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- Gott ist mein Schild
“Du aber, HERR, bist ein Schild um mich her, meine Herrlichkeit und der, der mein Haupt emporhebt.” (Psalm 3,4) Es gibt Zeiten in Deinem Leben, wo Du ganz unten bist. Zeiten der Depression, der schlaflosen Nächte, der Einsamkeit, des Leides und der Trauer. Als König David von seinem eigenen Sohn Absalom verfolgt wurde und fliehen musste, schrieb er seine tiefgreifenden Erfahrungen in Psalm 3 auf. David berichtet wie seine Feinde ihm zusetzten und sein Vertrauen in den lebendigen Gott ins Wanken bringen wollten. Der Teufel versuchte Zweifel an der Güte Gottes in Davids Herz zu säen. Doch in seiner Ausweglosigkeit wandte David sich an die einzig richtige Stelle. Er betete und rief zu dem HERRN, dessen Antwort nicht lange ausblieb (Verse 1-5). Sein Vertrauen in Gott wurde neu gestärkt und die Angst wich in dem Bewusstsein, dass sein Gott die Feinde besiegen würde (Verse 7-9). In dieser notvollen Zeit erfuhr David, dass Gott ein “Schild um ihn her” war und ihn in der tiefsten Demütigung durch die Feinde wieder aufrichtete (Verse 4-5). David erlebte nicht nur, dass Gott ihn beschützte, sondern Gott selbst war sein Schild in der Not. Rings um ihn her war Gott. Gott stand zwischen ihm und den Feinden. So konnte David nichts geschehen. Normalerweise schützt der Schild einen Soldaten nur vor den Angriffen von vorne oder von hinten. Aber Davids Schild schützte ihn von allen Seiten. In Ps 119,114 schreibt David von Gott: “Mein Bergungsort und mein Schild bist du; auf dein Wort harre ich.” Gott ist auch in Deiner ganz persönlichen Herausforderung da, um Dir ein Schild zu sein. Von allen Seiten möchte Gott Dich beschützen. In Epheser 6 werden wir aufgefordert “den Schild des Glaubens” zu ergreifen, um damit die “feurigen Pfeile” des Teufels abzuwehren. Unentwegt schießt der Teufel glaubenszerstörerische Pfeil ab, aber im tiefen Vertrauen auf Deinen Herrn und Retter, darfst Du die Pfeile abwehren. Gott ist da! Er umgibt Dich. Wenn Du gerade am Boden bist, dann darfst Du wissen, dass Gott gerade jetzt auf Dich sieht und Dir nahe sein möchte (vgl. Jes 66,2): “Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der in Ewigkeit wohnt und dessen Name der Heilige ist: Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen.” (Jes 57,15) #schild #schutz #hilfe #not #depression #nacht #einsamkeit #leid #tod #trauer #jesus #jesuserlebt #glauben #zerschlagen #gebeugt #gottistda
- Die Botschaft der drei Kreuze
Lies Lukas 23,26-42 Nicht weit von den Stadtmauern Jerusalems entfernt, kann man es schon bald sehen: Dort stehen drei Kreuze. Man hatte diesen Ort zur Hinrichtung gewählt, weil dort schon häufiger Menschen ihr Leben gelassen hatten. Golgatha (Schädelstätte) heißt der Ort, wo Jesus gekreuzigt wird. Er hängt dort nicht als Einziger, sondern links und rechts von Ihm hat man Kreuze aufgerichtet, um zwei Verbrecher hinzurichten. Jesus hängt in der Mitte - als ob Er der größte Verbrecher sei. Die drei Kreuze sprechen eine deutliche Sprache bis in unsere Zeit. Sie zeigen Dir und mir, dass es nur zwei Wege gibt, die Du für Dein Leben wählen kannst. Es gibt einen Weg, auf dem Du gerettet wirst und einen Weg auf dem Du dem ewigen Gericht entgegen gehst. Doch letztlich dreht sich alles um das Kreuz in der Mitte. Nein, ich muss es genauer sagen. Es dreht sich alles um den Mann am Kreuz in der