

Deine Suchergebnisse
Diese Website durchsuchen
1368 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Warum hast du mich verlassen?
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, bist fern von meiner Rettung, den Worten meines Gestöhns?“ (Ps.22,2) Hinter dieser flehenden Frage steht eine schreckliche Wirklichkeit – der leidende Erlöser war tatsächlich, buchstäblich und völlig von Gott verlassen. Der ewige Sohn, der allezeit der Gegenstand der Freude seines Vaters war, wurde dort verlassen. Der vollkommene Mensch, der nie versagte, den Willen Gottes zu tun, erlebte die schreckliche Verlassenheit von Gott. Die Frage ist: »Warum?« Warum sollte der heilige, sündlose Sohn Gottes in jenen drei Stunden der Finsternis den konzentrierten Schrecken der ewigen Hölle erleiden? Die Bibel gibt uns die Antwort. Als Erstes ist Gott heilig und gerecht, und das bedeutet: Er muss jede Sünde bestrafen, wo er sie findet. Die Sünde zu dulden oder zu übersehen, ist Gott unmöglich. Das bringt uns zu dem zweiten Punkt: Obwohl der Herr Jesus selbst keine Sünden getan hatte, nahm er unsere Sünden auf sich. Freiwillig übernahm er die Verantwortung, die Strafe zu tragen für alle unsere Ungerechtigkeiten. Unsere Schuld wurde ihm zugerechnet, und er wurde der willige Bürge für alles. Aber was kann Gott nun tun? Alle seine gerechten Eigenschaften forderten die Bestrafung der Sünde. Doch hier schaut er herab und sieht seinen eingeborenen Sohn, wie er zum Sündenbock für andere wird. Der Sohn seiner Liebe wurde unser Sündenträger. Was wird Gott tun, wenn er unsere Sünden auf seinen geliebten Sohn gelegt findet? Er entfesselte absichtlich die ganze Heftigkeit seines rechtmäßigen Zorns über seinen geliebten Sohn. Der grausame Sturm des göttlichen Gerichts brach los über das unschuldige Opfer. Um unseretwillen wurde Christus von Gott verlassen, damit wir niemals verlassen zu werden brauchen. Wenn wir also von Christi tiefem, tiefem Leiden lesen, so sollte das stets in dem klaren Bewusstsein geschehen, dass er all das für uns ertragen hat. Wir sollten alle Aussagen mit den Worten unterlegen: FÜR MICH! Er wurde – FÜR MICH! – verlassen. Wenn ich seinen Schrei höre, dann weiß ich, dass das FÜR MICH geschah. William MacDonald #golgatha #fürmich #verlassen #jesus #jesuserlebt
- Gott regiert
“Der HERR macht den Plan der Nationen zunichte, er vereitelt die Gedanken der Völker.” (Psalm 33,10) Gott ist nicht nur der Schöpfer des Universums, des Makrokosmos und jedes Details des Mikrokosmos. Er ist auch der Einzige, der Geschichte schreibt und das Weltgeschehen lenken kann und regiert. Die Vergangenheit, die Gegenwart und auch die Zukunft gehören Ihm allein. Könige, Kanzler und Präsidenten machen Pläne, um die Weltgeschichte zu prägen. Sie betreiben Politik und verfolgen ihre eigenen Ziele. Aber wenn sie nicht nach dem Willen Gottes fragen, dann vereitelt Gott ihre Pläne und Gedanken. Dann sind sie gegen Ihn unterwegs und Gott zeigt ihnen, dass Er der souveräne Herrscher ist und wir Menschen angesichts Seiner Erhabenheit völlig unbedeutend sind. Wenn Du heute nach Deutschland schaust, dann siehst Du, was geschieht, wenn eine Nation gegen Gottes Pläne rebelliert. Gott macht ihre gottlosen Pläne zunichte und führt uns eindrucksvoll vor Augen, dass wir ohne Ihn nichts vermögen. Er lässt sich das “Ruder nicht entreißen”, denn Ihm ist “alle Gewalt gegeben im Himmel und auf der Erde.” (Mt 28,18) Gott regiert! #gottregiert #land #regierung #volk #macht #politik #jesuserlebt
- Wenn Gott spricht
