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  • Gerechtigkeit & Vergebung

    In Gottes Wort finden wir immer wieder, dass Gott absolut gerecht ist. Das stellt auch Daniel fest als er die Sünden seines Volkes bekennt und das eigene Versagen offenlegt. Er kennt seinen Gott und stellt mehrfach fest: „Bei dir, Herr, ist die Gerechtigkeit…“ (V.7) und wenig später „Denn der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Taten, die er tut.“ (V.14) Für Daniel war auch völlig klar, dass Gott Sein Volk züchtigen muss und dementsprechend handelt. So wird das Volk Israel aus dem Land vertrieben und in Gefangenschaft geführt, weil sie sich von Gott abgewendet haben (V.12-16). Doch das ist nicht das Ende Gottes mit seinem Volk. Es gibt einen Weg zurück, wenn wir zu Ihm umkehren. Die Voraussetzung dafür ist ein klares Bekenntnis eigener Schuld, wie es auch Daniel ausdrückt: „Bei uns ist die Beschämung des Angesichts […], weil wir gegen dich gesündigt haben.“ (V.8) Schon Daniel wusste, was auch Du wissen darfst: „Bei dem Herrn, unserem Gott, ist das Erbarmen und die Vergebung.“ (V.9) Aber wie ist das möglich? Wie kann Gott gerecht sein und gleichzeitig voller Erbarmen und Vergebung? Sieht Er über die Sünden hinweg? Das ist unmöglich, denn die Sünde trennt uns von Gott (Röm.3,23). Die Lösung ist der Herr Jesus, der Sohn Gottes. Er kam auf diese Erde, um das Opfer für die Sünde zu stellen. Sein Opfer war in Gottes Augen so groß und vollkommen, dass Er Sünde vergeben kann und nun Sünder zu Ihm kommen können (vgl. Joh.3,17+Heb.10,14). Auch Daniel wusste, dass es niemals eigene Gerechtigkeit sein konnte, durch die wir von Gott angenommen werden. Es ist allein die Liebe Gottes und Sein Erbarmen, die unsere Errettung möglich macht. Dabei ist und bleibt Er vollkommen gerecht. „Denn nicht aufgrund unserer Gerechtigkeiten legen wir unser Flehen vor dich hin, sondern aufgrund deiner vielen Erbarmungen.“ (Dan.9,18b) #gerecht #gott #vergebung #opfer #jesuschristus #liebe #jesuserlebt

  • Obwohl du dies alles gewusst hast

    „Und du, Belsazar, sein Sohn, hast dein Herz nicht gedemütigt, obwohl du dies alles gewusst hast.“ (Dan.5,22) König Nebukadnezar war ein sehr mächtiger und furchterregender Herrscher. In Daniel 5 lesen wir: „Wen er wollte, tötete er, und wen er wollte, ließ er leben; und wen er wollte, erhob er, und wen er wollte, erniedrigte er.“ (V.19) Doch dabei vergaß er vollkommen, von wem er diese Macht und Größe hatte: Gott selbst setzte diesen Mann in seine Position: „der höchste Gott hatte Nebukadnezar, deinem Vater, das Königtum und die Größe und die Ehre und die Herrlichkeit verliehen;“ (V.18) Der höchste Gott setzt Könige ein und setzt Könige ab. Das trifft auch bei ungläubigen Herrschern zu, die meinen, sie hätten alles aus eigener Anstrengung erreicht. Als Nebukadnezar sich selbst über die Maßen erhob und Gott nicht anerkannte, wurde er „vom Thron seines Königtums gestürzt, und man nahm ihm seine Würde.“ (V.20) Gott musste hart eingreifen. Doch was danach passierte lässt uns nachdenklich werden: Sein Sohn Belsazar trieb es schlimmer als sein Vater, obwohl er genau wusste, was damals geschehen war. Als die Stadt von den Medern und Persern belagert wurde und sein Leben in Gefahr war, feierte er mit den Obersten seiner Regierung und betrank sich. Dabei verspottete und missachtete er Gott aufs Äußerste, indem er die heiligen Gefäße aus dem Tempel in Jerusalem holen lies und daraus trank. Dabei verehrte er seine Götzen (V.1-4). Gottes Gericht kam unausweichlich. Erst die Schrift an der Wand, die Deutung durch Daniel und schließlich das Urteil: „...Gott hat dein Königtum gezählt und hat ihm ein Ende gemacht.“ (V.26) Es dauerte nicht lange und die Feinde nahmen die Stadt ein: „In derselben Nacht wurde Belsazar, der König der Chaldäer, getötet.“ (V.30) Belsazar war nicht bereit gewesen Gott anzuerkennen, obwohl er die Konsequenzen genau kannte. Er verwarf Gott und machte sich noch darüber lustig. Wie tragisch wenn Gott einmal sagen muss: „Und du [...] hast dein Herz nicht gedemütigt, obwohl du dies alles gewusst hast.“ (V.22) #könig #regierung #daniel #gericht #gott #jesuserlebt