Mitte. Es geht um den Herrn Jesus Christus. Das Kreuz in der Mitte zeigt uns, dass es wirkliche Vergebung und Errettung vor dem Gericht der Hölle nur in Jesus Christus, dem Sohn Gottes, gibt. Es zeigt Dir und mir, dass Jesus Christus nicht der größte Verbrecher war, sondern der einzige Mensch, der niemals etwas “Ungeziemendes” getan hat. Er ist der vollkommene Sündlose. Die anderen beiden Kreuze zeigen uns, dass wir in unserem Leben eine Entscheidung für die Ewigkeit treffen müssen. Die Männer, die dort hängen, empfangen eine gerechte Strafe für ihre Verbrechen. Sie sind Sünder. Nur, um es klarzustellen: Sie sind Sünder wie Du und ich auch (Römer 3,23). Wenn wir darüber nachdenken, muss uns bewusstwerden, dass wir keinen Funken besser sind als sie. Dem Einen der beiden wird bewusst, dass er Rettung nötig hat. In seiner Not wendet er sich an den Herrn Jesus. “Gedenke meiner Herr” - auf diese Bitte geht Jesus sofort ein und gibt ihm viel mehr als er sich jemals vorstellen konnte. Nicht nur einen Platz in dem zukünftigen Königreich Jesu, nein, schon heute einen Platz mit Jesus im Paradies. Dieser Schwerverbrecher, der sogar zum Mörder geworden war, wird durch Gottes Gnade vor dem ewigen Gericht gerettet. Er stirbt, aber ist dann unmittelbar bei Jesus im Paradies. Der andere “Übeltäter” hat weder Gottesfrucht noch Erkenntnis seiner eigenen Schuld. Er lästert den Herrn Jesus und steht damit sinnbildlich für alle Menschen, die die Rettung in dem Herrn Jesus ablehnen. Er stirbt, aber ist nicht bei Jesus, sondern an einem Ort der Qual. Was haben Dir die drei Kreuze zu sagen? Für welchen Weg entscheidest Du Dich? #gerettet #verloren #kreuz #golgatha #jesus #jerusalem #lost #saved #vergebung #errettung #entscheidung #jesuserlebt
- Sensationslust oder Gebet
Am 12. Juni 2021 hat sich Erstaunliches und zugleich Schockierendes zugetragen. Bei dem Fußball-EM-Spiel Dänemark gegen Finnland ist Christian Eriksen plötzlich zusammengebrochen. Heute weiß man, er hatte einen Herzstillstand. Die Ärzte haben auf dem Feld um das Leben des Spielers gerungen. Tausende im Stadion und Millionen vor den Bildschirmen bekamen das live mit. Ich fand die Reaktion einiger Persönlichkeiten erstaunlich. Der ehemalige Fußballer Per Mertesacker, Schiedsrichter-Experte Manuel Gräfe, Reporter Béla Rethy und sogar UEFA-Chef Alexander Ceferin waren sich in ihren Wortmeldungen einig: Lasst uns an Christian Eriksen und seine Familie denken und für sie beten! Das hat mich beeindruckt und zugleich nachdenklich gemacht. Was machen wir, wenn wir etwas Außergewöhnliches mitbekommen? Ich meine nicht, dass wir auch für einen Fußballer beten sollen (wobei das bestimmt nicht falsch ist ... vielleicht muss auch er noch umkehren zu Gott). Was tun wir, wenn etwas in unserem (christlichen) Umfeld passiert? Ein Autounfall eines Fahranfängers, eine plötzliche Krankheit, ein tragischer Heimgang, ein Kind verunglückt oder, oder, oder... Tratschen wir dann nur über das Drama an sich? Haben wir eine ähnliche Sensationslust wie das Fernsehen, das am 12. Juni voll draufgehalten hat, als die Ärzte ihre Behandlung durchführten und Angehörige am Verzweifeln waren? Oder ist unser erster Gedanke, lasst uns beten für die Leute, denen es gerade extrem schlecht geht? Wollen wir mitleiden? Oder Hilfe anbieten? Vielleicht können diese VIPs, die in dieser Welt einiges an Image zu verlieren haben ein Vorbild für uns sein - ob sie gläubig sind oder auch nicht. Lasst uns füreinander beten, aneinander denken, Hilfe leisten und Interesse zeigen, wenn dramatische Situationen eintreten. 