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  • Vom Sklaven zum Sohn

    „Also bist du nicht mehr Knecht, sondern Sohn; wenn aber Sohn, so auch Erbe durch Gott.“ (Gal.4,7) Dieser Vers beschreibt eine Veränderung wie sie größer nicht sein könnte. Der Galaterbrief macht deutlich, in welchem Zustand wir vor unserer Bekehrung waren. Paulus schreibt: „Als wir Unmündige waren, waren wir geknechtet unter die Elemente der Welt; […] Aber damals freilich, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Götter sind; (Gal.4,3+8) Damit werden sowohl Juden angesprochen, die unter das Gesetz „versklavt“ waren, als auch Heiden wie die Galater. Sie dienten materiellen Götzen, „die von Natur nicht Götter sind“. Aber warum ist hier von „Unmündigen“ die Rede? Ein Unmündiger (Sohn) ist jemand, der sein Erbe noch nicht antreten kann bis er mündig (d.h. erwachsen) ist. Paulus erklärt, dass ein Erbe, der unmündig ist, sich nicht von einem Sklaven unterscheidet (Gal.4,1+2). Es gab keine Möglichkeit durch das Gesetz, durch die Götzen oder die “Elemente der Welt“ an diesem Zustand etwas zu ändern. Wir hätten niemals Söhne und damit Erben werden können. Bis Gott zu Seiner Zeit auf wunderbare Weise eingegriffen hat: „als aber die Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter Gesetz, damit er die, die unter Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen.“ (Gal.4,4+5) Plötzlich werden Sklaven zu Söhnen. Durch den Tod des Herrn Jesus am Kreuz haben wir die Sohnschaft empfangen und sind damit auch „Erben durch Gott“. Wir dürfen Gott mit „Vater“ anreden (V.7). Man wagt es kaum auszusprechen, doch Gottes Wort sagt es uns. Was ist das Erbe, was wir empfangen haben? Natürlich dürfen wir hier an das ewige Leben denken und dass wir einmal mit dem Herrn Jesus regieren werden (Off.5,10). Doch im Brief an die Korinther geht Paulus noch einen Schritt weiter: Gott gehört alles, das ganze Universum. Und weil wir Erben Gottes sind, gehört es auch uns. Unvorstellbar! „...es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges: Alles ist euer, ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes.“ (1.Kor.3,22f) #sklave #sohn #erbe #gott #gnade #reichtum #veränderung #jesuserlebt

  • Kinder sind ein Geschenk Gottes

    Im Jahr 2020 wurden in Deutschland 773.144 Kinder lebend geboren. Was erst einmal wie eine nüchterne Feststellung klingt, ist im Grunde genommen vielmehr: Jedes Kind, was geboren wird, ist ein Wunder Gottes – jedes Kind ist ein Geschenk Gottes an seine Eltern! “Siehe, ein Erbteil des HERRN sind Söhne, eine Belohnung die Leibesfrucht;” (Ps 127,3) Kinder sind kein “Zufall der Natur”. Sie sind auch kein “Unfall”, wie man manchmal hört. Kinder – Jungen und Mädchen - sind wahre Schätze unseres Schöpfers. Leider gibt es manche Eltern, die keine Kinder bekommen können, aber auch solche, die gar keine Kinder haben wollen. Die Aussage in dem obigen Psalm-Vers geht sogar noch weiter. Kinder sind nicht nur ein Geschenk, sondern sie sind “ein Erbteil des HERRN”. Gott vertraut uns Vätern und Müttern Kinder für eine bestimmte Zeit an, aber letztlich gehören sie Ihm. Wenn Kinder groß werden, kommt irgendwann die Zeit, wo sie die Eltern verlassen und auf eigenen Füßen stehen. Dann geht die Zeit der Verantwortung von uns als Eltern zu Ende, in der wir sie prägen und formen dürfen. Als gläubige Mütter und Väter dürfen wir unsere Kinder für den Herrn Jesus Christus erziehen, damit sie lernen an Ihn zu glauben und Ihm gerne nachfolgen. Wir erziehen Kinder nicht zum Selbstzweck, damit sie uns Freude bereiten und wir dadurch groß gemacht werden, sondern zur Verherrlichung unseres großen Gottes. “Die Leibesfrucht ist eine Belohnung”. Wenn Gott in einer Ehe Kinder gibt, dann ist das reine Gnade, die wir dankbar aus Seiner Hand annehmen dürfen. Kinder sind keine “Karrierebremsen” oder “Lasten”, die unseren Alltag durcheinanderbringen, sondern ein besonderer Gnadenbeweis Gottes. Wenn Du Kinder hast, dann denke daran, dass es Gott gut mit Dir meint! Wenn Du noch keine Kinder hast, dann bete jetzt schon um Weisheit, Deine Kinder für den Herrn Jesus zu erziehen. #kinder #freude #belohung #gottes #gnade #geschenk #jesuserlebt

