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  • Der Prophet Obadja 1 - Wissenswertes

    Der Prophet Obadja ist eines der weniger bekannten Bibelbücher und ehrlich zugegeben auch gar nicht so einfach zu verstehen. Besonders dann, wenn wir auch praktischen Nutzen für unser Leben daraus ziehen wollen. Obadja war ein Prophet in Israel zur Zeit des Alten Testaments. Die Bibel sagt an keiner anderen Stelle etwas über diesen Mann. Sein Name bedeutet: Knecht des Herrn. Das ist ein schöner Titel. Gott konnte ihn gebrauchen. Kann er Dich und mich auch gebrauchen? Wollen wir auch für den Herrn arbeiten? Obadjas Prophezeiung hat das Gericht für Israels Brudervolk Edom zum Inhalt. Jakob und Esau waren die Zwillingssöhne Isaaks (1.Mo. 25,24-26) und waren verfeindet auf Grund einer Rangelei um den Segen ihres Vaters (1.Mo. 27,41). Diese Feindschaft bestand auch noch Jahrhunderte später zur Zeit Obadjas. Die Nachkommen Esaus (die Edomiter) machten den Nachkommen Jakobs (den Israeliten) das Leben schwer. Nun hatte Gott lange genug zugesehen und musste eingreifen. Er schickt den Prophet Obadja mit Seiner Botschaft und kündigt Gericht an. Auch wenn wir als Christen heute nicht zum Volk der Edomiter gehören, so können wir doch aus diesem Bibelbuch etwas lernen. In den weiteren Folgen wollen wir uns etwas mit dem Thema „Schadenfreude“ und dem Prinzip von „Saat und Ernte“ befassen. Bleib dran! #prophet #obadja #saatundernte #schadenfreude #jesuserlebt #israel #knecht #lernen

  • Die 7 Sendschreiben - Pergamus

    “Ich weiß, wo du wohnst: wo der Thron des Satans ist;” (Off.2,13) Die Zeit von Pergamus erstreckt sich vom Jahr 313 bis zum Jahr 600. Das Christentum wurde durch Kaiser Konstatin zur Staatsreligion erklärt und er bekehrte sich zum Christentum. Die Kirche stellte sich in dieser Zeit unter den Schutz des Staates. Die Gemeinde in Pergamus wohnte dort “wo der Thron des Satans” ist. Zum einen war Pergamus ein Zentrum des Kaiserkultes, andererseits befand sich die Gemeinde mitten in der Welt, die durch Satan, “den Fürsten der Welt” regiert wird. In dieser Zeit änderte der Teufel seine Taktik, um die Gemeinde anzugreifen. Wenn er in der Zeit Smyrnas als “brüllender Löwe” die Christen verfolgen ließ, war Satan jetzt als “Engel des Lichts” aktiv, um die Vermischung der Gläubigen mit der Welt zu bewirken. Die Gläubigen in Pergamus hielten an den Lehren über den Herrn Jesus fest und standen wie Antipas, der als Märtyrer starb, für den Glauben ein. Antipas bedeutet “gegen alle” - als Zeuge Jesu schwamm er gegen den Strom. Schwimmst Du auch gegen den Strom der Welt, oder wirst Du einfach mitgetrieben? Doch “auf leisen Sohlen” hatten sich Leute in die Gemeinde eingeschlichen, die die Vermischung mit der Welt (Lehre Bileams) vorantrieben. So ist die Marienverehrung, aber auch das Weihnachtsfest, auf diese Zeit zurückzuführen, indem man das heidnische Fest der Sonnenwende umwidmete, um Heiden für den christlichen Glauben zu gewinnen. Zudem gab es in Pergamus solche, die die “Lehre der Nikolaiten” (“Überwinder des Volkes”) festhielten und den Klerikalismus förderten. In den meisten Gemeinden heute, gibt es eine Trennung zwischen einigen “Geistlichen” und einer Menge Zuhörer (“Laien”), die nicht aktiv zum Gemeindeleben beitragen. Das ist nicht Gottes Wille. Wie ist das in Deiner Gemeinde? Zum Schluss folgt ein Aufruf zur Buße und Umkehr. Das ist ein Beweis von Gottes Gnade. Erst dann folgt Gericht. Dem Überwinder verheißt der Herr Jesus “das verborgene Manna”. Wer sich von der Welt getrennt hält, der darf sich von Christus selbst “ernähren” und darf sich der Wertschätzung des Herrn (“weißer Stein”) bewusst sein. #sendschreiben #pergamus #offenbarung #jesuserlebt