“Denn er sprach, und es war; er gebot, und es stand da.” (Psalm 33,9) Die Rede ist von dem Herrn Jesus, der durch ein Wort das ganze Universum ins Dasein gerufen hat. Eine grundlegende Glaubenswahrheit ist dies, “dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das, was man sieht, nicht aus Erscheinendem geworden ist.” (Heb 11,3) Es war nichts da, doch das war für Gott kein Problem – Er schuf etwas gänzlich. Wenn der Schöpfergott etwas gebietet, dann gibt es keine Kraft, die sich Ihm widersetzen würde, geschweige denn, widersetzen könnte. Sein Wort hat Macht – unbeschreibliche Macht. Kannst Du die Sterne zählen? Die heutigen Astronomen gehen davon aus, dass es mindestens 70 Trilliarden Sterne gibt – das ist eine 7 mit 22 Nullen. Gott zählt nicht nur die Sterne, sondern gibt auch jedem einzelnen Stern einen Namen: “[] der da zählt die Zahl der Sterne, sie alle nennt mit Namen.” (Psalm 147,4) Diesen Gott müssen wir fürchten, denn Er ist viel größer und heiliger als wir uns das vorstellen können. Doch ist Er nicht nur der Schöpfergott, sondern jetzt in diesen Augenblicken erhält das Universum, sodass es nicht in sich zusammenfällt (Heb 1,3). Er ist der Erhalter des Lebens. Diesem Gott dürfen wir vertrauen, denn so wie Er das Universum und seine Abläufe erhält und kontrolliert, steht Er auch über Deinem und meinem Leben! Er hat alles unter Kontrolle und alle Macht, um zu Deinem Segen in Dein Leben einzugreifen. #schöpfer #gottspricht #jesuserlebt #schöpfung #welt #erde #sterne #wort #jesus
- Bist Du getauft?
„Siehe, da ist Wasser! Was hindert mich getauft zu werden?“ (Apg. 8,36) Der Finanzminister der Königin von Äthiopien hatte sich auf eine Reise nach Jerusalem gemacht, die sein Leben nachhaltig verändern sollte. Er war gekommen, um in Jerusalem anzubeten, ohne selbst eine tiefe Kenntnis Gottes zu haben. Als er zurückzog, war er aus Gott geboren, der Heilige Geist hatte ihm durch Philippus das Verständnis für die alttestamentlichen Schriften geöffnet und tiefe Freude erfüllte sein Herz. Der Kämmerer war gerade auf seinem Wagen in das Buch Jesaja vertieft, als Philippus zu ihm stieß, ihm die Schrift erklärte und das Evangelium predigte. Offensichtlich hatte Philippus ihm auch die Bedeutung der christlichen Taufe erklärt, denn nachdem er den rettenden Glauben für sich ergriffen hatte, zögerte er nicht länger und wollte von Philippus getauft werden. Mit der Taufe bekenne ich öffentlich, dass ich mich auf die Seite des Herrn Jesus stelle. Ich habe mich bekehrt und möchte jetzt Jesus nachfolgen. Er soll ab sofort der Führer meines Lebens sein. Die Taufe ist der Ausdruck eines Stellungswechsels, den ich vollzogen habe. Jesus ist mein Herr und nicht mehr der Teufel und die Sünde. Die Taufe ist nichts Kompliziertes oder etwas, worauf Du warten solltest, bis Du einen bestimmten „Grad“ an Heiligkeit erreicht hast. In Christus bist Du nämlich längst „geheiligt“. Der Finanzminister glaubte dem Evangelium und wollte dem Herrn Jesus nachfolgen. Es war Wasser vorhanden, um die Taufe durch Untertauchen durchzuführen. Philippus war zur Stelle, um den Äthiopier zu taufen. Heute ist es nicht anders: Der Glaube an das Evangelium, der Wunsch zur Nachfolge, Wasser, ein Täufling und ein Täufer sind die Voraussetzung, um eine Taufe durchzuführen. Es braucht kein großes Fest, einen Aufruf zur Taufe oder eine lange geplante Initiative Deiner Ortsgemeinde. Es ist ganz einfach. Bist Du schon getauft? Was hindert Dich getauft zu werden? #glaube #wasser #taufe #bekenntnis #nachfolge #jesuserlebt
- Der Tag kleiner Dinge
