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  • Wie oft soll ich vergeben?

    Lies dazu Matthäus 18, 21-35 „Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der gegen mich sündigt, vergeben? Bis siebenmal?“ (Mt.18,21) Petrus kommt mit dieser Frage zum Herrn Jesus. Er dachte vermutlich, dass siebenmal, wie er es vorschlug, schon sehr gnädig sei. Aber der Herr entgegnet: „Nicht bis siebenmal, sage ich dir, sondern bis siebzig mal sieben.“ (V.22). Damit will Er nicht sagen, dass wir 490 Mal vergeben sollen, sondern immer wieder – ohne Obergrenze. Um deutlich zu machen, wo dieser Maßstab der Vergebung herkommt, spricht der Herr ein Gleichnis zu den Jüngern. Es beinhaltet auch eine Warnung über fehlende Vergebungsbereitschaft, wie sie auch bei Dir und mir vorkommen kann. Ein Diener schuldete seinem Herrn 10.000 Talente (zum Vergleich: Das Steueraufkommen von ganz Galiläa betrug lediglich 300 Talente 1). Es handelt sich also um eine unglaublich hohe Summe, die er niemals hätte begleichen können, da „dieser nichts hatte, um zu bezahlen,“. (V.25) Sein Herr zeigte große Gnade und erließ ihm die ganze Schuld. Das zeigt uns ganz deutlich wie groß unsere Sündenschuld vor Gott war. Wir hatten nichts, womit wir bei Gott hätten bezahlen können. Nachdem diesem Diener alles erlassen wurde, stellt sich die Frage, wie er nun mit seinen Mitmenschen umgehen würde. Da war auch schon einer, der ihm 100 Denare schuldete. Im Vergleich eine kleine Summe. Doch hier zeigt sich wieder das wahre Herz des Menschen. Der Diener ist nicht bereit die Schulden zu erlassen, sondern wirft den Schuldner ins Gefängnis. Gleichst Du manchmal diesem Diener? Vielleicht auch ohne es zu merken? Als der Herr erfuhr, was vorgefallen war, wurde er sehr zornig. Der böse Diener wurde an die Peiniger (Folterknechte) übergeben, bis alles bezahlt war. (V.32-34) Du kannst Dir sicher sein: Wenn Du mit Deiner Sündenschuld zu dem Herrn Jesus gekommen bist, sind Deine Sünden für immer vergeben (Jes.38,17). Du kannst den Herrn Jesus groß machen, indem Du Seine Gnade auch anderen zeigst. Er will Dir die Kraft dazu geben. 1 Aus „Kommentar zum neuen Testament“ von William Macdonald 6. Auflage S.113 #sünde #schuld #gleichnis #jesus #vergebung

