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- Wohlstands-Evangelium
Ich weiß nicht, wie Sie über das Wohlstands- Evangelium denken, das Evangelium der Heilung, des Reichtums und des Wohlstands, aber ich sage Ihnen, was ich dabei empfinde: ABSCHEU! Es ist nicht das Evangelium. Es wird aus diesem Land nach Asien und Afrika exportiert, indem man es den Ärmsten der Armen verkauft. „Glaube dieser Botschaft und deine Schweine werden nicht sterben, und deine Frau wird keine Fehlgeburt erleiden. Und du wirst Ringe an deinen Fingern tragen, und du wirst dich in einen Mantel kleiden.“ Das kommt aus den USA. Unsere Nation, die ihr Geld, ihre Zeit und ihr Leben geben sollte, dreht anderen stattdessen eine Menge von Mist an, und sie nennen es das Evangelium. Hier der Grund, warum dies so schrecklich ist: Wann war es das letzte Mal, dass ein Amerikaner, ein Afrikaner, ein Asiate sagte: Jesus stillt alle meine Bedürfnisse, weil Du einen BMW fährst? NIEMALS! Sie werden sagen: Hat Jesus dir das gegeben? Nun, dann werde auch ich Jesus annehmen. Das ist Götzendienst. Das ist nicht das Evangelium. Das erhebt die Gaben über den Geber. Ich sage dir, wie man ein wunderbares Bild von Jesus abgibt: Wenn du mit deinem Wagen einen Unfall machst, und deine kleine Tochter wird durch die Windschutzscheibe geschleudert und bleibt tot auf der Straße liegen. Und du sagst inmitten deines tiefsten, unerträglichen Schmerzes: Gott ist genug. Gott ist genug! Gott ist gut. Er wird sich unser annehmen, Er wird alle unsere Bedürfnisse stillen, Er wird uns durch dies hindurchführen. Er ist unser kostbares Gut. Wen habe ich im Himmel? Und neben dir Begehre ich nichts auf Erden! Mein Leib und mein Herz und meine kleine Tochter mögen vergehen, aber Du bist meines Herzens Kraft und mein Erbteil für immer. Das verherrlicht Gott als Gott! Gott wird nicht verherrlicht, weil er der Geber von Autos, von Sicherheit, von Gesundheit ist. Oh, wie bete ich, dass die USA befreit werden von dem Evangelium der Heilung, des Reichtums und des Wohlstands. Oh, wie bete ich, dass die christliche Gemeinde die Zeichen der Leiden Christi trägt. Gott wird am meisten verherrlicht, wenn du in Ihm volles Genüge hast inmitten von schmerzlichem Verlust und nicht in deinem Wohlstand! John Piper #wohlstandsevangelium #wohlstand #evangelium #gospel #jesus #gott #johnpiper #jesuserlebt
- Siehe, er ruft Elia - Golgatha (14)
20. Die Reaktion der Umstehenden auf diesen Ruf Die Menschen, die bei dem Kreuz stehen, hören wie der Heiland laut ruft. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Es wird wieder hell. Die Juden reagieren auf diesen Ruf. „Dieser ruft Elia.“ Einer von ihnen läuft und holt einen mit Essig getränkten Schwamm. Auf ein Rohr gesteckt reicht er ihn Jesus. Die anderen sagen „Halt, lasst uns sehen, ob Elia kommt, um ihn zu retten!“ Matthäus und Markus berichten von dieser Szene. Haben die Juden nicht verstanden, was der Herr am Kreuz ruft? Haben sie sich verhört? Haben sie wirklich gehört, dass Er Elia um Hilfe ruft? Nein, sie haben Ihn verstanden! Sein Ruf war laut und deutlich. Diese Worte waren ihnen vertraut. In Psalm 22 hat David sie bereits aufgeschrieben. Während der Dunkelheit war es still am Kreuz. Eine unheimliche Szene für die Menschen. Doch jetzt, als es wieder hell wird, reagieren die Juden auf den Ruf des Herrn mit verächtlichem Spott. „Weil er sich selbst nicht retten kann, ruft er Elia. Mal sehen, ob er kommt um ihn zu retten.“ So mögen sie es gemeint haben. Der Mensch macht das Maß seiner Bosheit voll! Selbst nach dieser stundenlangen, unheimlichen Finsternis gibt es keine Änderung in ihrer Haltung. Sie drücken in ihrem Hass ihre Verachtung durch diesen Spott aus. Einmal mehr beweist der Mensch, wie böse sein Herz ist. Dabei wissen sie nichts von Elia. Sie kennen seine Geschichte, aber sie wissen nichts von seiner tatsächlichen Bedeutung. Sie sind blind. Sie hatten keine Ahnung davon, dass Elia nicht sterben musste, sondern lebend in den Himmel ging, weil der Herr jetzt am Kreuz sterben würde. Sie hatten auch keine Ahnung davon, dass Elia bereits gekommen war (Mt.11,14) und dass auf sie nun der große und furchtbare Tag des Herrn wartete (Mal.3,23). Auch wussten sie nicht, dass Elia mit dem Herrn bereits über Seinen Tod gesprochen hatte (Lk.9,30). Gemeinsam mit Mose. Und Elia würde gemeinsam mit Mose zukünftig gegen sie in Jerusalem zeugen (Off.11). Wie absurd war der Gedanke, dass der Herr Elia ruft, um ihn zu retten… Auch diesen Spott erträgt der Heiland in Seiner Liebe, denn Er liebte sie – die Juden, Sein Volk! Ihr Hass, ihre Blindheit haben Ihn geschmerzt, ebenso wie Gottes gerechtes Gericht, das einmal über sie kommen würde. Wie gerne hätte Er sie gerettet – aber sie haben nicht gewollt (Lk.13,34). #elia #jesus #golgatha #kreuz
