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- Mit Ausharren laufen
»… Lasst auch uns … mit Ausharren laufen den vor uns liegenden Wettlauf … « (Heb.12,1) Viele Menschen haben eine übertrieben idealistische Ansicht über das Leben als Christ. Sie meinen, es müsste aus einer ununterbrochenen Serie von Gipfelerlebnissen bestehen. Sie lesen christliche Bücher und hören persönliche Zeugnisse von dramatischen Erfahrungen; daraus schließen sie, dass darin das ganze Leben besteht. In ihrer Traumwelt gibt es keine Probleme, Schmerzen, Prüfungen und Ratlosigkeit. Es gibt keinen Platz für harte Arbeit, tägliche Routine, monotones Vorwärtskämpfen. Stattdessen schwebt man nur im “siebten Himmel”. Wenn ihr Leben dann mit dieser illusionären Vorstellung nicht übereinstimmt, sind sie entmutigt. Die Wirklichkeit aber sieht folgendermaßen aus: Der größte Teil des Lebens als Christ besteht in dem, was Campbell Morgan (englischer Bibellehrer und Prediger) als den »Weg hartnäckiger Beständigkeit im Tun scheinbar kleiner Dinge« bezeichnet. Genau das habe ich auch erfahren. Es gab eine gewaltige Menge unangenehmer Kleinarbeit, lange Stunden disziplinierten Studiums, Dienst ohne offensichtliche Ergebnisse. Manchmal erhob sich die Frage: »Wird überhaupt etwas erreicht?« Gerade dann schenkte der Herr ein Zeichen der Ermutigung, eine wunderbare Gebetserhörung, ein klares Wort Seiner Führung. Und ich wurde gestärkt, um wieder für eine Weile vorwärts zu gehen. Das Leben als Christ ist ein Langstreckenlauf, nicht ein 50-Meter-Sprint, und wir brauchen Ausdauer, um ihn zu bewältigen. Henoch wird für immer einen Ehrenplatz in den Annalen des Ausharrens behalten. Er wandelte – stellen wir uns das einmal vor! – dreihundert Jahre lang mit Gott (1. Mose 5,22). Aber wir dürfen nicht glauben, dass das Jahre unvermischter Freude oder ununterbrochener Begeisterung waren. Er lebte in einer Welt wie der unseren, und es war unvermeidlich, dass auch er seinen Teil an Prüfungen, Ratlosigkeit und sogar Verfolgung erduldete. Doch er wurde nicht müde im Gutes tun. Er harrte aus bis ans Ende. »Denn ihr bedürfet des Ausharrens, auf dass ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontraget.« (Heb.10,36) #ausharren #langstrecke #leben #jesuserlebt
- Es ist möglich
„Euch wird nichts unmöglich sein.“ (Mt. 17,20) Wenn wir wirklich willig sind, mit der Macht Gottes zu rechnen, dass er uns bewahren und Sieg schenken kann, ist es möglich, in unserem Leben seine Verheißungen so in Anspruch zu nehmen, wie sie dastehen, und dann auch zu erfahren, dass sie wahr sind. Es ist möglich, jeden Tag alle unsere Sorgen auf ihn zu werfen und dadurch tiefen Frieden zu erfahren. Es ist möglich, die Reinigung unserer Gedanken und Vorstellungen in der tiefsten Bedeutung des Wortes zu erfahren. Es ist möglich, in allen Dingen den Willen Gottes zu erkennen und ihn nicht seufzend, sondern fröhlich anzunehmen. Es ist möglich, stark zu werden, wenn wir unsere Zuflucht zu Gottes Allmacht nehmen. Wo wir immer wieder vergeblich den Entschluss fassten, geduldig, freundlich oder demütig zu sein, erfahren wir heute, dass die Sünde keine Macht mehr über uns hat - durch den, der uns geliebt hat, der unseren Willen mit seinem Willen in Einklang bringt und in uns seine wunderbare Macht und Gegenwart bezeugt. Das alles sind Möglichkeiten, die Gott wirkt. Wenn wir sie tatsächlich erfahren, werden sie uns immer dazu führen, uns tiefer vor ihm zu beugen und zu lernen, nach mehr zu verlangen. Wir können uns unmöglich mit etwas Geringerem zufriedengeben, als mit Gott zu wandeln und jeden Tag, jede Stunde, jeden Augenblick durch den Heiligen Geist in Jesus zu sein.