  • Der Gadarener - Begegnungen mit Jesus

    Lies Markus 5,1-20 Grabstätten waren seine Wohnung, Berge und Wüste seine Wirkungsstätte. Der sogenannte Gardarener, der Mann, der nicht nur von einem Dämon besessen war, sondern von vielen! Eine furchtbare und angsteinflößende Gestalt, die immerzu schrie und sich selbst mit Steinen zerschlug. Nackt irrte er durch die Gegend und verbreitete Angst und Schrecken. Er war so voller Wut, dass man nicht an ihm vorbeigehen konnte. Man hatte schon versucht, ihn zu bändigen, aber ohne Erfolg. Angelegte Ketten riss er sich von den Armen, Fußfesseln zerrieb er. Was für ein Elend! Nicht mehr Herr seiner selbst. Fremdgesteuert und beherrscht. Gemieden von den Bewohnern jener Gegend. Hoffnungslos der Selbstzerstörung ausgeliefert. Legion nannte der Dämon seinen Namen – „denn wir sind viele“ (V.9)! Vollkommen besessen – aber es sollte nicht so bleiben! Ein Schiff legt am Ufer des Sees Genezareth an. Jesus und Seine Jünger steigen aus dem Schiff aus und betreten das Land der Gardarener. Kaum angekommen, kommt ihnen der Besessene entgegen. Er hatte Jesus von weitem gesehen, eilt auf Ihn zu und fällt vor Seinen Füßen auf die Knie. Dann fängt er an zu schreien: „Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, Sohn Gottes, des Höchsten? Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht!“ Ja, auch die Dämonen glauben und zittern, schreibt Jakobus in seinem Brief. Vor ihnen steht Jesus, der Sohn Gottes des Höchsten! Keine Macht kann Seinem Wort widerstehen. Auf der Überfahrt ins Land der Gardarener hatten die Jünger bereits erlebt, dass nur ein Wort reicht, einem Sturm zu gebieten. „Schweig, verstumme!“ (Kap.4,39). Dann war es still geworden auf dem See. Sehr still. So steht dieser Jesus vor dem Gardarener. Er gebietet den Dämonen, von ihm auszufahren. Sie haben keine Chance. Sie müssen weichen! Dann geschieht etwas Einmaliges: Eine neue Wirkungsstätte suchend, bitten die Dämonen den Sohn Gottes, in eine Herde Schweine fahren zu dürfen. Der Herr gestattet es. 2000 Schweine weiden dort am Ufer des Sees. Unreine Tiere – verboten für die Juden! Die Dämonen fahren aus, bemächtigen sich der Schweine und treiben sie in ihrem Wahnsinn in den See. Ein großer wirtschaftlicher Schaden entsteht! Alle Schweine ertrinken. Voller Angst fliehen die Schweinehirten und laufen in die Stadt. Die ganze Gegend gerät in Aufruhr. Das wollte man sehen. Und so kommen die Bewohner an den Ort der wunderbaren Befreiung ihres Mitbewohners. Was sie sehen ist ein Wunder! Da sitzt er, dieser Wahnsinnige, dieser Irre, den sie nicht bändigen konnten, der die Gegend in Angst und Schrecken versetzte. Da sitzt er. Angezogen und nicht mehr nackt. Er sitzt bei seinem Retter. Ganz ruhig, vernünftig. Ein Grund sich zu freuen, so meint man, aber weit gefehlt. Als sie das von den Schweinen erfahren, fordern sie den Herrn auf, wieder zu gehen. Sie wollen Ihn nicht bei sich haben. Nein, das ging einfach zu weit! Da waren ihnen die Schweine wertvoller als die Rettung eines Menschen. So wie heute war es eben schon immer! Der Herr geht. Er bleibt nicht, wo Er nicht erwünscht ist und doch – Er liebt diese Menschen, auch wenn sie Ihn nicht wollen. Er lässt einen Boten da. Eigentlich will der Gardarener bei seinem Retter bleiben und mitgehen, aber er bekommt einen Auftrag: „Geh hin in dein Haus zu den Deinen und verkündige ihnen, wie viel der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat.“ (V.18) Der Gardarener geht. Er folgt der Aufforderung des Herrn und mehr als das. Nicht nur seiner Familie, sondern in der ganzen Gegend berichtet er, wie der Herr ihn gerettet hat. Ein gewaltiges Zeugnis für die Menschen jener Gegend. Was ist mit dir? Bist du auch gerettet worden? Dann hast du einen Auftrag. Erzähle deiner Familie und den Menschen um dich her, von deiner Errettung. Besser noch, erzähle von deinem Erretter! Vielleicht wollen sie Ihn nicht, so wie damals bei dem Gardarener. Das ist traurig, aber erzähle ihnen trotzdem davon. Dein Leben und deine Worte können so Jesus, den Sohn Gottes des Höchsten, vor anderen Menschen groß machen. #jesus #begegnung #herr #gardarener #geist #dämon #zeugnis #mission #selbstzerstörung #ablehung #friedhof #macht #schwein

  • Die menschliche Masche (1)

    “Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürzen.” - 1. Mose 3,7 “Und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des HERRN mitten unter die Bäume des Gartens.” - 1. Mose 3,8b Die aktuellen Diskussionen, politischen Programme und Proteste zur menschengemachten Zerstörung durch den Klimawandel bzw. zu Klimaschutz und –zielen zeigen einmal mehr die wesentlichen Probleme der Menschheit auf. Die Probleme sind nicht um uns her, sondern in jedem Menschen persönlich und bei uns als Menschheit gemeinschaftlich. Der Klimawandel und unser Umgang damit zeigen, nach welchem Mechanismus, welcher Masche, der Mensch handelt und denkt. Da sind zunächst die Unabhängigkeit und der unbedingte Hang zu Eigensinn und Bosheit. Das wird am Meisten in der Vergötterung des Egos, des eigenen Ichs deutlich. Und so hat der Mensch sich alles eingerichtet, ausgebeutet und genutzt, um das eigene Leben vermeintlich schöner, müheloser und erfüllter zu gestalten. Oft funktioniert das aber nur auf Kosten des Lebensumfelds. Nach Erkenntnis der eigenen Schuld und Verantwortung versucht der Mensch dann diese zu leugnen, zu unterdrücken und aus dem Weg zu gehen. Das mündet in eigenen Ideen und Lösungsansätzen und einem Fluchtreflex vor dem Problem. Schon am Anfang der Zeit verursachte der Mensch durch sein eigenwilliges und falsches Handeln die größte Tragödie und damit auch den Verfall der Umwelt. Er hörte auf die Stimme Satans und beging die erste Sünde in Unabhängigkeit und Auflehnung gegen Gott. Dadurch musste Gott auch die Schöpfung verfluchen. (1. Mose 3; Römer 8,20) In der Folge versuchte der Mensch, sich durch eigene Ideen (Lendenschurz aus Feigenblättern) vor den prüfenden Blicken Gottes zu verstecken und seine Nacktheit zu verbergen. Das gelang ihm natürlich nicht und er konnte die Nähe Gottes nicht mehr genießen. Auch später bei Kain, der seinen Bruder ermordet hatte, finden wir dieses Flüchten und Verstecken vor Gott, der eigenen Sünde und Verantwortung: “Und Kain ging weg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Land Nod (= Flucht), östlich von Eden.” - 1. Mose 4,16 Wann lernen wir endlich uns unserer Verantwortung zu stellen und sind ehrlich zu uns selbst? Vor allem ehrlich vor dem Gott und Schöpfer, Dem wir Rechenschaft schuldig sind. Willst Du nicht heute damit anfangen und Dich vor Ihm beugen, Dein Versagen und die Sünden bekennen und wieder die Nähe Gottes suchen? “Sucht den HERRN, während er sich finden lässt; ruft ihn an, während er nahe ist.” - Jesaja 55,6 #klima #klimwandel #ehrlichkeit #flucht #menschen #adam #eva #flucht #schuld #ego #jesus #jesuserlebt

