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  • Spurensuche im Alten Testament - Das Sündopfer (1)

    „Und der HERR redete zu Mose und sprach: Rede zu den Kindern Israel und sprich: Wenn jemand aus Versehen sündigt gegen irgendeines der Verbote des HERRN, die nicht getan werden sollen … (3. Mose 4,1+2) (Lies dazu den ganzen Bibeltext in 3. Mose 4,1-35) Das vierte Opfer im dritten Buch Mose ist das Sündopfer. Während Brandopfer, Speisopfer und Friedensopfer freiwillige Opfer waren, war das Sündopfer nicht freiwillig und auch nicht zum lieblichen Geruch dem HERRN. Gott konnte Sünde im Leben eines Israeliten nicht dulden, auch nicht, wenn sie aus Versehen geschah. Deshalb musste der Israelit ein Opfertier bringen. Erst dann war die Verbindung zwischen ihm und Gott wiederhergestellt. Auch in meinem und Deinem Leben gibt es Sünde, leider. Obwohl wir als Christen von neuem geboren sind, sündigen wir immer wieder, da das Fleisch, unser Körper, noch sündigen kann (vgl. Römer 7,18). Aber ist es nicht großartig, dass wir heute kein Opfertier auf einem Altar für Gott bringen müssen, um Vergebung der Sünden zu bekommen? Wir müssen die falschen und unreinen Dinge einfach nur im Gebet bekennen und beim Namen nennen, dann vergibt Gott. Durch den Tod des Herrn Jesus am Kreuz auf Golgatha haben wir freien Zugang zu Gott, während damals ein Israelit bei Sünde erst durch ein Opfer wieder Gemeinschaft mit Gott haben konnte. Die Beschreibung des Sündopfers war das Gebot Gottes für einen Israeliten zur Reinigung und zur Wiedergutmachung. Im Verlauf des Kapitels werden verschiedene Personen und Personengruppen beschrieben. Je nach Stellung in der Gesellschaft gab es für jeden unterschiedliche Anweisungen, wie mit Sünde umzugehen war. Als erstes werden die Priester beschrieben. Priester im Volk Gottes hatten eine hohe Verantwortung. Wenn ein Priester gesündigt hatte musste er einen jungen Stier ohne Fehl als Opfer darbringen. Das war das größtmögliche Opfer überhaupt. Das zeigt die Folge und Schwere der Sünde bei einem aus dem Volk Israel, der eine hohe Verantwortung hatte, indem er das ganze Volk vor Gott vertrat. Bei Sünde eines Priesters war nicht nur der Priester selbst betroffen, sondern die Sünde hatte auch Auswirkung auf das ganze Volk. Wie gehst Du mit Sünde in Deinem Leben um? Bist Du Dir bewusst, dass Gott heilig ist und Sünde nicht sehen kann? Ist Dir klar, dass Du durch Sünde auch andere in Mitleidenschaft ziehen kannst? Gehe radikal mit Sünde in Deinem Leben um. Es gibt nichts, was für Gott zu groß wäre, um es nicht vergeben zu können. Der opfernde Priester musste seine Hand auf den Kopf des jungen Stieres legen. Somit wurde die Sünde des Opfernden auf das Opfer übertragen. Das ist ein deutlicher Hinweis auf den Herrn Jesus. Er hat sich im göttlichen Gericht mit unserer Sünde eins gemacht. „Der selbst unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben, durch dessen Striemen ihr heil geworden seid.“ (1. Petrus 2,24) #spurensucheimat #sündopfer #opfer #sünde #heilig #vergehen #messias #spurensuche #leben #priester #jesus #gott #volk #israel