  • Jüngerschaft kostet

    „Ich will dem Herrn, meinem Gott, nicht umsonst Brandopfer opfern.“ (2. Sam 24,24) Als David angewiesen wurde, Brandopfer an der Stelle zu opfern, wo der Herr der Pest Einhalt geboten hatte, bot ihm Arawna spontan die Tenne, Rinder und Feuerholz als Geschenk an. Aber David bestand darauf, diese Dinge zu kaufen. Er wollte dem Herrn nichts opfern, was ihn nichts gekostet hatte. Wir wissen, dass es uns nichts kostet, Christen zu werden, aber wir sollten ebenso wissen, dass uns ein Leben wahrer Jüngerschaft eine Menge kostet. Allzu oft wird unsere Hingabe von Überlegungen bestimmt, die Annehmlichkeit, Kosten und Komfort zum Inhalt haben. Ja, wir gehen zur Gebetsstunde, wenn wir nicht gerade müde sind oder Kopfweh haben. Ja, wir leiten den Bibelunterricht, wenn nicht gerade ein Wochenende in den Bergen dazwischenkommt. Die Vorstellung, öffentlich zu beten, Zeugnis zu geben oder das Evangelium zu verkündigen, macht uns unsicher und ängstlich - deshalb bleiben wir lieber still. Wir haben keine Lust, bei der Obdachlosen-Mission mitzuhelfen, aus Angst, wir könnten uns Läuse oder Flöhe holen. Unser Geben ist oft eher ein Trinkgeld als ein Opfer. Wir geben, was wir ohnehin nicht vermissen - im Gegensatz zu der Witwe, die alles gab. Unsere Gastfreundschaft ist von dem Maß an finanziellem Aufwand, Unannehmlichkeit und Unordnung bestimmt, das auf unseren Haushalt zukommt - im Gegensatz zu dem Seelengewinner, der sagte, dass jeder Teppich in seinem Haus Flecken hat von Betrunkenen, die sich darauf erbrochen haben. Unsere Erreichbarkeit für Menschen in Not hört dann auf, wenn wir uns auf unser Lattoflex-Bett niederlassen - im Gegensatz zu dem Ältesten, der bereit war, jederzeit aus dem Bett geholt zu werden, um jemand geistlich und materiell helfen zu können. Wenn der Ruf Christi uns trifft, fragen wir uns häufig: „Was springt dabei für mich heraus?“ Die Frage sollte vielmehr lauten: „Ist das ein Opfer, das uns wirklich etwas kostet?“ Jemand hat treffend gesagt: „Im geistlichen Leben ist es besser, wenn Dinge uns etwas kosten, als wenn Dinge sich auszahlen.“ Denke immer daran, was unsere Erlösung unseren Heiland gekostet hat! #jüngerschaft #kosten #jesuserlebt

  • Nie zu groß!

    “Und wenn das Haus nicht zahlreich genug ist für ein Lamm,”... (2.Mose 12,4) Ein Lamm ist klein. Manche Haushalte sind groß. Ist das etwa ein Übersetzungsfehler? Nein. Es ist die Verkündigung eines der grundlegendsten Prinzipien im Universum. Jesus Christus, unser Lamm ist genug. Es ist wahr, Er ist mehr als genug. Egal, wie tief du in Sünde oder Versagen versunken bist - Christus ist genug, um dich zu retten. Egal, wie groß die Angriffe des Teufels gegen dich sind - dein Lamm ist genug, um dich zu bewahren. Egal, wie erdrückend die Belastung des Alltags war - dein Lamm ist genug, um dich zu stützen. Egal, wie groß dein Bedürfnis ist - dein Lamm ist genug, um dich ganz zufrieden zu stellen. Ein neues Jahr liegt vor uns. Wenn wir jeden einzelnen Tag erleben, mögen wir niemals den Glauben verlieren und denken unser Haus sei zu groß für das Lamm. Unser Lamm ist genug. Aus Choice Gleanings 2021 #opfer #lamm #jesus #genug #haus #passah #jesuserlebt

