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  • Geistliche Bedürfnisse sind wichtiger

    "Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.” (Joh. 4,34) Die Jünger des Herrn Jesus hatten sich auf den Weg in die nächste Stadt gemacht, um für sich und ihren Meister etwas zu essen zu kaufen. In der Zwischenzeit hatte sich Jesus um die tiefen geistlichen Bedürfnisse einer Frau aus Samaria gekümmert. Als sie zurückkommen, fordern sie Jesus auf, etwas zu essen. Auch wenn der Herr vielleicht Hunger hatte, isst Er jetzt nichts, sondern nutzt die Gelegenheit, um die Jünger über “seine Speise” aufzuklären. Er macht ihnen klar, dass die geistlichen Bedürfnisse eines Menschen weit wichtiger sind als die körperlichen Bedürfnisse. Speise ist etwas, was neue Kraft gibt. “Seine Speise” bestand darin, den Willen Seines Vaters im Himmel zu tun. In allem Reden, Handeln und Denken wollte Jesus den Willen Gottes tun. Er war in Seinem ganzen Leben allein von Ihm abhängig und Ihm bis zum Letzten gehorsam. Auf jedem Schritt hat der Herr Jesus den Vater sichtbar gemacht und Ihn durch Sein Leben großgemacht. Das große Ziel Seines Lebens war, “sein Werk zu vollbringen”. Das schließt Sein Leiden und Sterben auf Golgatha mit ein. Am Ende Seines Lebens konnte Jesus mit tiefer Überzeugung sagen: “Ich habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte.” (Joh. 17,4) Aus der Erfüllung des Willens des Vaters hat Jesus immer wieder neue Kraft gewonnen. Gehorsam, Liebe und Hingabe sind die Schlüssel, um geistlich kraftvoll zu leben! Geht es Dir auch darum, den Willen Gottes in Deinem Leben zu tun? Dann bekommst Du geistliche Kraft im Dienst für Gott. #gotteswille #kraft #jesus #bistdubereit #hingabe #gehorsam #liebe #jesuserlebt

  • Mit ganzem Herzen

    Ein Sprichwort sagt: "Man kann nicht halb aufs Ganze gehen." Kaleb war einer der Kundschafter, die das Land Kanaan begutachteten und dem Volk Israel hinterher einen Bericht ablieferten (4.Mo 13.14). Gemeinsam mit Josua war er der einzige Kundschafter, der nicht nur die Riesen, die uneinnehmbaren Städte und viele andere Probleme vor Augen hatte. Kaleb war der Überzeugung, dass sie mit Gottes Hilfe das Land Kanaan erobern würden. Doch als Folge des Unglaubens schickte Gott das Volk auf eine 40-jährige Wüstenwanderung. Es erstaunt mich, dass Kaleb sich mit auf den Weg machte und ohne einmal zu meckern oder zu mosern all die Jahre die Strafe Gottes für den Unglauben des Volkes mit ertrug, obwohl ihn selbst keine Schuld traf. Als das Volk nun endlich das verheißende Land erreicht hatte, war Kaleb 85 Jahre alt geworden. Doch trotz seines Alters war er noch bereit Schlachten zu schlagen, zu kämpfen, Anstrengungen auf sich zu nehmen und ein Vorbild für eine jüngere Generation zu sein. Es ist sehr bemerkenswert, dass Gottes Wort an 6 verschiedenen Stellen über Kaleb sagt, dass er "dem HERRN völlig nachgefolgt" ist (z.B. Jos 14,14) Der Name Kaleb bedeutet so viel wie "von ganzem Herzen". Er hatte sein Leben völlig Gott ausgeliefert. Für Kaleb gab es keine faulen Kompromisse. Mit ganzem Herzen folgte er dem HERRN nach. In jungen Jahren, aber auch noch im Alter, als er sich eigentlich zur Ruhe setzen konnte. Ist es nicht in meinem und Deinem Leben oft so, dass wir halbe Sachen machen, anstatt dem Herrn Jesus unser ganzes Leben zu geben? Wir geben ihm ein bisschen Zeit, anstatt den Anspruch auf unsere ganze Zeit. Wir erlauben Gott über ein paar hundert Euros zu verfügen, anstatt über unseren ganzen Besitz. Wir öffnen Gott unser Herz, damit Er darin regieren kann, haben aber noch eine Geheimkammer im Herzen verschlossen, wo Gott nicht dran darf. Echte Nachfolge ist mit Selbstverleugnung und dem ständigen Blick auf den Herrn Jesus verbunden. Lass Dich durch Kalebs Leben motivieren, dem HERRN mit ganzem Herzen nachzufolgen! "Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, kann nicht mein Jünger sein." (Lk 14,27) #nachfolge #kaleb #herz #jesus #jesuserlebt