1. Timotheus 2,1: Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen. Römer 12,13a: an den Bedürfnissen der Heiligen nehmt teil. 1. Petrus 2,1: Leget nun ab ... alles üble Nachreden. Kolosser 3,8: Jetzt aber leget auch ihr das alles ab: Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung, schändliches Reden aus eurem Munde. #sensationslust #gebet #fussball #jesus #jesuserlebt #beten #füreinander #christianerksen
- Jesus Christus kennt dich
“Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;” - Johannes 10,27 Ich möchte heute etwas über die Vorrechte der Schafe sagen. “Ich kenne sie.” Das Gegenteil hiervon ist eins der schrecklichsten Worte, das für den Tag des Gerichts aufbewahrt bleibt. Dann wird es einige geben, die geltend machen: “Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben?” Aber der Herr Jesus wird sagen: “Ich habe euch nie gekannt.” Welche Freude aber für uns, dass uns unser Erlöser kennt! Wenn jemand einen Freund gehabt hat und findet ihn nach Jahren als einen ehrlosen und gottlosen Verbrecher wieder, so glaube ich, dass er nicht viel Wesens davon machen wird, dass dieser Bursche sein Freund war, wenn er auch zugeben muss, früher einmal mit ihm bekannt gewesen zu sein. Der Herr Jesus aber, obgleich Er weiß, wie unwürdig wir sind, wird vor dem Richterstuhl bekennen, dass Er uns kennt. Wir sind alte Bekannte. Er hat uns gekannt, ehe die Welt gegründet wurde. Hierin liegen reiche Gnadenschätze. Aber wir wollen diese Wahrheit auch von einem anderen Gesichtspunkt her betrachten. Lieber Bruder, liebe Schwester, der Herr Jesus kennt dich persönlich ganz genau mit deinem kranken Körper, deinem Kopfweh. Er kennt deine Seele mit all ihrer Empfindlichkeit, deine Furcht, deine Ängstlichkeit und deine Niedergeschlagenheit. Er kennt alles. Ein Arzt mag vielleicht nicht imstande sein, die Krankheit zu entdecken, die dich quält und demütigt, aber Christus kennt dich durch und durch. “Ich kenne sie” sagt Er und daher kann Er dir ein Heilmittel verordnen. Er kennt deine Schuld. Lass dich dadurch nicht entmutigen, denn Er hat sie ausgetilgt. Er kennt sie nur, um sie zu vergeben und sie mit Seiner Gerechtigkeit zu bedecken. Er kennt deine Schwachheiten und hilft dir, sie zu überwinden. Er kennt auch deine Versuchungen und hört deine Seufzer. Er kann die geheimsten Wünsche des Herzens lesen. Auch die Gabe, das Opfer, welches du im Verborgenen gegeben hast, kennt Er, und Er weiß, dass du Ihn liebst. #kennen #lieben #jesuskenntdich #schafe #krankheit #angst #sorge #richterstuhl #jesus #gott #jesuserlebt
- Schweigen ist (oft) besser
Wir haben so etwas bestimmt alle schon erlebt. Man wird mit Worten hart angegangen. Vielleicht Zuhause, vielleicht auf der Arbeit oder vielleicht auch unter Freunden! Manchmal werden sogar unwahre Dinge erzählt oder man wird schlecht gemacht. Wie reagiere ich darauf? Ich kenne es nur zu gut von mir. Schnell rechtfertigt man sich, alles muss ins rechte Licht gestellt werden oder man schießt sogar noch einen Pfeil zurück, welcher die schlechten Worte des anderen am besten noch übertrifft! Ist das in Ordnung? Ist das die Art eines Christen? Gefällt das dem Herrn Jesus? Ich glaube, in den meisten Fällen, wenn nicht gar in allen, nicht! 