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- Ist es schon soweit?
„Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unseres Versammeltwerdens zu ihm hin, dass ihr euch nicht schnell in der Gesinnung erschüttern noch erschrecken lasst,..., als ob der Tag des Herrn da wäre.“ (V.1-2) Wenn man die Entwicklungen in der Welt sieht, kann man schnell verunsichert werden. Da sind Kriege, Hungersnöte, Katastrophen. Vielleicht kommen bei Dir Gedanken auf, dass der „Tag des Herrn“ schon da ist und die Gerichte beginnen. Genauso ging es übrigens auch den Thessalonichern. Da hilft uns der zweite Brief, den Paulus an diese Gemeinde schreibt. Eines noch vorweg: Der Begriff „Tag des Herrn“ ist in Gottes Wort nicht als einzelner Tag zu verstehen, sondern als ein Zeitabschnitt. Die Gemeinde in Thessalonich war vermutlich durch einen Brief sehr verunsichert worden, der nicht von Paulus stammte. Auch sie waren mit Problemen konfrontiert. War der „Tag des Herrn“ etwa schon da? Paulus sagt eindeutig „Nein“. Er nennt zwei Voraussetzungen, die zuvor geschehen müssen und die noch zukünftig sind (V.3): - Der Abfall (völlige Abwendung von Gott) - Der Antichrist wird öffentlich aufstehen und sich als Gott verehren lassen Interessant ist aber vor allem die Frage nach dem „wann“: „Und jetzt wisst ihr, was zurückhält, damit er zu seiner Zeit offenbart wird. Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur ist jetzt der da, der zurückhält, bis er aus dem Weg ist, und dann wird der Gesetzlose offenbart werden,“ Wir lesen hier einmal „was“ zurückhält und „wer“ zurückhält. Im „was“ sehen wir die Gemeinde, den Leib Christi hier auf der Erde (Eph.1,23). Das „wer“ deutet auf den Heiligen Geist hin, der in der Gemeinde und in jedem Gläubigen wohnt. Nach der Entrückung der Gläubigen wird der Heilige Geist nicht mehr auf der Erde „wohnen“. Somit ist der Weg frei für den Antichristen, der alle Menschen verführen wird und „den der Herr Jesus verzehren wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten wird durch die Erscheinung seiner Ankunft,“. (V.8) Du musst nicht erschrecken oder verunsichert sein: Der Herr Jesus ist der Sieger! Danke Ihm dafür. #tagdesherrn #gericht #entrückung #drangsal #jesuserlebt
- Eine neue Zeitrechnung
“Dieser Monat soll euch der Anfang der Monate sein, er soll euch der erste sein von den Monaten des Jahres." (2.Mose 12,2) Hat in Deinem Leben schon eine neue Zeitrechnung begonnen? Mit der Feier des Passahfestes in Ägypten begann eine komplett neue Zeitrechnung für das Volk Israel. Als das Passah erstmalig gefeiert wurde, war es gerade der siebte Monat (“Nisan” entspricht März/April) des bürgerlichen jüdischen Kalenders. Aus dem siebten Monat sollte nach Gottes Anweisung jetzt der erste Monat des religiösen jüdischen Kalenders werden. Ein kompletter Neuanfang für das Volk Israel! Es ging raus aus Ägypten und durch das rote Meer, die Wüste und den Jordan hinein in das verheißene Land Kanaan. Über 400 Jahre der Sklaverei und Unterdrückung gingen mit einem Mal zu Ende. Das geschlachtete Passahlamm erinnert uns an den Herrn Jesus, der für uns Sein Leben gegeben hat, um uns vor dem kommenden Gericht Gottes zu retten (1.Kor 5,7). Im Glauben an Ihn, Sein vollbrachtes Werk und Seine Auferstehung, beginnt auch in unserem Leben eine neue Zeitrechnung. Paulus sagt zu den Korinthern: “Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.” (2.Kor 5,17) Vor Deiner Bekehrung warst Du ein Sünder, gottlos, kraftlos und ein Feind Gottes! (vgl. Rö 5,6.8.10) Jetzt ist alles anders! Du bist von neuem geboren worden (Joh 3), besitzt den Heiligen Geist (Eph 1,13), Gott hat Dich gerecht gesprochen (Rö 5,9) und Dich zu Seinem eigenen Kind gemacht (1.Joh 3,1). Du möchtest jetzt gerne das tun, was Gott von Dir möchte (Apg 22,10) und nicht mehr das, was die Welt ohne Gott von Dir erwartet (1.Petr 4,3). Es geht in Deinem Leben jetzt um Jesus und um Jesus allein! #zeitrechnung #passah #alt #neu #errettung #leben #jesuserlebt
- Gottesdienst - jede Woche?
