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  • Retter oder Richter?

    Die Weihnachtstage sind jetzt fast vorbei. 3 Tage, an denen unzählige Menschen über das Kind in der Krippe nachgedacht haben. Wahrscheinlich gehörst Du auch dazu. Es wurden Geschenke gemacht, Zeit mit der Familie verbracht, gut gegessen, Weihnachtslieder gehört und gesungen und auch die sogenannte Weihnachtsgeschichte aus der Bibel vorgelesen. Vielleicht hast Du sogar darüber gestaunt, dass Jesus in Armut geboren und in Windeln gewickelt in eine Krippe gelegt wurde. Du hast noch einmal gehört, dass Gott in Jesus Christus zu uns Menschen gekommen ist, um uns von unseren Sünden zu retten. Aber ehrlich gesagt bewegt mich eine Frage sehr, wenn ich die letzten Tage Revue passieren lasse: Hast Du die Geburt Deines Retters gefeiert? Oder hast Du die Geburt Deines Richters “gefeiert”? Die Bibel sagt, dass “Gott ... ein gerechter Richter” ist (Psalm 7,12). Wenn “das Kind in der Krippe” für Dich nicht mehr ist als ein alljährliches Gefühlshoch, an dem man besonders nett miteinander umgeht, sich beschenkt und ein bisschen sentimental wird, dann ist das viel zu wenig. Du musst an den Herrn Jesus Christus glauben, um gerettet zu werden (Apostelgeschichte 16,31) Er wurde Mensch, um am Kreuz von Golgatha für meine und Deine Sünden zu sterben. Die Krippe ohne das Kreuz bringt uns nicht weiter. Er wurde geboren, um zu sterben. Jesus Christus möchte ganz persönlich Dein Retter werden und Deine Schuld vergeben! Komm jetzt zu Ihm, wo der Eindruck von Weihnachten vielleicht noch etwas frischer bei Dir ist. Wenn Du nicht glaubst, wird Jesus Christus einmal Dein Richter sein. Er wird wiederkommen, um diese Welt zu richten. Jakobus schreibt in seinem Brief: “Siehe, der Richter steht vor der Tür.” (Jakobus 5,9) Es dauert nicht mehr lange, dann ist die Zeit vorbei, in der Du zu Gott umkehren kannst. Deshalb möchte ich Dir noch einmal sagen: Komm heute zu dem Herrn Jesus! Ist Jesus Dein Retter oder wird Er einmal Dein Richter sein?

  • Was geschah wirklich? - Jesus ist gehorsam bis zum Tod am Kreuz

    “Indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist, und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam wurde bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.” (Philipper 2,7b.8) Was geschah wirklich, als Jesus Christus auf diese Erde kam? Wir wollen uns weiter anschauen, was Gott uns im Philipperbrief dazu sagt. Jesus Christus kam aus der höchsten Herrlichkeit des Himmels bei Seinem Vater und entäußerte sich Seiner äußeren Herrlichkeit, indem Er Mensch wurde. Als Mensch wurde Er Knecht, um uns Menschen, aber besonders Seinem Gott zu dienen. Er ist “in Gleichheit der Menschen geworden”. Das bedeutet, dass Er als Kind von einer Frau geboren wurde und uns Menschen in jeder Hinsicht gleich wurde (Rö 8,3). Doch eine Ausnahme gibt es. Er war der einzige Mensch, der völlig ohne Sünde war. Mit der Sünde hatte Er nichts zu tun (2.Kor 5,21; 1.Joh 3,5). Jesus nahm an all den menschlichen Begrenzungen teil – Er hatte Durst, kannte Hunger und Müdigkeit. Jesu wurde aber auch “in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden”. Er kam nicht als Gott in einer “menschlichen Hülle” auf die Erde, sondern wurde wirklich Mensch nach Geist, Seele und Leib. Es bedeutet auch, dass Gott selbst in Jesus einen Menschen sah, wie Er sich ihn wirklich gedacht hatte. Das erste Mal in der Menschheitsgeschichte nach dem Sündenfall Adams. Über Ihm allein öffnete sich der Himmel: “Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe.” Die Erniedrigung Jesu ging aber noch weiter. Er entschied sich freiwillig, bis zum Tod gehorsam zu sein. Für uns ist Gehorsam eine Pflicht gegenüber unserem Schöpfer, aber Jesus war nie gehorsam und musste nie gehorsam sein. Doch als Mensch lernte Er den Gehorsam (Hebr 5,8) in völlig neuen Umständen, indem Er sich freiwillig dem Plan Gottes zur Errettung verlorener Sünder unterordnete. Gehorsam bis zum Tod am Kreuz - Er entschied sich “den Lohn der Sünde” (Rö 6,23) auf sich zu nehmen, obwohl Er nie gesündigt hatte. Der Kreuzestod war für ungehorsame Sklaven vorgesehen. Aber Jesus war bereit, sich auch in dieser Weise zu erniedrigen. Bete Ihn dafür an! #jesus #jesuserlebt #gehorsam #tod #kreuz #erniedrigung