  • Gib davon weiter

    Nur hüte dich und hüte deine Seele sehr, dass du die Dinge nicht vergessest […] und tue sie kund deinen Kindern und deinen Kindeskindern. (5.Mose 4,9) Wir werden in Gottes Wort an mehreren Stellen dazu aufgefordert unseren Kindern von Gott zu erzählen und sie zu einem Leben in Seiner Nachfolge zu motivieren. Ein schönes Beispiel dafür finden wir im 4. Buch Mose, als das Volk Israel 40 Jahre durch die Wüste reisen musste, um in das verheißene Land zu kommen. Die Töchter Zelophchads hatten ihren Vater während der langen Reise in der Wüste verloren. Nun erinnern sie sich an das Erbteil, welches ihrem Vater zugestanden hätte. Sie nehmen all ihren Mut zusammen und treten „vor Mose und vor Eleaser, den Priester, und vor die Obersten und die ganze Gemeinde an den Eingang der Stiftshütte und sprachen: […] Gib uns auch ein Eigentum unter den Brüdern unseres Vaters!“ (4.Mo. 27,2-4). Das war mit Sicherheit nicht alltäglich, denn damals waren die Söhne die rechtmäßigen Erben. Sicher hatte Zelophchad seinen Töchtern immer wieder von dem Land erzählt, auf das er sich so freute. Dadurch wurden auch sie angesteckt und waren gespannt auf das, was vor ihnen lag. Er konnte es nicht nur beiläufig erwähnt haben, sondern hatte sicher häufig davon gesprochen. Das musste einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Nun war es soweit und die Töchter wollten keinesfalls auf dieses Erbe verzichten! „Da brachte Mose diese Rechtssache vor den HERRN. Und der HERR redete mit Mose und sprach: „Die Töchter Zelophchads haben recht geredet. Du sollst ihnen unbedingt […] ein Erbbesitztum geben […] (4.Mo. 27,5-7). Gott freut sich über diesen Wunsch und gibt das Erbe Zelophchads gerne seinen Töchtern. Ja, noch mehr: Ab diesem Zeitpunkt wurde per Gesetz geregelt, dass das Erbe auf die Tochter überging, wenn kein männlicher Nachkomme da war (4.Mo.27,8). Auch wir sollen unseren Kindern immer wieder von dem Herrn Jesus und Seinem Wort erzählen. Besonders wenn sie jung sind, haben wir dazu oft gute Gelegenheiten. Wir dürfen nicht versäumen ihnen die Liebe und das Werk Jesu groß zu machen, damit sie dieses Erbe nicht ausschlagen. Gott freut sich, wenn wir einfordern, was Er uns zugesagt hat. #kinder #erbe #bibel #gotteswort #jesus #gott #jesuserlebt #weitersagen #kinderstunde #eltern #junge #mädchen #tochter #sohn #glaube #eindruck

  • Fokussiert beten!

    „Alles, was ihr im Gebet verlangt, glaubet, dass ihr es empfangen habt, so wird es euch zuteil werden!“ (Markus 11,24) Wenn unser Gebet einen inneren Wert haben soll, so muss es sich auf einen bestimmten Gegenstand richten, für den wir vor Gott eintreten. Meine Brüder, wie oft springen wir in unseren Gebeten von diesem auf jenes über, und wir kriegen nichts, weil wir in Wirklichkeit nichts Bestimmtes verlangen. Wir schwatzen über verschiedene Dinge, aber die Seele richtet ihre vereinten Kräfte nicht auf einen bestimmten Gegenstand. Geht ihr nicht manchmal auf die Knie, ohne vorher daran zu denken, was ihr denn eigentlich von Gott erbitten wollt? Es ist euch eine Sache der Gewohnheit, ohne dass euer Herz dabei ergriffen würde. Ihr gleicht dem Manne, der in einen Laden geht und gar nicht genau weiß, was er eigentlich kaufen will. Er mag vielleicht einen glücklichen Handel abschließen, wenn er einmal dort ist, aber gewiß ist das kein weises Vorgehen und verdient keine Nachahmung. So kann wohl auch der Christ auf sein Gebet hin einen wirklichen Wunsch erfüllt sehen; aber es wäre weitaus besser, wenn er mit ernsten Erwägungen seine Seele auf das Gebet vorbereitet hätte. Er käme dann mit einer klaren und eindeutigen Bitte vor seinen Gott. Niemand wird vor seinem König erscheinen und erst dann, wenn er vor ihm steht, überlegen, welche Bitte er an ihn richten möchte. Ebenso ist es mit dem Kind Gottes. Auch es muss darauf gefaßt sein, die große Frage zu beantworten: „Was ist dein Begehr?“ Denke dir einen Bogenschützen, der seinen Pfeil abschießen wollte und nicht wüßte, wo das Ziel ist! Hätte er Aussichten auf Erfolg? Du gehst niemals an deine Arbeit, ohne zu wissen, was du zu tun hast. Wie kommt es denn, dass du zu Gott gehst, ohne zu überlegen, was du von ihm erhalten möchtest? Ihr werdet mehr Segen von eurem Gebet haben, wenn ihr bestimmte Anliegen ins Auge faßt und für bestimmte Personen betet. Gib deinen Bitten ein bestimmtes Ziel, und ich bin überzeugt, dass dich dann bei deinen Gebeten die Müdigkeit nicht mehr überfallen wird. C.H.S. #beten #pray #fokus #gegenstand #erhörung #gott #jesus #gebet #wunsch #pray #jesuserlebt

