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- Spurensuche im Alten Testament - der Messias
Heute wollen wir mit einer besonderen “Sonntags-Serie” beginnen. Jeden Sonntag wollen wir uns gemeinsam das Alte Testament ansehen und versuchen, Spuren des Herrn Jesus darin zu entdecken. Das soll in Form von Vorbildern, direkten Vorhersagen oder auch Anwendungen von geschichtlichen Ereignissen auf Christus (= Erlöser; hebräisch Messias) und Sein Werk am Kreuz geschehen. Der Herr Jesus Selbst hat seinen Jüngern ja "von Mose und allen Propheten anfangend", alles erklärt, was Ihn selbst betrifft. (Lukas 24,26f.) Im Mittelpunkt stehen dabei die Leiden, die auf den Christus kommen sollten und die Herrlichkeiten danach, von denen auch die Propheten geweissagt haben. (vgl. 1. Petrus 1,11 ff.) Der Herr berechtigt uns zu diesem Vorgehen, wenn Er sagt: “Ihr erforscht die Schriften, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir (= betreffs meiner oder über mich) zeugen” (Johannes 5,39) Wenn wir also Gottes Wort nicht so lesen und als Einheit ansehen, geht uns etwas verloren! Alles soll dazu führen, dass Er uns größer wird und wir Ihn immer neu erleben! Viele Bibelkommentatoren haben schon angemerkt, dass Christus auf jeder Seite der Bibel zu finden ist. Man versteht Gottes Wort erst richtig und liest es mit Gewinn, wenn man versucht, Christus, das Hauptthema Gottes, zu finden und Ihn mehr zu erfassen. Daher solltest Du Dich nicht wundern, wenn wir schon auf den ersten Seiten der Bibel Hinweise auf Ihn, den Sohn Gottes finden. Los geht's ... #spurensuche #messias #at #bilder #typologie #christus #gesalbter #jesus #gott #bibel #bibelstudium #vorbilder #anwendung #glauben #kreuz #golgatha #bibelverse #jesuserlebt
- Auf den Herrn warten
„Eure Lenden seien umgürtet und die Lampen brennend; und ihr, seid Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten, wann irgend er aufbrechen mag von der Hochzeit, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich öffnen. Glückselig jene Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird! (Lukas 12,35-37) Wartest Du darauf, dass der Herr Jesus wiederkommt? In orientalischen Ländern trugen die Menschen in früheren Zeiten oft lange Gewänder, die mit einem Gürtel hochgebunden wurden, wenn man eine längere Reise unternehmen oder schneller laufen wollte. Als das Volk Israel in der jener denkwürdigen Nacht aus Ägypten auszog, sollten sie auch ihre Lenden umgürtet haben (2.Mose 12,11). Die Lenden umgürtete man, um durch nichts beim Laufen behindert zu werden. Wenn die Lenden umgürtet sind, ist man bereit zum Aufbruch. Als Jünger des Herrn Jesus sollten wir auch alles hinter uns lassen, was uns daran hindert, den Herrn Jesus dauerhaft und voller Sehnsucht zu erwarten. Es gibt so viele Dinge, die uns an der Erde „kleben“ lassen, anstatt Jesus zu erwarten. Überleg einmal, was es bei Dir ist … Es kann Sünde sein, schlechte Gewohnheiten, Deine Netflix-Serie, Insta, Haus, Auto, Familie, Corona und die damit verbundenen Sorgen … Gleichzeitig sollte der Jünger Jesu eine brennende Lampe haben, um einerseits selbst zu sehen, aber gleichzeitig auch Licht um sich her zu verbreiten und ein Zeugnis zu sein. Als in Ägypten die Plage der Finsternis hereinbrach, war nur in den Häusern der Israeliten Licht, überall sonst war es stockdunkel (vgl. 2.Mose 10,22.23). Wir leben in einer in einer Welt, wo es finster ist. Unsere Gesellschaft ist moralisch ausgehöhlt, orientierungslos und marschiert auf die kommenden Gerichte Gottes zu. Gott spielt keine Rolle mehr. Gerade deshalb sollen wir Lichtträger sein, die die Wahrheit Gottes durch ein überzeugendes Leben und glaubhafte Worte weitergeben. Wir sind Gesandte für Christus mit der wichtigsten Botschaft der Menschheitsgeschichte (2.Kor 5,20). Das Einzige, was die Menschen heute noch retten kann, ist die Botschaft vom Kreuz! Ein Jünger Jesu ist gleichzeitig ein Knecht des Herrn Jesus. Jesus ist Herr und hat Autorität über Seine Jünger. Jünger warten auf ihren Herrn, der verheißen hat wiederzukommen. Im gebrauchten Bild kommt der Herr von einer Hochzeit zurück, um bei seinen Knechten anzuklopfen, die Tür geöffnet zu bekommen und sie zur Hochzeit mitzunehmen. Warten bedeutet jeden Augenblick mit der Ankunft Jesu zu rechnen. Ich bin gespannt auf Sein Wiederkommen und halte Ausschau nach Ihm. Der Jünger Jesu will nicht überrascht werden, wenn Jesus wiederkommt. Deshalb ist es so wichtig nicht nur zu warten, sondern auch zu „wachen“, damit wir nicht unvorsichtig und naiv für die Anstrengungen Satans werden, der uns jederzeit zu Fall bringen möchte. Jünger Jesu, die auf ihren Herrn warten und gleichzeitig „wachen“ sind glückliche Leute! Jesus kann heute wiederkommen. #warten #wachen #jesus #wiederkommen #herr #entrückung #jesuskommtbald #licht #zeugnis #lenden #reise #himmel #jesuserlebt
- Warum betest Du?
