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  • Vertraue auf Gott!

    “Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott.” - Psalm 42,6 Der Psalmdichter redet sich selbst an, als wäre er eine Doppelpersönlichkeit. Sein Glaube sucht seine Furcht zu beschwichtigen und seine Sorgen durch Beweisgründe zu vertreiben. Werden die gegenwärtigen Nöte immer dauern? Ist das Frohlocken der Feinde mehr als eitles Geschwätz? Ist meine Abwesenheit von den heiligen Festen eine lebenslängliche Verbannung? Warum diese tiefe Niedergeschlagenheit, diese feige Verzagtheit, diese glaubenslose Schwermut? Der Psalmdichter rüttelte sich selbst scheltend aus seinem düsteren Grämen auf, und darin ist er ein Vorbild für alle, die dem Verzagen nahe sind. Die Ursache unseres Kummers zu erforschen ist oft das beste Heilmittel. Es ist ein großes Elend, wenn man sich selbst nicht kennt noch versteht. Der Nebel der Unwissenheit vergrößert die Ursache unseres Schreckens. Bei klarerem Blick schrumpft das Ungeheuerliche in eine unbedeutende Kleinigkeit zusammen. Warum bist du so unruhig in mir? Warum bin ich aufgeregt wie ein vom Sturm zerwühltes Meer, und warum toben meine Gedanken in mir wie eine aufrührerische Volksmenge? So traurig, wie meine Lage auch ist, so rechtfertigt sie doch nicht, dass ich mich widerstandslos der Verzweiflung hingebe. Auf, mein Herz! Was soll das Trauern? Zeige dich als Mann, so wirst du aus deiner tiefen Niedergeschlagenheit aufgerichtet werden und aus der quellenden Unruhe zu stillem Frieden kommen. Harre auf Gott! Wohl wird das Harren uns ungeduldigen Menschen schwer, aber es bringt köstlichen Gewinn. Gott ist unwandelbar, und darum ist seine Gnade der Grund unbeweglicher Hoffnung. Ist es auf Erden auch ganz finster, so wird der Tag doch wieder dämmern, und inzwischen blinken am nächtlichen Himmel die Sterne. Die Lampe der Hoffnung ist nicht davon abhängig, dass ihr von außen Öl zugeführt wird; ihr Licht wird durch die Gnade Gottes gespeist, welche den Mut stets neu belebt. Die Hoffnung weiß, was ihr als Besitz verbrieft ist, wenn sie auch die Urkunden manchmal nicht deutlich lesen kann. Aus “Auf Dein Wort” von C.H. Spurgeon #vertrauen #glauben #kummer #sorgen #gottsorgt #jesus #herr #furcht #angst #jesuserlebt #spurgeon

  • Geht Dir das Salz aus?

    Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz kraftlos geworden ist, womit soll es gesalzen werden? Es taugt zu nichts mehr, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden.“ (Mt.5,13) In einer Welt, die sich immer mehr von Gott und Seinem Wort entfernt, sollen die Jünger des Herrn Jesus Salz sein. Das sagte der Herr selbst zu ihnen, als Er auf dieser Erde war. Doch was können wir uns darunter vorstellen? Wie können wir heute noch wirklich Salz sein? Das wohl bekannteste Gewürz wird im täglichen Leben schon seit Jahrhunderten für verschiedene Zwecke verwendet und daraus können wir als Gläubige einiges lernen. Natürlich wird es häufig zum Würzen von Speisen verwendet. Wir werden dazu aufgefordert, der Gesellschaft eine gewisse „Würze“ zu verleihen, auch durch das, was wir zu den Menschen sagen. Davon spricht Kolosser 4,6: „Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt, so dass ihr wisst, wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt.“ Das Salz spricht hier auch von der Wahrheit des Wortes Gottes, sodass die Menschen ihren verlorenen Zustand erkennen. Außerdem wird es sehr häufig zum Konservieren verwendet, schützt also Nahrung vor dem Verderben. Das kann man fast wörtlich übertragen. Es ist ebenso eine Aufgabe in der Nachfolge des Herrn, andere Menschen vor (dem) Unheil zu bewahren. Ganz besonders dürfen wir hier an das Leben nach dem Tod denken. Jeder, der das Angebot Gottes im Opfer seines Sohnes nicht im Glauben annimmt, wird einmal in Ewigkeit „verderben“. Zuletzt ist Salz bekannt dafür, dass es den Geschmack verstärkt und Durst verursacht. Es ist immer wertvoll, wenn wir mit anderen Christen über den Herrn Jesus sprechen und uns gegenseitig ermutigen, besonders in schwierigen Zeiten. So bekommen wir neuen Durst und Appetit nach Gottes Wort und Seiner Nähe. Wenn wir allerdings aufhören uns mit Gottes Wort zu beschäftigen, wird unser Zeugnis als Christ an „Würze“ verlieren und wir werden kraftlos. Dann wird unser Zeugnis schnell „mit Füßen getreten“. Lass Dich neu motivieren in der Bibel zu lesen und Salz in Deiner Umgebung zu sein! #salz #erde #jesus #jünger #herr #nachfolge #jüngerschaft #worte #christ #mann #frau #konservieren #gewürz #geschmack #jesuserlebt