  • Mehr Schein als Sein

    “Richtet nicht nach dem Schein, sondern richtet ein gerechtes Gericht.” (Joh. 7,24) Eine der größten Schwächen der Menschheit ist die ständige Tendenz, einen Menschen nach seinem Aussehen zu beurteilen. Wir beurteilen einen Gebrauchtwagen nach dem Zustand der Lackierung. Wir beurteilen ein Buch nach dem Umschlag. Gleichgültig, wie oft wir auch enttäuscht werden, wir weigern uns hartnäckig zu lernen, dass »nicht alles Gold ist, was glänzt«. In seinem Buch »Minderwertigkeitsgefühle – eine Epidemie« sagt Dr. James Dobson, dass physische Schönheit die höchstbewertete menschliche Eigenschaft in unserer Kultur ist. Wir haben sie nach seinen Worten zum »Goldstandard menschlichen Wertes« gemacht. So begünstigen Erwachsene ein hübsches Kind mehr als ein durchschnittlich aussehendes. Lehrer geben äußerlich attraktiven Kindern oft bessere Noten. Hübsche Kinder werden auch weniger bestraft als andere. Unscheinbare Kinder dagegen werden viel häufiger für Missetaten zur Verantwortung gezogen. Samuel hätte den großen, gutaussehenden Eliab zum König gewählt (1.Sam.16,7), aber der Herr korrigierte ihn: »Blicke nicht auf sein Aussehen und auf die Höhe seines Wuchses, denn ich habe ihn verworfen; denn der Herr sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht; denn der Mensch sieht auf das Äußere, aber der Herr sieht auf das Herz.« Das größte Fehlurteil in der Geschichte fand statt, als der Herr Jesus auf die Erde kam. Offensichtlich war Er nicht anziehend, was Seine Erscheinung betraf. »Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; und als wir ihn sahen, da hatte Er kein Aussehen, dass wir Seiner begehrt hätten« (Jes.53,2). Wir konnten keine Schönheit entdecken in dem einzigen wahrhaft schönen Menschen, der je gelebt hat! Er Selbst aber fiel niemals in diese schreckliche Falle des Richtens nach dem Augenschein, denn vor Seinem Kommen wurde von Ihm prophezeit: »Und er wird nicht richten nach dem Sehen seiner Augen und nicht Recht sprechen nach dem Hören seiner Ohren« (Jes.11,3). Für Ihn zählte nicht das Gesicht, sondern der Charakter, nicht die Verpackung, sondern der Inhalt, nicht das Physische, sondern das Geistliche. #gerecht #gold #aussehen #jesuserlebt #wahreschönheit

  • Was tun Christen am Sonntag?

    Was tun Christen am Sonntag? Diese Frage hat mich in der letzten Zeit beschäftigt. Was sagt die Bibel über diesen Tag? Nicht viel, das schon mal vorab. Deshalb sollten wir keine Regeln aufstellen und doch gibt es ein paar Gedanken hierzu in Gottes Wort. Eine Bibelstelle wollen wir uns kurz ansehen um ein paar Hilfestellungen für unser Glaubensleben zu bekommen. „Am ersten Tag der Woche aber, als wir versammelt waren, um Brot zu brechen, unterredete sich Paulus mit ihnen.“ (Apg. 20,7) Aus dieser Stelle lernen wir drei Dinge: 1. Christen treffen sich am Sonntag 2. Christen brechen sonntags das Brot (feiern das Gedächtnismahl) 3. Christen tauschen sich aus An jedem ersten Tag der Woche (=Sonntag), darfst Du Dich mit Christen treffen. Vielleicht denkst Du: „Sonntags schlaf ich lieber aus, Samstagabend ging es wieder so spät ins Bett!“ Aber die Bibel zeigt es hier anders. Dem Herrn Jesus gefällt es, wenn Du die Mühe auf Dich nimmst und die Gemeinschaft der Gläubigen bei Dir in der Gegend suchst. Schnell merken wir, dass der Austausch mit anderen einfach gut tut. Viele Gläubige beschäftigen die gleichen Dinge wie Dich oder haben ähnliche Sorgen wie Du und ich. Vielleicht findest Du ein offenes Ohr für Deine Not oder lernst auch anderen zuzuhören. So manche Kontakte können Dich im Glauben voran bringen. Ganz isoliert ein Christenleben zu führen kennt die Bibel nicht. Im Gegenteil, zusammen ist man einfach stärker (Pred. 4,9). Zudem sagt uns diese Bibelstelle, dass die Gläubigen in Troas jeden Sonntag das Gedächtnismahl gefeiert haben. Machst Du das auch? Oder denkst Du, sooft ist es heutzutage nicht mehr nötig. Die Christen der ersten Zeit taten es sogar jeden Tag (Apg. 2,46). Deshalb sollten auch wir heute die Gottesdienste nicht versäumen (Heb. 10,25a) und dem Herrn gemeinsam danken für Seine Tat am Kreuz. Es war der ausdrückliche und auch letzte Wunsch des Herrn Jesus, bevor Er nach Golgatha ging, dass wir regelmäßig Brot und Wein nehmen um gemeinsam an Ihn zu denken (1.Kor.11,24+25). Letzte Wünsche kann man doch nicht einfach ignorieren, oder? Deshalb wollen wir uns neu gegenseitig ermuntern, dem Vorbild der Gläubigen aus Troas nachzuahmen. #sonntag #abendmahl #gemeinschaft #gottesdienst #jesuserlebt

