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  • Ich komme bald (Offenbarung 22,6.7)

    “Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiss und wahrhaftig, und der Herr, der Gott der Geister der Propheten, hat seinen Engel gesandt, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss. Und siehe, ich komme bald. Glückselig, der die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt!” (Offenbarung 22,6.7) Weil der Herr Jesus ganz genau weiß, dass Du und ich in unserem Glauben an Seine Verheißungen auch Zeiten erleben können, wo wir schwach werden und nicht immer auf der Höhe sind, versichert Er uns in diesen letzten Versen der Offenbarung, dass “diese Worte gewiss und wahrhaftig” sind. Auf das Wort Gottes, die Bibel, kannst Du Dich zu jeder Zeit verlassen. Alles, was Gott gesagt hat wird ganz sicher eintreffen. Auch alles das, was im Buch der Offenbarung beschrieben wird und die Zukunft skizziert, die noch vor uns liegt. Die Prophezeiungen der Bibel entspringen nicht irgendwelchen Täuschungen, Interpretationen oder Fantasien der Schreiber, sondern der “Herr, der Gott der Geister der Propheten” hat darüber gewacht, was die Propheten aufgeschrieben und geredet haben. Er hat Ihnen die Worte eingeben (2.Tim 3,16)! Gott hat Seinen Knechten gezeigt, “was bald geschehen” muss (Off 1,1). Zu keinem Zeitpunkt in der ganzen Weltgeschichte war der Beginn der Ereignisse der Endzeit so nah vor der Tür wie heute. Auch wenn bei dem Herrn 1000 Jahre wie ein Tag sind (2.Petr 3,8), werden die angekündigten Ereignisse sehr bald geschehen. Die vorgeschattete Geschichte der Kirche/Gemeinde in Offenbarung 2 und 3 geht dem Ende entgegen und aus der Bibel heraus wissen wir, dass nichts mehr geschehen muss, bevor der Herr Jesus zur Entrückung Seiner Gemeinde wiederkommen kann. Vielmehr sprechen alle Zeichen der Zeit für ein baldiges Kommen des Herrn und für die darauffolgenden Gerichte! Aber weißt Du was? Es einfach wunderbar, dass Jesus selbst es Dir und mir versichert, dass Er bald kommt. “Und siehe, ich komme bald!” Er wird alles das erfüllen, was in der Offenbarung beschrieben wird. Aber bevor das geschieht, wird Er zur Entrückung kommen und wir werden unseren Erlöser das erste Mal mit unseren Augen sehen. Deshalb dürfen wir auf Ihn selbst warten! Bis der Herr Jesus kommt ist es wichtig, dass wir uns mit dem Buch der Offenbarung beschäftigen und uns die Worte und Lehren fest in Herz fassen. Nur wenn wir das tun, werden wir in dieser verrückten Zeit die Spur halten können und Orientierung bekommen für immer dunkler werdende Tage. Der Herr verspricht uns, dass wir glückliche Christen sein werden, wenn wir die Worte der Offenbarung festhalten und Sein Wort immer wieder lesen! #ichkommebald #jesuskommtwieder #entrückung #bald #gemeinde #offenbarung #zukunft #propheten #weissagung #bibel #wortgottes #jesus #jesuserlebt