1.Pet.3,9: und vergeltet nicht Böses mit Bösem, oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil... Luk.6,28: segnet die, die euch fluchen; betet für die, die euch beleidigen. Röm.12,17+19a: Vergeltet niemand Böses mit Bösem ... Rächt nicht euch selbst Pred.3,7b: Schweigen hat seine Zeit und Reden hat seine Zeit. Noch stärker zeigt uns das vollkommene Vorbild des Herrn Jesus, wie wir uns verhalten dürfen. Er litt größte Not und hat nie jemandem etwas Schlechtes getan. Er wurde von Gott bestraft - nicht für Seine Schuld, sondern für unsere. Er wurde verspottet und nahm es hin. Er wurde falsch angeklagt und hat Sich nicht gewehrt. Ist das nicht bewundernswert? Das tat er für Dich und mich! Wollen wir Ihm nicht aus Dankbarkeit nachahmen? 1.Pet.2,23: ...der gescholten nicht wiederschalt... Matt.26,62+63: Und der Hohepriester stand auf und sprach: Antwortest du nichts? Was bringen diese gegen dich vor? - Jesus aber schwieg. Mar.14,61: Er aber schwieg und antwortete nichts. Mar.15,5: Jesus aber antwortete gar nichts mehr, sodass Pilatus sich verwunderte. Luk.23,9: Er befragte ihn aber mit vielen Worten, er aber antwortete ihm nichts. Jes.53,7: Er würde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern, und er tat seinen Mund nicht auf. #schweigen #reden #lammesart #jesus #erdulden #jesuserlebt #geduld #ruhe #dankbarkeit
- Wirklich Verschwendung?
„Warum ist dieses Salböl nicht für dreihundert Denare verkauft und den Armen gegeben worden?“ (Joh.12,5) Kannst Du Dir vorstellen, dass jemand seinen Jahresverdienst auf einmal ausgibt? Oder noch besser: Er spendet ihn. Kurz vor der Verurteilung und Kreuzigung des Herrn Jesus tat Maria genau das! 300 Denare waren zu damaliger Zeit in etwa das Jahresgehalt eines Arbeiters (vgl. Mt.20,2). Als der Herr in Betanien war, nahm Maria eine Flasche mit sehr kostbarem Salböl und goss es über Ihn aus. Judas Iskariot gefiel das gar nicht! Wir wissen, dass er die Kasse hatte und eher am Gewinn interessiert war als daran, den Armen zu helfen (Joh.12,6). Doch der Herr Jesus selbst nahm Maria in Schutz und verteidigte ihr Handeln vor allen: „Denn indem sie dieses Salböl über meinen Leib gegossen hat, hat sie es zu meinem Begräbnis getan.“ (Mt.26,12) Maria hatte aufgepasst, wenn der Herr zu ihnen sprach und verstand etwas von dem, was Ihm unmittelbar bevorstand. Sie wollte ihre tiefe Zuneigung und Anbetung zum Ausdruck bringen und dafür war ihr nichts zu schade! Als die Frauen später in Mk.16,1 zum Grab kommen, um Ihn zu salben, war Er bereits auferstanden. Sie hatte in dieser Hinsicht mehr Verständnis als die Jünger, die mit Jesus unterwegs waren. Im Matthäusevangelium sehen wir direkt im Anschluss an dieses Ereignis wie Judas Iskariot mit den Hohenpriestern verhandelt: „Was wollt ihr mir geben, und ich werde ihn euch überliefern? Sie aber setzten ihm dreißig Silberstücke fest.“ (Mt.26,15) Das sind umgerechnet höchstens 4000€. Judas wartete nun auf eine Gelegenheit den Herrn Seinen Feinden zu überliefern. Ein erbärmlicher Lohn. Gottes Wort berichtet uns auch das schreckliche Ende von Judas: „Dieser nun hat sich zwar von dem Lohn der Ungerechtigkeit einen Acker erworben und ist, kopfüber gestürzt, mitten entzweigeborsten, und alle seine Eingeweide sind ausgeschüttet worden.“ (Apg.1,18) Was für ein Unterschied zwischen Maria und Judas! Sie gibt etwas so Wertvolles für ihren Herrn, was niemals vergessen werden wird (Mt.26,13). Aber wer sich an Ihm (finanziell) bereichern will, wird gerichtet werden. Was empfindest Du für Deinen Erlöser? #verschwendung #liebe #jesus #hingabe #verständnis #geld #spende #maria #judas #zuneigung #anbetung #jesuserlebt
- Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit - Begegnungen mit Jesus
Zwölf Jahre ist sie erst alt und schon sterbenskrank. Die Eltern sind verzweifelt. Wenn nicht bald etwas geschehen würde, würde ihre kleine Tochter einfach sterben. Viel zu früh! Niemand konnte helfen. Die Ärzte legen ihre Hand auf die Schulter des Vaters und schütteln mit trauriger Miene den Kopf. Sie konnten nichts mehr für die Kleine tun. So, oder so ähnlich spielt sich diese dramatische Szene in einem Dorf in Galiläa ab. Hoffnungslosigkeit macht sich breit. Oder? Vielleicht könnte ihnen ja doch jemand helfen. Sie haben von diesem Jesus gehört. Er zog umher und vollbrachte Wunder. Menschen wurden gesund. Sogar Aussätzige wurden geheilt. Das hatte es in der Geschichte Israels nie gegeben. Nur ein Ausländer, ein Syrer, wurde mal durch den Propheten Elisa geheilt. Aber dieser Jesus? Jairus, so heißt der Vater, macht sich auf. Schließlich geht es um das Leben seiner Tochter. Schnell findet er Jesus. Umringt von einer Menschenmenge zieht Er durch das Land. Jairus kämpft sich durch die Massen. Vor dem Herrn fällt er auf die Knie und bittet Ihn, mit ihm zu kommen. Kurz schildert er, dass seine Tochter im Sterben liegt. Der Herr macht sich gemeinsam mit Jairus auf den Weg. Die Menschenmenge begleitet sie. Dann bleibt der Heiland plötzlich stehen. Jemand hat Ihn angerührt. Kraft war von Ihm ausgegangen. Der Herr dreht sich um und fragt „Wer ist es, der mich angerührt hat?“ Die Jünger schütteln den Kopf. Bei dieser Masse von Menschen wurde er doch ständig berührt. Der Herr bleibt dabei. Er sucht weiter nach dieser Person. Ich stelle mir diese Szene vor. Wie geht es Jairus in diesem Moment? Die Zeit drängt. Es geht um Leben und Tod. Doch der Heiland steht dort und sucht eine Person. „Muss das gerade jetzt sein? Wenn wir uns nicht beeilen, dann ist alles zu spät!“ Vielleicht ist es Jairus so gegangen. Wir wissen es nicht, aber wir können es uns gut vorstellen. Der Herr hat inzwischen die Person gefunden, die Ihn angefasst hatte. Es ist eine Frau. Die glaubensvolle Berührung seiner Kleider, hatte sie gesund gemacht. Der Herr lobt ihren Glauben und entlässt sie in Frieden. Während er das tut, kommen Boten aus dem Haus von Jairus. Im Gepäck haben sie die Todesbotschaft seiner Tochter. „Deine Tochter ist gestorben. Was bemühst du den Lehrer noch?“ Wie ein Messerstich fährt es Jairus ins Herz. Aus und vorbei. Sein Kind ist tot. Alles verloren! Auch der Herr hört die Hiobsbotschaft. Voller Liebe und Mitleid wendet Er sich an Jairus. „Fürchte dich nicht; glaube nur.“, lautet seine Botschaft an ihn. Vielleicht bist du auch in einer verzweifelten Situation. Deine einzige Hoffnung ist der Herr. Du betest und fragst dich: „Wird Er mir helfen?“. Du betest weiter. Ständig bringst du Ihm deine Not und? … - nichts passiert! „Es muss aber bald was passieren“, denkst du. „Ich halte das nicht mehr lange aus!“ Der Herr sieht dich in deiner Not! Er sagt zu dir „Fürchte dich nicht; glaube nur.“ Lass dich heute ermutigen auszuhalten und auf die Hilfe Gottes zu warten. Jairus hat etwas viel Größeres erleben dürfen als die Genesung seiner Tochter. Er hat erlebt, dass dieser Jesus, Herr über Leben und Tod ist! Für ihn hatte sich die Geduld und das Warten absolut gelohnt! Das darf auch dir Mut machen! Er weiß, Er kann und Er wird! Auf Seine Weise und zu Deinem besten (Röm.8,28)! #gottkann #gottweiß #gottwird #glauben #frieden #heilung #leben #tod #jesus #zeit #tochter #sterben #jesuserlebt #jairus