  • Die 7 Sendschreiben - Smyrna

    Lies dazu Offenbarung 2,8-11 „Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst!“ (Off.2,10) Das zweite Sendschreiben ist an die Gemeinde in Smyrna gerichtet. Smyrna bedeutet „Myrrhe“ oder auch „Bitterkeit“. Besonders auffällig ist hier, dass der Herr Sich Selbst vorstellt als „der Erste und der Letzte, der starb und wieder lebendig wurde“ (V.8). Wenn wir weiterlesen wird schnell klar, dass dieser Name ein großer Trost für die Gläubigen in Smyrna war. Sie wurden bedrängt und lebten in Armut. Der Herr kannte alle Verfolgungen und Leiden und doch heißt es „du aber bist reich“ (V.9). Wie kann das sein? Hier ist der große Reichtum des Glaubens und des ewigen Lebens gemeint, der über Verfolgung auf der Erde und sogar über den Tod hinausgeht. In der Zeit vom 1. bis 4. Jh. als die Römer die Christen verfolgten, stimmten dazu auch die Juden ein. Sie behaupteten Gottes auserwähltes Volk zu sein und griffen die Christen zum Teil hart an. Einige starben sogar den Märtyrertod (vgl. Polykarp von Smyrna). In diesem Sinne waren die Juden „eine Synagoge des Satans“ (V.9). Der Herr kannte diese Not und doch nahm Er sie nicht weg – zumindest nicht sofort. Er rief die Gläubigen auf, auszuhalten und mutig zu sein: „Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst!“ (V.10) Selbst wenn einige von ihnen ins Gefängnis geworfen würden, sollten sie „treu sein bis zum Tod“ (V.10). Nach allem Leiden und Ausharren würden sie „den Siegeskranz des Lebens“ erhalten. Der letzte Vers erklärt uns, dass damit alle gemeint sind, die „überwinden“, also den Angriffen des Feindes standhalten. Ihr Körper wird zwar einmal hier auf der Erde sterben, aber der „zweite Tod“ hat keinerlei Macht über sie. Damit ist der ewige Tod (die Hölle) gemeint (s. Off.20,14). Alle Überwinder (d.h. wahren Gläubigen) haben das ewige Leben und können diesen zweiten Tod nicht erleiden. Auch für unsere Tage ist dieses Sendschreiben ein wichtiger Aufruf zu Mut und Ausharren im Glaubensleben. In einer Zeit, wo viele Gesetze nicht mehr in Übereinstimmung mit Gottes Wort sind, ist das wieder brandaktuell. Wenn wir zu Gottes Wort stehen, können auch Christen im 21. Jh. noch in Bedrängnis geraten. #sendschreiben #offenbarung #jesuserlebt #mut #smyrna