  • Der Herr der Herrlichkeit

    “Meine Brüder, habt den Glauben unseres Herrn Jesus Christus, des Herrn der Herrlichkeit, nicht mit Ansehen der Person.” (Jakobus 2,1) Umgibst Du Dich lieber mit Personen, die in unserer Gesellschaft Anerkennung genießen? Hast Du lieber mit Geschwistern zu tun, die in der Gemeinde besonderes Ansehen genießen und Einfluss haben? Wem folgst Du auf Instagram oder Facebook? Der Apostel Jakobus spricht bei den Empfängern seines Briefes ein topaktuelles Problem an: Wenn ein Mann mit kostbarer Kleidung und einem goldenen Ring an seiner Hand in die Synagoge kam, wurde er voller Ehrerweisungen empfangen und bekam einen besonders bequemen Platz angewiesen. Kam ein Armer in die Synagoge, durfte der sich nicht einmal setzen, sondern man benutzte ihn als Fußschemel. Die Briefempfänger machten schlimme Unterschiede zwischen Arm und Reich, zwischen gesellschaftlich Hochstehenden und solchen, die am unteren Ende der Gesellschaft standen. Auch bei uns kann es schnell vorkommen, dass wir mit besonderer Achtung auf den Bruder schauen, der mit einem teuren Auto auf dem Gemeindeparkplatz vorfährt oder auf den herabschauen, der vielleicht ungepflegter und schlechter gekleidet in der Gemeinde erscheint. Vielleicht hören wir in der Gemeinde auch lieber auf die Brüder, die ein hohes Bildungsniveau oder sogar einen akademischen Titel aufweisen können? Um dieses Problem aus unseren Herzen und unserem Denken herauszubekommen, müssen wir auf den Herrn der Herrlichkeit schauen! Dein und mein Herr, Jesus Christus, ist an Herrlichkeit nicht zu überbieten. Jetzt ist Er der verherrliche Herr im Himmel beim Vater, aber als Er hier auf der Erde lebte, zeigte sich in allem, was Er tat und sagte, Seine alles überstrahlende moralische Herrlichkeit. Als Seine Jünger noch darüber debattierten, wer unter ihnen der Größte sei, machte Er ihnen noch einmal klar, dass Er unter Ihnen als “der Dienende” war (Lk 22,27). In Seinem ganzen Leben zeigte Jesus, dass Er “sanftmütig” und “von Herzen demütig” war (Mt 11,29). Wenn wir auf Ihn schauen und Ihn zum Vorbild im Umgang mit anderen Menschen nehmen, haben Hochmut, Diskriminierung und Herabschauen auf andere keinen Platz mehr. Wenn wir uns von Menschen beeindrucken lassen, haben wir noch keinen bleibenden Eindruck von dem Herrn der Herrlichkeit bekommen! Er ist voller Herrlichkeit! (Vgl. Joh 17,5.22) “Aber der HERR sprach zu Samuel: Blicke nicht auf sein Aussehen und auf die Höhe seines Wuchses, denn ich habe ihn verworfen; denn der HERR sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; denn der Mensch sieht auf das Äußere, aber der HERR sieht auf das Herz.” (1.Sam 16,7) #ansehen #äußeres #jesus #herrderherrlichkeit #jakobus #gesellschaft #arm #reich #synagoge #gemeinde #versammlung #stellung #unterschiede #diskriminierung #jesuserlebt #gott #herrlichkeit

  • Mach keine Kompromisse mit der Sünde!

    Joseph war ein junger, attraktiver und fleißiger Mann. Wahrscheinlich zog er auch dadurch besonders die Aufmerksamkeit von Potiphars Frau auf sich. Sie wollte Joseph zur Sünde verführen und wurde dabei von ihrer sexuellen Leidenschaft getrieben. Joseph weigerte sich, nur einen Schritt nachzugeben und in Sünde zu fallen. Doch der Höhepunkt der Versuchung für Joseph kam, als er eines Morgens zur Arbeit erschienen war und außer Potiphars Frau noch niemand im Hause war. Für sie war jetzt der optimale Zeitpunkt gekommen, um ihre Träume in Erfüllung gehen zu lassen. Keiner würde es mitbekommen. Sie packte ihn am Gewand, ging ihm an die Wäsche, um ihn endlich rumzukriegen. Doch Joseph zeigte die einzig richtige Reaktion, er ließ sein Gewand in ihrer Hand und floh ... einfach nur weg aus der Gefahrenzone. Wir, Du und ich, können davon jede Menge lernen: 1. Joseph nahm die Sünde nicht auf die leichte Schulter, weil er wusste, dass sich Sünde gegen Gott richtet. 2. Er hatte Furcht des Herrn, deshalb hasste er das Böse. 3. Er spielte nicht mit der sexuellen Lust, sondern floh als die Gefahr am größten war. 4. Hurerei ist jede sexuelle Beziehung außerhalb, vor und neben der Ehe, die Gott eingesetzt hat. 5. Joseph war beschäftigt, er war nicht faul und bequem und dadurch besser geschützt in der Versuchung. Doch es gab nur eine Option in der Versuchung: Joseph musste fliehen! #fliehen #joseph #sex #gefahr #joseph #sünde #kompromisse #jesus #jesuserlebt #versuchung

  • Komm zu Ihm!