  • Was geschah wirklich? - Jesus Christus machte sich zu nichts.

    Was geschah wirklich, als Jesus als Mensch auf diese Erde kam? Paulus beschreibt im Philipperbrief die tiefe Erniedrigung des Herrn Jesus, indem Er Mensch wurde und als Knecht Sein Leben dem Dienst für Gott und den Menschen weihte. “Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus war, der, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein, sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm […]” (Phil 2,5ff) Christus war in Gestalt Gottes und achtete es nicht für einen Raub Gott gleich zu sein. Jesus selbst ist Gott von Ewigkeit. Er ist das Wort, das bei Gott war und selbst Gott ist (Joh 1,1ff). Es gab keinen Zeitpunkt, wo der Sohn Gottes nicht Gott gewesen wäre. Er war es immer und bleibt es in alle Ewigkeit. Aber Jesus achtete es nicht für einen Raub Gott gleich zu sein. Er klammerte sich nicht an Seine äußerliche göttliche Herrlichkeit, wie man etwas Gestohlenes festhält. Als Er als Mensch auf diese Erde kam, verzichtete Er freiwillig auf allen Glanz und alle Herrlichkeit, die Ihm eigentlich zugestanden hätte. Als Baby wurde der Schöpfer des ganzen Universums von einer Frau in Windeln gewickelt und in eine Krippe gelegt. Jesus Christus musste Sein Gottsein auch nicht als einen Raub betrachten, weil Er sich Seine Gottheit nicht widerrechtlich angeeignet hatte. Vielmehr machte Er sich selbst zu nichts! Das ist ein sehr starker Ausdruck. Er entäußerte sich alles dessen, was Er als Gott besaß und worauf Er ein Recht gehabt hätte. Freiwillig verzichtete Er auf alle Seine Rechte und nahm Knechtsgestalt an Nicht nur äußerlich wurde Er für eine bestimmte Zeit zum Knecht. Nein, der Herr Jesus wurde wirklich Knecht und bleibt es in alle Ewigkeit (2.Mo 21,6). Der Gebieter wurde mit Seiner Menschwerdung zum Diener. Anstatt zu gebieten, nahm Er die Weisungen Seines Vaters aus dem Himmel entgegen. Fällt es Dir auch manchmal so schwer auf Deine Rechte zu verzichten? Jesus tat es freiwillig. Heute ist der Herr Jesus im Himmel und dient Dir und mir von dort aus. Er ist unser Sachwalter bei dem Vater und unser Hoherpriester vor Gott. Er vertritt Dich bei Gott. #jesus #erniedrigen #jesuserlebt #weihnachten