  • Gekommen, um zu dienen

    “Ich aber bin in eurer Mitte wie der Dienende.” (Lukas 22,27) Wenn wir darüber nachdenken, wie der Herr Jesus in Seinem Leben in einzelnen Situationen mit den Menschen umgegangen ist, dann lässt es sich mit Seinen eigenen Worten am besten auf den Punkt bringen: “Ich aber bin in eurer Mitte wie der Dienende.” Während die Jünger des Herrn sich darüber “in den Haaren hatten”, wer unter ihnen wohl der Größte sei, zeigte Jesus ihnen Seine wahre Größe. Sein Leben war nicht dadurch gekennzeichnet, dass Er sich bedienen ließ, sondern Jesus war gekommen “um zu dienen und Sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.” (Mk 10,45) Obwohl Er als der Schöpfer und Erhalter aller Dinge jeden Anspruch darauf gehabt hätte sich bedienen zu lassen, war das doch nicht Sein Ziel auf dieser Erde. Er folgte einem höheren Ziel! Als unermüdlicher Diener hatte Er sich dem Dienst für Gott “verschrieben”. Den Willen Gottes wollte der Herr Jesus bis ins letzte Detail erfüllen (Joh. 4,34). Doch war Sein Leben auch gefüllt mit dem Dienst an den Menschen. Jesus diente der Volksmenge, Er diente aber auch dem Einzelnen. Er diente am Tag, aber auch bis in die späten Abendstunden hinein, sodass Er kaum Schlaf fand. Er reiste quer durch das ganze Land, zog von Galiläa nach Judäa und wieder zurück, um den Seelen zu begegnen, die Seinen Dienst so dringend nötig hatten. Er diente in den Häusern, aber auch im Tempel. Er diente den Armen und den Reichen. Als der Herr Jesus wenige Stunden vor Seinem Tod am Kreuz mit den Jüngern auf dem Obersaal zusammen war, kniete sich Jesus vor Seinen Jüngern nieder, um jedem Einzelnen von ihnen die vom Straßendreck beschmutzen Füße zu waschen und wieder abzutrocknen. Er war sich für keinen Dienst zu schade. (Joh. 13) Jesus predigte unermüdlich das Evangelium, Er heilte die Kranken und Schwachen, trieb Dämonen aus, befreite die Menschen aber auch von dem tieferliegenden Problem der Sünde in Ihren Herzen. Sein Leben des Dienstes war eingerahmt von ständiger Gemeinschaft mit Seinem Vater im Himmel, zu dem Er immer wieder betete, um neue Kraft zu gewinnen. (Lk. 3,21-23) Den Höhepunkt des Dienstes Jesu bestaunen wir in Seinem Opfertod am Kreuz auf Golgatha, wo Er Sein Leben für Dich und mich in den Tod gab, um uns für ewig zu erretten. In Seinem Dienst und Leben hier auf der Erde ist der Herr Jesus das perfekte Vorbild für Dich und mich! #jesus #jesuserlebt #menschen #mann #frau #liebe #begegnung #gnade #wahrheit #evangelium #dienen #heilen #helfen #tag #nacht #reisen #lieben

