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  • In Stein gemeißelt

    Neulich ging ich bei meinem Spaziergang in der Abendsonne - das ist ja derzeit noch erlaubt - auch über den örtlichen Friedhof. Kein besonderer, so einer eben, wie man ihn in jeder Stadt findet. Meist begegne ich hier keinem einzigen Mensche und trotzdem kann man Begegnungen machen: Begegnungen mit den Zeugnissen vergangener Generationen; Begegnungen mit dem Tod, der doch untrennbar mit dem Leben verbunden ist. Aber wir wollen das so oft von uns wegschieben und aus unserem Blickfeld streichen, ja wir fühlen uns in diesen Tagen gerade in den Medien vom Tod umringt! Doch ein Friedhof ist auch ein Ort, an dem man den Spuren Gottes im Leben von Menschen begegnet. Die Beschäftigung mit dem unabänderlichen Ausgang des Lebens hier auf der Erde nützt nach der Bibel auch für Dein und mein Leben: "So lehre uns denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen!" - Psalm 90,12 Jedenfalls fielen mir drei Grabsteine ins Auge, weil auf ihnen jeweils ein Vers aus der Bibel zitiert wurde. Das erste steinerne Statement war: "Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden!" - Apostelgeschichte 16,31 Der Grabstein dieses Verstorbenen gibt dauerhaft die klare Botschaft Gottes, das Evangelium weiter: - Wir brauchen Errettung! Auf einem Friedhof deutlich erlebbar von dem letzten Feind des Menschen, von dem Tod. Doch der Tod ist erst als Folge der Sünde in das Leben des Menschen getreten. (siehe Römer 5,12) Jeder Mensch hat den Tod als Strafe für seine Sünden verdient, das ist das unausweichliche Fazit! Und somit brauchen wir vor allem Rettung von unseren Sünden. Landläufig sagt man, dass auf dem Friedhof die Toden "in Frieden ruhen", das verbindet man wohl unter anderem auch mit der Bezeichnung "Friedhof". Doch ob hier wirklich alle "in Frieden ruhen" ist fraglich, weil Gottes Wort uns sagt: "Und ebenso wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht." - Hebräer 9,27 Dieser Grabstein war wohl von seinem Besitzer als eine letzte Warnung gedacht, ein letzter Aufruf an die Vorübergehenden, umzukehren und an den Erretter Jesus Christus zu glauben. Der Grabstein macht darüber hinaus ganz deutlich: "Das Heute gehört Dir, das Morgen aber liegt nicht in Deiner Hand!" Darum: "So bestimmt er (Gott) wiederum einen gewissen Tag: „Heute“,... „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.“ - Hebräer 4,7 Wenn Du aber schon an den Herrn Jesus glaubst, dann warte nicht bis zu Deinem Tod, um die gute Botschaft Gottes zu verkünden. Erzähle von "Gott, der die Toten auferweckt, der uns von so großem Tod errettet hat!" - [2. Kor. 1,9-10]2. Korinther 1,9-10 Sag es heute noch anderen weiter, weil Du den Schrecken des Herrn kennst (2. Korinther 5,11) und weißt, wie der Schrecken des Todes überwunden wurde (1. Korinther 15,54) und alle die befreit werden können, "die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren." Hebräer 2,15 Gerade das ist Ostern und seine Botschaft für uns heute: Der Triumph Jesu Christi über den Tod und den, der die Macht des Todes hat, den Teufel! #ostern #easter #stein #stone #tod #grab #jesus #grave #tomb #meaning #teufel #sünde #glaube #message #botschaft #bibel #friedhof #jesuserlebt

  • Tetelestai! - Es ist vollbracht!

    „Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist.“ (Johannes 19,30) Tetelestai! Es ist vollbracht! Es ist das, wie wir glauben, vorletzte Wort, was uns von dem Herrn Jesus am Kreuz von Golgatha überliefert ist. Zu diesem Zeitpunkt lagen bereits 6 qualvolle Stunden hinter dem Heiland. 3 Stunden, wo Er so besonders dem nicht enden wollenden Spott, der Verachtung und den hässlichen Blicken der Menschen ausgesetzt war (Ps 22,18). Immer wieder hatten die Menschen versucht Ihn herauszufordern, sie hatten ihn beleidigt und ihre Scherze mit ihm getrieben. Dann war die Erde urplötzlich für 3 Stunden völlig verfinstert worden. Als die Orientsonne eigentlich am heißesten schien, wurde es finstere Nacht, um das vor den Augen der umherstehenden Menschenmenge zu verbergen, was dann mit dem Sohn Gottes geschah. Es waren 3 Stunden, in denen der Herr Jesus von Gott verlassen war, wo Er die Strafe für Deine und meine Sünden auf sich nahm, aber auch Gottes Gericht über das Prinzip Sünde an Seinem eigenen Körper und Seiner eigenen Seele erduldete. Unvorstellbare Leiden und Schmerzen trafen den Herrn Jesus, wovon vielfach in den Psalmen prophetisch geschrieben wird, um uns ein wenig zu verstehen zu geben, was Jesus empfand. Z.B. hat Er erlebt, wie alle Wogen und alle Wellen (Ps 42,8) des Gerichtes Gottes auf Ihn eintrafen und Gott sich gegen ihn wandte (Klgl 3,1-3). Ich weiß nicht, ob wir uns ein wenig vorstellen können, was es bedeutet, dass Gott vollkommen heilig ist und deshalb die Sünde richten muss?! Gott kann die „5“ nicht einfach gerade sein lassen, denn Er ist auch vollkommen gerecht. Doch dann am Ende dieser finsteren Stunden, hören wir wieder die Stimme des Heilandes. Jetzt nicht mehr verzweifelt, verwirrt und verlassen, sondern voller Hoffnung und Sieg: „Es ist vollbracht!“ Alles, was der Vater dem Sohn Gottes aufgetragen hatte, um es tun, hatte Er erfüllt. Jede Prophezeiung des Alten Testaments in Bezug auf das Leben und Sterben des Messias, war in diesen Augenblicken erfüllt worden. Alles, was zu unserer Errettung getan werden musste, hatte der Herr Jesus jetzt vollendet. Tetelestai! – So schrieb man unten auf eine Rechnung, wenn diese ordnungsgemäß bezahlt worden war. Tetelestai! – So sagte ein Sklave zu seinem Herrn, wenn er einen Auftrag ausgeführt hatte. Tetelestai! – Das sagte auch der Sohn Gottes als die Schuld bezahlt und das Werk des Vaters ausgeführt war! Glaubst Du schon ganz persönlich an den Herrn Jesus, den Mann von Golgatha, der auch für Dich alles bezahlt hat? Wenn Du Fragen hast, schreib uns gerne! #jesuslebt #jesuserlebt #calvary #jesus #golgatha #sterben #tod #kreuz #cross #god #gott #esistvollbracht #tetelestai #dautphe #deutschland #karfreitag