  • Schwäche vorbeugen

    “Wenn ich nicht geglaubt hätte, das Gute des HERRN zu schauen im Land der Lebendigen –!” (Psalm 27,13) Schwäche ist möglich. Wir können schwach werden im Gebet, in guten Werken und einfach wegen unseres Alltags. Doch wir können vorbeugen. Ein großes Schutzmittel bei Schwäche ist, die Güte Gottes anzuschauen. Bevor wir am Morgen die Augen öffnen, ist eine neue Ladung Seiner Barmherzigkeit bereits auf uns herabgekommen (Klagelieder 3,22-23). Doch wir dürfen diese tägliche Ladung Seiner Güte nicht als selbstverständlich ansehen: "Oh, dass die Menschen den Herrn für Seine Güte preisen!" J. Boyd N Count your blessings, name them one by one, And it will surprise you what the Lord has done. (Zähle alle deine Segnungen, nenne jede einzelne und du wirst überrascht sein, was der Herr getan hat). #schwäche #neuekraft #güte #gnade #gott #schutz #jesuserlebt

  • Auf Adlers Flügeln getragen

    Wenn du einem Adler beim Fliegen zuschaust, kommst du aus dem Staunen nicht mehr raus. Mit einer Flügelspannweite von über 2 Metern segelt er schwerelos und majestätisch über die Berge. Dabei macht er seinem Namen alle Ehre: „Der König der Lüfte“. Vielleicht wünschst du dir gerade auch etwas von dieser Schwerelosigkeit des Adlers. Es sieht so einfach aus, wie er durch das Leben gleitet und bei dir läuft es überhaupt nicht. Du hast es mit Gegenwind zu tun. Stress auf der Arbeit, die Kollegen, die lachen und lästern, du kommst nicht mehr zum Bibellesen und Beten und dann kommt auch noch eine ungewollte Krankheit. Die ganze Last zieht dich immer weiter nach unten wie in einem Strudel. Nur noch Probleme und du fragst dich: Wo ist der Herr? Er hört dein Schreien. Die Situation ist völlig unter Kontrolle. Dem König der Könige, dem, der alle Macht im Himmel und auf Erden besitzt, liegt an dir. Warum greift Er dann nicht ein? Dein Blick ist vielleicht nach unten gerichtet, auf die Umstände und Schwierigkeiten in deinem Leben. Schau nach oben und erhebe deine Augen zu den Bergen, woher deine Hilfe kommen wird. Denn sie kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat (Ps.121, 1+2). Er sieht deine Not und eines kann ich dir versichern: Deine Not wird niemals größer sein als die Not deines Heilandes, als Er am Kreuz deine Schuld getragen hat. Er hat ausgerufen: „Mein Gott, Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Das hat Er für dich getan. Wie groß muss diese Liebe sein, dass der Sohn Gottes sich als Opfer an deiner statt hingibt. Zudem hat Er versprochen, dass Er bei dir ist. "Siehe ich bin bei euch alle Tage" (Mt.28,20). Halte standhaft aus! Blicke auf Ihn und auf seine Größe: “hinschauend auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens,” (Heb.12,2). Er kann und will dir helfen. Lass dich tragen, wie ein Adler im Aufwind. Stütze dich nicht auf deine Kraft, sondern auf den, der Stärke gibt: “aber die auf den Herrn harren gewinnen neue Kraft: Sie heben die Schwingen empor wie die Adler, sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.” (Jes.40,31) #getragen #adler #flügel #könig #macht #jesus #jesuserlebt