  • Inventur

    Und es missfiel mir sehr, und ich warf alle Hausgeräte Tobijas aus der Zelle hinaus; (Neh. 13,8) Wie oft machst du eine Inventur von den Dingen, die dein Herz beschäftigen? Behält es etwas, was dir missfällt? Dann vertreibe es sofort. Ein gereinigtes Herz ist ein vorbereitetes Herz, um sich mit den Schönheiten des Herrn Jesus zu beschäftigen. Ein Herz, das sich so schmückt, will Gott so gerne füllen. O Jesus Christ, grow Thou in me, And all things else recede; My heart be daily nearer Thee, From sin be daily freed. #herz #inventur #sünde #reinigung #jesus #herr #gott #jesuserlebt Entnommen aus Choice Gleaning

  • Blick nach vorne

    „Siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist“ (Offb 22,12). Der Glaube schaut nach vorne. Wer aus Glauben lebt, hat keinen Zweifel daran, dass das, was Gott uns über die Zukunft sagt, genauso auch in Erfüllung gehen wird. Die Dinge, die man hofft, sind für den Glauben so gewiss, als wären sie jetzt schon Wirklichkeit. Der Glaube wirkt wie ein Fernglas, das uns zukünftige Dinge so nah vor Augen holt, dass wir sie jetzt schon genießen können. Der vertrauensvolle Blick auf die wunderbare Hoffnung, die im Himmel auf uns wartet, gibt Kraft und hilft uns dabei, aktuelle Schwierigkeiten zu überwinden. Außerdem motiviert uns der Vorausblick des Glaubens, in der gegenwärtigen Zeit Opfer einzugehen. Warum? Weil der Glaube auf die Belohnung schaut! Was motivierte Abraham dazu, im Land Kanaan wie ein Fremder in Zelten zu wohnen? „Er erwartete die Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist“ (Heb 11,10). Was bewegte Mose dazu, lieber mit dem Volk Gottes zu leiden als die Schätze Ägyptens zu genießen? „Er schaute auf die Belohnung“ (Heb 11,26). „Durch Glauben wird das Unsichtbare ebenso wirklich, ebenso nahe, wie wenn es tatsächlich vor unseren Augen wäre, ja, weit mehr sogar, denn vom Sichtbaren wird man enttäuscht, während es dem, was der Geist dem Herzen mitteilt, keine Enttäuschungen gibt.“ (JND) Doch es ist eine Sache, darüber zu reden und eine andere, das auch wirklich zu praktizieren. Nehmen wir zum Beispiel das Versprechen des Herrn Jesus, das, wenn wir jetzt Dinge für Ihn und das Evangelium aufgeben, großartigen Lohn dafür empfangen werden. Ist das eine Wahrheit, die wir nur allgemein bejahen oder stützen wir uns im Glauben darauf und handeln in der Praxis auch entsprechend? Charles Studd ist ein eindrückliches Beispiel dafür, was es bedeuten kann, gegenwärtige Opfer einzugehen, um sich Schätze im Himmel zu sammeln. Der ehemalige bekannte Cricket-Spieler setzte sein Vertrauen nicht auf Geld und Besitz, sondern machte sich Freunde mit dem „ungerechten Mammon“. Beeinflusst die wunderbare Zukunft, die Gott dir verspricht, dein tägliches Leben? Wie gehst Du gegenwärtige Opfer ein, um dir Schätze im Himmel zu sammeln? Nimm Gott beim Wort und beziehe Ihn und die Zusagen, die Er dir gibt, in alle Entscheidungen deines Lebens mit ein! #zukunft #blick #ausrichtung #himmel #jesuskommtbald #stadt #jesus #jesuserlebt #entrückung #lohn