- Wie erkenne ich Gottes Willen (6) – Die Umstände
Die letzte Hilfe zum Erkennen des Willens Gottes sind die Umstände. Ich erwähne diesen Punkt bewusst ganz am Schluss, weil es eigentlich kein geistliches Mittel ist und die Umstände auch trügen können. Mose ist bspw. am Hof des Pharao aufgewachsen und hätte denken können: Gott hat die Umstände so geführt, dass ich von hier aus dem Volk Gottes behilflich sein kann. Aber das wäre eine ganz falsche Interpretation der Umstände gewesen. Oder Jona, der nach Niniveh gehen sollte, aber dann versucht, vor Gott wegzulaufen und als er am Hafen ankommt, zufällig genau in diesem Moment ein Schiff in Richtung Tarsis abfahren will. Das zeigt, dass wir uns nicht einfach so von den Umständen treiben lassen sollen. Gleichzeitig kann es sein, dass Gott uns einen Weg führt und wir stoßen auf Widerstand - so wie die Jünger, die den See überquert haben und in einen Sturm geraten sind. Widerstand ist also kein klares Indiz dafür, dass Gott uns diesen Weg nicht führt. Paulus hatte in Ephesus eine geöffnete Tür zum Dienst bekommen - und offensichtlich war das für ihn eine Bestätigung dafür, dass er dort noch weiter arbeiten sollte. Er schreibt den Korinthern: „...denn eine große und wirkungsvolle Tür ist mir aufgetan, und die Widersacher sind zahlreich“ (1.Kor 16,9). Der Widerstand hat ihn nicht davon abgehalten, die geöffnete Tür zu nutzen. Gott kann aber auch eine Tür schließen und uns dadurch zeigen, dass wir einen gewissen Weg nicht einschlagen sollen. In der Apostelgeschichte sehen wir, wie Paulus unter den Thessalonichern arbeitete. Aber dann kam Verfolgung durch die Juden und Paulus musste Thessalonich verlassen. Gott kann die Umstände so führen, dass sie für uns den Willen Gottes bestätigen. Der Knecht Abrahams sollte für Isaak eine Frau suchen und betete dafür, dass Gott die Umstände genauso führen sollte, dass er dadurch erkennen konnte, wer die Richtige ist. Der Mann ist nicht selbst aktiv gewesen, sondern hat staunend zugesehen, wie Gott geantwortet und die Umstände so geführt hat, dass Sein Wille deutlich wurde. Dabei muss man aber sehr vorsichtig sein und sollte sich nicht allein von den Umständen leiten lassen. Darüber hinaus legt uns auch Gott oft Dinge vor die Füße, die wir spontan tun sollen. Salomo hat gesagt: „Alles, was du zu tun vermagst mit deiner Kraft, das tu“ (Pred 9,10). Wichtig ist, dass wir das, was wir tun, wirklich in Gemeinschaft mit dem Herrn tun. #umstände #situation #leitung #führung #willengottes #jesus #gott #jesuserlebt
- Umsonst gerechtfertigt