  • Mit Gott versöhnt

    Warum müssen wir mit Gott versöhnt werden? Es ist etwas geschehen, was eine Trennung von Gott verursacht hat. Das war schon im Garten Eden der Fall, als Eva ungehorsam war und das einzige Gebot Gottes übertrat. So kam die Sünde in die Welt und damit die Trennung von Gott (1.Mose 3). Bis heute spüren wir die Folgen davon – vielleicht deutlicher denn je. Dabei ist es egal, ob du nur einmal gelogen hast oder etwas Schlimmeres getan hast. Doch was geschah dann? Gott selbst ergreift die Initiative und schafft eine Möglichkeit der Versöhnung. Ist das nicht beeindruckend? Der Gott, der das Universum und die Erde geschaffen hat, hat auch einen Plan, wie wir mit Ihm in Gemeinschaft leben können. „Alles aber von dem Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat: Nämlich, dass Gott in Christus war,…“ (2.Kor. 5,18f) Der ewige Gott sandte Seinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde, damit Er für uns Sein Leben hingeben konnte. Dort lagen alle unsere Ungerechtigkeiten auf Ihm (Jes.53,5). Sein Werk reicht aus für alle Menschen und für jede Sünde. Gott hält sein Angebot der Versöhnung für jeden bereit, aber er zwingt keinen! Nur du kannst es selbst im Glauben annehmen. Dabei zeigt uns der Vers aus 2.Kor.5 deutlich: „Alles aber von dem Gott…“. Da ist nichts, was du zu deiner Versöhnung beitragen kannst, kein Geld, keine guten Taten. Alles geht von Gott aus! „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ (1.Joh.1,9) Hast du dieses Angebot schon persönlich in Anspruch genommen? Dann darfst du wissen, dass du mit Gott versöhnt bist und dich kein Gericht mehr erwartet! Das ist wirklich ein wunderbarer Grund zur Freude! Und dann hat Gott auch dir „den Dienst der Versöhnung gegeben“. Er möchte, dass wir davon weitersagen, wie auch andere Versöhnung und Frieden mit Gott finden können. „...als ob Gott durch uns ermahnte; wir bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (2.Kor.5,20) #versöhnung #frieden #trennung #gott #jesus #hölle #jesuserlebt #vergebung