  • Behüte dein Herz

    Unser Herz als “geistliches Organ” ist die Schaltzentrale unseres Lebens. Es ist der Sitz unserer Gefühle und Zuneigungen. Im Herzen treffen wir Entscheidungen und unser Wille wird geprägt. Das ist der Grund, warum unser Herz “mehr als alles” andere bewacht werden muss. “Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens.” (Sprüche 4,23) Wir müssen darauf achten, was wir in unser Herz hineinlassen. Genauso müssen wir aber auch darüber wachen, was aus unserem Herzen hervorkommt. Das was wir in unser Herz hineinlassen, wird automatisch prägen, was auch wieder herauskommt. Mit unseren Ohren und Augen nehmen wir unfassbar viele Dinge in uns auf. Unsere Gedanken werden beeinflusst und unsere Empfindungen geprägt. Wenn wir unser Herz durch ungute Dinge prägen, wie z.B. Unmoral, Pornografie, weltliche Mode, gewaltverherrlichende Games und Filme, Geld, usw, dann werden diese Dinge die Kontrolle in unserem Herzen übernehmen. Jesus bringt es auf den Punkt, was die Folge davon sein wird: “Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsche Zeugnisse, Lästerungen;” (Mt 15,19) Unser Reden, Denken und Handeln wird dann dadurch geprägt sein. Letztlich geht es darum, wem unsere Zuneigungen gehören. Wen oder was lieben wir? Lieben wir den Herrn Jesus Christus? Geht es uns um Jesus allein? Da wo unser Schatz ist, wird auch unser Herz sein. (Mt 6,21) Durch regelmäßiges, vertrauensvolles Gebet und Lesen im Wort Gottes können wir eine “Verteidigungslinie” aufbauen, damit unser Herz geschützt bleibt und gute Dinge daraus hervorkommen. Behüte Dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist!

  • Pass auf, dass Du nicht fällst

    “Wie konnte ihm das nur passieren?”, “Er muss doch wissen, dass Sex vor der Ehe Sünde ist!”, “Das wäre mir aber nicht passiert”, “Hast Du schon gehört, was Schwester XY gemacht hat? Sie wurde jetzt sogar aus der Gemeinde ausgeschlossen?!” Wahrscheinlich sind solche Worte auch schon einmal über deine Lippen gekommen, oder Du hast zumindest so gedacht. Mir ist es leider oft genauso ergangen. “Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.” (1.Korinther 10,12) Paulus warnt uns in dem obigen Vers vor Selbstvertrauen, Selbstüberschätzung und Unabhängigkeit von unserem Herrn Jesus Christus. Der Apostel Paulus hatte den Korinthern vorher aufgezeigt, dass das Volk Israel jeden Segen von Gott erlebt hatte und doch nur wenige Personen der ersten Wüstengeneration in das Land Kanaan einziehen konnten. Genau genommen, waren es nur zwei – Josua und Kaleb. Warum war das so? Sie waren gefallen, hatten sich nach Ägypten zurückgesehnt und Gott aus dem Blick verloren. Das was Israel geschehen ist, dient uns zum Vorbild. Gott hat es sogar zugelassen, damit wir davon lernen und nicht in die gleichen Fallen tappen. In Dir und mir gibt es wirklich keine Garantie, nicht auch in Sünde zu fallen. Auch, wenn wir durch die Gnade Gottes errettet sind, haben wir noch die “in uns wohnende Sünde”, “das Fleisch”, wodurch wir zu JEDER Sünde fähig sind. Es ist allein Gottes Gnade, wenn wir vor Sünden bewahrt bleiben. Stolz auf unser “geistliches” Leben ist wirklich nicht angebracht. Wenn Du stehen darfst, dann danke Gott dafür! Und bete gleichzeitig dafür, dass Du nicht fällst. Nur in der Abhängigkeit und der ständigen Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus können wir vor dem Fall bewahrt werden. Das wünsche ich Dir und mir für heute! #stehen #fallen #sünde #gnade #stolz #selbstvertrauen #jesus #jesuerlebt #gemeinschaft #aufpassen