„Denn wer verachtet den Tag kleiner Dinge?“ (Sach.4,10a) Vielleicht geht es Dir auch manchmal so, dass Du das Gefühl hast, es vergeht ein Tag nach dem anderen und nichts tut sich. Immer wieder dieselben Aufgaben. Keine großen Taten oder Ereignisse. Das kann im privaten Umfeld oder im Dienst für den Herrn sein. Da ist es gut zu wissen, dass unser Herr auch den „Tag kleiner Dinge“ beachtet. Wenn wir nur einen kleinen Dienst tun können, Er nimmt es zur Kenntnis und wird es belohnen. Vielleicht sind an manchen Orten nur wenige Gläubige zusammen. Oder es ist nur wenig vorhanden, was Du für den Herrn geben kannst. Der Herr wusste, dass die Witwe in Markus 12 mehr eingelegt hatte als alle anderen, die wohlhabender waren. Vom Wert her gab sie vielleicht nur wenig, aber ihre Gabe wurde sehr hoch eingeschätzt. Der Herr sieht immer die Umstände und unsere Motivation, wenn wir für Ihn tätig sind. In Markus 6 hatten die Jünger nur fünf Brote und zwei Fische für die Volksmenge. Trotzdem speist der Herr damit 5.000 Männer ohne Frauen und Kinder. Es kommt nicht darauf an, wie viel wir haben. Er kann es gebrauchen. Auch die kleinen Dinge. #tag #kleine #dinge #dienst #gabe #witwe #lohn #motivation #jesuserlebt
- Ein Segen für andere
“Gott sei uns gnädig und segne uns, er lasse sein Angesicht über uns leuchten – Sela –, damit man auf der Erde deinen Weg erkenne, unter allen Nationen deine Rettung!” (Psalm 67,2.3) Es war schon immer Gottes Plan, dass Sein Volk Israel ein Segen für alle Menschen sein sollte. Zu Abraham hatte der HERR gesagt: “In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.” (1.Mo 12,3) Durch die Abwendung von Gott und dem Ungehorsam gegenüber Gott, ist das leider noch keine Realität geworden. Doch im Friedensreich des Herrn Jesus Christus, was nach der Entrückung und der Zeit der Drangsal beginnt, wird Israel zum Segen für alle Nationen auf der Erde sein (Sach 8,23). Durch Israel werden die Menschen auf dieser Erde den Weg zu Gott erkennen. Sie werden sehen, dass Gott in der Mitte Seines Volkes gegenwärtig ist und wirkt. Die Bitte um Gnade in Vers 2 ist heute noch genauso wichtig, wie zur Zeit des Psalmschreibers. Alles Gute, was wir haben, kommt von Gott, Er ist der Geber jeder guten Gabe (Jak 1,17). Wir haben keinen Anspruch darauf, dass es uns gut geht. Segen und Gnade sind völlig unverdient, auch wenn wir manchmal so leben, als wäre es unser Verdienst, dass es uns gut geht. Das ist nicht so, vielmehr sollten wir Gott um Seine Gnade in unserem Leben bitten. Gerade in der heutigen Zeit scheint es mir wichtig, dass von unseren Familien, Gemeinden, unseren Ehen, aber auch von Dir und mir persönlich eine Strahlkraft ausgeht, damit die Menschen dieser Welt den Weg zu Gott erkennen. Die Menschen müssen an unserem Reden und Handeln, letztlich an unserem ganzen Lebensstil erkennen, dass Gott es gut mit uns meint und Seine segnende Hand auf uns liegt. Wenn vielleicht Worte nicht mehr so viel ausrichten, dann darf Gottes gute Hand durch uns sichtbar werden, “damit man auf der Erde deinen Weg erkenne, unter allen Nationen deine Rettung!” Bitte um die Gnade Gottes in Deinem Leben, damit Du dadurch ein Zeugnis sein kannst! #segen #zeugnis #jesus #erkennen #gnade #leben #jesuserlebt
- Jesus sehen
„...wir möchten Jesus sehen.“ (Joh.12,21b) Die jährliche Feier des Passahfestes würde in wenigen Tagen in Jerusalem stattfinden. Menschen aus unterschiedlichen Kreisen versammelten sich aus ebenso unterschiedlichen Gründen. Manche kamen aus Pflichtgefühl. Manche waren aus Neugier dort. Manche kamen um gesehen zu werden. Aber einige Griechen, die kamen um anzubeten, hatten einen anderen Beweggrund – sie wollten Jesus sehen. Wenn wir uns am Tag des Herrn (Sonntag) versammeln, um das Gedächtnismahl zu halten, sollten wir dasselbe tiefe Verlangen haben – Jesus zu sehen. Aus Choice Gleanings von E. MacLelland #sonntag #tagdesherrn #passah #abendmahl #brotbrechen #jesus #sehen #jesuserlebt
- Hören und bewahren