  • Unser Unglaube

    „Und er verwunderte sich über ihren Unglauben.“ (Mk.6,6a) Nachdem der Herr Jesus seinen öffentlichen Dienst begonnen hatte, folgten Ihm häufig große Menschenmengen. Sie waren fasziniert von den Wundern, die Er tat und von der Vollmacht mit der Er redete und lehrte. Im Anschluss an eines Seiner größten Wunder kam der Sohn Gottes nach Nazareth. Dort war Er aufgewachsen und hatte wohl auch als Zimmermann gearbeitet (V.3). Wir können sicher sein, dass die Menschen, die dort lebten, genau wussten, wer Er war. Und vielleicht war das ein großes Problem für sie. Sie konnten das, was sie aus Seinem Mund hörten, und einen einfachen Zimmermann nicht zusammenbringen: „...und viele, die zuhörten, erstaunten und sprachen: Woher hat dieser das alles, …“ (V.2). Ja, Er war Zimmermann und gleichzeitig Gott. Das konnten sie einfach nicht begreifen und sie wollten es auch nicht. Wir lesen, dass sie sogar „Anstoß an Ihm nahmen“. Sie ärgerten sich über das, was sie da von Jesus hörten. Die Konsequenzen sind tragisch: „Und er konnte dort kein Wunderwerk tun, außer dass er einigen Schwachen die Hände auflegte und sie heilte.“ (Mk.6,5) Der Unglaube war so groß, dass die Macht und Gnade des Herrn hier nicht voll wirksam werden konnten. Sicher war Er gerne bereit mehr zu geben. Wir lesen nicht, dass Jesus keine Wunder tun wollte. Er konnte es nicht. Der Unglaube war zu groß! Sollten wir uns dann heute noch wundern, wenn wir so wenig von dem Herrn sehen oder erleben? Prüfen wir unseren Glauben! #unglaube #glaube #wunder #nazareth #prophet #jesuschristus #jesuserlebt

  • Vorbilder im Kleinen - Epaphroditus

    Diesmal möchten wir uns einen Bruder anschauen, der nur in einem Brief des Neuen Testaments und da auch nur in zwei kurzen Stellen erwähnt wird. Trotzdem stellen ihm die kurzen Verse ein super Zeugnis aus, das uns zur Nachahmung anspornen kann. Epaphroditus, dessen Name lieblich oder anmutig bedeutet, war ein Abgesandter der Gemeinde in Philippi, der dem Apostel Paulus eine Gabe der Geschwister ins Gefängnis bringen sollte. Das hat er auch treu getan und damit Paulus und den Gläubigen in Philippi gedient. Unter den Bedingungen in der Antike war diese Aufgabe alles andere als einfach und Epaphroditus hat, wie wir den Ausführungen von Paulus entnehmen können, dabei sein Leben riskiert (Philipper 2,29f.). Paulus rechnet ihm das hoch an und fordert auch die Christen in Philippi auf, ihn in Ehren zu halten und mit Freuden aufzunehmen. Er nahm ihre Zuwendung durchaus nicht als selbstverständlich an und adelt sie als “einen duftenden Wohlgeruch, ein angenehmes Opfer, Gott wohlgefällig.” (Phil 4,18) Außer seinem Einsatz zeichnet Epaphroditus auch seine Liebe und Sehnsucht nach seinen Geschwistern aus, sodass es Paulus "für nötig erachtet, Epaphroditus, meinen Bruder und Mitarbeiter und Mitstreiter, aber euren Abgesandten und Diener meines Bedarfs, zu euch zu senden, da ihn ja sehnlich nach euch allen verlangte” (Phil 2,25f.) Er wollte bei seinen Geschwistern sein, damit diese sich nicht weiter um ihn sorgten, weil er erkrankt war. Wie unfassbar schön! Scheinbar hat er sich selbst dabei völlig vergessen und die Gemeinschaft der Christen gesucht, geschätzt und genossen. In Verbindung mit seiner Namensbedeutung kann man vielleicht an Ps 133,1 denken. Paulus bezeichnet ihn mit mehreren Titeln, bei denen es sich lohnt, diese noch einmal nachzuforschen. Sie zeugen von seiner Beziehung, Einsatz und Einstellung. Wir wollen uns ganz praktisch fragen, wie weit es mit unserem Einsatz und unserer Liebe für die Geschwister, die uns umgeben, aussieht. Wie ist unser Interesse für ihre Umstände? Nehmen wir auch mit unseren Gaben Anteil und helfen? Genießen wir die Gemeinschaft mit ihnen? Kommen erst die Anderen oder ich selbst? #vorbild #einsatz #liebe #dienst #jesuserlebt

