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- Kraft durch Gebet
„Aber die Rede über ihn verbreitete sich umso mehr; und große Volksmengen versammelten sich, um ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Er aber zog sich zurück und war in den Wüsteneien und betete. Und es geschah an einem der Tage, dass er lehrte; und es saßen da Pharisäer und Gesetzeslehrer, die aus jedem Dorf von Galiläa und Judäa und aus Jerusalem gekommen waren; und die Kraft des Herrn war da, dass er heilte.“ (Lukas 5,15-17) Gerade noch hatte der Herr Jesus einen Aussätzigen geheilt (Lk 5,12-14), schon hatten sich wieder große Menschenmassen zusammengefunden, die die Hilfe Jesu gerne in Anspruch nehmen wollten. Sie wollten ihn hören und geheilt werden. Wir sagen vielleicht, dass es geradezu logisch gewesen wäre, wenn der Herr Jesus sich jetzt auch um diese Leute gekümmert hätte. Schließlich hatten sie ein dringendes Bedürfnis und war das nicht auch eine gute Gelegenheit für den Herrn Jesus, um an Ansehen bei dem Volk zu gewinnen und bekannter zu werden? Es ist beeindruckend wie die Reaktion Jesu beschrieben wird (V.16): „Er aber zog sich zurück und war in den Wüsteneien und betete.“ Jesus handelt ganz anders als wir logisch geschlussfolgert hätten. Er macht nicht einfach immer weiter in Seinem begonnenen Dienst, sondern zieht sich zurück, um erneut zu beten. So, dass es keiner merkte („zog sich zurück“ / „unbemerkt zurückziehen“ - griech. „hypochoreo“), suchte Er sich einen Ort ohne den Trubel der Massen, um Gemeinschaft mit Seinem Gott zu haben. Bist Du bereit einen begonnenen Dienst zu unterbrechen, um den Herrn Jesus im Gebet zu fragen, ob Du in dem Dienst weitermachen sollst? Möglicherweise hat Gott auch eine andere Aufgabe für Dich. Dienst für den Herrn darf kein Selbstläufer werden, sondern erfordert Gemeinschaft mit Gott, um immer „up-to-date“ zu sein und zu wissen, was Gott von uns will und neue Kraft zu tanken. Offensichtlich ist Jesus weitergezogen und hat Seinen Dienst an anderem Ort fortgesetzt (V.17). Wieder kamen die Menschen zusammen, um Ihm zuzuhören. Bei dieser Gelegenheit war besonders die „Prominenz“ aus Israel zusammen, die jetzt erleben konnte wie die „Kraft des Herrn“ da war und Jesus heilte. Geistliche Kraft im Dienst für Gott ist eindeutig die Folge von intensivem Gebet! Das wird auch an anderen Stellen deutlich (Lk 6,12-19). Wie schnell stellt sich bei uns eine gewisse „Dienstroutine“ ein, ohne dass wir immer wieder neu die „Kraft Gottes“ erleben! Wenn Dein und mein Dienst wieder durch geistliche Kraft geprägt und durch das mächtige Wirken des Herrn begleitet sein sollen, dann müssen wir mehr Zeit im Gebet verbringen und auch zwischendurch immer wieder „Sein Angesicht suchen“ (2.Chr 7,14). Wenn wir in den Gemeinden wieder mehr vollmächtigen Predigtdienst erleben wollen, anstatt kraftleere und „ohrenkitzelnde Botschaften“, dann sollten wir mehr für die Brüder beten, die der Herr Jesus in diesem Dienst gebraucht. #jesuserlebt #prayer #pray #gebet #beten #jesus #example #vorbild #nachfolgen #disciple #jünger #lernen #learn #gott #god #bibel #bible #misson #gospel #service #dienst #power #kraft #desert #wüste #alone #allein #lk516
- Dient einander! (1. Petrus 4,10)
Das Wort Gottes fordert uns wiederholt auf, das, was Gott uns schenkt, nicht für uns zu behalten, sondern anderen davon weiterzugeben und anderen damit zu dienen. Dies ist ein Kennzeichen der göttlichen Liebe, die "nicht das Ihre sucht" (1. Korinther 13,5), sondern sich im Geben beweist und ausdrückt. (vgl. Johannes 3,16 + 1. Johannes 3,16) Wenn wir dem anderen nützlich sein möchten, dann geht das nur in einer Haltung der Liebe und der Demut. Auch hierzu werden wir oft aufgefordert. "Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder; jedoch gebraucht nicht die Freiheit zu einem Anlass für das Fleisch, sondern durch die Liebe dient einander." - Galater 5,13 "... in der Demut einer den anderen höher achtend als sich selbst; jeder nicht auf das Seine sehend, sondern jeder auch auf das der anderen." - Philipper 2,3b-5 "Alle aber seid gegeneinander mit Demut fest umhüllt; denn „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade“ - 1. Petrus 5,5b. Welcher Schaden entsteht, wenn wir auf unsere eigenen Rechte pochen, uns selbst in den Mittelpunkt stellen! Das hat der Herr Jesus nicht getan, sonst wäre nie ein Mensch errettet worden. Er hat "Sich Selbst erniedrigt, indem Er gehorsam wurde bis zum Tod..." (Philipper 2,8) In der Fußwaschung hat Er uns ein Beispiel hinterlassen, wie