  • Sehnsucht nach Vollkommenheit

    »Auch beim Lachen hat das Herz Kummer.« Sprüche 14,13 Nichts in diesem Leben ist vollkommen. Alles Lachen ist mit Kummer vermischt. Jeder Diamant hat irgendeinen Fehler. Jeder Mensch hat irgendeine charakterliche Schwäche. Bei allen Dingen dieses Lebens ist immer ein Wurm im Apfel. Es ist gut, idealistisch zu sein; Gott hat in uns eine Sehnsucht nach Vollkommenheit hineingelegt. Aber es ist auch gut, realistisch zu sein; wir werden niemals absolute Vollkommenheit unter der Sonne finden. Junge Menschen denken leicht, dass ihre Familie die einzige ist, in der es Streit gibt. Oder sie meinen, dass sie die einzigen Eltern haben, die keine schillernden Persönlichkeiten sind. Es ist so leicht, von unserer örtlichen Gemeinde enttäuscht zu sein und ständig zu glauben, dass in der Gemeinde auf der anderen Straßenseite alles rosig aussieht. Oder wir gehen durchs Leben und halten ständig nach vollkommen idealen Freunden Ausschau. Wir erwarten bei Anderen Vollkommenheit, obwohl wir sie selbst nicht hervorbringen können. Wir sollten der Tatsache offen ins Auge sehen, dass jeder Fehler und Schwächen in seiner Persönlichkeit hat, einige auffälliger als andere. Je herausragender eine Person ist, desto offensichtlicher sind häufig auch ihre Fehler. Anstatt uns von den Fehlern enttäuschen zu lassen, tun wir gut daran, die guten Eigenschaften anderer Gläubiger zu betonen. Auch davon hat jeder einige. Aber nur eine Person hat alle guten Eigenschaften zusammen – nämlich der Herr Jesus. Ich denke oft, dass uns der Herr absichtlich mit einer niemals befriedigten Sehnsucht nach Vollkommenheit hier unten gelassen hat, damit wir zu Ihm aufschauen, in welchem kein Makel und kein Fehler ist. In Ihm finden wir die Summe aller moralischen Schönheiten. Bei Ihm gibt es keine Enttäuschung. #vollkommenheit #fehler #schwäche #jesus #jesuserlebt #enttäuschung