  • Die Versuchungen Jesu Christi (1)

    "Jesus … wurde durch den Geist in der Wüste vierzig Tage umhergeführt und wurde von dem Teufel versucht. Und er aß in jenen Tagen nichts; und als sie vollendet waren, hungerte ihn.” (Lk 4,1-2) Nach der Taufe kehrte Jesus vom Jordan zurück. Bevor nun Sein öffentlicher Dienst beginnt, wird Jesus vom dem Heiligen Geist 40 Tage lang in der Wüste umhergeführt und vom Teufel versucht. Während dieser Zeit fastete Jesus, sodass Er anschließend Hunger hatte. Das zeigt uns, dass Jesus 100% Mensch ist. Anschließend folgt die Beschreibung der 3 großen Versuchungen des Herrn. Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass Jesus auch in den 40 Tagen vorher, vom Teufel versucht wurde? Die Beschreibung der 3 Versuchungen bei Lukas folgt nicht der Chronologie wie bei Matthäus. Bei Lukas sind die Versuchungen thematisch sortiert – Lukas folgt damit der Reihenfolge der 3 großen “Motoren” dieser Welt in 1. Joh 2,16: In der ersten Versuchung geht es um die “Lust des Fleisches”, in der zweiten um die “Lust der Augen” und in der abschließenden Versuchung um den “Hochmut des Lebens”. Warum wurde Jesus eigentlich versucht? In dem Sohn Gottes wollte Gott uns zeigen, was der Mensch nach Gottes Gedanken ist. Darüber hinaus hat Jesus in der Versuchung klargemacht, dass Er vollkommen sündlos und rein ist und damit fähig, am Kreuz auf Golgatha das Sühnungswerk zu vollbringen (Heb 2,17.18). Weil Er selbst in allem versucht worden ist (ausgenommen die Sünde), kann Er uns jetzt als Hoherpriester verstehen und Mitleid mit uns haben (vgl. Heb 4,15). Die Versuchungen sollten nicht zeigen, ob Jesus sündigen würde. Nein, sie sollten klarmachen, dass Jesus nicht sündigen konnte und nicht gesündigt hat. In Ihm gab es für den Teufel einfach keinen Anknüpfungspunkt für die Sünde (Joh 14,30). Das macht uns klar, dass Jesus auch 100% Gott ist. Adam und Eva wurden von dem Satan unter besten Bedingungen versucht und haben versagt. Jesus wurden unter den denkbar schlechtesten Bedingungen versucht und hat gesiegt! Merke: Wenn Du schwach, müde oder krank bist, dann sei auf der Hut! Gerade dann kommt oft der Teufel, uns zu versuchen. Er ist ein fieser Feind. Doch Jesus, Der in uns ist, ist stärker! (1.Joh 4,4) #jesus #versuchung #jesuserlebt