wir einander dienen können und was das Ziel eines solchen Dienstes ist. (s. Johannes 13,1-14) Folgende Punkte möchte ich gerne nennen, obwohl noch viel mehr in der Beschreibung dieser Situation enthalten ist: - Sein Motiv ist die Liebe (Vers 1) - Er kennt den schlechten Zustand des Judas/aller Jünger (Vers 2) - Seine Blickrichtung ist auf den Vater (Vers 3) und Er ist in Gemeinschaft mit Ihm - Er nimmt die Stellung eines Dieners ein (Verse 4+5.13+14) - Sein Ziel ist das Teil der Jünger mit Ihm (Vers 8) - Er sieht/kennt die Notwendigkeit der Fußwaschung (Vers 10) - Er weist auch uns dazu an (Vers 15) Das Ziel eines jeden Dienstes an dem Mitgläubigen ist also die Wiederherstellung seiner Gemeinschaft mit dem Herrn. Das Motiv ist die Liebe, die es nicht ertragen kann, dass der Nächste die Gemeinschaft mit dem Herrn nicht genießen kann und Sünde in seinem Leben hat. (vgl. auch Galater 6,1) Die Art und Weise ist geprägt von Demut, Sanftmut und einer dienenden, vergebungsbereiten Haltung. (s. Epheser 4,32 + Kolosser 3,13) Genauso ist auch Matthäus 18,15-17 zu verstehen: Die eigene Person/Meinung, das eigene Recht tritt zu Gunsten des Bruders oder der Schwester in den Hintergrund, um alles auszuräumen, was zwischen ihm/ihr und dem Herrn und ihm/ihr und mir steht! Wie schön wäre es, wenn ich und du diese Haltung an den Tag legen und einen solchen Dienst am Mitgläubigen so früh wie möglich tun würden. Die Folge wäre innige Gemeinschaft mit dem Herrn und unter den Gläubigen! "Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen!" - Matthäus 18,15 #jesuserlebt #jesuschrist #jesus #god #gott #bible #bibel #biblestudy #love #liebe #dienen #service #serve #eachother #fußwaschung #wash #waschen #demut #humility #humble #gal510
- Mit Gott am Morgen
„Und frühmorgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus; und er ging hin an einen öden Ort und betete dort.“ (Markus 1,35) Der Herr Jesus hatte am Sabbat einen vollgepackten Tag gehabt. Er hatte in der Synagoge von Kapernaum mit Vollmacht gelehrt, hatte einen Menschen von einem Dämon befreit, um kurz darauf im Haus von Simon, dessen Schwiegermutter vom Fieber zu heilen. Als es dann Abend geworden und die Sonne untergegangen war, kam die ganze Stadt an der Tür des Hauses zusammen, wo Jesus die Nacht verbrachte. Alle Leidenden und Besessenen wurden zu Ihm gebracht und bis spät in die Nacht heilte er und trieb Dämonen aus (Mk 1,32-34). Nach so einem ereignisreichen Tag hätten wir es gut verstehen können, dass der Herr Jesus den nächsten Tag etwas ruhiger beginnen würde, um sich von der Last des vorherigen Tages zu erholen. Doch Jesus steht in aller Frühe auf, um noch vor der Dämmerung des Tages mit Seinem Vater Gemeinschaft im Gebet zu haben. Er zieht sich an einen Ort zurück, wo Er ganz allein ist und nicht gestört wird, um dort zu beten. Wir sagen vielleicht, dass Er das doch gar nicht nötig hatte, aber als wahrer Mensch und Diener Gottes, wollte der Herr Jesus immer in Abhängigkeit von Seinem Vater sein. In Jesaja 50,4 wird prophetisch von Jesus geschrieben: „Der Herr, HERR, hat mir eine Zunge der Belehrten gegeben, damit ich wisse, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt jeden Morgen, er weckt mir das Ohr, damit ich höre wie solche, die belehrt werden.“ Der Herr wollte zu Beginn jedes Tages im Gebet auf die Worte Gottes hören, um dann selbst andere mit Worten von Gott zu ermutigen und zu belehren. Wie beginnst Du Deinen Tag? Nimmst Du Dir Zeit fürs Gebet - Deine Gemeinschaft mit Gott - selbst wenn Du vielleicht noch müde bist? Hast Du einen „öden“ Ort, wohin Du Dich zurückziehen und wirklich allein mit Gott sein kannst? Ein „öder“ Ort ist ein Ort ohne Ablenkungen durch Smartphone, Laptop und andere störende Dinge. Möglicherweise hast Du auch gerade eine sehr arbeitsintensive Zeit hinter Dir oder sie steht noch wie ein großer Berg vor Dir: Gerade dann nimm Dir Zeit fürs Gebet. Um morgens regelmäßig früh aufstehen zu können, brauchst Du die Selbstdisziplin schon am Abend, damit Du früh genug ins Bett gehst. Gebet ist also auch eine Sache der Disziplin und des persönlichen Verzichts. „Gott, du bist mein Gott! Früh suche ich dich. Es dürstet nach dir meine Seele, nach dir schmachtet mein Fleisch in einem dürren und lechzenden Land ohne Wasser.“ (Psalm 63,2) #jesuserlebt #prayer #pray #gebet #beten #jesus #example #vorbild #nachfolgen #disciple #jünger #lernen #learn #gott #god #bibel #bible #mk135 #early #morning #früh #morgen #stille #silent #allein
- Er war reich und wurde arm für uns.
„Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet.“ (2.Korinther 8,9) Es sprengt unsere Vorstellungskraft darüber nachzudenken wie „reich“ der Herr Jesus ist und war. Alles, was Du um Dich her siehst und auch das, was Du nicht siehst, gehört dem Herr Jesus (Ps 50,12). Er hat als ewiger Sohn Gottes alle Dinge erschaffen, „die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten.“ Übrigens sind auch alle Dinge für Ihn geschaffen – da stellt sich ganz praktisch die Frage, für wen wir eigentlich leben?! (Kol 1,16) Ganz bald kommt der Augenblick, wo der Herr Jesus als rechtmäßiger Erbe aller Dinge, die Herrschaft über die ganze Schöpfung antreten wird (Hebr 1,2). Jesus ist reich an Macht. Jetzt gerade in diesem Augenblick, trägt Er alle Dinge „durch das Wort Seiner Macht“! Das Du atmen kannst, laufen, lachen, singen, denken, kreativ sein, spielen, usw. verdankst Du Ihm allein (Hebr 1,3). Der Herr Jesus war reich an Gemeinschaft – von aller Ewigkeit her, konnte Er die ungetrübte Gemeinschaft mit Seinem Gott und Vater und die Liebe Seines Vaters genießen (Joh 17,26), als Er mit Ihm gemeinsam im Himmel lebte. In Ihm sind zudem alle „Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen“, alles, was wirklich wissenswert, erstrebenswert und nachhaltig ist, findest Du in dem Herrn Jesus (Kol 2,3). Unser Herr Jesus Christus war reich – unfassbar reich – doch Er ist um unseretwillen arm geworden. Er wurde so arm, dass Er als Mensch hier auf der Erde nichts mehr hatte. Denk einmal darüber nach, dass der Schöpfer des Universums in Windeln gewickelt und in eine Krippe gelegt wurde, weil in den Gasthäusern Bethlehems kein Platz für Jesus war (Lk 2,7). Jesus selbst sagte: „Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlege.“ (Lk 9,27) Einmal war Er mit Seinen Jüngern auf dem See Genezareth unterwegs und schlief im hinteren Teil des Schiffes ein, weil Er von seinem aufzehrenden Dienst an den Menschen ermüdet war. Dort hatte Ihm wohl ein lieber Freund ein Kopfkissen bereitgelegt (Mk 4,38). Er ist so arm geworden, dass Er an all den Begrenzungen des menschlichen Seins teilgenommen hat. Jesus war müde und erschöpft, Er hatte Hunger und Durst (Joh 4,7), obwohl Er gleichzeitig der ewige Gott war. Paulus sagt zu den Philippern, dass Jesus sich selbst „zu nichts machte“, dass Er sich selbst entäußerte und gehorsam wurde bis zum Tod am Kreuz. (Phil 2,6-8) Jesus hatte als Mensch ein Anrecht auf Alles, doch Er verzichtete freiwillig auf Alles, um Dich und mich zu erretten. Er hätte als König Israels einen Thron besteigen können, doch ließ Er sich lieber mit einer Dornenkrone krönen. „Es gab keine Tiefe, zu der er sich nicht hinabließ, um unsere schuldigen Seelen zu erlösen. Gelobt sei sein herrlicher Name in Ewigkeit!“ (WMD) #jesuserlebt #jesus #christ #christus #lord #herr #lordjesus #grace #gnade #rich #poor #arm #reich #died #sterben #foroursake #nothing #creator #schöpfer #2kor89
- Ist Gottes Vision auch Deine Mission?
„Da wir nun den Schrecken des Herrn kennen, so überreden wir die Menschen, […]“ (2.Kor 5,11) Vielleicht fragst Du Dich auch manchmal wie Du dauerhaft motiviert werden kannst, um in der Mission und Evangelisation aktiv zu sein. Du fragst Dich möglicherweise, woher Du Kraft und Hingabe bekommen kannst, um den Menschen wirklich überzeugend zu erzählen, dass sie einen Retter brauchen. Gottes ausdrücklicher Wille ist es schließlich ja auch, dass alle Menschen errettet werden (1.Tim 2,4). Kennst Du diese Gedanken? Wir wollen einmal über einen Motivationsgrund nachdenken, der uns motivieren und unsere Herzen wirklich zum „Brennen“ bringen kann, damit wir anfangen von der besten Botschaft zu reden und nicht zu schweigen. „Da sprachen sie einer zum anderen: Wir tun nicht recht. Dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft; schweigen wir aber und warten, bis der Morgen hell wird, so wird uns Schuld treffen.“ (2.Könige 7,9) In 2.Korinther 5,10 hatte Paulus den Korinthern (und damit auch uns) davon berichtet, dass wir alle einmal vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden und erscheinen müssen. Das betrifft zunächst einmal ausnahmslos jeden Menschen. Das Erscheinen der Gläubigen vor dem Richterstuhl wird zwar zu einem anderen Zeitpunkt und unter anderen Voraussetzungen stattfinden als das Erscheinen der Menschen, die nie an Gott geglaubt haben – und doch, jeder muss einmal persönlich vor Christus erscheinen! Für die Menschen, die in ihrem Leben auf der Erde nicht an den Herrn Jesus geglaubt haben und ohne Gott gestorben sind, wird das das Gericht am „großen, weißen Thron“ sein (Off 20,11). Ihr ganzes Leben lang wollte der Herr Jesus ihr Retter werden, aber dann wird Er ihr Richter sein. Jeder der nicht an