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  • Mit vollen Händen

    „Und er nehme eine Pfanne voll Feuerkohlen vom Altar, vor dem HERRN, und seine beiden Hände voll wohlriechenden, klein gestoßenen Räucherwerks, und bringe es innerhalb des Vorhangs.“ (3.Mo.16,12) Das Räucherwerk der Priester sollte nach der Größe der Hände abgemessen werden. Ob sie nun klein oder groß waren, sie mussten voll sein. Dieses Vorbild spricht sehr schön von der Bewunderung der Person des Herrn Jesus, die wir vor den Vater bringen dürfen. Beschäftigen wir uns mithilfe des Heiligen Geistes und Gottes Wort mit dem Sohn, dem Herrn Jesus. Das ist unser Räucherwerk. Was wir dort über Ihn gefunden haben, dürfen wir besonders beim Brotbrechen, wenn wir an Sein Werk am Kreuz denken, vor Gott bringen. Das ist Anbetung. (Aus Choice Gleanings) #anbetung #worship #vater #sohn #kreuz #brotbrechen #jesus #jesuserlebt #hände #wertschätzung

  • Dienst stärkt wankende Knie

    „Stärkt die schlaffen Hände und macht fest die wankenden Knie!“ (Jesaja 35,3) Trägheit kann einen Menschen an Händen und Füßen lähmen. Die Arme werden stärker, je mehr man sie gebraucht. Der Schmied hat eine kräftige Faust, weil er immer den Hammer benutzt. Wer Berge ersteigt oder jeden Tag einige Meilen marschiert, bekommt kräftige Beine. Diejenigen aber, die still zu Hause sitzen und wenig gehen, werden schon müde, wenn sie nur einen kleinen Gang zu machen haben. Der Gebrauch unserer Glieder macht uns stark, die Trägheit dagegen schwächt uns. Viele unter euch würden stärker sein, wenn sie mehr arbeiten würden. Welch eine faule Gesellschaft ist doch die christliche Gemeinde! Generell betrachtet gibt es mehr faule Subjekte in der Gemeinde Jesu Christi als in irgendeiner anderen menschlichen Gemeinschaft. Es gibt einige, die mit Eifer Gott dienen; aber wie viele von euch sind damit zufrieden, auf ihren Plätzen zu sitzen und Predigten anzuhören, ohne selbst irgendetwas für die Sache des Herrn zu tun. Viele unter euch haben in ihrem ganzen Leben noch nicht eine einzige Seele für Christus gewonnen. Das Heil armer Seelen geht euch nicht zu Herzen; ihr wendet euch nie an Gott mit ernstem Gebet für eure Nachbarn, die noch auf dem breiten Weg gehen. Hin und wieder, wenn ihr einem Betrunkenen begegnet, sagt ihr: „Oh, wie schrecklich!“ Aber damit ist euer Interesse erschöpft. Was tut ihr eigentlich? Wir müssen wärmere Herzen bekommen und ein tätigeres Leben führen, oder die Kirche Christi wird vor Trägheit sterben. Sind eure Knie schwach, so dient Gott mit ihnen, so gut ihr könnt. Hängen eure Hände schlaff herab, so arbeitet mit diesen Händen und bittet Gott, sie zu stärken, bis ihr kräftigere Hände bekommt. Besuche die Kranken, hilf den Armen, lehre die Unwissenden, tröste die Betrübten; du wirst feststellen, dass auf diesem Weg deine Hände stark werden und deine Knie nicht mehr schlottern. #dienst #knie #stark #schwach #service #jesus #jesuserlebt