- Ohne Glauben kannst Du Gott nicht gefallen - Henoch (4)
„Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist.“ (Hebräer 11.6) Bevor Henoch von Gott entrückt wurde, hatte er von Gott und vor seinen Mitmenschen das Zeugnis erhalten, dass er Gott wohlgefallen und ihm Freude gemacht hatte. Ausnahmslos alle Glaubenshelden in Hebräer 11 werden durch ihr unbedingtes Vertrauen in Gott charakterisiert. Der Glaube im Leben Henochs zeigte sich in seinem tagtäglichen Umgang mit Gott. Er wandelte mit Gott. Gute Werke, die Anerkennung vor den Menschen hervorbringen, können niemals den Glauben ersetzen. Ohne Glauben ist es unmöglich Gott zu gefallen. Der Glaube im Leben Henochs zeigte sich darin, dass er Gott nahte. Er suchte die Gemeinschaft mit Gott. Er betete und ließ Gott zu sich reden. Im Grunde genommen ist es für uns viel leichter Gott zu nahen als es für Henoch war. Wir haben das vollständige Wort Gottes, die Bibel, in einer guten Übersetzung in unserer eigenen Sprache zur Verfügung und können Gottes Willen darin erkennen. Zudem haben wir jederzeit Zugang zu Gott im Gebet, weil der Weg zu Gott durch den Herrn Jesus geöffnet ist (Rö 5,1.2). Wir dürfen immer zum Thron der Gnade kommen, um alle unsere Anliegen vor Gott loszuwerden (Hebr 4,16) und Gnade zu finden zu rechtzeitiger Hilfe. Du darfst jederzeit zu Gott kommen! Wer Gott naht, muss glauben, dass er ist. Damit ist nicht nur der Glaube gemeint, dass Gott existiert, sondern, dass Er in Deinem und meinem Leben erlebbar ist. Gott ist in unserem Leben gegenwärtig. Er ist da! Er will in unserem Leben eingreifen, Veränderungen bewirken und ein Gott des Alltags sein, und nicht nur ein „Gott der besonderen Momente“. Wer ihn sucht, wird erleben, dass Er den Suchenden belohnt. Viele Menschen haben Gott gesucht und genau das erlebt: Nach der schlimmen Sünde mit Bathseba suchte David Gott mit Fasten und unter Tränen und Gott offenbarte sich ihm (2. Sam 12,26ff). Der König Josaphat suchte Gott in seinem Leben und der segnete ihn (2. Chr 17). Ussija suchte am Anfang seiner Regentschaft den HERRN und Gott gab ihm Gelingen (2.Chr 26,5). Andere suchten Gott gerade nicht: Als König Asa alt geworden war, suchte er in seiner Krankheit die Ärzte und leider nicht den HERRN (2.Chr 16,12). Suchst Du ganz bewusst den Herrn Jesus in Deinem Leben, in Deinem Alltag? Hast Du Gemeinschaft mit Ihm? Interessiert es Dich, was Er über Dein Leben, Deine Pläne und Entscheidungen denkt? Wenn wir Ihn suchen und alles von Ihm abhängig machen, werden wir erleben wie Er uns belohnen wird: Mit geistlichem Segen, mit Freude, Frieden und Gelingen bei unserem täglichen Tun und einer tief erlebbaren Gemeinschaft mit Ihm. #henoch #glaube #vertrauen #gott #jesus #freude #gefallen #wohlgefallen #suchen #nahen #gemeinschaft #beten #lesen #bibel #gebet #believe #trust #alltag #mann #frau #jesuserlebt
- Nachgedacht - Ewiges Leben
Ewiges Leben. Traum der Menschheit. Nie sterben. Unvergänglich sein. Leider nur eine Traumvorstellung, oder? Sterben müssen wir alle. Wenn eines sicher ist, so ist es der Tod. Der eine geht früher, der andere später. Die Bibel erzählt folgende Geschichte: Ein Mann kommt zu Jesus. Er wirft sich vor Ihm nieder und stellt eine Frage: „Guter Lehrer, was soll ich tun um ewiges Leben zu erben?“ Offensichtlich bewegt diese Frage Menschen schon immer. Der Herr antwortet. „Die Gebote kennst du.“ Und dann zählt Er aus den zehn Geboten die auf, die das menschliche Zusammenleben regeln. „Du sollt nicht töten; du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen; du sollst kein falsches Zeugnis ablegen; du sollst nichts vorenthalten; ehre deinen Vater und deine Mutter.“ Klar, die kannte der junge Mann. Besser noch! Er kannte sie nicht nur, sondern hatte sie gehalten – und das von seiner Jugend an. Was für ein guter Kerl! Jesus geht nicht weiter darauf ein. Er sah ihn an. Kein normaler Blick, sondern ein Blick der tiefer geht. Dann kommt die Diagnose: „Eins fehlt dir“ Was? Tatsächlich? Diesem tadellosem Mann fehlte was? „Geh hin, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen“. Autsch. Das hat gesessen. Der tadellose junge Mann war nämlich reich. Doch der Heiland ist noch nicht fertig. Würde der junge Mann das tun, würde er einen Schatz im Himmel haben. Und noch eine Bedingung: „komm, und folge mir nach!