  • Ungeheuchelte Bruderliebe

    “Da ihr eure Seelen gereinigt habt durch den Gehorsam gegen die Wahrheit zur ungeheuchelten Bruderliebe, so liebt einander mit Inbrunst aus reinem Herzen, ...” (1.Pet 1,22) Bruderliebe ist die Liebe zu allen “Familienmitgliedern” in der Familie Gottes. Es ist die Liebe zu Deinem Glaubensbruder und Deiner Glaubensschwester. Der Apostel Petrus zeigt uns in dem obigen Vers, dass die Bruderliebe eine logische Konsequenz des neuen Lebens ist, dass wir bei unserer Bekehrung durch die Neugeburt erhalten haben. Unsere Seelen wurden gereinigt, als wir unsere Sünden durch das Wort Gottes (die Wahrheit) erkennen und vor Gott bekennen durften. Das war der Zeitpunkt unserer Bekehrung. Wir haben ein reines Herz bzw. eine reine Seele bekommen. Gott hat uns so grundlegend verändert, dass wir jetzt unsere Brüder und Schwestern lieben. Der Apostel Johannes unterstützt das, indem er erklärt, dass “jeder, der den liebt, der geboren hat” auch den liebt, “der aus ihm geboren ist.” (1.Joh 5,1, vgl. 1.Joh 3,14) Die Liebe zu Deinen Glaubensgeschwistern ist also ein guter Test, wenn Du wissen willst, ob Du wirklich im Glauben bist (2.Kor 13,5). Die Bruderliebe soll ungeheuchelt sein, das heißt nicht aufgesetzt oder gespielt. Sie ist echt und kein Stück falsch. Bruderliebe ist auch nicht einfach nur Sympathie, sondern eine inbrünstige Liebe. Sie ist intensiv und anhaltend, lässt sich nicht durch Unstimmigkeiten kleinkriegen. Die Christen, an die der Hebräerbrief gerichtet ist, standen unter Druck. Sie wurden verfolgt, teilweise beraubt und mussten in einer herausfordernden Zeit für ihren Glauben einstehen. Der Schreiber des Briefes ruft ihnen zu: “Die Bruderliebe bleibe.” Gerade dann, wenn Schwierigkeiten kommen und wir glauben, unseren Glaubensweg allein gehen zu müssen, sollten wir als Brüder und Schwester zusammenstehen. Anstatt einander zu beschuldigen, Fronten aufzubauen und Spaltungen zu fördern, sollte die Bruderliebe bleiben und uns zusammentreiben, anstatt auseinander. Hast Du Deine Brüder und Schwestern aus ganzem Herzen lieb? #jesuserlebt #liebe #bruderliebe #jesus #leben

  • Die 7 Sendschreiben - Ephesus

    „Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.“ (Off.2,4) Wir wollen uns die einzelnen Sendschreiben an die 7 Gemeinden in Kleinasien nun einmal näher anschauen. Wir lernen in jedem Brief etwas über den Zustand der Gemeinde und können dies auch auf unsere Zeit sehr gut anwenden. Außerdem sehen wir einen Hinweis auf die Entwicklung der Kirchengeschichte bis heute. Die Gemeinde in Ephesus wird zunächst gelobt. Zu loben waren vor allem ihre Werke, ihre Mühe und ihr Ausharren und sie konnte das Böse nicht ertragen. Sie prüften, was in der Gemeinde vor sich ging, z.B. wer als Apostel auftrat oder welche Lehre gebracht wurde. Außerdem hatten die Gläubigen in Ephesus bereits einiges an Anfeindungen oder Versuchungen ertragen. Es ist schön zu sehen, dass Gott in Seinem Wort oft zuerst lobt und das Positive hervorhebt. Aber dann gibt es auch Kritik: Die Gemeinde in Ephesus hatte ihre „erste Liebe verlassen“ (V.4). Das bedeutet, dass die Zuneigung zu ihrem Herrn und Retter nicht mehr so frisch und lebendig wie am Anfang war. Die Gläubigen wurden ermahnt: „Gedenke nun, wovon du gefallen bist, und tu Buße und tu die ersten Werke;“ (Off.2,5). Würden sie dies nicht tun, würde Christus „den Leuchter von seiner Stelle wegrücken“. Das bedeutet, dass ihr Zeugnis vor der Welt nicht mehr da wäre. Die Gemeinde würde aussterben. Wie nötig ist diese Ermahnung auch in unserer Zeit. Vielleicht haben wir einmal stark mit Christus angefangen, persönlich aber auch in der Gemeinde. Doch nach einer Weile werden die Gemeindestunden und guten Werke zur Routine und das eigentliche Motiv tritt in den Hintergrund. Dann ist es auch für uns an der Zeit das zu bekennen, umzukehren und „die ersten Werke“ zu tun! Neu anzufangen mit dem Herrn Jesus, indem wir daran denken, wie viel Er für uns getan hat. Dann wird auch unsere Liebe zu Ihm wieder neu angefacht! In der Kirchengeschichte sehen wir in Ephesus die Zeit des 1.Jh. nach dem Tod der Apostel. Die Gemeinde war aktiv und hielt sich vom Bösen fern, doch ging die erste Liebe schnell verloren. „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“ (1.Joh.4,19) #offenbarung #sendschreiben #gemeinde #kirche #umkehren #liebe

