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- Warten ist besser
„Israel hat gesündigt, und auch haben sie meinen Bund übertreten, den ich ihnen geboten habe; und auch haben sie von dem Verbannten genommen…“ (Jos.7,11a) Als das Volk Israel durch den Jordan in das verheißene Land gezogen war, stand die Eroberung des Landes vor ihnen. Die ersten Städte, die es einzunehmen galt, waren Jericho und Ai. Die Eroberung von Jericho ist vielen bekannt. Das Volk sollte jeden Tag einmal um die Stadt ziehen, nur am siebten Tag sollten sie es siebenmal tun. Gott belohnte ihren Glauben (Heb.11,30): Die Mauern Jerichos brachen zusammen und das Volk konnte die Stadt einnehmen. Alle Menschen und Tiere, die in Jericho lebten, wurden bei diesem Angriff getötet. Doch der Herr hatte Befehl gegeben, dass die Wertgegenstände, die Schätze Jerichos, Ihm gehören sollten: „Und alles Silber und Gold, samt den kupfernen und eisernen Geräten, soll dem HERRN heilig sein: In den Schatz des HERRN soll es kommen.“ (Jos.6,19) Leider war da einer, Achan, der diesem Gebot Gottes nicht gehorchte und sich bediente. Beim Angriff auf die Stadt Ai erlitt das Volk eine Niederlage. Sofort war klar, dass Sünde die Ursache war. Unser Eingangsvers macht deutlich, dass das ganze Volk durch den Ungehorsam Achans in Mitleidenschaft gezogen wurde. Gott selbst identifiziert ihn als Täter und Achan muss für seine Sünde sterben. Wir dürfen wissen, dass der Herr Jesus für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist und wir nicht für unsere Taten bezahlen müssen! Nachdem die Sünde gerichtet ist, gelingt der erneute Angriff auf Ai und die Stadt wird eingenommen. Jetzt lesen wir ein interessantes Detail: „Nur das Vieh und die Beute jener Stadt plünderte Israel für sich, nach dem Wort des HERRN, das er Josua geboten hatte.“ (Jos.8,27) Jetzt durfte das Volk für sich plündern! Sie durften die Beute von Ai behalten. Das hatte der Herr sogar geboten. Wie tragisch, dass Achan nicht warten konnte! Der Herr meint es gut mit Dir und mir und will uns reichlich geben – aber zu Seiner Zeit. Achan hätte so viel bekommen können, ohne sein Leben zu verlieren, wenn er auf den Herrn gewartet hätte! #warten #geduld #jericho #ai #josua #sünde #jesuserlebt
- Bist Du niedergeschlagen?
„Und sie blieben niedergeschlagen stehen.“ (Lukas 24,17) Vielleicht bist Du im Moment traurig und niedergeschlagen. Vielleicht auch wütend und aggressiv. Du bist in innerer Rebellion gegen Politiker, Arbeitgeber, Nachbarn, Familienangehörige, Glaubensgeschwister, usw. Das macht Dich einfach nur unglücklich. Du würdest so gerne mal wieder „frei“ sein, ohne dass Dir irgendjemand ständig dazwischenkommt. Du hast vielleicht in den letzten Wochen etwas angefangen und weißt nicht, ob Du es fortsetzen sollst. Viele Fragen, viel Unklarheit, alles erscheint irgendwie grau und Du fühlst Dich von Tag zu Tag leerer. In was setzt Du deine Hoffnung? Setze Deine Hoffnung auf den Herrn Jesus, auf Ihn allein. Nur Er kann Dir wirklichen Halt in Deinem Leben geben. Die „Emmaus-Jünger“ in Lukas 24 waren auch niedergeschlagen. Sie hatten sich das alles ganz anders vorgestellt. Jesus war gestorben und somit war auch ihre Hoffnung begraben. Sie hofften, dass Er der sei, der Israel erlösen solle, aber das war nicht eingetreten (vgl. Lukas 24,21). Sie waren