  • Die Verwandlung

    “Von der Fußsohle bis zum Haupt ist nichts Gesundes an ihm: Wunden und Striemen und frische Schläge;” (Jes.1,6) “...damit er die Versammlung sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern dass sie heilig und untadelig sei.” (Eph.5,27) Was für eine Verwandlung! Von einem Zustand völliger Abscheu und ekelerregendem Gestank der Verwesung hin zur makellosen Schönheit der Braut Christi. Da ist noch nicht einmal eine Falte! Aber was war der Preis dafür: “Den, der Sünde nicht kannte, hat er (Gott) für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.” (2.Kor.5,21). Welche Anbetung schulden wir Ihm doch! D. Logan #verwandlung #sünder #braut #schönheit #makellos #anbetung #jesus #opfer #jesuserlebt

  • Versunken in tiefen Schlamm

    “Ich bin versunken in tiefen Schlamm, und kein Grund ist da; in Wassertiefen bin ich gekommen, und die Flut überströmt mich.” (Psalm 69,3) Schlamm entsteht durch die Ablagerung von organischen Stoffen, wie Pflanzen, Blättern, Kot oder anderen Stoffen im Wasser. Nicht selten hat Schlamm einen modrigen, sehr markanten Geruch. Wenn Schlamm tief genug ist, ist es nur schwer mit eigener Kraft wieder herauszukommen, steckt man einmal darin fest. In Psalm 69,3 wird beschrieben, wie der Messias, Jesus Christus, sich mit Seinem Volk in den Leiden der zukünftigen Drangsal identifiziert. Er empfindet mit Ihnen und geht mit Ihnen durch diese schwere Zeit. Der Vers “Ich bin versunken in tiefen Schlamm, und kein Grund ist da;” lässt uns aber auch unweigerlich an die Leiden des Herrn Jesus am Kreuz von Golgatha denken. Dort am Kreuz wurde Jesus der Sündenträger für Dich und mich. Unsere Schuld lag auf Ihm. Er wurde für uns zur Sünde gemacht und von Gott so behandelt, als wäre Er der Ursprung der Sünde (2.Kor 5,21). Jede Einzelne meiner Sünden wurde in den drei Stunden der Finsternis auf meinen Heiland gelegt. Er identifizierte sich so vollständig mit meinen Sünden als wären es Seine eigenen (Ps 40,13) – doch es war meine Schuld, die Er auf sich nahm (1.Petr 2,24). Das Gericht Gottes, was Ihn für mich traf und die Menge der Sünden, die auf Ihm lagen, waren für Jesus wie “tiefer Schlamm”. Die Leiden waren einfach unermesslich – es war “kein Grund” da. Für Ihn ging es immer tiefer – und tiefer. Wie furchtbar muss das für meinen Heiland gewesen sein, der selbst von sich sagen konnte, dass Er keine Sünde tat (1.Petr 2,22), die Sünde nicht kannte (2.Kor 5,21) und keine Sünde in Ihm war (1.Joh 3,5)? Gott sei Dank, war Er bereit in die tiefsten Tiefen des Gerichtes hinabzusteigen. Er starb für mich, damit ich leben kann. #schlamm #leiden #jesuserlebt #jesus #messias #christus #fürdich