    “Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken.” - Matthäus 11,28 Jesus lädt alle ein, die mühselig und beladen sind, zu Ihm zu kommen. Er will ihnen Ruhe geben. Er verheißt dies nicht denjenigen, die nur von Ihm träumen. Sie müssen kommen. Sie müssen zu Ihm kommen und nicht bloß zur Kirche, zur Taufe oder zu irgendetwas anderem neben Seiner göttlichen Person. Als die eherne Schlange in der Wüste aufgerichtet war, sollten die Leute nicht Mose noch die Stiftshütte noch die Wolkensäule ansehen, sondern allein die eherne Schlange. Es genügte nicht, dass sie etwas von der ehernen Schlange wussten; jeder musste sie für sich selbst ansehen. Wenn ein Mann krank ist, mag er viel von Arzneien verstehen, aber doch sterben, wenn er nicht wirklich die heilende Medizin einnimmt. Wir müssen den Herr Jesus aufnehmen: “Allen denen aber, die Ihn aufnahmen, gab Er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden.” Christus darf uns keine Mythe, kein Traum, kein Phantom sein, sondern wirklicher Mensch und wahrhaftiger Gott. Wir sollen Ihn nicht unter Zwang annehmen, sondern Er wünscht die herzliche und freudige Zustimmung und Einwilligung unserer Seelen. Wollen wir nicht jetzt zu Ihm kommen und allein auf Ihn vertrauen? Die Taube wird vom Habicht gejagt und ist ihm schutzlos preisgegeben. Aber sie hat gelernt, dass sie in einer Felsspalte Zuflucht finden kann. Dort ist sie ganz beschirmt und fürchtet keinen Raubvogel. Der Fels würde der Taube aber nicht helfen, wenn sie nicht in den Spalt hineinflöge. Der ganze Körper muss in dem Felsen verborgen sein. Fliehe so zu Jesus und suche Rettung allein in Seinen Wunden, so wird dich das Gericht Gottes nicht treffen. Der Herr ruft uns in dieser Stunde zu, was Er einmal den ungläubigen Juden sagte: “Wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.” Der Herr verhüte, dass einer, der diese Zeilen liest, zu denen gehören wird, die auf diese Weise umkommen. Aus “Auf Dein Wort” von C.H. Spurgeon #ruhe #beladen #mühselig #jesus #rettung #vertrauen #jesuserlebt #spurgeon #evangelium #mensch #gott #seele #herz #heute #einladung