  • Hochzeit im Himmel

    „Lasst uns fröhlich sein und frohlocken und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereitet.“ (Off.19,7) In Gottes Wort werden mehrere Hochzeiten erwähnt. Zum Beispiel die Hochzeit zu Kana in Johannes 2, wo der Herr Jesus Sein erstes öffentliches Wunder tut. In Matthäus 25 lesen wir von den zehn Jungfrauen, die den Bräutigam erwarten sollen. Im selben Evangelium in Kapitel 22 spricht der Herr in einem Gleichnis von einem König, der eine Hochzeitsfeier für seinen Sohn ausrichtet. Fällt Dir bei diesen Berichten etwas auf? Genau. Jedes Mal fehlt die Braut! Der Bräutigam (ein Bild des Herrn) wird erwähnt, manchmal nur indirekt, aber die Braut nicht. Eine Erklärung dafür ist, dass die Braut als Gemeinde hier noch nicht existiert. Der Herr Jesus hat durch Sein Leiden und Sein Sterben am Kreuz von Golgatha die Grundlage für die neutestamentliche Gemeinde geschaffen. Auch Du gehörst dazu, wenn Du Sein Werk für Dich im Glauben angenommen hast. Paulus lüftet dieses große Geheimnis später im Brief an die Epheser. Die Beziehung zwischen Mann und Frau in der Ehe ist ein Hinweis auf Christus und Seine Gemeinde: „Deswegen wird ein Mensch den Vater und die Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Dieses Geheimnis ist groß; ich sage es aber in Bezug auf Christus und auf die Versammlung.“ (Eph.5,31-32) Jetzt ist die Gemeinde noch hier auf der Erde, doch sie ist Christus versprochen. Wir könnten sagen sie ist schon jetzt mit dem Herrn „verlobt.“ In der Offenbarung lesen wir dann von der zukünftigen „Hochzeit des Lammes“. Damit ist eine echte Hochzeit im Himmel gemeint, die wir uns auch so vorstellen dürfen. Da sind der Bräutigam, die Braut und die geladenen Gäste. Nun wird Christus mit Seiner Braut für immer vereint. Die Braut wird „glänzend und rein“ sein, denn alle Sünden sind beseitigt durch das Werk am Kreuz. In den Gästen sehen wir die Gläubigen aus dem Alten Testament. Auch Abraham, Mose und David werden bei dieser Hochzeit dabei sein. Das ist für uns unvorstellbar und doch wird es unvorstellbar schön sein! #hochzeit #braut #jesuschristus #gemeinde #himmel #jesuserlebt

  • Schulden machen?!

    »Seid niemand irgendetwas schuldig, als nur einander zu lieben.« Römer 13,8 Wir brauchen diesen Vers nicht als Verbot jeder nur möglichen Art von Schulden auffassen. In unserer Gesellschaft lassen sich Telefon-, Gas-, Strom- und Wasserrechnungen nun einmal nicht vermeiden. Unter bestimmten Umständen kann es auch mehr dem Gedanken der Jüngerschaft entsprechen, ein Haus auf Hypothek zu kaufen und somit gleichzeitig den entsprechenden finanziellen Wert aufzubauen, als den gleichen monatlichen Betrag an Miete auszugeben. Und es ist heute unmöglich, ein Geschäft zu führen, ohne gelegentlich Schulden zu machen. Aber der Vers verbietet ganz gewiss andere Praktiken. Er verbietet uns, Schulden zu machen, wenn von vornherein geringe Aussicht auf Rückzahlung besteht. Er verbietet Kreditaufnahme zum Erwerb einer Ware, die an Wert verliert. Er verbietet, mit Zahlungen in Rückstand zu geraten. Er verbietet Kreditaufnahme zum Kauf von nicht notwendigen Dingen. Er verbietet, uns unüberlegt in Schulden zu stürzen, indem wir der Versuchung zur Kontoüberziehung erliegen, nur weil wir Kreditkarten haben. Er verbietet die Vergeudung des Geldes des Herrn, indem wir überhöhte Zinsen für unser überzogenes Konto zahlen. Dieser Vers ist dazu bestimmt, uns vor Kredithaien zu bewahren, vor Eheproblemen, die durch überhöhte Ausgaben verursacht werden, und vor Konkursverfahren. Alles das zerstört unser Zeugnis als Christen. Im Allgemeinen sollten wir verantwortungsvoll mit unseren Finanzen umgehen, indem wir bescheiden und im Rahmen unserer Mittel leben und immer daran denken, dass der Schuldner Sklave des Gläubigers ist (Sprüche 22,7). Die eine Schuldigkeit, die dem Christen immer obliegt, ist die Verpflichtung, einander zu lieben. Wir sind schuldig, die Nichtbekehrten zu lieben und ihnen das Evangelium mitzuteilen (Römer 1,14). Wir sind schuldig, die Brüder zu lieben und unser Leben für sie darzulegen (1. Johannes 3,16). Diese Art von Schuldigkeit wird uns niemals mit dem Gesetz in Konflikt bringen. Sie ist vielmehr, wie Paulus sagt, die Erfüllung des Gesetzes. #schulden #finanzen #liebe #nachfolge #verantwortung #jesuserlebt