  • Männer liebt eure Frauen

    Heute soll es einmal um die Männer gehen – um Männer, die verheiratet sind oder den Wunsch haben zu heiraten. Wir werden in der Bibel mehrfach aufgefordert unsere Frauen zu lieben, aber in Epheser 5 erfolgt dieser Apell gleich 3-mal (V.25.28.33). Wir haben also offensichtlich ein Problem damit, unsere Frauen so zu lieben, wie Gott es sich vorstellt. “Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat,” (Epheser 5,25) Das Wort, was in dem obigen Vers für “lieben” gebraucht wird, ist agape. Agape-Liebe ist eine selbstlose Liebe, die nicht den eigenen Vorteil sucht, sondern bereit ist zu geben oder zu verzichten. Es ist keine romantische oder sexuelle Liebe. Agape-Liebe zeigt sich nicht in Gefühlsduselei, sondern gibt sich für die eigene Frau und ihre Interessen hin. Es ist die Art von Liebe, die der Herr Jesus gegenüber der Gemeinde zeigt. Er hat die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben. Vielleicht kennst Du das Gleichnis vom Kaufmann (Mt 13), der alles, was er besaß verkaufte, um eine schöne Perle zu besitzen? Christus hat nicht nur alles verkauft und auf Seine Rechte als König und Messias verzichtet, als Er Mensch wurde. Nein, Christus ist für die Gemeinde in den Tod gegangen. Noch mehr, Er hat Sich selbst gegeben. Mehr konnte Er nicht geben. Diese Liebe ist der Maßstab für unsere Liebe zu den Ehefrauen. Also, mach Dir keine Sorge, dass Du Deine Frau zu viel liebst … Mal ehrlich, wie es ist es um unsere Liebe bestellt? Liebst Du voller Hingabe? Liebst Du immer selbstlos und ohne an Deinen eigenen Vorteil zu denken? Ich nicht. Die Liebe des Herrn Jesus zu Seiner Gemeinde zeigt sich in dreifacher Weise: In der Vergangenheit hat Er die Gemeinde geliebt und Sich selbst für sie hingegeben. Seine Liebe zeigt sich in der Erlösung (V.25). Heute liebt Er die Gemeinde immer noch. Seine Liebe zeigt sich darin, dass Er die Gemeinde heiligt (V.26). Und auch für die Zukunft ist uns Seine Liebe sicher, denn Er wird die Gemeinde verherrlichen (V.27). Als Männer sind wir berufen, unsere Frauen auf diese Weise zu lieben – jeden Tag aufs Neue.

  • Die Schöpfungsordnung Gottes

    “Die gesellschaftlichen Rollen von Mann und Frau” ist eines der Themen, was immer wieder diskutiert wird und sogar unter Christen viel “Sprengkraft” bietet. Um es vorwegzunehmen: Wenn wir in unserem gesellschaftlichen Leben Gottes Plan für Mann und Frau als Grundlage akzeptieren würden, ginge es uns besser. “Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, das Haupt des Christus aber Gott.” (1.Kor 11,3) Gott zeigt uns in dem obigen Vers Seine Schöpfungsordnung. Diese Ordnung galt nicht nur für die Korinther in der damaligen Zeit, sondern sie ist völlig zeitlos und gilt seit der Erschaffung von Adam und Eva im Garten Eden. Gottes Ordnung ist nicht antiquiert oder kulturell gebunden, sondern kulturübergreifend und hochaktuell. Gottes Ordnung beschreibt ein Konzept von Autorität und Unterordnung unter diese Autorität. Die beschriebene Ordnung gilt nicht nur für die Gemeinde Gottes, sondern letztlich für alle Menschen. Es geht um eine Rangordnung, die aber keineswegs eine Wertigkeit beschreibt, sondern unterschiedliche Verantwortungsbereiche betont. Christus als Mensch ist das Haupt jedes Mannes. Jeder Mann sollte von Christus als seinem Haupt im Himmel abhängig sein und Ihn um Führung und Leitung in den täglichen Fragen bitten. Als Männer sind wir Christus gegenüber verantwortlich, wie wir uns im Beruf, der Familie und Ehe, etc. verhalten sollen. Das Haupt der Frau ist der Mann. Der Mann ist kein Despot oder Herrscher, sondern sollte in Liebe führen. Die Frau ist nicht weniger Wert als der Mann, sondern ihm zur Seite gestellt. Als Folge dessen wird sich die Frau dem Mann unterordnen und führen lassen. Sie herrscht nicht über den Mann, wird aber auch immer wieder fragen, was Gottes Wille ist. Gott fordert natürlich auch keinen blinden Gehorsam. Als letztes wird betont, dass das Haupt des Christus Gott selbst ist. Als der Herr Jesus hier auf der Erde lebte, hat Er sich in allem Gott untergeordnet und nach Seinem Willen gefragt. Nichts hat Er ohne Seinen Gott und Vater im Himmel getan. Darin ist Er uns Männern und Frauen ein großes Vorbild! #mann #frau #gott #plan #ordnung #jesuserlebt