„wenn ihr als Versammlung zusammenkommt, …“ (1. Korinther 11,18) „Diese aber gingen voraus und warteten auf uns in Troas; wir aber segelten nach den Tagen der ungesäuerten Brote von Philippi ab und kamen in fünf Tagen zu ihnen nach Troas, wo wir sieben Tage verweilten. Am ersten Tag der Woche aber, als wir versammelt waren, um Brot zu brechen, …“ (Apostelgeschichte 20,6+7) Zu Anfang der Christenheit hatten die Gläubigen in Jerusalem so eine Motivation für das Zusammenkommen als Gemeinde, dass es für sie völlig normal war jeden Tag das Brot zu brechen (vgl. Apostelgeschichte 2,46). So frisch waren noch die Worte des Herrn Jesus „dies tut zu meinem Gedächtnis“ (Lukas 22,19), so warm war ihr Herz noch für den gestorbenen und auferstandenen Jesus. Jeden Tag wollten sie daran denken. Im Laufe der Apostelgeschichte entwickelte sich der erste Tag der Woche, der Auferstehungstag des Herrn Jesus, der Sonntag, zu dem Tag, wo die Gemeinde zusammenkam um Brot zu brechen. So war es auch im oben beschriebenen Vers in Troas und so kennen wir es heute auch noch. Es spricht nichts dagegen, wenn wir es auch heute noch jeden Tag tun würden. Aber entspräche das wirklich unserem Herzenszustand und unserer Liebe zum Herrn? Auf der anderen Seite, können wir es uns leisten, weniger als einmal in der Woche zusammenzukommen? Wollen wir den Herrn länger wie eine Woche warten lassen, um in dieser besonderen Weise an Ihn zu denken? Auch die Zusammenkommen zur Predigt oder zum Gebet sollten wir regelmäßig besuchen, da dort, ebenso wie beim Brotbrechen, der Herr Jesus selbst anwesend ist (vgl. Matthäus 18,20). „und lasst uns aufeinander achthaben zur Anreizung zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag näher kommen seht.“ (Hebräer 10,24+25) „Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.“ (Apostelgeschichte 2,42) #gemeinde #jedewoche #abendmahl #gottesdienst #sonntag #jesuserlebt
- Nimm Gott beim Wort
"Denn so viele der Verheißungen Gottes sind, in ihm ist das Ja, darum auch durch ihn das Amen, Gott zur Herrlichkeit durch uns." (2.Kor.1,20) Gott hat in Seinem Wort viele Verheißungen gegeben, die Sein Volk Israel im AT betreffen, die Gemeinde im NT und solche, die Du ganz persönlich für Dich in Anspruch nehmen kannst. Aber eines ist klar: Wenn die Erfüllung der Verheißungen von uns abhinge, dann würde wohl nichts daraus werden. Gott sei Dank ist das nicht so. Gott erfüllt alle Seine Verheißungen in dem Herrn Jesus. Wenn Gott verspricht, dass Er Sein irdisches Volk wieder zurück in das Land Israel führen wird (Jer 30,3), dann kannst Du sicher sein, dass es genauso passieren wird. Heute musst Du nur nach Israel schauen, um zu sehen, dass Gottes Verheißungen sich zu erfüllen beginnen. Es sind schon mehr als 3 Millionen Juden in ihr Land zurückgekehrt und es werden noch viel mehr zurückkehren. Zudem wird es nicht mehr lange dauern, bis ein Teil der Juden den Herrn Jesus als ihren Messias annehmen werden (Sach 12,10). Doch vorher werden sie durch eine schlimme Zeit von Gerichten gehen müssen (Jer 30,7). Der Gemeinde verspricht der Herr Jesus, dass Er sie vor der "Stunde der Versuchung bewahren wird, die über den ganzen Erdkreis kommen wird" (Off 3,10). Heute leben wir in einer bösen Zeit, wo sich die Menschen immer weiter von Gott entfernen. Die Welt ist reif für das Gericht. Wenn