enttäuscht und niedergeschlagen. Ein Mann gesellte sich zu ihnen. Sie wussten nicht, dass es Jesus war. Aber der Herr wusste wie es um die beiden Jünger stand. Er ging mit ihnen, Er zeigte Interesse für sie und später öffnete Er ihnen die Schriften und erklärte ihnen alles aus dem Alten Testament, was Ihn Selbst betraf. Diese Begebenheit macht auch in unseren Tagen Mut. Dein Herr Jesus geht mit, Er interessiert sich für Dich. Und wenn Du meinst, alles würde den Bach runter gehen, Jesus Christus ist bei Dir und wird Dich auch durch die nächste Zeit hindurch bringen. Zudem möchte Er auch Dir gerne etwas aus Seinem Wort zeigen. Nutzt Du Deine Zeit um in der Bibel zu lesen? Hier kannst Du erkennen was der Wille Gottes für Dein Leben, besonders jetzt in dieser Zeit ist. Er allein will Dein Leben füllen. “Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in Schwachheit vollbracht.” (2. Korinther 12,9) #traurig #verzweifelt #mut #jesus #hoffnung #jesuserlebt
- Gott redet zu Dir
„Ich Johannes … war auf der Insel, genannt Patmos … und ich hörte hinter mir eine laute Stimme wie die einer Posaune.“ (Offenbarung 1,9+10) Johannes wurde von einem der römischen Kaiser (wahrscheinlich Domitian) auf die Insel Patmos verbannt. Nicht, weil er etwas verbrochen hatte, sondern „um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen“ (Vers 9). Patmos ist eine Insel im Ägäischen Meer, die von vielen Felsen gekennzeichnet ist. Die Landschaft ist rau und trostlos. Vielleicht kannst Du Dich in die Lage von Johannes genau hineinversetzen. Du spürst Einsamkeit und um Dich herum ist alles trostlos und grau. Du bist unverschuldet in eine Situation gekommen aus der Du nicht weißt herauszukommen. Du hast vielleicht Enttäuschungen erlebt und bist von Freunden im Stich gelassen worden. Wir lesen, dass Gott sich Johannes in dieser Situation gezeigt hat. Genau dort, auf der trostlosen Insel. Auf Patmos hat Johannes die Offenbarung, das letzte Buch der Bibel, geschrieben. „… und sein Angesicht war, wie die Sonne leuchtet in ihrer Kraft. Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot“ (Offenbarung 1,16+17). Johannes bekam jetzt eine Sicht auf zukünftige Dinge, die Gott ihm zeigte. Insgesamt neun Mal in der Offenbarung steht, dass Gott Johannes etwas „gezeigt“ hat. Das verdeutlicht die unendliche Gnade Gottes mit uns Menschen. Wir verstehen nicht alle Dinge auf Anhieb, wir haben manchmal eine verzerrte Sicht, wir sehen oftmals „den Wald vor lauter Bäumen nicht“. Gott zeigt sich uns auch heute noch. Er redet zu uns. Das tut Er in erster Linie durch Sein Wort, die Bibel. Gott kann Sich aber auch durch Umstände zeigen. Bestimmte Situationen verändern sich und Du erkennst das Handeln Gottes. Gott zeigt sich auch durch Seine Schöpfung (vgl. Römer 1,20). Durch die Natur, die Pflanzen, die Tiere, durch Wolken und Sonne können wir die Größe Gottes erkennen. Er kann auch durch diese Dinge zu uns reden. Gott redet zu Dir und mir, auch heute noch. „Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall.“ (Offenbarung 22,1) #gott #redet #heute #offenbarung #gotteswort #jesuserlebt
- In feindlicher Umgebung