  • Menschenfurcht - Gottesfurcht

    “Ich sage aber euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts weiter zu tun vermögen. Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat, in die Hölle zu werfen; ja, sage ich euch, diesen fürchtet.” (Lukas 12,4.5) Nachdem Jesus Seine Jünger vor Heuchelei gewarnt hatte (V.1-3), machte Er ihnen anschließend klar, dass sie verfolgt werden würden, wenn sie sich nicht wie Heuchler verhalten und sich offen auf Seine Seite stellen würden. Das Bekenntnis zu Jesus Christus würde Seine Jünger vor den Pharisäern nicht beliebter machen, sondern den Hass nur vergrößern. Der Herr Jesus selbst prophezeite Seinen Jüngern: “Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen;” (Joh 15,20; vgl. 2.Tim 3,12) Wer sich konsequent zu Jesus bekennt, wird sich niemals größter Beliebtheit erfreuen können. Auch wenn die Menschen uns schlimme Dinge antun können, so dass wir sogar um unser Leben fürchten müssen, sollen wir uns vor den Menschen nicht fürchten. Sie können nur unserem Körper Gewalt antun, unserer Seele und unserem Heil in Christus können sie keinen Schaden zufügen. Wir dürfen in der Kraft Seiner “Freundschaft” durch diese Welt gehen, die Jesus ablehnt. Die Jünger Jesu stehen vor dem lebendigen Gott, den wir fürchten sollen. Ein Jünger steht vor Seinem Herrn, wie Elia vor Seinem Herrn stand als er Gott darum bat, dass es keinen Tau und keinen Regen mehr geben sollte (1.Kö 17,1). Gott ist allwissend, Er durchschaut auch in unserem Leben jede Form von Heuchelei und hat die Macht Ungläubige in die Hölle zu werfen. Die Hölle bedeutet: Ewige Verdammnis und Qual, ewig zu spät, ein Ort, wo Gott nicht mehr ist. Diesen Gott sollen wir fürchten! Wenn uns dieser Gedanke mehr antreiben würde, würden wir uns nicht leichtfertig der Heuchelei hingeben, sondern in aller Demut und Klarheit ein Zeugnis für den Herrn Jesus Christus ablegen. Bitte Gott, dass Er Dich lehrt Ihn zu fürchten und jede Menschenfurcht abzulegen. Wenn Du Gott fürchtest, kannst Du nicht gleichzeitig die Menschen fürchten. “Menschenfurcht legt einen Fallstrick; wer aber auf den HERRN vertraut, wird in Sicherheit gesetzt.” (Spr 29,25) #menschenfurcht #gottesfurcht #mensch #gott #jesus #angst #heuchelei #seele #körper #heil #hölle #qual #verdammnis #demut #zeugnis #jesuserlebt

  • Durchbeten

    „Euch geschehe nach eurem Glauben.“ (Matthäus 9,29) "Durchbeten" könnte erklärt werden mit "beten bis zum vollen Glauben", d. h. noch während des Gebets zu der vollen Gewißheit kommen, dass man angenommen und erhört wurde und in fester Zuversicht die Dinge vorwegnehmen darf, um die man gebetet hat. Wir wollen nicht vergessen, dass keine irdischen Umstände Gott daran hindern können, Sein Wort zu erfüllen, wenn wir den Blick fest auf die Unveränderlichkeit Seines Wortes gerichtet halten und nicht auf die Ungewißheit dieser sich ständig verändernden Welt. Gott will, dass wir Seinem Wort ohne weitere Bestätigung vertrauen. Dann ist Er bereit, uns zu geben "nach unserem Glauben". Unbekannt #beten #glauben #vertrauen #durchbeten #gott #jesus #gewissheit #zuversicht #jesuserlebt #wortgottes #bibel #unglauben #erhörung #annahme