  • Was ist Liebe?

    »Geliebte, wenn Gott uns also geliebt hat, so sind auch wir schuldig, einander zu lieben.« 1. Johannes 4,11 Wir dürfen uns Liebe nicht als ein unkontrollierbares und unberechenbares Gefühl vorstellen. Gott verlangt von uns, dass wir lieben sollen, und das wäre völlig unmöglich, wenn Liebe irgendeine schwer fassbare, gelegentliche Stimmung wäre, die kommt und geht wie eine gewöhnliche Erkältung. Liebe bezieht auch unsere Gefühle mit ein, ist aber weit mehr eine Sache des Willens als der Gefühle. Wir müssen uns auch vor der Vorstellung hüten, dass sich Liebe ausschließlich auf eine Welt von Traumschlössern bezieht und nicht viel mit dem täglichen Kampf und dem Alltagstrott zu tun hat. Für jede Stunde Mondschein und Rosen gibt es Wochen voll Putzlappen und schmutzigem Geschirr. Mit anderen Worten: Liebe ist äußerst praktisch. Wenn bei Tisch beispielsweise eine Schale mit Bananen herumgereicht wird und eine davon hat schwarze Flecken, dann nimmt die Liebe diese. Die Liebe putzt das Waschbecken und die Badewanne nach der Benutzung. Die Liebe ersetzt die aufgebrauchte Rolle Toilettenpapier, sodass die nächste Person nicht in Schwierigkeiten kommt. Die Liebe dreht das Licht aus, wenn es nicht gebraucht wird. Sie hebt das zerknüllte Tempotaschentuch auf, anstatt einfach darüber zu gehen. Sie füllt Öl und Benzin nach, bevor sie ein ausgeliehenes Auto zurückgibt. Die Liebe leert den Mülleimer, ohne erst darum gebeten zu werden. Sie lässt Menschen nicht warten. Sie bedient erst die anderen, dann sich selbst. Sie kümmert sich um ein quengeliges Baby und nimmt es mit hinaus, damit die Versammlung nicht gestört wird. Die Liebe spricht laut, sodass auch Schwerhörige verstehen können. Und die Liebe arbeitet, um genug zur Verfügung zu haben, dass sie anderen weitergeben kann. #liebe #gefühl #wille #taten #arbeit #helfen #jesuserlebt

  • Müssen wir Angst haben? (4)

    Im letzten Teil haben wir gesehen, dass der Herr Jesus am Kreuz von Golgatha gestorben ist und unsere Sünden auf sich genommen hat. Wenn Du dieses Angebot annimmst, wirst Du einmal bei Ihm sein. Im Himmel werden wir keine Angst haben müssen und weil ich weiß, dass ich nach dem Leben auf der Erde im Himmel sein werde, brauche ich hier auch keine Angst haben. Der Christ hat ein Leben mit Perspektive. Ich habe einen Gott, der sich um mich kümmert und der mich so liebhat, dass Er sein Leben für mich gegeben hat. Diesem Gott darf ich vertrauen, dass alles was Er macht, oder zulässt, eine gute Absicht hat. Auch wenn ich manches mit meinem schwachen und menschlichen Verständnis nicht begreifen kann, darf ich wissen, dass Gott, der alles gemacht hat, auch alles in der Hand hat. Es ist so einfach. Man muss das Geschenk nur noch annehmen! Was hält Dich davon ab? Es ist die Lösung, um von der Angst loszukommen. Christen können zwar, aber müssen keine Angst mehr haben. Ich wünsche mir für Dich, dass Du auch diese Hoffnung haben kannst. Wenn Du Gottes Angebot nicht annimmst, wirst Du Ihn einmal als gerechten Richter erleben. Nimmst Du Ihn aber an, wirst Du Ihn als Deinen Erretter erleben, der für Dich gestorben ist. Eine Entscheidung, die Du treffen musst. Ignorierst Du Ihn, lehnst Du Ihn ab, oder nimmst Du Ihn an? „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts weiter zu tun vermögen. Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat, in die Hölle zu werfen; ja, sage ich euch, diesen fürchtet“ (Lukas 12,4-5) #keine #angst #nofear #erretter #hoffnung #himmel #geschenk #jesuserlebt

