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  • Jesus Christus allein

    »Da ist … Christus alles …« (Kolosser 3,11) Es gibt eine Tendenz unter uns Christen, einen Großteil unserer Zeit darauf zu verwenden, dass wir nach neuen geistlichen Erfahrungen suchen, die uns irgendwie dauerhaften Sieg garantieren oder Freiheit vom Auf und Ab des täglichen Lebens. Wir rennen auf Tagungen, Konferenzen, Seminare und Workshops auf der Suche nach der trügerischen Zauberformel, welche die Probleme unseres Lebens beseitigen soll. Hochglanzbroschüren versichern uns, dass Dr. Soundso seine neue bahnbrechende Entdeckung mitteilen wird, die uns »radioaktiv« werden lässt vor lauter Heiligem Geist. Oder ein eifriger Nachbar will uns unbedingt in die Stadthalle mitschleppen, wo es etwas über eine neulich entdeckte Abkürzung auf dem Weg zum überfließenden Leben zu hören gibt. Die verlockenden Angebote sind vielfach. Ein Prediger macht Reklame für den Königsweg zur Erfüllung. Ein anderer wirbt mit dem dreifachen Geheimnis des Sieges. Dann wird uns ein Seminar über die Schlüssel zum tieferen Leben angeboten. Nächste Woche gibt es eine Tagung über die fünf einfachen Schritte zur Heiligung. Wir folgen dem Ruf zum Altar und rennen nach vorn, um mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden. Oder wir werden so mit der Heilung des Leibes besessen, als ob dass das Wichtigste im Leben wäre. Plötzlich fahren wir auf christliche Psychologie ab, im nächsten Augenblick auf die Heilung der Erinnerung. Wir durchziehen Land und Meer auf der Suche nach neuen geistlichen Höhenflügen. Zweifelsohne sind viele dieser Redner ehrlich, und manche Dinge, die sie sagen, haben auch einen gewissen Wert. Aber wenn wir zum Alltagsleben zurückkehren, stellen wir fest, dass es nun einmal keine Schnellstraße zur Heiligung gibt, dass die Probleme immer noch da sind und dass wir Tag für Tag in Abhängigkeit vom Herrn leben müssen. Schließlich sollten wir lernen, dass es besser ist, sich mit dem Herrn Jesus zu beschäftigen als mit Erfahrungen. Bei Ihm gibt es keine Enttäuschung. Alles, was wir brauchen, haben wir von Ihm. Er ist der, der uns in allem volles Genüge gibt. #jesusallein #leben #heiligung #abkürzung #erfahrung #workshop #jesuserlebt

  • Wie erkenne ich den Willen Gottes? (4) - Gottes individueller Willen

    „Wir wissen aber, dass denen die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken.“ (Röm. 8,28) Gibt es überhaupt einen individuellen Willen Gottes? Ja. Gott hat einen speziellen Plan für Dein Leben. Aber wir finden in der Bibel keinen Ansatz, dass wir Gottes individuellen Willen, Seinen Plan für unser Leben, herausfinden müssen, bevor wir eine Entscheidung treffen! Gott wird nicht Seinen Plan für unser Leben vor uns ausbreiten. Dann wären wir nur Marionetten. Aber Gott möchte, dass wir Entscheidungen treffen. Er hat uns den Heiligen Geist gegeben und dafür hat Er uns bereits Seinen moralischen Willen gezeigt, Was können Gründe dafür sein, dass wir trotzdem verzweifelt versuchen den Plan Gottes für unser Leben, Seinen individuellen Willen, herausfinden zu wollen? Warum investieren wir so viel Zeit und Energie in das Warten auf Gott, dass Er uns Seinen Willen über Berufswahl, Ehepartner, Wohnort etc. zeigt? Wir möchten Gott gefallen. Wir möchten ja nichts Falsches tun und das lähmt uns. Zudem besteht die Gefahr, dass wir jede Entscheidung überaus “vergeistlichen”. Wir sind zu zaghaft. Wir wägen alles sorgfältig ab und möchten nichts Unüberlegtes tun. Wir wollen vollständige Sicherheit und das macht uns passiv. Wir wollen die perfekte persönliche Erfüllung. Aber die gibt es nicht. Glaube ist kein Wellnessleben, sondern ein mühsamer Gang durch eine Wüste. Wir haben zu viele Wahlmöglichkeiten. Die Vielzahl an Angeboten lähmt uns. Es ist ein Unterschied, ob wir aus 50 oder 5 Sachen wählen können. Wir sind feige. Wir möchten in keine Gefahr kommen. Wir möchten keine Nachteile in Kauf nehmen. Wir gehen für Gott kein Risiko ein. Aber Gott möchte, dass wir uns entscheiden. Und wenn wir es nach Seinem moralischen Willen tun, dann geht Er mit und wir werden Ihn dabei erleben. Jemand hat einmal gesagt: „Weil wir Gottes souveränem Willen vertrauen, können wir uns völlig Seinem moralischen Willen widmen, ohne uns über Seinen individuellen Willen sorgen zu müssen.“ „Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden“ (Mt. 6,33). #wille #gottes #plan #leben #mut #vertrauen #jesuserlebt

