot, dass er seine beiden Gäste rauschickt. Sie wollen sich an ihnen vergehen, sie vergewaltigen! Lot wehrt ab und bietet ihnen seine Töchter an. „meine Brüder“ nennt er sie. Nicht zu fassen! Wohin kann ein Gläubiger kommen. Nur durch die Macht der Engel kann die Situation gerettet werden. Dann erklären die Engel, dass er die Stadt mit seiner Familie verlassen soll. Er warnt seine Schwiegersöhne. Sie haben nichts anderes für ihn, als ein spöttisches Lachen. Sie nehmen ihn nicht ernst. So wie die Bürger der Stadt, die er Brüder genannt hatte. In ihren Augen war er ein Fremder. Lot gehört weder zu ihnen, noch zu Abraham. Einsam hängt er dazwischen. Die Welt wollte ihn nicht und für einen Gläubigen war ein Leben mit ihm nicht möglich. Nichts Ganzes und nichts Halbes… Dann flieht er. Dramatische Szenen spielen sich jetzt ab. Er folgt nicht dem Rat der Engel ins Gebirge zu gehen. Er braucht eine Stadt. Als er diese erreicht, bricht das Gericht über Sodom und Gomorra herein. Feuer fällt vom Himmel. Seine Frau dreht sich um. Sie wird zur Salzsäule und Lot zum Witwer. Den Boden hat er inzwischen vollständig unter den Füßen verloren. Angst ist das einzige, was ihn antreibt. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Die Bibel endet mit der zu Anfang geschilderten Szene. Das war´s! Wie anders war das Leben seines Onkels. Abraham lebt für Gott. Ja, auch in seinem Leben gab es falsche Entscheidungen – aber er lebte für Gott, ließ sich immer wieder korrigieren. Der Gott der Herrlichkeit war ihm erschienen. Abraham glaubte Ihm und zog nach Kanaan. Er lebte dort als ein Fremder. Ohne Beziehung zu dieser Erde. Als er seine Neffen rettet, will der König von Sodom ihn reich machen. Abraham lehnt ab. Er will nichts von der Welt. Melchisedek ist ihm begegnet und hat ihn gesegnet. Gott selbst ist sein Lohn. Als Abraham sich von Lot trennt, erhebt er nicht seine Augen. Er sucht sich nicht das beste Stück Land aus. Gott gibt es ihm. Er erhebt seine Augen und zeigte ihm, was Er ihm geben würde. Und trotzdem lebte Abraham hier wie ein Fremder. „ohne Bürgerrecht“ wird im Hebräerbrief dokumentiert. Er hatte eine Hoffnung, die jenseits dieser Erde lag. Und während Lot in der lärmenden, bösen und total verdorbenen Stadt lebt, lebt Abraham im sonnigen Gebirge, in der Ruhe der Natur und der Stille vor Gott. Dort besucht Gott ihn. Abraham bietet seine Gastfreundschaft an und Gott bleibt. Mehr noch! Gott hat das Bedürfnis Abraham in Seine Pläne einzuweihen. Er ist eben Gottes Freund! Abraham wird durch seinen Glauben zu dem schönsten und größten Vorbild dessen, was Gott der Vater und Gott der Sohn einmal tun würden, um Menschen zu retten. In seinem Nachkommen – Christus selbst – werden alle Nationen der Erde gesegnet. Sein Glaube ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden. Er ist der Vater aller Glaubenden und bis heute für Gläubige ein einmaliges Vorbild. Sein Ende ist so anders, wie das seines Neffen. Nach einem erfüllten und glücklichen Leben geht er in Frieden (1.Mo.15,15). Gesättigt durch ein Leben mit Gott in gutem Alter (1.Mo.25,8). Aus dem Glaubenden wird ein Schauender. So unterschiedlich können die Wege zweier Menschen sein. Beide waren wiedergeboren. Lots Herz hatte sich selbst im Blick. Abrahams Herz war auf Gott gerichtet. Auf den Gott der Herrlichkeit, der ihm erschienen war. Und du? Was treibt dich an? Auf was ist dein Herz gerichtet? Die Antwort auf diese Frage entscheidet am Ende darüber, ob dein Leben wirklich erfüllt ist oder nicht. Das was du säst, wirst du auch ernten!

  • Jesus Christus, das Lamm Gottes

    Ich habe einmal ein Lamm sterben sehen. Es war ein äußerst ergreifender und zugleich schrecklicher Anblick. Als es an den Ort der Schlachtung gebracht wurde, sah es besonders liebenswert aus. Kinder hätten es gern gestreichelt und liebkost. Die Jungen jeder Tierart sind reizend - Kätzchen, Welpen, Küken, Kälber und Fohlen - aber ein Lamm ist ganz besonders anziehend. Als es dort stand, war es der Inbegriff der Unschuld. Sein weißes, makelloses Fell vermittelte den Eindruck von Reinheit. Es war sanft und mild, hilflos und schutzlos. Seine Augen waren besonders ausdrucksvoll; sie sprachen von Angst, Schmerz und Qual. Es schien völlig grundlos, dass ein so junges, so schönes Geschöpf sterben sollte. Nun wurden die Beine zusammengebunden und das leidende Lamm lag auf der Seite, schweratmend, als ahne es den bevorstehenden Tod. Mit einer schnellen Bewegung führte der Schlächter das Messer quer über die Kehle. Das Blut ergoss sich auf den Boden. Der kleine Leib verkrampfte sich in Todeszuckungen und lag bald darauf still. Das sanfte Lamm war gestorben. Einige der Zuschauer hatten sich abgewandt; zu traurig war der Anblick. Andere wischten sich die Tränen aus den Augen. Niemand redete ein Wort. Im Glauben sehe ich ein anderes Lamm sterben - das Lamm Gottes. Es ist ein gesegneter und zugleich furchtbarer Anblick. An diesem Lamm ist alles lieblich: Er ist ausgezeichnet unter Zehntausenden, der Schönste der Schönen, und während Er zum Ort der Schlachtung geführt wird, steht Er in der Blüte Seiner Jahre. Er ist nicht nur unschuldig - Er ist heilig, unbefleckt, abgesondert von den Sündern, ohne Fehl und Flecken. Es scheint völlig grundlos, jemand zum Tode zu bringen, der so rein ist. Aber die Henker nehmen Ihn und nageln Ihn ans Kreuz, durch Hände und Füße hindurch. Dort erleidet Er die auf Ihn konzentrierten Qualen und Schrecken der Hölle als Stellvertreter für Sünder. Und während dem allen sind Seine Augen voller Liebe und Vergebung. Nun ist die Zeit Seiner Leiden beendet. Er gibt Seinen Geist auf und Sein Leib hängt schlaff am Kreuz. Ein Soldat durchbohrt Seine Seite und heraus fließt Blut und Wasser. Das Lamm Gottes ist gestorben. Mein Herz ist voll. Heiße Tränen fließen ungehindert. Ich falle auf meine Knie und danke Ihm und preise Ihn! Allein der Gedanke - Er ist für mich gestorben! Ich werde nie aufhören, Ihn zu lieben. #lamm #christus #jesus #tod #leiden #kreuz #sterben #jesuserlebt

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