“(Wir) werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist;” (Römer 3,24) Gottes Wort stellt unmissverständlich fest, dass vor Gott alle Menschen Sünder sind (Rö. 3,10ff). Der Mensch kann aus eigener Kraft nichts unternehmen, um zu Gott zu kommen oder sich Seine Gnade zu verdienen. Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Jeder Mensch ist durch die Sünde von dem heiligen und lebendigen Gott getrennt und auf dem Weg in das ewige Gericht. Doch dabei muss es nicht bleiben! So hoffnungslos Deine und meine Situation auch zu sein scheint – Gott hat in Seinem Sohn Jesus Christus eine Lösung geschaffen, damit Sünder in Seine Gegenwart kommen und einmal bei Ihm in der Herrlichkeit des Himmels sein können. Aufgrund der unfassbaren Gnade Gottes, spricht Er jeden gerecht, der durch den Glauben an den Herrn Jesus erlöst wird. Gottes Angebot der Rettung ist vollkommen “umsonst” - es ist gratis! Und doch ist Gottes Gnade keine billige Gnade, denn Jesus Christus hat auf Golgatha mit Seinem Sterben den Höchstpreis bezahlt, um Dir und mir heute eine kostenlose Erlösung anbieten zu können. Jesus Christus hat am Kreuz alles gegeben, was Er hatte – Er hat sich selbst für Dich und mich hingegeben (Gal. 2,20). Mehr konnte Er nicht geben und weniger hätte zur Erlösung verlorener Sünder nicht ausgereicht. Ich möchte Dich noch einmal erinnern: Gottes Angebot ist vollkommen gratis! Du musst und kannst nichts tun, um Dir den Himmel zu verdienen. Es ist ein Geschenk Gottes. Hast Du Gottes Gnadengeschenk schon für Dich in Anspruch genommen? Wenn nicht, dann greif heute zu und glaube an den Herrn Jesus! (Apg 16,31) Du kannst Dich gerne bei uns melden, wenn Du Fragen hast. #rechtfertigung #umsonst #gratis #erlösung #jesus #sünder #jesuserlebt #gnade #geschenk
- Alle Menschen sind Sünder
“Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes […]” (Römer 3,22.23) Vielleicht fragst Du Dich beim Lesen des obigen Verses, warum man gerade diesen Vers an dieser Stelle posten muss? Gottes Wort legt großen Wert darauf, dass wir verstehen in welchem Zustand sich jeder Mensch von Natur aus befindet. Das ist wichtig, damit wir auch verstehen, warum die Erlösung in Jesus Christus so lebenswichtig ist. Es ist ein für alle Mal klar geworden, dass es unter uns Menschen keinen Unterschied gibt. Alle haben gesündigt. Jeder Mensch ist von Natur ein Sünder. Egal ob arm oder reich, gebildet oder ungebildet, jung oder alt – es spielt keine Rolle. Der Mensch hat sich vor Gott als ein hoffnungsloser Fall erwiesen, der sich selbst nicht retten kann und aus eigener Kraft auch Gott nicht gefallen kann. Wir Menschen sollten die Herrlichkeit Gottes auf der Erde offenbaren, doch haben in unserem Leben das Ziel verfehlt. Sünde ist im Grunde genommen Zielverfehlung. Als Sünder leben wir an der Bestimmung vorbei, die Gott für unser Leben hat. Wir erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes. Gott möchte uns Menschen in Seiner Gegenwart haben, doch durch die Sünde sind wir unter den Zorn Gottes geraten. Anstatt der Himmel, ist die Hölle unser Bestimmungort geworden. Gott gibt sich große Mühe, um Dir und mir zu zeigen, dass es wirklich keine Ausnahme unter uns Menschen gibt. Lies mal Römer 3,10ff … “Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht. Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.“ Doch es gibt eine gute Nachricht: In dem Herrn Jesus Christus leuchte Licht in unsere menschliche Ausweglosigkeit und verbreitet Hoffnung für Hoffnungslose! Hast Du schon erkannt, dass Du in Gottes Augen ein Sünder bist, der in Worten, Taten und auch in Deinen Gedanken gesündigt hast und immer wieder sündigst? Dann gibt es auch Hoffnung für Dich! Wenn Du Fragen hast, melde Dich gerne! #hoffnunglos #sünder #sünde #alle #jeder #keineausnahme #keinunterschied #herrlichkeitgottes #gott #jesus #hoffnung #licht #mann #frau #jesuserlebt
- Gibst Du auch etwas ab?