  • Die 7 Sendschreiben und die Kirchengeschichte

    „Johannes den sieben Versammlungen, die in Asien sind:…“ (Off.1,4a) Vor kurzem haben wir darüber nachgedacht, dass diejenigen „glückselig“ genannt werden, die sich mit der Offenbarung beschäftigen (vgl. Off.1,3). Wir wollen uns heute einen kurzen Überblick über die 7 Sendschreiben in den Kapiteln 2 und 3 der Offenbarung verschaffen. Diese Briefe wurden an die 7 Gemeinden in Kleinasien gesandt (im Westen der heutigen Türkei). Man kann diese Briefe auf verschiedene Weise verstehen. Einmal beschreiben sie den Zustand der Gemeinde zu dem Zeitpunkt, als Johannes die Briefe verfasste. Zweitens können alle Merkmale, die darin beschrieben werden, auf die christliche Gemeinde zu jeder Zeit angewendet werden. Eine dritte und sehr interessante Auslegung ist die Anwendung auf die Kirchengeschichte in chronologischer Reihenfolge von Pfingsten bis in die heutige Zeit. Dabei steht jede Gemeinde für einen bestimmten Zeitabschnitt. Die folgende Einteilung von William MacDonald gibt dazu einen sehr guten Überblick: (1) Ephesus: Die Gemeinde des 1.Jh. war allgemein zu loben, doch hatte sie bereits ihre erste Liebe verloren. Smyrna: Vom 1. bis zum 4. Jh. litt die Kirche unter der Verfolgung durch die römischen Kaiser. Pergamon: Während des 4. und 5. Jh. wurde das Christentum durch Konstantins Unterstützung zunächst als offizielle Religion geduldet und später als solche anerkannt. Thyatira: Vom 6. bis zum 15. Jh. hatte in der westlichen Christenheit die römisch-katholische Kirche die Herrschaft, bis sie durch die Reformation erschüttert wurde. Im Osten herrschte die orthodoxe Kirche. Sardes: Das 16. und 17. Jh. war die reformatorische und nachreformatorische Zeit. Nach die Reformation viel Licht gebracht hatte, begann das Licht biblischer Erkenntnis bald schwächer zu werden. Philadelphia: Während des 18. und 19. Jh. gab es große Erweckungen und große missionarische Bewegungen. Laodizea: Die Kirche der letzten Tage wird als lauwarm und abtrünnig dargestellt. Es handelt sich um die Kirche des Liberalismus und der Ökumene. Lass Dich motivieren, weiter darüber nachzudenken. (1) William MacDonald: Kommentar zum Neuen Testament, CLV S.1440

  • Das Haus Gottes zweckentfremdet

    „und als ich nach Jerusalem kam, bemerkte ich das Böse, das Eljaschib zugunsten Tobijas getan hatte,“ (Neh.13,7) Nachdem unter der Führung Nehemias die Mauer Jerusalems aufgebaut worden war, wurde sie in Kapitel 12 offiziell eingeweiht. Dabei zogen zwei Dankchöre und Festzüge auf der Mauer entlang. Als sie beim Haus Gottes angekommen waren, blieben sie stehen und sangen Loblieder. Es wurden große Schlachtopfer für Gott dargebracht und das ganze Volk freute sich: „Und die Freude Jerusalems wurde bis in die Ferne gehört.“ (Neh.12,43). Man könnte meinen „Ende gut, alles gut“, doch leider war das nicht der Fall. Schon kurze Zeit später lesen wir wieder von Problemen. Der Statthalter Nehemia war zum König Arthasasta zurückgekehrt und erbat sich Urlaub, um wieder nach Jerusalem reisen zu können. (Neh.13,6). Was musste er da sehen? Als er Jerusalem verlassen hatte, wurden „Männer bestellt über die Vorratskammern für die Hebopfer, für die Erstlinge und für die Zehnten“ (Neh.12,44). Doch als Nehemia zurückkam, hatte Eljaschib (einer der Priester und Aufseher) seinem Verwandten Tobija eine große Zelle hergerichtet. Tobija war ein Feind des Volkes Israel (vgl. Neh.4,1). Nehemia ergriff sofort Maßnahmen, warf alle Hausgeräte Tobijas hinaus und reinigte die Kammer (oder Zelle) des Tempels. So konnte sie wieder zu ihrem Zweck genutzt werden. Kann es sein, dass so etwas auch heute noch am geistlichen Haus Gottes passiert? Damit ist die Gemeinde oder Versammlung Gottes gemeint (1.Tim.3,15). Es kann sein, dass Dinge getan oder über lange Zeit geduldet werden, die nicht nach Gottes Gedanken sind und gar nicht mehr auffallen. Das kann sowohl in Deinem und meinem Leben, aber auch in der örtlichen Gemeinde der Fall sein. Der Eingangsvers zeigt uns, dass Gott solche Dinge klar „böse“ nennt und wir sie wegtun müssen. Der Herr Jesus Selbst ist das Haupt in Seinem Haus und Er alleine hat das Sagen. „Und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung,“ (Kol.1,18) „Alles aber geschehe anständig und in Ordnung.“ (1.Kor.14,40) #jesuserlebt #haus #gott #gemeinde #korrektur

  • Ist es egal, wie ich bete (2)