  • Er überfordert Dicht nicht

    „Und in vielen solchen Gleichnissen redete er zu ihnen das Wort, wie sie es zu hören vermochten.“ (Mk.4,33) In den Evangelien lesen wir viele Gleichnisse, die der Herr Jesus zu Seinen Jüngern und der Menschenmenge spricht, die zu Ihm kommen (Mk.4,1-2). Unter einem Gleichnis versteht man eine geistliche Lehre oder Wahrheit, die bildlich dargestellt wird, damit die Hörer es einfacher verstehen können. Nachdem der Herr Jesus gleich mehrere dieser Gleichnisse zu den Menschen geredet hatte, finden wir im Markusevangelium einen schönen Gedanken: Unser Herr ist allwissend und kennt die Menschen und deren geistliches Verständnis ganz genau. Deshalb beginnt Er nicht mit den kompliziertesten Themen bei jungen Gläubigen (im übertragenen Sinn). Er gibt immer so viel, wie wir aufnehmen und verarbeiten können. Daraus können wir lernen. Wir sollten bei Gesprächen mit unseren Mitmenschen und mit anderen Gläubigen immer deren Lebenssituation und Glaubenserfahrung beachten. Andernfalls kann ein gut gemeintes Gespräch schnell frustrierend oder sogar abstoßend wirken. Der Herr kannte dazu auch immer den richtigen Zeitpunkt für ein solches Gespräch: „Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.“ (Joh.16,12) #gleichnis #lehre #jesus #vorbild #gespräch #wachstum #jesuserlebt

  • Nicht nachmachen!

    „Wer ihm Gleiches macht, um daran zu riechen, der soll ausgerottet werden aus seinen Völkern.“ (2.Mo.30,38) Mose bekommt viele Anweisungen direkt von Gott, z.B. zum Bau der Stiftshütte, über den Priesterdienst, die Opfergaben usw. (siehe 2. Mose). In Kapitel 30 finden wir eine genaue Beschreibung über den Räucheraltar (V.1-10), das Salböl (V.22-33) und das Räucherwerk (V.34-38), welches die Israeliten opfern sollten. Gottes Wort weist mehrfach darauf hin, dass diese Opfer für Gott und deshalb heilig sind (V.32+37). In den Versen 33 und 38 könnten wir etwas stutzig werden, da es sich auf den ersten Blick um eine sehr strenge Strafe handelt. Falls die Israeliten dieses heilige Öl oder das Räucherwerk für sich selbst mischen würden, mussten sie sterben. Es stellt sich die Frage: Warum diese harte Strafe? Für eine Erklärung müssen wir in das Neue Testament schauen, wo wir die Erfüllung aller Opfer im Alten Testament finden: Es ist Jesus Christus, der Sohn Gottes. Über Ihn lesen wir im Epheserbrief: „[…] wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch.“ (Eph.5,2b) Das bedeutet, dass die Opfer (z.B. das Räucherwerk) auf den Herrn Jesus selbst hinweisen. Am Kreuz von Golgatha war Er „Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch.“ Dieses Opfer in Seinem Sohn war einmalig und muss niemals wiederholt werden (vgl. 1.Pet.3,18). Es wird nie wieder einen Menschen auf dieser Erde geben, wie den Herrn Jesus. Er ist Gott und Mensch in einer Person, vollkommen rein und ohne Sünde. Nun verstehen wir, warum es für das Volk Israel strengstens verboten war, dieses Räucherwerk zum eigenen Genuss herzustellen. Das Vorbild im Alten Testament war absolut heilig und das Opfer des Herrn Jesus ist einmalig. #opfer #räuchern #gewürz #genuss #vorbild #jesuschristus #jesuserlebt

  • Wenn Du stirbst, wo wirst Du sein?