  • Wie kann ich Buße tun?

    „Ebenso wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die die Buße nicht nötig haben.“ (Lk.15,7) Das Wort „Buße“ ist in unserem heutigen Sprachgebrauch nicht sehr geläufig. Das griechische Wort „metanoeo“ wird an über 30 Stellen in der Bibel mit „Buße tun“ übersetzt. In zwei Versen (Lk.17,3+4) wird es jedoch mit „bereuen“ übersetzt. (1) Das hilft uns etwas die Bedeutung von „Buße“ zu verstehen. Wenn Du etwas bereust, handelt es sich dabei in der Regel um eine schlechte Tat oder Gedanken. Es geht hier also um Sünde (vgl. 2.Kor.12,21). Hast Du das erkannt, wirst Du das Fehlverhalten normalerweise bereuen und vor Gott bekennen. Er möchte unsere aufrichtig bekannten Sünden vergeben. Das sagt uns Gott in Seinem Wort z.B. in 1.Joh.1,9. Außerdem finden wir in der Bibel auch den Gedanken von Umkehr, der immer wieder mit Buße verbunden ist. Praktisch bedeutet das, dass Du Dich von bösen Wegen oder Taten klar distanzierst. Buße wird deutlich, wenn anstelle von bösen Taten, gute Taten sichtbar werden, die Gott gefallen. „Daher, […] war ich (Paulus) […] nicht ungehorsam, sondern verkündigte zuerst denen in Damaskus und auch […] den Nationen, Buße zu tun und sich zu Gott zu bekehren und der Buße würdige Werke zu vollbringen.“ (Apg.26,19+20) Man kann außerdem unterscheiden, dass Buße tun einmal grundsätzlich geschieht, wenn Du dich als Ungläubiger zu Gott bekehrst (Lk.15,7). Doch wenn Du dann ein Kind Gottes bist und dem Herrn Jesus nachfolgen willst, kannst Du immer noch sündigen. Das bedeutet, dass auch für gläubige Christen immer wieder Buße über Sünden im eigenen Leben nötig ist. Buße tun bedeutet also: Sünde erkennen und lassen, böses Denken und Handeln bereuen und den Herrn dafür um Vergebung bitten. Wahre Buße zeigt sich auch für andere um Dich her, wenn Dein Leben danach anders aussieht als davor. Danke dem Herrn dafür, dass Er alles für Dich getan hat und Dir immer wieder vergeben will! „So tut nun Buße und bekehrt euch, damit eure Sünden ausgetilgt werden,“ (Apg.3,19) - (1) Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen) https://www.csv-bibel.de/start #buße #reue #bekehrung #metanoeo #sünde #gedanken #taten #bekennen #kindgottes #ungläubig #jesus #jesuschrist #gott

  • Preist den HERRN, denn er ist gut!