  • Spurensuche im Alten Testament - Das Leben Josephs (4) - Seine Erhöhung

    Lies nach in 1.Mose 40-41 Wir haben gesehen, dass Joseph unschuldig im Gefängnis sitzt, er ist sozusagen zum zweiten Mal in der „Grube“. Plötzlich bekommt Joseph Gesellschaft. Der Vorkoster des Pharao und der Bäcker werden ins Gefängnis geworfen. Selbst in dieser Situation dient Joseph den Mitgefangenen (1.Mo. 40,4). Schon hier haben wir im Vorbild eine wunderbare Eigenschaft des Herrn Jesus. Er war als Mensch auf der Erde der vollkommene Diener (vgl. Mk.10,45). Bald träumen beide Mitgefangenen einen seltsamen Traum und Joseph kann ihn mit Gottes Hilfe deuten. Doch als der Vorkoster seine Arbeit wieder aufnehmen darf, denkt er leider nicht mehr an Joseph (1.Mo.40,23). Kommt es vor, dass wir manchmal vergessen, was der Herr für uns am Kreuz getan hat? Nachdem zwei Jahre vergangen sind (1.Mo. 41,1), hat der Pharao zwei seltsame Träume und keiner seiner Wahrsager kann sie erklären. Erst jetzt erinnert sich der Vorkoster wieder an Joseph. Sofort wird er aus dem Kerker geholt und schnell zum Pharao gebracht (V.14). Nach einer langen Leidenszeit ist nun der Moment der Befreiung. Hier dürfen wir an die Auferstehung des Herrn Jesus denken – Gott hat Sein Werk vollkommen angenommen und nun sitzt Er zur Rechten Gottes (Mk.16,19). Unser Herr ist nicht im Tod geblieben, Er hat den Tod besiegt (Heb.2,14). Mit Gottes Hilfe deutet Joseph auch die Träume des Pharao und schlägt sogar vor, was nun zu tun ist, um eine Katastrophe in Ägypten zu verhindern (1.Mo.41,25-36). Der Pharao und seine Berater stimmen zu und Joseph wird zum mächtigsten Mann im ganzen Land ernannt. Nur der Thron sollte dem Pharao vorbehalten bleiben (V.40-41). Als dann die Hungersnot kommt, ist genug Getreide für alle da (V.57). Von der Grube zum mächtigsten Mann in Ägypten, dem alle gehorchen sollen. Joseph bekommt den passenden Namen „Zaphnat-Pahneach“, was so viel bedeutet wie „Retter der Welt.“ Wie viel mehr ist der Herr Jesus durch Leiden zur Herrlichkeit gegangen. Er ist der einzig wahre Retter der Welt geworden! Durch Sein Werk am Kreuz kann jeder zu Ihm kommen und völlige Vergebung seiner Sünden empfangen. Er hat nie zu wenig! Bist du schon zu Ihm gekommen? #joseph #jesus #erhöhung #messias #verherrlichung #auferstehung #macht #pharao #tod #leben #herrjesus #christus #jesuserlebt #spurensucheimat

  • Du brauchst die Anderen!

    „Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.“ (Apg. 2,42) Wir haben es in der vergangenen Zeit besonders zu spüren bekommen. Einschränkungen. Keine Treffen, keine Gemeinde mehr. Vielleicht sind da aber auch andere Christen, mit denen du Schwierigkeiten hast. Oder man ist einfach zu bequem und möchte den Sonntag lieber zum „Relaxen“ und Erholen von der Woche nutzen. Gottes Wort zeigt uns an vielen Stellen, dass die Gemeinschaft unter Gläubigen ein sehr wichtiges Gut ist. Bei den ersten Christen wird sie sogar in einem Zug mit der Lehre, dem Brotbrechen und dem Gebet genannt. Es handelt sich also um eine elementare und wichtige Sache! Natürlich sollen wir Fehlverhalten unter Gläubigen nicht einfach dulden, sondern es klären (s. Mat. 18,15). Aber deshalb den Kontakt und den Besuch der Gemeinde zu meiden, schadet dir und deinem Glaubensleben. Das wirst du sehr schnell feststellen. Stell dir einmal ein Stück Holz vor, das im Feuer liegt - so richtig heiß und glühend. Das funktioniert aber nur mit einem Haufen Holz, damit das Feuer richtig brennen kann. Wenn du nun ein Holzscheit herausnimmst und neben das Feuer legst, wird es sehr schnell aufhören zu glühen und bald ganz abgekühlt sein. Das können wir sehr gut auf unser Glaubensleben übertragen. Wenn wir allein sind, kühlen wir im Glauben und im Dienst für den Herrn schnell aus. Vielleicht hast du das schon erlebt. Wir brauchen immer wieder gute Gespräche, die uns trösten, motivieren oder auch korrigieren. Und das ganz besonders in einer schwierigen Zeit. Wenn wir das Geschehen in der Welt sehen und uns etwas damit beschäftigen, erkennen wir deutlich, dass das Kommen des Herrn nahe ist. Der Hebräerbrief macht uns deutlich, was in dieser Zeit zu tun ist: „…und lasst uns aufeinander achthaben zur Anreizung zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag näher kommen seht.“ (Heb. 10,25) Die Gemeinschaft mit den Gläubigen ist gerade in dieser Zeit so wichtig! Bist du regelmäßig dabei? #gemeinschaft #zusammenkommen #gemeinde #kirche #versammlung #zusammenkommen #ermuntern #ermutigung #motivieren #holzscheit #jesus #jesuserlebt #gott #glauben #bruder #schwester