    “Früh wirst du, Herr, meine Stimme hören, früh werde ich dir mein Anliegen vorstellen und harren.” (Psalm 5,4) Fortsetzung von gestern... 5) hören: Der Herr hört Gebet - immer! Zu jeder Tageszeit und egal mit welchem Inhalt. Unsere Worte sind noch nicht ausgesprochen, dann weiß Er sie schon (Ps.139,4). Allein, dass Er uns zuhört darf uns Kraft geben und ermutigen (Ps.138,3). Der Herr hört jedes, aber erhört nicht jedes Gebet sofort. Das ist schwer zu verstehen. Gottes Zeitplan ist ein anderer als unserer. Aber wir dürfen getrost sein: wenn wir in Seinem Namen, d.h. auch nach Seinem Willen bitten, dann hört Er nicht nur, sondern „erhört“ auch unsere Gebete (z.B. Joh.14,14). 6) Anliegen vorstellen: Alles was Dich beschäftigt darfst Du dem Herrn Jesus vorstellen. Vorstellen kennt man z.B. von Referaten oder Präsentationen. Sie werden vorgestellt, das heißt im Detail erklärt. Wir dürfen das im Gebet auch tun (Phil.4,6). Sogar unsere Sorgen auf Ihn zu werfen ist erlaubt (Ps.56,23 / 1.Pet.5,7). 7) harren: Zum Gebet gehört auch Ausharren. Nicht jedes Gebet wird (noch am selben Tag) erhört. Manchmal müssen wir lange warten. Das ist nicht leicht. Aber der Herr Jesus möchte, dass wir ausharren und ihm vertrauen, dass Er zur rechten Zeit handeln wird. In der Welt ist diese Haltung nicht im Trend. Wenn mir der Job nicht mehr gefällt, es Streit mit dem Partner gibt, der Wohnort nicht passt, dann sucht man sich etwas Neues. Aber das ist nicht das, was uns als Christen auszeichnen sollte. Laut Anmerkung der Elberfelder Bibel bedeutet das Wort eig. „ausschauen“. Wir dürfen nach der Antwort „Ausschau halten“. Ähnlich wie der Vater des verlorenen Sohnes. Er sah ihn von fern (Luk.15,20). Vielleicht hat dieser Mann auch jeden Tag gebetet. Aber hätte er sich nur im Haus aufgehalten und nicht immer wieder Ausschau gehalten, dann hätte er seinen Sohn erst bemerkt, als es an der Tür klingelt. Nein, er hat jeden Tag Ausschau gehalten, ob er nicht schon zu sehen ist. Und dann kam der Tag, da wurde sein Gebet erhört! Lasst uns ausharren und Ausschau halten, wie der Herr Jesus unsere Gebete erhören will. #gebet #gott #jesuserlebt #hören #ausharren

  • Ist es egal, wie ich bete? (1)

    “Früh wirst du, Herr, meine Stimme hören, früh werde ich dir mein Anliegen vorstellen und harren.” (Psalm 5,4) Aus diesem Vers können wir sehr viel für unser Gebetsleben lernen. Hier einige Gedanken dazu: 1) früh: Das Wort “früh” kommt zweimal in diesem Vers vor und die Anmerkung (ELB) sagt: wörtlich - Am Morgen. Die Frage an uns: Kommen wir zum Herrn Jesus früh am Morgen, bevor der Trubel des Tages beginnt, bevor die Arbeit ruft, bevor das Handy klingelt? Es scheint besonders wichtig zu sein, weil das Wort wiederholt wird! Der Herr Jesus hat auch frühmorgens gebetet (Mk.1,35). 2) du/dir: Wir dürfen unseren Herrn „duzen“. Ist das nicht schön? Manche von uns müssen ihre Vorgesetzten oder sogar Kollegen mit “Sie” ansprechen. Er ist der große Gott und wir dürfen mit Ihm wie mit einem Freund (Joh.15,14) über alles reden! 3) Herr: Und doch reden wir auch zu unserem Herrn. Unser Verhältnis als Gläubige ist sehr persönlich, aber nicht respektlos. Er ist unser Retter und will als Herr die Führung in unserem Leben übernehmen! Wir sollten entsprechend mit Ihm reden (Ihn auch mit „HERR Jesus“ ansprechen) und unsere Taten nach Seinem Willen ausrichten. “Was nennt ihr mich aber: Herr, Herr! und tut nicht, was ich sage?” (Luk.6,46) 4) Stimme: Der Herr Jesus möchte unsere Stimme hören. Wir können jederzeit beten, ohne dass jemand es mitbekommt. In der Bibel finden wir aber auch viele Beispiele, wo Menschen laut zu Gott beten – ja, sie rufen (David - Ps.55,16), sie schreien (Samuel - 1.Sam.15,11b), sie flehen (Mose - 2.Mo.8,26). Hast Du das auch schonmal gemacht? Es hilft laut zu beten, auch wenn man allein ist, um konzentriert bei der Sache zu bleiben! Morgen wollen wir uns noch drei weitere Punkte anschauen... #gebet #psalm #gott #jesuserlebt #früh #herr #stimme