    “Preist den HERRN, denn er ist gut, denn seine Güte währt ewig!” (Psalm 136,1) Gott ist gut. Er ist immer gut – in allem, was Er tut. Hast Du heute schon einmal über die Güte Gottes nachgedacht? Wenn Du eine Bibel zur Hand hast, dann lies jetzt einmal den Psalm 136. Dieser Psalm ist voll von der Güte Gottes. 26-mal begegnet Dir dort der Ausdruck “denn seine Güte währt ewig”. Güte ist verwandt mit der Gnade und Liebe Gottes. Alles, was wir an Gutem von Gott erleben, ist vollkommen unverdient und entspringt Seiner göttlichen Liebe, die keinen Grund braucht, um zu lieben. Gott liebt, weil Er Liebe ist. Der Psalmist beschreibt Gott in Seiner Souveränität und bekennt Seine Güte. Er beschreibt Ihn als Schöpfer-Gott und Führer Seines Volkes, um immer wieder Seine Güte zu preisen. In unserem Vers wird der Fokus auf den HERRN gelenkt. Er ist zu preisen, denn Er ist gut! Der HERR (Jahwe oder Jehova) ist der Bundesgott des Volkes Israel. Gott hatte sich Mose im brennenden Dornbusch erstmalig als der HERR zu erkennen gegeben und ihm dann genauer erklärt, wer Er war. “Da sprach Gott zu Mose: „Ich bin, der ich bin.“” (2.Mose 3,14) Der “Ich bin, der ich bin” ist der Ewige, der unwandelbare Gott, der sich nicht verändert und zu Seinen Verheißungen steht. Gott ist der “Fels der Ewigkeiten” (Jes 26,4), der immer noch feststeht, wenn alles um uns herum im Wandel ist. Der Prophet Maleachi bekam einmal von Gott die Zusicherung: “Denn ich, der HERR, ich verändere mich nicht;” (Mal 3,6) So wie Gott im Alten Testament der Unwandelbare ist, so ist Er es auch im Neuen Testament. Er ist es auch in Deinem und meinem Leben. In Hebräer 13,8 heißt es so treffend: “Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.” Wir dürfen ganz praktisch erfahren, dass der Herr Jesus Christus derselbe ist und bleibt. Er verändert sich nicht. Er ist treu. Auf dieser Welt ändert sich aktuell fast alles – fast nichts hat Bestand. Die Politik ist im Umbruch, die Werte in unserer Gesellschaft versinken in der Bedeutungslosigkeit. Die göttlichen Gedanken über die Familie geraten ins Wanken. Doch Jesus Christus ist derselbe! Er ist gut und bleibt gut! Danke Ihm für Seine Güte und Seine Unveränderlichkeit! Suche nach Spuren Seiner Güte in Deinem Leben. #gott #güte #liebe #gnade #treue #herr #ichbin #derselbe #jesuschristus #jesus #jesuserlebt

  • Ihr Heuchler!

    Lies dazu Matthäus 15,1-9 Denn Gott hat geboten und gesagt: „Ehre den Vater und die Mutter!“ (Mt.15,4a) In diesem Abschnitt sehen wir, wie die Pharisäer und Schriftgelehrten erneut einen Anklagegrund suchen, um den Herrn Jesus verurteilen zu können. Ihre Anklage: Die Jünger waschen sich nicht zeremoniell die Hände (gemäß der Überlieferung der Ältesten) bevor sie essen. (V.2) Der Herr erkennt natürlich sofort den Beweggrund und die Heuchelei der Pharisäer und kontert mit der Frage: „Und warum übertretet ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen? Denn Gott hat geboten und gesagt: „Ehre den Vater und die Mutter!“ (V.3+4) In den nächsten Versen erfahren wir, wie geschickt sie die Gebote Gottes verdrehen. Passiert uns das nicht auch manchmal? Das Gebot Gottes ist eindeutig. „Ehre den Vater und die Mutter!“ (2.Mo.20,12). Das gilt zu jeder Zeit, auch noch im hohen Alter, wenn die Eltern pflegebedürftig werden (s. Spr.23,22). Gerade dann ist es an uns, sie zu versorgen - mit dem, was wir von Gott bekommen haben. Das umfasst materielle sowie finanzielle Mittel. Die Pharisäer hatten eine sehr geschickte Methode etabliert dies zu umgehen, da sie das Geld lieber für sich behalten wollten. Sie gaben vor, das Geld sei für Gott als Opfergabe vorgesehen (z.B. eine Spende). Damit war das Thema erledigt (V.5). Gottes Gebot wurde geschickt umgangen und dabei fühlte man sich noch nicht mal schlecht. Der Herr Selbst stellt das Verhalten der Pharisäer als heuchlerisch heraus. Sie waren die religiösen Führer des Volkes und sollten Vorbilder sein. In Wirklichkeit kannten sie die Gebote Gottes und versuchten ihren eigenen Nutzen daraus zu ziehen sowie Gottes Sohn ans Kreuz zu bringen. Wenig später nennt sie der Herr die „blinden Leiter der Blinden“ (V.14). Bevor wir zu schnell das Verhalten der Pharisäer verurteilen, wollen wir unser eigenes Leben prüfen. Kann es sein, dass wir Gebote Gottes „anpassen“, wenn es uns zu „ungemütlich“ wird? Wenn wir Seine Gebote befolgen, wird Er das ganz sicher nicht unbelohnt lassen. „Denn Esra hatte sein Herz darauf gerichtet, das Gesetz des HERRN zu erforschen und zu tun […]“ (Esra 7,10) #vater #mutter #gebot #pharisäer #heuchler #anpassen #verdrehen #eltern #beweggrund #motiv #christen #jesus #jesuserlebt