  • Wie erkenne ich den Willen Gottes? (3) - Gottes moralischer Willen

    „Das Verborgene ist des HERRN, unseres Gottes; aber das Offenbarte ist unser und unserer Kinder in Ewigkeit, damit wir alle Worte dieses Gesetzes tun.“ (5. Mose 29,28) Was ist Gottes moralischer Wille und wie zeigt sich dieser? Wir haben bereits gesehen, dass Gott einen souveränen Willen hat. Aber Er hat auch einen moralischen Willen. Worin besteht der Unterschied? Gottes souveräner Wille geschieht immer. Dieser Wille zeigt uns wie die Dinge sind. Gottes moralischer Wille geschieht nicht immer. Warum? Weil es hier um unsere Verantwortung als Menschen geht. Das können wir nicht mit der Souveränität Gottes erklären, deswegen müssen wir es losgelöst voneinander sehen. Also zielt der moralische Wille Gottes auf unsere Verantwortung ab. Gott möchte, dass wir ein Leben führen, dass Ihn ehrt. Das ist Gottes Wertmaßstab an uns Menschen. Gottes moralischer Wille beschreibt somit den Zustand, wie die Dinge sein sollten. Aber durch unser Versagen sind die Dinge nicht immer nach Gottes Wertmaßstäben. Wir können uns entscheiden, ob wir dem moralischen Willen Gottes entsprechen wollen, oder nicht. Wie drückt sich der moralische Wille Gottes aus? „Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm; denn alles, was in der Welt ist, die Lust des Fleisches und die Lust der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern ist von der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit“ (1. Johannes 2,15-17). Der moralische Wille Gottes ist eine Anweisung von Gott, wie wir als Gläubige leben sollen. Wenn wir die Lust des Fleisches, die Lust der Augen und den Hochmut des Lebens lieben, dann erfüllen wir nicht den moralischen Willen Gottes. Jemand hat einmal gesagt: „Lebe für Gott. Gehorche der Bibel. Denke zuerst an andere anstatt an dich selbst. Sei heilig. Liebe Jesus Christus. Und wenn Du diese Dinge tust, dann tu, was ansonsten immer Du möchtest, mit wem Du möchtest, wo immer Du möchtest, und Du wirst im Willen Gottes wandeln.“ #gotteswille #moral #jesuserlebt #jesus #bibel #heilig #gehorsam #welt #fleisch #hochmut #augen