  • Was sucht ihr den Lebendigen unter der Toten?

    „Als sie aber von Furcht erfüllt wurden und das Angesicht zur Erde neigten, sprachen sie zu ihnen: Was sucht ihr den Lebendigen unter den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden.“ (Lukas 24,5.6a) Es ist an einem Sonntagmorgen – dem Auferstehungsmorgen - als einige Frauen sich früh aufmachen, um zum Grab des Herrn Jesus zu gehen und Ihm dort Seine letzte Ehre zu erweisen. Beim Grab angekommen, entdecken sie das der Stein weggewälzt ist, der die Gruft verschlossen hatte. Sie treten näher heran, gehen in das Grab hinein und können den Leib des Herrn Jesus nicht finden. Sie sind verwirrt darüber und geraten in Verlegenheit. Was ist bloß geschehen? Dass ihr Herr ihnen gesagt hatte, dass er nach 3 Tagen wieder auferstehen würde, kommt ihnen gerade nicht in den Sinn. In diesem Moment erscheinen plötzlich zwei Engel in strahlenden Kleidern und treten auf die Frauen zu. Von Angst erfüllt senken sie ihren Blick zu Boden. Das ist alles zu viel für sie. Doch jetzt hören sie eine Botschaft aus dem Mund der Engel, die alles Bisherige für immer verändern soll: „Was sucht ihr den Lebendigen unter den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden!“ Ja, den Lebendigen kann man unmöglich bei den Toten suchen. Jesus Christus ist wirklich auferstanden. Es ist alles so geschehen, wie er es vorausgesagt hatte. Er ist in eigener Kraft auferstanden, denn nur Er hat Gewalt Sein Leben „wiederzunehmen“ (Joh 10,17). Gleichzeitig ist es natürlich auch wahr, dass der Vater Seinen Sohn aus den Toten auferweckt hat, um damit zu bestätigen, dass Er das Werk des Herrn Jesus vollständig angenommen hat und alles vollbracht ist. Mit der Auferstehung des Lebendigen beginnt eine neue Ära, der Tod ist ein für alle Mal besiegt. Das was über 4000 Jahre unmöglich schien, seitdem die Sünde in die Welt gekommen war, hat der Herr Jesus getan. Dem Tod und dem Teufel ist durch den Lebendigen die Macht genommen. „Wo ist, o Tod, dein Sieg? Wo ist, o Tod, dein Stachel?“ (1.Kor 15,55) Der Herr Jesus beschreibt sich in Offenbarung 1,17.18 noch einmal als der Lebendige: „Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades.“ Der Lebendige lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Soweit Du zurückgehen kannst in der Weltgeschichte und weit darüber hinaus, Er war schon da. Soweit Du nach vorn schauen kannst, Er wird da sein. Er ist der Lebendige. Und da wo Menschen mit dem Herrn Jesus in Kontakt kommen und ihr Blick neu auf Ihn ausgerichtet wird - so wie bei Johannes in der Offenbarung oder bei den Frauen am Grab - da müssen die Angst, Sorge und Furcht weichen. Wenn Du Dich mit dem Herrn Jesus beschäftigst, der auferstanden ist und dadurch unserem Glauben einen Halt und ein tiefes Fundament gibt, dann wirst Du ermutigt. Ohne Ihn wäre alles sinnlos (1.Kor 15,14). Mit Ihm bekommt alles einen tiefen Sinn und Perspektive. Lass Dich ermutigen den Menschen um Dich her von dem Lebendigen, dem auferstanden Jesus, zu erzählen. Nimm Dir Zeit, um selbst auf den Lebendigen zu schauen. #easter #ostern #ressurection #auferstehung #auferstehen #woman #frau #jesuslebt #jesuerlebt #jesus #god #gott #bibel #grab #tomb #grave #leer #hoffnung #christ #dautphe

  • Warum die Gemeinde Jesu nicht durch die Drangsalszeit muss? (2)