  • Navigationssystem: Milchstraße

    „[…] denn das Unsichtbare von ihm wird geschaut, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden –, damit sie ohne Entschuldigung seien, […]“ (Röm.1,20) Es ist nicht kompliziert Gott zu erkennen. Er hat alles so gemacht, damit auch Du Ihn erkennen kannst. Ja, selbst ein Mensch, der im Urwald lebt und nie in der Bibel gelesen hat, kann das. Nein, der Mensch wird einmal keine Ausrede haben, wenn er vor Gott steht. Dazu ein paar beeindruckende Beispiele aus der Schöpfung Gottes (1): Hast du schon mal etwas von dem afrikanischen Mistkäfer gehört? Dieser Käfer ist auf den ersten Blick nichts Besonderes und doch besitzt er eine „Funktion“, wo es uns die Sprache verschlägt. Der Käfer orientiert sich auf seinem Weg an der Milchstraße. Mit der Hilfe der Koordinaten kann er den kürzesten Weg für sich „berechnen“. Unmöglich, dass eine solche Intelligenz in einem winzigen Käfer zufällig entstanden ist, oder? Schauen wir uns noch einen Vogel an – den Rubinkolibri. Dieses kleine Tierchen wiegt gerade einmal drei Gramm! Hast du schon mal 3g auf deiner Hand gehalten? Wenn nicht, probiere es einmal aus. Das Gewicht auf der Hand ist kaum wahrzunehmen. Und doch ist dieser Vogel genauso gemacht, dass er eine Strecke von Mittel- nach Nordamerika ohne Zwischenstopp zurücklegen kann. Das sind in etwa 1000km! Der Kolibri hat für diese Strecke genau die richtige Menge Energie gespeichert. Einem intelligenten Menschen fällt auf, dass eine zufällige „Reaktion“ so etwas wohl kaum zustande bringen würde. Es gibt viele weitere Beispiele aus der Natur, die die Größe unseres Schöpfers zeigen. Wenn du danach suchst, wirst du erstaunt sein. Aber unser Leitvers sagt auch, dass die Menschen einmal ohne Entschuldigung sein werden, wenn sie vor Gott stehen (s. Off.20,12). Dann wird Er das Gericht ausführen über alle, die nicht an Ihn und das Erlösungswerk des Herrn Jesus geglaubt haben. „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden.“ (Apg.16,31) #schöpfung #natur #schöpfer #wunder #evangelium #religion #gott #jesus #entschuldigung #liebi #jesuserlebt (1) Die folgenden Beispiele sind aus dem Buch „Führen alle Religionen an dasselbe Ziel“ von Roger Liebi (S.36+37) entnommen.

  • Rechne damit ...

    “Da nahm Hanun die Knechte Davids und ließ ihnen die Hälfte des Bartes abscheren und ihre Oberkleider zur Hälfte abschneiden, bis an ihre Gesäße; und er entließ sie.” (2.Samuel 10,4) Nachdem Nahas, der König der Ammoniter, gestorben war, sandte David eine Delegation zu Hanun, dem Sohn Nahas. Er wollte ihm seine Anteilnahme ausdrücken. Offensichtlich hatte David auch die Freundlichkeit von Hanuns Vater erlebt - möglicherweise als er auf der Flucht vor König Saul war. Diese Erfahrung wollte er nicht unbeantwortet lassen. Die Berater und Fürsten Hanuns erklärten ihrem Herrn allerdings, dass es sich bei der Delegation Davids um Spione und ganz und gar nicht um eine freundschaftliche Begegnung handeln würde. Sie nahmen die Diener Davids, schoren ihnen die Hälfte der Bärte und schnitten die Oberkleider bis zum Gesäß ab. Viel schlimmer konnten die Männer Hanuns ihren Spott und ihre Verachtung gar nicht zum Ausdruck bringen. Jetzt sahen die Boten aus wie Kriegsgefangene und ihre ganze Blöße wurde zur Schau gestellt (Jes 15,2b; 20,3-4). Stell Dir einmal vor, in der heutigen Zeit würde ein Diplomat eines Nachbarlandes mit rasiertem Kopf und abgeschnittenen Hosenbeinen seines feinen Anzugs nach Hause geschickt werden. Eine unvorstellbare Demütigung! Du und ich, wir sind in der heutigen Zeit Boten des “wahren Davids”! Wir sind “Gesandte für Christus”, um den Menschen zu sagen, dass sie sich mit Gott versöhnen lassen müssen (2.Kor 5,20). Gott schickt uns mit einer Friedensbotschaft in die Welt, um den Menschen, die noch ohne Gott leben, zu sagen, dass Jesus Christus der einzige Weg zu Gott ist (Joh.14,6). Aber genauso, wie es bei den Boten Davids war, wird es auch uns heute manchmal ergehen. Es muss uns nicht verwundern, wenn wir mit unserer Botschaft abgelehnt, verspottet und ausgelacht werden. Johannes schreibt: “Wundert euch nicht, wenn die Welt euch hasst” (1.Joh 3,13), denn sie hat den Herrn Jesus vor uns gehasst (Joh.15,18). Die Menschen wissen häufig, dass die Botschaft der Bibel die Wahrheit ist und sie schuldig vor Gott sind. Gerade das bringt sie auf die Barrikaden gegenüber dem Evangelium. “Weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart […] weil sie, Gott kennend, ihn weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.” (Rö.1,19.21) Im Gegensatz zu den Nachrichten dieser Welt, ist die Wahrheit der Bibel völlig unpopulär, aber aktueller denn je. Du trägst eine lebensentscheidende und richtungsweisende Botschaft mit Dir. Die ersten Christen waren “voll Freude, dass sie gewürdigt worden waren, für den Namen Schmach zu leiden;” (Apg. 5,41). Es kann sehr weh tun, wenn wir Demütigung und Ablehnung erfahren, weil wir den Herrn Jesus bekennen, aber ER ist es wert, dass wir das auf uns nehmen. #evangelium #verkündigung #hass #ablehnung #auslachen #spott #christen #jesus #jesuserlebt #mission