„Schütte dein Herz aus wie Wasser vor dem Angesicht des Herrn.“ (Klgl 2,19). Die Frage: „Warum betest Du?“ klingt etwas banal, aber es lohnt sich mal in Ruhe darüber nachzudenken. Wir können schnell in das Fahrwasser geraten, dass wir nicht mehr in erster Linie beten, um mit Gott zu reden, sondern dass wir beten, um gebetet zu haben. Darin liegt ein großer Unterschied. Wir wissen, dass das Gebet wichtig ist - und das ist auch gut so. Aber was ist Deine Motivation zu beten? Was treibt Dich an? Ist es wirklich das Verlangen Gott das zu sagen, was Dein Herz bewegt? Was hält Dich auf den Knien? Die Nähe Gottes oder der Blick auf die Uhr? Bist Du stolz wenn Du es geschafft hast eine etwas längere Zeit am Stück zu beten? Es ist gut sich selbst hin und wieder mal diese kritischen Fragen zu stellen - und sich zu korrigieren, wenn man feststellt, dass man sich verfahren hat. Echtes Gebet drückt sich darin aus, dass wir aussprechen was uns bewegt und was uns auf der Seele brennt. Man konzentriert sich auf die Gegenwart Gottes und das Anliegen, was man vor Ihn bringt, ohne dabei auf die Zeit zu achten. Kennzeichnet das Dein Gebetsleben? Wir können Gott durch äußere Religiösität nicht beeindrucken. „Denn der Mensch sieht auf das Äußere, aber der HERR sieht auf das Herz“ (1.Sam 16,7). Deshalb fordert David uns auf: „Schüttet euer Herz vor ihm aus! Gott ist unsere Zuflucht“ (Ps 62,8). (JPS) #gebet #beten #warum #abhängigkeit #gott #jesus #jesuserlebt #gegenwartgottes #zeit #uhr
- Warten lohnt sich
„Was betrübst du dich, meine Seele?“ (Ps. 43,5) Gibt es irgendeinen Grund, niedergeschlagen und betrübt zu sein? Es gibt zwei Gründe dafür: Wenn wir noch nicht wiedergeboren sind, haben wir Grund, niedergeschlagen zu sein — und wenn wir wiedergeboren sind und in der Sünde leben, sind wir ebenfalls mit Recht niedergeschlagen. Außer diesen beiden Gründen gibt es keine Ursache, jemals betrübt zu sein, denn alles andere dürfen wir mit Bitten und Danksagung im Gebet vor Gott bringen. Im Blick auf alle unsere Bedürfnisse, alle unsere Schwierigkeiten, alle unsere Prüfungen dürfen wir auf die Macht und die Liebe Gottes vertrauen. „Harre auf Gott.“ Denke daran! Es gibt keine Zeit, in der wir nicht auf Gott hoffen dürften. Wie auch immer unsere Bedürfnisse und Schwierigkeiten aussehen mögen, wenn jede Hilfe ausgeschlossen scheint — unsere Aufgabe ist es, auf Gott zu hoffen, und wir werden erfahren, dass wir es nicht vergeblich tun. Zu der vom Herrn bestimmten Zeit wird die Hilfe kommen. Ich habe das in den letzten 70 Jahren meines Lebens Hunderte, ja Tausende von Malen erfahren. Wenn jede Hilfe unmöglich schien, kam sie, denn Gott hat seine eigenen Hilfsquellen. Ihm sind keine Grenzen gesetzt. Auf zehntausend verschiedene Arten und zu zehntausend verschiedenen Zeiten kann er helfen. Unsere Sache ist es, alle unsere Not in kindlichem Vertrauen vor dem Herrn auszubreiten, unser Herz vor ihm auszuschütten und zu beten: „Ich habe es nicht verdient, dass du mich hörst und auf meine Bitten antwortest, aber um meines Herrn Jesu Christi willen erhöre mein Gebet, und gib mir Gnade, ruhig zu warten, bis es dir gefällt, mein Gebet zu beantworten. Denn ich glaube, du wirst es zu deiner Zeit und auf deine Art und Weise tun.“ „Denn ich werde ihm noch danken.“ Mehr Gebet, mehr Übung im Glauben, mehr geduldiges Warten führt zum Segen, zu überfließendem Segen. So habe ich es immer und immer wieder erfahren. Deshalb sage ich mir beständig: „Harre auf Gott“. #warten #geduld #zeit #gottistgut #georgmüller #harren #beten #gebet #sünde #neugeburt #jesus #jesuserlebt #gott
- Selbst das Schlimmste wirkt zum Guten mit