    Müssen wiedergeborene Christen durch die Drangsalszeit gehen, bevor Jesus Christus wiederkommt? Muss die Gemeinde durch die Gerichte, bevor sie von dem Herrn Jesus selbst entrückt wird? Wir wollen in diesem Beitrag weiter darüber nachdenken, warum wir überzeugt sind, dass die Gemeinde Gottes nicht durch die Drangsal gehen wird. „Und die Kriegsheere, die in dem Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, angetan mit feiner Leinwand, weiß und rein.“ (Off 19,14) Der Herr Jesus wird einmal als König der Könige und Herr der Herren vom Himmel auf diese Erde zurückkehren und alle Seine Feinde besiegen. Bei diesem einzigartigen und einmaligen Siegeszug wird Er von den Gläubigen begleitet. Es sind die „Kriegsheere, die in dem Himmel sind“, die bei Ihm sind. Wenn die Gläubigen den Herrn Jesus aber bei diesem Triumph begleiten werden, dann müssen sie vorher zu Ihm entrückt worden sein, sonst könnten sie Ihn nicht begleiten. Bevor der Herr Jesus mit den Seinen kommt, wird er zunächst für die Seinen kommen, um sie zu Sich zu holen. Auch der Zusammenhang der Verse in 1. Thessalonicher 4 bestätigt diesen Gedankengang: Die Thessalonicher hatten Sorge, dass die bereits verstorbenen Gläubigen nicht dabei sein würden, wenn der Herr Jesus als König erscheinen würde, um Sein Reich auf dieser Erde aufzurichten (vgl. 1.Thes 4,13). Es machte sie traurig, dass ihre Mitgeschwister womöglich nicht dabei sein würden, wenn Jesus regieren würde. Um ihnen diese Sorge zu nehmen, teilte Paulus ihnen eine Offenbarung vom Herrn Jesus selbst mit. Sie brauchten sich nicht zu sorgen, denn der Herr selbst würde zunächst für die Seinen kommen, um die bereits Entschlafenen aufzuerwecken und sie gemeinsam mit den lebenden Gläubigen zu sich in den Himmel zu nehmen (vgl. 1.Thes 4,15-17; 1.Kor 15,51-57). Danach könnten sie beide gemeinsam mit dem Herrn Jesus auf dieser Erde erscheinen. „Wenn der Christus, unser Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.“ (Kol 3,4) Auch im Kolosserbrief wird noch einmal verdeutlicht, dass wir mit Christus offenbart werden. Wir werden mit Ihm erscheinen, wenn Seine ganze Herrlichkeit auch dieser Erde sichtbar werden wird. Heute verbinden uns geistliche Realitäten mit unserem Herrn Jesus, wir sind mit Ihm gestorben und auferweckt, Er ist unser Leben und durch Ihn haben wir eine ganz neue Identität. Aber das, was Du für Dich hoffentlich ganz sicher weißt und festhältst ist für die Menschen um Dich her, die nicht an Gott glauben, völlig unsichtbar. Sie könnten auch nichts damit anfangen. Doch einmal kommt der Augenblick, wo Christus sichtbar offenbart werden wird. Er kommt dann aus dem Himmel auf die Erde und Du bist dabei. Aber nochmal: Bevor Er mit Dir kommt, kommt Er zunächst für Dich und die Gemeinde, um uns zu sich zu holen. Jesus Christus wird Seine Leute abholen, bevor die Gerichte beginnen. Freust Du Dich darauf? Erzähle es anderen weiter, um sie dadurch zu ermutigen. Der Herr ist so gnädig, dass Er uns das wissen lässt und wir nicht in ständiger Furcht vor dem, was auf uns zukommt, leben müssen. „So ermuntert nun einander mit diesen Worten.“ (1.Thes 4,18) #kommen #entrückung #drangsal #jesus #gott #erscheinung #herrschen #reich #könig #herr #jesuserlebt #dautphe #marburg #bibel

  • Einsamkeit - ein Gedicht

    Manchmal Herr führst Du mich in die Einsamkeit, denn Du weißt ich brauch mal wieder Extrazeit, keinen Menschen mehr zu kennen, mich von allem, jedem so zu trennen, Dich nur Hilfe, Ruhe nennen, und mal wieder neu beginnen. Kann ich mich drauf einlassen, es begrüßen, dann sitz ich, mein Herr, zu Deinen Füßen. Nichts stört, nichts lärmt, die Ruh bei Dir, bringt Kraft, Erfrischung, Halt und Leitung mir. Dann führst Du mich, Herr in der Einsamkeit, zur Zweisamkeit mit deiner Gottes-Dreisamkeit. Doch meist, Du weißt´s am besten, Herr, da wird die Einsamkeit mir so unglaublich schwer. Wie eine nasse Decke, wie ein Nebel so dicht, raubt sie die Wärme mir, nimmt jedes Licht; beunruhigt, bedrückt, belastet, betäubt, bringt Schmerz, mein Gewissen, Geist, Glauben, Gefühl und meinem Herz. Den Blick nur hingerichtet auf mein Denken und Empfinden, kann der Teufel, die Sünde direkt in meiner Lage anbinden, die Kraft ist weg, ich will mich nur noch selbst bemitleiden, und kann meinen Blick nicht über mich selbst hin weiten. Dann wirke ich selbst in meiner Einsamkeit, nur hin zu Angst, Sorge, Neid und Bitterkeit. Bin ich am Ende mit mir und meiner Kraft dann irgendwann, kannst Du, Herr, endlich wieder treten an mein Herz heran. Erweichst mich, brichst mich, überführst und reinigst mich, lenkst Du mein Denken und Fühlen weg von mir auf Dich. Dann darf ich neu über Dich sinnen und Deinen Weg verstehen, wie ich Dein Leben in meinem Herzen noch niemals hab gesehen. Wer war allein, war einsam, verworfen, verlassen, Herr wie Du? Kein Mensch verstand Dich wirklich, litt mit, hörte Deinem Herzen zu! Vorm Kreuz haben alle Unterstützer und Freunde Dich verlassen, sahen Dich nicht, blickten nur auf den Hass, die Feinde, die Massen. Doch eins, das musstest Du ertragen, was ich von mir deshalb niemals muss sagen, Du der Gerechte, von Gott verlassen, in Einsamkeit, Dunkelheit und Sündentragen. Mein Herr, das Eine wünsche ich mir, dass ich stets ankomm dort am Kreuz bei Dir. Bewirke Du o Herr in meiner Einsamkeit, wie gestern, so auch jetzt und allezeit, dass sie mir dient zu meiner Seligkeit und hinführt zum Preis Deiner Herrlichkeit. Preis Dir, dem Einsamen, Verlassenen für die Sünder! Anbetung stimm Du an inmitten aller Gotteskinder!