  • Spurensuche im Alten Testament - Das Friedensopfer

    „Und wenn seine Opfergabe ein Friedensopfer ist: Wenn er sie von den Rindern darbringt …“ (3. Mose 3,1) „Und wenn seine Opfergabe vom Kleinvieh ist zum Friedensopfer dem HERRN …“ (3. Mose 3,6) (Lies dazu den ganzen Bibeltext in 3. Mose 3,1-17) Ähnlich wie bei dem Brandopfer und im Unterschied zum Speisopfer wurden Tiere als Opfergabe für das Friedensopfer verwendet. Die Anweisungen für das Friedensopfer galten für Rinder, Schafe und Ziegen. Das Friedensopfer spricht im Allgemeinen von Gemeinschaft unter Gläubigen und ist schon hier ein Hinweis auf 1. Korinther 10, wo der Tisch des Herrn beschrieben wird. Aus dieser Gemeinschaft geht Lob- und Danksagung für Gott hervor. Gleich zu Beginn in Vers 1 gibt es einen Unterschied zum Brandopfer, das ausschließlich für Gott bestimmt war. Hier beim Friedensopfer konnten sowohl männliche, als auch weibliche Tiere als Opfergabe gebracht werden. Das zeigt etwas von der Gemeinschaft als Gläubige untereinander. Diese Tiere mussten aber alle ohne Fehl sein. So gründet sich jede christliche Gemeinschaft auf Christus, der das vollkommene Opfer ohne Fehl war. Aus dem Gesetz des Friedensopfers in 3. Mose 7 geht hervor, dass auch die Priester ihren Anteil an dem Opfer hatten. Vorher mussten die Priester aber wieder aktiv werden, indem sie das Blut an den Altar sprengen und das Fett abtrennen sollten. Das Blut, welches von Leben spricht und das Fett, ein Hinweis auf die Energie und den Willen des Herrn Jesus, durften nicht gegessen werden, da sie ausschließlich für Gott reserviert waren. Bei den Schafen gibt es einen Fettschwanz, der sich dicht beim Rückgrat befindet. Dieser musste ebenso abgetrennt werden, da das Fett nicht gegessen werden durfte. Gerade dieser Fettschwanz bei einem Schaf ist das Beste an dem Tier. Geben wir auch unser „Bestes“ für Gott? Als Christen sollten wir unsere Prioritäten dahingehend richtig setzen, Gott unsere beste Tages- und Lebenszeit zur Verfügung zu stellen. Obwohl das Friedensopfer nicht ausschließlich für Gott bestimmt war, da auch Andere ihren Anteil daran hatten, war es doch „ein Feueropfer lieblichen Geruchs dem HERRN.“ Trotz Anteil des Menschen empfing Gott die Ehre. Geht das auch aus unseren Gemeinschaften als Gläubige untereinander hervor? Gott allein die Ehre? Der Opfernde und auch die Priester durften von Blut und Fett nichts essen, da es ausschließlich für Gott bestimmt war. In diesem Zusammenhang waren Blut und Fett „eine Speise des Feueropfers dem HERRN“. Das war Gottes Anteil und es war Ihm zur Speise, zum Brot. Gott segnet es, wenn Gläubige in Gemeinschaft untereinander sind. Aber Gott möchte auch Anteil daran haben. Geben wir Ihm den Ihm zustehenden Anteil, wenn wir als Gläubige zusammen sind? Gott freut sich darüber. #spurensuche #messias #vorbilder #typologie #opfer #friedensopfer #tiere #leben #blut #fett #nurfürgott #schaf #jesus #gott #jesuserlebt