„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.“ (Römer 8,28) Dies ist einer der Verse, die uns dann am meisten Not bereiten, wenn unser Leben am schwierigsten ist. Solange der Wind sanft weht, können wir problemlos sagen: „Herr, ich glaube.“ Aber wenn die Stürme des Lebens kommen, schreien wir: „Hilf meinem Unglauben.“ Und doch wissen wir, dass der Vers wahr ist. Gott lässt alle Dinge zum Guten mitwirken. Wir wissen es, weil die Bibel es sagt. Der Glaube macht es sich zu eigen, auch wenn wir es nicht sehen oder verstehen können. Wir wissen, dass es wahr ist - aufgrund des Charakters Gottes. Wenn Er ein Gott unendlicher Liebe, unendlicher Weisheit und unendlicher Macht ist, dann folgt daraus, dass Er alles zu unserem Besten plant und wirkt. Wir wissen, dass es wahr ist - aufgrund der Erfahrung des Volkes Gottes. In einem Andachtsbuch wird die Geschichte eines einzigen Überlebenden eines Schiffsunglücks erzählt, der auf eine unbewohnte Insel verschlagen wurde. Er konnte sich eine Hütte bauen, in der er alles verwahrte, was er von dem Wrack gerettet hatte. Er betete zu Gott um Rettung und suchte ängstlich den Horizont ab, um sich einem eventuell vorbeifahrenden Schiff bemerkbar zu machen. Eines Tages sah er zu seinem Schrecken seine Hütte brennen: alles, was er besaß, ging in Flammen auf. Aber was wie das denkbar Schlimmste ausgesehen hatte, war in Wirklichkeit das Beste, was ihm hätte geschehen können. „Wir bemerkten Ihr Rauchsignal“, sagte der Kapitän des Schiffes, das zu seiner Rettung kam. Wir wollen immer daran denken, dass dann, wenn unser Leben in Gottes Hand ist, „alle Dinge zum Guten mitwirken“. Zugegeben, es gibt Zeiten, wo der Glaube wankt, wo die Last erdrückend und die Dunkelheit unerträglich scheint. In unserer Verzweiflung fragen wir uns: „Wie kann aus dieser Situation je Gutes entstehen?“ Darauf gibt es eine Antwort. Das Gute, das Gott daraus wirkt, finden wir im nächsten Vers (Römer 8,29) - nämlich, dass wir „dem Bilde seines Sohnes gleichförmig werden“. Es ist der Meißel des Bildhauers, der den Marmor weghämmert, um dadurch das Bild des Menschen hervorzubringen. Indem die Schicksalsschläge des Lebens alles Untaugliche an uns wegmeißeln, werden wir in Sein herrliches Bild verwandelt. Wenn wir also in den Nöten des Lebens absolut nichts Gutes finden können - dann doch dies eine: Verwandlung in das Bild Christi. #schlimm #gut #gottistgut #plan #leben #schicksal #kontrolle #rettung #lieben #alledinge #liebe #licht #gott #jesus #jesuserlebt #glaube #unglaube
- Du bist ein Kind Gottes
„Seht welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Und wir sind es.“ (1.Johannes 3,1) Du bist ein Kind Gottes, wenn Du aus Gott geboren bist. Vielleicht liest Du den Satz noch einmal aufmerksam: Du bist ein Kind Gottes, wenn Du von neuem geboren bist und gehörst damit zur Familie Gottes. Der Apostel Johannes ist so überwältigt von dem Gedanken, dass wir Kinder Gottes heißen sollen, dass er offensichtlich beim Schreiben des Briefes innehält, um die Leser auf die überwältigende Liebe Gottes aufmerksam zu machen. Gott hätte uns in Seiner unfassbaren Liebe „nur“ Vergebung unserer Sünden schenken können. Er hätte uns „nur“ aus den Ketten Satans und der Gebundenheit an die Sünde befreien können. Gott hätte uns vor dem ewigen Gericht in der Hölle bewahren können, was wir ohne Zweifel verdient hatten. Aber Gott hat noch viel mehr getan: Wer an den Herrn Jesus glaubt und von neuem geboren ist (Johannes 3), der ist jetzt ein Kind Gottes. Johannes betont es sogar noch einmal besonders: Wir heißen Kinder Gottes, aber nicht nur das – wir sind es auch. Nicht nur dem Namen nach, sondern in der Realität. Kinder Gottes haben eine besondere