  • Gib die Botschaft weiter

    “Philippus findet den Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, den Sohn Josephs, von Nazareth.” - Johannes 1,45 Nathanael liebte die Wahrheit und suchte, den Christus zu finden. Allerdings war er ein wenig in Vorurteilen befangen. Sobald ihm Philippus erzählte, dass er Jesus von Nazareth, den Sohn Josephs, gefunden habe, fragte Nathanael: “Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen?” Philippus war ein Neubekehrter, er hatte den Herrn Jesus erst am Tag vorher gefunden. Aber der natürliche Instinkt jeder wahrhaft begnadeten Seele ist es, die Botschaft von Christus weiterzuerzählen. Deshalb ging Philippus hin, um seinem Freund Nathanael diese gute Botschaft zu bringen. Aber wie viele Missgriffe machte er in der Verkündigung des Evangeliums! Ich preise Gott, dass – fehlerhaft, wie sie war – sie doch genügte, Nathanael zum Herrn zu bringen. Liebe Seelen, wenn ihr nur wenig von Christus wisst und viele Irrtümer beim Erzählen von diesen Dingen begeht, so haltet diese Botschaft dennoch nicht zurück. Gott wird es übersehen und die Wahrheit segnen. Philippus sagte: “Wir haben Jesus, den Sohn Josephs, von Nazareth gefunden.” Das war wohl die volkstümliche Meinung, aber in keiner Weise der richtige Name des Herrn. Er war nicht Jesus von Nazareth; unser Herr ist in Bethlehem geboren. Ferner sagte Philippus “Josephs Sohn”; aber er war nur dem Namen nach Josephs Sohn und in Wahrheit der Sohn des Höchsten. Philippus gab unserem Herrn die gewöhnlichen und irrtümlichen Namen, welche die gedankenlose Menge gebrauchte. Er sagte nicht: “Wir haben den Sohn Gottes gefunden” oder “den Sohn Davids”, aber er sprach alles aus, was er wusste. Das ist auch alles, was Gott von euch oder von mir erwartet. Oh, was für eine Gnade ist es, dass die Unvollkommenheiten unserer Predigt Gott nicht hindern, Seelen zu erretten! Philippus machte seine Fehler gut, als er hinzufügte: “Komm und sieh!” Ich hoffe, dass du ehrlich und offen bist und kommen wirst, um den Herrn Jesus selbst zu sehen. Aus “Auf Dein Wort” von C.H. Spurgeon #evangelium #botschaft #mut #teilen #jesus #christus #kreuz #rettung #golgatha #gospel #jesuserlebt

  • Corona | Impfung | Malzeichen | 666 - Was sagt die Bibel?