die Gemeinde durch Jesus entrückt ist, wird eine Zeit nie gekannter Versuchung über diese Erde kommen. Der Herr Jesus beschreibt diese Zeit in Mt 24 und Off 6-19 in ihren Details. Aber genau VOR dieser Zeit wird der Herr Seine Gemeinde durch die Entrückung bewahren. Wir müssen also keine Angst haben, dass die Gemeinde doch noch durch die sogenannte "Drangsalszeit" gehen muss! Genauso darfst Du Gott auch bei jeder anderen Verheißung beim Wort nehmen. Wenn Er Dir verspricht, dass Er bei Dir sein wird, auch wenn Du "durchs Feuer" oder "durchs Wasser" gehen musst, dann wird Er es auch ganz sicher tun (Jes 43,2). Wenn Gott Sein "Ja" und "Amen" zu einer Seiner Verheißungen spricht, dann werden diese sich auch genauso erfüllen. Gott ist treu! #gott #treu #wort #sicherheit #jesuserlebt
- Er hat unsere Sünden am Kreuz getragen
📙“Der selbst unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen hat, […]” (1.Petrus 2,24) 👣Der Herr Jesus Christus hat uns durch Sein Leben für Gott ein perfektes Beispiel hinterlassen. Nur wenn wir “seinen Fußstapfen” (1.Pet 2,21) nachfolgen, können wir ein Leben zur Ehre Gottes führen. ✝️Doch in Seinem Leiden und Sterben am Kreuz auf Golgatha können wir Jesus nicht nachfolgen. Da betreten wir “heiliges Land” (Apg 7,33). Auch wenn Sein Tod die Grundlage dafür ist, dass wir Ihm in Seinem Leben überhaupt nachfolgen können - weil Er unser Gericht getragen hat - müssen wir auf Abstand vor diesem unfassbar großen Werk stehen bleiben. ✝️Am Kreuz auf Golgatha hat Jesus Christus stellvertretend die Sünden all derer getragen, die an Ihn glauben. Weil Er meine und Deine Sünden auf Sich genommen und sich vollständig damit identifiziert hat, wurde Er von Gott dafür gestraft. In den drei Stunden der Finsternis, wurde Jesus von einem heiligen Gott wegen unserer Sünden “zerschlagen” (Jes 53,10). Er hat unbegreifliche Tiefen erduldet (Ps 42,8; 69,3; 88,7). 📙In manchen Bibelübersetzungen (z.B. Luther 2017) wird dem Leser suggeriert, der Herr Jesus habe unsere Sünden auf das Kreuz hinaufgetragen und sei deshalb schon während Seines Lebens damit beladen gewesen. ✖️Das ist eine falsche Annahme, die Gottes Wort widerspricht. Nur in den Stunden der Finsternis am Kreuz wurde Jesus Christus wegen unserer Schuld von Gott verlassen und gerichtet. In Seinem Leben war Er immer zur vollkommenen Freude Seines Vaters im Himmel (Mt 3,17; 17,5). ❗Jesus Christus hat am Kreuz unsere Sünden getragen!🙏 #kreuz #jesus #rettung #jesuserlebt #golgatha #sünden #leben
- Müssen wir Angst haben? (3)
Was ist die Konsequenz daraus, dass wir versuchen uns vor Gott zu verstecken, wenn wir gesündigt haben? Gott ist ein gerechter Richter. Es wäre ungerecht über Straftaten hinwegzusehen. Sünden sind wie Straftaten vor Gott. Gott muss die Sünde richten und das bedeutet, dass alle Menschen, weil da ist kein Gerechter, die Hölle verdient haben. Die Hölle ist ein Ort der Qual, da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein. Dort will kein Mensch sein! Die gute Nachricht ist, dass Gott das auch nicht will. „Der nicht will, dass irgendwelche verloren gehen (das heißt in die Hölle kommen).“ (2.Petrus 3,9b). Um uns Menschen davon zu retten, musste aber jemand das Gericht stellvertretend auf sich nehmen, denn Gott muss das Böse richten. Dazu war kein Mensch in der Lage. Kein Verbrecher kann anstatt eines anderen Verbrechers ins Gefängnis gehen. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (Johannes 3,16). Die Lösung war Jesus Christus. Der Herr Jesus war der einzige Mensch, der nie etwas Böses getan hat. Er hat sich von den Menschen ans Kreuz nageln lassen. Wofür? Weil sie Ihn nicht wollten! Er wurde dafür angeklagt, dass Er von sich gesagt hat, dass Er der Sohn Gottes ist, was die Wahrheit ist, aber die Menschen wollten Ihn nicht. Genauso wie die Menschen heute. Am Kreuz hat Er die Sünden auf sich genommen. Der Herr Jesus hat damit den Zugang zu Gott wieder ermöglicht. Das bedeute, dass jeder wieder zu Gott kommen kann. Allerdings zwingt er niemanden sein Angebot anzunehmen. Wenn wir an Ihn glauben und im Gebet zu Ihm kommen und Ihm sagen, dass uns das Leid tut, was wir Böses gemacht haben und Ihn bitten uns von unserer Schuld zu befreien, dann sind wir für immer gerettet. Dann werden wir nach dem Leben, was einmal zu Ende geht, nicht in der Hölle, sondern im Himmel sein. Dort wird es so schön sein, dass es keine menschlichen Worte dafür gibt, um diese Schönheit auszudrücken. #himmel #hölle #angst #rettung #sünde #jesuserlebt #böse #jesus
- Schulden begleichen
„Ich bitte dich (Philemon) für […] Onesimus, der dir einst unnütz war, jetzt aber dir und mir nützlich ist, den ich zu dir zurückgesandt habe [...], den ich bei mir behalten wollte, damit er statt deiner mir diene in den Fesseln des Evangeliums.“ (Phil.10-13) Der Brief des Apostel Paulus an Philemon ist ein sehr persönlicher Brief an eine Familie, die sehr wahrscheinlich in Kolossä wohnte. Auch wenn dieser Brief bereits im Jahr 60 n.C. geschrieben wurde, ist sein Inhalt heute immer noch top-aktuell. Onesimus war als Sklave bei Philemon beschäftigt und weggelaufen (V.15). Aus Vers 18 kann man lesen, dass er bei Philemon etwas gestohlen haben könnte. Das wissen wir jedoch nicht sicher. Als der Apostel diesen Brief schreibt, befindet er sich in Gefangenschaft in Rom (V.1). Man bekommt den Eindruck, dass Onesimus und Paulus sich getroffen haben müssen. Durch das Zeugnis von Paulus ist Onesimus dann zum Glauben an den Herrn Jesus gekommen (V.10). Der Weg dieses Sklaven ist sehr interessant und sicher nicht durch „Zufall“ zu erklären. Wir sehen hier das Wirken Gottes, der wollte, dass Onesimus wieder zurecht kommt und Paulus war das Werkzeug zu seiner Errettung. Nun ist Onesimus zum Glauben an Jesus Christus gekommen und für ewig gerettet. Das ist ein Grund zur Freude und Dankbarkeit! Jetzt wird es interessant: Paulus behält diesen Jünger des Herrn nun nicht bei sich, sondern sendet ihn zurück zu seinem Arbeitgeber, um das zu erstatten was er genommen hatte und gehorsam seine Arbeit zu tun. Durch die Bekehrung ist alle Schuld vor Gott für immer vergeben und doch müssen die Schulden hier auf der Erde erstattet werden. Doch was für ein Unterschied war es zwischen damals und jetzt. Von einem ungehorsamen Sklaven zu einem Brudern im Herrn (V.16). Wenn Du weißt, dass Du ein Kind Gottes bist, ist das großartig! Du darfst sicher sein, dass Du einmal bei Ihm sein wirst! Aber achte auch darauf, dass das Verhältnis zu Deinen Mitmenschen oder Deinem Arbeitgeber in Ordnung ist. „Seid niemand irgendetwas schuldig, als nur, einander zu lieben;…“ (Röm.13,8) #jesuserlebt #schulden #vergebung #liebe #jesus