  • Warum die Gemeinde Jesu nicht durch die Drangsalszeit muss? (1)

    Vielleicht hast Du Dir auch schon einmal die Frage gestellt, ob die Christen bzw. die Gemeinde Jesu durch die schreckliche Drangsalszeit gehen muss oder nicht? Werden die Christen davor verschont, oder gehört es nicht auch zur Berufung eines Christen für den Namen Jesu zu leiden? Die Bibel beschreibt an verschiedenen Stellen, was in der Drangsalszeit, bzw. der Zeit der Gerichte, hier auf dieser Erde geschehen wird. Es ist von schrecklichen Hungersnöten die Rede, von weltweiten Seuchen und Pandemien. Erdbeben und andere tiefgreifende Naturkatastrophen werden diese Welt erschüttern. Es kommt zu Massenpaniken, weil die Menschen es einfach nicht mehr aushalten werden. Viele Menschen wollen einfach nur weg, sie wollen vor den schrecklichen Katastrophen fliehen. Ein mächtiger Diktator, der sog. Antichrist, wird herrschen und sich fast alle Menschen gefügig machen. Es wird zu einer mächtigen Inflation kommen, sodass Grundnahrungsmittel kaum noch bezahlbar sein werden. Das Finanz- und Wirtschaftssystem wird komplett umgekrempelt, nur noch der, der das Zeichen des Antichristen („des Tieres“) trägt, wird kaufen und verkaufen können. Das alles ist nur ein kleiner Einblick von dem, was auf der Erde geschehen wird, wenn die Drangsal beginnt und der Herr Jesus selbst diese Erde richten wird. Entscheidende Stellen in Gottes Wort, wo Du das nachlesen kannst, sind z.B. Mt 24, Mk 13, Lk 21 oder auch Off 6-18. Auch im AT gibt es eine Vielzahl von Stellen, die von dem sogenannten „Tag des Herrn“ sprechen, wo Jesus, der Herr, selbst Gericht ausüben wird (vgl. Jes 13,6.9; Am 5,18; Zef 1,17; etc.). Das, was aktuell um uns herum passiert (Corona, Wirtschaftskrise, etc.), erinnert uns unweigerlich an Manches, was auch in der Drangsal hier auf der Erde geschehen wird. Dabei kann schnell die Frage aufkommen: Müssen wir Christen durch die Drangsal? Um es vorwegzunehmen: Die Gemeinde Jesu muss nicht durch diese schreckliche Zeit der Gerichte auf dieser Erde gehen. Warum? Das werden wir in einigen Posts zu erklären versuchen. Die jungen Christen der Gemeinde in Thessalonich hatten sich von den Götzen zu dem lebendigen Gott bekehrt. Sie hatten den Herrn Jesus als ihren persönlichen Retter und Herrn angenommen und wollten jetzt Gott dienen, anstatt weiterhin ein Leben für sich selbst zu führen. Mit dem Tag ihrer Bekehrung hatte ihr Leben zudem eine neue Perspektive bekommen – jetzt erwarteten sie Jesus, den Sohn Gottes, aus den Himmeln, der versprochen hatte wiederzukommen, um die Gläubigen zu sich zu holen (1.Thes 1,10; Joh 14,1-3). Dabei betont die Bibel, dass es Jesus ist, „der uns errettet von dem kommenden Zorn.“ Der Herr Jesus hatte die Thessalonicher bei ihrer Bekehrung von dem ewigen Gericht, der Hölle, gerettet (Vergangenheit) und Er wird sie auch vor dem kommenden Zorn retten (Gegenwart), der über diese Erde kommen wird. Etwas später wird in dem gleichen Brief gesagt, dass die Thessalonicher „nicht zum Zorn gesetzt sind“, „sondern zur Erlangung der Errettung durch unseren Herrn Jesus Christus“ (1.Thes 5,9). Der Herr Jesus selbst würde sie als Heiland zu sich holen und sie würden Ihm nicht als Richter begegnen müssen, der Seinen Zorn über diese Erde bringen wird. Das Gleiche, was der Heilige Geist durch den Apostel Paulus den Thessalonicher sagen konnte, gilt für die ganze Gemeinde Jesu, also auch für Dich und mich, wenn wir an den Herrn Jesus glauben. Der Herr Jesus selbst wird uns von dem kommenden Zorn, der schrecklichen Gerichtszeit auf dieser Erde retten. Und wie tut Er das? Indem Er selbst kommt, um uns zu sich zu holen (1.Thess 4,16-18). Vielleicht kommt Er noch heute. #drangsal #gemeinde #christen #versammlung #zukunft #jesus #richter #retter #heiland #gericht #zorn #entrückung #jesuskommtwieder #jesuserlebt #gott