  • Wie Jesus eine zusammengekrümmte Frau heilt - Begegnungen mit Jesus

    Lies Lukas 13,10-17 Ein Samstag in Israel. Es ist Sabbat. Eine Frau geht in die Synagoge. Sie ist eine „Tochter Abrahams“, eine gläubige Frau (Gal.3,7) und sicher kommt sie regelmäßig hier her. Auch wenn der Gang in die Synagoge für sie nicht leicht war. Seit 18 Jahren plagte sie ein Geist der Schwäche. Sie war zusammengekrümmt und absolut unfähig, sich aufzurichten. Immerzu sah sie nach unten, sah den Boden vor ihren Füßen, sah sich selbst. Zweifellos hatte das Wort aus Psalm 38,7 für sie eine besondere Bedeutung: „Ich bin gekrümmt, über die Maßen gebeugt“. Der Teufel hatte sie gebunden. Doch dieser Tag würde alles in ihrem Leben verändern. Heute würde sie eine Begegnung haben. Eine Begegnung mit dem Mann, der von sich gesagt hatte, dass Er gesandt war, Gefangene zu befreien (Lk.4,18). Jesus Christus ist an diesem Tag ebenfalls in der Synagoge! Er predigt, so wie Er das immer getan hat. Dann fällt Sein Blick auf diese Frau. Ich liebe diesen Ausdruck in der Bibel: „Als aber Jesus sie sah“. Andere mochten sie kaum beachten, diese gebeugte und zusammengekrümmte Frau. Der Herr aber sieht sie! Er sieht ihr Bedürfnis nach Befreiung. Das Bedürfnis aufgerichtet zu werden. Aufzuschauen, die Blickrichtung dauerhaft geändert zu haben. Dann ruft Er sie. Alle Augen richten sich auf diese Frau. Sie geht zu Ihm. Vielleicht etwas unsicher, oder unangenehm berührt steht sie vor Ihm - im Mittelpunkt des Geschehens. Vor all den Menschen. Wieder spricht Er sie an. „Frau, du bist befreit von deiner Schwäche!“ Dann berührt Er sie, legt ihr die Hände auf. Sofort richtet sie sich auf. Was für ein Erlebnis! 18 Jahre gebeugt und gekrümmt. Jetzt steht sie gerade vor Jesus. Sie kann Ihm in die Augen sehen, sieht ihren Befreier. Kein Wunder, dass sie sofort beginnt, Gott zu loben! Sie ist frei! Auch für die Anwesenden ist dies hier ein bewegendes Ereignis. Während die Gegner des Herrn beschämt werden, freut sich die ganze Menschenmenge über all die herrlichen Dinge, die durch Ihn geschahen! Er ist wirklich herrlich! Mich erinnert diese Frau an Römer 7. Dort gibt es einen gläubigen Menschen, der verzweifelt versucht ein Leben zu leben, dass Gott gefällt (Röm.7,14-25). Mit eigener Kraft quält er sich ab. Immerzu blickt er nach unten, auf sich selbst und seine Leistung. Dabei wird er immer unglücklicher. Er will Gott gefallen, aber er kann es nicht. Immer wieder tut er böse Dinge. Das quält ihn! Er erkennt, dass in seinem „Fleisch nichts Gutes wohnt“ (Vers 18) und muss am Ende sagen: „Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leib des Todes?“ (Vers 24). An diesem Punkt kommt die Wende. Völlig mit sich selbst am Ende, kommt der Blick auf den Heiland. „Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!“ Und dann dieses wunderbare Wort von Paulus in Kapitel 8: „Also ist jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“ Vielleicht bist du in einer ähnlichen Situation. Ja, du hast dich einmal bekehrt, aber du gehst gebeugt und gekrümmt durchs Leben. Du bist unglücklich, weil du versuchst Gott zu gefallen (und du willst es wirklich!) und siehst immerzu dein Versagen, blickst immerzu, wie diese Frau auf deine Füße und die Wege, die sie gehen. Dann darf diese Geschichte dir Mut machen! Blicke auf! Weg von dir selbst auf deinen Retter. Er hat dich befreit! Du bist in Christus! Wenn Gott dich sieht, sieht Er Seinen Sohn! Du lebst nicht mehr, sondern Christus lebt in dir (Gal.2,20)! Er hat dich freigemacht das zu tun, was Gott gefällt. Aber nicht in eigner Kraft, sondern durch die Kraft des Heiligen Geistes. Sich selbst loslassen und Ihn wirken lassen – das ist das Geheimnis christlichen Lebens. Blicke auf! Weg von dir selbst auf deinen Retter. "Unsere Ruhe kommt nicht daher, dass wir das sind, was Er von uns erwartet, sondern davon, dass Er ist, was wir brauchen." JND #frau #gekrümmt #geist #satan #sünde #scheitern #gutestun #versagen #jesus #begegnung #fleich #synagoge #römer7 #retter #herr #keineverdammnis #galater220