  • Wie erkenne ich den Willen Gottes? (2) - Gottes souveräner Willen

    „Erinnert euch an das Frühere von der Urzeit her, dass ich Gott bin, und sonst ist keiner, dass ich Gott bin und gar keiner wie ich; der ich von Anfang an das Ende verkünde und von alters her, was noch nicht geschehen ist; der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und all mein Wohlgefallen werde ich tun.“ (Jesaja 46,9+10) Gott hat einen wunderbaren Ratschluss (Plan). Bei Ihm laufen alle Fäden der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft zusammen. Nichts und niemand kann diesen Ratschluss behindern oder verhindern. Der Ratschluss Gottes, Sein souveräner Wille, bleibt für alle Zeiten fest bestehen. Wir finden Gottes souveränen Willen an mehreren Stellen in der Bibel: „In dem wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir zuvor bestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Rat seines Willens“ (Epheser 1,11). Wie gut, dass wir als Gläubige Gott kennen dürfen. Ein Gott, der alles so bewirkt, dass Sein souveräner Wille zustande kommt. Nichts entgleitet Ihm, nichts läuft Ihm aus dem Ruder. Den Höhepunkt von Gottes souveränem Willen finden wir in dem Kreuzestod des Herrn Jesus auf Golgatha. Dort strafte Gott Seinen Sohn für Deine und meine Sünden. Das war Gottes Wille. Kannst Du das fassen? „Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als auch Pontius Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israels, um alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss zuvor bestimmt hat, dass es geschehen sollte“ (Apg. 4,27+28). Jesus Christus starb, damit Du leben kannst. Das war Gottes souveräner Wille. Aber Gottes Wille mit Deinem Leben begann schon bevor Du die Augen auf dieser Welt aufgemacht hast: „Meinen Keim sahen deine Augen, und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die entworfen wurden, als nicht einer von ihnen war“ (Psalm 139,16). Was haben wir für einen wunderbaren Gott auf unserer Seite! #willegottes #souverän #gott #jesus #kreuz #jesuserlebt

  • Schweige nicht!

    "Errette, die zum Tode geschleppt werden, und die zur Würgung hinwanken, o halte sie zurück! Wenn du sprichst: Siehe, wir wussten nichts davon – wird nicht er, der die Herzen wägt, es merken, und er, der auf deine Seele achthat, es wissen? Und er wird dem Menschen vergelten nach seinem Tun." (Spr 24,11-12) Die Menschen um uns herum, die Jesus Christus noch nicht als ihren persönlichen Retter und Herrn kennen, befinden sich in Lebensgefahr. Sie wanken zur „Würgung“ und werden „zum Tode geschleppt“. So wie wir, können auch sie sich selbst nicht retten, dadurch gehen sie dem Unausweichlichen entgegen. Wir hören das „Getrappel“ derer, die auf dem Weg zur Hölle sind und doch lässt es uns so oft kalt. Unsere Herzen werden nicht bewegt von dem Schicksal derer, die schon heute unter dem Zorn Gottes stehen, wenn sie nicht umkehren (Joh 3,36). Paulus hatte es verstanden, dass er eine große Verantwortung hatte, den Verlorenen das Evangelium zu verkündigen: „Denn wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündige.“ (1.Kor 9,16) Oft hindern uns Sorgen und Ängste, um mit unseren Mitmenschen, Freunden, Bekannten und Nachbarn über das Evangelium zu sprechen. Dafür gibt es viele Gründe. Sei Dir sicher, der Herr Jesus versteht Deine Bedenken und Ängste. Aber Er will Dir auch helfen, damit Du mit Seiner Kraft ein Zeuge für Ihn sein kannst (Hebr 4,15). Doch eins ist klar, das Argument, „wir wussten nichts davon“, wird vor Gott keinen Bestand haben – denn das entspringt letztlich einer Haltung der Gleichgültigkeit, die nicht an der Rettung Verlorener interessiert ist. Dafür müssen wir uns einmal vor Gott rechtfertigen. Halten wir doch einmal fest: Wir haben die beste Botschaft der Welt! Wir haben die einzige Botschaft, die den Menschen unserer Zeit wirklich Perspektive, Vergebung, Hoffnung, Frieden und dauerhaftes Glück bieten kann. Und noch etwas: Das, was wir verlieren können, wenn wir für den Herrn zeugen, ist bei Weitem weniger, als wenn eine Seele für die Ewigkeit verloren geht. #schweigenbrechen #bestebotschaft #tod #retten #mission #jesuserlebt #menschen