  • Mit Glauben beten

    „Darum sage ich euch: Alles, um was ihr betet und bittet - glaubt, dass ihr es empfangt, und es wird euch werden“ (Mk 11,24). Der Herr möchte nicht nur das wir beten, sondern auch, dass wir es mit Glauben tun! Wir sollen in der Erwartungshaltung bitten, dass Gott unser Gebet erhören wird beziehungsweise bereits erhört hat. Johannes bestätigt, dass Gott den Gläubigen manchmal Bitten aufs Herz legt, die direkt von Ihm kommen und die Er deshalb auch sicher erhört. Es ist eine wunderbare Erfahrung, bereits auf den Knien die Gewissheit zu bekommen, dass ein Gebet erhört worden ist! Als die Mutter von Hudson Taylor einmal für eine Zeit lang zu einem Besuch außer Haus war, bekam sie eines Tages nach dem Mittagessen einen starken inneren Drang für die Errettung ihres 15 jährigen Sohnes zu beten. Sie nutzte die Gelegenheit, da sie ausnahmsweise etwas mehr Zeit hatte, ging in ein Zimmer und schloss die Tür hinter sich zu. Dann fasste sie den Herzensentschluss, solange für ihren Sohn zu beten, bis ihr Gebet beantwortet worden ist. Zur gleichen Zeit ging der junge Hudson in das Zimmer seines Vaters und stöberte dort in dessen Bibliothek. Da ihn nichts wirklich anzog, schnappte er sich einen Korb mit Heften und nahm ein Traktat heraus, das interessant aussah. Er dachte: „Es gibt bestimmt eine Geschichte am Anfang und eine Predigt am Ende. Ich werde die Geschichte lesen und die Predigt beiseitelassen.“ So nahm er das Traktat und begann darin zu lesen. Währenddessen verbrachte seine Mutter Stunde um Stunde im Gebet und flehte für ihren Sohn. Sie tat es solange, bis sie nicht mehr anders konnte, als Gott dafür zu preisen, dass Hudson sich bekehrt hatte. Der Geist Gottes hatte in ihr diese Überzeugung auf den Knien gewirkt. 80 Meilen entfernt las Hudson Taylor in dem Traktat, als ihm plötzlich ein Satz ins Auge sprang. „Das vollbrachte Werk Christi.“ Er fragte sich, warum der Autor diesen Ausdruck benutzt. Warum sagte er nicht: „Das sühnende Werk Christi“? Augenblicklich schossen ihm die Worte: „Es ist vollbracht“ durch den Kopf. Was war vollbracht? Vollkommene Sühnung für Sünde: Die Schuld war durch den Stellvertreter bezahlt worden. Christus starb für unsere Sünden, und nicht nur für die unseren, sondern auch für die ganze Welt. Dann dachte er: „Wenn das ganze Werk vollbracht und die Schuld bezahlt ist, was bleibt mir dann noch zu tun übrig?“ In diesem Moment dämmerte in ihm die freudige Überzeugung, dass es für ihn in der Welt nichts mehr zu tun gab, als auf die Knie zu fallen und den Retter und Seine Rettung anzunehmen und ihn dafür zu preisen. So kam es, dass während seine Mutter den Herrn auf den Knien in ihrer Kammer lobte, auch der junge Hudson Ihm von Herzen für seine Errettung dankte. Er erzählte seiner Schwester von seiner Bekehrung, aber mit der Bitte, es noch niemandem weiterzusagen. Als seine Mutter 14 Tage später nach Hause zurückkehrte, war Hudson der erste, der ihr an der Haustür begegnete. Er erzählte ihr, dass er sehr schöne Neuigkeiten für sie hätte. Sie umarmte ihn, drückte ihn an sich und sagte: „Ich weiß, mein Sohn. Ich freue mich seit 14 Tagen über die gute Nachricht, die du mir sagen musst.“ Hudson wunderte sich und fragte, ob seine Schwester ihr bereits davon erzählt habe. Doch seine Mutter versicherte ihm, dass sie diese Nachricht von keiner menschlichen Quelle mitgeteilt bekommen habe. Dann erzählte sie ihm von den Stunden, die sie an jenem Tag auf den Knien verbracht und über die Gewissheit, die Gott ihr schließlich geschenkt hatte. Das ist noch nicht alles: Kurze Zeit später nahm Hudson sich ein kleines Taschenbuch, das genauso wie sein eigenes aussah. Er öffnete es und stellte fest, dass es das Tagebuch seiner Schwester war. Sein Blick viel auf einen Eintrag, in dem sie schrieb, dass sie so lange jeden Tag für ihren Bruder beten wollte, bis er sich bekehren würde. Genau einen Monat nach dem Eintrag, hatte Gott Hudson Taylor von der Finsternis zum Licht geführt. „Das inbrünstige Gebet eines Gerechten vermag viel“ (Jak 5,16). Mit freundlicher Genehmigung von juengerschaft.org #hudsontaylor#juengerschaft#mutter#mother#jesuserlebt#gebet#prayer#pray#beten#gott#god#godisgood#bekehrung