- Der Wille Gottes
„...Heiland-Gott, der will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (1.Tim.2,4) Im Wörterbuch (Oxford Languages) findet man folgende Definition des Wortes „Wille(n)“: das Wollen; Fähigkeit [...], sich für bestimmte Handlungen zu entscheiden. In Gottes Wort findet wir viele Aussagen, die uns etwas von Gottes Willen zeigen. Darunter auch dieser beeindruckende Eingangsvers. Ja, es ist wirklich der Wille Gottes, dass verlorene Sünder errettet werden. Das ist bis heute so! Nach der Definition des Wortes hat Er sich entschieden so zu handeln. Wie hat Er das getan? „Da sprach ich: Siehe, ich komme (in der Rolle des Buches steht von mir geschrieben), um deinen Willen, o Gott, zu tun.“ (Heb.10,7) Jesus Christus, der Sohn Gottes von Ewigkeit, kam auf diese Erde, um diesen Willen vollkommen zu erfüllen. Dabei war Sein Wille allerdings zu jeder Zeit in Übereinstimmung mit dem Seines Gottes und Vaters. Besonders deutlich sehen wir das, als Jesus im Garten Gethsemane im Gebet war: „Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille.“ (Mt.26,42) Er gab sich vollkommen hin und ging in den Tod am Kreuz, um Sühnung zu erwirken für alle, die im Glauben zu Ihm kommen. Doch damit nicht genug. Wenn Du dieses Erlösungswerk persönlich in Anspruch genommen hast, schenkt Er Dir ewiges Leben und bringt Dich in die Stellung eines Sohnes Gottes. Ist das nicht beeindruckend? „...und uns zuvor bestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst, nach dem Wohlgefallen seines Willens,“ (Eph.1,5) Wenn wir Ihm in unserem Leben nachfolgen wollen, ist es auch Sein Wille, dass wir uns von Sünde und vom Bösen rein erhalten. Dabei will Er uns jeden Tag helfen. „Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligkeit, dass ihr euch der Unzucht (Hurerei) enthaltet,…“ (1.Thess.4,3) Und wenn unser Weg hier auf der Erde einmal zu Ende ist, dürfen wir uns auf eine wunderbare Zukunft freuen. Wir werden als Miterben in Ewigkeit bei Ihm sein! „...in dem wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir zuvor bestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Rat seines Willens,“ (Eph.1,11) #willegottes #jesuserlebt
- Die Gefahr der Hurerei
“Lasst uns auch nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei trieben, und es fielen an einem Tag dreiundzwanzigtausend.” (1.Kor 10,8) Hurerei ist jede Form des außerehelichen Geschlechtsverkehrs. Außerhalb der Ehe ist auch vor der Ehe. Sex vor der Ehe ist also genauso Sünde in Gottes Augen wie der “Seitensprung” in der Ehe. Gott nennt das “Ehebruch”. Gottes Wort verurteilt Hurerei aufs Schärfste, weil sie ein Grund dafür war, dass die allermeisten aus dem Volk Israel das Land Kanaan niemals erreichten. Gott hatte ihnen das Land verheißen, aber aufgrund ihres Ungehorsams, kamen sie nicht am Ziel an. Lediglich Josua und Kaleb – von denen die über 20 Jahre alt waren als sie Ägypten verließen - erreichten das ersehnte Land. Im Fall des Volkes Israel fand die Hurerei auf zwei Ebenen statt: Balak hat den Männern aus dem Volk Israel einen Fallstrick gelegt (5.Mo 25; Off 2,14), sodass sie mit den Frauen aus Moab Hurerei trieben. Eng damit verbunden war auch die Anbetung des moabitischen Gottes Baal-Peor. Das Gericht Gottes folgte auf den Fuß. In Israel mussten 24.000 Männer sterben. Es ging also um tatsächliche Hurerei, wovor Paulus schon in 1.Kor 6,18 mit deutlichen Worten gewarnt hatte: “Flieht die Hurerei!” Wir können mit der Sünde nicht spielen - auch nicht mit unseren sexuellen Gefühlen oder unserem Verlangen. Meide deshalb