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- Steige herab
„Und die Vorübergehenden lästerten ihn, indem sie ihre Köpfe schüttelten und sagten: Ha, der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst und steige herab vom Kreuz.“ (Mk.15,29+30) Als der Herr Jesus in größten Schmerzen am Kreuz hing, gingen die Schaulustigen vorbei, die von Ihm forderten, Er solle Sich selbst (d.h. Sein Leben) retten und vom Kreuz herabsteigen. Das war eine Provokation für den Sohn Gottes. Es wäre für Ihn, der alles erschaffen hat, eine Kleinigkeit gewesen die Nägel in Händen und Füßen zu lösen und vom Kreuz zu steigen. Es war Seine Liebe zu Seinem Gott und Vater und zu uns sündigen Menschen, die Ihn dort am Kreuz hielt, um das ganze Gericht Gottes zu tragen. Kein Mensch konnte Ihm das Leben nehmen, da Er selbst das Leben ist (Joh.14,6). Der Herr Jesus gab Sein Leben für Dich und mich, weil Er es konnte und wollte (Joh.10,17+18). Er wollte den Plan Gottes vollständig erfüllen und das Gericht über die Sünde auf Sich nehmen, damit wir gerettet werden können! Kannst Du das verstehen? Nein, Er wollte Sich nicht selbst retten, Er wollte alles gut machen! „[…] der, die Schande nicht achtend, für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.“ (Heb.12,2) #liebe #jesuschristus #kreuz #golgatha #gericht #fürdichundmich #sünde #errettung #vergebung #leben
- Schätze im Himmel
"Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Rost zerstören und wo Diebe einbrechen und stehlen; sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost zerstören und wo Diebe nicht einbrechen und nicht stehlen;" (Matthäus 6,19-20) Dieser Abschnitt enthält einige der revolutionärsten - und meist missachteten - Lehren unseres Herrn. Jesus widerspricht allem menschlichen Rat, wie man sich eine finanziell gesicherte Zukunft schafft. Wenn er sagt: "Sammelt euch nicht Schätze auf Erden", dann will er damit sagen, dass Materielles niemals Sicherheit geben kann. Jede Art von materiellen Schätzen auf der Erde kann entweder von den Naturgewalten zerstört werden (Motte und Rost) oder von Dieben gestohlen werden. Jesus sagt, dass die einzigen Investitionen, die nie verloren gehen können, Schätze im Himmel sind. Diese Lehre Jesu stellt uns vor die Entscheidung, ob er wirklich meinte, was er sagte. Wenn er es wirklich meinte, dann haben wir uns die Frage zu stellen: ❗"Was sollen wir dann mit unseren irdischen Schätzen tun?"❗ Wenn er es nicht so gemeint hat, dann sollten wir uns fragen: ❗"Was machen wir hier mit der Bibel?"❗ (William MacDonald) #schätze #schätzeimhimmel #erde #welt #geld #vermögen #materialismus #jesuserlebt #aufgeben #rost #motte
- Weit weg von zu Hause
„Und Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der Tafelkost des Königs und mit dem Wein, den er trank, zu verunreinigen;“ (Daniel 1,8a) Zur Zeit Daniels wurde Jerusalem von Nebukadnezar, dem König von Babel, belagert. Das Volk Gottes war in einem schlechten Zustand – ganz besonders geistlich. So musste Gott hart zu Seinem Volk sprechen und führte es in Kampf und Gefangenschaft. In dieser Zeit wurden auch Daniel und seine Freunde nach Babel weggeführt, da Nebukadnezar schlaue und gutaussehende Männer als Diener in seinem Palast haben wollte. Doch wie die vier Freunde sich hier im fremden Land und fremden Kultur verhalten, ist ein sehr schönes Vorbild für uns. Daniel ist damals noch ein Teenager. Er wird zu dieser Zeit auf 14 bis 18 Jahre geschätzt. Die Ausbildung am Hof Nebukadnezars sollte drei Jahre dauern, wobei alle Lektionen und sogar die Ernährung streng vorgegeben waren. Natürlich sollte es für den König nur das Beste sein! Doch vor allem die Nahrung war ein Problem. Die vier Freunde waren in Israel nach dem Gesetz erzogen worden und manche Fleischsorten waren für sie unrein. Was machte Daniel? Er wollte Gott wirklich treu sein. Obwohl er als gläubiger Israelit ziemlich alleine da stand, vertraute er Seinem Gott. Sein Entschluss stand fest: Er wollte sich nicht mit dem Essen und dem Wein des Königs verunreinigen. So traute er sich sogar den Aufseher zu bitten, dass sie das vorgeschrieben Essen nicht essen müssen (Dan.1,8). Dazu gehörte viel Mut und Vertrauen. Und darauf antwortete Gott: „Und Gott gab Daniel Gnade und Barmherzigkeit vor dem Obersten der Hofbeamten.