„Und die Kinder Israel lagerten in Gilgal; und sie feierten das Passah am vierzehnten Tag des Monats, am Abend, in den Ebenen von Jericho.“ (Jos.5,10) Am Anfang des Buches Josua lesen wir davon wie das Volk Israel nach der langen und beschwerlichen Wüstenreise in das verheißene Land einzieht. Gott hatte sie während dieser Zeit nie aus den Augen gelassen und jetzt hält Er in wunderbarer Weise das Wasser im Jordan auf, sodass das Volk auf dem Trocknen durch den Fluss ziehen kann. Und das zu einer Zeit wo der Jordan Hochwasser führt! Josua war der neue Anführer des Volkes, den Gott als Nachfolger von Mose bestimmt hatte. In Kap.1,9 bekommt er die Zusage von Gott: „Habe ich dir nicht geboten: Sei stark und mutig? Erschrick nicht und fürchte dich nicht! Denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wohin du gehst.“ Sicher hatte Josua Sorgen, denn er hatte die große Aufgabe dieses Volk zu führen. Aber er geht den Weg im Glauben mit dem Herrn. In Kapitel 4, als das Volk gerade durch den Jordan gezogen war, lesen wir: „An diesem Tag machte der HERR Josua groß in den Augen von ganz Israel; und sie fürchteten ihn, wie sie Mose gefürchtet hatten, alle Tage seines Lebens.“ (Jos.4,14) Der Herr hält Seine Zusagen immer ein! Und wie reagiert Josua? Als das Volk im Land Kanaan ankommt und in Gilgal lagert, führt Josua die Beschneidung der Männer (Soldaten) durch und feiert das Passah. Mit anderen Worten: Er hält die Gebote Gottes und das in einem fremden Land, umgeben von Feinden, denn die Eroberung des Landes stand ihnen noch bevor. Man könnte meinen, dass dieses Verhalten militärisch gesehen nicht klug und sogar gefährlich war, denn die Soldaten waren krank und kampfunfähig (Jos.5,8). Doch der Herr belohnt den Glauben und den Gehorsam Seines Dieners. Kein Angriff geschieht in diesen Tagen und schon wenig später nimmt das Volk Jericho ein. Gott belohnt Treue Ihm und Seinem Wort gegenüber. Er belohnt Deinen Glauben - auch dann, wenn die äußeren Umstände es Dir schwer machen wollen. #treue #passah #nachfolge #glauben #josua #lohn #jesuserlebt
- Das tat ich für dich, was tust du für mich?
“Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Schlachtopfer, was euer vernünftiger Dienst ist.” (Römer 12,1) Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, was Gott für Dich getan hat? In Römer 1-8 beschreibt der Apostel Paulus die Rechtfertigung des Sünders durch Gott – aus Gnade. In den Kapiteln 9-11 geht es im Kern darum, dass Israel in der Zukunft von Gott wieder angenommen werden wird. Aber ab Kapitel 12 des Römerbriefes steht die große Frage vor uns, was für uns eine angemessene Antwort auf die große Gnade Gottes sein kann. Die Antwort ist eigentlich nicht schwer zu geben: Nicht weniger als völlige Hingabe an Gott! Wenn Gott in dem Herrn Jesus Christus alles gegeben hat, um Dich und mich aus unserer Gottesferne zu retten, uns gerecht zu sprechen und uns in eine Kindesbeziehung zu dem Vater zu bringen, dann ist Hingabe die einzige Antwort. So wie der Herr Jesus hier auf dieser Erde ein Leben völliger Hingabe an Gott gelebt hat und dadurch zur ständigen Freude des Vaters war (Mt 3,17), ist es jetzt eine logische Konsequenz, wenn wir Gott durch unser Leben und durch unseren Körper eine Antwort auf Seine Erbarmungen geben. Es sollte uns nicht schwerfallen unseren Körper Gott “als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Schlachtoper” darzustellen. Vielleicht hast Du vor Deiner Bekehrung Deinen Körper benutzt, um für Dich selbst