  • Die Zukunft der Gemeinde

    Die Gemeinde gehört zum Himmel. Obwohl die Gemeinde heute noch auf der Erde ist, wird sie schon sehr bald ihre Heimat im Himmel “beziehen”. Wie wird das geschehen? “Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.” (1.Kor. 15,51-52) Paulus eröffnet in 1.Korinther 15 ein weiteres Geheimnis (etwas, was im AT nicht bekannt war), was direkt mit der Zukunft der Gläubigen zu tun hat, die zur Gemeinde Gottes gehören. Die Gläubigen der Gemeinde werden nach 1.Thess 4,16ff in den Himmel entrückt werden. Jesus wird aus dem Himmel bis in den Luftraum kommen und die Erlösten werden Ihm dort begegnen, um dann gemeinsam mit Ihm in den Himmel zu gehen. Da aber zur Gemeinde die Erlösten seit Pfingsten gehören und viele Gläubige bis zum Zeitpunkt der Entrückung schon verstorben sind, wird Gott die “entschlafenen” Gläubigen zuerst aus den Toten auferwecken und verwandeln, sodass sie einen neuen Körper bekommen, der für den Himmel passend ist. Dann werden sie gemeinsam mit den lebenden Gläubigen, die auch verwandelt werden, dem Herrn entgegen entrückt. Ab diesem Zeitpunkt werden die Erlösten der Gemeinde “zusammen mit ihm leben” (1.Thes 5,10). Wie herrlich muss das sein, mit dem Herrn Jesus zu leben! Freust Du Dich darauf? Die dann hereinbrechenden Gerichte während einer 7-jährigen Gerichtszeit (vgl. Dan 9,27; Off.6-19), werden die Gläubigen der Gemeinde vom Himmel aus erleben. Sie werden in der Offenbarung unter anderem in den 24 Ältesten gesehen, die schon im Himmel sind, bevor die Gerichte in Offenbarung 6 beginnen. Während der darauffolgenden Zeit des 1000-jährigen Friedensreichs wird die Gemeinde zum Segen für diese Erde sein, ohne direkt auf die Erde zurückzukehren. Sie wird im Bild der himmlischen Stadt Jerusalem gesehen, “herabkommend aus dem Himmel von Gott” (Off 21,10). Offensichtlich steht diese himmlische Stadt vermittelnd zwischen Himmel und Erde. Danach endet die Zeit und es gibt “nur noch” die Ewigkeit, in der die Gemeinde wieder als eine Stadt, bzw. als das “neue Jerusalem” bezeichnet wird (Off. 21,8ff). Sie ist die “Hütte Gottes” bei den Menschen. Durch die Gemeinde wird Gott in alle Ewigkeit bei den Menschen auf der Erde wohnen! Ganz am Ende der Offenbarung wird noch einmal deutlich, wie sehr sich die Gemeinde (die Braut) und damit auch die Erlösten nach dem Herrn Jesus sehnen. Er ist ihr wahrer Bräutigam, Den sie liebt. Der Geist Gottes bewirkt in der Braut, dass sie zu dem Bräutigam sagt: “Komm!” (Off 22,17) Hast Du auch diese Sehnsucht nach Deinem Heiland und Herrn? Vielleicht kommt Er heute noch.

  • Siehst Du Gespenster?

    Lies dazu Matthäus 14, 22-32 „Als aber die Jünger ihn auf dem See gehen sahen, wurden sie bestürzt und sprachen: Es ist ein Gespenst! Und sie schrien vor Furcht.“ (Mt.14,26) Sicher warst Du auch schon einmal in einer Notsituation und hast auf Hilfe gewartet, aber es kam keine. Bist Du dir sicher, dass keine Hilfe da war oder hast du sie vielleicht nicht erkannt? Wenn wir uns die sehr bekannte Stelle von der Schifffahrt über den See Genezareth in Matthäus 14, 22-32 näher anschauen, stellen wir fest, dass auch die Jünger genau dieses Problem hatten. Zunächst war der Herr Jesus nicht direkt bei Ihnen, was aber nicht heißt, dass Er Ihre Situation nicht kannte. Als die Jünger auf dem See unterwegs waren und der Sturm tobte, war der Herr im Gebet (V.23). Vielleicht verwendet Er sich für Deine Not schon bei Seinem Gott und Vater, ohne dass Du etwas davon weißt? Im Laufe der Nacht spitzt sich die Situation immer mehr zu und der Wind wird heftiger. Es dauert bis zur vierten Nachtwache, das ist zwischen 3:00 und 6:00 Uhr morgens, bis der Herr einschreitet. So kann es auch bei Dir sein. Du hast das Gefühl es geht nicht mehr und wartest bis endlich Hilfe kommt? Gottes Wort sagt uns, dass die Hilfe spätestens rechtzeitig kommt. (s. Heb.4,16) Dann passiert es endlich und Er selbst kommt zu ihnen – gehend auf dem See (V.25). Damit hatten die Jünger nicht gerechnet. Sie erschrecken und fangen sogar an zu schreien, da sie meinen, sie sehen ein Gespenst. Sie warten zwar auf Rettung, doch dann erkennen sie ihren Herrn in der Situation nicht. Daraus können auch wir lernen. Gottes Hilfe sieht oft anders aus als wir sie erwarten. Die Jünger hatten wohl nicht damit gerechnet, dass ihr Herr und Meister auf dem See gehend zu ihnen kommt. Wenn Du den Herrn Jesus um Hilfe in Deiner Not gebeten hast, halte die Augen offen. Er wird handeln, aber das kann ganz anders aussehen als Du es Dir vorgestellt hast. „Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe.“ (Heb.4,16) #angst #furcht #not #sorge #gespenst #jesus #umstand #herr #jesuserlebt #jünger #schiff #see #hilfe