  • Der da ist, der da war und der da kommt

    “[…] Gnade euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt […]” (Offenbarung 1,4) Kennst Du Gott? Wie erlebst Du Ihn? Die Offenbarung, das letzte Buch der Bibel, zeigt uns durch verschiedene Namen, Beschreibungen und Titel auf vielfältige Weise, wie Gott ist. In Seinem Gruß an die sieben Gemeinden in der heutigen Westtürkei (Kleinasien), offenbart sich Gott als “der da ist und der da war und der da kommt.” (Off 1,4) “Der da ist” ist ein Hinweis auf den Bundesgott des Volkes Israel im Alten Testament. Er ist der Ewigseiende, der “Ich bin, der ich bin” - Er ist Jahwe (2.Mo 3,14f). Er verändert sich nicht und bleibt immer derselbe. Gleichzeitig tritt er in Beziehung zu Seinem eigenen Volk. Gott ist der Gott der Gegenwart. Du kannst heute mit Ihm rechnen, dass Er in Dein Leben eingreift und Dir zu Hilfe kommt. Du kannst zu Ihm beten und Ihn um Rat fragen. Er ist da und interessiert sich für Dich (Hes 34,11). “Der da war” erinnert uns daran, dass Gott schon in der Vergangenheit für Sein Volk gesorgt hat. Er hat es aus Ägypten und durch die Wüste geführt und im Land bewahrt. Alles was sie brauchten, haben sie von Ihm bekommen. “So erkenne denn, dass der HERR, dein Gott, Gott ist, der treue Gott […]” (5.Mo 7,9) Gott ist der Gott der Vergangenheit. Welche Erfahrungen hast Du in der Vergangenheit mit Ihm gemacht? Wie hat Er Dir geholfen? “Der da kommt” zeigt uns eindrücklich, dass Gott auch ein Gott der Zukunft ist. Gott wird kommen und als Richter erscheinen. Er selbst wird Frieden und Gerechtigkeit auf dieser Erde etablieren. Vorher muss Er allerdings das Böse richten. Hast Du Angst vor der Zukunft? Du hast einen Gott, der auch in der Zukunft für Dich da sein wird. “So seid nun nicht besorgt für den morgigen Tag […]” (Mt 6,34) Er wird Dich nicht im Stich lassen und ganz sicher für Dich sorgen. Der Gott der Gegenwart, der Vergangenheit und der Zukunft ist für Dich da. Er verändert sich nicht. Wenn alles um Dich herum ins Wanken gerät, “Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.” (Hebr 13,8) #ewig #gott #treu #vergangenheit #gegenwart #zukunft #jesuserlebt