  • Deine Entscheidung

    "Der Gottlose verlasse seinen Weg [...], und er kehre um zu dem HERRN, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserem Gott, denn er ist reich an Vergebung." (Jes. 55,7) Wir können die Grenzen der Vergebung Gottes nicht erkennen. Jeder, der sagt, er könne Gottes Vergebung erklären, begrenzt die Aussage der Bibel. Ein Mann mit einer Milliarde Euro muss den Cent nicht umdrehen. So ist es auch mit Gott, der so unendlich reich an Vergebung ist. Charles Spurgeon sagte: "Gottes Vergebung ist so reich, weil sie einer endlos tiefen Quelle entspringt. Unsere Sünden mögen sich bis zu den höchsten Bergen auftürmen, aber wie die Flut zur Zeit Noahs überflutet das Blut Jesu sie alle." Das ist reiche Vergebung. Vielleicht denkst du jetzt: "Meine Sache kann Gott mir nie vergeben. Diese Sünde muss ich halt selbst tragen, so viel Gnade hat nicht einmal Gott." Du hast so Unrecht! Gott kann alles vollkommen vergeben. Gerade das macht Gottes Größe aus - Seine Gnade und Vergebung sind so groß, dass wir sie nicht verstehen können. Aber warte. Du hast Gottes Vergebung noch nicht, nur weil sie dir angeboten wurde. Sie muss empfangen und angenommen werden. Vielleicht hast du seine Vergebung noch nicht in Anspruch genommen. 1826 wurden die beiden Männer Porter und Wilson zum Tod verurteilt, weil sie den US Postal Service ausgeraubt hatten. Zuerst wurde Porter im Juli 1830 gehängt. Drei Wochen später wurde Wilson, der zweite Täter, von Präsident Andrew Jackson begnadigt. Das Todesurteil wurde aufgehoben. Dann passierte etwas völlig Verrücktes. Wilson lehnte die Begnadigung ab: "Ich will die Vergebung nicht." Ziemlich seltsam! Das brachte das Gerichtssystem durcheinander. "Was sollen wir jetzt tun? Der Präsident hat ihn begnadigt, und er will die Vergebung nicht." Es dauerte drei Jahre, bis man zu einer Lösung kam. Der Fall ging sogar bis zum Obersten Bundesgericht, wo Richter John Marshall ein historisches Urteil fällte über die Annahme oder Ablehnung einer Begnadigung: "Begnadigung ist ein Gnadenakt, der die Person, der sie zuteil wird, von der Bestrafung des Gesetzes befreit. Eine Begnadigung ist eine Tat, die nur gültig ist, wenn sie ausgeführt wird. Die Ausführung ist erst vollständig, wenn die Begnadigung angenommen wird. Somit kann sie von der Person, der sie erwiesen wurde, abgelehnt werden. Ist die Begnadigung abgelehnt worden, besitzt das Gericht keine Gewalt, sie der Person aufzuzwingen." Verstehst du, dass das genau dem Gesetz Gottes entspricht? Gott kann dir noch so sehr vergeben wollen, du musst es persönlich annehmen. Wenn du das ablehnst, was Gott dir freiwillig anbietet, wenn du Gottes Vergebung nicht im Glauben ergreifst, wird Er sie dir nicht aufzwingen. "Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." [1. Joh. 1,9] (aus dem Buch "Ergriffen" von James McDonald 2011 der deutschen Ausgabe, S.116-118) #vergebung #gnade #annahme #umsonst #geschenk #vergebung #gott #jesus #gesetz #evangelium #jesuserlebt

  • Was will Gott uns durch die Flutkatastrophe sagen?