    Vielleicht hast Du auch schon einmal unter Christen die Meinung gehört, dass es sich bei der Corona Impfung und dem damit verbundenen digitalen Impfausweis, um die Erfüllung der Worte aus Offenbarung 13,16-18 handeln würde? Wir uns ehrlich mit der Frage beschäftigen und dazu die Bibel aufschlagen. Der Antichrist, der in dieser beschriebenen Zeit die Menschen unter seine Macht zwingen und das Malzeichen an der rechten Hand oder an der Stirn etablieren wird, ist für uns heute noch zukünftig. Wenn der Antichrist herrscht, wird es keine Freiheit mehr geben und nur noch der, der das Malzeichen hat, wird am Wirtschaftsleben teilnehmen können. Satan, der Antichrist und der Diktator des wiedererstarkten römischen Reiches, werden eine satanische Trinität des Bösen bilden und Menschen furchtbar knechten und verführen. Als Christen haben wir eine weitere bessere Hoffnung. Bevor das alles hier auf der Erde geschieht, wird der Herr Jesus Seine Gemeinde zu sich in den Himmel entrücken. Jesus sagt: Ich komme bald! Das Beste steht für Dich und mich noch bevor! Nimm Dir die Zeit, um wirklich zu erfahren, was die Bibel sagt ... 📙

  • Begegnungen mit Ihm - Wie Jesus Christus mit dem Einzelnen umgeht

    Im bisherigen Jahr haben wir uns jeden Sonntag ein Vorbild bzw. einen Hinweis aus dem Alten Testament auf Jesus Christus angeschaut. Hoffentlich hast Du es auch wie wir empfunden, dass Du einfach nur bewundern kannst, wie vielfältig Gottes Wort von Ihm, dem Mittelpunkt des Herzens Gottes spricht. Natürlich sind wir noch lange nicht am Ende und haben nur an der Oberfläche gekratzt. Trotzdem wollen wir diese Beitragsserie erst einmal unterbrechen und uns einem neuen Thema annehmen. Naja eigentlich auch nicht, weil wir uns jetzt jeden Sonntag anschauen wollen, wie der Herr Jesus dem Einzelnen begegnet und mit Ihnen umgeht. Das hat auch für uns einen großen Nutzen, weil wir einerseits Ihn besser kennen und lieben lernen und andererseits auch für unseren Dienst an anderen ein Vorbild an Ihm nehmen können. Bezogen auf dieses Thema wollen wir zunächst zwei Bücher empfehlen: “Wie Jesus Menschen begegnet” von Eberhard Platte -> Anhand verschiedenster Begegnungen Jesu Christi in den Evangelien werden praktische Hinweise für den Dienst der Seelsorge herausgearbeitet. Das Buch eignet sich auch als wiederkehrende Lektüre und ist einfach, aber eindrücklich geschrieben. “Jesus Christus sehen in seiner Allmacht und Gnade” von Max Billeter -> Der Autor zieht einen weiteren Rahmen als die Evangelien und zeigt anhand verschiedener Stellen der Bibel, welche Auswirkungen eine Begegnung mit Ihm hat. Christus wird besonders durch die Auslegung vorgestellt. Zur Einstimmung auf das Thema hier noch ein kleines Gedicht: Als Christus, der Sohn Gottes, war auf dieser Erde, ertrug Er Ablehnung, Not, Leid und viel Beschwerde. In Seiner Niedrigkeit und Menschheit ist er uns gleich geworden und dann schließlich für die Sünde vieler am Kreuz gestorben. Obwohl unsere Errettung auf Seinem Opfer und Tod beruht, ist auch das Anschauen Seines heiligen Lebens für uns gut. Wir lernen, wie Gott Sich den Menschen zu Seiner Ehre dachte und was die Gemeinschaft des Sohnes mit dem Vater ausmachte. Auch sehen wir, wie Jesus den Menschen im Einzelnen begegnet, als Er umherging, Gutes tat, heilte, befreite, alle gesegnet. Nicht nach der Masse und der Anerkennung war Sein Verlangen, sondern den Einzelnen zu suchen und in Liebe zu empfangen. Er war vollkommen der Eine, der Wahrheit und Gnade vereinte, Nie eine Eigenschaft Gottes auf Kosten der anderen verneinte. Allezeit in Gnade und Liebe war Sein vollkommenes Wort, wenn nötig mit Salz gewürzt und heilend, am richtigen Ort. So hat Er uns ein perfektes Beispiel für den Dienst an anderen gegeben, damit wir Segensspender für unsere Umgebung sind in unserem Leben. So will Er auch heute noch jedem einzelnen Menschen begegnen, ihn überführen, gewinnen, aufbauen, befreien, heilen und segnen. #jesus #jesuserlebt #menschen #mann #frau #liebe #begegnung #gnade #wahrheit #evangelium