  • Der Allmächtige

    Gott ist der Allmächtige. Er hat alle Macht, um alles das zu tun, was Er in Seinem ewigen Plan beschlossen hat. Hiob sagte einmal über Seinen Gott: “Ich weiß, dass du alles vermagst und kein Vorhaben dir verwehrt werden kann.” (Hi 42,2) Wirklich niemand kann Gott widerstehen. Gott stellte sich zuerst dem Glaubensmann Abraham als der Allmächtige (El-Shaddai) vor und verhieß ihm, dass seine Nachkommenschaft sehr zahlreich werden und im Land Kanaan wohnen würde (1.Mo 17,1). Abraham war zu diesem Zeitpunkt schon 99 Jahre alt und der verheißene Sohn war noch nicht in Sicht. Doch so wie Gott es versprochen hatte, traf es schließlich auch ein. Bei Gott gibt es keine Unmöglichkeit (1.Mo 18,14). So wie Gott Sich besonders im 1. und 2 Buch Mose sowie im Buch Hiob offenbart, zeigt Er Sich auch im letzten Buch der Bibel. Immer wieder stellt Sich Gott in der Offenbarung als der Allmächtige vor. Dort steht Er im Begriff Seine Macht auszuüben, um alle Seine Feinde zu vernichten (Off 1,8; 16,7) und die gerechten Gerichte über die Erde zu bringen. Gleichzeitig ist Seine Allmacht in den bevorstehenden Gerichten natürlich auch ein großer Trost und eine große Ermunterung für alle, die zu Ihm gehören. Er wird Sein Volk bewahren und ihm Schutz geben! Dass Gott auch heute noch der Allmächtige ist, darf auch Dich ermutigen. Gott kann. Er kann alles. Und Du darfst “im Schatten des Allmächtigen” leben und dort immer wieder zur Ruhe kommen. “Wer im Schutz des Höchsten sitzt, wird bleiben im Schatten des Allmächtigen. Ich sage von dem HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg; mein Gott, auf ihn will ich vertrauen.” (Ps 91,1.2) #allmächtig #gottkann #macht #gott #größe #jesuserlebt #plan

  • Warum kam Jesus in diese Welt?

    “Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu erretten, was verloren ist.” (Lk 19,10) In wenigen Tagen ist Weihnachten und viele Menschen erinnern sich daran, dass Jesus Christus als Mensch auf diese Erde gekommen ist. Er wurde als Baby in Windeln gewickelt und in Bethlehem in eine Futterkrippe gelegt. Die Umstände Seines Kommens waren alles andere als anmutig, majestätisch oder gar gemütlich. Doch warum ist Jesus eigentlich auf diese Erde gekommen? Was war der Sinn Seines Kommens? Im Gespräch mit dem Zöllner Zachäus, bekommen wir von dem Sohn Gottes Selbst die Antwort. Durch seinen Betrug und die Korruption als Oberzollbeamter, hatte Zachäus sicherlich ein Vermögen verdient und war reich geworden. Aber in seinem Herzen herrschte Finsternis. Zachäus war verloren. Bis zu der Begegnung mit Jesus Christus - der ihn suchte, um ihn zu retten. Alles in seinem Leben wurde neu. Jesus bezeugte schließlich: “Heute ist diesem Haus Heil widerfahren.” (Lies Lk 19,1-10) Der Herr Jesus kam mit der Mission zu suchen und zu retten. Vielleicht denken wir dabei an die Suchtrupps, die nach einem schlimmen Erdbeben die Trümmer und Schuttberge so lange durchsuchen, bis auch wirklich keine Hoffnung mehr besteht, einen Verschütteten aus den Trümmern zu retten. Doch die Situation von uns Menschen ist noch viel tragischer als die schlimmsten Zustände nach einem solchen verheerenden Erdbeben. Wir Menschen sitzen in der selbstverschuldeten Finsternis fest und können uns aus dem Schutt unserer Sünden nicht ohne fremde Hilfe befreien. Die Sünde hält uns als Sklaven gefangen (Rö 6,20) und führt uns unweigerlich in die ewige Trennung von Gott. Das ist die Hölle. Doch gerade deshalb ist Jesus Christus in diese Welt gekommen. Er sucht in Seiner unfassbaren Gnade Menschen, die bereit sind Seine Vergebung anzunehmen und sich zu dem lebendigen Gott zu bekehren, um vor dem ewigen Gericht gerettet zu werden. Um diesen Rettungsakt zu ermöglichen, ist Jesus Christus am Kreuz von Golgatha bis zum Äußersten gegangen (Joh 13,1) und hat Selbst Sein Leben in den Tod gegeben. Er wurde geboren, um zu sterben und solche zu suchen und zu retten, die verloren sind. #jesus #geburt #tod #warum #menschen #rettung #jesuserlebt

