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  • Die Ehe genießen

    „Genieße das Leben mit der Frau, die du liebst, alle Tage deines nichtigen Lebens, das er dir unter der Sonne gegeben hat, alle deine nichtigen Tage hindurch; denn das ist dein Anteil in [diesem] Leben und in der Mühe, womit du dich abmühst unter der Sonne.“ (SLT, Pred.9,9) Gott meint es gut mit den Seinen. Er ist kein Gott, der nur fordert und in unserer Vorstellung manchmal wie ein strenger Vater auftritt. Er hat die Ehe eingerichtet als Band zwischen Mann und Frau als Vorbild auf den Herrn Jesus und die Versammlung (Eph.5,32). Aber Er möchte auch, dass wir uns freuen, wenn wir einen Ehepartner gefunden haben und ihn wertschätzen. „Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.“ (Kol.3,19) Dabei zeigt uns die Bibel, dass Gott möchte, dass beide Ehepartner eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus haben (2.Kor.6,14). Schon im AT sehen wir, wie Gott die Ehe unter einen besonderen Schutz stellt. Wenn ein Israelit erst kürzlich geheiratet hatte, sollte er ein Jahr lang nicht in den Krieg ziehen, sondern seine Frau erfreuen. Gott liegt an uns und unseren Ehen. Du darfst die gemeinsame Zeit genießen. „Wenn ein Mann vor kurzem eine Frau geheiratet hat, so soll er nicht in den Krieg ziehen, und es soll ihm keinerlei Sache auferlegt werden; er soll ein Jahr lang frei sein für sein Haus und seine Frau erfreuen, die er genommen hat.“ (5.Mo.24,5) #ehe #leben #liebe #mann #frau #gott #vorbild #versammlung #jesuserlebt

  • Der Teufel hat viele Gesichter

    „Seid nüchtern, wacht; euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.“ (1.Pet.5,8) In Gottes Wort wird der Teufel als der große Feind (oder Widersacher, Gegenspieler) der Christen bezeichnet und wir sollten diesen Feind kennen. Weißt Du, wie Du den Teufel erkennen kannst? Ist das überhaupt möglich? Die Bibel zeigt uns verschiedene Beispiele, wie der Satan im Leben eines Gläubigen Gestalt annehmen kann: Eine listige Schlange (1.Mo.3,1 + Off.20,2): Diese Gestalt des Teufels ist vielen wohl am besten bekannt. Schon auf den ersten Seiten der Bibel taucht Satan als listige Schlange auf und verführt Eva. Sein Ziel ist Auflehnung gegen Gott. Doch das Mittel ist absolut listig: „Hat Gott wirklich gesagt…?“. Die Aussagen Gottes werden in Frage gestellt. Ein brüllender Löwe (1.Pet.5,8): Hier zeigt sich Satan direkt und vielleicht sogar offensichtlich. Wir können hier an Angriffe und Leiden denken, die er einem Christen zufügen will, um ihn im Glauben zu schwächen. Das beinhaltet z.B. auch Krankheiten oder körperliche Gewalt. Ein Engel des Lichts (1.Kor.11,14): Vielleicht ist das in unserer Zeit die „gefährlichste“ Gestalt des Teufels. Es geht hier um falsche Apostel und Arbeiter, die nur so aussehen, als würden sie für das Werk des Herrn Jesus arbeiten. Doch in Wirklichkeit wollen sie die Menschen von Gott abziehen hinter sich her. Paulus schreibt, dass auch die Diener Satans diese Gestalt annehmen können. Doch ihr „Ende wird nach ihren Werken sein.“ (V.15) Wir müssen im Alltag immer auf der Hut sein und genau hinsehen, was uns umgibt. Es ist das Ziel Satans zu zerstören und Schaden anzurichten. Doch wir dürfen wissen, dass der Teufel ein besiegter Feind ist. Der Herr Jesus hat am Kreuz gesiegt und wird ihn einmal für immer in den Feuersee werfen (Off.20,10). „..damit er (Jesus Christus) durch den Tod den zunichtemachte, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel,...“ (Heb.2,14b) #teufel #satan #feind #böse #widersacher #schlange #löwe #engel #jesuschristus #sieger #jesuserlebt