Hast Du es auch schon bemerkt? Es gibt viel Not auf dieser Erde. Armut und Hunger sind für viele Menschen an der Tagesordnung. In Deutschland ist es vielleicht häufig nicht so der Fall. Wir jammern auch. Aber doch oft nur, wenn wir uns den nächsten Luxus nicht leisten können (schickes Auto, Urlaub, Klamotten etc.). Wenn Du und ich genau überlegen, dann haben wir doch meist genug, um auch etwas abzugeben, oder? Genau das möchte auch unser Herr. So können wir ihm Freude machen! Drei Punkte aus Esra 2,68+69 können uns dabei eine Hilfe sein: “Und als sie zum Haus des Herrn in Jerusalem kamen, gaben einige von den Häuptern der Väter freiwillig für das Haus Gottes um es an seiner Stätte aufzurichten. Nach ihrem Vermögen gaben sie...” Sie kamen und gaben: Die Israeliten sahen, dass für den Tempelbau einiges an Gütern gebraucht wurde und waren direkt bereit zu unterstützen. Öffnen wir auch unseren Geldbeutel, wenn wir tagesaktuell sehen, wo Not und Bedarf ist? Sie gaben freiwillig: Im AT war im Gesetz verankert, dass Israeliten den Zehnten abgeben mussten. Zusätzlich gaben sie freiwillig. Der Herr möchte von uns keinen Zwang. Er freut sich über jeden Cent, den wir gerne geben. (vgl. Mk. 12,41-44) Sie gaben nach Vermögen: Jeder von uns hat ein anderes Einkommen und auch die Ausgaben sind bei allen unterschiedlich. Das ist nicht schlimm. Dem Herrn kommt es nicht auf hohe Beträge an. Jeder darf von seinem Besitz angemessen und aus freiem Herzen geben! “Ein jeder, wie er sich im Herzen vorgenommen hat: nicht aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott.” (2. Korinther 9,7) #geben #armut #reichtum #vermögen #zehnte #not #armut #hunger #helfen #geld #freude #freiwillig #jesus #jesuserlebt
- Wie erkenne ich Gottes Willen (5) – Der Rat geistlicher, gottesfürchtiger Christen
Eine weitere Hilfe zur Erkenntnis des Willens Gottes kann der Rat von reifen und geistlich gesinnten Christen sein. Salomo, der weiseste Mann seiner Zeit, schreibt: „Denn mit weiser Überlegung wirst du glücklich Krieg führen, und bei der Ratgeber Menge ist Sieg.“ (Spr 24,6) Manchmal kann es helfen, wenn man sich an eine wirklich geistlich gesinnte Vertrauensperson wendet und sie in einer Entscheidung um Rat bittet. Wichtig ist, dass es eine Person ist, von der man weiß, dass sie wirklich gottesfürchtig ist nahe mit dem Herrn lebt. Es sollte nicht jemand sein, der dir einfach nach dem Mund redet, sondern der selbst vor Gott steht, über deine Frage betet und dir dann einen Rat gibt. Ich habe mal gehört, dass ein junger Mann zu einem älteren Gläubigen gegangen ist und ihm gesagt hat: Ich denke immer wieder darüber nach, ob ich eine bestimmte Schwester heiraten soll oder nicht. Kannst du mir einen Rat geben, wie ich den Willen Gottes erkennen kann. Der erfahrene Christ hat ihm gesagt: Prüfe mal in welchem geistlichen Zustand du bist, wenn du denkst, dass du es tun sollst und in welchem geistlichen Zustand du bist, wenn du denkst, dass du es nicht tun sollst. Nach kurzem Überlegen sagte der junge Christ: Danke, ich glaube ich weiß jetzt, was ich tun soll. Das bedeutet nicht, dass man die Verantwortung in der Entscheidung an die Person abtritt, die man um Rat bittet und sich einfach blind auf sie verlässt. Es ist wichtig, jeden Rat den man vielleicht bekommt, im Gebet mit Gott zu besprechen. Dann kannst du sehen, ob du Frieden darüber bekommst. „Durch Übermut gibt es nur Zank, bei denen aber, die sich raten lassen, Weisheit.“ (Spr 13,10) #gotteswillen #rat #ratgeber #gottesfürchtig #furchtgottes #geistlich #gebet #willen #jesuserlebt #jesus #fragen