“. Hier endet die Geschichte. Der junge Mann dreht sich traurig um und geht. Das kam für ihn nicht in Frage. Ist das vielleicht deine Geschichte? Irgendwie denkst du auch über das ewige Leben nach. Nicht im Sinne eines Jungbrunnens, der dafür sorgt, dass wir nie sterben, sondern du fragt dich, ob es nicht vielleicht doch mehr gibt. Vielleicht doch ein Leben nach dem Tod? Naja, wenn das so wäre, dass müsste es wohl auch eine übernatürliche Macht geben. Gott eben. Aber wenn es Gott gibt, dann muss ich mich wohl so benehmen, wie Er es will. Die Gebote halten zum Beispiel, damit ich am Ende auch in den Himmel komme. So wie der junge Mann aus der Geschichte, willst du auch was tun, um ewiges Leben zu bekommen. Er war schon ziemlich gut, ist am Ende aber doch gescheitert. Die Geschichte geht noch weiter. Jesus Christus erklärt Seinen Jüngern, nachdem der junge Mann weggegangen ist, dass es für einen Reichen unmöglich ist, in das Reich Gottes einzugehen. So wie das berühmte Kamel nicht durch das ebenso berühmte Nadelöhr gehen kann. Das können die Jünger nicht verstehen: „Wer kann dann errettet werden?“, fragen sie. Erstaunen schwingt in der Frage mit und die Antwort, dass so wohl niemand errettet werden kann. Richtig! Und doch hat Jesus Christus die Lösung: „Bei Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott; denn bei Gott sind alle Dinge möglich.“ Mit anderen Worten bedeutet das, dass kein Mensch durch das was er tut oder lässt gerettet werden kann. Gott allein kann retten! Die Bibel sagt, dass alle Menschen gesündigt haben. Keiner ist gerecht, keiner schafft es den Ansprüchen Gottes zu genügen. Auch der gute junge Mann aus unserer Geschichte nicht. Gott hat den Rettungsweg geschaffen. Jesus Christus, Sein Sohn, ist auf die Erde gekommen und am Kreuz gestorben. Für dich! Indem Er deine Sünden auf sich genommen hat und von Gott dafür bestraft wurde, kannst du frei ausgehen. Was du nun tun musst? Geh auf deine Knie und bete zu Gott. Sage Ihm, dass du ein Sünder bist und bitte Ihn, dir zu vergeben. So wirst Du gerettet werden. So bekommst du das ewige Leben! Nichts tun, keine Werke, sondern kapitulieren und Buße tun. Jesus Christus hat einmal gesagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit.“ (Joh 11,25). Um den Hintergrund des Blogposts zu verstehen, lies am besten in Deiner Bibel Markus 10,17-27 #ewigesleben #leben #life #jung #mann #frau #junge #mädchen #gutewerke #gebote #gesetz #10gebote #jesuserlebt #jesus #gott #bibel #dautphe #warsingsfehn
- Wer wird es den Menschen sagen, dass das Gericht kommt? - Henoch (3)
„Es hat aber auch Henoch, der Siebte von Adam, von diesen geweissagt und gesagt: ‚Siehe, der Herr ist gekommen inmitten seiner heiligen Tausende, um Gericht auszuführen gegen alle und zu überführen alle Gottlosen von allen ihren Werken der Gottlosigkeit, die sie gottlos verübt haben, und von all den harten Worten, die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben.‘“ (Judas 14.15) Wissen die Menschen um uns herum eigentlich, was einmal auf sie zukommen wird? Geht es immer so weiter? Sind Epidemien, Wirtschaftskrisen und das zunehmende Wertechaos nur ein vorübergehendes Phänomen oder ein Auftakt für Schlimmeres? Hat diese Welt noch eine Zukunft oder wird am Ende doch alles gut? Henoch lebte in der Zeit vor der großen Flut, die über dieser Erde hereinbrach als Noah gerade 600 Jahre alt geworden war. Der Name „Henoch“ bedeutet so viel wie „geweiht“ oder „unterwiesen, belehrt“. Wir gehen nicht zu weit, wenn wir sagen, dass sein Name in seinem Leben Programm war. Henoch lebte ein Leben, was Gott geweiht war und die Folge davon war, dass Gott ihn unterweisen und über die Zukunft belehren konnte. Um Henoch nicht mit jemandem gleichen Namens zu verwechseln, betont Judas in seinem Brief, dass er der „Siebte von Adam“ war. Henoch wandelte mit Gott (1.Mo 5,24). Henoch glaubte Gott und wurde entrückt (Hebr 11,5). Aber in seinem Leben hatte Henoch auch eine Botschaft, die er nicht für sich behielt. Er weissagte und predigte den Leuten seiner Zeit das herannahende Gericht. Christsein ist keine Privatsache. Das Evangelium ist keine Botschaft, über die wir uns nur freuen, weil wir dadurch gerettet wurden – das Evangelium ist dazu da, dass es durch uns bis an die Enden der Erde getragen wird (Mk 16,15), damit noch viele Menschen den Herrn Jesus Christus als ihren persönlichen Retter kennenlernen können. Gott hatte Henoch offenbart, dass der Herr Jesus einmal mit seinen Erlösten auf diese Erde kommen würde, um das Gericht über alle