  • Mit dem Finger auf andere zeigen

    „Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder auch du, was verachtest du deinen Bruder? Denn wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden.“ (Rö.14,10) In Kapitel 14 des Römerbriefs geht der Apostel Paulus darauf ein, wie wir uns als Gläubige anderen Gläubigen gegenüber verhalten sollen. Ein wichtiger Hinweis: Es geht hier nicht um Sünde. Dieser Fall wird an anderen Stellen behandelt (z.B. Mt.18,15ff). Der Kontext hier ist das persönliche Gewissen in meinem und deinem Leben mit dem Herrn. Es geht darum, dass manche Dinge einem Gläubigen Probleme bereiten können, die für andere völlig in Ordnung sind. Ein Beispiel sind Juden, die an Christus glauben, aber immer noch Probleme mit den Speisevorschriften aus dem Alten Testament haben. Sie essen manches lieber nicht (V.3). Paulus schreibt, dass diese Dinge im Neuen Testament nicht an sich unrein sind. Doch wenn jemand etwas gegen sein (gutes) Gewissen tut, wird es für ihn zum Problem und er kann im Glauben Schaden nehmen. „Ich weiß und bin überzeugt im Herrn Jesus, dass nichts an sich selbst unrein ist; nur dem, der etwas für unrein erachtet, dem ist es unrein.“ (V.14) Wie schnell ist es bei mir der Fall, dass ich das Verhalten von Gläubigen in meinem Umfeld bewerte und verurteile, ohne ihre Beweggründe zu kennen. Dieses Kapitel zeigt uns, dass es möglich ist über manche Themen eine unterschiedliche Meinung zu haben, ohne dass daraus Streit entstehen muss. Der Apostel ruft auch uns dazu auf, dass jeder auf sein eigenes Leben sieht, denn wir werden alle einmal vor Gott stehen. Er kennt unsere Motive ganz genau. Wenn wir uns dessen mehr bewusst sind, beschäftigen wir uns automatisch weniger mit anderen. „So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.“ (Rö.14,12) #glauben #gewissen #rechenschaft #entscheidung #schaden #persönlich #leben #jesuserlebt

  • Josia - Bist Du bekehrt?

    „Und im achten Jahr seiner Regierung, als er noch ein Knabe war, fing er an, den Gott seines Vaters David zu suchen;“ (2.Chronika 34,3) Die Hinwendung eines Menschen zu Gott, ist die Voraussetzung für jede echte Erweckung. Als der junge König Josia 16 Jahre alt wird, beginnt er „den Gott seines Vaters David zu suchen“. Josia folgt nicht mehr nur Vorbildern – so gut sie auch gewesen sein mögen - sondern jetzt beginnt für ihn ein Leben an der Quelle. Er sucht Gott und möchte fortan nur noch für Ihn leben. Wir können daraus lernen, dass Vorbilder im Glauben nur dann gute Vorbilder sind, wenn sie auf den Herrn Jesus hinweisen. Wer durch Sein Vorbild Menschen an sich bindet, anstatt auf Christus hinzuweisen, ist ein schlechtes Vorbild. Mit 16 Jahren stehen jede Menge wichtiger Entscheidungen an. Du darfst selbst entscheiden, ob Du weiter zur Schule gehen willst oder doch eine Ausbildung beginnst. Du entscheidest über Freundschaften, Führerschein, Deine ersten Verträge, Deinen Glauben, usw. Wie entscheidest Du Dich und wie triffst Du Deine Entscheidungen? Wir könnten in unsere heutige Zeit übertragen sagen, dass Josia sich mit 16 Jahren bekehrte, um ab jetzt mit Gott zu leben. Gott sollte der Dreh- und Angelpunkt Seines Lebens sein. Jede Entscheidung Seines Lebens sollte unter der Herrschaft Gottes stehen. Ich möchte Dich einmal konkret fragen: Vielleicht bist Du 16 Jahre alt - möglicherweise auch schon etwas älter. Hast Du Dich schon zu Gott bekehrt? Ist der Herr Jesus Dein persönlicher Retter und Herr geworden oder lebst Du immer noch vom Glauben Deiner Eltern, Großeltern oder anderer Vorbilder? Wenn ja, dann wird es Zeit, dass Du zu der Kraftquelle durchdringst. Gott selbst möchte Deinem Leben Sinn und Ziel geben. Er möchte Dich retten und Dir helfen ein Leben für Ihn zu leben! #josia #glauben #bekehrung #könig #retter #herr #kraftquelle #sinn #ziel #jesuserlebt