  • Bringt den König zurück

    „…und nun, warum schweigt ihr davon, den König zurückzuführen?“ (2.Sam.19,11) Im 2. Buch Samuel lesen wir davon, wie Absalom, ein Sohn von König David, gegen seinen Vater rebelliert. Zunächst brachte er das Volk geschickt auf seine Seite und ließ dann im ganzen Land verkünden, dass er nun König über Israel sei (2.Sam.15,1-12). Sein Vater David, der rechtmäßige König, hatte Angst vor seinem gewaltbereiten Sohn und floh aus der Hauptstadt. Kurz darauf kam es zum Kampf zwischen der Armee Absaloms und den Soldaten, die mit David geflohen waren. Er war ein sehr erfahrener Kriegsmann und mit Gottes Hilfe gewann Davids Armee die Schlacht gegen die Rebellen. In diesem Kampf kam Absalom ums Leben und David fiel in tiefe Trauer. Das Volk war nach diesen Ereignissen „jeder zu seinen Zelten geflohen“ (2.Sam.19,9) und es war keine politische Führung mehr da. David war noch in Trauer und Absalom war gestorben. Es entstanden Unruhen und das Volk stritt sogar untereinander (V.10). Schon bald sehnte sich das Volk zurück nach Führung und ihrem König (V.11). Vielleicht kommt Dir das bekannt vor? Wir Menschen nehmen die Dinge gerne selbst in die Hand und häufig endet das in Chaos und Unruhe. Das kann sowohl privat, aber auch in Deiner Gemeinde der Fall sein. Immer dann, wenn Gott nicht mehr die Führung übernehmen kann, ist Vorsicht geboten. Auch die Stämme des Volkes Israel brauchten eine Zeit bis sie merkten, was geschehen war. Doch dann sagten sie wie ein Mann zu ihrem König: „Kehre zurück,…“ (2.Sam.19,15). Wenn Du merkst, dass Du (vielleicht auch unbewusst) in Deinem Leben selbst die Führung übernommen hast oder in Deiner Gemeinde nur Menschen bestimmen, wo es lang geht, dann ist es an der Zeit, den Herrn zurückzuführen. Er will leiten und führen und hat uns das in Seinem Wort zugesagt. Lies die Bibel und bitte Ihn im Gebet um Weisung für Dein Leben. Er freut sich darüber Dein „König“ zu sein. „Ich will dich unterweisen und dich den Weg lehren, den du wandeln sollst; mein Auge auf dich richtend, will ich dir raten.“ (Ps. 32,8) #könig #jesuserlebt #chaos

  • Alles aussichtslos?