  • Wie erkenne ich den Willen Gottes? (1)

    „Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligkeit“ (1. Thess. 4,3) Gott zeigt uns Seinen Willen durch Sein Wort, die Bibel. Dort finden wir alles was Gott von uns möchte. Nirgendwo sonst können wir etwas über den Willen Gottes erfahren. Der Wille Gottes unterscheidet sich in drei „Arten“: Gottes souveräner Wille, Gottes moralischer Wille und Gottes individueller Wille für mein Leben. Gottes souveräner Wille ist unantastbar. Wir können diesen Willen nicht beeinflussen, da der souveräne Wille Gottes Seinen ganzen Plan mit der Menschheitsgeschichte umfasst. Gottes moralischer Wille ist das Prinzip, wie wir als Gläubige leben sollen. Wir sind von Gott als Menschen mit freiem Willen erschaffen und können uns somit entscheiden, ob wir dem moralischen Willen Gottes folgen wollen oder nicht. Und dann kommen wir zu dem spannendsten Teil, Gottes individueller Wille für mein Leben. Vielleicht betest du schonmal: „Herr Jesus, bitte zeig mir Deinen Willen für mein Leben.“ Das ist eine gute Bitte, aber hat Gott uns nicht bereits Seinen Willen gezeigt? Gibt es überhaupt einen individuellen Willen Gottes für mein eigenes Leben? Ja. Ist es unsere Aufgabe diesen Willen Gottes herauszufinden, damit wir genau wissen, was wir zu tun oder zu lassen haben? Nein. Wir hätten so gerne, dass Gott uns den Plan für unser Leben vorlegt. Dann wüssten wir welche Entscheidungen wir zu treffen haben. Aber so handelt Gott nicht mit uns. Und damit machen wir es uns oft so schwer. Wir wollen gerne das tun was Gott von uns möchte. Wir möchten Entscheidungen treffen, die Gottes Zustimmung finden und haben beim Treffen von Entscheidungen Angst, dass wir vielleicht falsch entscheiden könnten. Das macht uns zu schaffen und wir drehen uns im Kreis. Versuche nicht herauszufinden, wie genau Dein Leben in den nächsten 20 Jahren aussehen wird. Das wird Gott Dir nämlich nicht zeigen. Was Gott Dir bereits durch Sein Wort gezeigt hat, ist Sein moralischer Wille. Handle danach, lass Dich vom Heiligen Geist leiten und sei Dir gewiss, dass Gott Dir in Deinen Entscheidungen hilft und auch mitgeht, wenn Er auch nicht den Ausgang dieser Entscheidung zeigt. #gott #wille #leben #handeln #leitung #jesuserlebt