Gottlosen auszuführen und sie von ihrem gottlosen Verhalten und ihren harten, gottlosen Reden zu überführen. Das, was Gott Henoch offenbarte, wurde in der Sintflut in gewisser Weise vorerfüllt. Die wirkliche Erfüllung steht aber noch aus. Wenn die Gemeinde schon zu dem Herrn Jesus entrückt ist, wird der Herr Jesus persönlich auf dieser Erde erscheinen, um das Gericht auszuführen. Henoch predigte vor der Flut und wurde von Gott entrückt, damit ist er ein Vorausbild auf die Gemeinde, die vor den Gerichten entrückt werden wird (Off 3,10; 1.Thes 4,16). Noah mit seiner Familie wurde während der Flut bewahrt. Damit ist Noah ein Vorausbild auf einen gläubigen Überrest aus dem Volk Israel, was den Herrn Jesus als seinen Messias annehmen wird, aber durch die Drangsalszeit auf dieser Erde gehen wird. Henoch ließ sich von dem gottlosen Treiben seiner Mitmenschen nicht anstecken. Er wurde auch nicht mutlos, weil man den Eindruck gewinnen konnte, dass es sowieso zwecklos sei, den Menschen das kommende Gericht zu verkündigen. Nein, Henoch, ließ sich als furchtloser Prediger für seine Generation gebrauchen, um sie zu warnen und die mögliche Rettung zu verkündigen. Auch heute noch hat die Botschaft des Evangeliums zwei Seiten: Es geht um Gnade für die, die den Herrn Jesus im Glauben annehmen. Das sind die „Heiligen“, die einmal mit dem Herrn Jesus erscheinen werden. Und es geht um Gericht für die Gottlosen, die Gottes Gnade ablehnen und ihr eigenes Leben leben wollen. Lass Dich ermutigen für den Herrn Jesus einzustehen und die einzige Botschaft nicht zu verschwiegen, die den Menschen unserer Zeit Rettung bringen kann! Es geht um Gnade und Gericht. #henoch #gericht #jesus #herr #eskommt #gnade #rettung #vergebung #alle #heilige #erlöste #pandemie #covid19 #entrückung #alle #gott #bibel #jesuserlebt #dautphe #marburg #deutschland
- Das Leben für Christus verlieren
„Denn wer irgend sein Leben erretten will, wird es verlieren; wer aber irgend sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es erretten.“ (Lukas 9,24) Es gibt zwei grundsätzliche Haltungen, die wir Gläubigen unserem Leben gegenüber einnehmen können. Wir können versuchen, es zu erretten, oder wir können es bewusst um Christi willen verlieren. Es ist ganz natürlich, dass wir versuchen, es zu erretten. Wir können ein egozentrisches Leben führen und versuchen, uns vor Anstrengungen und Unannehmlichkeiten zu schützen. Wir können sorgfältig planen, wie wir uns gegen plötzliche Aufregung abschirmen, vor Verlust schützen und jede Form von Unbequemlichkeit umgehen können. Unser Haus wird ein Privatbesitz, der von lauter „Betreten verboten!“-Schildern umgeben ist. Es ist allein für die Familie da, mit einem Minimum an Gastfreundschaft für andere. Unsere Entscheidungen treffen wir danach, inwieweit die Dinge unser Wohlbefinden beeinträchtigen. Wenn sie unsere Pläne durcheinanderbringen oder eine Menge Arbeit erfordern oder gewisse finanzielle Aufwendungen zur Hilfe für andere nötig machen, dann zeigen wir mit dem Daumen nach unten. Wir neigen dazu, unserer persönlichen Gesundheit eine unverhältnismäßig hohe Aufmerksamkeit zu schenken, und verweigern jeden Dienst, der eventuell schlaflose Nächte bedeuten könnte, Kontakte mit Krankheit oder Tod oder sonstige körperliche Risiken. Unser persönliches Wohlergehen steht in der Rangordnung höher als die Nöte derjenigen, die um uns her leben. Kurz gesagt, wir verwöhnen unseren Leib, der in wenigen Jahren von Würmern gefressen sein wird, wenn der Herr nicht vorher kommt. Indem wir unser Leben zu erretten versuchen, verlieren wir es. Wir erfahren all das Elend einer selbstsüchtigen Existenz, und uns entgehen all die Segnungen eines Lebens für andere. Die Alternative dazu ist, unser Leben um Christi willen zu verlieren. Dies bedeutet ein Leben des Dienstes und des Opfers. Während wir keine unnötigen Risiken eingehen oder das Martyrium suchen, entziehen wir uns nicht unseren Pflichten mit der Entschuldigung, dass wir um jeden Preis leben müssen. Es ist auf eine Weise wahr, dass „wir unsere Seele und unseren Leib Gott zu Füßen werfen, damit Er sie unterpflüge“. Wir achten es als unsere größte Freude, für Ihn alles zu verschwenden und verschwendet zu werden. Unser Haus steht offen, unser Besitz steht zur Verfügung, unsere Zeit ist für solche da, die in Not sind. Wenn wir so unser Leben für Christus und für andere ausgießen, finden wir das Leben, das wirkliches Leben ist. Indem wir unser Leben verlieren, erretten wir es in Wirklichkeit. (W.D)
- Golgatha (13) - Warum hast du mich verlassen?