    Vielleicht hast Du Dir auch schon einmal die Frage gestellt, was Gott uns durch die Flutkatastrophe sagen möchte? Ist Gott überhaupt daran beteiligt? Spielt Gott in dieser Frage eine Rolle? Jesus selbst erklärt anhand von 2 tragischen Ereignissen in seiner Zeit, was das für uns bedeutet und wie wir damit umgehen sollten. Denk einmal darüber nach, dass diese Flut genauso gut Dich und mich bzw. unsere Familien hätte treffen können. Es geht nicht darum zu urteilen, ob die betroffenen Menschen schuldiger waren als andere und deshalb von Gott gerichtet wurden. Jeder Mensch ist ein Sünder vor Gott und muss Buße tun. Wo würdest Du die Ewigkeit verbringen, wenn es Dich getroffen hätte? #jesuserlebt #flutkatastrophe #flut #unwetter #gericht #sünde #ahrweiler #schuld #jesus

  • Mitleiden

    “Denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht wurde, kann er denen helfen, die versucht werden.” - Hebräer 2,18 Ein altes Sprichwort sagt: “Die eine Hälfte der Welt weiß nicht, wie die andere lebt.” Und das ist sehr wahr. Ich glaube, dass sich mancher Reiche von der Not der Armen keinen Begriff machen kann. Er kann sich nicht vorstellen, wie es ist, wenn man für sein tägliches Brot hart arbeiten muss. Aber unser Herr Jesus Christus kennt unsere Bedürfnisse. Versuchung und Schmerz hat Er vor uns erduldet. Krankheit ertrug Er, als Er am Kreuz hing. Müdigkeit versteht Er, denn Er saß müde am Brunnen zu Sichar. Armut – Er kennt sie, denn zuweilen hatte Er außer jenem Brot, von dem die Welt nichts weiß, kein Brot zu essen. Obdachlos zu sein – Er kannte es, denn “die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester”, Er dagegen “hatte nicht, wohin er sein Haupt legte”. Lieber Christ, du kannst an keinen Ort gehen, wo dein Heiland nicht vorher gewesen ist – die Örter der Sünde ausgenommen. Im Tal des Todesschattens kannst du seine blutigen Fußtritte sehen. Ja, selbst an den tiefen Wassern des Jordan wirst du, wenn du Ihm nahekommst, sagen: “Da sind Fußstapfen eines Mannes. Wer ist dort gewesen?” Wenn du dich dann niederbeugst, wirst du Nägelmale entdecken und sagen: “Das sind die Fußstapfen meines Heilandes!” Er ist vor dir da gewesen. Er hat den Weg geebnet. Er ließ Sich in das Grab legen, um es zu einem Himmel der Erlösten zu machen, in dem sie ihre Werktagskleider ausziehen, um die Gewänder der ewigen Ruhe anzulegen. Welche Wege wir auch geführt werden mögen, der Herr ist unser Vorläufer gewesen. Ich rede zu denen, die in großer Trübsal sind: Lieber Mitpilger, fasse Mut” Christus hat den Weg gebahnt und den “schmalen Pfad” in die königliche Heerstraße des Lebens umgewandelt. Aus “Auf Dein Wort” von C.H. Spurgeon #mitleiden #leid #mitleid #gefühl #empfinden #jesus #herr #armut #katastrophe #hilfe #helfen #jesuserlebt #spurgeon