jeden Ort (auch virtuell), wo Du einer Gefahr ausgesetzt bist. Dein Körper gehört dem Herrn Jesus, verschleudere ihn deshalb nicht für eine billige und kurzzeitige Freude. Der mit der Hurerei eng verbundene Götzendienst zeigt uns aber auch, dass das Volk Israel geistliche Hurerei trieb. Ihre erste Liebe gehört nicht mehr Jahwe, sondern anderen Göttern. In Jak 4,4 werden wir gewarnt: “Ihr Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft der Welt Feindschaft gegen Gott ist? [...]” Die enge Verbindung mit der Welt, die Christus hasst, ist letztlich geistliche Hurerei. Wir können uns nicht mit Menschen verbinden, die unseren Heiland im Grunde genommen hassen. Dabei geht es natürlich nicht um solche Bemühungen, wenn wir einen Menschen für Christus gewinnen wollen. #ehebruch #Hurerei #sexvorderehe #jesuserlebt
- Darum jubelt ihr
„Darin jubelt ihr, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid, damit die Bewährung eures Glaubens, viel kostbarer befunden wird als die des vergänglichen Goldes, das durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi;“ (1.Pet.1,6+7) Der Apostel Petrus schreibt in seinem Brief an die Gläubigen „von der Zerstreuung“. Diese Christen waren durch Verfolgungen in verschiedene Gebiete „zerstreut“ worden und lebten getrennt voneinander. Sie erfuhren täglich Anfeindungen am eigenen Leib. Kurz darauf spricht Petrus von „Jubel“ oder „Freude“ und zwar genau dann, wenn es durch „mancherlei Versuchungen“ (d.h. Prüfungen) geht. Das passt natürlich genau zu dem, was die Adressaten des Briefes erlebten. Doch wie geht das? Jubel über Probleme oder gar Verfolgung? Das klingt irgendwie paradox. Und doch sagt es uns Gottes Wort. Das Wort „Bewährung“ bedeutet auch „Echtheit“ oder wörtlich: „Prüfungsmittel“. Es ist das Ziel Gottes, dass unser Glaube geprüft und als echt befunden wird. Vor Ihm, aber auch vor unseren Mitmenschen oder Kollegen. Ein Namenschrist, der in der großen Masse mitschwimmt, wird sich bei echten Prüfungen, schnell abwenden und untertauchen. Nicht aber, wenn sich der Glaube als echt herausstellt! Wenn wir eine große Prüfung mit Gott bestanden haben, so geht unser Glaube daraus gestärkt hervor. Wir können jubeln über Seine Hilfe und Rettung. So wird echter Glaube „viel kostbarer befunden“ als vergängliche, materielle Dinge (z.B. Gold), denn er geht über den Tod hinaus. Gold wird im Feuer geläutert und dadurch gereinigt. Im Alten Testament waren es drei Männer, die wortwörtlich ins Feuer kamen (Daniel 3). Doch mit ihrem Gott überstanden sie diese furchtbare Prüfung unbeschadet. Ja mehr noch! Die Fesseln, mit denen sie gebunden in den Feuerofen kamen, waren nicht mehr da (Dan.3,23-25). Gott kann uns durch Prüfungen von Fesseln befreien, die uns festhalten und die wir von alleine nicht ablegen können. Darüber können wir uns freuen und Ihm danken! #jubel #freude #prüfung #glaube #echt #jesuserlebt
- Die Gefahr des Götzendienstes
“Werdet auch nicht Götzendiener wie einige von ihnen, wie geschrieben steht: „Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um sich zu vergnügen.” (1.Korinther 10,7) Was war eigentlich der Grund dafür, dass das Volk Israel zu Götzendienern wurde? Und was ist der Kern des Götzendienstes in unserer Zeit? Gott hatte Mose befohlen zum Ihm auf den Berg Sinai zu kommen. Dort empfing Mose von Gott die Gebote. Aber als das Volk merkte, dass ihr Anführer so lange wegblieb und immer noch zögerte wieder herabzusteigen, da wollten sie plötzlich sichtbare Götter haben. Gesagt, getan - sie lieferten ihren Goldschmuck bei Aaron