  • Du kannst Dich nicht retten!

    "denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz kommt, dann ist Christus umsonst gestorben.“ (Gal.2,21b) 📙Lies dazu Gal.2,11-21 Im Brief an die Galater geht der Apostel Paulus auf ein Problem ein, das unter den Galatern aufgekommen war. Er stellt fest, „dass einige da sind, die euch verwirren und das Evangelium des Christus verdrehen wollen.“ (Gal.1,7) Es geht also um ein sehr wichtiges Thema: Das Evangelium, die Grundlage ihrer (und unserer) Errettung. Die Galater hatten sich zum Großteil vom Judentum zum Christentum bekehrt. Nun waren einige da, die immer noch an verschiedenen Ritualen festhielten, die sie aus dem Judentum kannten. Ein Beispiel, das häufig angeführt wird, ist die Beschneidung, die im Gesetz durch Mose gegeben worden war. Die Beschneidung wird häufig als Bild des Gesetztes im Alten Testament benutzt. Das Frage war: Sollte man als Christ an der Beschneidung (d.h. am Gesetz) festhalten? Die Antwort ist ein klares „Nein“! Paulus spricht in den Versen 11-21 von Galater 2 besonders deutlich und „widerstand“ seinem Mitbruder Petrus „ins Angesicht“. Das meint einen sehr starken Widerspruch zu seinem Handeln. Was Petrus tat, sah danach aus, als wäre das Gesetz für den Gläubigen noch relevant und das ist absolut gefährlich. Der Apostel erklärt daraufhin, dass es unmöglich ist irgendwelche (Gesetzes-)Werke zu tun, um gerettet zu werden: „aber wissend, dass der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesus Christus,“ (Gal.2,16) Das ist eine der wichtigsten Grundlagen des christlichen Glaubens! Warum? Wenn der Mensch etwas tun könnte, um errettet zu werden, würde das bedeuten, dass das Werk des Herrn Jesus am Kreuz nicht ausreichend war. Das ist undenkbar! „Denn mit einem Opfer hat er auf immerdar die vollkommen gemacht, die geheiligt werden.“ (Heb.10,14) Was sich auf den ersten Blick so „einfach“ anhört, ist es in der Praxis häufig überhaupt nicht. Immer wieder meinen Menschen etwas tun zu müssen, um sich vor Gott gut darzustellen. Das macht auch vor der Kirche/Gemeinde nicht halt. Gute Werke oder viele Spenden verdienen uns nicht den Himmel! #gesetz #werke #judentum #christentum #rettung