zu leben. Jetzt darf Dein Körper ganz für Gott da sein. Gott hat Dich für sich selbst “abgesondert”, damit Du für Ihn lebst. Als Graf Nicolaus Ludwig von Zinsendorf in einer Düsseldorfer Galerie vor dem Bild „Ecce homo“ von Domenico Feti stand, das seinen dorngekrönten Heiland zeigte, wurde er nicht so sehr von der Schönheit des Gemäldes gefesselt, als vielmehr von der Inschrift: “Das tat ich für Dich, was tust Du für mich?” Dieser Satz ließ Zinsendorf nie mehr los. Er machte sich auf in die Heidenmisson. Wenn wir unseren Körper und unser ganzes Leben Gott zur Verfügung stellen, damit Er darüber verfügen kann (1.Kor 6,20), dann freut sich Gott darüber! Dann wird Er durch Dich und mich verherrlicht. #hingabe #leben #jesuserlebt #opfer
- Abweichen von der Nachfolge
“Und von der Zeit an, als Amazja von der Nachfolge des HERRN abgewichen war, machten sie in Jerusalem eine Verschwörung gegen ihn; und er floh nach Lachis; und sie sandten ihm nach bis Lachis und töteten ihn dort.” (2.Chronika 25,27) Amazja war ein König im Zweistämme-Reich Juda und Benjamin. Gottes Wort spricht über ihn als einen König, der “tat, was recht war in den Augen des Herrn”, jedoch nicht “mit ungeteiltem Herzen”. In seiner Brust schlugen zwei Herzen. Eins für den HERRN und eins für andere Dinge. Im Verlauf seines Lebens entdecken wir, dass “die Götter der Kinder Seir”, die er von einem erfolgreichen Feldzug mitgebracht hatte, ihm zum Fallstrick wurden. Er stellte sie sich als Götter auf und betete nun plötzlich auch fremde Götter an. So wurde er zum Götzendiener und erlitt “Schiffbruch” in der Nachfolge des Herrn. Danach ging es nur abwärts im Leben Amazjas. Schließlich wurde er von Joas, dem König von Israel, in einer Schlacht besiegt. Joas machte aus ihm einen Kriegsgefangenen und nahm ihn mit nach Jerusalem. Ab dem Zeitpunkt des Abweichens von der Nachfolge des HERRN, lebte Amazja in ständiger Angst und Unruhe. Er musste immer damit rechnen, dass eine Verschwörung gegen ihn geschmiedet und er umgebracht werden würde. Aus diesem Grund floh er nach Lachis, wo er schließlich auch getötet wurde. Folgst Du Deinem Herrn und Retter, Jesus, noch mit ungeteiltem Herzen nach? Oder schlagen auch in Deiner Brust zwei Herzen? Eins für Jesus und eins für … Wenn Du Jesus kennengelernt hast und Er Dein Retter und Herr geworden ist, dann bleib bei Ihm. Nur in Seiner Nachfolge findest Du wirkliche Ruhe für Deine Seele. Wenn Du jedoch von Ihm weggehst und Deine eigenen Wege gehen willst, musst Du Dich nicht wundern, wenn sich Angst und Unruhe in Deiner Seele breitmachen. "Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen;” (Mt 11,29) #nachfolge #jesus #abweichen #angst #unruhe
- Als Christ zur Demo? Teil 2
Ein zweiter Punkt ist unsere Staatszugehörigkeit. Ja, auch Gläubige haben eine Nationalität und besitzen einen Pass. Aber ist unsere Heimat nicht eine Andere? Philipper 3,20 sagt: „Unser Bürgertum (od. Bürgerrecht) ist in den Himmeln, von woher wir den Herrn Jesus Christus erwarten.