ab und der “zimmerte” ihnen einen neuen Gott – ein goldenes Kalb - von dem sie in ihrer Verblendung offensichtlich glaubten, dass sie dadurch aus Ägypten herausgeführt worden waren (2.Mo 32,4). Die Folge des neuen Götzenbildes war ein Abrutschen des ganzen Volkes in Oberflächlichkeit, belangloses Vergnügen und Befriedigung der körperlichen Bedürfnisse. Es ging nur noch um sie selbst und ihre Lust. Das Problem - übertragen auf unsere Zeit - lässt sich leicht ausmachen: Israel hat Mose aus dem Blick verloren, weil er länger als gedacht wegblieb. Heute besteht unsere Gefahr darin, dass wir zu Götzendienern werden, weil wir den Herrn Jesus aus dem Blick verlieren und Sein Wiederkommen nicht länger erwarten. Er hat versprochen, dass Er bald wiederkommt, aber wir erwarten Ihn nicht voller Freude. Wenn das passiert, ist die Gefahr groß, dass wir zu Götzendienern werden und andere Dinge in unserem Leben den Platz in unseren Herzen einnehmen, der eigentlich nur Gott bzw. unserem Herrn und Retter, Jesus, zusteht. Das müssen dann noch nicht einmal sündige Dinge sein, sondern alles das, was sich als Thronräuber in unseren Herzen etabliert. Schau auf Jesus. Erwarte Ihn täglich und beschäftige Dich mit Ihm, dann bleibst Du bewahrt. #götzendienst #erkommtwieder #maranatha #vergnügen #nachoben #jesuserlebt
- Der Prophet Obadja 4 - Saat und Ernte 2
„Denn der Tag des Herrn ist nahe über alle Nationen: Wie du getan hast, wird dir getan werden: dein Tun wird auf dein Haupt zurückkehren.“ (Ob. V.15) Wir haben an einen Landwirt gedacht, der jedes Jahr neu den Boden vorbereitet, sät und schließlich erntet. Wir wollen dieses Prinzip einmal auf den Menschen anwenden und seine Beziehung zu Gott. Hast Du diese Beziehung? Es gibt hier nur zwei Antworten. Das traurige “Nein” haben wir beim letzten Mal gesehen. Die andere Antwort lautet: Ja! Das ist wunderbar. Der Herr Jesus freut sich über jeden, der Ihn im Glauben annimmt und Ihm nachfolgen will. Mit Nachfolge ist aber auch Verantwortung verbunden. Wir können als Gläubige nicht tun und lassen, was wir wollen. Zu seinen Jüngern sagte Jesus einmal: „Handelt bis ich komme!“ (Luk.19,13) Um im Beispiel das Landwirts zu bleiben: Wir dürfen viel säen! Ein Bauer, der im Frühjahr ein Feld bestellt, braucht im Herbst nicht auf einem zweiten nach Ernte zu suchen. Wie sieht säen im Sinne der Bibel aus? Kurz gesagt bedeutet es alles, was wir mit und für den Herrn tun. „Was irgend ihr tut, arbeitet von Herzen, als dem Herrn.“ (Kol.3,23) Das kann unsere tägliche Arbeit sein oder der Haushalt. Aber auch Menschen etwas vom Herrn Jesus zu erzählen zählt dazu. Wir sollen unsere Gelegenheiten nutzen (Kol.4,5 / 2.Tim.4,2) Jesus Christus hat am Kreuz auf Golgatha so viel für uns getan. Er starb unter größten Qualen, um uns zu retten. Dann wollen auch wir uns motivieren etwas für ihn zu “säen”. Ein weiterer Ansporn darf auch die Ernte sein, denn es gibt Lohn für unser Tun. Unser Herr lässt sich nichts schenken. Er belohnt den treuen Diener. In Matthäus 25 lesen wir von Knechten, die für eine Zeit Talente verwalten sollten. Zwei von ihnen hatten das Doppelte erwirtschaftet und bekommen ein schönes Lob: „Wohl du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen.“ (Mt.25,21) Die Edomiter im Eingangsvers hatten nichts gesät. Sie hatten nur Spott für die Mitmenschen übrig und konnten nicht belohnt werden. „Ihr aber seid stark und lasst eure Hände nicht erschlaffen, denn es gibt Lohn für euer Tun!“ (2.Chr.15,7) #saat #ernte #obadja #lohn #jesuserlebt
- Wenn Erweckung geschieht...