    Als das Volk Israel nach langer Gefangenschaft aus Ägypten auszieht, wird es schon nach kurzer Zeit vom Pharao und seiner mächtigen Armee verfolgt. Vor ihnen das Schilfmeer, links und rechts die Berge und von hinten nähert sich der Pharao mit seinen Streitwagen. Eine Sackgasse. Eine Flucht in die Berge ist unmöglich, da auch Frauen, Kinder und Tiere dabei sind – es würde viel zu lange dauern. Und was jetzt? Alles aussichtslos? Vielleicht kennst Du auch solche Situationen. Gerade hast Du noch einen Erfolg erlebt und schon kurz danach kommen Probleme und Du weißt nicht mehr weiter. Sicher hat das jeder schon einmal erlebt – ob in der Ausbildung, auf dem Arbeitsplatz oder in der Familie. Die Israeliten tun in dieser ausweglosen Situation das einzig richtige: „Und als der Pharao näher kam, da erhoben die Kinder Israel ihre Augen, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her; und die Kinder Israel fürchteten sich sehr und schrien zu dem HERRN.“ (2.Mo.14,10) Sie schrien zu Gott und Er hilft auf eine Art und Weise, wie niemand es erwartet hatte. Das Meer teilt sich und das ganze Volk geht trockenen Fußes durch das Meer. Als dann der Pharao und seine Soldaten an das Meer kommen, eilen sie dem Volk hinterher. Genau dann lässt Gott die Wassermassen zurückkehren und die gesamte Armee kommt darin um. (2.Mo.14,28) Eine Rettung, die aus menschlicher Sicht einfach unmöglich war, doch Gottes Wort sagt uns: „bei Gott aber sind alle Dinge möglich.“ (Mt.19,26b) Der Herr hilft gerne. Er möchte sich dadurch verherrlichen, damit die Menschen mehr von Seiner Größe und Macht erkennen (2.Mo.14,4). Wenn Du in einer ähnlichen Situation bist und nicht weiter weißt, hat Gott immer einen Weg. Du solltest allerdings nicht überrascht sein, wenn Seine Lösung anders aussieht, als Du sie Dir vorgestellt hast. Das Volk Israel hat wohl nicht damit gerechnet, dass sich plötzlich das Meer vor ihren Augen teilt! Vertraue Deinem Herrn auch in der neuen Woche. Er hat immer einen Ausweg! „In allem bedrängt, aber nicht eingeengt; keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg;“ (2.Kor.4,8) #probleme #aussichtlos #hilfe #rettung #gott #jesuserlebt #ausweg

  • Die Zeit drängt

    Fällt es Dir auch manchmal so schwer wie mir, anderen Menschen die gute Botschaft von Jesus Christus weiterzusagen? Empfindest Du eine Last auf Deinem Herzen, wenn Du Menschen begegnest, die Jesus Christus noch nicht kennen? W. MacDonald hat einmal geschrieben: "Lasst uns der Tatsache ins Auge schauen, dass wir uns an das Getrappel der Tritte der Verlorenen gewöhnt haben, die auf dem Weg zu ihrem Grab ohne Christus sind. Wir haben keine Kraft mehr, um wegen der Verlorenen zu weinen – es bedrückt uns nicht mehr." Die Zeit drängt sehr. Jesus Christus wird bald wiederkommen, um die Gläubigen zu sich in den Himmel zu holen. Auf die Menschen, die Ihn noch nicht kennen, wartet dann eine Zeit schrecklicher Gerichte. Es ist ewig zu spät! "Da wir nun den Schrecken des Herrn kennen, so überreden wir die Menschen, [...]" (2.Kor. 5,11) Bete darum, dass Gott Dir den Wert einer einzelnen Seele ins Herz "einbrennt" und Du um verlorene Menschen weinen kannst. Sei bereit den Preis dafür zu zahlen, dass Du Christus mit neuem Mut bezeugst. Es kann Dich Deinen guten Ruf und manches andere kosten. Aber es lohnt sich um jeden Preis. Es geht um Seelen, die der Macht Satans entrissen und für den Himmel gewonnen werden. Jesus fordert uns auf zu handeln, bis Er kommt! (Lk. 19,13) Es gibt so viele Möglichkeiten anderen Menschen vom Herrn Jesus weiterzusagen. Hier mal ein paar Anregungen: Bete für die Menschen in Deinem Umfeld, damit sie Jesus kennenlernen! Besorge Dir gute christliche Flyer, die Du persönlich weitergeben kannst. Lass hin und wieder mal einen Flyer auf der Parkbank oder in der Bushaltestelle liegen. Nutze Deinen WhatsApp Status oder Deine Instagram Story, um evangelistische Botschaften zu teilen. Arbeite bei evangelistischen Aktionen Deiner Gemeinde mit. Verabrede Dich zum Briefkasten-Jogging oder mach Dich allein auf den Weg. Gott will nicht, dass irgendein Mensch verloren geht und einmal in die Hölle kommt, deshalb ist heute noch "Gnadenzeit" (2.Pet. 3,9). Steigst Du mit ein, um mit ganzer Kraft und voller Überzeugung das Evangelium weiterzusagen? Wir sind auf der Zielgeraden - es geht um die letzten Meter. #zeit #evangelium #mission #letztechance #maranatha #jesuserlebt #endspurt

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