  • Die Hölle: kein fiktiver Ort.

    „...seine Augen aufschlagend, als er in Qualen war,…“ (Lk.16,23) Oft hört man wie über die Hölle Witze gemacht werden. Vielleicht, um sie und ihren Schrecken zu verharmlosen oder die Gedanken daran zu verdrängen. Doch dieser Ort ist alles andere als harmlos oder etwas, worüber man Witze machen sollte. Was sagt Gottes Wort über diesen Ort der Qual? Zunächst nimmt man heute oft an, dass der Teufel (Satan) in der Hölle ist und dort „das Sagen hat“. Ein Bild, was uns häufig in den Medien begegnet – und doch vollkommen falsch ist. Der Satan ist in der jetzigen Zeit frei, um die Menschen zu verführen und von Gott abzubringen (2.Joh.7). Im Buch Hiob können wir außerdem erkennen, dass er Zugang zum Himmel hat, um Gläubige vor Gott anzuklagen (Hi.1,6-7+Off.12,10b). Wenn Satan selbst einmal endgültig vernichtet werden wird, wird er selbst „in den Feuer- und Schwefelsee geworfen...und...Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ (Off.20,10). Er ist also alles andere als ein Herrscher in der Hölle! Aus weiteren Stellen lernen wir, dass es ein Ort ist, der von Hitze und Qualen gekennzeichnet ist: „und sie werden sie in den Feuerofen werfen: Dort wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.“ (Mt.13,42) Das ist der ewige Platz für alle diejenigen, die Gottes Gnadenangebot in Seinem Sohn, ablehnen. Das Beispiel von Lazarus und dem reichen Mann zeigt uns, dass es sogar möglich ist, dass Menschen im Hades andere Menschen im Paradies sehen können (Lk.16,23). Das wird ihre Qual noch vergrößern. Der Hades beschreibt das Totenreich, vergleichbar mit einem Vorort zur Hölle (vgl. Off.20,13+14). Häufig wird die Hölle mit Feuer dargestellt oder in Verbindung gebracht. Dieses Merkmal wird in Gottes Wort bestätigt. Wie wir an verschiedenen Stellen sehen, finden sich Begriffe wie Feuersee, Feuerofen oder Flamme: „...dass er...meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme.“ (Lk.16,24) Es ist ein schrecklicher Ort, an dem sicher niemand sein möchte. Auch nicht für ein paar Stunden. Doch wenn Du den Herrn Jesus nicht als Deinen Retter angenommen hast, ist dieser Ort Dein Platz auf ewig. „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden.“ (Apg.16,31) #himmel #hölle #qual #feuer #teufel #verdammnis #ewig #ohneende #realität #feuersee #flamme #satan #gott #jesus #jesuserlebt