Beziehung zu Gott. Er ist ihr Vater geworden. Du hast einen Vater im Himmel, der voller Liebe zu Dir ist. Und noch etwas: In der Familie Gottes gibt es keine „Einzelkinder“, sondern alle, die an den Herrn Jesus glauben, sind jetzt „gemeinsam“ Kinder Gottes! Gottes Liebe zu Dir verändert sich nicht, sie ist immer gleich. Gott liebt Dich bedingungslos! Ich wünsche mir, dass Dir und mir neu bewusst wird, wie unfassbar reich uns Gott beschenkt hat! Kind Gottes zu heißen ist mehr als alles, was Du in dieser Welt an Auszeichnungen, Titeln, Geschenken, „Schulterklopfern“ und Liebesbeweisen bekommen kannst. #kindgottes #kinder #gott #beziehung #vonneuemgeboren #neugeburt #vater #familie #liebe #jesus #jesuserlebt #familiegottes
- Achte auf Deine Gedanken
„... wie ein Mensch es abmisst in seiner Seele, so ist er.“ (Sprüche 23,7) Alfred P. Gibbs pflegte zu sagen: „Du bist nicht, was du denkst, dass du bist, sondern du bist, was du denkst.“ Das bedeutet, dass das Denken die Quelle ist, aus der unser Verhalten hervorkommt. Kontrolliere die Quelle, und du kontrollierst damit auch den Strom, der aus ihr entspringt. Deswegen ist die Kontrolle unserer Gedankenwelt eine fundamentale Notwendigkeit. Darum sagte Salomo auch: „Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist, denn von ihm sind die Ausgänge des Lebens“ (Sprüche 4,23). Hier wird das Herz gleichbedeutend für das Denken gebraucht. Jakobus erinnert uns daran, dass Sünde in unserem Denken beginnt (Jakobus 1,13-15). Wenn wir über etwas lange genug nachdenken, dann werden wir es schließlich auch tun. Säe einen Gedanken und ernte eine Tat. Säe eine Tat und ernte eine Gewohnheit, Säe eine Gewohnheit und ernte einen Charakter, Säe einen Charakter und ernte ein Schicksal! Der Herr Jesus betonte die fundamentale Bedeutung des Gedankenlebens, indem Er Hass mit Mord gleichsetzte (Matthäus 5,21.22) und einen begehrlichen Blick mit Ehebruch (Matthäus 5,28). Er lehrte auch, dass ein Mensch nicht verunreinigt wird durch das, was er isst, sondern durch das, was er denkt (Markus 7,14-23). Wir tragen Verantwortung für das, was wir denken, weil es in unserer Macht steht, es zu kontrollieren. Wir können über unanständige, zweideutige Dinge nachdenken oder über das, was rein ist und mit Christus in Verbindung steht. Jeder von uns ist wie ein König. Das Reich, über das wir herrschen, sind unsere Gedanken. Dieses Reich hat gewaltige Möglichkeiten zur Verfügung, sowohl zum Guten als auch zum Bösen. Wir sind diejenigen, die entscheiden, ob es für das eine oder das andere genutzt wird. Hier einige positive Vorschläge für ein sauberes, kontrolliertes Denken. Zuerst sollten wir die ganze Sache dem Herrn vorlegen: „Schaffe mir, Gott, ein reines Herz, und erneuere in meinem Innern einen festen Geist!“ (Psalm 51,12). Zweitens sollten wir jeden Gedanken danach beurteilen, wie er in der Gegenwart Christi erscheint (2. Korinther 10,5). Drittens sollen wir jeden schlechten Gedanken sofort bekennen und aus unserem Denken verbannen (Sprüche 28,13). Weiter sollten wir einen leeren Kopf vermeiden. Wir füllen ihn stattdessen mit positiven, Gott wohlgefälligen Gedanken (Philipper 4,8). Fünftens müssen wir unbedingt Disziplin ausüben in dem, was wir lesen, sehen und hören. Wir können kein reines Gedankenleben erwarten, wenn wir uns mit Schmutz und Dreck beschäftigen. Schließlich sollten wir mit und für den Herrn beschäftigt sein. Wenn wir unser Denken auf „Leerlauf“ schalten, dann suchen schmutzige Fantasien Eingang bei uns. #thoughts #gedanken #herz #behüten #aufpassen #achtung #mann #frau #leben #junge #mädchen #jesus #jesuserlebt #taten #gewohnheit #charakter
- Aus den Augen, aus dem Sinn?