  • Ein ständiger Kampf

    ⚡️„Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt.“ (Gal.5,17) In dem Moment, wo Du dich bekehrst, bekommst Du neues, ewiges Leben von Gott. Im Römerbrief lesen wir davon, dass unser alter Mensch (das Fleisch) mit gekreuzigt worden ist (Rö.6,6). Damit ist gemeint, dass der alte Mensch (die sündige Natur) keine Gewalt mehr über uns und unser Leben hat. Mit der Bekehrung empfangen wir auch den Heiligen Geist, der nicht dem Fleisch, sondern Gott dienen möchte (Rö.5,5). Aber Vorsicht! Der Vers in Römer 6 lehrt nicht, dass das Fleisch nicht mehr da ist. Gott hat die alte Natur nicht weggenommen. Solange wir hier auf der Erde sind, ist sie noch da und das spüren wir jeden Tag. Im Leben eines Christen gibt es einen andauernden Kampf zwischen dem Fleisch auf der einen Seite und dem Geist auf der anderen Seite. „So auch ihr, haltet dafür, dass ihr der Sünde tot seid, Gott aber lebend in Christus Jesus.“ (Rö.6,11) Im Galaterbrief lesen wir ganz deutlich von diesem Kampf. Die alte Natur (Fleisch) und das neue Leben (Geist) sind einander entgegengesetzt, es sind Feinde. Vielleicht hast Du dir auch schon einmal die Frage gestellt, wie man es schafft, dem Herrn mehr nachzufolgen und uns der Sünde für tot zu halten. Paulus schreibt an die Galater: „Wandelt im Geist, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen.“ (Gal.5,16) Was so einfach klingt, ist im täglichen Leben alles anderes als leicht. Dazu eine kurze Erklärung, die uns zeigt, was gemeint ist: „Das Problem des christlichen Lebens beruht auf der Tatsache, dass der Christ, solange er in dieser Welt lebt, sozusagen aus zwei Bäumen besteht – aus dem alten Baum des Fleisches, und dem neuen Baum der göttlichen Natur, die durch die Wiedergeburt eingepfropft wurde. Das Problem besteht nun darin, wie der alte Baum unfruchtbar bleibt und der neue dagegen Früchte bringt. Das Problem wird durch einen Wandel im Geist gelöst.“ (C.I. Scofield) Versorgen und pflegen wir unseren alten Baum oder kümmern wir uns mehr um den neuen? #geist #fleisch #fight #kampf #alt #neu #jesuserlebt

  • Willst Du hoch hinaus?

    „Sie sagt zu ihm: Sprich, dass diese meine zwei Söhne einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen sollen in deinem Reich.“ (Mt.20,21) Im Matthäusevangelium lesen wir, wie die Mutter der Jünger Jakobus und Johannes zu dem Herrn Jesus kommt und eine Bitte vorbringt. Sie möchte, dass ihre Söhne einmal mit dem Herrn regieren und einen Platz an Seiner Seite bekommen. Der Herr Jesus kann diese Bitte nicht erhören. Er kennt die Herzen der Menschen ganz genau. Auch wenn die Mutter vielleicht um das Wohl ihrer Söhne besorgt war, sollten wir nicht nach einer hohen oder angesehenen Stellung streben. Wir merken sehr schnell, dass es dabei fast unweigerlich zu Streit und Problemen kommt. Direkt im Anschluss lesen wir, was Jesus zu Seinen Jüngern sagt: „Und als die Zehn es hörten, wurden sie unwillig über die zwei Brüder.[…] Als Jesus sie aber herzugerufen hatte, sprach er: Unter euch soll es nicht so sein; sondern wer irgend unter euch groß werden will, soll euer Diener sein;“ (Mt.20,24+26) Gottes Wort ist bis heute absolut aktuell und warnt die Menschen vor den Folgen. Eine besondere Gefahr ist neben Macht und Einfluss auch finanzieller Reichtum: „Die aber, die reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstrick und in viele unvernünftige und schädliche Begierden, die die Menschen versenken in Verderben und Untergang.“ (1.Tim.6,9) Es gibt leider genügend Beispiele von Stars, die sich trotz Erfolg, Ehre und Reichtum selbst das Leben genommen haben. Natürlich ist es möglich, dass der Herr einzelne Gläubige im Beruf in hohe oder verantwortungsvolle Positionen stellt. Auch diese Aufgaben darf ein Christ treu ausführen „als dem Herrn“ (Kol.3,23). Und doch warnt die Bibel uns nach diesen Dingen zu streben und zeigt uns als Vorbild den Herrn Jesus selbst, der sich als Gottes Sohn „zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm“ (Phil.2,7). Was strebst Du in Deinem Leben an? „Und du trachtest nach großen Dingen für dich? Trachte nicht danach!“ (Jer.45,5a) #hochhinaus #erfolg #karriere #ehre #reichtum #star #diener #jesuserlebt