Geht es Dir auch manchmal so, dass Du Dich nach Erweckung sehnst? In der Christenheit reden viele von Erweckung - manche Gemeinden haben sich sogar auf Erweckung "spezialisiert". Erweckung, was ist das eigentlich? Bei Erweckung denken wir oft zuerst daran, dass viele Menschen zum Glauben kommen und für den Himmel gerettet werden. Aber ich glaube, dass der erste Gedanke bei Erweckung (wir könnten auch Belebung sagen) ist, dass Gläubige in ihrem Leben eine komplett neue Ausrichtung erfahren. Erweckt werden kann nur ein Mensch, der schon Leben besitzt - ewiges Leben... Erweckung ist ein außergewöhnliches Werk Gottes in den Herzen, was wirklich nur Er beginnen kann. Schlafende und müde gewordene Christen werden aufgeweckt und von Sünde in ihrem eigenen Leben und dem Leben der Gemeinde überführt. Eine neue, tiefe Liebe zum Wort Gottes wird angefacht und alte Wahrheiten, die vielleicht nur noch in den Köpfen vorhanden waren, werden zu Lebensrealitäten. Echte Erweckung ist immer mit Trennung von Sünde und bösen Dingen im persönlichen Leben verbunden. Wenn wir von Gott erweckt werden, demütigt Er uns, zeigt uns neu Seine unfassbare Herrlichkeit und treibt uns ins Gebet. Es gibt viele Bespiele für Erweckung in der Bibel. Denk nur einmal an das Leben der Könige Asa oder Josia. Aber auch unter dem Priester Esra gab es eine Erweckung... Der ganze Psalm 119 ist voll von dem Wunsch des Psalmisten nach Belebung. "Belebe mich nach deiner Güte, und ich will das Zeugnis deines Mundes beachten." (Ps 119,88) Auch in der Kirchengeschichte gab es Zeiten großer Erweckungen. Denk nur einmal an Glaubensmänner wie Wesley, Spurgeon, Whitefield, Luther, Darby, Müller oder viele andere. Ich möchte Dich ermutigen, Dich einmal intensiv mit Erweckungen in der Bibel, aber auch in der Geschichte der Gemeinde zu beschäftigen. Bitte Gott darum, dass Er auch in Deinem Leben Belebung bewirkt. Wenn Du das tust, musst Du allerdings bereit sein, Gott und Seinem Wort gehorsam zu sein. Es kann Sein, dass Er dann Dinge in Deinem und meinem Leben schonungslos aufdeckt... #erweckung #belebung #gemeinde #jesuserlebt #leben
- Rette dich selbst! Er rette sich selbst!