Christus geglaubt hat, wird dann nach seinen Taten gerichtet werden, weil sein Name nie im „Buch des Lebens“ aufgeschrieben wurde (Off 20,15). Die finale Bestimmung der Menschen ohne Gott ist der Feuersee, die Hölle! Es ist die ewige Trennung von Gott, ein Ort, wo Gott nicht mehr hinschaut – ohne Wärme, ohne Liebe, ohne Licht, ohne wirkliches Leben, ohne Freude – ein schrecklicher Ort. Du kennst jetzt „den Schrecken des Herrn“ - Du weißt, dass es furchtbar ist, „in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen“ (Heb 10,31). Was macht das mit Dir und mir? Paulus wollte die Menschen überreden. D.h. nicht einfach nur mit ihnen reden, sondern sie eindringlich vor dem kommenden Gericht warnen. Das Gericht wird nämlich ganz gewiss kommen. Wenn Du „an den Schrecken des Herrn“ denkst, dann bete zu Gott, dass Er Deinen Eifer, Deine Motivation und Kraft erneuert, damit Du losgehen kannst, um den Menschen zu sagen, dass sie einen Erretter brauchen! Wie siehst Du Deine Mitmenschen, Deine Kollegen, Nachbarn und Freunde? Bewegt Dich das Wissen um das Gericht, ihnen von Deinem Heiland zu erzählen? #jesuserlebt #jesus #gott #god #focus #mission #gospel #evangelisation #judgement #greatwhitethrone #judge #richter #retter #motivation #offering #power #mut #kraft #hingabe #2kor511
- Gott, der Herzensheiler (Psalm 147,3)
Wenn du und ich eine Krankheit oder eine Verletzung haben, dann gehen wir zu einem Arzt. Der stellt für uns eine Vertrauensperson dar, von der wir uns entsprechende Hilfe und eine Behandlung zur Heilung versprechen. Unser Vertrauen in ihn ist in seiner Ausbildung begründet, bei welcher er sich mit allen Facetten des menschlichen Körpers auseinandergesetzt hat. Wenn das Herz nicht so funktioniert, wie es das rein anatomisch sollte, geht man zu einem Kardiologen und lässt einige Tests durchführen. Aber was können wir tun, wenn das Herz auf einer anderen Ebene krank ist, wenn die Seele leidet? Dann sollten wir zu Dem gehen, Der sich bestens mit unserem Herzen, unserer Persönlichkeit, unserer Seele auskennt. Und das ist Gott! Welche höhere Qualifikation kann es geben, als selbst der Denker und Schöpfer hinter dem Menschen zu sein. Er hat uns gemacht und durchforscht unser Herz Tag für Tag. Er allein weiß, was in dir und mir vor sich geht, denn: „Das Herz kennt seine eigene Bitterkeit, und kein Fremder kann sich in seine Freude mischen.“ - Sprüche 14,10 Auch wenn wir Menschen etwas vormachen: „Auch beim Lachen hat das Herz Kummer, und ihr, der Freude, Ende ist Traurigkeit.“ - Sprüche 14,13 In der Bibel wird das Bild von Gott als dem Arzt häufig gebraucht, ja, Er nennt sich selbst so. "Ich bin der Herr, der dich heilt. (oder der Herr, dein Arzt)" - 2. Mose 15,26 Es scheint fast so, als würde Er nur darauf warten, dass Er sich mit unseren beschädigten und gebrochenen Herzen beschäftigen kann, um uns wiederherzustellen und zu heilen. „Der heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und ihre Wunden verbindet…“ - Psalm 147,3 Sein Wort sagt uns sogar, dass Er uns in unseren Nöten extra nahe ist und sich mit uns beschäftigt, Er der allmächtige Schöpfer-Gott! „Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen.“ - Jesaja 57,15b "Nahe ist der Herr denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er." - Psalm 34,19 Also, schütte dein Herz vor Ihm aus, Er wartet darauf! Sage Ihm ganz ehrlich im Gebet, was dir gerade Not macht, Er hört es! (s. Psalm 65,3) Auch wenn du dein Herz, deine Gefühle selbst nicht sortieren kannst, sag Ihm das und bitte Ihn, alles zu ordnen, zu heilen und dich wieder ruhig und froh zu machen! „Vertraut auf ihn allezeit, o Volk! Schüttet vor ihm aus euer Herz! Gott ist unsere Zuflucht.“ Psalm 62,9 Dann wirst du erfahren, dass "dein Angesicht nicht mehr dasselbe" (vgl. 1. Samuel 1,18) ist, selbst wenn sich die Umstände nicht geändert haben. Dann wirst du erleben, dass Trauer, Angst und Sorge einer tiefen Freude weichen können. Das Ziel bzw. Endresultat wird sein, dass du Ihn preist, Der dich gerettet, gestärkt und Sich Selbst dir neu offenbart hat, denn dazu soll das alles beitragen. "Meine Wehklage hast du mir in einen Reigen verwandelt, mein Sacktuch hast du gelöst, und mit Freude mich umgürtet; damit meine Seele dich besinge und nicht schweige. Herr, mein Gott, in Ewigkeit werde ich dich preisen!" - Psalm 30,12f. Lob und Preis sei Ihm, der auf dich und mich so Acht gibt und nur das Beste mit uns im Sinn hat! Anmerkung: Es wurden viele Stellen aus den Psalmen (von David) angeführt, da diese die persönlichen Erfahrungen eines Gläubigen mit seinem Gott gut wiedergeben können. Im Vergleich zu David haben wir als Gläubige nach dem Werk des Herrn Jesus aber eine noch viel intensivere und persönlichere Beziehung zu Gott als unserem Vater. Wir dürfen durch das Werk des Herrn Jesus ungehemmt und unmittelbar mit Gott reden, haben den Herrn Jesus als unseren Hohenpriester bei Gott, der für unsere Schwachheiten einsteht (Hebräer 4,15f. + 7,25) und den Heiligen Geist, der selbst unser tiefstes und uns selbst unverständliches Beten in der richtigen Art und Weise vor Gott bringen kann. (Römer 8,26) Wie viel mehr sollten wir dann unseren göttlichen Arzt konsultieren! #jesuserlebt #doctor #doc #arzt #healer #medicine #medizin #herz #heart #broken #wounded #verletzt #gebrochen #heilung #god #gott #jesus #herr #ps1473 #pray #prayer #gebet