  • Gehorsam bis zum Ende

    "Da sprach ich: Siehe, ich komme (in der Rolle des Buches steht von mir geschrieben), um deinen Willen, o Gott, zu tun.“ (Hebräer 10,7) Als Jesus Christus als Mensch auf diese Erde kam, hatte Er nur ein großes Ziel: Er kam, um in allem Gottes Willen zu erfüllen. Von der Krippe bis zum Kreuz. Sein Gehorsam war perfekt, ohne Tadel. Nie gab es bei Ihm etwas auszusetzen oder zu tadeln. Jesus selbst konnte von sich sagen, dass Er jederzeit das Gott “Wohlgefällige” tat (Joh 8,29). Unser Leben im Gehorsam Gott gegenüber gleicht oft einer Achterbahnfahrt. Grundsätzlich können wir Menschen als Sünder Gott gar nicht gefallen. Ohne Gott dienen wir der Sünde und dem Teufel. Als Jesus Mensch wurde, kam Er gerade in dieses durch die Sünde “verseuchte” Umfeld. Er kam in Seine eigene Schöpfung, die sich aber von Ihm abgewandt hatte. Die Voraussetzungen hätten schlechter nicht sein können, doch Jesus hat Gott mehr denn je verherrlicht. Er war gehorsam bis zum Tod, “ja zum Tod am Kreuz” (Phil 2,8). In Seinem Gehorsam dem Willen Gottes gegenüber, war Er bereit, die schwersten Leiden, das Verlassensein von Gott und den Tod zu erdulden. Daran hat Gott Wohlgefallen gefunden - darüber konnte Er sich über die Maßen freuen (Eph 5,2). Geht es Dir auch darum, den Willen Gottes in Deinem Leben zu tun? Kennst Du den Willen des Herrn für Dein Leben? #Gehorsam #Jesus #willengottes #jesuserlebt

  • Prüfen und festhalten

    "Prüft aber alles, das Gute haltet fest." (1. Thess 5,21) Wir sollen das prüfen, was wir hören - das Gute festhalten und in die Praxis umsetzen. Der Zusammenhang des Verses macht klar, dass es in erster Linie um das geht, was durch Weissagung gesagt wird. Das kann eine Predigt in Deiner Gemeinde sein, eine Bibelstunde, der Input auf einem Jugendevent oder auch die Onlinepredigt, die Du Dir anhörst. Es gilt: “Weissagung verachtet nicht.” (V.20) Wir sollen das Gesagte niemals geringschätzen, aber alles prüfen, um die “Spreu” vom “Weizen” zu unterscheiden. Es muss uns klarwerden, aus welcher Quelle das Gesagte kommt. Ist es durch den Heiligen Geist gewirkt oder kommt es aus dem Fleisch hervor? Die Messlatte ist nicht unser Empfinden, unsere Gefühle oder Sympathie gegenüber dem Redner, sondern allein das Wort Gottes. Es ist eine klare Aufforderung des Herrn, das bei jeder Weissagung zu tun. Ziel ist es nicht, zu kritisieren und eine Predigt zu zerpflücken, sondern die Wahrheit und das unverfälschte Wort Gottes zu erkennen und festzuhalten. Die “Spreu” lässt Du liegen, der “Weizen” hingegen muss sich tief in Deinem Herzen verankern, damit Gott Sein Ziel der Veränderung mit Dir erreichen kann. Es geht im Zusammenhang des Verses überhaupt nicht darum, dass Du ALLES prüfen sollst. Man muss nicht zuerst das Gift geschmeckt haben, um zu wissen, dass es tödlich ist. Vom Bösen und falschen Lehren, sollen wir uns grundsätzlich fernhalten. “Von jeder Art des Bösen haltet euch fern.” (1.Thess 5,22) #prüfen #festhalten #predigt #gemeinde #unterscheiden #wahrheit #gotteswort #jesuserlebt

  • Ich bin ein Niemand - Moses Einwände

    “Und Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und dass ich die Kinder Israel aus Ägypten herausführen sollte? Und er sprach: Weil ich mit dir sein werde;” (2.Mose 3,11.12a) Gott wollte Mose gebrauchen, um Sein Volk aus der Knechtschaft in Ägypten zu befreien. Dafür musste Mose zum Pharao gehen. Als Gott ihm diesen Auftrag gibt, fängt Mose an zu protestieren und seine Bedenken vorzutragen. Früher war Mose voller Eifer losgezogen, um nach seinen Brüdern zu schauen. Nachdem er den Ägypter erschlagen hatte, musste er jedoch nach Midian fliehen. Sein eigenes “Ich” stand ihm selbst und auch Gottes Plänen im Weg. Von diesem Selbstbewusstsein, was Mose als junger Mann hatte, war jetzt nichts mehr wiederzuerkennen. Der erste Einwand Moses auf den Auftrag Gottes ist die Betonung seiner eigenen Unfähigkeit. “Wer bin ich …?” “Ich bin ein Niemand. Wieso sollte Gott gerade mich gebrauchen?”, das war es, was Mose mit seinen Worten ausdrücken wollte. Er dachte nicht mehr an seine eigene Stärke, seine Weisheit und Redegewandtheit. Alles drehte sich um seine eigene Unfähigkeit. Die Antwort Gottes auf Moses Einwand zeigt die Lösung für sein Problem. “Ich werde mit dir sein.” Gottes Gegenwart würde den Erfolg seiner Mission garantieren. So ist es auch bei uns. Wenn Gott uns einen Auftrag gibt, dann geht es nicht darum, was wir aus uns selbst zur Ausführung des Auftrages beitragen können. Nein, es geht darum wer Gott ist. Wir müssen den Auftraggeber kennen, um Seine Mission auszuführen. Der Herr selbst geht auch mit uns, wenn wir Ihm gehorsam sind und Seine Aufträge ausführen wollen! #mose #schulegottes #ergehtmit #auftrag #mission #gehorsam #jesuserlebt