  • Das Sendschreiben an die Gemeinde in Laodizea

    “Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist.” (Off 3,15) Mit der Gemeinde in Laodizea kommt die Geschichte der Kirche im prophetischen Sinne zu ihrem Ende. Wenn wir in Philadelphia (Erweckungsbewegungen im 18.-19. Jh.) eine blühende Gemeinde vor uns hatten, wo der Herr Jesus und die Liebe zu Ihm im Zentrum stand, dann ist Laodizea soweit degeneriert, dass sie sich nur noch um sich selbst dreht. Jesus stellt sich der Gemeinde als der “Amen” und “der treue und wahrhaftige Zeuge” vor, um den Kontrast zu ihrer eigenen Berufung deutlich zu machen. Während die Gemeinde in Verfall geriet, blieb Er der Zeuge der Wahrheit. Er hat in allem das letzte Wort (“Amen”) und nach dieser Phase in der Kirchengeschichte, wird es keine neue Phase mehr geben. Laodizea ist durch Lauheit, Gleichgültigkeit und massiven Hochmut gekennzeichnet. Sie glaubt alles zu besitzen, klopft sich selbst auf die Schulter und schaut missbilligend zu anderen herab - sie hat vielleicht die beste Lehre und die höchste Erkenntnis, aber aus Gottes Sicht ist sie erbarmungswürdig. Im Grunde genommen ist sie “arm”, weil ihr echter geistlicher Reichtum fehlt, sie ist “blind” für den eigenen Zustand und Gott. Doch das Schlimmste ist, dass sie all das nicht erkennt! Das Gericht wird kommen, der Herr Jesus wird diese Gemeinde aus seinem Mund “erbrechen”! Durch Gottes Gnade gibt es noch eine Möglichkeit der Heilung. Das angebotene “Gold” spricht von göttlicher Herrlichkeit im Gegensatz zu der eigenen Selbstherrlichkeit. Die “weißen Kleider” bedecken die Selbstgerechtigkeit und gründen sich auf das Werk am Kreuz, durch das wir reingewaschen werden können. Die benötigte “Augensalbe” bekommen wir schließlich durch die Salbung mit den Heiligen Geist (Eph. 1,13; 1.Joh 2,20). Der Herr Jesus steht vor der Tür der Gemeinde, obwohl die Gläubigen dachten Er wäre in ihrer Mitte. Wer Buße tut und Ihm die Tür seines Herzens ganz persönlich öffnet, zu dem kommt Er gerne herein, um Gemeinschaft zu haben. Gehörst Du zu den “Überwindern”, die Jesus einmal belohnen wird, weil sie Ihm treu geblieben sind, auch wenn sich die Gemeinde als Ganzes von Ihm entfernt hat?

  • Hast Du heute schon DANKE gesagt?

    Hast du heute schon „Danke“ gesagt? Ein Kinderlied trägt genau diesen Titel mit einer herausfordernden Botschaft. Leider ist doch bei uns oft genau das Gegenteil der Fall, oder? Immer ist noch ein Wunsch offen, dieses oder jenes läuft falsch und die Menschen um uns her machen Fehler, die uns stören. Das mag vielleicht in manchen Situationen so sein, aber es ist gut einmal aus einem anderen Blickwinkel auf unser Leben zu sehen. Gerade die Situation der Menschen in der Ukraine hat mich sehr nachdenklich gemacht. Viele dort haben Nichts mehr: Keine Häuser zum Leben, weil sie zerstört sind, kein Vater mehr der zu Hause ist, weil er kämpfen muss, keine Heimat, weil sie fliehen müssen, keine Nahrung, weil die Infrastruktur langsam einbricht. Und wir hier im westlichen Europa? Uns mangelt es doch oft gar nicht an diesen Dingen. Und trotzdem sind wir so undankbar! Wir beschweren uns wenn das Essen mal nicht so schmeckt, werfen es vielleicht sogar zum Abfall oder wir streiten uns wegen nichtigen Angelegenheiten. Die Bibel sagt uns: „Seid dankbar!“ (Kol.3,15b) oder „danksagend allezeit für alles!“ (Eph.5,20) Ganz besonders dafür, dass wir durch den Tod des Herrn Jesus gerettet sind, aber auch für die Dinge des Alltags. Lasst uns doch neu angespornt sein, nicht immer nur auf das zu sehen was wir nicht haben, sondern dankbar zu sein für alles, was wir genießen dürfen! “Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab” (Jak. 1,17) #danke #dankbar #thanks #geschenk #gott #jesus #lied #jesuserlebt

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