- Gott freut sich, wenn Du betest! (3)
„Es geschah aber, als das ganze Volk getauft wurde und Jesus getauft war und betete, dass der Himmel aufgetan wurde und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt, wie eine Taube, auf ihn herniederfuhr und eine Stimme aus dem Himmel erging: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“ (Lk 3,21.22) Wir haben schon gemeinsam darüber nachgedacht, wie einzigartig es ist, dass der Herr Jesus sich von Johannes im Jordan taufen lässt, sich dabei mit den bußbereiten Juden verbindet und Seinen öffentlichen Dienst mit Gebet beginnt. Heute wollen wir uns die Reaktion des Himmels auf die Taufe Jesu und Sein Gebet anschauen: Der Himmel öffnet sich, der Heilige Geist kommt in leiblicher Gestalt, wie eine Taube, auf den Herrn Jesus herab und der Vater bezeugt Sein ganzes Wohlgefallen an Seinem geliebten Sohn. Soweit zur Begebenheit in unserem Text. Es handelt sich hier nicht um die sogenannte „Geistestaufe“ Jesu. Das ganze Leben des Herrn Jesus war vom Heiligen Geist „durchdrungen“, da Er Ihm wesensgleich ist. Jesus ist Gott und der Heilige Geist ist auch Gott selbst. Vielmehr ist das Herabkommen des Geistes auf den Herrn Jesus ein Ausdruck der Bestätigung und Bevollmächtigung zu Seinem jetzt beginnenden öffentlichen Dienst (vgl. auch Ps 89,21.22; Jes 42,1). Wenn wir über die Stimme aus dem Himmel nachdenken, dann muss der Vater eine besondere Freude daran gehabt haben, dass Jesus sich so demütig mit den Sündern identifiziert hat. Doch gleichzeitig macht uns der Vater klar, dass Sein Sohn ganz anders ist: Er ist nicht ein Mensch wie Du und ich, voller Fehler und Sünde. Nein, Er ist Sein geliebter Sohn, der einzigartige Sohn – Gott und Mensch in einem. Der Himmel kann einfach nicht schweigen, wenn hier auf der Erde ernsthaft und aufrichtig gebetet wird. Der Himmel öffnet sich und Gott fängt an zu wirken, wenn wir beten. Gott hat Freude an unserem Gebet. Er freut sich darüber, wenn wir beten und unsere Abhängigkeit und unser Vertrauen zum Ausdruck bringen. Dein Gebet erfreut Gott! (vgl. auch Ps 141,2) „Das Opfer der Gottlosen ist dem HERRN ein Gräuel, aber das Gebet der Aufrichtigen sein Wohlgefallen.“ (Sprüche 15,8) Gott ist bereit große Dinge zu tun, wenn wir beten: In Apg 12,5 betete die Gemeinde in Jerusalem anhaltend für Petrus zu Gott, weil Herodes Petrus festgenommen und im Gefängnis festgesetzt hatte. Die Folge war, dass Petrus in der folgenden Nacht von einem Engel geweckt und aus dem Gefängnis befreit wurde als er gerade seelenruhig zwischen seinen Wächtern eingeschlafen war. Gott bewirkte die Ruhe in der Nacht und die Befreiung aus der Gefangenschaft. Noch ein Beispiel: „Elia war ein Mensch von gleichen Empfindungen wie wir; und er betete ernstlich, dass es nicht regnen möge, und es regnete nicht auf der Erde drei Jahre und sechs Monate. Und wieder betete er, und der Himmel gab Regen, und die Erde brachte ihre Frucht hervor.“ (Jakobus 5,17.18) Was erleben wir heute? Was machst Du für Gebetserfahrungen mit Deinem Gott? Welche Gebetserfahrungen habt ihr in eurer örtlichen Gemeinde gemacht? Besuchst Du regelmäßig die Gebetsstunde in Deiner Gemeinde? #jesuserlebt #prayer #pray #gebet #beten #jesus #example #vorbild #nachfolgen #disciple #jünger #lernen #learn #gott #god #bibel #bible #lk321 #heaven #himmel #answer #antwort
- Gebet - Fang alles mit Gebet an. (2)
"Es geschah aber, als das ganze Volk getauft wurde und Jesus getauft war und betete, dass der Himmel aufgetan wurde und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt, wie eine Taube, auf ihn herniederfuhr und eine Stimme aus dem Himmel erging: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.