  • Die Bedeutung der Auferstehung

    Wenn es keine körperliche Auferstehung der Toten gäbe, wäre Christus auch nicht von Gott auferweckt worden. Er wäre noch im Grab. Unser Glaube wäre sinnlos. Jede Hoffnung wäre zerstört. Denn wenn es keine körperliche Auferstehung gibt, werden auch wir nicht auferstehen. Die Brüder und Schwestern, die an Jesus Christus geglaubt haben und schon entschlafen sind, würden auch nicht mehr auferstehen. Wenn Christus nicht auferstanden ist, dann gibt es auch keine Vergebung der Sünden. Denn wenn Jesus nicht auferstanden ist, hat Gott Sein Werk am Kreuz auch nicht als vollgültig zur Vergebung von Sünden angenommen. Unserem Glauben, unserer Hoffnung und unserer Gewissheit der Vergebung wäre plötzlich jedes Fundament entzogen. “Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig; ihr seid noch in euren Sünden.” (1.Kor 15,17) In der Gemeinde in Korinth gab es Einzelne, die genau das behaupteten: Es gibt keine leibliche Auferstehung der Toten. Die Folgen davon, haben wir schon gesehen. Wir betonen es noch einmal: Es geht um die körperliche Auferstehung der Toten und um die körperliche Auferstehung des Herrn Jesus Christus. Es geht nicht um eine geistige Auferstehung Jesu, in dem der Einfluss Seiner Person und Seiner Lehren uns bis heute erhalten geblieben wäre. Niemals. Jesus ist tatsächlich körperlich auferstanden und Seinen Jünger erschienen. Leibhaftig ist Er sogar mehr als “fünfhundert Brüdern” auf einmal erschienen (1.Kor 15,5.6). In Seinem Auferstehungsleib trat Er am Auferstehungssonntag in die Mitte Seiner Jünger (Joh 20). Was der Wissenschaft unmöglich scheint, ist für unseren großen Gott eine Kleinigkeit. Wo der Tod eingetreten ist, ist für den Menschen jeder Einfluss zu Ende. Doch für Gott ist es überhaupt kein Problem, Leben aus dem Tod hervorzubringen. Jesus ist wirklich auferstanden, daran halten wir fest! Und weil Er lebt, werden auch wir leben und einmal auferstehen. Weil das Grab leer ist, ist unser Glaube inhaltsvoll und unsere Sünden vergeben. “Was sucht ihr den Lebendigen unter den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden.” (Lk 24,5.6) #auferstehung #bedeutung #jesuslebt #glaube #leben #zerstörung #tod #jesus #jesuserlebt

  • Jesus ist auferstanden! (Ostersonntag)