18. Seine vierte Aussage am Kreuz Drei Stunden ist es jetzt schon stockdunkel. Drei lange Stunden leidet der Heiland jetzt schon unter Gottes Gericht. Schonungslos wird Er bestraft. Dann ruft er in die Dunkelheit: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Von Gott verlassen? Er? David schreibt einmal in Psalm 37: „nie sah ich den Gerechten verlassen“. War Er nicht der Gerechte schlechthin? Ja, das war Er! Sein Leben war tadellos. Wunderschön, von Ihm zu lesen, wie Er in allem, was Er dachte, sagte und tat vollkommen war. Und Gott hatte das mehrfach bestätigt. Den Himmel hatte Er sogar geöffnet und es laut verkündigt: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“ (Mt.3). Hier aber hat sich das Blatt gewendet. Gott hat Seinen Sohn verlassen! Der Herr hat darunter gelitten, wie unter nichts anderem! In Psalm 22 drückt Er diese Leiden aus: „Mein Gott! Ich rufe am Tag, und du antwortest nicht und bei Nacht, und mir wird keine Ruhe.“ Oder in Psalm 88: „Ich aber, Herr, schreie zu dir […] Warum, Herr, verwirfst du meine Seele, verbirgst dein Angesicht vor mir? Ich bin elend und verscheide“ Er ruft zu Gott. Er bekommt keine Antwort! Der Himmel öffnet sich nicht. Es bleibt dunkel. Anders war es bei „den Vätern“! Sie riefen in ihrer Not zu Gott und Gott antwortete. Er antwortete, indem Er sie rettete (Psalm 22,5-6). Sie waren unvollkommene und sündige Menschen – nicht zu vergleichen mit dem Heiligen Gottes! Und doch – sie werden gerettet. Er dagegen bekommt keine Antwort. Keine Rettung. „bist fern von meiner Rettung, den Worten meines Gestöhns?“ (Ps.22). Der einzig vollkommene Mensch wird hier auf Golgatha zu dem einzigen Menschen, der je von Gott verlassen wurde! Die Antwort auf die Frage „warum?“ ist meine Sünde! Christus hat für meine Sünden gelitten. Der Gerechte für die Ungerechten (s.1.Pet.3,18). Und Gott? Wie kann Er seinen Sohn verlassen? Den Liebling Seiner Seele (Jer.12)? Die Antwort ist die Gleiche. Meine Sünde. Wie groß muss die Liebe Gottes zu mir sein! „er hat ihn leiden lassen.“ (Jes.53). Was für ein Werk. Noch etwas bewegt mich an dieser Szene: Die Frage „warum hast du mich verlassen“ drückt die ganze Not des Heilandes aus. Er stellt sie, um mir einen Eindruck Seiner Leiden zu vermitteln. Aber Er kennt auch die Antwort! Und so, als wollte Er keinen Schatten auf das Handeln Gottes mit Ihm fallen lassen, sagt Er in Psalm 22 weiter: „Doch du bist heilig“. Mit anderen Worten: „Das, was Du tust ist richtig und gerecht! Weil Du heilig bist, weil Du Sünde nicht sehen kannst (Hab.1), musst Du Dich von mir wegwenden.“ Wie besonders strahlt selbst in den tiefsten Leiden – in dem Augenblick, wo das wahre Sündopfer außerhalb von Jerusalem verbrannt wurde, Seine Schönheit durch das Dunkel dieser Stunden. Dichter haben diese Szene wunderbar zusammengefasst: Dort hat dich Gott zerschlagen in tiefer Finsternis, und Du, Du musstest fragen, warum Er Dich verließ: Stets hast Du Ihm gefallen – warum denn dies Gericht? – warst heilig, rein in allem und kanntest Sünde nicht!“ Du musstest es empfinden, wie Gottes Zorn so schwer für uns und unsre Sünden, so viel wie Sand am Meer. Du tratst an unsre Stelle aus freier Lieb und Huld, gabst Deine eigene Seele für unsre Sünd und Schuld Text Strophe 1: Egbert Brockhaus | Strophe 2: Jaques Erné
- Wie wird es sein, wenn Du einmal vor Gott stehen wirst?