  • Die Gemeinde gehört zum Himmel

    Die Gemeinde wird in der Zeit von Pfingsten bis zur Entrückung auf dieser Erde gebildet. Alle erlösten Christen gehören zur Gemeinde. Aber obwohl sie auf der Erde gebildet wird, gehört sie heute schon zum Himmel! Paulus macht im Epheserbrief klar, dass Christus als Mensch im Himmel das Haupt der Gemeinde ist. Jesus Christus ist gestorben, danach auferstanden und jetzt als verherrlichter Mensch im Himmel. Das heißt für uns heute, dass allein Christus das Sagen in der Gemeinde hat, weil Er ihr Haupt ist. Gott hat die Gemeinde dem Herrn Jesus Christus als Geschenk gegeben. Sie “vervollständigt” Ihn schon jetzt als Mensch im Himmel. Gleichzeitig hat Gott den Herrn Jesus der Gemeinde als “Haupt über alles gegeben, die Sein Leib ist.” (Eph. 1,20-23) Dadurch, dass die Gemeinde als Leib (Körper) so eng mit dem Haupt im Himmel verbunden ist, wird klar, dass die Gemeinde auch zum Himmel gehört. In 1.Kor 15,48 spricht Paulus im Blick auf den Herrn Jesus von dem “Himmlischen”. Er gehört zum Himmel! Und so wie Er zum Himmel gehört, bist Du auch heute schon ein “Himmlischer”. Auch Du gehörst Deiner Stellung nach zum Himmel. Wir sind “Himmelsbürger”, die ihr eigentliches Bürgertum nicht auf der Erde haben (Phil. 3,20). Christen sind Botschafter des Himmels auf der Erde und haben ihr eigentliches Zuhause im Himmel. In Off 21,1-8 wird der Zustand des Universums nach dem 1000-jährigen Friedensreich beschrieben. Nachdem die “erste Erde” und der “erste Himmel” “vergangen” sind, sieht Johannes einen “neuen Himmel” und eine “neue Erde". Dann kommt die Gemeinde im Bild des “neuen Jerusalems” bzw. der “heiligen Stadt” aus dem Himmel herab von Gott. Wieder wird klar: Gott ist der Ursprung der Gemeinde und der Himmel ist ihre eigentliche Heimat. Da die Gemeinde zum Himmel gehört, muss dieses Bewusstsein schon heute ganz praktische Konsequenzen für unser Leben als Gemeinde, aber auch ganz persönlich haben. Die Gemeinde hat keinen Weltverbesserungsauftrag, sondern Christen sollen Zeugen für den Herrn Jesus sein, weil sie wissen, dass diese Welt vergeht und das Gericht kommt (2.Kor. 5,11ff). Christen, deren Heimat der Himmel ist, klammern nicht mehr an Besitz und Vermögen und wollen auch nicht mehr die letzten Stufen auf der Karriereleiter erklimmen. Wenn sie um ihre eigentliche Heimat wissen und ihre himmlische Stellung auf der Erde verstehen, erwarten sie den Herrn Jesus aus dem Himmel (1.Thes. 4,16ff). Jesus kommt bald, um Seine Gemeinde zu sich in den Himmel zu holen! Wartest Du auf Ihn? #himmel #stellung #gemeinde #jesuskommtbald #himmelsbürger #himmlich #erde #zukunft #erwartung #jesuserlebt

  • Wir wollen Wunder sehen

    „Und er tat dort nicht viele Wunderwerke wegen ihres Unglaubens.“ (Mt.13,58) Vielleicht geht es Dir auch so und Du würdest gerne mehr von dem Herrn Jesus und Seiner Macht sehen. Liegt es an Ihm oder vielleicht daran, dass wir nicht bitten und vertrauen? (Jak.4,2) Oder bist Du noch kein Kind Gottes und unentschlossen, ob es wirklich stimmt, was in der Bibel steht? So ähnlich ging es auch einigen Menschen im Neuen Testament. Da waren z.B. die Schriftgelehrten und Pharisäer, die ein Zeichen (Wunder) von Ihm sehen wollten (Mt.12,38). Doch Jesus lehnte es ab, da Er ihr Herz genau kannte und wusste, dass sie Ihn trotzdem ablehnen würden. Mehr noch: Die Pharisäer suchten nur einen Grund zur Anklage und wollten den Herrn der Gotteslästerung beschuldigen. Auch als Jesus in Nazareth war, bekam Er die Ablehnung der Einwohner dort zu spüren. Und das, obwohl in der Gegend viel von der Macht und den Wundertaten des Herrn Jesus gesprochen wurde. Das führte dazu, dass Er in Nazareth nur wenige Kranke heilte, weil Er den inneren Zustand der Einwohner genau kannte: „Und sie nahmen Anstoß an ihm.“ (Mt.13,57) Was lernen wir daraus? Wir denken häufig, der Herr müsse uns zuerst Seine Macht beweisen und ein Wunder zeigen, bevor wir an Ihn glauben können. Dabei ist die göttliche Reihenfolge genau umgekehrt. Der Jünger Thomas hatte genau dasselbe Problem und bekam die Antwort: „Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben!“ (Joh.20,29) Der Herr Jesus möchte uns gerne helfen und Seine Macht zeigen, wenn wir an Ihn glauben und mit Seiner Hilfe rechnen. Er tut es nicht, wenn wir nur unsere Sensationslust befriedigen wollen und Ihn innerlich ablehnen. Das gilt für Dich, wenn Du das Werk der Herrn Jesus am Kreuz noch nicht angenommen hast. Er hat alles für Dich getan. Komm zu Ihm und Du wirst sehen. Es gilt aber auch, wenn Du schon ein Kind Gottes bist und dem Herrn Jesus nachfolgst. Manchmal siehst Du vielleicht nichts von Seiner Größe und bist niedergeschlagen. Dann vertraue Ihm mehr und sag Ihm Deine Not im Gebet. Er will Deinen Glauben belohnen! „Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh!“ (Joh.1,46) #glauben #sehen #wunder #jesus #jesuserlebt #christen #herr #kreuz #zeichen #größe #not #gebet

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