    Jesus Christus lebt! Drei Tage war der Herr Jesus im Grab, aber jetzt kann der Tod Ihn nicht mehr länger festhalten. Als Maria Magdalene sich am Sonntagmorgen in der Dunkelheit auf den Weg zum Grab Jesu macht, ist der Herr Jesus schon auferstanden. Der Stein ist weggerollt. Aber nicht, um Jesus, den Sieger über den Tod, herauszulassen, sondern, um Maria und den anderen Jünger einen Blick in das leere Grab zu ermöglichen. Ein Engel, der im Grab sitzt, bezeugt es Maria und den anderen Frauen: „Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“ (Markus 16,6) Jesus hatte angekündigt, dass Er nach drei Tagen auferstehen würden und genauso ist es auch geschehen. Weil Maria den Herrn besonders liebte, zeigte sich Jesus ihr auch zuerst. Wie steht es um unsere Liebe zum Herrn Jesus? Nachdem Jesus den Frauen erschienen war, hatte Petrus eine Begegnung mit Seinem Meister. Es war das erste Mal, nachdem er Ihn im Hof des Hohenpriesters verleugnet hatte. Was der Herr Petrus wohl bei dieser Begegnung gesagt hat? Jedenfalls konnte Petrus Sein Versagen mit dem Herrn wieder in Ordnung bringen. Kennst Du auch solche persönlichen Begegnungen mit Jesus? Später an diesem ersten Tag der Woche, hatten die beiden „Emmausjünger“ eine Begegnung mit dem Herrn, als Er sich zu Ihnen gesellte und Ihre enttäuschten Herzen wieder aufrichtete. Sie verstanden die Welt nicht mehr, aber am Abend desselben Tages, hatten ihre Herzen wieder Feuer gefangen und neuer Mut machte sich bei ihnen breit. Sie machten sich auf und gingen zurück nach Jerusalem. „Der da heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und ihre Wunden verbindet;“ (Psalm 147,3) Als es Abend geworden war und die Jünger sich „aus Furcht vor den Juden“ eingeschlossen hatten, trat Jesus in die Mitte der Jünger, um ihnen Seinen Frieden zuzusprechen. „Friede euch!“ – „Schalom alechem!“, war der Wunsch des Herrn für Seine Jünger. Hier war Thomas nicht, aber auch er durfte den Herrn eine Woche später persönlich erleben. Hast Du schon Frieden mit Gott? Weißt Du um die Vergebung Deiner Sünden? Jesus starb für Dich, damit Du leben kannst. #ostern #sonntag #auferstehung #jesus #jesuserlebt #evangelium #shalom #friede

  • Alles aus und vorbei? (Karsamstag)

    📙„Und man hat sein Grab bei Gottlosen bestimmt; aber bei einem Reichen ist er gewesen in seinem Tod,“ (Jes.53,9) Über den Tag nach der Kreuzigung des Herrn finden wir in den Evangelien nicht sehr viel. Heute kennen wir den Tag als „Karsamstag“. Dieser Name leitet sich vom althochdeutschen „kara“ ab für Klage, Kummer oder Trauer. In Gottes Wort lesen wir, dass der Tag der Kreuzigung „Rüsttag des Sabbats“ war. Das ist der Tag vor dem Sabbat. Am Sabbat ist es den gesetzestreuen Juden verboten zu arbeiten. Es wurde sehr genau darauf geachtet, dass der Leib Jesu am Sabbat nicht mehr am Kreuz hing. Er wurde noch am selben Abend in eine Gruft gelegt (Joh.19,31). 📙„Und als er ihn abgenommen hatte, wickelte er ihn in feines Leinentuch und legte ihn in eine in Felsen gehauene Gruft, wo noch nie jemand gelegen hatte.“ (Lk.23,53) Joseph von Arimathia kam zu Pilatus und bat darum, den Leib Jesu abzunehmen und in eine neue Gruft legen zu dürfen. Pilatus erlaubte es. In Mk.15,43 sehen wir, dass Joseph ein „angesehener Ratsherr“ war, ein wohlhabender Mann. Durch diese mutige Tat erfüllte sich Vers 9 aus Jesaja 53, der bereits hunderte Jahre zuvor aufgeschrieben worden war. Gott wacht über Sein Wort! Nun lag Jesus Christus in dieser Gruft. Im Epheserbrief lesen wir wie Paulus schreibt, dass der Herr Jesus in Seinem Tod „hinabgestiegen ist in die unteren Teile der Erde“ (Eph.4,9). Niemand kann beschreiben, was Er dabei empfunden hat. Matthäus zeigt uns noch ein interessantes Detail: Am Sabbat kommen ausgerechnet die Hohenpriester und Pharisäer zu Pilatus und bitten um eine Wache für die Gruft. Diejenigen, die die Einhaltung des Gesetzes besonders strikt forderten, waren auch diejenigen, die es brachen. Sie hatten Angst, die Jünger würden ihren Herrn aus der Gruft stehlen und danach die Auferstehung Jesu verkünden. Also sicherten sie das Grab so gut sie konnten (Mt.27,65). Sollten diese menschlichen Maßnahmen den Sohn Gottes daran hindern Sein Wort zu erfüllen? #karsamstag #jesus #kreuz #karfreitag #ostern #jesuserlebt #auferstehung