  • Wie urteilen wir?

    „[…] wobei er (Abraham) urteilte, dass Gott auch aus den Toten aufzuerwecken vermag, von woher er ihn auch im Gleichnis empfing.“ (Heb.11,19) Viele von uns kennen sicher dieses ganz besondere Ereignis im Leben Abrahams, auf das hier Bezug genommen wird. In 1.Mose 22 lesen wir wie Abraham ohne zu zögern oder Widerworte bereit war, Gott zu gehorchen und seinen Sohn Isaak zu opfern. Die meisten von uns, insbesondere Eltern, können sich diese Situation kaum vorstellen. Wir hätten sicher vieles vorgebracht: Kann Gott das wirklich gemeint haben? Habe ich mich verhört? Wie kann Gott so etwas nur verlangen? Nicht so bei Abraham. Sein Glaube war größer und Isaak musste nicht sterben, weil Gott wusste, dass Abraham dazu bereit war, seinen Sohn zu opfern. Aus Hebräer 11,17 erfahren wir, dass Gott es so ansah, als hätte Abraham seinen Sohn wirklich geopfert. Doch wie konnte Abraham dazu bereit sein, obwohl Gott ihm die feste Zusage gegeben hatte, dass er durch Isaak eine große Nachkommenschaft bekommen sollte (1.Mose 21,12)? Wie sollte das gehen? Die Antwort hierauf finden wir ebenfalls in Hebräer 11. Für Abraham war klar: Wenn Gott ihm diese Zusage gegeben hatte und er Isaak opfern sollte, dann muss Gott auch in der Lage sein, seinen Sohn wieder zum Leben zu erwecken. Das war die logische Folge. Gott kann nicht lügen und würde Seine Zusage erfüllen. Abraham kannte seinen Gott und glaubte Ihm. Wie urteilen wir über Gott? Es gibt sicher vieles, was wir nicht verstehen und nicht erklären können. Aber Abraham zeigt uns, dass wir an Seinen Zusagen festhalten können. Ein Mensch kann unmöglich einen anderen Menschen aus dem Tod auferwecken. Aber für Abraham stand fest: Wenn er durch Isaak viele Nachkommen bekommen sollte, dann ist das für Gott kein Problem. „Durch Glauben hat Abraham, als er geprüft wurde, Isaak geopfert, und der, der die Verheißungen empfangen hatte, brachte den Eingeborenen dar, […]“ (Heb.11,17) #urteil #abraham #glauben #faith #jesuserlebt #vertrauen