Kennt ihr das auch? Mitmenschen, vielleicht im Sport, trauen euch etwas nicht zu. Worte wie "Wenn du so gut bist, dann zeig mal was du kannst!" oder "Das schaffst du doch eh nicht!" fordern uns heraus. Mich hat so etwas oft angestachelt und der Drang zu "Jetzt zeig ich es euch erst recht!" war/ist da. Ein ganz schwaches Beispiel zu dem folgenden: Der Herr Jesus erlebte so etwas am Kreuz. Er war Gottes Sohn und Mensch in Perfektion. Er hätte mit einem Hauch (Jes.11,4b / 2.Thes.2,8), mit einem Wort (Joh.18,6) oder mit Hilfe vieler Engel (Mt.26,53) Seine Feinde vernichten können. Er wurde am Kreuz verspottet und von allen Volksgruppen herausgefordert, Sich von Seinen Leiden zu befreien. Sie nannten verschiedene Gründe, warum der Herr dazu im Stande wäre (Gottes Sohn, König Israels, Tempelabbruch u.a.), aber es gab keine Reaktion. Er blieb dort! Warum? Er wollte Dich und mich retten und den Plan Seines Vaters ausführen, deshalb erduldete Er all die Leiden/Schmähungen/Herausforderungen. Dafür kann man einfach nur 'Danke' sagen. 1) Ma.15,29+30: Und die Vorübergehenden lästerten ihn, indem sie ihre Köpfe schüttelten und sagten: Ha, der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst und steige herab vom Kreuz. 2) Mt.27,41+42: Ebenso spotteten auch die Hohenpriester samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Er ist Israels König, so steige er jetzt vom Kreuz herab, und wir wollen an ihn glauben. 3) Lk.23,35: Und das Volk stand da und sah zu; es höhnten aber auch die Obersten und sagten: Andere hat er gerettet; er rette sich selbst, wenn dieser der Christus ist, der Auserwählte Gottes. 4) Lk.23,36+37: Aber auch die Soldaten verspotteten ihn, ... und sagten: Wenn du der König der Juden bist, so rette dich selbst! 5) Lk.23,39: Einer aber der gehängten Übeltäter lästerte ihn uns sagte: Bist du nicht der Christus? Rette dich selbst und uns! #jesus #golgatha #selbstlos #jesuserlebt
- Seite an Seite im Kampf
„Und er sprach: Wenn die Syrer mir zu stark sind, dann sollst du mir Hilfe leisten; und wenn die Kinder Ammon dir zu stark sind, dann will ich kommen, um dir zu helfen.“ (2.Sam.10,11) Hast du manchmal das Gefühl die Umstände um Dich her werden immer chaotischer? Dazu kommen private Probleme in der Familie und ein stressiger Job, wo Dir immer mehr abverlangt wird? Das ist in der aktuellen Zeit eher Normalität als eine Ausnahme. Aber Du stehst nicht alleine da. Der Herr stellt Dir Gläubige an die Seite, die Dir im Kampf hier auf der Erde helfen können. Aber bist Du auch bereit, wenn andere Hilfe brauchen? In 2. Samuel 10 lesen wir davon, wie Joab und Abisai gemeinsam im Kampf für König David waren. Die Feinde kamen von beiden Seiten (V.9) und sie sagten sich gegenseitige Unterstützung zu. Wie schön, wenn andere da sind, die helfen, wenn der Feind uns einmal zu stark wird: „...dann sollst du mir Hilfe leisten;“ Dazu sind zwei Dinge besonders nötig: 1. Es sollte ein Austausch da sein, sodass wir die Stärken und auch Schwächen der anderen kennen. Das setzt natürlich einen vertrauten Umgang miteinander voraus. 2. Wir müssen bereit sein, um Hilfe zu bitten und sie anzunehmen. Aber wir sollten auch offene Augen haben für die Nöte oder Probleme der anderen. Natürlich kann diese Aufgabe nicht nur von einer Person oder einer Familie getan werden. Unmöglich kann sich ein Einzelner um alle Geschwister einer Ortsgemeinde kümmern. Hier sind alle gefordert! Es kostet Zeit und Mühe sich mit anderen zu beschäftigen. Vielleicht müssen dann eigene Interessen hintenanstehen. „Einer trage des anderen Lasten, und so erfüllt das Gesetz des Christus.“ (Gal.6,2) Als Christ bist Du kein Einzelkämpfer. Der Herr Jesus hat selbst in den schwersten Stunden am Kreuz noch dafür gesorgt, dass Seine Mutter versorgt wurde (s. Joh. 19,26+27). Ihm war daran gelegen, dass ihr geholfen wurde. Auch heute kümmert sich der Herr um jeden Einzelnen, der Ihm nachfolgt. Dazu möchte Er auch Dich gebrauchen. Was für eine Ermutigung für die vor uns liegende Zeit: „und wenn die Kinder Ammon dir zu stark sind, dann will ich kommen, um dir zu helfen.“ #kampf #gemeinsam #einzelgänger #jesuserlebt #zusammen
- Wie wird es in der Hölle sein?