  • Erledigt

    „Er hat uns nicht nach unseren Sünden getan und uns nicht nach unseren Ungerechtigkeiten vergolten.“ (Psalm 103,10) Was für ein Trost für einen sich abmühenden Christen! Satan ist immer damit beschäftigt, uns mit der Schuld der vergangenen Sünden zu belasten. Und häufig gelingt es ihm. Aber was sagt die Schrift über die Sünden der Gläubigen? Zu unserem Erstaunen und unserer Freude, hat Gott sie aus der Reichweite (Ps.103,12), aus der Sichtweite (Jes.38,17) und aus der Erinnerung entfernt (Heb.10,17). Die Grundlage für diese wunderbaren Wahrheiten ist das vollbrachte Werk des Herrn Jesus, welches Er vor 2000 Jahren am Kreuz von Golgatha ausgeführt hat. Setze dieses großartige Werk nicht herab, indem du mit der Schuld der Sünden lebst, die Gott vollkommen hinweg getan hat. Aus Choice Gleanings #sünde #vergebung #schuld #vergangenheit #erledigt #gott #jesus #kreuz #golgatha #satan #wahrheit #jesuserlebt

  • Die große Lüge

    Warst du auch schon einmal auf einer Beerdigung? Häufig sagt der Pfarrer am Grab so etwas wie „...möge Gott seiner Seele gnädig sein“ oder „...Herr, nimm ihn in Gnaden auf.“ Doch was bedeutet das? Wir müssen Dir leider sagen, dass es sich hierbei um eine fromme Floskel, ja sogar um eine Lüge handelt. Warum? Die Entscheidung, wo Du nach Deinem Tod sein wirst, findet bereits vor dem Tod statt. In der Regel vergehen vom Tod eines Menschen bis zur Beerdigung einige Tage. Doch zu diesem Zeitpunkt ist die Seele des Verstorbenen längst an ihrem endgültigen Ziel – im Himmel oder in der Hölle, dem Ort ewiger Qual. Diese Entscheidung trifft jeder Mensch bereits zu Lebzeiten. Du kannst entweder den Herrn Jesus und Seinen Tod am Kreuz von Golgatha im Glauben annehmen oder nicht. Damit ist alles klar. In dem Moment, in dem Dein Körper stirbt, gibt es keine Wahl mehr, wo deine Seele in Ewigkeit sein wird. Hast Du Dich nicht für das rettende Angebot Gottes entschieden, kann ein heiliger und gerechter Gott nach dem Tod nicht mehr gnädig sein – auch wenn Du Dir das noch so sehr wünschst. Die Bibel zeigt uns im Vorbild den armen Lazarus und einen reichen, aber ungläubigen Mann. Beide sterben, Lazarus findet sich in der Herrlichkeit wieder und der reiche Mann erwacht in Qualen. „Und [...] als er in Qualen war, sieht er Abraham von weitem und Lazarus in seinem Schoß. Und er rief und sprach: [...] sende Lazarus, dass er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme.“ (Lk.16,23-24) Hier ist besonders interessant, dass der Mann nicht darum bittet, aus den Qualen befreit zu werden – denn er weiß, dass er Gottes Heilsangebot abgelehnt hat. Er bittet um Linderung seiner Qual. Nachdem die Entscheidung gefallen ist, wird sich daran nichts mehr ändern: „Und bei all diesem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, damit die, die von hier zu euch hinübergehen wollen, nicht können und sie nicht von dort zu uns herüberkommen können.“ (Lk.16,26) Deshalb: Glaube nicht der Lüge und entscheide dich heute für Jesus, um ewig gerettet zu sein. „[…] wir bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!" (2.Kor.5,20b) #lüge #himmel #hölle #beerdigung #tod #leben #mensch #entscheidung #seele #ziel #jesus #jesuerlebt

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