Wie viele haben in den Tagen der letzten Wochen gesungen „Ich steh an Deiner Krippe hier“ – wie selbstverständlich wird das an den Weihnachtstagen gesungen, es gehört ja schließlich dazu. Aber gehört es auch zu Deinem gesamten Leben? Immerhin heißt es in dem Lied: „Ich steh an Deiner Krippe hier, o Jesus Du mein Leben“ – entspricht das der Realität in Deinem Leben? Ist Jesus Christus bereits „Dein Leben“, dein Lebensinhalt, DER, auf den Du Dein Leben baust? Vielleicht hast Du das Lied vor zwei Wochen mitgesungen – ganz selbstverständlich – aber kannst in Deinem Alltag, wenn die Feiertage vorbei sind gar nicht Dein „Ja“ dazu geben? Dann ist jetzt zum Jahresbeginn, wenn vielleicht die Weihnachtsdeko und die Krippe mit dem Kindlein wieder im Karton verschwindet, der beste Zeitpunkt, Jesus Christus nicht verschwinden zu lassen, sondern in Deinem Herzen eine Wohnung zu geben: „So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, …“ Johannes 1,12 Vielleicht fragst Du Dich, wozu Du diesem Jesus Dein Leben geben und ihn damit „aufnehmen“ solltest …? „Wer den Sohn Gottes hat, hat das (ewige) Leben, wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.“ 1. Johannes 5,12 Dieser Sohn Gottes ist niemand anderes als Jesus Christus, das Kind in der Krippe. Gott wurde in dem Herrn Jesus Christus Mensch und kam zu uns Menschen. Weil wir Menschen seit Adam und Eva ausnahmslos in Trennung von Gott leben (die Bibel nennt das Sünde), hatte Gott einen Plan, um uns wieder mit sich selbst zu versöhnen. Gott sehnt sich nach der Gemeinschaft mit Seinen Geschöpfen! Damit dieser großartige Plan Gottes Wirklichkeit werden konnte, ist der Herr Jesus mit ca. 33 Jahren am Kreuz von Golgatha für uns gestorben, um uns Menschen von unserer Schuld vor Gott befreien zu können. Das war der Preis, den Er zahlte, um Dir und mir die Möglichkeit zu geben, Kinder Gottes zu werden und ewiges Leben zu schenken. Von Herzen wünschen wir Dir, dass die wirkliche „Weihnachtsbotschaft“ in diesem Jahr nicht aus „den Augen aus dem Sinn“ ist, sondern in Deinem Leben eine Veränderung bewirkt, die Du niemals bereuen wirst. Gott will Dir in Jesus Christus Leben schenken. Jeder, der sich nicht für Jesus Christus entscheidet, aus ganzem Herzen an Ihn glaubt und erkennt, dass er ein Sünder ist, der wird tatsächlich einmal für immer von Gott getrennt bleiben. Christen, die an den Herrn Jesus glauben, erwartet ein Leben mit Jesus im Himmel. Menschen, die den Herrn Jesus Christus ablehnen und nicht an Ihn glauben, erwartet eine nie endende Existenz in der Hölle, dem Ort wo „das Weinen und Zähneknirschen“ sein wird. Wir bitten Dich von ganzem Herzen, dass Du heute noch zu Gott kommst! #weihnachten #neujahr #augen #sinn #herz #mann #frau #himmel #hölle #entscheidung #sünde #weihnachtsbaum #christmas #krippe #vergessen #jesus #jesuserlebt #gott #herr
- Zum neuen Jahr - Der HERR ist mein Hirte.
“Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.” (Psalm 23,1) Heute ist der erste Tag im neuen Jahr 2021. Keiner von uns weiß, was uns im vor uns liegenden Jahr erwartet und wir erleben werden. Wir sind gespannt und wollen uns gleich zu Beginn des Jahres auf Gott ausrichten lassen, anstatt die Nachrichtenflut der Medien in uns hineinzulassen. Dafür musst Du aber eine bewusste Entscheidung treffen! Gerne wollen wir Dir den 1.Vers aus dem 23.Psalm als Leitvers mit in das neue Jahr geben. Es ist ein Psalm von dem Hirten und König David, den er wohl zum Ende seines Lebens hin, geschrieben hat. Der Psalm zeugt von den Erfahrungen, die David mit Gott gemacht hatte: “Der HERR ist mein Hirte.” David hatte in Seinem Leben erfahren, dass der HERR sich wie ein Hirte, um ihn gekümmert hatte. Er hatte Leitung, Korrektur, Bewahrung und Trost erlebt. Mit diesem Hirten, war er durch die Höhen und Tiefen seines Lebens gegangen. Davids Leben war ja ganz und gar kein Leben, was sich immer auf der Sonnenseite abspielte. Denk nur einmal an die Flucht vor Saul oder seinem eigenen Sohn Absalom. Er hatte mit Löwen und Bären gekämpft, aber auch leidvoll erfahren wie er mit Bathseba in Sünde gefallen war. David wusste, was das Leben mit sich bringen kann. In all diesen Situationen hatte David den HERRN als SEINEN Hirten erfahren. Er hatte