  • Glücklich sein

    „denn der HERR hatte ihnen Freude gegeben […], so dass er ihre Hände stärkte im Werk des Hauses Gottes,“ (Esra 6,22) Egal wo du hinschaust, gibt es „Anleitungen“ zum glücklich sein. „Kaufe jenes, tu dieses, mach was du willst“ und noch mehr Ratschläge füllen Schlagzeilen, Posts und Gespräche um dich her. Als Christen stehen wir in der Gefahr, diesen Trend des „Glücklichseins“ auch auf uns und unseren Dienst für den Herrn zu übertragen. Ich merke immer wieder, wie ich versuche, bei dem was ich tue zufrieden und glücklich zu sein und doch ständig an meine Grenzen komme. Kürzlich „stolperte“ ich über oben zitierten Vers und musste innehalten. Liegt hier nicht der Schlüssel, um wirklich glücklich zu sein? „denn der HERR hatte ihnen Freude gegeben […], so dass er ihre Hände stärkte im Werk des Hauses Gottes,“ Wie wunderbar und tröstlich zu wissen, dass ALLES von unserem Herrn abhängt. ER gibt die Freude, die wir brauchen, ER stärkt unsere Hände im Werk des Hauses Gottes. Wir dürfen Ihn immer wieder darum bitten. „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab“ (Jak. 1,17) #glück #glücklich #geschenk #freude #alltag #jesuserlebt

  • Der eine Platz

    “Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.” (Mt. 18,20) In Matthäus 18,20 sehen viele Kommentatoren der Bibel so etwas wie das “Grundgesetz der ekklesia”. Es ist das zweite und letzte Mal in den Evangelien, dass der Herr Jesus direkt von Seiner Versammlung spricht. (vgl. Mt.16,18) Und tatsächlich können wir aus diesem Vers viele wichtige Punkte ableiten, die für das Zusammenkommen als Gläubige eines Ortes grundlegend sind. Der Vers wird sehr häufig zitiert und angewandt, sodass wir uns vielleicht daran gewöhnt haben. Der Herr Jesus will persönlich in der Mitte Seiner Erlösten sein und gibt Ihnen damit Autorität und Befähigung sowie Segen. Aber leider wird dieser Vers oft aus dem Zusammenhang gerissen, in den er eingebettet ist. In Matthäus 18 spricht der Herr Jesus auch über Demut, Heiligung, Freude an Errettung, Vergebungsbereitschaft und Langmut. Wenn wir 1 dieser Dinge weglassen, kann es sein, dass wir statt in Matthäus 18,20 in Matthäus 8,20 landen: “Und Jesus spricht zu ihm: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlege.” Der Herr Jesus hatte als Mensch auf dieser Erde keinen Platz für Sich gefunden, wo Er das Haupt hinlegen konnte. Das lässt uns einerseits an Seine tiefe Erniedrigung, Seine Armut für uns denken (vgl. 2.Kor.8,9), aber andererseits auch, dass Er wirken musste, bis das Werk vollendet war. Erst am Kreuz war Ihm die Ruhe vergönnt, nachdem alles getan war: “Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist.” (Joh.19,30) (dasselbe Wort wie hinlegen) Vorher konnte der Reine und Heilige Sich auf dieser Erde “keine Ruhe gönnen” bis das Opfer zur Abschaffung der Sünde gebracht war! (Hebr.9,26) Heute, nachdem der Herr Jesus als Mensch in den Himmel aufgefahren ist, möchte Er gerne in der Mitte der Gläubigen sein und Gemeinschaft mit ihnen genießen. Wie schön, wenn wir alle Punkte und den Zusammenhang aus Matthäus 18,20 beachten und verwirklichen, damit Er in unserer Mitte sein kann! Dann wird Segen, Friede und Freude die Folge sein. #mittelpunkt #jesuserlebt