„So mache dich bereit, deinem Gott zu begegnen.“ (aus Amos 4,12) Hey, schön, dass Du Dich von der Überschrift nicht abschrecken lässt und weiterliest. Vielleicht kannst Du mit Gott bisher noch nichts anfangen oder hast die ganze Sache mit dem Glauben in die „Phantasieecke“ für die „Überspannten“ geschoben. Dann freue ich mich umso mehr, dass Du Dir jetzt 2 Minuten Zeit nimmst. Jeder Mensch, egal ob jung oder alt, arm oder reich, Atheist oder fest im Glauben, wird einmal dem lebendigen Gott begegnen. Das ist nicht irgendeine skurrile Idee von mir, sondern die Bibel spricht davon. Weil das so ist, wirst Du aufgefordert, Dich gut auf diese Begegnung vorzubereiten! Wenn Du Jesus Christus schon persönlich als Deinen Retter und Herrn kennst, dann wird es eine wunderschöne, erste Begegnung werden. Dann siehst Du Deinen Erretter persönlich, von Angesicht zu Angesicht (1.Joh 3,2). Du begegnest dem Mann von Golgatha, der für Dich am Kreuz litt und starb, der Dich so sehr liebt, dass Er wegen Deiner Sünden alles investiert hat und gestorben ist. Du siehst dann die Nägelmale in Seinen Händen, Seiner Seite und Seinen Füßen – Du siehst Ihn wie Er ist, dass „Lamm, wie geschlachtet“. Und noch etwas, diese erste Begegnung wird nie mehr aufhören. Unvorstellbar, oder? Du wirst zusammen „mit ihm leben“, für immer (1.Thess 5,10). Jeder Schmerz hört auf, es gibt keine Trauer, keinen Verlust oder sonst etwas mehr, was uns niederdrücken kann, sodass wir fast daran zerbrechen (Off 21,4). Der Herr Jesus selbst, wird die letzten Tränen abwischen … Du kennst Jesus Christus noch nicht persönlich und lehnst Ihn ab? Dann wirst Du einmal vor Gott als Deinem Richter stehen. Es ist schrecklich Gott als Richter zu begegnen, denn Er „ist ein verzehrendes Feuer“ (Heb 12,29), vor dem niemand bestehen kann. Gott ist vollkommen gerecht und heilig und wird Dein ganzes Leben beurteilen. Du wirst Ihm an dem „großen, weißen“ Gerichtsthron begegnen (Off 20,11ff). Dann wird es keine Möglichkeit mehr geben, Dich für den Glauben an Jesus Christus zu entscheiden. Du wirst Dich nicht mehr rechtfertigen oder Gott Fragen stellen können. Gott wird das Gericht an allen vollziehen, die nicht an Ihn geglaubt haben: Das ist die ewige Trennung von Gott, die Hölle. Wie wirst Du Gott begegnen, wenn Du heute sterben müsstest? Wirst Du Deinem Retter begegnen oder wird Gott Dein Richter sein? Mein lieber Freund, Du kannst Dich jetzt noch für Jesus Christus entscheiden und mit Deiner Lebensschuld zu Ihm kommen. Bekenne Ihm Deine Sünden und glaube an Ihn! (Apg 16,31). Sei mal ehrlich, Du weißt doch selbst am besten, dass Du nicht weißt, was nachher, morgen oder in ein paar Tagen ist. Das liegt nicht in Deiner Hand … bist Du vorbereitet auf die Begegnung mit Gott?
- Was wäre, wenn Du heute sterben müsstest?
Hey, schön, dass Du das hier jetzt liest. Den Vers auf dem Bild oben, habe ich speziell für Dich ausgesucht. Ich wünsche mir wirklich von ganzem Herzen, dass Du Dich mit Gott versöhnen lässt und eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes bekommst. Hast Du Dir schon einmal die Frage gestellt, was wäre, wenn Du heute sterben müsstest? Oh man, das ist jetzt eine echt unangenehme Frage, ich weiß. Aber diese Frage ist wichtiger als alles andere und der Zeitpunkt Deines Todes steht vielleicht so nah bevor, wie Du es Dir nicht in den kühnsten Träumen ausmalen würdest. Du bist jung, ja, stimmt. Alte Menschen müssen sterben, junge Menschen können sterben. Vor zwei Tagen wurde ein guter Bekannter ganz plötzlich von Gott abgerufen. Mitten aus seinen Aufgaben heraus, aus seiner Familie, usw. Er starb ohne Vorankündigung. Aber er wusste im Voraus, wo er einmal sein würde, wenn er sterben muss. David ist jetzt bei seinem Retter, er ist bei Jesus Christus. Er glaubte an Jesus Christus und daran, dass Jesus Christus für seine persönliche Lebensschuld am Kreuz auf Golgatha gestorben. Wo gehst Du hin, wenn Du sterben musst? Ich glaube an die Bibel, das Wort Gottes. In der Bibel ist die Rede von zwei Wegen, für die Du Dich in Deinem Leben entscheiden kannst. Ein Weg führt in den Himmel - für diesen musst Du Dich bewusst entscheiden. Auf diesen Weg kommst durch den Glauben an Jesus Christus und ein Bekenntnis Deiner Sünden vor dem lebendigen Gott (Apg 16,31; 1.Joh 1,9). Wenn Du stirbst gehst Du zu Gott, wo es einfach wunderbar ist. Es ist der Ort immerwährenden Glücks und Freude. Der zweite Weg führt in die Hölle. Das ist die ewige Trennung von Gott. Es ist der Ort des Schmerzes, der unvorstellbaren Leiden und der Pein. Dort gibt es keine Freude mehr. Gott schaut dort nicht mehr hin. Auf diesem Weg in die Hölle ist jeder Mensch von Geburt an. Jeder Mensch ist ein Sünder und von Gott getrennt (Rö 3,23). Du kannst den Weg wechseln, wenn Du Dich für Jesus Christus entscheidest und Ihn im Glauben annimmst, Deine Sünden bekennst und mit Ihm leben möchtest. Hey, mein lieber Freund, Du musst wirklich wissen, wo Du einmal hingehst, wenn Du stirbst ...
- Verstanden?