- Gott sieht das Blut
“Und das Blut soll euch zum Zeichen sein an den Häusern, worin ihr seid; und sehe ich das Blut, so werde ich an euch vorübergehen;” (2.Mose 12,13) Eine denkwürdige Nacht lag vor den Bewohnern Ägyptens. Wenige Stunden noch, dann würde Gott durch das Land Ägypten gehen, um alle Erstgeborenen zu “schlagen” und Sein Gericht an den “Göttern Ägyptens” zu vollziehen. In Sicherheit war nur der, der das Blut des geschlachteten Passahlamms von außen an die Türpfosten und den Türsturz seines Hauses gestrichen hatte. Das Blut des Lammes war die Garantie für die Sicherheit der Israeliten. Gott sagte: “Und sehe ich das Blut, so werde ich an euch vorübergehen;” Die Israeliten sollten, nachdem sie das Blut an der Eingangstür angebracht hatten, das Haus bis zum nächsten Morgen nicht mehr verlassen (2.Mo 12,22). Es reichte also völlig aus, dass Gott das gestrichene Blut sah! Es hätte nicht den Schutz vor dem kommenden Gericht erhöht, wenn der Vater des Hauses immer wieder zur Tür des Hauses herausgeschaut hätte, um sich zu vergewissern, ob das Blut wirklich gestrichen war. Er wäre sogar ungehorsam gewesen. Die Familie in Ägypten, die bis zum nächsten Morgen mit Bangen und Zittern ausharrte war nicht weniger in Sicherheit als die Familie, die sich vertrauensvoll auf die Worte Gottes stützte und ein Fest feierte. Sicherheit gab es nur durch das Blut. Auch unsere Errettung hängt nicht von unseren Empfindungen, dem Blick in uns hinein oder von persönlichen Umständen ab. Es geht um Gottes Blick auf das vergossene Blut Seines Sohnes am Kreuz auf Golgatha. Die Sicherheit unseres Heils liegt allein in dem Tod des Herrn Jesus Christus begründet. Ihn traf das Gericht eines heiligen Gottes am Kreuz, damit es alle, die an Ihn glauben, nicht mehr treffen muss. Schau zum Kreuz, wo Jesus für unsere Sünden gelitten hat. Er starb, damit wir in Sicherheit sein können! Es geht um Gottes Wertschätzung für Sein Blut, nicht um Deine. Er hat das Blut Seines Sohnes als Rettungsmittel für Seine Kinder bestimmt. “Viel mehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn gerettet werden vom Zorn.” (Röm 5,9) #blut #passah #rettung #sicherheit #jesuserlebt
- Nur ein Name
“Und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in dem wir errettet werden müssen.” (Apostelgeschichte 4,12) Wirkliche Rettung gibt es nur in Jesus Christus, in niemandem sonst. Nur in Seinem Namen ist überhaupt Rettung möglich. Es gibt kein Heil im Buddhismus, Islam oder anderen Religionen, sondern exklusiv in einer Person. Der Anspruch des Christentums, dass nur in Jesus Christus das Heil zu finden ist, bedeutet auch, dass Jesus nicht nur Mensch, sondern auch Gott ist (vgl. Jes 43,11). Er ist Gott und Mensch in einer Person. Jeder Mensch kann durch Ihn gerettet werden, denn Sein Name ist “unter dem Himmel” gegeben, um Rettung anzubieten. Das Heil ist nicht auf eine Nationalität, ein Geschlecht oder eine bestimmte Herkunft begrenzt. Nein, jeder der an Ihn glaubt, wird errettet werden (Apg 16,31). Wir müssen in Ihm errettet werden, um nicht ewig verloren zu gehen (Joh 3,16). Jeder Mensch ist natürlicherweise auf dem Weg in die ewige Verdammnis, die Hölle - aber wird durch Gnade aus Glauben gerettet (Eph 2,8). Komm zu dem Herrn Jesus Christus, um von Deiner Sündenschuld gerettet zu werden und einmal im Himmel zu sein!