  • Zu erhaben für uns

    „stehe und betrachte die Wunder Gottes!“ „Er tut große Dinge, die wir nicht begreifen.“ „Siehe, Gott ist zu erhaben für unsere Erkenntnis;“ (Hiob 37,14+5b/ 36,26) Ich mag das Buch Hiob sehr, trotz der traurigen Erfahrungen, die Hiob zuerst macht. Es ist voller Wahrheiten über die Größe und Unbegreiflichkeit Gottes, Seiner Weisheit und Erhabenheit. „Wer ist dir gleich, herrlich in Heiligkeit, furchtbar an Ruhm, Wunder tuend!“ (2.Mo.15,11b) Die Verse lassen mich staunen und machen mir bewusst, wie klein ich bin. „Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du auf ihn Acht hast?“ (Ps.8,5) „Siehe, Gott ist mächtig, und doch verachtet er niemand…“ (Hiob 36,5a) Kannst Du das verstehen? Wie viel sollte uns das anspornen, mehr über Ihn zu erfahren und Ihm Lob und Ehre zu geben. „Trachtet nach dem HERRN und seiner Stärke, sucht sein Angesicht beständig!“ (1.Chr.16,11) „Steht auf, preist den HERRN, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und man preise deinen herrlichen Namen, der erhaben ist über allen Preis und Ruhm!“ (Neh.9,5b) #erhaben #weisheit #größe #gott #verstand #macht #wunder #herr #stärke #jesuserlebt

  • Die Kündigung

    “Der Verwalter aber sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Denn mein Herr nimmt mir die Verwaltung ab. Zu graben vermag ich nicht, zu betteln schäme ich mich.” (Lukas 16,3) Der Herr Jesus erzählte den Jüngern eine Geschichte. Ein reicher Mann stellte einen Manager zur Verwaltung seines Besitzes an. Doch dieser verschwendete das ihm anvertraute Vermögen. Da forderte der Eigentümer Rechenschaft von ihm und drohte ihm mit der Entlassung. Der untreue Verwalter war sich bewusst: Bald bin ich meinen Job los. Nun überlegte er sich: Wie soll es mit mir in Zukunft weitergehen? Körperlich hart zu arbeiten vermag ich nicht und zu betteln schäme ich mich. Diese Geschichte ist sinnbildlich zu verstehen. Gott, unser Schöpfer, hat jedem Menschen etwas zur Verwaltung anvertraut. Er hat uns mit körperlichen und geistigen Fähigkeiten ausgestattet, damit wir sie zu seiner Ehre einsetzen. Als Schöpfer hat Er ein Anrecht darauf. Doch wir haben diese Begabungen für unseren Egoismus verschwendet. Anstatt Ihn zu ehren, haben wir für uns selbst gelebt. Jeder, der sein Leben aufrichtig überdenkt, kommt zum Schluss: Es war nicht immer so, wie es hätte sein sollen. In meinem Leben gibt es Verfehlungen und Sünden, die Gott bestrafen muss. Doch nun stellt sich uns die Frage: Denken wir über unsere Zukunft nach oder leben wir unbekümmert weiter? Das ernste Bibelwort soll uns zur Besinnung bringen: “Es ist den Menschen gesetzt einmal zu sterben, danach aber das Gericht.” (Heb.9,27) Um der Strafe für unser egoistisches und sündiges Leben zu entgehen, bietet Gott uns seine Gnade an. Schämen wir uns nicht, sie demütig und dankbar anzunehmen! aus "Näher zu Dir" (2012) #verwalter #kündigung #gericht #leben #zukunft #gott #strafe #rettung #jesuserlebt

  • Gott sieht Dich (Gottes Augen)