“ (V.9) Der Aufseher hatte nicht plötzlich Mitleid mit den vier Israeliten, Gott wirkte an ihm. Kurze Zeit später bekannte Gott sich wieder ganz deutlich zu Daniel. Es gab einen „Deal“ mit dem Aufseher und am Ende der Ausbildung waren sie besser genährt und zehnmal allen anderen „Experten“ überlegen. Gott bekennt sich auch heute dazu, wenn wir in einer feindlichen Umgebung zu Ihm stehen! #daniel #herz #treu #mut #vertrauen #fremd #fürgott #jesuserlebt
- Mitten in der Nacht zum Heil gekommen
Eines Nachts gegen 1 Uhr war Bakht Singh sehr müde. Als er ins Bett gehen wollte, forderte Gott ihn auf: »Steh auf und geh hinaus!« Bakht Singh antwortete, er sei sehr müde und seine Beine täten ihm weh. Doch Gott forderte ihn erneut auf: »Steh auf und geh hinaus!« Unter vielem Murren zog Bakht Singh seinen Mantel an. In der Manteltasche waren immer Traktate in verschiedenen Sprachen für die kosmopolitische Bevölkerung von Karachi. Sobald er draußen war, sah er zwei junge Männer, die vor ihm liefen. Er rief sie und sagte: »Bleibt bitte stehen! Ich muss euch etwas mitteilen.« Er erzählte ihnen dann, dass er, als er sich niederlegen wollte, eine Aufforderung von Gott erhielt, hinauszugehen. Sie stimmten ihm zu, dass es Gottes Reden gewesen sein müsse, weil es eine so ungewöhnliche Stunde sei, um hinauszugehen. Daraufhin baten sie Bakht Singh, ihnen eine Botschaft zu geben. Er schlug seine Bibel auf, las ein paar Verse und erzählte ihnen seine Bekehrungsgeschichte. Einer der Männer namens Kulkarni sagte: »Ich weiß, dass Gott Sie um meinetwillen gesandt hat. Ich war sehr unglücklich und wollte gern eine Bibel haben. Können Sie mir eine Bibel geben?« Er kaufte eine Bibel und nahm den Herrn Jesus Christus an. Was für eine Freude war es für Bakht Singh, Menschen mit einem solchen geistlichen Hunger zu finden! #bakhtsingh #nacht #gehorsam #bibel #gott #glauben #jesuserlebt
- Verheißung und Erhörung
„Rufe mich an am Tag der Bedrängnis: Ich will dich erretten, und du wirst mich verherrlichen!“ (Psalm 50,15) Wenn du in Not gerätst oder etwas brauchst, und du willst, dass deine Bitten wirklich gehört und erhört werden, dann musst du wissen, dass dafür zwei Dinge nötig sind. Erstens musst du darauf achten, ob es für deine Bitte eine Verheißung im Wort Gottes gibt. Zweitens musst du dich vor Gott auf diese Verheißung berufen und es daraufhin wagen, im Glauben zu bitten. Denn wenn Gott nicht zu bitten befohlen und Erhörung zugesagt hätte, dann würden alle Geschöpfe zusammen mit all ihrem Bitten nicht ein Krümelchen empfangen. Daraus folgt also, dass niemand etwas von Gott empfängt, weil er so schön und lange beten kann, sondern allein aus göttlicher Güte, die allen unseren Bitten und Wünschen zuvorkommt durch seine gnädigen Zusagen. Er hat uns ja gesagt, dass wir bitten sollen, und hat uns dazu bewegt. Dadurch sollen wir lernen, wie viel mehr Er für uns sorgt und wie viel mehr Er bereit ist zu geben, als wir je zu empfangen hoffen, indem Er alles und mehr darreicht, als wir bitten können. Martin Luther #verheißung #erhörung #beten #bitten #wünschen #gnade #güte #martinluther #jesuserlebt
- Alle Dinge wirken zum Guten mit
“Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.” (Römer 8,28) Alle Dinge wirken zum Guten mit. Wirklich alle Dinge? Ja, definitiv. Wenn wir Römer 8,28 zitieren, dann vergessen wir allerdings oft die Verse 29 und 30, in denen Gottes ultimativer Plan für jeden Gläubigen vorgestellt wird. Gott hat ein Ziel mit Dir und mir – Er will uns in das Bild Seines Sohnes Jesus Christus umgestalten. Christus soll in Dir und mir Gestalt gewinnen. Wenn wir das beachten, dann wird es verständlicher für uns, dass für den, der Gott liebt, alle Dinge zum Guten mitwirken. Gott will sich in jedem Umstand unseres Lebens verherrlichen und Christus mehr sichtbar werden lassen. Dann kann eine Krankheit, ein großer Verlust, ein Unfall oder Probleme in Ehe und Familie “zum Guten mitwirken”. Letztlich kann sogar Sünde in unserem Leben “zum Guten mitwirken”. Denk nur einmal an Petrus, der den Herrn 3-mal verleugnete, um Ihm hinterher umso treuer zu dienen. Er erlebte die Vergebung des Herrn und wurde zu einem Hirten im Volk Gottes. Das heißt aber nicht, dass alle Dinge, die in unser Leben kommen, per se gut sind! Manche Dinge sind ganz und gar nicht gut. Aber Gott kann alle Dinge zu unserem Wohl umgestalten und so zum Guten lenken, sodass Christus in uns größer wird. Wenn Du an Gott glaubst und Ihn liebst, dann bist Du auch “nach Vorsatz berufen”. Schon bevor Du geboren wurdest, hatte Gott einen perfekten Plan für Dein Leben, den Er auch ganz sicher zum Ziel bringen wird. #römer828 #alledinge #gut #gott #jesus #gotthateinenplan #jesuserlebt #trost
- Ich bin
„Da sprach Gott zu Mose: Ich bin, der ich bin. Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israel sagen: Ich bin hat mich zu euch gesandt.“ (2. Mo 3,14) Wenn Gott von sich selbst spricht in Bezug auf das Volk Israel, nennt Er sich: „Ich bin.“ Er sagt nicht: Ich bin ihr Licht, ihr Leben, ihr Führer, ihre Kraft oder ihre Zuflucht, sondern nur: „Ich bin.“ Er stellt sozusagen nur den Anfang Seiner Unterschrift auf ein unbeschriebenes Papier, das Sein Volk ausfüllen kann, wie es ihm gefällt, vorausgesetzt, dass es zu seinem Besten ist. Es ist, als ob Gott sagte: Seid ihr schwach? Ich bin die Kraft. Seid ihr bekümmert? Ich bin der Trost. Seid ihr arm? Ich bin der Reichtum. Seid ihr krank? Ich bin dein Arzt. Seid ihr sterbend? Ich bin das Leben. Habt ihr nichts? Ich bin alles. Ich bin Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Ich bin Gnade und Güte. Ich bin die Herrlichkeit, die Schönheit, die Heiligkeit, die Vollkommenheit, die Ewigkeit, Jehova; - Ich bin alles, was eurer Natur zuträglich ist, alles, was euren verschiedenen Stellungen entspricht. Alles was gut und nötig ist, um euch glücklich zu machen, bin Ich. Also mit einem Wort: Gott stellt sich uns hier vor als die Gesamtheit aller Güter und überlässt es uns, Gebrauch davon zu machen nach unseren verschiedenen Bedürfnissen, Fähigkeiten, Wünschen, indem Er sich im Allgemeinen der „Ich bin“ nennt. Unbekannt #gott #ichbin #kraft #zuflucht #rettung #trost #alles #jesuserlebt
- Ein für alle Mal
„Durch diesen Willen sind wir geheiligt durch das ein für alle Mal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi.“ (Heb.10,10) Im Alten Testament (oder alten Bund) mussten die Priester tagtäglich viele Opfer darbringen. Der Hohepriester ging außerdem einmal im Jahr am großen Versöhnungstag in das Allerheiligste, um eine zeitweise Sühnung vor Gott zu erwirken für die Sünden des Volkes. Doch das alles war ein andauernder Prozess und konnte niemals eine Sünde wirklich wegnehmen. „Doch in jenen Opfern ist alljährlich ein Erinnern an die Sünden;“ (Heb.10,3) Die Sünden waren immer noch da. Doch Gott war gnädig und wusste bereits damals genau, wer die vollkommene Sühnung, das vollkommene Opfer stellen würde: Sein Sohn Jesus Christus. Der Sohn Gottes war sündlos, heilig und absolut rein. Nicht zu vergleichen mit den Tieropfern, die zuvor geschlachtet wurden. Dieses Opfer war so groß und Sein Blut so kostbar, sodass es einen gerechten Gott ein für alle Mal zufriedenstellen konnte. Sein Opfer reicht aus für alle Zeiten und für alle Sünden, egal ob vergangen oder noch zukünftig. Es muss nie mehr wiederholt werden! Hast Du dieses großartige Opfer schon im Glauben für Dich angenommen? „Denn mit einem Opfer hat er auf immerdar die vollkommen gemacht, die geheiligt werden.“ (Heb.10,14) #einfürallemal #opfer #golgatha #fürdich #sündenträger #vergebung #jesuserlebt
- Er denkt an Dich!