  • Am falschen Ort

    „Er (Petrus) aber beteuerte über die Maßen: Wenn ich mit dir sterben müsste, werde ich dich nicht verleugnen. […] Und Petrus folgte ihm von weitem bis hinein in den Hof des Hohenpriesters; und er saß mit bei den Dienern und wärmte sich an dem Feuer. […] Er aber leugnete und sprach: Ich weiß nicht, verstehe auch nicht, was du sagst.“ (Mk.14,31+54+68) Simon Petrus war ein treuer Jünger mit guten Absichten. Er hatte den echten Wunsch bei seinem Herrn zu sein. Ja, er war sogar bereit mit Ihm zu sterben. Doch es kommt anders. Wir sollten auf keinen Fall über Petrus urteilen, denn wir stehen in der Gefahr dasselbe zu tun. Zunächst wollte er für seinen Herrn kämpfen, auch in der schweren Zeit Seiner Gefangennahme und Verurteilung. Doch dann finden wir zwei Dinge, über die es sich lohnt nachzudenken: 1. Petrus vertraut auf sich selbst und seine Fähigkeiten. Das führt leider häufig zu Fehlern und Versagen – auch bei uns. Unser „Fleisch“ (die alte Natur) ist schwach und neigt immer wieder zum Sündigen (vgl. Jer.17,5). Nur wenn wir nahe bei Jesus bleiben und Hilfe von Ihm erbitten, bekommen wir die Kraft, die wir brauchen (Ps.86,16). 2. Petrus folgte „von weitem“ und begibt sich unter die Feinde des Herrn Jesus. Er wärmte sich mit ihnen am Feuer. Hier ist Petrus leider am falschen Ort. Er sitzt zusammen mit den Feinden seines Herrn und wärmt sich. Das kann sehr schnell gefährlich werden. In dieser Umgebung hat der Teufel leichtes Spiel und greift an. Sicher hast Du so etwas auch schon einmal erlebt. Allein unter Ungläubigen Christus zu bekennen ist nicht leicht. Und so verleugnet auch Petrus den Herrn dreimal. Achte darauf mit wem Du deine Zeit verbringst. Doch auch wenn wir einmal versagt haben, dürfen wir wissen, dass wir immer wieder um Vergebung bitten dürfen. Der Herr Jesus wendet sich nicht von Petrus ab. Nach Seiner Auferstehung kommt Er zu Seinem Jünger, um ihm eine große Aufgabe anzuvertrauen (Joh.21,15ff). #selbstvertrauen #versagen #feinde #kraft #vergebung #jesus #nähe #treu #jesuserlebt

  • Fürbitte für Gottes Volk

    „Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt; den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick schweigen. Ihr, die ihr den HERRN erinnert, gönnt euch keine Ruhe und lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem befestigt und bis er es zum Ruhm macht auf der Erde!“ (Jes 62,6-7) Gott wird sich in naher Zukunft über Israel erbarmen. Sein irdisches Volk wird zu Ihm umkehren, Buße tun und den Herrn Jesus als Messias anerkennen. Bevor das geschieht, wird Gott in Seinem Volk Fürbitte bewirken. Es wird solche in Israel geben, die den HERRN unentwegt im Gebet an Seine Verheißungen bezüglich Seines Volkes erinnern werden – bis der HERR in Seiner Gnade antwortet. Die, die für die Wiederherstellung Jerusalems beten, haben etwas von dem traurigen Zustand des Volkes verstanden. Sie demütigen sich. Das lässt Gott niemals unbeantwortet. Auch für uns in der Zeit der Gemeinde gilt: „Seid nüchtern zum Gebet!“ (1.Pet 4,7) Die Christenheit gleicht aus menschlicher Perspektive einem Trümmerfeld. Die Christen sind zerstreut in unzählige Denominationen. Der eine Leib ist kaum noch zu sehen (Eph 4,4). Überall sehen wir Niedergang, die Welt zieht in die Gemeinde ein, Bibelkritik macht sich breit, falsche Propheten stehen auf. Paulus schreibt über die Christenheit in den letzten Tagen vor dem Wiederkommen des Herrn Jesus: „Die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen.“ (2.Tim 3,5) Im Allgemeinen fehlt die echte Kraft des Glaubens, die durch den Heiligen Geist bewirkt wird. Vielmehr passt da noch die Form – ein frommer Anstrich, um die Leblosigkeit zu kaschieren. Wie soll es da noch weitergehen? „Ihr, die ihr den HERRN erinnert, gönnt euch keine Ruhe und lasst ihm keine Ruhe, …“ Bete zu dem Herrn für das Volk Gottes. Lass Dich nicht mitreißen von dem Strudel der Hoffnungslosigkeit und des Versagens. Es gibt Hoffnung, bete zum Herrn um Buße und Belebung und sei bereit Dich selbst verändern zu lassen. Lass Dich von dem Herrn Jesus gebrauchen, um im Volk Gottes zu dienen, „Sei wachsam und stärke das Übrige, das im Begriff steht zu sterben.“ (Off 3,2) #hoffnung #wachsam #gebet #stärke #buße #belebung #jesuserlebt

  • Warum ist Jesus noch nicht wiedergekommen?