    Wenn Du stirbst, wo wirst Du sein? #tod #sünde #gericht #hölle #ewiges #leben #rettung #jesus #jesuserlebt

  • Die Gemeinde - ein Leib

    “Da ist ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung.” (Eph 4,4) Es gibt auf der ganzen Erde nur eine wahre Gemeinde. Diese Gemeinde ist der Leib Christi, zu der alle wahren Kinder Gottes gehören. Keine der unzähligen Gemeinschaften, Gemeinden und Benennungen ist deckungsgleich mit der Gemeinde Gottes – dem einen Leib. Der Leib Christi ist keine Organisation. Das besondere des einen Leibes ist, dass er ein Haupt im Himmel hat – den Herrn Jesus Christus. Gott hat Ihn als “Haupt über alles” der Gemeinde gegeben (Eph. 1,20-23). Wie im menschlichen Körper, geht vom Haupt alles aus. Das Haupt dirigiert und steuert den Körper. So ist es auch mit Christus und Seinem Leib. Leider ist es heute so, dass der Teufel es geschafft hat, die sichtbare Einheit der Kinder Gottes fast vollständig zu zerstören. Wir sind der Gefahr von Spaltungen innerhalb der Gemeinde erlegen, vor der Paulus in 1.Kor 1,10-13 eindringlich gewarnt hatte. Die Trennungen innerhalb der Gemeinde Gottes gleichen nicht (wie vielfach angeführt) einem bunten Blumenstrauß, sondern einem großen Trümmerhaufen. Durch jede neue Trennung innerhalb der wahren Gläubigen wird Christus verunehrt (es kann Gründe für Gemeindezucht geben, wo man sich von einem einzelnen Gläubigen für eine Zeit trennen muss – vgl. z.B. 1.Kor 5). Trotzdem ist es auch heute noch möglich, dass eine örtliche Gemeinde (die Gläubigen an einem Ort) von der Einheit des Leibes Zeugnis ablegen kann. Wenn sich eine örtliche Gemeinde von allen Spaltungen und dem Bösen innerhalb des Volkes Gottes trennt und gleichzeitig bereit ist alle wahren Kinder Gottes in Liebe aufzunehmen, dann ist es möglich die “Einheit des Geistes” zu bewahren. (Eph 4,3) Das funktioniert allerdings nicht mit Härte, Lässigkeit oder im Vorbeigehen, sondern nur "mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander ertragend in Liebe” (Eph 4,2). Wir brauchen dazu Abhängigkeit vom Herrn im Gebet, Liebe zu Seinem Wort und die Bereitschaft uns Ihm unterzuordnen. Herr Jesus, vergib uns die vielen Trennungen, die wir innerhalb Deiner Gemeinde gemacht haben und wodurch Du verunehrt wirst! #gemeinde #leib #haupt #jesuserlebt

  • Gottes Kraft in Deiner Schwacheit

    “Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in Schwachheit vollbracht ... damit die Kraft des Christus über mir wohne.” (2. Kor 12,9) Der Apostel Paulus war nicht die Art Mensch, die nur so vor Kraft strotzt und keine Schwächen kennt. Wahrscheinlich bist Du das auch nicht? Ich jedenfalls nicht. Der Herr Jesus hatte Paulus einen “Dorn für das Fleisch” gegeben, der ihn ein Leben lang begleitete. Wir wissen nicht genau, was dieser “Dorn” für Paulus bedeutete. Vielleicht war es eine Augenkrankheit, vielleicht ein Magenbeschwerden - was auch immer es war, Paulus war dadurch eingeschränkt und wurde sich immer wieder neu seiner eigenen Schwachheit bewusst. Wir können mindestens drei Gründe feststellen, warum Gott diesen “Dorn” im Leben von Paulus zuließ: 1. Paulus wurde dadurch demütig gehalten. Nachdem Paulus in den “dritten Himmel” (das Paradies” entrückt worden war, bestand die große Gefahr, dass er sich aufgrund dieser besonderen Erfahrung über andere erheben würde. 2. Paulus sollte erfahren, dass die Gnade des Herrn genügt! Das Problem, was Paulus ein Leben lang begleitete, würde ihn nicht “Schachmatt” setzen oder überwältigen, weil Gottes Gnade für alle Umstände ausreichend war. 3. Gottes Kraft konnte sich nur in der Schwachheit von Paulus wirklich “entfalten”. Er erlebte so, dass die Kraft des Christus über ihm wohnte. Vielleicht gibt es auch in Deinem Leben einen “Dorn” oder sogar jede Menge “Dornen”, die Dir täglich Deine eigene Schwachheit und Deine eigenen Beschränkungen bewusst machen. Das können Krankheiten, Lebensumstände, spezielle Familiensituationen oder ähnliches sein. Oft sind es Dinge, die wir nicht ändern können und von denen Gott vielleicht auch gerade gar nicht will, dass sie sich ändern, weil wir das Gleiche wie Paulus erleben sollen. Denk daran: Gottes Gnade genügt auch für Deine Situation! Gott will Seine Kraft in Deinem Leben mächtig werden lassen, wenn Du Deine eigene Schwachheit aus Seiner Hand annimmst. Fühlst Du Dich stark aus Dir selbst heraus? Gottes Kraft “wird in Schwachheit vollbracht”. #kraft #schwachheit #dornen #paulus #gott #krankheit #jesuserlebt