  • Hilfe annehmen

    „Du sollst nimmermehr meine Füße waschen!“ (Joh 13,8) Der Herr hatte sich gerade mit einem leinenen Tuch umgürtet und Wasser in ein Waschbecken gegossen, um die Füße seiner Jünger zu waschen. Als er zu Petrus kam, reagierte dieser mit der entschiedenen Weigerung: „Du sollst nimmermehr meine Füße waschen!“ Warum? Warum wollte Petrus diesen liebevollen Dienst nicht vom Herrn annehmen? Einerseits mag er seine Unwürdigkeit gefühlt haben; er hielt sich nicht für würdig, vom Herrn bedient zu werden. Aber es besteht durchaus auch die Möglichkeit, dass Petrus' Haltung von Stolz und Unabhängigkeit geprägt war. Er wollte kein Fürsorgeempfänger sein. Er wollte nicht auf die Hilfe anderer angewiesen sein. Dieselbe Haltung hält viele Menschen davon ab, sich erretten zu lassen. Sie möchten die Errettung verdienen, aber es ist unter ihrer Würde, sie als freie Gabe der Gnade Gottes zu empfangen. Sie wollen nicht in Gottes Schuld stehen. Aber „niemand, der zu stolz ist, unendlich und ewig in Gottes Schuld zu stehen, kann je ein Christ werden“ (James S. Stewart). Doch enthält dieser Vers auch eine Lektion für die, die schon Christen sind. Wir alle kennen Gläubige, die fast zwanghafte Geber sind. Sie tun immer etwas für andere. Ihr Leben besteht nahezu ausschließlich im Dienst für ihre Verwandten und Nachbarn. Ihre Freigebigkeit und Dienstbereitschaft verdient hohes Lob. Und doch liegt eine Fliege im Öl des Salbenmischers! Sie wollen niemals selbst Hilfe annehmen. Sie haben gelernt, großzügig zu geben, aber sie haben nicht gelernt, dankbar zu empfangen. Sie genießen den Segen und die Freude, ihren Mitmenschen zu dienen, aber anderen verweigern sie diesen selben Segen. Paulus zeigte sich als dankbarer Empfänger der Gaben der Philipper. In seinem Dank brachte er ihnen gegenüber zum Ausdruck: „Nicht, dass ich die Gabe suche, sondern ich suche die Frucht, die überströmend sei für eure Rechnung“ (Philipper 4,17). Er dachte mehr an ihre Belohnung als an seine eigenen Bedürfnisse. „Von Bischof Westcott wird erzählt, dass er am Ende seines Lebens sagte, er habe einen großen Fehler begangen. Denn während er einerseits immer bereit war, anderen bis an die Grenzen seiner Möglichkeiten zu helfen, war er niemals gewillt, andere etwas für ihn tun zu lassen, und als Folge davon fehlte seinem Leben ein Element von Freundlichkeit und Vollkommenheit. Er hatte es versäumt zu lernen, wie man viele Wohltaten empfängt, die nicht vergolten werden können“ (J. O. Sanders). #hilfe #jesuserlebt #errettung #dienst #paulus #christ #jesus #herr #fußwaschung

  • Wer regiert diese Welt?

    Vielleicht geht es Dir in der aktuellen Zeit auch manchmal so, dass Du Dich fragst, wie es sein kann, dass so viele Entwicklungen und Entscheidungen von Politikern, Regierungen, Gerichten und anderen Mächtigen nahezu gleichgeschaltet in allen Ländern dieser Erde von statten gehen. Allgegenwärtig ist momentan die Corona-Pandemie, aber hinter den Kulissen, werden umfassende politische und gesellschaftliche Weichen gestellt, die unsere Welt grundlegend verändern werden. Wenn Du immer noch glaubst, dass nach Überstehen der Pandemie wieder alles beim Alten sein wird, dann möchte ich Dir ganz bewusst diese Illusion rauben. Mit aller Macht werden in den westlichen Ländern (aber nicht nur dort) die Grundordnungen Gottes aus unserem Denken und dem gesellschaftlichen Handeln verbannt, um nie mehr wiederzukehren. Die Ehe ist unerwünscht, Mann und Frau sind veraltet, Diversität ist das neue Normal. Tiere zählen in den Augen der Menschen mehr als seinesgleichen und der Schutz des ungeborenen Lebens wird zum Verbrechen erklärt. Toleranz wird von denen propagiert, die am liebsten jede entgegenstehende Meinung um jeden Preis zum Schweigen bringen möchten. Die Bibel sagt, dass Satan der “Fürst dieser Welt” (Joh 12,31) ist. Er ist der große Regisseur hinter den antichristlichen Entwicklungen unserer Zeit. Satan ist der große Widersacher Gottes, der voller Hass gegen Gott und alle die ist, die eine persönliche Beziehung zu dem lebendigen Gott haben. Das Ziel Satans ist es, die Pläne Gottes zu durchkreuzen. Satan stachelt die Menschen zur Rebellion gegen Gott, ihren Schöpfer, an, indem er sie glauben lässt, ohne den lebendigen Gott bestens auszukommen: “Und doch sprechen sie zu Gott: Weiche von uns! Und nach der Erkenntnis deiner Wege verlangen wir nicht!” (Hiob 21,14) Gottes Wort bezeichnet Satan auch als den “Gott dieser Welt”, der “den Sinn der Ungläubigen verblendet hat” (2.Kor 4,4). Treffender könnte man das Treiben in dieser Welt nicht mehr beschreiben. Die Menschen sind geradezu verblendet, sie haben keinen Sinn mehr für die Wahrheitund geben sich ihrem zügellosen Treiben hin. Satan selbst ist der Hauptakteur in dieser gottlosen Welt. Wenn der Teufel auch eine unfassbare Macht hat, dann bleibt doch bestehen, dass er keinebenbürtiger Gegner Gottes ist. Nein, der allmächtige Gott hält alle Fäden in der Hand und nichts geschieht ohne Seine Zustimmung! Er ist der Souverän, der alles regiert (Jes. 6). Gott hat Jesus nach Seiner Auferstehung zum Herrn und zum Christus gemacht (Apg 2,36). Der Herr Jesus Christus sitzt auf Seinem Thron und wartet nur darauf, dass Gott alle Seine Feinde zum Schemel Seiner Füße legen wird (Heb 1,13). Auch das Urteil über den Teufel steht fest, denn er ist ein besiegter Feind Gottes (Heb 2,14). Es dauert nicht mehr lange, dann wird das Urteil über den größten Widersacher Gottes ein für alle Malvollstreckt. Gott wird ihn in den Feuer- und Schwefelsee werfen! (Off 20,10) Gott sitzt im Regiment. Er regiert! #satan #teufel #gott #gottregiert #jesus #regierung #macht #kontrolle #souverän #gottdieserwelt #fürstdieserwelt #jesuserlebt #thron