  • Du störrischer Esel

    Lies dazu 4. Mose 22 Der König von Moab fürchtet sich vor dem Volk Israel und beschließt einen Wahrsager (Propheten) zu beauftragen, um das Volk zu verfluchen. Dazu beauftragt er Bileam (übers. Volksverflucher), der in Pethor in Mesopotamien lebt (heute Syrien und Irak). Wie wir in Gottes Wort lesen, ist Bileam ein Mann, der Gott kennt, obwohl er nicht aus dem Volk Israel stammt. Nachdem er von König Balak den Auftrag bekommen hatte, das Volk zu verfluchen, fragt er zunächst Gott (4.Mo.22,8). Das ist ein gutes Beispiel für uns. Auch wir sollten vor Entscheidungen immer wieder Gott um seine Weisung bitten. Auf dieses Gebet bekommt Bileam eine klare Anweisung von Gott: “Du sollst nicht mit ihnen gehen; du sollst das Volk nicht verfluchen, denn es ist gesegnet.” (4.Mo.22,12). Bileam gibt diese Antwort auch genauso an die Boten des Königs weiter und erteilt ihnen eine Absage. Doch dann? Balak nimmt einen zweiten Anlauf seinen Willen zu bekommen. Er verspricht Bileam viel Ehre und alles was er sich wünscht (4.Mo.22,17). Vielleicht ein Grund einzuknicken und es nicht ganz so genau mit Gottes Anweisungen zu nehmen? Er kommt ein zweites Mal zu Gott und jetzt antwortet Er anders. War die erste Antwort nicht eindeutig gewesen? Das war sie schon, aber manchmal wollen wir einen eigenen Weg gehen und Gott lässt es zu. Immer wieder müssen auch wir aufpassen und uns selbst fragen, ob wir (bewusst) einen Weg gehen, den wir selbst gewählt haben. Im weiteren Verlauf benutzt Gott sogar eine Eselin, um Bileam auf seinen falschen Weg aufmerksam zu machen (V. 22-35). Immer wieder weicht sie vom Weg ab und Bileam wird wütend und schlägt das Tier sogar. Leider merkt er schon hier nicht mehr, dass er eine falsche Richtung eingeschlagen hat. Gott lässt ihn weitergehen, denn Er handelt immer souverän (4.Mo.22,35) und so wird Bileam das Volk Israel später segnen anstatt es zu verfluchen. Gott kommt immer zu Seinem Ziel. Die Frage ist, ob wir bereit sind nach Seinem Willen zu fragen und ihn dann auch zu befolgen. Oder wissen wir schon wie es laufen soll? Gott kann uns einen Weg im Eigenwillen gehen lassen, aber wird er für uns und andere zum Segen sein? “Seid nicht wie ein Ross, wie ein Maultier, das keinen Verstand hat; mit Zaum und Zügel, ihrem Schmuck, musst du sie bändigen, sonst nahen sie dir nicht.” (Ps.32,9) #störrisch #esel #eigenwille #bileam #gott #jesus #gebet #fragen #egosimus #wille #segen #jesuserlebt #antwort #balak #willegottes

  • Zuerst

    „Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden.“ (Matthäus 6,33) Wie setzen wir unsere Prioritäten in unserem täglichen Glaubensleben? Kommen die Dinge Gottes an erster Stelle? Dieser Vers aus Matthäus 6 hat sehr viel mit Gehorsam und Vertrauen zu tun. Gehorche ich der Stimme Gottes, da wo ich bin und erfülle die Aufträge, die Er mir gibt? Vertraue ich darauf, dass ich trotz unerfüllter Wünsche ein erfülltes Leben mit Gott führe, wenn ich den Dingen Gottes in meinem Leben den Vorrang gebe? Unsere Denkweise ist oft so irdisch geprägt, da wir uns zu sehr mit den Dingen dieser Welt beschäftigen. Klar, wir haben alle unsere Aufgaben zu erfüllen. Das wollen wir auch gerne tun und fleißig darin sein. Unser Leben und unser Denken sollte aber gemäß unserer Stellung als „Himmelsbürger“ ausgelebt werden. Das bedeutet in der praktischen Umsetzung, den Dingen Gottes den ersten Platz zu geben und darauf den Schwerpunkt zu legen. Es besteht die Gefahr, dass wir uns zu sehr in unseren eigenen Wünschen „verrennen“ und somit keine Kraft und Motivation mehr für die Arbeit im Reich Gottes haben. Ein Trachten nach unseren Wünschen kann eine große Blockade für die Dinge Gottes sein, nach denen wir zuerst trachten sollen. Wenn wir wirklich den Dingen Gottes den ersten Platz einräumen, dann wird uns „dies alles hinzugefügt werden.“ Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott es belohnen wird, wenn wir zuerst nach dem Reich Gottes trachten. Zuerst bedeutet auch, dass wir sowohl unsere beste Tageszeit, als auch unsere beste Lebenszeit nicht einfach so mit irdischen Dingen verschwenden sollen, sondern, dass wir diese Zeiten für Gott und Seine Interessen nutzen. Zuerst bedeutet auch, dass wir Gott fragen, wie wir unser Geld für Ihn einsetzen können und nicht erst diverse Anschaffungen tätigen und dann schauen, was am Ende des Monats noch übrigbleibt. Wir dürfen uns gegenseitig neu motivieren, die Prioritäten in unserem Leben richtig zu setzen und zuerst nach Gottes Interessen zu fragen und darauf zu vertrauen, dass Er uns auch alles das gibt, was wir zudem noch nötig haben. #zuerst #gott #jesus #jesuserlebt #priorität #dasbeste