  • Was geschah am Tag der Kreuzigung (Karfreitag)?

    “Es ist vollbracht!” (Joh. 19,30) An Karfreitag erinnern sich Christen besonders an die tiefen Leiden und die Kreuzigung Jesu. Doch was geschah an diesem Tag? Nachdem Jesus in Gethsemane vom Gebet aufgestanden war, kam Sein Verräter Judas mit ca. 600 Soldaten und Dienern der Hohenpriester und Pharisäer, um Ihn gefangen zu nehmen. Jesus lässt sich freiwillig binden und abführen. Er wehrt sich nicht. Dann folgt für den Herrn eine Tortur an Verhören und Verhandlungen vor den Gerichtsbarkeiten der Juden und Römer. Von dem Verhör bei Annas, wird Er zu Kajaphas, dem amtierenden Hohenpriester, gebracht. All das geschieht bei Nacht in Privathäusern, weil ein offizielles Verfahren erst bei Tag erlaubt war. Jesus muss miterleben, wie Petrus Ihn dreimal verleugnet und schließlich unter schwören und fluchen leugnet Jesus überhaupt zu kennen. Kein Wort des Tadels und der Enttäuschung von unserem Herrn. Er schaut Petrus nur voller Liebe an, sodass dieser in Tränen ausbricht. Als der Morgen anbricht, erlebt Jesus die Verhöre vor dem Sanhedrin, vor Pilatus und Herodes, um letztlich von Pontius Pilatus zum Tode verurteilt zu werden. Man tauscht Jesus gegen einen Mörder und Verbrecher ein und fordert das Kreuz für den, dessen Unschuld mehrfach durch Pilatus bezeugt worden war. Immer wieder wird Jesus geschlagen, bespuckt, gegeißelt und falsch beschuldigt, doch alles erträgt Er, ohne auch nur einmal zu klagen. “Sich selbst das Kreuz tragend” geht Jesus dann zur Stadt hinaus. Er wird auf Golgatha gekreuzigt, um dort selbst Sein Leben zu lassen. Der beißende Spott der Menschen, die um das Kreuz herumstehen, nimmt einfach kein Ende. Jesus erträgt alles geduldig wie ein Lamm (Jes 53,7). “Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun”, hat er für die übrig, die Ihn ans Kreuz gebracht haben. Gibt es überhaupt größere Liebe? Nach 3 Stunden unsagbarer Leiden durch die Menschen, wird es mittags um 12 Uhr finstere Nacht. Jetzt erfährt Jesus das Gericht eines heiligen Gottes für Deine und meine Sünden. Er wird von Gott verlassen, gestraft und “zerschlagen”, damit wir Vergebung erfahren können! Tetelestai! - Es ist vollbracht! - Jesus hat alles bezahlt!

  • Was geschah am Tag vor der Kreuzigung?