  • Er ist derselbe

    „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“ (Heb.13,8) Leider vergessen wir das in der Hektik des Alltags so oft, aber es handelt sich um eine wunderbare Wahrheit. Es ist der Gott des Alten Testaments, der die Erde und das Universum erschaffen hat, der von Ewigkeit ist – Er hat keinen Anfang. „Denn er sprach, und es war; er gebot, und es stand da.“ (Ps.33,9) Wir lesen davon, wie Er durch Seine Macht der Natur gebietet und eine Sintflut über die Erde kommt. Später führt er das Volk Israel aus der Unterdrückung in Ägypten heraus und geleitet es 40 Jahre in der Wüste. Er teilt das Meer und versorgt das Volk mit Nahrung und Wasser. Welche Mengen müssen das gewesen sein bei einem Millionenvolk! Im Neuen Testament sehen wir neben der Macht auch die Liebe Gottes in Seinem Sohn Jesus Christus. Seine Liebe ist so groß, dass Gott selbst Mensch wird, um leiden und am Kreuz sterben zu können – für unsere Schuld. „Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.“ (Rö.5,8) Auf Seinem Weg hier auf der Erde tut Er unzählige Wunder, heilt Blinde, Lahme und befreit Besessene von Dämonen. Ja, Er hat sogar Macht über den Tod hinaus und weckt Gestorbene wieder auf. Nach dem vollbrachten Werk am Kreuz steht auch Jesus wieder aus den Toten auf und erscheint über 500 Menschen (vgl.1.Kor.15,6). Das alles ist vielleicht nicht neu für uns, wenn wir die Bibel lesen. Doch wir haben hier keine vergangene Geschichte vor uns, die abgeschlossen ist. Gott hat Sich nicht verändert. Auch wenn Du Ihn jetzt nicht sehen kannst, ist Er da. Seine Macht und Liebe ist unverändert. Denke heute daran! „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch der Schatten eines Wechsels.“ (Jak.1,17) #unverändert #gott #jesus #macht #liebe #derselbe #jesuserlebt

  • Tal der Segnung

    “Und am vierten Tag versammelten sie sich im Tal Beraka, denn dort priesen sie den HERRN; daher gab man jenem Ort den Namen Tal Beraka bis auf diesen Tag.” (2.Chr.20,26) In nur 25 Meilen Entfernung waren die Armeen dreier Nationen auf Jerusalem zugerückt. Die Aussichten waren düster! König Josaphat tat das einzig Vernünftige: Er und Juda flehten den Herrn an. Gott besiegte ihre Feinde auf gründliche und wundersame Weise. Was eine schreckliche "Tal"-Erfahrung gewesen wäre, wurde zum "Tal von Beraka", "dem Tal des Segens". Befindest Du Dich in einem "Tal" oder steht es vielleicht vor Dir? Bringe es dem Herrn. Wenn Du es Ihm übergibst, kann Er ein Tal der Bitterkeit in ein Tal des Segens verwandeln. David Logan #tal #angst #not #kampf #segen #herr #hilfe #jesuserlebt

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