    „Der Herr zögert die Verheißung nicht hinaus, wie es einige für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen.“ (2. Petrus 3,9) „Wo ist die Verheißung seiner Ankunft?“ So redeten die Spötter, vor denen Petrus seine Briefempfänger (Gläubige Juden, die geflüchtet waren) warnt. Vielleicht kam diese Frage auch bei den Gläubigen auf. Dem begegnet Petrus in seiner liebevollen Art als Hirte und erklärt, dass der Herr Jesus die Verheißung nicht hinauszögert, dass Er wiederkommen würde. Auch für uns könnte sich die Frage stellen, warum der Herr immer noch nicht wiedergekommen ist, obwohl Er das ja versprochen hat (siehe Offenbarung 22,20). Nun zum einen gibt es noch viele Menschen, die Jesus Christus noch nicht als ihren persönlichen Retter kennen. Und gegenüber diesen Menschen ist der Herr Jesus gnädig, weil Er nicht will, dass sie verloren gehen und die Ewigkeit in der Hölle verbringen müssen. Aber zum anderen liegt eine Verantwortung in dem oben genannten Vers bei uns Gläubigen. Der Herr ist langmütig uns gegenüber. Uns, den Gläubigen. Das macht nachdenklich. Kann es vielleicht sein, dass Jesus Christus von Dir möchte, dass Du die gute Botschaft noch anderen Menschen weitergibst und, dass Er deswegen noch „wartet“, da Er langmütig Dir gegenüber ist? Wir haben den Menschen die beste Botschaft zu bringen. Lasst uns unserer Verantwortung nachkommen und aus Liebe zu unserem Herrn und Heiland andere auf Ihn hinweisen. Tun wir das nicht, so müssen wir darüber einmal Rechenschaft ablegen. Lies mal Hesekiel 3,16-21. Wir können Gottes Plan durch unser Versagen nicht beeinflussen. Trotzdem werden wir aufgefordert die gute Botschaft weiterzusagen. Du kannst heute damit beginnen! „Dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft; schweigen wir aber und warten, bis der Morgen hell wird, so wird uns Schuld treffen.“ (2. Könige 7,9) #gute #botschaft #evangelium #rettung #buße #heute #zögern #jesuserlebt

  • Nur Gott kann retten

    📖“Ein König wird nicht gerettet durch die Größe seines Heeres; ein Held wird nicht befreit durch die Größe der Kraft.” (Psalm 33,16) 📖 Weder König noch Held, weder Präsident noch Kanzler, weder Diktator noch Autokrat können sich durch ihre eigene Kraft retten. Die Menschen unserer Zeit versuchen sich selbst, das Klima, den Frieden und unsere Wirtschaft zu retten. Sie versuchen Frieden zu schaffen durch Aufrüstung und Drohgebärden, aber Gott ist außen vor. Sie schließen Abkommen, Bündnisse und Verträge, doch Gott wird nicht befragt. Die eigenen Kraftanstrengungen, um sich zu retten, betreffen sowohl das ewige Heil der Menschen als auch zeitliche Errettung aus bedrohlichen Situationen. Doch ohne Gott läuft nichts. Ohne Gott ist der Mensch machtlos. Weil wir im Allgemeinen keine Gottesfurcht mehr haben, stürzen wir ins Chaos. Doch dabei steht Gottes Versprechen noch genauso in Stein gemeißelt wie damals: “Rufe mich an am Tag der Bedrängnis: Ich will dich erretten, und du wirst mich verherrlichen!” (Ps 50,15) Und Jesus selbst bringt es auf den Punkt: “Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden.” (Lk 11,10) Wenn die Allgemeinheit schon nicht zu Gott ruft, dann tu Du es für sie: “Und sucht den Frieden der Stadt, wohin ich euch weggeführt habe, und betet für sie zu dem HERRN; denn in ihrem Frieden werdet ihr Frieden haben.” (Jer 29,7) #beten #mitgott #ohnegott #präsident #kanzler #diktator #könig #frieden #krieg #wirtschaft #klima #rettung #jesuserlebt