eine ganz persönliche Beziehung zu dem HERRN, sodass er von “meinem” Hirten sprechen konnte. Kennst Du den Herrn Jesus schon als Deinen HERRN und RETTER? Weißt Du, dass Er für Deine Schuld gestorben ist, um Dir Vergebung und ewiges Leben geben zu können? Der Beginn in das neue Jahr 2021 könnte in Deinem Leben auch der Start in ein Leben mit dem Herrn Jesus werden. Das wünschen wir Dir von ganzem Herzen! Wenn Du Fragen hast, was Du dazu tun musst, melde Dich gerne bei uns. David wusste aus Seiner Erfahrung mit dem Hirten in Vergangenheit zu bezeugen, dass ihm auch in Zukunft NICHTS mangeln würde. Gott selbst würde sich um alle seine Bedürfnisse kümmern, sodass er keinen Mangel haben würde. Keinen Mangel zu haben bedeutet, dass einem nichts fehlt. Dafür garantiert der Hirte. Der Hirte kümmert sich um unsere natürlichen Bedürfnisse als auch um unsere geistlichen Bedürfnisse. Er weiß, was wir brauchen. Nimm Dir einmal die Zeit, um darüber nachzudenken, wer der Hirte ist und wie Er ist. In Hesekiel 34,11 wird von dem Hirten gesagt, dass Er immer da ist: “Siehe, ich bin da und will nach meinen Schafen fragen.” Jesus ist da, auch in 2021, in Zeiten von Corona, in der Einsamkeit, in Herausforderungen und Problemen. Er ist da in Krankheiten, in der Schule, dem Job, der Familie, der Ehe und Verlobung und auch in der Gemeinde! Er ist da und kümmert sich um Seine Schafe! #hirte #schafe #psalm23 #meinhirte #herr #jahwe #mangel #keinmangel #jesus #jesuserlebt #gott #newyear #2021 #jahr #neujahr
- So viele Stimmen
(Lies dazu Apg. 27, 6-12, 38-44) Wir sind in der Welt von unglaublich vielen Stimmen umgeben – vielleicht ist uns das in diesem Jahr ganz besonders aufgefallen. Viele verlangen unsere Aufmerksamkeit oder wollen unsere Meinung zum Guten oder Schlechten beeinflussen. Alle haben eines gemeinsam – sie wollen gehört werden! Es liegt also an uns zu unterscheiden, worauf wir wirklich hören wollen. In der Geschichte von Paulus’ Schiffsreise sagt nur er selbst etwas wirklich Lohnenswertes. Allerdings hört der Hauptmann, der den Apostel bewacht, auf jeden anderen nur nicht auf ihn. In Vers 10 lesen wir, wie Paulus prophetisch voraussagt, dass die Reise in einem Desaster enden würde. Trotzdem hört der Hauptmann auf 4 andere Stimmen und beachtet die Warnung nicht. Er hört auf den Kapitän (V. 11). In der Tat glaubte er ihm mehr als Paulus, dessen Warnung wohl etwas komisch und unwahrscheinlich klingen musste. Er hört auf den Schiffsherrn (V. 11). Höchstwahrscheinlich dieselbe Person wie der Kapitän. Das war die Stimme des Geldes. Er wollte natürlich Verspätungen vermeiden, um keine Fahrgäste (und Fahrgelder) zu verlieren. Er hört auf die “die meisten” Menschen (V. 12). Die Stimmen der Mehrheit. Sie rieten dazu, abzufahren und nicht im Hafen zu bleiben. Das machte in ihren Augen am meisten Sinn. Er hört auch auf die Soldaten (V. 42-43), die Stimme des Militärs (= Menschen, die sich mit Gewalt Recht und Stimme verschaffen möchten). Aber er stimmte ihrem Rat nicht zu, Paulus und alle anderen Gefangenen umzubringen. Alle diese Stimmen lagen falsch. Der Hauptmann wollte nicht auf die Warnung des Apostels hören. Die Stimmen in der Welt sind ebenso gefährlich und besonders heute! Sie verstecken sich in so vielen verschiedenen Medien, sei es TV, Radio, Zeitungen, soziale Netzwerke und vieles mehr. Menschen, die Zerstreuung und Verwirrung stiften wollen, setzen diese Massenmedien zu ihrem Vorteil ein. Denke daran, wenn du sie benutzt! Als der Herr Jesus hier auf der Erde war, war auch Er umgeben von Stimmen. Und viele davon waren für ihn nicht angenehm. Er hörte z.B. die Stimme von Petrus: “Dies wird dir nicht widerfahren!” (Mat. 16,22) oder von den Pharisäern: “..., dass du ein Samariter bist und einen Dämon hast?” (Joh. 8,48). Dann hörte Er die Stimme der Hohenpriester: “Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten.” (Mk. 15,31). Wie sehr wird Er sich gefreut haben über die Stimmen voller Glauben: “Du bist der Christus” und “Mein Herr und mein Gott.” Du und ich, wir sollten immer auf die Stimmen hören, die voller Wahrheit und zu unserem Nutzen sind. Und auch wenn andere Menschen unsere Stimme hören, mögen sie Worte der Errettung und der Erbauung hören. Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt, so dass ihr wisst, wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt. (Kol. 4,6) Angelehnt an: Daily Bible Readings by John Heading S.335