“ Ein Vers vorher werden wir ermahnt, nicht auf das Irdische zu sinnen. Das ist doch eine deutliche Sprache. Als Gläubige ist das Leben hier nur eine Durchgangsstation. Wir dürfen uns nach dem Himmel ausstrecken und brauchen uns nicht auf dieser Erde zu zerfleischen und den Menschen dieser Welt gleichen, die keine Hoffnung haben und sich deshalb hier und jetzt ein gutes Leben wünschen. Wir gleichen ein wenig den Gläubigen, an die Petrus einen Brief schreibt. Sie waren verfolgte, ehemalige Juden die in der heutigen Türkei lebten. Petrus nennt sie mehrfach Fremdlinge (Fremde ohne Bürgerrecht) und empfiehlt ihnen ein Leben mit Gott, in Harmonie mit den Mitmenschen und immer mit dem Blick auf das Ziel. „Wandelt die Zeit eurer Fremdlingsschaft in Furcht.“ (1.Pet. 1,17b) „Geliebte, ich ermahne euch als Fremdlinge und als solche, die ohne Bürgerrecht sind, euch der fleischlichen Begierden zu enthalten, die gegen die Seele streiten, und dass ihr euren Wandel unter den Nationen ehrbar führt.“ (1.Pet. 2,11.12) Lieber Leser, ich bin auch ein Mensch, der vieles in diesen Tagen nicht versteht. Aber als Christen sollten wir nicht mitmachen im „Kampf“ gegen die Regierung. Lasst uns vielmehr für sie beten! „Ich ermahne euch nun vor allen Dingen, das Flehen, Fürbitte, Danksagung getan werden für alle Menschen, für Könige und alle die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst.“ (1.Tim.2,1.2) #gesetz #regeln #staat #demo #protest #regierung #vongott #jesuserlebt
- Als Christ zur Demo? Teil 1
Unser Land steckt im Chaos. Täglich gibt es neue Regeln und Gesetze. Gerade beim Thema Corona blicken viele nicht mehr durch. Hinzu kommt, dass die Grundrechte eingeschränkt werden, was vielen Menschen nicht gefällt. Jede Woche gibt es nun Demonstrationen. Es wird protestiert gegen das Gesetz, Maßnahmen und Politiker. Immer wieder bekommt man mit, dass auch Christen diese Veranstaltungen besuchen oder mit dem Gedanken spielen. Was sagt die Bibel dazu? Sollten Christen auch auf die Straße gehen und für ein besseres Leben „kämpfen“? Haben wir nicht andere Aufgaben? Nun, auf eine Demonstration stößt man nicht, wenn man die Bibel liest. Das liegt vielleicht auch daran, dass zur Zeit der Bibel andere Regierungsformen ein Land führten. Dennoch zeigt die Bibel uns Grundsätze, die wir uns kurz ansehen wollen. Zunächst einmal zeigt uns das Neue Testament, dass wir die Regierung achten sollen, denn Gott selbst hat sie eingesetzt. Es ist Gottes ausdrücklicher Wille, dass gerade diese und nicht eine andere Regierung an der Reihe ist. Wer von uns hat dann den Mut sich Gottes Willen zu widersetzen? Wenn wir als Christen auf der Straße gegen die Regierung protestieren, protestieren wir indirekt gegen Gottes Anordnung! „Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan, denn es gibt keine Obrigkeit, außer von Gott, diejenigen aber, die bestehen, sind von Gott eingesetzt. Daher wer sich der Obrigkeit widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes.“ (Röm.13,1.2) #gesetz #regeln #staat #demo #protest #regierung #vongott #jesuserlebt
- Nicht unversorgt
"Wem hast du jene wenigen Schafe in der Wüste überlassen?" (1. Samuel 17,28) Diese Frage des bösen Eliab an seinen Bruder David möchten wir einmal anwenden auf das Leben Davids als Vorbild auf den Herrn Jesus Christus, den guten Hirten. So können wir uns fragen, wem der Herr uns, Seine Schafe, überlassen hat, nachdem Er ja nicht mehr körperlich auf dieser Erde ist. Wie immer liefert uns Gottes Wort Antworten. Im Gleichnis des barmherzigen Samariters finden wir es angedeutet (Lukas 10). Nachdem dieser den armen, ausgeraubten Mann vor dem