„Aber geht hin, sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er euch vorausgeht nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.“ (Mk.16,7) Es ist Sonntag. Einige Frauen sind unterwegs zu dem Grab, wo der Herr Jesus nach Seinem Tod am Kreuz hingelegt worden ist. Sie wollen Ihn zum Begräbnis salben wie es zur damaligen Zeit üblich ist. Doch als sie in das Grab schauen ist Sein Körper nicht mehr da, nur ein junger Mann im weißen Gewand sitzt dort. Aus Johannes 20 wissen wir, dass es ein Engel war. Dieser beruhigt sie mit den Worten: „Entsetzt euch nicht; ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier...“ (Mk.16,6) Was für eine wunderbare Nachricht: Der Herr Jesus lebt! Er fährt fort: „Aber geht hin, sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er euch vorausgeht nach Galiläa;…“ Das ist interessant: seinen Jüngern und Petrus? Gehörte er denn nicht zu den Jüngern? Natürlich. Zur Erinnerung: Kurz vor dem Tod des Herrn am Kreuz hatte Petrus Ihn dreimal verleugnet und danach bitterlich geweint (Lk.22,62). Er erkannte sein eigenes Versagen sofort und war tief traurig darüber! Wir sehen hier etwas von der großen Liebe des Herrn zu den Seinen. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Nach allem was Er durchmachen und über sich ergehen lassen musste, denkt Er kurz nach Seiner Auferstehung wieder an die Jünger – und besonders an Petrus. Er wusste genau, wie Petrus sich fühlte. Er hatte Seinen Meister verleugnet und nun war Er gestorben. Keine Chance auf eine Entschuldigung oder Wiedergutmachung! Aber es ist der Herr, Der ihm nachgeht, um ihn wiederherzustellen und ihm zu zeigen, dass Er vergeben kann und will. Petrus trifft den auferstandenen Herrn wieder und bekommt eine zweite Chance. Auch wir haben im Leben immer wieder eine zweite Chance nötig oder eine dritte, vierte… Auch wenn Du einmal versagt hast, Er denkt an Dich! „Ich suchte den HERRN, und er antwortete mir; und aus allen meinen Beängstigungen errettete er mich.“ (Ps.34,5) #erdenktandich #liebe #zweitechance #jesuserlebt
- Gottes Worte reden
„Und der HERR streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an, und der HERR sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.“ (Jeremia 1,9) Jeremia war vielleicht 20 Jahre alt, als er seinen Dienst als Prophet in Israel begann. Doch der Start im Dienst für den Herrn war nicht gerade einfach. Der Auftrag von Gott war aus eigener Kraft niemals zu erfüllen. Jeremia wusste, dass ihm der Wind „gewaltig entgegenblasen“, dass er abgelehnt und verfolgt werden würde. Außerdem glaubte er, noch viel zu jung zu sein. Wie gut, dass Gott alle seine Befürchtungen kannte und freundlich darauf einging. Eine Sorge Jeremias war: „Ach, Herr, HERR, siehe, ich weiß nicht zu reden, denn ich bin jung.“ (V.6) Wir können von Jeremia lernen, dass er mit seinen Überlegungen direkt zu seinem Auftraggeber ging. Er besprach es mit Gott im Gebet. Vielleicht fühlst Du Dich auch nicht fähig, einen Dienst für den Herrn auszuführen. Du bist überfordert und glaubst andere seien viel besser geeignet als Du selbst. Schau, was Jeremia tut und gib besonders darauf acht, was Gott ihm antwortet. Der HERR begegnet der Angst Jeremias, indem Er Seine Hand ausstreckt, Jeremias Mund berührt und ihm versichert, dass Er Seine Worte in Jeremia Mund legen würde. Jeremia sollte Gottes Worte reden. Es geht im Dienst für Gott nicht darum, ob Du besonders gut oder schlecht reden kannst. Es geht nicht darum, ob du eloquent bist und die Leute durch Deine Anwesenheit beeindrucken kannst. Nein, es geht darum, ob Du von Gott geheiligte Lippen hast, die bereit sind, Gottes Wort in Seinem Dienst zu reden. Gottes Worte ließen diese Welt entstehen (Ps 33) und Gottes Worte erhalten unser Leben (Heb 1,3). Du siehst, Gottes Worte haben unglaubliche Macht und Autorität. Der Herr möchte, dass Seine Worte reden. Er will Dich und mich ausrüsten, um das zu reden, was von Ihm kommt. Dafür müssen wir in Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus leben, um von Ihm gefüllt zu werden! „Und nun geh hin, und ich will mit deinem Mund sein und dich lehren, was du reden sollst.“ (2. Mo 4,12) #reden #gottesworte #jeremia #vollmacht #geheiligt #lippen #jesuserlebt