„Da verstanden sie, dass er nicht gesagt hatte, sich zu hüten vor dem Sauerteig der Brote, sondern von der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.“ (Matthäus 16,12) „Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen sprach.“ (Matthäus 17,13) Das Verhalten der Jünger in den Evangelien ist oft von Unverständnis, Kleinglauben und Schwachheit gekennzeichnet. Das kennen wir nur zu gut aus unserem eigenen Glaubensleben. Trotzdem gibt es immer wieder Bibelstellen, in denen die Jünger vorbildhaft und für uns ermutigend beschrieben werden. Sie verstanden nicht alles, was der HERR ihnen sagte, aber doch war Unverständnis kein Dauerbegleiter. Wie muss es den Herrn Jesus gefreut haben, wenn die Jünger verstanden, was er ihnen zu sagen hatte und erklären wollte. Wie ist das mit uns? Jeder von uns hat ein unterschiedliches Verständnis von der Bibel, das ist völlig normal. Es kommt auf die Einstellung an, mit welcher wir Gottes Wort verstehen wollen. Der HERR freut sich, wenn Gläubige sich anstrengen, um das von Gott gewählte Medium um uns seine Gedanken mitzuteilen, verstehen und dann auch umsetzen zu wollen. „Wachst aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus.“ (2. Petrus 3,18) #verstehen #verstanden #unverständnis #kleinglauben #glauben #vertrauen #gehorsam #jünger #jesus #gott #jesuserlebt #bibel #wort #gotteswort
- Gebetserhörung in letzter Sekunde
„Harre auf den HERRN! Sei stark, und dein Herz fasse Mut, und harre auf den HERRN!“ (Psalm 27,14) Manchmal zögert Gott mit der Antwort auf unsere Gebete, um unseren Glauben zu prüfen und die Rettung umso größer werden zu lassen. Gerade in Situationen, in denen uns die Zeit wegläuft, sollen wir darauf vertrauen, dass Gott alles unter Kontrolle hat und Seine Hilfe nie zu spät kommt! Als Georg Müller einmal mit seiner Frau mit dem Schiff von Quebec nach Liverpool fahren wollten, hatte er vorher intensiv dafür gebetet, dass ein Liegestuhl für seine Frau vorher noch rechtzeitig aus New York eintreffen sollte. Frau Müller litt an einer Seekrankheit, deshalb war der Stuhl für sie äußerst wichtig. Georg Müller war voller Zuversicht, dass Gott sein Gebet erhört habe. Ungefähr eine halbe Stunde, bevor das Begleitboot die Fahrgäste zum Schiff bringen sollte, machten ihn die Beamten darauf aufmerksam, dass kein Stuhl angekommen sei und unmöglich noch rechtzeitig zur Abreise kommen könne. Doch er ließ sich durch nichts bewegen, einen anderen in einem nahe gelegenen Geschäft zu kaufen. »Wir haben unseren himmlischen Vater so besonders darum gebeten, ihn uns zu besorgen. Wir wollen Ihm vertrauen, dass Er es auch tun wird«, war seine Antwort. Dann ging er an Bord, absolut sicher, dass sein Vertrauen nicht fehl am Platz sei und nicht zu Schanden werde. Gerade, bevor das Begleitboot abfuhr, fuhr ein Möbelwagen vor. An der Spitze seiner Ladung war Georg Müllers Stuhl. Er wurde schnell an Bord gebracht und genau in die Hände des Mannes gegeben, der Georg Müller aufgefordert hatte, einen anderen zu kaufen! Als er ihn Herrn Müller übergab, drückte der keinerlei Erstaunen aus, sondern nahm still seinen Hut ab und dankte seinem himmlischen Vater. Für diesen Gottesmann war eine solche Gebetserhörung nicht verwunderlich, sondern natürlich. Gott hat diese Verzögerung zugelassen, um Seine Treue groß zu machen und auch uns dadurch zu ermutigen, Ihm zu vertrauen. Denn wir hätten ohne diese Verzögerung nie von diesem Vorfall gehört. Mit freundlicher Genehmigung von juengerschaft.org #gebet #gebetserhörung #pray #georgmüller #liegestuhl #bibel #geduld #ausharren #ausdauer #warten #wait #gott #jesus #christ #jesuschristus #jesuserlebt
- Henoch (2) - Wie "funktioniert" ein Leben mit Gott?