sicheren Tod bewahrt und eine erste Versorgung für ihn sichergestellt hat, setzt er ihn auf sein eigenes Tier und führt ihn in eine Herberge. Dann lesen wir: "Und am folgenden Morgen [als er fortreiste] zog er 2 Denare heraus und gab sie dem Wirt und sprach [zu ihm]: Trage Sorge für ihn; und was irgend du noch dazu verwenden wirst, werde ich dir bezahlen, wenn ich zurückkomme." (Lukas 10,35) Wir können den Wirt auf den Heiligen Geist, den Sachwalter übertragen, dann aber auch auf jeden Arbeiter im Werk des Herrn. Die zwei Denare erinnern uns an zwei Hilfsmittel, die der Herr uns hinterlassen hat, während Er abwesend ist. Es ist Sein Wort und das Gebet! (Johannes 14,25ff..16,12; Römer 8,26) Durch diese wird der Heilige Geist an uns wirken, vielleicht indem Er Gläubige dazu benutzt und begabt. Und so sollte jeder Dienst unter der Leitung des Geistes von Gebet und Seinem Wort geprägt sein. Ohne diese zwei Quellen ist keine Fürsorge, keine Heilung, keine Versorgung gewährleistet. Aber der Herr hat für alles Sorge getragen! Durch den Heiligen Geist wird jedem das gegeben, was er persönlich benötigt. Wir sind, Gott sei Dank, nicht Menschen übergeben und anvertraut, sondern Gott Selbst. So kann auch Paulus in Apostelgeschichte 20,32 ausdrücken: "Und nun befehle ich euch Gott und dem Wort Seiner Gnade an, das vermag, aufzuerbauen und das Erbe zu geben unter allen Geheiligten." Stellt sich die Frage, ob Du diese Hilfsmittel gebrauchst, um Dich selbst zu erbauen? (Judas 20f.) Wartest Du auf Ihn? Bist Du in der Wüste? #versorgt #gott #jünger #david #wüste #heiligergeist #jesuserlebt
- Investieren: Auf der Himmelsbank oder wo die Motte frisst? Teil 2
„Da ist einer, der ausstreut, und er bekommt noch mehr; und einer, der mehr spart, als recht ist, und es ist nur zum Mangel.“ (Spr. 11,24) Als die Philipper endlich wieder einmal aufgelebt waren, um dem Apostel Paulus durch Epaphroditus eine Gabe zu senden, da nennt Paulus diese Gabe einen duftenden Wohlgeruch, ein angenehmes Opfer, das Gott wohlgefällig ist (s. Phil 4,18). Warum hat Paulus sich so sehr darüber gefreut? Er sagt in Philipper 4,17: „Nicht, dass ich die Gabe suche, sondern ich suche die Frucht, die überströmend sei für eure Rechnung.“ Er wusste, dass es sozusagen eine göttliche Buchhaltung gibt, und dass sie durch die Gabe eine Gutschrift auf ihrem himmlischen Konto bekommen würden. Und weil Paulus wusste, dass Gott Hingabe nicht nur im Himmel belohnt, sagt er mit fester Überzeugung: „Mein Gott aber wird euch alles Nötige geben nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus“ (Phil 4,19). Man könnte es auch mit den Worten Salomos wie folgt ausdrücken: „Die segnende Seele wird reichlich gesättigt, und der Tränkende wird auch selbst getränkt“ (Spr. 11,25). Apropos getränkt: Jesus sagt, dass es sogar für jeden Becher Wasser, den man mit der richtigen Motivation weitergibt, Lohn geben wird (s. Mt. 10,42)! #investieren #himmelsbank #geben #sparen #motivation #segen #jesuserlebt
- Investieren: Auf der Himmelsbank oder wo die Motte frisst? Teil 1