“ (Lk 3,21.22) Jesus ist ungefähr 30 Jahre alt als er Seinen öffentlichen Dienst beginnt und sich von Johannes im Jordan taufen lässt. Er steht dort zur Taufe im Jordan gemeinsam mit solchen, die zu Johannes dem Täufer gekommen waren, um ihre Sünden zu bekennen (Mt 3,6). Dabei ist Jesus, der Sohn Gottes, der Einzige, der wirklich ganz und gar ohne Sünde ist und doch macht er sich eins mit solchen, die bereit waren wirklich Buße zu tun. Er stellt sich nicht über sie oder verurteilt sie, sondern möchte selbst alle „Gerechtigkeit erfüllen“ (Mt 3,16) und reiht sich deshalb in die Menge der Sünder ein. Vielleicht ist Dir auch aufgefallen, dass der Herr Jesus in Verbindung mit Seiner Taufe BETET, sich der Himmel über ihm öffnet und der Vater Seine ganze Freude an Ihm bezeugt. Er BETET - Jesus beginnt Seinen Dienst auf der Erde mit GEBET. Es ist zutiefst beeindruckend, dass der Schöpfer und Erhalter des ganzen Universums, der gleichzeitig der Sohn Gottes, aber auch wahrer Mensch ist, Seinen öffentlichen Dienst unter den Menschen mit GEBET beginnt. Der Herr Jesus hat hier auf der Erde als vollkommen abhängiger Mensch gelebt. Nichts was Er getan und gesagt hat, hat Er ohne Seinen Vater im Himmel getan. Er hat die Dinge, die Ihn bewegten und die Entscheidungen, die er treffen musste, mit Seinem Gott besprochen, um wirklich das zu tun, was der Vater wollte (Joh 8,31). Das ganze Leben unseres Herrn Jesus war von Gebet geprägt und umrahmt. Jeder Tag stand unter dem tiefen Eindruck der Abhängigkeit von Gott im Gebet (Jes 50,4). Sein ganzes Vertrauen hat Jesus auf Seinen Gott gesetzt (Ps 16,1). Welche Prioritäten setzt Du in Deinem Leben? Ist Dir die Gemeinschaft mit Gott so wichtig, dass Du auch jeden Dienst, jede Aufgabe und jeden Tag mit Gebet beginnst? Wenn der Herr Jesus schon das Gebet als Ausgangspunkt für jeden Dienst gewählt hat, dürfen wir das ganz gewiss von Ihm lernen. Fang alles was Du tust mit Gott an, dann kann Dein Leben wirklich fruchtbar für Gott und voll tiefer Freude sein. Es geht nicht darum möglichst viel für den Herrn zu tun, sondern es in Gemeinschaft und in Übereinstimmung mit Ihm zu tun. #jesuserlebt #prayer #pray #gebet #beten #jesus #example #vorbild #nachfolgen #disciple #jünger #lernen #learn #gott #god #bibel #bible #lk321
- Gebet - ein perfektes Vorbild (1)
„Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt;“ (1. Petrus 2,21) Gebet wird oft als das „Atmen der Seele“ bezeichnet. Es liefert den nötigen „Sauerstoff“, damit unser geistliches Leben „pulsieren“ kann und wir keine „Atemnot“ bekommen. Zudem ist Gebet ein Ausdruck von Abhängigkeit. Im Gebet wendest Du Dich an Gott, um Ihm zu sagen, dass Du Ihn brauchst und es allein nicht kannst und schaffst. Gebet ist ein Ausdruck unserer Gottesfurcht und wirkt sich prägend auf unsere geistliche Kraft im Leben für den Herrn Jesus aus. Gebet ist das „Markenzeichen“ eines Jüngers Jesu. Wenn wir unser Leben (ich meins und Du deins) betrachten, dann wird uns sehr schnell klar, worin unser häufiges Versagen begründet ist - unsere Kraftlosigkeit und auch die oft mangelnde Liebe. Es wird uns klar, warum uns oft das Bewusstsein von Gottes Heiligkeit und ein tiefes Empfinden für den Willen des Herrn fehlt. Unser Gebetsleben ist oft nicht so wie es sein sollte. Der Herr Jesus zeigt uns, wo ein guter Platz fürs Gebet ist: „Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer, und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird es dir vergelten.“ (Mt 6,6) Aber oft sind wir zu bequem, zu abgelenkt, zu müde, zu beschäftigt, zu selbstsicher und zu vergesslich, um in aller Konsequenz immer wieder dahin zu gehen, wo wir auftanken und neue Kraft bekommen können, aber auch Wegweisung für unser Leben erhalten. Wenn Du ein Jünger, d.h. ein Nachfolger des Herrn Jesus sein willst, dann ist der Herr Jesus Dein Vorbild: „Wer sagt, dass er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist.“ (1.Joh 2,6) Er hat uns „Fußspuren“ hinterlassen, denen wir als Seine Jünger nachfolgen können. Gerade in den 4 Evangelien können wir sehen, wie Er „gewandelt“ ist. Wir lernen wie Er geredet und gehandelt hat – und insbesondere im Lukasevangelium, wo der Herr Jesus als wahrer Mensch beschrieben wird, lernen wir wie Jesus gebetet hat. Er ist der große Beter, das Vorbild für erhörliches Gebet. In Psalm 109,4 wird vorrausschauend über den Herrn Jesus gesagt: „Ich aber bin stets im Gebet.“ oder „Ich aber bin Gebet.“ Wir können also festhalten: Wenn Du und ich lernen wollen echte Beter zu werden, dann müssen wir den großen Beter zum Vorbild nehmen! Gemeinsam wollen wir praktische Lektionen aus dem Gebetsleben Jesu lernen und dabei Ihm immer ähnlicher werden: „Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend, werden verwandelt nach demselben Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, als durch den Herrn, den Geist.“ (2. Kor 3,18) Wie sieht Dein Gebetsleben aus? Empfindest Du auch, dass da noch mehr drin ist? #jesuserlebt #prayer #pray #gebet #beten #jesus #example #vorbild #nachfolgen #disciple #jünger #lernen #learn #gott #god #bibel #bible #1joh26
- "Blütezeit" - Wem gibst Du sie?