- Wie Gott sich dem Menschen vorstellt (3) - Das Licht der Welt
…Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben. [Joh. 8, 12] In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Da war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name Johannes. Dieser kam zum Zeugnis, damit er zeugte von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten. Er war nicht das Licht, sondern damit er zeugte von dem Licht. Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. [Joh. 1,4-9] Und dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: dass Gott Licht ist und gar keine Finsternis in ihm ist. [1.Joh. 1,5] Wir wollen heute einen weiteren Wesenszug Gottes kennenlernen. Diesen hat uns Gott, wie alles was wir von IHM erkannt haben, in dem Herrn Jesus gezeigt. Gott ist Licht, das ist absolut. Da gibt es keinen dunklen Fleck, keinen Schatten und auch kein Halbdunkel. Dass Gott perfekt ist und „gar keine Finsternis in ihm ist“, stellen wir fest, wenn wir das Leben des Herrn Jesus studieren. Er war auf diese Erde gekommen, um Gott und sein Wesen sichtbar zu machen. Deshalb sagt er von sich, dass er das „Licht der Welt“ ist. Das Licht steht in der Bibel grundsätzlich im Gegensatz zu der Finsternis. Dabei steht Licht für die Gegenwart Gottes. Die Finsternis symbolisiert die Abwesenheit alles Göttlichen. Da wo Gott nicht ist, ist Finsternis. Es ist der Machtbereich des Teufels. Als der Herr Jesus nun vor gut 2.000 Jahren als Mensch auf diese Erde kam, wollte er die Menschen aus der Finsternis, also aus dem Herrschaftsbereich des Teufels, herausholen und zu Gott führen. Durch sein perfektes Leben hat er in die Finsternis dieser Welt, hineingeleuchtet. Er hat jeden Menschen „erleuchtet“ und so vor eine Entscheidung gestellt. Auch du stehst vor dieser Entscheidung. Du hast die Wahl zwischen Finsternis und Licht! Bleibst du in der Finsternis, oder nimmst du Jesus als deinen Retter an und folgst ihm nach, um „im Licht“ zu leben? Leider hat ihn damals die Mehrheit der Menschen abgelehnt. Sie wollten ihn nicht. Sie verachteten ihn und hatten letztlich nur das Kreuz für ihn übrig. Das lag daran, dass im Licht nichts verbogen bleibt und sie sich dadurch „ertappt“ fühlten. Auch du kannst vor Gott nichts verbergen oder verheimlichen. …kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben. [Heb. 4, 13] Auch der Psalm 139 lehrt uns, dass Gott immer und überall vollkommene Kenntnis über uns, unser Leben und unsere Gedanken hat. HERR! Du hast mich erforscht und erkannt. Du kennst mein Sitzen und mein Aufstehen, du verstehst meine Gedanken von ferne. Du sichtest mein Wandeln und mein Liegen und bist vertraut mit allen meinen Wegen. Denn das Wort ist noch nicht auf meiner Zunge, siehe, HERR, du weißt es ganz. Wohin sollte ich gehen vor deinem Geist und wohin fliehen vor deinem Angesicht? [Ps. 139,2-4+7] Deshalb: Bitte stelle dich dieser Entscheidung und versuche nicht länger vor Gott davonzulaufen. Deine Zukunft hängt davon ab. Wenn du ein Leben ohne Gott lebst, wirst du auch die Ewigkeit in der Gottesferne, die Bibel nennt es Hölle, verbringen. Kommst du aber mit der Schuld deines Lebens zu Jesus, vollziehst du einen wunderbaren Wechsel. Der Himmel wird in Ewigkeit dein zu Hause sein. Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn; wandelt als Kinder des Lichts. [Eph. 5,8] Als Erlöster darfst du dann in deinem Leben zeigen, dass du ein „Kind des Lichts“ bist. Die Bibel spricht in Philipper 2 davon, dass wir scheinen sollen als „Lichter in dieser Welt“. Das meint, das Wesen Gottes in unserem Leben sichtbar zu machen. Seine Eigenschaften dürfen uns kennzeichnen. Er freut sich, wenn er Früchte des Geistes [Gal. 5, 22] bei uns sieht. Sie sind Merkmale des neuen Lebens. Durch unser Verhalten sollen wir „die Tugenden dessen verkündigen, der uns berufen hat aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht“ [1. Pet. 2, 9]. Wir dürfen die Menschen in unserem Umfeld dadurch einladen auch zu dem HERRN zu kommen. Vielleicht hast du auch das Empfinden, dass das nicht immer ganz