  • Gelebte Abhängigkeit (2)

    Das zweite Gebet, dessen Inhalt uns in der Bibel mitgeteilt ist, stammt von dem Knecht Abrahams, der den Auftrag hatte, für Isaak eine Braut zu suchen. Es ist ganz interessant, wie dieser Knecht in 1.Mose 24 gebetet hat. Er hat Gott nicht nur allgemein, sondern ganz konkret um Führung gebeten, weil er sich bewusst war, dass er diese Führung brauchte. Ist das auch bei uns so? Oder beten wir oft so allgemein, dass man später gar nicht prüfen kann, ob Gott überhaupt auf das Gebet geantwortet hat? Je mehr wir uns unserer eigenen Schwachheit bewusst sind, umso mehr sollte uns das ins Gebet treiben. Jakob bekam seine Schwachheit so richtig zu spüren, als ihm der Engel am Jabok die Hüfte ausrenkte. Das bewirkte bei ihm, dass er sich an Gott klammerte und sagte: Ich lasse dich nicht los, es sei denn, du segnest mich! Paulus hatte einen Stachel im Fleisch, der ihn seine Schwachheit fühlen ließ. Deshalb kam er drei Mal vor den Thron der Gnade, bis Gott ihm eine Antwort gab. Josaphat hat gebetet als er und das Volk von einer riesigen Menge von Feinden umgeben waren: „Denn in uns ist keine Kraft vor dieser großen Menge, die gegen uns kommt; und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet“ (2. Chr 20,12) Das ist wahre Abhängigkeit! Es ist eine Sache, zu bekennen, dass wir schwach und abhängig sind und eine andere, dass auch wirklich so zu verinnerlichen, dass es eine Konsequenz für unser Glaubensleben hat. Denn bewusste Abhängigkeit treibt immer ins Gebet. Wenn wir nur von unserem schwachen Zustand sprechen, ohne dabei intensiv im Gebet vor Gott zu kommen, dann ist das im Grunde genommen nichts anderes als fromme Heuchelei. Also wie sieht praktizierte Abhängigkeit aus? Ein Beispiel aus der Kirchengeschichte: Martin Luther hat einmal gesagt: „Morgen habe ich sehr viel Arbeit zu tun. Deshalb werde ich die ersten drei Stunden des Tages im Gebet verbringen.“ Das ist eine krasse Aussage. Viele hätten es wahrscheinlich anders herum gemacht und hätten gesagt: „Morgen habe ich sehr viel Arbeit zu tun. Deshalb muss ich leider meine Gebetszeit kürzen, um mehr geschafft zu bekommen.“ Mir geht es jetzt nicht darum, ob wir drei Stunden oder 30 Minuten beten. Es geht um das Prinzip. Wenn wir wirklich merken, dass wir die Hilfe Gottes nötig haben, dann wird uns das dahinführen, uns mehr an Gott zu klammern und mehr zu beten. Eine bewusst gelebte Abhängigkeit von Gott führt zu einem erfüllten Leben! #gebet #abhängigkeit #gott #hilfe #führung #beten #pray #schwach #schwachheit #jesus #jesuserlebt #kraft #heuchelei #luther

  • Gelebte Abhängigkeit (1)