  • (un)bekannt - ein Gedicht

    Das Morgen - unbekannt; die Zukunft - bekannt. Die Windstärke - unbekannt; der feste Grund - bekannt. Die Veränderung - ungewiss; der Konstante - gewiss. Die Gefahren - unerkannt; die Sicherheit - bekannt. Der Tod - unausweichlich; das echte Leben - reichlich. Unsicherheit - aber gewiss; Deine Leitung - nie ungewiss. Die Stimmen - undurchschaubar; Dein Rufen - unüberhörbar. Stillstand - ungern; Dein Kommen - nicht fern! Die Wellen - um mich her; der sichere Halt - bei Dir, o Herr! Mein Leben - in Deiner Hand; Deine Absicht - schon lang geplant!

  • Es lohnt sich - Gott zu vertrauen

    „Unsere Seele wartet auf den HERRN; unsere Hilfe und unser Schild ist er. Denn in ihm wird unser Herz sich freuen, weil wir seinem heiligen Namen vertraut haben.“ (Ps 33,20.21) Ist es nicht eigentlich das Vernünftigste, was man tun kann - und letztlich einfach nur logisch - dass man sein Vertrauen allein auf Gott, den Herrn, setzt? Der Schreiber des Psalms 33 hatte Gott in den vorhergehenden Versen des Psalms als Schöpfer, der „sprach und es stand da“ (V.9), beschrieben. Er hatte Ihn als einen Gott erlebt, der den Verlauf der Geschichte lenkt und die „Pläne der Nationen“ (V.10) zunichtemacht, wenn sie nicht der Ausführung Seines Ratschlusses dienen. Der Schreiber des Psalms, vermutlich David, hatte Gottes unendlich Güte erlebt, die sich den Menschen zuwendet und wovon die Erde „voll“ ist (V.5). Die Erfahrung, dass Gott der wahre Herrscher und Retter ist und ein Volk im Krieg nicht durch eigene Stärke und Kraft, durch eine große Armee und gute Ausrüstung, zum Sieg geführt wird, sondern durch den HERRN selbst (V.16.17), hatte das Vertrauen in diesen Gott in David gestärkt. Einem solchen HERRN (Jahwe), der sich nicht verändert und sich selbst und Seinem Wort treu bleibt, lohnt es sich zu vertrauen. Wenn man Gott so kennengelernt hat, dann ist es das Vernünftigste und einzig Richtige, alles von Ihm zu erwarten – auf Ihn zu warten - auch, wenn es durch Schwierigkeiten, Probleme und Nöte geht. David war sich sicher, dieser Gott war für ihn „Hilfe“ und „Schild“, Er würde auf Ihn aufpassen und Ihn bewahren. Darum konnte er sich in Gott freuen. Wie ist das eigentlich bei Dir und mir? Haben wir Gott in dem Herrn Jesus nicht auch schon auf so vielfältige Weise und ganz real in unserem Leben kennengelernt? Gott hat uns in dem Herrn Jesus gezeigt wie Er ist – Er hat Seine Liebe und Gerechtigkeit ganz besonders auf Golgatha offenbart und zeigt uns Tag für Tag, dass er es gut mit uns meint. Auch wir können Seine herrliche Schöpfung sehen (gerade jetzt im Frühjahr) und darin Seine Herrlichkeit und Größe erkennen. Er lenkt auch heute die Weltgeschichte, lässt Dinge geschehen, die Seinen Plänen dienen und verhindert andere Dinge, die nicht gut für uns wären. „Unsere Seele wartet auf den HERRN“ – aber Warten fällt uns nicht immer leicht. Oft sind wir ungeduldig, unbeherrscht und können es einfach nicht abwarten, wenn es in unserem Leben einmal nicht so weitergeht wie wir es uns ausgemalt haben. Doch es lohnt sich auf den Herrn Jesus zu warten, Er hat es versprochen, dass Er uns zur Hilfe kommt und uns bewahrt (Hebr 13,6). Wenn Du Dir einmal Zeit nimmst, um über Deinen Herrn und Gott nachzudenken (über Seinen „heiligen Namen“ – das ist alles das, was Gott von sich offenbart hat), dann wirst Du ganz gewiss an den Punkt kommen, wo Du Dich in Deinem Herzen über Deinen Gott freuen kannst. Das wiederum wird Dich dahin bringen, dass Du Gott loben und danken möchtest! Wie hast Du denn Herrn Jesus bisher in Deinem Leben kennengelernt?

  • Die Chance Deines Lebens.