📖„Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.“ (Offenbarung 1,3) 📖 ❗️Gott segnet den Leser der Offenbarung und denjenigen, der die Worte bewahrt (sich zu Herzen nimmt). Es ist kein Buch um unsere Neugier über die Zukunft zu befriedigen oder uns mit schwierigen Themen zu unterhalten. ❗️ Es ist ein prophetisches Buch, um unser Leben zu verändern und uns zu Nachfolgern zu machen. Es will unsere Herzen zum Himmel und auf das Lamm lenken. 👥Aus Choice Gleanings von Carl Knott #hören #bewahren #offenbarung #neugier #prophetie #jesuserlebt
- Das ist Gottes Wille
„Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligkeit…“ (1.Thess.4,3a) Wie kann ich den Willen Gottes für mein Leben erkennen? Das ist eine Frage über die wir alle nachdenken – sogar regelmäßig. Hier finden wir eine einfache aber tiefgründige Antwort. Mit Heiligkeit (Heiligung o. Geheiligtsein) fängt alles an. Geheiligt zu sein bedeutet so viel wie „beiseite gesetzt für Gottes alleinige Nutzung“. Der erste Schritt, um Gottes Willen zu erkennen sollte also sein, Jesus Christus die Kontrolle zu überlassen: über meinen Körper, meine Zeit, meinen Besitz, meine Fähigkeiten und Pläne. Ohne diese tägliche praktische Hingabe an Christus und Gehorsam Seinem Wort gegenüber, werde ich vergeblich beten, um Seinen Willen zu erkennen. Aus Choice Gleanings #heilig #heiligkeit #holy #gotteswille #jesuserlebt
- Alles außer gewöhnlich
Die Umstände rund um den Tod des Herrn Jesus waren alles andere als normal. Die römischen Soldaten als auch der Statthalter (Gouverneur) Pontius Pilatus bekamen davon einen ganz besonderen Eindruck. Doch auch die Menschen in Jerusalem konnten sich diesen Ereignissen nicht entziehen. Bereits zur Zeit des Verhörs und der Verhandlung zeigte sich dieser Unterschied zu anderen Angeklagten. Jesus wehrte sich nicht, Er antwortete nicht, um sich zu verteidigen (Mt.27,14). Als die Soldaten Jesus verspotteten, Ihn anspuckten und Witze über Ihn machten, ließ Er alles über Sich ergehen. Dann wurde Er zu Unrecht ans Kreuz genagelt und erduldete schreckliche Schmerzen. Dicke, grob geschmiedete Nägel drangen durch Seine Hände und Füße. Das Betäubungsgetränk, was ein Gekreuzigter bekam, um die Schmerzen zu lindern, lehnte Er ab. Der Herr Jesus ertrug alles bei vollem Bewusstsein (Mt.27,34). Wir sehen wie alle Voraussagen auf Seinen Tod erfüllt werden. So mussten die Soldaten Seine Beine nicht brechen, um den Tod schneller herbeizuführen (Joh.19,33). Das finden wir in Psalm 34,21 bereits hunderte Jahre zuvor geschrieben. Nein, der Schöpfer und Erhalter des Lebens konnte nicht durch die Menschen getötet werden – Er ließ Sein Leben „von sich selbst“, weil es Sein Wille war (Joh.10,17-18). Als der Herr gestorben war, passierten Dinge, die jeder mitbekommen musste: „Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriss von oben bis unten in zwei Stücke; und die Erde erbebte, und die Felsen rissen, und die Grüfte taten sich auf,…“ (Mt.27,51f) Das war alles andere als gewöhnlich. Als der Sohn Gottes Sein Leben ließ, zerriss der Vorhang zum Allerheiligsten im Tempel von oben her. Gott selbst machte den Weg frei. Nun können Sünder zu Gott kommen und Vergebung ihrer Sünden erfahren. Dies alles wurde begleitet von einem Erdbeben, sodass sogar Grüfte sich öffneten... Nein, hier war kein Verbrecher hingerichtet worden wie es sonst der Fall war. Für alle, die mitbekommen hatten, was dort geschehen war, war klar: „[…] Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn!“ (Mt.27,54b) #tod #golgatha #jesus #gottessohn #tempel #vorhang #erdbeben #erlösung #jesuserlebt
- Räuberhöhle statt Bethaus
„Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: „Mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Nationen“? Ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht.“ (Mk.11,17) Als der Herr Jesus in der Woche Seiner Kreuzigung in Jerusalem war, ging er wieder einmal in den Tempel. Das war nicht Sein erster Besuch dort gewesen (vgl. Joh.2). Bereits zu Beginn Seines öffentlichen Dienstes hatte Er ernst zu dem Volk geredet. Doch leider sehen wir davon keinen Erfolg. Im „Haus seines Vaters“ (das Haus Gottes) tummeln sich erneut Verkäufer und (Geld-)Wechsler. Sie hatten nur den Gewinn im Blick. Es ließ sich sehr gut Geld verdienen mit Opfertieren, die direkt im Tempel verkauft wurden oder indem man Geld wechselte – natürlich gegen eine Gebühr. Der Herr Jesus geht damit hart ins Gericht: „Und als er in den Tempel eingetreten war, fing er an hinauszutreiben, die im Tempel verkauften und kauften; und die Tische der Wechsler und die Sitze der Taubenverkäufer stieß er um.“ (Mk.11,15) Der Sohn Gottes lässt Sein radikales Handeln nicht einfach unbegründet. Er lehrt das Volk und erklärt, dass der Tempel ein Platz zum Gebet und zur Anbetung Gottes sein sollte. Und das nicht nur für das Volk der Juden, sondern „für alle Nationen“. Auch heute kommt es leider vor, dass mit Religion viel Geld verdient wird. Dafür finden sich auch in der christlichen Kirchengeschichte Beispiele. Das ist nicht nach Gottes Gedanken! In Seinem Wort erkennen wir, dass wir uns das Heil nicht erkaufen können. Das können wir sowohl auf Geld (Spenden etc.) als auch auf gute Taten anwenden. Gott schenkt uns Rettung und ewiges Leben durch den Tod Seines eigenen Sohnes (Joh.3,16). Wenn in Seiner Gemeinde heute das Heil „verkauft“ wird, verachten wir das Opfer des Herrn, weil wir so tun, als wäre Sein Werk nicht ausreichend gewesen. „Christus aber – […] nicht mit Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut – ist ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen, als er eine ewige Erlösung erfunden hatte.“ (Heb.9,11-12) #gewinn #geld #kommerz #religion #gemeinde #rettung #gnade #jesuserlebt
- 1 Million Liter Blut reichen nicht aus!
„...indem ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, als eines Lammes ohne Fehl und ohne Flecken;“ (1.Pet.1,18+19) Am 14. Tag des 1. Monats Nisan wurde in Israel das Passah (oder Pessach) gefeiert. An diesem Fest dachte man an den Auszug aus dem Land Ägypten unter der Führung Moses. Nisan war der erste Monat im religiösen Kalender der Juden. Nach dem bei uns geläufigen gregorianischen Kalender wurde das Passah etwa Mitte April gefeiert. Zu diesem Fest brachte man ein einjähriges „Passahlamm“ als Opfer dar (vgl.2.Mo.12). Dies musste zunächst geschlachtet werden und wurde später in den Häusern gegessen. Auch der Herr Jesus hielt sich an diese Passahfeier, als Er hier auf der Erde war. In Lukas 22 lesen wir, wie Jesus Petrus und Johannes damit beauftragt die Vorbereitungen für die Feier zu treffen. Das bedeutete, dass die beiden, wie sehr viele jüdische Familien, das Lamm zum Tempel bringen mussten, um es dort schlachten zu lassen (5.Mo.16,2). An diesem Tag waren dort Scharen von Priestern im Einsatz, die in etwa 250.000 Lämmer schlachten mussten. Da ein einjähriges Lamm circa 4 Liter Blut besitzt, floss an diesem Tag etwa eine Million Liter Blut. Unvorstellbar! (1) Damit nicht genug: Da das Passah jedes Jahr gefeiert wurde, floss diese Menge Blut einmal im Jahr! Doch trotz dieser Menge konnte das vergossene Blut keine einzige Sünde sühnen. Es erinnerte immer wieder an denjenigen, der kommen musste, um das vollkommene Opfer zu werden. Es war Jesus Christus, der Sohn Gottes, der vollkommen, rein und sündlos war und sich selbst als Opfer gab, um Deine und meine Schuld ein für alle Mal zu vergeben! „Denn auch unser Passah, Christus, ist geschlachtet worden.“ (1.Kor.5,7b) „...sondern mit seinem eigenen Blut – ist ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen, als er eine ewige Erlösung erfunden hatte.“ (Heb.9,12) (1) Nach Roger Liebi aus Nachrichten aus Israel April 2022 5782 S.7 #blut #passah #lamm #gottes #opfer #jesuschristus #erlösung #rettung #jesuserlebt