- (w)er(t)schöpfend
Wer leistet, hat Wert, wer bringt, bekommt, wer glänzt, begehrt, wer ackert, belohnt. So wird man geschätzt, so der Wert bemessen, so der Mensch gehetzt, so mancher vergessen. Da wird mancher krank, daran zerbricht man, das geht nur so lang, bis man nicht mehr kann. Das ist unsere schöne Welt, wo man Leistung voranstellt, wo bewertet wird in Geld, Macht, Einfluss, Ehre gefällt. Wertschöpfend soll es sein, höher, schneller, besser, erschöpft sieht man ein, man zerbricht am Gradmesser. Doch es gibt eine Welt, da hat das kein Gewicht, doch, das, was man erhält, ist Rettung vorm Gericht. Gott fordert nichts ein, und will auch nichts haben, denn alles ist schon Sein, wird auch deine Last tragen. Darum komm doch zu ihm, und schöpfe echten Wert, Er gibt dir Lebenssinn, wenn du zu Ihm gekehrt. Und Belohnung unverdient, Anerkennung ohne aber, Lohn, der nicht verrinnt, denn du bist Teilhaber. Teilhaber an Jesu Wert, Nutznießer von seiner Tat, erhältst Liebe, die ewig währt, und Wert ohne Leistungsdiktat. Wenn du staunend stehst, fällst überwältigt auf die Knie, bewunderst, weil du´s nie verstehst, Gnade, die erschöpft wird nie! #wert #leistung #wertschöpfend #gnade #nachhaltig #gott #Jesus #jesuserlebt
- Die Schrift erfüllt
„Aber dies alles ist geschehen, damit die Schriften der Propheten erfüllt würden.“ (Mt.26,56a) Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie sich Voraussagen in Gottes Wort exakt erfüllt haben. Zwischen der Abfassung im Alten Testament und der Erfüllung im Neuen Testament liegen dabei oft mehrere Jahrhunderte. Ein Beispiel: Das Buch Jesaja wurde ca. 600-700 Jahre vor Christus geschrieben. Doch viele prophetische Ereignisse wurden erst erfüllt, als der Herr Jesus selbst auf der Erde lebte. Schauen wir uns einige Stellen aus dem Alten und Neuen Testament an und vergleichen sie miteinander: „Er war verachtet und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut,…“ (Jes.53.3) „Da verließen ihn die Jünger alle und flohen.“ (Mt.26,56b) „Jesus aber ließ er geißeln und überlieferte ihn, damit er gekreuzigt würde.“ (Mt.27,26b) *** „...aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtung geführt wird,...“ (Jes.53,7) „Und er antwortete ihm auch nicht auf ein einziges Wort, so dass der Statthalter sich sehr verwunderte.“ (Mt.27,14) *** „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, bist fern von meiner Rettung, den Worten meines Gestöhns?“ (Ps.22,2) „Um die neunte Stunde aber schrie Jesus auf mit lauter Stimme und sagte: Eli, Eli, lama sabachtani?, das ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Mt.27,46) *** „...sie teilen meine Kleider unter sich, und über mein Gewand werfen sie das Los.“ (Ps.22,19) „Als sie ihn aber gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider unter sich, indem sie das Los warfen.“ (Mt.27,35) *** „Und sie gaben in meine Speise Galle, und in meinem Durst gaben sie mir Essig zu trinken.“ (Ps.69,22) „Und als sie an einen Ort gekommen waren,..., gaben sie ihm Wein, mit Galle vermischt, zu trinken;“ (Mt.27,33+34) Es ist Gottes Wort und Er sorgt dafür, dass alles in Erfüllung gehen wird – auch in der Zukunft. „der ich von Anfang an das Ende verkünde und von alters her, was noch nicht geschehen ist; [...] und all mein Wohlgefallen werde ich tun;“ (Jes.46,10) #schrift #erfüllt #bibel #gotteswort #jesuserlebt