„Und Henoch wandelte mit Gott; und er war nicht mehr, denn Gott nahm ihn weg.“ (1. Mose 5,24) Eine böse Zeit Was wird einmal über meinem und Deinem Leben stehen? – „Henoch wandelte mit Gott“. Henoch lebte in einer sehr schwierigen Zeit. In 1.Mo 6,5.11.12 wird die Zeit Henochs mit folgenden Worten beschrieben: „Und der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen groß war auf der Erde, und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. […] Und die Erde war verdorben vor Gott, und die Erde war voll Gewalttat. Und Gott sah die Erde, und siehe, sie war verdorben; denn alles Fleisch hatte seinen Weg verdorben auf der Erde.“ Was im Garten Eden einen so guten Anfang genommen hatte, war durch Abwendung des Menschen von Gott nun völlig zerstört. Die Menschen frönten der Gewalt, der Unmoral und dem Materialismus, sodass Gott die Erde durch die kommende Sintflut richten musste. In dieser Zeit lebte Henoch, und er lebte mit Gott. Als Henochs Sohn, Methusalah (Übersetzung: „bei seinem Tod wird es (das Gericht) gesandt“), mit 969 Jahren starb, brach das Gericht über die Erde herein. Zu diesem Zeitpunkt war Henoch schon lange nicht mehr hier auf der Erde, weil Gott ihn schon vorher zu sich entrückt hatte. Ist es heute eigentlich noch möglich mit Gott zu leben? Können wir als Familien, Singles oder ganze Gemeinden noch mit und für Gott leben? Das Leben Henochs liefert den Beweis, dass es möglich ist, in einer schwierigen Zeit mit dem Herrn Jesus zu leben. Wir leben kurz vor dem Wiederkommen Jesu zur Entrückung – in dieser letzten Zeit dürfen wir mit Gott leben. Der Wendepunkt im Leben Henochs Im Leben Henochs muss es ein einschneidendes Erlebnis gegeben haben, so dass er seinen Wandel mit Gott begann. Als er 65 Jahre alt war, kam sein Sohn Methusalah zur Welt. Ab diesem Zeitpunkt begann sein entschiedenes Leben mit Gott. Vielleicht war die Geburt seines Sohnes ein Auslöser, um noch einmal über sein Leben nachzudenken und manches in seinem Leben zu korrigieren? Möglicherweise hatte Gott ihm aber auch geoffenbart, dass er vorhatte diese Welt zu richten? Wie es auch gewesen sein mag, mit 65 Jahren gab es eine krasse Wende im Lebens Henoch, sodass er ab jetzt 300 Jahre mit Gott lebte und wandelte, bis Gott ihn im Alter von 365 Jahren zu sich nahm. In diesen 300 Jahren lebte er voller Entschiedenheit für Gott und konnte so ein helles Licht in einer dunklen Zeit sein (Phil 2,15). Für die Leute seiner Zeit war er vielleicht etwas sonderbar – aber Gott machte er durch sein Leben wirkliche Freude. Gab es in Deinem Leben auch schon diesen Wendepunkt, wo Du Dich entschieden hast mit Gott zu leben? Vielleicht bist Du schon viele Jahre „bekehrt“, wie man so sagt, aber Dein geistliches Leben „plätschert“ so ohne wirkliche Hingabe an Gott vor sich hin? Wenn das so ist, dann lass Dich durch Henoch ermutigen ganz mit Gott zu leben. Wenn Du Gott noch gar nicht persönlich kennst, dann komm bitte heute zu ihm, um ab jetzt ein Leben mit ihm zu leben. Bekenne ihm Deine Schuld und nimm den Herrn Jesus im Glauben als Deinen Retter an (Apg 16,31; 1.Joh 1,9). Mit Gott wandeln Was heißt es eigentlich mit Gott zu „wandeln“? Mit Gott zu wandeln, bedeutet Dein Leben mit Gott zu leben und mit ihm zu gehen. Wenn Du mit jemanden einen Spaziergang machst, dann macht es nur Sinn und Freude, wenn ihr das gleiche Ziel verfolgt, auf dem gleichen Weg geht und auch gleich schnell geht, um die Zeit zu zweit zu genießen. Im Idealfall redet ihr miteinander: Einmal redest Du und ein anderes Mal hörst Du einfach zu. So ist es auch beim „Wandel“ mit Gott. Das Ziel in Deinem Leben mit Gott, ist die Ehre Gottes. Dein Leben soll Gott verherrlichen und Gottes Eigenschaften sollen durch Dein Leben sichtbar werden (Jes 43,7). Der Weg in der Nachfolge hinter dem Herrn Jesus her, ist der „schmale Weg“, der zum Leben führt (Mt 7,13.14). Es ist ein Weg getrennt von der Sünde, auf den Du nur kommst, wenn Du Dich kleinmachst und vor Gott demütigst, denn der Eingang zu diesem Weg führt durch die „enge Pforte“. Wenn Du Dein Leben mit Gott lebst, ist es wichtig, dass Du Gott nicht vorauseilst und andererseits auch nicht hinter ihm zurückbleibst und ihn aus dem Blick verlierst. Mose war in seinem Leben einmal schneller als Gott als er im Eifer für Seine Brüder einen Ägypter erschlug. Gottes Zeit für die Rettung des Volkes Israel aus Ägypten war noch nicht gekommen. Später in seinem Leben war Mose langsamer als Gott. Gott wollte Mose nun gebrauchen, um sein Volk zu retten, aber Mose meinte nur: „Ach, Herr, sende doch, durch wen du senden willst!“ (2.Mo 4,13) Wie bist Du mit Gott unterwegs? Pflegst Du Deine Gemeinschaft mit Gott, indem Du Gott durch Deine Bibel zu Dir sprechen lässt und Du selbst mit Gott im Gebet sprichst? 365 Jahre Als Henoch 365 Jahre alt war, nahm Gott ihn von der Erde weg. 365 Jahre sind wirklich eine runde Sache – so viele Jahre, wie ein Jahr Tage hat. Vielleicht fragst Du Dich auch, wie man so ausdauernd und über eine so lange Zeit mit Gott leben kann? Henoch hat es Tag für Tag, Stunde um Stunde getan. Ein Wandel mit Gott ist kein Leben aus der „Konservendose“, sondern ein Leben in täglicher Gemeinschaft mit Gott, zu dem Gott tagtäglich die Kraft und die Gnade geben wird (Ps 68,20; 2.Kor 4,16; Joh 1,16). Es ist möglich ein Leben mit Gott zu leben! #henoch #wandel #leben #nachfolge #jesuserlebt #365 #jahre #hingabe #wendepunkt #gott #bibel #gebet #dautphe #marburg #deutschland #christsein #christ #herr