    „So tut nun Buße und bekehrt euch, damit eure Sünden ausgetilgt werden, […]“ (Apg 3,19) Hey, ich weiß nicht wie Du in der aktuellen Zeit empfindest - wie es Dir dabei geht und Du Deine Zeit verbringst. Aber diese Zeit von Corona, Kontaktsperren und Hamsterkäufen, könnte zur besten Zeit Deines Lebens werden. Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist die Chance Deines Lebens, um Deine Sache mit dem lebendigen Gott und Seinem Sohn Jesus Christus in Ordnung zu bringen. So, wie jetzt viele Menschen mit dem gefährlichen Coronavirus infiziert sind, trägt jeder Mensch die viel schlimmere und lebensbedrohliche Infektion der Sünde in sich. „denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes […]“ (Rö 3,23) Sünde trennt von dem lebendigen Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde und führt ganz sicher in den Tod. „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod […]“ (Rö 6,23) Die gute Botschaft ist allerdings, dass nicht länger nach einem Impfstoff gesucht und geforscht werden muss, weil Jesus Christus vor 2000 Jahren am Kreuz von Golgatha die Lösung für das Sündenproblem erstritten hat. Wer an den Herrn Jesus glaubt und daran, dass Jesus auch für seine Sünden starb und von den Toten auferstanden ist, der wird gerettet. „Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus.“ (Apg 16,31) Jeder Mensch braucht Rettung - Rettung von der Sündeninfektion und dem ewigen Tod, der Hölle, der dauerhaften Trennung von Gott. Die Bibel, Gottes Wort, verbindet das mit einer Kehrtwende, einer echten 180° Wende in Deinem Leben. Wenn Du Dich zu Gott bekehrst und Deine Sünden bekennst, dann vergibt Gott Dir gerne. „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ (1. Joh 1,9) Er macht Dich frei und gibt Deinem Leben eine neue Richtung und echte Perspektive. Mit Gott geht es in eine gewisse Zukunft, Dein Ziel ist dann der Himmel. Ich wünsche Dir von Herzen, dass die Corona- Zeit für Dich zur Segenszeit wird. #jesuserlebt #bekehrung #buße #jesus #gott #god #sünde #sin #dautphe #marburg #corona #bibel

  • Wie betest Du?

    "Und ich richtete mein Angesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn mit Gebet und Flehen zu suchen, in Fasten und Sacktuch und Asche.“ (Dan 9,3) Daniel, der altgewordene Prophet in Babel, hatte aus den Schriften des Propheten Jeremia (Jer 25 und 29) erkannt, dass Gott sein Volk zurück in das Land Kanaan bringen würde, wenn 70 Jahre in der Gefangenschaft vorbei sein und das Volk zu Ihm umkehren und sich vor Ihm im Gebet demütigen würde. Die Verheißungen aus Gottes Wort treiben Daniel ins Gebet. Aus der Art Seines Gebets oder Seiner Haltung im Gebet, können wir für unser Gebetsleben praktisch lernen. Zunächst fällt auf, dass sich Daniel in seinem Gebet an Gott, den Herrn wendet. Der Herr, das ist „adonai“, der Herrscher und souveräne Gott, der über allem steht. Daniel betet, und drückt dadurch seine Abhängigkeit von Gott und zugleich Demut aus. Wer nicht betet und bittet, zeigt dadurch, dass er nicht mit Gott rechnet und ihn nicht braucht. Wenn wir beten, dürfen wir wissen, dass Gott sich darüber freut: „Aber das Gebet der Aufrichtigen sein Wohlgefallen.“ (Spr 15,8) Daniel sucht Gott mit Gebet und Flehen. Die Sache, die er vorbringt, ist ihm so wichtig, dass er mit Nachdruck fleht. Gott interessiert sich besonders für das Flehen der Kinder Gottes und hört ihnen zu: „Denn die Augen des Herrn sind gerichtet auf die Gerechten, und seine Ohren auf ihr Flehen;“ (1.Petr 3,18) Flehen ist der Ausdruck einer gewaltigen Not, die uns auf dem Herzen liegt und die wir deshalb immer wieder vor Gott bringen. Hast Du auch Anliegen, die Dir so wichtig sind, dass Du Gott immer wieder eindringlich darum bittest? Das Gebet Daniels war mit Fasten verbunden. Um seine Anliegen in voller Konzentration und ohne andere Ablenkungen vor Gott auszubreiten, verzichtete Daniel für eine bestimmte Zeit ganz auf die Nahrungsaufnahme. Dabei geht es beim Fasten jedoch nicht um eine rein äußerliche Handlung und schon gar nicht um ein Zurschaustellen von „Frömmigkeit“ (Mt 6,16-18). Der Prophet Jesaja merkt dazu an: „Ist dergleichen ein Fasten, an dem ich Gefallen habe, ein Tag, an dem der Mensch seine Seele kasteit? Seinen Kopf zu beugen wie eine Binse, und Sacktuch und Asche unter sich zu betten, nennst du das ein Fasten und einen dem HERRN wohlgefälligen Tag? Ist nicht dies ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: die Schlingen der Bosheit zu lösen, die Knoten des Joches loszumachen und gewalttätig Behandelte als Freie zu entlassen und dass ihr jedes Joch zersprengt?“ (Jes 58,5.6) Echtes, gottgefälliges Fasten ist mit einer wirklichen Herzensnot verbunden, die wir unter anderem durch unser Fasten zum Ausdruck bringen. Unser Körper nimmt teil an der Last, die auf unserer Seele liegt. Dabei gibt es zwar im Neuen Testament keine Anweisung zu fasten, wohl aber manche Vorbilder, wie beispielsweise Paulus und Barnabas (vgl. Apg 13,2), aber auch Männer und Frauen Gottes in der Kirchengeschichte, die fasteten, wenn sie Wegweisung von Gott erfahren wollten. Das Gebet, was Daniel vor Gott ausspricht, ist in erster Linie ein Demütigungs- oder Bekenntnisgebet. Er demütigt sich unter die Sünde des Volkes Gottes in der Vergangenheit und Gegenwart und tritt gleichzeitig in Fürbitte für seine Brüder und Schwester ein. Daniel bereut das Versagen und Abweichen von Gottes Willen, er ist traurig darüber und bringt das durch den Gebrauch von Sacktuch und Asche zum Ausdruck (vgl. Jer 6,26; Jon 3,6). Wenn sich jemand in Sacktuch kleidete (ein schwarzer Soff aus Ziegenhaar), dann drückte er damit seine Trauer aus. In die Asche setzte man sich oder streute sich diese in damaliger Zeit auf den Kopf, wenn man seine eigene Niedrigkeit, Buße oder Trauer in einer Sache ausdrücken wollte. Auch bei diesen beiden äußeren Zeichen ging es Daniel in erster Linie um die Sache, die tief in seinem Herzen vor sich ging. Er hatte Gottes Wort gelesen und das eigene Versagen und die Sünde des Volkes erkannt. Gibt es Dinge in Deinem Leben, Deiner Familie, Deinem Freundeskreis oder in Deiner Gemeinde, die Dir so eine Last sind, dass Du Dich vor Gott schon einmal gedemütigt und mit Gebet, Flehen, aber auch Fasten vor Gott um Wegweisung gerungen hast? Nimm Dir Daniel zum Vorbild, um von Seinem Gebetsleben zu lernen. #beten #pray #prayer #gebet #demut #buße #demütigung #bekenntnis #god #gott #fasten #asche #sacktuch #trauer #jesus #jesuserlebt #bibel #bible #dautphe #deutschland