„Da ist einer, der ausstreut, und er bekommt noch mehr; und einer, der mehr spart, als recht ist, und es ist nur zum Mangel.“ (Spr. 11,24) Wenn ein Christ so wie die Welt handelt, und möglichst wenig abgeben will, dann vergisst er dabei, dass auch sein Einkommen eine Gabe Gottes ist, die Gott ihm nicht nur für seine eigenen Bedürfnisse anvertraut hat, sondern auch zur Weitergabe an andere anvertraut hat. Es geht auch gar nicht so sehr um die Frage, wie viel wir weitergeben, sondern wie viel wir für uns behalten. Salomo spricht in Sprüche 11,24 nicht von jemandem, der alles spart, sondern von jemandem, der mehr spart als recht ist. Das heißt, er ist zwar bereit etwas zu geben, aber es ist im Vergleich zu dem, was er geben könnte, so wenig, dass es nur zum Mangel ist. Es hat mal jemand gesagt: Von übertriebener Sparsamkeit ist es nur ein kleiner Schritt zum Geiz oder zur Habsucht. Einerseits beraubt sich so jemand der Freude, die Gott beim Geben schenkt und der Erfahrung, die damit in Verbindung steht; und andererseits kann es sein, dass sich für ihn plötzlich unerwartet Ausgaben oder Verluste ergeben - und auf einmal ist das Geld fort, das man besser in die Himmelsbank investiert hätte, um Frucht für die Ewigkeit zu sammeln. #himmelsbank #investieren #sparen #frucht #geben #segen #jesuserlebt
- Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt
»Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.« Philipper 4,13 Ein solcher Vers wird leicht missverstanden. Wir lesen ihn und denken sofort an Hunderte von Dingen, die wir nicht tun können. Im physischen Bereich denken wir beispielsweise an irgendeinen lächerlichen Kraftakt, der übermenschliche Stärke erfordert. Oder wir denken an eine große geistige Errungenschaft, die weit außerhalb unserer Reichweite liegt. So werden diese Worte für uns zu einer Folter statt zum Trost. Der Vers bedeutet in Wirklichkeit natürlich etwas anderes, nämlich dass der Herr uns Kraft geben wird, alles zu tun, was Er von uns möchte. Innerhalb des Bereichs Seines Willens gibt es nichts Unmögliches. Petrus kannte dieses Geheimnis. Er wusste, dass er – auf sich allein gestellt – nicht auf dem Wasser gehen konnte. Aber er wusste auch, dass er es dann tun konnte, wenn es der Herr befahl. Sobald der Herr Jesus gesagt hatte: »Komm«, stieg Petrus aus dem Boot und schritt über das Wasser zu Ihm. Normalerweise wird auf meinen Befehl hin kein Berg ins Meer rutschen. Aber wenn der Berg zwischen mir und der Erfüllung des Willens Gottes steht, dann kann ich sagen: »Hebe dich hinweg«, und es wird geschehen. Worauf es letztendlich hinausläuft ist, dass »Seine Gebote auch Seine Befähigungen sind«. Deshalb wird Er uns Kraft verleihen, jede Prüfung zu ertragen. Er wird mich befähigen, jeder Versuchung zu widerstehen und jedes Laster zu überwinden. Er wird mich kräftigen, Sauberkeit in meine Gedanken hineinzubringen, reine Motive zu haben und immer das zu tun, was Seinem Herzen wohlgefällig ist. Wenn ich nicht die Kraft bekomme, etwas zu vollbringen, wenn ich von physischem, geistigem oder emotionalem Zusammenbruch bedroht bin, dann muss ich mir wohl die Frage stellen, ob ich Seinen Willen verfehlt habe und die Befriedigung meiner eigenen Lüste suche. Es ist möglich, für Gott zu wirken, ohne dass dies notwendigerweise das Werk Gottes ist. Solches Wirken ist nicht von der Verheißung Seiner Kräftigung begleitet. Es ist also wichtig zu wissen, dass wir uns im Strom Seiner Pläne vorwärts bewegen. Dann haben wir die freudige Zuversicht, dass uns Seine Gnade aufrechterhalten und kräftigen wird.