  • Offenbarung 4 - Der Thron Gottes

    Nachdem wir uns schon die ersten 3 Kapitel der Offenbarung im Überblick und Themenschwerpunkte näher angeschaut haben, machen wir mit dem 4. Kapitel weiter. Im 1. Vers des vierten Kapitels findest Du anknüpfend an die grobe Einteilung aus Kapitel 1,19, dass alles, was jetzt aufgeschrieben ist, zukünftige Themen und Ereignisse behandelt. Es geht um das, was nach diesem (Die aktuelle Zeitepoche der Gnade im 3. Kapitel) geschehen muss. Das musst Du unbedingt festhalten, weil Du ansonsten zu völlig falschen Schlüssen kommst oder aktuelle Entwicklungen dort hineinlegst. Also zeigen Dir die Kapitel 4-22 die zukünftige Zeit der Gerichte, die über diese Erde kommen werden. Die Versammlung Gottes hat in der Offenbarung eher eine Nebenrolle, da es um die Wege Gottes und Seinen Plan mit dieser Erde und dem Volk Israel geht. Ab Vers 2 ist Johannes in seiner Vision im 3. Himmel, wo der Thron Gottes steht. In der ganzen Szene kommen verschiedene Personengruppen vor, die Du Dir näher anschauen solltest. Eines haben die verschiedenen Akteure gemeinsam: Sie geben Gott die Ehre, die Ihm allein zusteht und beten Ihn an. Am Ende kommt ganz klar zum Ausdruck, dass Sie Gott als den Schöpfer anbeten. Das ist der prägende Charakterzug Gottes in diesem Kapitel, der Seine Würde ausmacht. (V.11) Damit hast Du einen deutlichen Kontrast zum 5. Kapitel, wo das Lamm bzw. der Löwe, der auch wieder niemand anderes als Jesus Christus ist, die Würde aufgrund Seines Opfers von allen Anwesenden empfängt. (V.9) Auch hier sind wieder die 24 Ältesten und die 4 lebendigen Wesen anwesend, die uns schon in Kapitel 4 begegnen. Bei den 24 Ältesten dürfen wir an die Gläubigen und auf Grundlage des Erlösungswerks Erretteten (des Alten und Neuen Testaments / 2x12) denken. Ihre Beschreibung spricht von Reinheit und Heiligkeit, in der sie Gott zur Anbetung als Priester nahen können. Die vier lebendigen Wesen stellen die Eigenschaften Gottes im kommenden Gericht dar. Gott ist der Allmächtige, Schöpfer, Herr und Ewige, Der alles tut, was Er geplant hat. Wie schrecklich für die, die Er einmal richten muss, aber schön für die Glaubenden! #offenbarung #thron #gottes #ehre #schöpfer #jesuserlebt

  • Wegweisung in der Stille

    „Deine Ohren werden hören das Wort, das hinter dir her also spricht: Dies ist der Weg, denselben geht, wenn ihr zur Rechten oder zur Linken abbiegen wollt.“ (Jesaja 30,21) Wenn wir in Zweifel oder in Schwierigkeiten sind, wenn viele Stimmen auf uns eindringen und uns in diese oder jene Rich­tung weisen wollen, wenn der Verstand uns einen anderen Rat gibt als der Glaube, dann wollen wir still werden, jeden Eindringling zum Schweigen bringen und uns selbst in die heilige Stille der Gegenwart Gottes begeben. Wir wollen Sein Wort in der Haltung gesammelter Aufmerksamkeit studieren, uns in das helle Licht Seines Angesichts stellen, eifrig darauf bedacht, nur das zu erfahren, was Gott, der Herr, uns sagen wird — dann werden wir bald einen sehr deutlichen Eindruck bekommen von dem, was Gottes Absicht mit uns ist. In der ersten Zeit unseres Glaubenslebens ist es nicht klug, uns allein darauf zu verlassen, sondern auf die Bestätigung durch die Umstände zu warten. Diejenigen aber, die viel Er­fahrung im Umgang mit Gott haben, wissen den Wert der Ge­meinschaft mit Ihm zu schätzen, um dadurch Seinen Willen zu erkennen. Bist du im Zweifel wegen des Weges, den du gehen sollst? Geh mit deiner Frage zu Gott. Geh nur in die Stille, dorthin, wo die Lichter und Schatten der Welt dich nicht ablenken können, wo dich menschliche Meinungen nicht erreichen können. Wenn du es wagst, dort still und vertrauensvoll zu warten, obwohl alles um dich herum auf sofortige Entschei­dung oder Handlung drängt — dann wirst du den Willen Gottes klar erkennen und eine neue Vorstellung von Gott be­kommen, eine tiefere Einsicht in Seine Natur und Sein Herz voller Liebe, das dir gehören soll — eine wunderbare Erfah­rung, die dir niemand und nichts rauben kann, der reiche Lohn einer langen Wartezeit. C.E.C. #wegweisug #stille #bibellesen📖 #vertrauen #gotteswort #weg #erfahrung #jesuserlebt

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