    Gott ist ein Geist (Joh.4,24). Er bewohnt ein unzugängliches Licht, sodass wir Ihn nicht sehen können (1.Tim.6,16). Doch in Seinem Wort dürfen wir etwas von Seiner Größe erkennen. Die Bibel spricht an vielen Stellen von den „Augen Gottes“, um uns etwas von Gott begreiflich zu machen. „Der HERR blickt von den Himmeln herab, er sieht alle Menschenkinder.“ (Ps.33,13) „Der HERR ist in seinem heiligen Palast. Der HERR – in den Himmeln ist sein Thron; seine Augen schauen, seine Augenlider prüfen die Menschenkinder.“ (Ps.11,4) In den Psalmen finden wir, dass Gott alle Menschen sieht, zu jeder Zeit. Er sieht die Gläubigen, aber auch die Ungläubigen bei allem, was sie tun. Das darf uns dazu motivieren, Gutes zu tun und uns vom Bösen fernzuhalten (3.Joh.11). Gleichzeitig ist es eine Warnung, dass Gott keine Sünde entgeht, die Er einmal richten muss. Der Herr Jesus ist für Deine und meine Sünden am Kreuz gestorben. Hast Du Ihn schon im Glauben angenommen? „Denn seine Augen sind auf die Wege des Menschen gerichtet, und er sieht alle seine Schritte.“ (Hiob 34,21) Auch Hiob spricht davon, dass Gottes Augen nichts entgeht. Wir sollten uns nicht davon in die Irre führen lassen, dass unsere menschlichen Augen „begrenzt“ sind. Wenn jemand in einem anderen Raum oder Haus ist, können wir ihn nicht (mehr) sehen. Bei Gott ist das nicht so. „Denn die Augen des HERRN durchlaufen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.“ (2.Chr.16,9a) Doch auf der anderen Seite darf uns der Gedanke an die Augen Gottes auch Mut machen, denn Gott möchte uns helfen, wenn wir wirklich nach Ihm fragen. Er hält nach solchen Ausschau, die auf Ihn vertrauen. „Nun werden meine Augen offen und meine Ohren aufmerksam sein auf das Gebet an diesem Ort.“ (2.Chr.7,15) Als Salomo den Tempel baut, ist es sein Gebet, dass Gott in diesem Haus bei seinem Volk „wohnen“ sollte. Gott selbst beantwortet dieses Gebet mit einer wunderbaren Aussage. Seine Augen und Ohren sind auch heute noch offen für unsere Gebete! #gottesaugen #gottsiehtdich #ersiehtalles #augen #gott #gebet #jesuserlebt

  • Josia - Ein Leben im Gleichgewicht

    „Er wich weder zur Rechten noch zur Linken ab.“ (2.Chronika 34,2b) Wenn Du in den Schweizer Alpen eine Bergwanderung über einen schmalen Grat machst, dann ist es überlebenswichtig, dass Du das Gleichgewicht behältst. Ein falscher Schritt zu weit nach links oder rechts, könnte Dich Dein Leben kosten oder zumindest einen schweren Absturz zur Folge haben. Josia war ein Mann des Gleichgewichts. Schon als junger Mann lebte er auch in geistlichen Dingen ein Leben in Balance. Er vermied jede Form des Extremismus, obwohl er Gott gehorsam sein wollte. Oder lebte er vielleicht gerade deshalb ein Leben des Gleichgewichts, weil er Gott gehorsam war? Gottes Wort fordert uns an vielen verschiedenen Stellen auf, nicht nach „rechts“ und auch nicht nach „links“ vom Wort Gottes abzuweichen (vgl. 5.Mose 17,11; 28,14) „Weiche weder zur Rechten noch zur Linken davon ab, damit es dir gelinge überall, wohin du gehst.“ (Jos 1,7) Der weise Salomo sagt in Sprüche 8,20, dass wir ein Leben mitten „auf den Steigen des Rechts“ leben sollen. Wenn wir nach „rechts“ vom Wort Gottes abweichen, werden wir gesetzlich. Wir gehen über das geschriebene Wort Gottes hinaus und versuchen uns selbst und anderen Christen Dinge aufzuerlegen, die Gottes Wort so nicht sagt. Wenn wir nach „links“ vom Weg abkommen, dann werden wir liberal. Das Wort Gottes hat nicht mehr die letzte Autorität. Vielleicht wiegen dann unsere Gefühle mehr als Gottes geschriebene Worte. Manchmal öffnen wir uns auch für bibelkritische Gedanken und nehmen Gottes Wort nicht mehr genau. Gott möchte uns vor beiden Extremen bewahren und ist bemüht darum, dass wir einen Weg gehen, der Ihm Freude bereitet. In Jesaja 30,21 finden wir ein wunderschönes Beispiel dafür, was Gott tut, wenn wir abgewichen sind: „und wenn ihr nach rechts oder wenn ihr nach links abbiegt, so werden deine Ohren ein Wort hinter dir her hören: Dies ist der Weg, wandelt darauf!“ Bitte Gott, dass Er Dir zeigt, wenn Du vielleicht auf die ein oder andere Weise von Seiner konsequenten Nachfolge und dem Gehorsam gegenüber Seinem Wort abgewichen bist. Gott wird es Dir zeigen! #josia #gleichgewicht #balance #rechts #links #extreme #gesetz #jesuserlebt

  • Halte Dich zurück!