    Gott ist unendlich groß, erhaben und mächtig. Er besteht in sich selbst und braucht niemanden, um existieren zu können oder um glücklich zu sein. Er ist völlig autonom, unabhängig. Wir Menschen dagegen sind abhängige Geschöpfe. Wir verdanken Gott unsere Existenz und sind so geschaffen worden, dass wir völlige Erfüllung und Zufriedenheit nur dann finden, wenn wir in Abhängigkeit von Gott und in Gemeinschaft mit Ihm leben. Die Frage ist: Was bedeutet es, in Abhängigkeit von Gott zu leben? Wie sieht das praktisch aus? Die Antwort lautet: Durch Gebet. Gebet ist praktizierte Abhängigkeit. Warum ist das so? Weil wir im Gebet anerkennen, dass wir Gottes Hilfe, Seine Führung und Seine Bewahrung brauchen. Weißt du, wann das erste Mal in der Bibel erwähnt wird, dass Menschen gebetet haben? In 1.Mose 4,26. Da steht, dass Seth seinen Sohn Enosch nennt - und das bedeutet übersetzt: Schwacher oder hinfälliger Mensch. Damals fing man an den Namen des HERRN anzurufen. Das bedeutet, als den Menschen bewusst geworden ist, wie schwach und hinfällig sie sind, haben sie angefangen, sich an Gott zu klammern und bei Ihm Hilfe zu suchen - und genauso sollte das auch heute noch bei uns sein! Bist du dir darüber im Klaren, dass du jeden Tag die Bewahrung und Hilfe Gottes brauchst? Vielleicht werden einige dem grundsätzlich zustimmen, aber besteht heute nicht die große Gefahr, dass wir uns mehr auf Versicherungen, Airbags, Anschnallgurte, Masken, Impfungen oder was auch immer stützen - und dabei völlig aus den Augen verlieren, dass wir in Wirklichkeit von Gott abhängig sind und die ganzen „menschlichen“ Sicherheiten uns gar nichts nützen, wenn Er uns nicht bewahrt. Stell dir mal aufrichtig die Frage, wie viel du auf menschliche Sicherheiten und wie viel du auf den lebendigen Gott vertraust! Das gilt besonders für die Zeit, in der wir gerade leben. Abhängigkeit beginnt damit, dass man sich bewusst wird, dass man Gottes Hilfe und Seine Führung braucht. Fortsetzung folgt ... #gebet #abhängigkeit #gott #hilfe #führung #beten #pray #schwach #schwachheit #jesus #jesuserlebt

  • Gottes Glaubensschule

    „Wir wurden auf alle Art bedrängt.“ (2. Korinther 7,5) Warum muss Gott uns gerade so führen? Warum lässt er es zu, dass der Druck so stark und so anhaltend ist? Nun, zunächst kommt da­durch Seine große Kraft und Gnade viel besser zur Auswirkung, als wenn wir von Druck und Anfechtung verschont blieben. "Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf dass die über­schwengliche Kraft von Gott sei und nicht von uns" (2. Kor. 4,7). Außerdem wird uns dadurch unsere Abhängigkeit von Gott deut­licher bewusst. Er ist ständig darum bemüht, uns zu zeigen, dass wir von Ihm abhängig sind, dass Er uns absolut in Seiner Hand fest­hält und wir uns deshalb auf Seine Fürsorge verlassen dürfen. In dieser Stellung der Abhängigkeit stand Jesus selbst dem Vater gegenüber, und in dieselbe Stellung will Er uns führen. Nicht in eigener Kraft sollen wir in dieser Abhängigkeit stehen, sondern mit einer Hand auf Ihn gelehnt, sodass wir nicht wagen, auch nur einen Schritt allein zu gehen. In dieser Stellung lernen wir vertrauen. Es gibt keinen anderen Weg, glauben zu lernen, als in der An­fechtung. Das ist Gottes Glaubensschule, und es ist für uns weit besser, glauben zu lernen, als ein angenehmes Leben zu haben. Wenn wir die Lektion des Glaubens einmal gelernt haben, haben wir einen immerwährenden Besitz und ein ewiges Vermögen er­worben. Ohne Glauben jedoch sind wir arm, selbst bei größten irdi­schen Reichtümern. #anfechtung #kraft #fürsorge #jesuserlebt #hand #glaubensschule #glauben #schule #gott #jesus

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