„Damit du nicht anderen deine Blüte gibst, und deine Jahre dem Grausamen.“ (Sprüche 5,9) Du kennst wahrscheinlich auch die Redewendung: „Der steht voll im Saft.“ oder „Der steht in der Blütes seines Lebens.“. Die „Blütejahre“ sind die besten Jahre, es sind die Jahre, in denen Du Kraft, Energie, Freude und Leidenschaft hast. Es sind die Jahre, in denen die meisten von uns gerade stecken. Eine wunderbare Zeit! „Blütejahre“ sind Jahre, in denen wir wegweisende Entscheidungen treffen, uns für einen Job und einen Lebenspartner entscheiden. Aber es sind auch die Jahre, in denen ich mich grundsätzlich entscheiden muss, ob ich ganz mit dem Herrn Jesus leben möchte oder nicht. Es sind die Jahre, wo Gott sich darüber freut, wenn wir uns mit ganzer Kraft und rückhaltlos dem Herrn Jesus hingeben. Und das gemäß dem Motto: Sei ganz Sein oder lass ganz sein. Du kannst kein halber Jünger sein. „Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, kann nicht mein Jünger sein.“ (Lukas 14,27) Gott möchte Dein und mein Herz für Sich haben und uns dabei echten und tiefen Frieden und Freude schenken. In dem Vers aus den Sprüchen warnt Salomo seinen Sohn davor, dass er nicht „seine Blüte anderen gibt“. Bei Salomo war es eine fremde, verführerische Frau, die mit heuchlerischen und charmanten Worten viel versprach und den, der auf ihre Worte reinfiel, ins Elend von Schuldgefühlen, Selbstzweifeln, Vorwürfen und Krankheit stürzte. Ein falscher Umgang mit Deiner Sexualität und Liebe kann Dich ins größte Chaos stürzen. Überlass es dem Herrn, dass Er Dir zur richtigen Zeit den richtigen Partner zeigt und auch gibt. Es gibt so viele Dinge in unserem Leben, wo wir die „Blüte“ anderen geben, aber nicht Gott. Das kann mein Job, mein Auto, mein Handy, Instagram, Sport, usw. sein. Ich dachte noch an folgenden Vers: „Fangt uns die Füchse, die kleinen Füchse, die die Weinberge verderben; denn unsere Weinberge sind in der Blüte!“ (Hohelied 2,15) Die „kleinen Füchse“ sind die Dinge in meinem und Deinem Leben, die Deine „Blüte“ für den Herrn Jesus und Gott zerstören wollen. Pass gut auf, wem Du Deine „Blüte“ gibst und fang die Füchse ein. #jesuserlebt #jesuschristus #gotteswort #bibel #bibelvers #bibleverse #bible #jesus #gott #god #glaube #liebe #hoffnung #believe #love #hope #blüte #young #jung #man #woman #boy #girl #junge #mädchen #blossom
- Mann und Frau - Es geht um Dein Herz! (8)
„Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann; […] Darum soll die Frau eine Macht auf dem Haupt haben um der Engel willen. […] Dennoch ist weder die Frau ohne den Mann noch der Mann ohne die Frau im Herrn.“ (1. Korinther 11,8.10.11) Wir wollen uns heute noch einmal gemeinsam die Verse 8-16 von 1.Korinther 11 anschauen, um dort zu lernen, dass die Anweisungen über Kopfbedeckung, Haare oder Unterordnung kein kulturell bedingtes Thema sind, sondern ihren Grund und Ursprung in der Schöpfung haben. Das zu verstehen ist ganz wichtig, damit Du heutzutage wirklich „sattelfest“ sein kannst – denn nichts wird heute von Satan und der Welt mehr angegriffen als Gottes Ordnung. Insbesondere die Emanzipationsbewegung, aber auch die Genderideologie, möchte Gottes Ordnung umstoßen. Am besten nehmen wir uns jetzt den Bibeltext zur Hand… Die Schöpfung liefert uns die Begründung, warum der Mann das Haupt der Frau ist und die Frau sich dem Mann unterordnen soll. Zum einen führt Paulus die Reihenfolge in der Schöpfung als ersten Beweis an (V.7): Zuerst hat Gott den Mann erschaffen, dann die Frau aus der Rippe des Mannes. Auf der anderen Seite ist aber auch der Grund für die Erschaffung Evas von Bedeutung (V.8). Die Frau wurde wegen des Mannes erschaffen und nicht umgekehrt. Gott selbst wollte Adam eine Hilfe geben. „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“ (1.Mo 2,18) In den folgenden Versen 11 und 12 macht Paulus noch einmal unmissverständlich klar, dass Mann und Frau sich trotzdem einander brauchen und deshalb auch von einander abhängig sind. Der Eine kann nicht ohne den Anderen! Die erste Frau, Eva, wurde zwar aus der Rippe des Mannes geschaffen und ist daher „vom Mann“, aber jeder Mann nach Adam, ist „durch die Frau“ geboren. Wie gut – gemeinsam dürfen Mann und Frau den Herrn Jesus in dieser Welt groß machen. Wenn wir das wirklich verstanden haben, werden wir nicht anfangen mit Gottes weisen Gedanken zu hadern, sondern es wird uns vielmehr demütig und zufrieden machen, weil wir einander brauchen und empfinden wie gut sich Gott alles ausgedacht hat. In Vers 10 führt Paulus die Engel als weiteren Grund für die Kopfbedeckung der Frau an. Engel sind Beobachter dessen, was hier auf der Erde vor sich geht. Schon bei der Erschaffung der Welt waren sie dabei (Hiob 38,7). Heute – ja gerade jetzt - sehen sie die Weisheit Gottes in der Schöpferordnung durch die Gemeinde (alle echten Christen) – sie sehen Männer und Frauen, die bereit sind, die Gedanken Gottes auszuleben (Eph 3,10). Als letzten Grund für die Kopfbedeckung führt Paulus noch das natürliche Empfinden oder Urteilsvermögen an (V.13). Wenn Du wirklich einmal vor Gott darüber