  • Denn es ist Gottes Kraft

    Geht es dir auch immer wieder so, dass Du anderen von dem Herrn Jesus erzählen willst, aber es funktioniert nicht so richtig? „Es bringt doch sowieso nichts? Was denken denn meine Freunde, meine Kollegen oder Familienangehörige von mir?“ Ich kenne diese Gefühle gut. Vielleicht gehen wir die Sache auch falsch an? Eine gute Hilfe finden wir im Römerbrief. Der Apostel Paulus schreibt an die Christen in Rom: „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl Juden zuerst als auch Griechen.“ (Rö.1,16) Oft ist es so, dass wir andere Menschen von Gott und der Bibel überzeugen wollen und zwar mit unseren eigenen Argumenten. Doch häufig haben die anderen auch gute Argumente und wir sind schnell am Ende. So kommen wir also nicht weiter! Die Lösung für dieses Problem finden wir im obigen Vers: „denn es ist Gottes Kraft zum Heil“. Mit eigenen Argumenten (auch wenn sie noch so gut überlegt sind) werden wir immer scheitern. Es ist die Kraft Gottes selbst, die wirkt, wenn wir anderen von Ihm erzählen. Diese Kraft kann Menschen dahin bringen, den eigenen verlorenen Zustand zu erkennen. Dann dürfen wir ihnen sagen, wo sie Rettung und Vergebung finden. Schäme dich nicht! Die Botschaft ist großartig! Besonders jetzt kannst Du anderen davon erzählen, was der Herr Jesus für dich getan hat, dass Er auferstanden ist und Du sicher weißt, dass Du einmal bei Ihm sein wirst. Überlasse alles weitere dem Herrn Jesus. Sei nicht enttäuscht, wenn Menschen deine Worte ablehnen. Seine Kraft ist unverändert und das Heil ist für jeden bereit, der im Glauben zu Ihm kommt. Dafür musst Du niemanden überzeugen, aber Du darfst den Weg zu dem einzigen Retter zeigen und Sein Zeuge sein. „...und meine Rede und meine Predigt war nicht in überredenden Worten der Weisheit, […] damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit beruhe, sondern auf Gottes Kraft.“ (1.Kor.2,4+5) #botschaft #weisheit #gottes #kraft #jesuserlebt #evangelium #gutebotschaft

  • Wie Diener ein verblüffendes Wunder erleben!

    „Was irgend er euch sagen mag, tut!“ (Joh. 2,5) Stell dir vor, Du schenkst Wasser aus einem Krug in einen Becher, gibst ihn jemandem, der nimmt einen Schluck, schaut dich erstaunt an und wundert sich über die exzellente Qualität des Weines, den er gerade trinkt. Verrückt, oder? So geschehen vor ca. 2000 Jahren in Galiläa. Nachzulesen in Johannes 2,1-11. Auf einer Hochzeit in Kana. Maria, die Mutter von Jesus Christus ist eingeladen. Ihr Sohn und seine Jünger sind ebenfalls dort. Plötzlich gibt es ein Problem. Der Wein reicht nicht. Peinlich! Maria geht zu ihrem Sohn und spricht ihn darauf an. „Sie haben keinen Wein.“ Eine kleine Zurechtweisung ihres Sohnes nimmt sie an und beauftragt dann die Diener: „Was irgend er euch sagen mag, tut!“ Gut, dass sie das getan hat, denn der Herr nimmt sich nun des Problems an und gibt den Dienern einen Auftrag. Sie sollen sechs große Wasserkrüge füllen. 600 Liter passen da rein. Ein Haufen Arbeit! Aber sie sind gehorsam und erledigen diesen Job. Dann kommt ein weiterer Auftrag. „Schöpft nun und bringt es dem Speisemeister!“ Erstaunt mögen sie sich angeschaut haben. Was sollen wir? Dem Speisemeister Wasser bringen? Was soll das denn bringen? Aber gut. „Was irgend er euch sagen mag, tut!“, wurde ihnen ja empfohlen. Also schöpfen sie Wasser und bringen es dem Speisemeister. Dieser nimmt den angebotenen Schluck. Wow. Was ist das denn? Er nimmt noch einen Schluck. Krass! Das ist ja ein Hammer Wein! Sofort geht er zum Bräutigam und stellt fest, dass dieser den guten Wein jetzt erst servieren lässt, - in falscher Reihenfolge… So werden diese einfachen Diener Zeugen eines der ersten Wunder, die Jesus Christus öffentlich getan hat. Gut, dass sie Marias Rat befolgt haben und gehorsam waren. Sonst hätten Sie echt was verpasst! „Was irgend er euch sagen mag, tut!“ Eine Empfehlung, die bis heute gilt. Wer das Wirken des Herrn Jesus in seinem Leben erleben möchte, muss erst gehorsam sein! Ja, auch dann, wenn man das, was man nach Anweisung der Bibel tun soll, nicht versteht. So wie die Diener damals. Einfach gehorsam sein und tun, was Er sagt! #wunder #wasser #wein #gehorsam #diener #jesuserlebt #hochzeit

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