  • What about sunday? Was ist mit dem Sonntag?

    Was ist der Sonntag für Dich? Ein Tag wie jeder andere? Ein Tag zum Relaxen, Auftanken, Feiern, Sport machen, ein Familientag, usw.? Wie viele andere Namen, hat auch der „Sonntag“ seine Wurzeln in der antiken Mythologie. Allerdings ist es heute für die meisten Menschen uninteressant, dass der Name von „der Tag des Sonnengottes“ abstammt. Die Realität zeigt, dass ein ehemals heiliger Tag immer mehr zu einem „Feiertag“ wird. Seit der Zeit der ersten Christen im Neuen Testament, hat der „erste Tag der Woche“ eine besondere Bedeutung. In Offenbarung 1, 10 wird er auch „der Tag des Herrn“ genannt. Leider ist es der aktuelle Trend, den ersten Tag zum letzten Tag der Woche zu machen. Wir reden oft von einem langen Wochenende und beziehen dann den Sonntag mit ein. Das ist inzwischen so normal, dass es uns schon kaum noch auffällt. Nebenbei: Die meisten Kalender platzieren den Sonntag am Ende der Woche und genauso ist es in der heutigen Zeit auch mit dem Herrn Jesus. Er wird immer weiter zurück „geschoben“. Ob es die Bibellese ist oder andere Dinge für den Herrn: „Das kann ich auch später noch machen“. Der Sonntag wird jedenfalls immer mehr genutzt, um unseren Vergnügungen oder Arbeiten nachzugehen, die wir in der Woche vielleicht nicht schaffen (das Haus, der Garten, das Auto usw.). Dabei hat Gott diesen Tag als etwas Besonderes gegeben. Wenn wir den Tag des Herrn nun überwiegend für uns selbst nutzen, missachten wir die grundlegende Bedeutung dieses Tages: Die Auferstehung des Herrn Jesus aus den Toten. Kurz zuvor hat er für unsere Sünden und Schuld am Kreuz gelitten und hat sein Leben in den Tod gegeben. Doch da sein Opfer vollkommen war, hat Gott ihn hoch erhoben durch den Triumph seiner Auferstehung. Wenn wir also den Tag des Herrn geringschätzen, missachten wir auch seinen Tod und seine Auferstehung. Gläubige Christen, die wissen, dass sie durch den Tod und die Auferstehung des Herrn Jesus Vergebung und ewigen Frieden gefunden haben, sollten diesen Tag so behandeln wie es auch die ersten Christen im Neuen Testament getan haben. Es ist keine eintönige Formalität dem Willen des Herrn nachzukommen und am Sonntag an sein Werk zu denken, sondern eine große Freude Ihn dafür zu loben und Ihm zu danken. Es war auch damals der erste Tag der Woche, an dem die Gemeinde zusammenkam, um das Brot zu brechen (Apg. 20, 7). Noch eine Bemerkung: Für die Ausdrücke „der Tag des Herrn“ (Off. 1, 10) oder „das Mahl des Herrn“ (1.Kor. 11, 20), wird im griechischen Text ein besonderes Wort gebraucht, welches im Neuen Testament nur zweimal vorkommt. Dieser Ausdruck ist noch stärker und bedeutet so viel wie „dem Herrn gehörend“. Besonders in der aktuellen Zeit ändern wir durch „home office“ oder andere Arbeitsplätze unseren gewohnten Wochenrhythmus und plötzlich kommt uns ein Tag wie der andere vor und schon ist wieder eine Woche vergangen. Wollen wir den Sonntag als den Tag des Herrn wieder mehr schätzen und uns mit Ihm und seiner Liebe zu uns beschäftigen. Als es nun Abend war an jenem Tag, dem ersten der Woche, […], kam Jesus und trat in die Mitte und spricht zu ihnen: Friede euch! (Joh. 20, 19) #sonntag #sunday #tagdesherrn #abendmahl #brotbrechen #tag #day #holy #heilig #auferstehung #jesuserlebt #jesus #god #bibel #gott #bible

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