nachdenkst und Gottes Wort als Maßstab für Dein Denken nimmst, dann wirst zu dem Schluss kommen, zu dem auch Paulus kommt. In Vers 14 und 15 stellt Paulus uns vor, dass die Natur uns sogar schon lehrt, dass es unnatürlich und eine Unehre ist, wenn ein Mann lange Haare hat, aber eine Ehre für die Frau, wenn sie lange Haare trägt. Das lange Haar spricht wie schon gesagt von Unterordnung. Marias Haare in Joh 12,3 waren lang genug, um damit die Füße des Herrn Jesus abzutrocknen. Ein Schlusswort: Es kommt auf Dein und mein Herz an! Die Kopfbedeckung ist ein äußeres Zeichen und Du weißt wahrscheinlich auch zu gut, wie schnell man etwas rein äußerlich tun kann, ohne dass das Herz beteiligt ist. Vielleicht trage ich als Mann korrekterweise beim Gebet keine Kopfbedeckung, bin aber dem Herrn Jesus nicht gehorsam und tyrannisiere meine Frau und Familie. Vielleicht trägst Du, liebe Schwester, eine Kopfbedeckung beim Gebet, aber lebst ansonsten nicht in Unterordnung unter Gott und Deinen Mann. In beiden Fällen ist etwas gehörig faul! Es kommt darauf an, dass Dein Herz richtig steht und dann wirst Du auch mit den äußeren Zeichen der Unterordnung kein Problem haben. Gott segne Dich! #jesuserlebt #jesus #mann #frau #man #woman #creation #order #schöpfung #gott #god #gottistgut #bibel #bible #ordnung #diversity #1mo222 #partner #marriage #friendship #ehe #marburg #dautphe #kopfbedeckung #hair #haare
- Mann und Frau - Kopfbedeckung (6)
„Jeder Mann, der betet oder weissagt, indem er etwas auf dem Haupt hat, entehrt sein Haupt. Jede Frau aber, die betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, entehrt ihr Haupt; denn es ist ein und dasselbe, wie wenn sie geschoren wäre.“ (1. Kor 11,4.5) Wir haben bereits über die Schöpferordnung in Vers 3 von 1.Korinther 11 nachgedacht. Gott möchte, dass Seine Ordnung eingehalten und sichtbar wird – dazu gibt es eine gute Gelegenheit beim Gebet und der Weissagung. Wenn Du betest, richtest Du Dich mit Deinem Gebet an Gott. Bei der Weissagung hast Du eine Botschaft von Gott und redest zu den Menschen. Die direkte Verbindung von Gebet und Weissagung macht m.E. klar, dass es um laut hörbares Gebet vor Anderen und um lauthörbare Weissagung zu Menschen geht. Gott sagt nun, dass jeder Mann, der mit bedecktem Haupt betet oder weissagt, sein Haupt entehrt. Wer war nochmal das Haupt des Mannes? Christus als Mensch und jetzt im Himmel (s. V.3). Wenn der Mann also vor Anderen betet oder weissagt und trägt dabei eine Kopfbedeckung, entehrt er sein Haupt – Christus. Ist das nicht etwas übertrieben? Nein, es ist Gottes Ordnung, von der Er ein Zeugnis in dieser Welt und auch vor Engelswelt abgelegt haben möchte. Der Mann sagt mit seiner Kopfbedeckung im Grunde genommen, dass er Christus als sein Haupt nicht akzeptiert oder neben Ihm noch ein anderes Haupt hat, was Autorität über ihn ausübt und dem er sich unterordnet. Bei der Frau ist es gerade andersherum. Wenn die Frau mit unbedecktem Haupt vor Anderen betet oder weissagt, entehrt sie ihr Haupt. Auch hier noch einmal die Frage, wer das Haupt der Frau ist? Das Haupt der Frau ist der Mann (s. V.3). Wenn sie beim Beten oder Weissagen keine Kopfbedeckung trägt, drückt sie damit aus, dass Sie die Rolle des Mannes als Haupt nicht akzeptiert und sich dem Mann nicht unterordnen und im Grunde genommen seine Rolle einnehmen möchte. Nebenbei bemerkt werden die Männer in 1.Timotheus 2,8 aufgefordert „an jedem Ort zu beten.“ Das öffentliche Auftreten und das damit verbundene Gebet oder auch die Weissagung ist eigentlich in erster Linie die Aufgabe des Mannes, obwohl es auch Frauen in der Bibel gibt, die geweissagt haben (Apg 21,9). Die Frau hat eher einen etwas zurückgezogenen, aber ebenso gewichtigen Aufgabenbereich (s. z.B. 1.Kor 14,35; 1. Tim 2,11.12; Tit 2,3-5) Lieber Bruder, nimmst Du die Aufforderung zu beten ernst? Wenn aber keine Männer anwesend sind, die ihre eigentliche Bestimmung erfüllen können, dann soll die Frau sich beim Beten und Weissagen bedecken, um klar zu bezeugen, dass sie nicht ihre Stellung in der Schöpferordnung verlässt, sondern den Mann über sich als Haupt akzeptiert. Ergänzend möchte ich aber anmerken, dass diese Verse nicht herangezogen werden können, um das Reden der Frau in der Gemeinde zu rechtfertigen. In 1. Korinther 14,34 sagt Gott ganz klar, dass die Frau in den Gemeindezusammenkünften schweigen sollen. Uns ist bewusst, dass dieses Thema schon oft diskutiert wurde und oft als „antiquiert“ oder „frauenfeindlich“ angesehen wurde. Wir möchten bewusst nicht diskutieren oder jemanden verurteilen, sondern versuchen einfach die Bibel „beim Wort“ zu nehmen. Bist Du bereit, dass zu tun, was Gott sagt? Vielleicht ist Dir das auch alles neu und Du hast das noch nie in der Weise gehört, dann nimm Dir die Zeit und frage den Herrn Jesus im Gebet, ob es wirklich Seinem Wort und Willen entspricht. #jesuserlebt #jesus #mann #frau #man #woman #creation #order #schöpfung #gott #god #gottistgut #bibel #bible #ordnung #diversity #1mo222 #partner #marriage #friendship #ehe #marburg #dautphe #kopfbedeckung