  • Spurensuche im Alten Testament - Friedefürst

    “Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter. Und man nennt seinen Namen: … Friedefürst ..." (Jesaja 9,5a) Jesus Christus ist der wahre Friedefürst. Wenn Jesus als König auf diese Erde zurückkehrt, wird Er jeden Krieg beenden und überall einen unzerbrechlichen Frieden einführen. Der Nahe Osten, der heute noch einem Pulverfass gleicht, was jeden Moment explodieren kann, wird während Seiner 1000-jährigen Herrschaft völlig befriedet sein. Der Prophet Jesaja beschreibt, dass es in dieser Zeit überhaupt keine Kriegsgeräte mehr geben wird, weil die Menschen “ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden und ihre Speere zu Winzermessern;” machen werden. Die Menschen auf der Erde “werden den Krieg nicht mehr lernen.” (Jes. 2,4) Heute erleben wir auf der ganzen Erde einen Wettlauf in der militärischen Aufrüstung - wenn Christus regiert, werden die Heere dieser Welt vollständig abgerüstet sein. Entscheidend für diese Entwicklung wird auch sein, dass der Herr Jesus den Teufel zu Beginn Seines Reiches für 1000 Jahre binden und in den Abgrund sperren wird (Off. 20,1ff), sodass er die Nationen der Erde nicht mehr verführen kann. Auch nicht mehr, um gegeneinander in den Krieg zu ziehen. Nach den 1000 Jahren wird der Teufel endgültig gerichtet (Off.20,10). Der “Friede auf der Erde” (Lk.2,14), der bei der Geburt Jesu schon durch das himmlische Heer der Engel angekündigt wurde, wird in dem Reich des Herrn Jesus Wirklichkeit werden. Christus wird in vollkommener Gerechtigkeit regieren (Jes.31,1) und jeden Streit und jede Auseinandersetzung unter den Menschen beenden. Das ist für uns heute unvorstellbar! Gott sei Dank, dürfen Du und ich den Herrn Jesus schon heute als unseren “Friedefürst” kennen, der uns mit Gott versöhnt hat, “indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes” (Kol.1,20). Das Kreuz von Golgatha ist die Grundlage für den Frieden, den wir mit Gott haben dürfen. Allein durch Gnade sind wir keine Feinde Gottes mehr, wenn wir an Ihn glauben (Rö.5,10). Der Herr Jesus schenkt uns göttlichen Frieden für unser Gewissen, aber auch Seinen Frieden in jedem Umstand unseres Lebens. “Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch;” (Joh.14,27) Hast Du schon Frieden mit Gott? #frieden #friedefürst #israel #weltfrieden #jesus #gott #herr #waffen #könig #erde #naherosten #herrschaft #reich #jesuserlebt #spurensucheimat #teufel #messias #christus

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