  • Raum für den Herrn

    „[…] Wo ist mein Gastzimmer, wo ich mit meinen Jüngern das Passah essen kann? Und dieser wird euch ein großes Obergemach zeigen, mit Polstern belegt und fertig; und dort bereitet es für uns.“ (Mk.14,15) In den letzten Tagen vor der Kreuzigung war der Herr Jesus bei Seinen Jüngern. Sie hatten keine Ahnung, welche Ereignisse ihnen kurz bevorstanden. Aber sie wussten, dass bald das Passah gefeiert werden würde. Als sie den Herrn fragten, wo sie es vorbereiten sollten, bekamen sie den Auftrag nach einem Mann Ausschau zu halten, der einen Krug Wasser trug. Das war schon etwas Besonderes, da zu jener Zeit normalerweise die Frauen das Wasser schöpften (vgl. Joh.14,7). Diesem Mann sollten sie folgen und den Hausherrn fragen, wo das Gastzimmer war, welches für den Sohn Gottes bereits fertig vorbereitet war. Dort wollte der Herr Jesus das Passah mit den Jüngern feiern und das Abendmahl einsetzen. Wir können hier sehr deutlich erkennen, dass der Herr Jesus gleichzeitig Gott und Mensch war. Er wusste genau, wie alles ablaufen würde und wonach sie suchen mussten. Dem Schöpfer gehört alles und Er kann darüber verfügen, wenn Er es benötigt. Es war Sein Gastzimmer. Auf der anderen Seite sehen wir einen Jünger, der bereit ist den Herrn zu empfangen, wann immer Er kommen würde. Das Gastzimmer in seinem Haus war „mit Polstern belegt und fertig“. Wir wissen nicht, wie lange das schon der Fall war, aber alles war vorbereitet. Haben wir auch „Raum für den Herrn“ in unserem Leben? Das kann wie hier ganz praktisch sein. Vielleicht schickt der Herr einmal jemanden vorbei, der eine Unterkunft sucht, weil er gerade in Not ist. Vielleicht ist es aber auch „Raum“ im Sinne von Zeit für ein Gespräch, Unterstützung bei der Arbeit oder finanzielle Hilfe. Wenn der Herr uns diese Aufgaben zeigt, sollten wir darauf vorbereitet sein. Ist der Raum bei Dir schon fertig oder musst Du erst noch räumen? #raum #fertig #ready #gast #passah #vorbereitet #jesuserlebt

  • Verlass Dich auf den HERRN

    “Siehe, das Auge des HERRN ist gerichtet auf die, die ihn fürchten, auf die, die auf seine Güte harren, […]” (Psalm 33,18) Worauf vertraust Du und was gibt Dir Halt? Anstatt auf menschliche Stützen zu vertrauen, ermutigt uns Gottes Wort auf den Herrn zu vertrauen. Gott blickt vom Himmel insbesondere auf die, die Ihn fürchten und darauf vertrauen, dass Er es gut mit ihnen meint. Er kümmert sich fürsorglich um Dich und mich. Er sieht Dich und weiß ganz genau, was gut für Dich ist. Gott sieht, wenn Du in Not bist und nicht mehr aus noch ein weißt (Ps 34,16). Er hört Dein Beten und Flehen, wenn die Schwierigkeiten Dich ersticken (1.Pet 3,12). Wirklich kein einziger Schritt Deines Lebens entgeht Deinem Gott (Hi 34,12). Es lohnt sich, wenn Du Dich auf Gott verlässt. Menschen können enttäuschen, Gott nicht. #vertrauen #halt #gott #psalm #trustingod #jesuserlebt

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