    „Steh ab vom Zorn und lass den Grimm! Erzürne dich nicht! Nur zum Bösestun verleitet es.“ (Ps.37,8) Gott spricht in Seinem Wort eine deutliche Sprache wenn es um Zorn oder Wut geht. Vielleicht geht es Dir auch manchmal so, dass Du dich schnell über manches aufregen oder ärgern kannst. Einiges mag sogar einen guten Grund haben, doch es hilft nicht weiter! Die Bibel sagt ausdrücklich, dass Zorn immer dazu verleitet etwas Böses zu tun, d.h. zu sündigen. „Geselle dich nicht zu einem Zornigen, und habe keinen Umgang mit einem hitzigen Mann,…“ (Spr.22,24) In den Sprüchen wird sogar davor gewarnt, mit einem zornigen Menschen oder jemandem, der schnell wütend wird, Umgang zu haben. Auch hier besteht Gefahr zu sündigen bzw. daran teilzunehmen. „...denn Gelassenheit verhindert große Sünden.“ (Pred.10,4b) Das Gegenteil von Wut oder Zorn ist Ruhe oder Gelassenheit. Auch die Wirkung ist das genaue Gegenteil. Wenn wir es schaffen ruhig zu bleiben und uns nicht aufzuregen, können wir große Sünden und ihre Folgen verhindern. Wir spüren im Alltag jedoch immer wieder, dass wir in uns selbst schwach sind. Wir scheitern immer wieder, obwohl wir uns fest vornehmen es nicht zu tun. Sage es im Gebet dem Herrn Jesus. Er will Dir Ruhe geben. (Mt.11,28) „Jetzt aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, schändliches Reden aus eurem Mund.“ (Kol.3,8) #wut #zorn #sünde #ruhe #ruhebewaren #gelassenheit #jesuserlebt

  • Josia - Du brauchst gute Vorbilder

    „und er wandelte auf den Wegen seines Vaters David“ (2.Chronika 34,2b) Ein gutes Vorbild ist besser als graue Theorie und glaubwürdiger als bloße Lippenbekenntnisse. Josia, der junge König im Südreich Israels, hatte in seinem Ur-Ur-… Großvater etwas Nachahmenswertes gefunden und sich ihn zum Vorbild genommen. David war kein Mann mit einer tadellosen Lebensbilanz. Er kannte Höhen und Tiefen. Versagen und Wiederaufstehen. Er erlebte von Saul verfolgt zu werden und wusste, was es heißt, wenn das Leben bedroht wird. Gleichzeitig kannte er aber auch Zeiten als König und Regent in Israel. Gott selbst nennt David einen „Mann nach seinem Herzen“ (Apg 13,22). Er war bereit den Willen Gottes zu tun und wusste auch, was zu tun ist, wenn man gesündigt hat. David kannte Traurigkeit nach Sünde, von Gott gewirkte Buße, herzliche Vergebung und die wiederkehrende Freude des Heils (vgl. Psalm 32 und 51). David liebte den HERRN! (Psalm 116,1) David ist wirklich ein gutes Vorbild. Für Josia, aber auch für Dich und mich. Er war ein gottesfürchtiger König, der durch sein ganzes Leben auf das perfekte Vorbild Jesus Christus hinweist. Auch heute gibt es gute Vorbilder. Darüber hinaus ist die Geschichte der Kirche voll von guten Vorbildern. Mehr denn je brauchen wir Vorbilder deren Glauben wir nachahmen. Wir dürfen davon lernen, wie Männer und Frauen mit Gott leben, wie sie Entscheidungen treffen und wieder aufstehen, wenn sie gefallen sind (Hebr 13,7). Ich möchte Dich ermutigen, dass Du Dir gute Vorbilder suchst. Damit meine ich nicht die Influencer dieser Welt, nicht unbedingt solche, die immer vorne in der ersten Reihe stehen und den Ton angeben. Such Dir Vorbilder, die durch ihren vertrauten Umgang mit Gott hervorstechen. Und noch etwas: Bitte Gott, dass Er Dir gute Vorbilder zeigt und Dir selbst hilft ein gutes Vorbild zu sein! #josia #david #vorbild #nachahmen #glauben #jesuserlebt

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