    „Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird; dies tut zu meinem Gedächtnis! Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.“ (Lk.22,19-20) Was geschah eigentlich am Tag vor der Kreuzigung? Dieser Tag ist uns heute als „Gründonnerstag“ bekannt, obwohl nicht abschließend geklärt ist, woher dieser Name kommt. Das Johannes-Evangelium berichtet uns von der Fußwaschung des Herrn Jesus an Seinen Jüngern. Hier gibt Er den Jüngern ein Beispiel für den Dienst aneinander in der Zeit, wo Er nicht mehr bei ihnen sein wird (Joh.13,1-17). Später an diesem Tag finden sich der Herr und Seine Jünger in einem Obergemach ein, wo sie das Passah essen. Es war das letzte Passah vor dem Tod des Herrn. Aus dem Evangelium nach Lukas erkennen wir, dass dieses Passah etwas ganz Besonderes war: „Und er sprach zu ihnen: Mit Sehnsucht habe ich mich gesehnt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide.“ (Lk.22,15) Bei diesem Passah führt der Herr nun das Abendmahl ein und gibt Seinen Jüngern eine Anweisung, der wir bis heute folgen dürfen. Jedes Mal, wenn wir das Brot brechen, denken wir an Ihn. An Seinen Leib, der für unsere Sünden und Schuld dort am Kreuz hing. Der Kelch erinnert uns an Sein Blut, das für uns geflossen ist, um Sühnung zu erwirken (Rö.3,25). Danach geht der Herr weiter in den Garten Gethsemane, wo Er im Gebet mit Seinem Gott und Vater ist. Die Jünger sollten mit Ihm wachen, doch sie schlafen alle ein. Und Judas würde Ihn verraten. „Und als er in ringendem Kampf war, betete er heftiger. Und sein Schweiß wurde wie große Blutstropfen, die auf die Erde herabfielen.“ (Lk.22,44) Wir können uns diesen Kampf nicht vorstellen. Jesus Christus war vollkommen Gott und Mensch. Als Gott wusste Er alles, was Ihm bevorstand, doch als Mensch empfand Er Angst vor dem Tod am Kreuz. Aber Er war entschlossen den Willen Seines Gottes und Vaters zu tun: „Vater, wenn du willst, so nimm diesen Kelch von mir weg – doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe!“ (Lk.22,42) #ostern #gründonnerstag #passah #abendmahl #gethsemane #jesuserlebt

  • Was ist Dir Jesus wert?

    “Dann ging einer der Zwölf, der Judas Iskariot hieß, zu den Hohenpriestern und sprach: Was wollt ihr mir geben, und ich werde ihn euch überliefern? Sie aber setzten ihm dreißig Silberstücke fest. Und von da an suchte er eine Gelegenheit, ihn zu überliefern.” (Mt 26,14-16) Wusstest Du eigentlich, dass der Verrat Jesu durch Judas für 30 Silberstücke im Alten Testament vorhergesagt wurde? Im Propheten Sacharja wird der Verrat mit prophetischen Worten beschrieben: “Da sprach der HERR zu mir: Wirf ihn dem Töpfer hin, den herrlichen Preis, dessen ich von ihnen wert geachtet bin! Und ich nahm die dreißig Sekel Silber und warf sie in das Haus des HERRN, dem Töpfer hin.” (Sach 11,13) Die Sprache, die Gott hier benutzt, ist göttlicher Sarkasmus – es ist eine Form der Ironie. Der “herrliche Preis”, den die Hohenpriester bereit waren für Jesus zu zahlen, war der Preis für einen Sklaven, der bei der Arbeit zu Tode gekommen war. (2.Mo 21,32) So viel war Judas der Herr Jesus wert. Judas war über 3 Jahre mit Jesus unterwegs gewesen. Er hatte Ihn von morgens bis abends erlebt – er hatte Seine Liebe, Geduld und Fürsorge erfahren. Judas hatte die Wunder gesehen, hatte aber auch erlebt, wie Jesus immer wieder Gemeinschaft mit Seinem Gott und Vater im Himmel gesucht hatte. Doch Judas hatte ein Problem. Er liebte das Geld mehr als Jesus. Er verwaltete die Kasse der Jünger und wenn er irgendwie an Geld kommen konnte, war ihm offensichtlich jedes Mittel recht. Wenige Stunden vorher hatte er schon seinen Unmut darüber geäußert, dass Maria von Bethanien ein Salböl im Wert des Jahreslohnes eines Arbeiters einfach zerbrach, um Jesus damit zu salben. Aber jetzt wurde wirklich deutlich, was in seinem Herzen war. Für 30 Silberstücke (ca. 10.00 Euro) wurde er sich mit den Hohenpriestern handelseinig und war bereit seinen Meister den Feinden Jesu auszuliefern. Was ist Dir der Herr Jesus wert? #verrat #geld #judas #wertvoll #herz #jesuserlebt

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