einfach ist, und du viele Fehler machst. Das geht mir ganz genauso. Es liegt aber nie am Licht selbst, wenn wir nicht leuchten, sondern daran, wie gut der “Reflektor“ geputzt ist. Wenn wir uns zu wenig „im Licht“ aufhalten, also nicht genug mit dem Herrn Jesus und seinem vorbildhaften Leben beschäftigt sind, schleichen sich unbemerkt schlechte Dinge in unser Leben ein. Ungute Gewohnheiten, Egoismus und andere Sünden verhindern, dass wir „hell“ Leuchten. Deshalb wollen wir uns Mut machen, die Bibel, und besonders die Evangelien, mehr zu lesen und ihn intensiver zu bitten, dass aus unserem Leben alles verschwindet, was nicht zu ihm passt und die Wiedergabe des Lichts verhindert. #gott #licht #lichtderwelt #jesus #hell #gegenwart #finsternis #wissen #wärme #reflektor #sünde #hölle #trennung #entscheidung #jesuserlebt #offenbarung #dunkel #ichbin
- Gott gibt gerne
„Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden.“ (Jakobus 1,5) Probleme, Nöte und Enttäuschungen gibt im Leben von jedem Menschen. Es kann der schmerzliche Verlust eines guten Freundes sein, der Fragen aufwirft. Spannungen in Ehe und Familie können einen an den Rand der Verzweiflung bringen. Die schwere Diagnose beim regelmäßigen Arztbesuch kann uns aus der Bahn werfen. Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz machen Dich ängstlich und ratlos. Auch kleinere Probleme, wie z.B. der Verlust des Schlüsselbundes oder der verpasste Termin, können zu einer Prüfung werden. Es gibt noch viel mehr Probleme, die in unser Leben hineinkommen können, … Auch die Bibel spricht über diese Probleme. Jakobus spricht in seinem Brief davon, dass Gläubige in verschiedenartige Prüfungen fallen. Das heißt von jetzt auf gleich, überraschend und unerwartet (Jak 1,2). Er macht aber auch klar, dass Gott mit den Prüfungen im Leben eines Christen ein großes Ziel verfolgt. Wenn Gott uns Glaubensprüfungen schickt, dann soll sich unser Glauben unter Druck bewähren. Die Echtheit unseres Glaubensbekenntnisses wird auf die Probe gestellt. Das macht Gott nicht, um uns zu quälen, sondern um das Beste in uns hervorzubringen. Unser Ausharren (=jeden Fluchtgedanken überwinden) in der Prüfung soll gestärkt werden und wir sollen zu erwachsenen Christen werden (Jak 1,4). Gott möchte nicht, dass wir weglaufen und uns vor der Prüfung verstecken. Es ist fast unglaublich, aber Jakobus fordert uns sogar auf, uns zu freuen, wenn eine Glaubensprüfung in unser Leben kommt. Menschlich ist es unmöglich, doch für den Glauben ist es möglich, weil wir Gottes wunderbaren Plan mit unserem Leben erkennen können. Das heißt aber nicht, das schwierige Zeiten in unserem Leben uns nicht auch traurig machen können (vgl. 1.Petr 1,6). Wenn wir mit unserer Weisheit am Ende sind, dann macht Gott uns ein unfassbares Angebot: Jeder der Weisheit in der Zeit der Glaubensprüfung braucht, der darf zu Gott kommen. Er darf um Weisheit bitten, die Gott gerne gibt (Jak 1,5). Weisheit zu haben bedeutet: Das Richtige, zur richtigen Zeit und auf die richtige Art und Weise zu tun. Vielleicht steckst Du gerade mitten in einer Prüfung und bist mit Deinem „eigenen Latein“ am Ende. Wahrscheinlich kennst Du Deine Bibel ganz gut, weißt aber trotzdem nicht richtig, was Du gerade machen sollst und hast auch noch keinen Plan, was Gott mit dieser Prüfung in Deinem Leben erreichen will. Dann will Dir Gott die Weisheit schenken, Sein Wort auf Deine aktuelle Situation anzuwenden, damit Du weißt, wie es weitergehen kann. Gott gibt gerne, wenn Du Ihn darum bittest. Er freut sich, wenn Du zu Ihm kommst. In Seiner Gegenwart will Er Dir Seine Wege mit mir Dir zeigen. Im himmlischen Heiligtum erfährst du mehr (Ps 73,17). Du darfst immer wieder zu Ihm kommen. Er macht Dir keinen Vorwurf, wie es vielleicht ein Mensch machen würde, wenn Du immer wieder mit ein und derselben Sache zu ihm kommst. Gott verspricht Dir und mir Weisheit zu geben und Er gibt großzügig. Gott kennt zudem schon das Ende jeder Prüfung und lässt nichts in Deinem und meinem Leben zu, was Er uns nicht zumuten könnte. Gott passt auf uns auf (1.Kor 10,13). #gottgibtgerne #beten #weisheit #prüfung #erprobung #test #versuchung #zeit #geduld #ausharren #jesus #gebet #hilfe #not #jakobus #jesuserlebt