„[...] fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle.“ (Matthäus 10,28) Der Begriff „Hölle“ begegnet uns immer wieder im Alltag. „Corona-Hölle“, „Höllenqualen“ oder im Blick auf die herannahende Klimakatastrophe wird vom dem „Weg zur Hölle“ gesprochen. Manche glauben, die Hölle sei ein fiktiver Ort oder eine Vorstellung, um Menschen Angst zu machen. Doch die Bibel erklärt, dass es ein schrecklicher Ort ist. Die Hölle ist nicht der Ort, wo der Teufel das Sagen hat, sondern, wo er selbst gerichtet wird. Die Hölle ist kein Ort, wo Menschen verbrennen und vernichtet werden, sondern ewige Qual und spürbare Schmerzen erleben. Es herrscht dort tiefste Finsternis, weil die Menschen keine Beziehung mehr zu Gott haben können und für immer einsam sein werden. „Weinen und Zähneknirschen“ beschreiben das Klima der Hölle. Jeder, der einmal in der Hölle sein wird, weiß, dass er es selbst verschuldet hat. Es gibt keinen Ausweg aus der Hölle, keine Verbesserung oder einen Notausgang. Doch es gibt eine gute Botschaft: Du kannst heute gerettet werden. Glaube an den Herrn Jesus Christus (Apg. 16,31). #hölle #qual #gericht #gutebotschaft #glaube #jesuserlebt #rettung
- Handelt bis ich komme!
“Er rief aber seine zehn Knechte und gab ihnen zehn Pfunde und sprach zu ihnen: Handelt, bis ich komme.” (Lukas 19,13) Der Herr Jesus hat uns hier auf der Erde zurückgelassen, damit wir Handel für Ihn treiben. Jesus selbst ist in den Himmel aufgefahren, wo Er ein Reich empfangen hat. Er ist dort König in einem echten Königreich. Doch noch nicht so, dass wir Ihn mit unseren Augen sehen können (Hebr 2,8.9). Er wird einmal wiederkommen, um dann Rechenschaft von uns zu fordern, wie wir mit dem umgegangen sind, was Er uns anvertraut hat. Danach wird Sein Königreich auch hier auf der Erde öffentlich sichtbar werden und Er wird als König regieren. Als Lohn für unseren Handel mit dem von Ihm Anvertrauten, will Er uns mitregieren lassen. “Handelt bis ich komme”, so lautet die Aufforderung an alle Knechte des Herrn. Du bist ein Knecht des Herrn, wenn Du Ihm gehorsam sein willst, die Bibel Dein Leben bestimmen soll und Du Jesus nachfolgst. Der Herr hat Dir und mir allerhand anvertraut, was Er unserer Verantwortung übergeben hat. Du hast eine Bibel, einen unfassbaren Schatz, mit dem Du wuchern darfst. Du hast durch die Bibel erkannt wer Gott ist und erkennst – wenn auch stückweise - hoffentlich immer mehr von Seiner Herrlichkeit. Du kennst das rettende Evangelium, was Du anderen weitergeben kannst. Gott möchte, dass das, was von Ihm ist, sich vermehrt. In Dir und in anderen. Dazu musst Du natürlich Gottes Wort kennen und den Wunsch haben, immer mehr so zu werden, wie der Herr Jesus ist. Das, was Du von Ihm gelernt hast, darfst Du dann durch Deine Worte und Dein Leben an andere weitergeben. “Handelt bis ich komme” könnte man auch anders übersetzen: “Handelt während ich komme”. Jesus Christus steht im Begriff zurückzukommen. Er ist quasi schon unterwegs. Christen dürfen Ihn täglich erwarten. Die Zwischenzeit ist keine Wartezeit, wo wir die Hände in den Schoß legen und uns ausruhen, sondern für Ihn handeln, um den größtmöglichen Gewinn für Ihn zu erzielen. Wie verbringst Du die Zeit, während Jesus unterwegs ist? Dein Leben, Deine Zeit, die Bibel, letztlich alles in Deinem Leben, gehört schließlich Jesus allein.