- Müssen wir Angst haben? (2)
Um die Aussage aus Römer 3 „da ist keiner, der Gutes tut auch nicht einer“ zu verstehen, müssen wir uns nochmal ca. 6000 Jahre zurückbewegen. Damals hat Gott die Erde erschaffen. Es ist richtig, dass das entgegen vieler wissenschaftlicher Theorien ist und auch Kirchen freunden sich immer mehr mit der Evolutionstheorie an. Das ist ja auch das Einfachste, weil man sich nicht mit irgendwelchen Wissenschaftlern auseinandersetzten muss, die meinen sie hätten irgendetwas bewiesen, oder widerlegt. Doch die Wahrheit ist, dass bisher nichts, aber auch gar nichts von der Heiligen Schrift widerlegt wurde, obwohl man extra Institute gegründet hat, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Bibel als Falsch zu entlarven. Die Bibel ist von Gott inspiriert: „Heilige Männer Gottes redeten getrieben vom heiligen Geist“ (2.Petrus 1,21). Es gibt also keinen Grund, an der Bibel zu zweifeln. Zurück zur Schöpfung. Am Anfang hat Gott die Welt perfekt geschaffen. In 1.Mose 1,31 lesen wir, dass Gott alles sah, was Er gemacht hatte, und siehe, es war SEHR GUT. Der Mensch wurde als letztes geschaffen. „Und Gott der Herr bildete den Menschen, Staub vom Erdboden, und hauchte in seine Nase den Odem des Lebens; Und der Mensch wurde eine lebendige Seele.“ Hier steht eindeutig, dass der Mensch nicht vom Affen abstammt, sondern von Gott aus Staub/Ton gebildet wurde. Der Mensch durfte alles machen, er brauchte keine Angst zu haben. Es gab keine Feinde, kein Krieg, keine wilden Tiere, keine Krankheit. Gott gab dem Menschen nur ein Gebot. Damit konnte der Mensch Gott zeigen, dass er auf Ihn hört. Der Mensch hat dieses Gebot jedoch übertreten und hat von dem einen Baum die Frucht gegessen, die er nicht essen sollte. Gott ist heilig, das bedeutet er kann nichts Böses sehen. Somit ist die Verbindung von Gott zu uns Menschen unterbrochen. Der Mensch kann also keine Gemeinschaft mehr mit Gott haben, wenn er gesündigt hat. Mit dieser Sünde kamen auch Krankheit, Krieg, Tod und Angst in diese Welt. Das Erste was der Mensch machte, nachdem er von der Frucht gegessen hatte, ist, sich vor Gott zu verstecken. Genau das tut der Mensch auch heute noch! #schöpfung #sünde #angst #jesuserlebt
- Wenn Gott unseren Wünschen nachgibt
„Und der HERR redete zu Mose und sprach: Sende dir Männer aus, dass sie das Land Kanaan auskundschaften, das ich den Kindern Israel gebe;“ (4.Mose 13,2) Manchmal gibt Gott unseren Wünschen nach, um uns anschließend zu zeigen, dass wir allein von Seiner Kraft und Weisheit abhängig sind. Gott kennt Deine und meine Wünsche. Auf den ersten Blick sieht es in unserem Leitvers so aus, als wäre die Initiative zur Aussendung der Kundschafter in das Land Kanaan von Gott ausgegangen. Aus dem Bericht in 5.Mose 1,22 wird jedoch klar, dass das Volk zu Mose gekommen war und um die Aussendung von Kundschafter gebeten hatte: „Und ihr tratet alle zu mir und spracht: Lasst uns Männer vor uns hersenden, damit sie uns das Land erkunden und uns Bericht erstatten über den Weg, auf dem wir hinaufziehen, und über die Städte, zu denen wir kommen sollen.“ Auf den Wunsch des Volkes hin, befiehlt Gott die Aussendung. 12 Männer ziehen los, begutachten das Land und kehren wieder zur Ausgangsbasis zurück, um Bericht zu erstatten. Obwohl sie den Reichtum des Landes vor Augen hatten und sogar Früchte mitbrachten, war ihr Blick getrübt, weil sie die Stärke der Feinde im Land mit ihrer eigenen Kraft verglichen. Ähnlich war es bei der Einsetzung des ersten Königs in Israel (1. Samuel 8). Das Volk wünschte sich einen König wie all die umliegenden Nationen, obwohl Gott ihr König sein wollte. Gott gab dem Wunsch des Volkes im Königtum Sauls nach, um ihnen anschließend zu zeigen, dass Seine Wege an Weisheit nicht zu überbieten sind. Es kann auch bei uns so weit kommen, dass Gott unseren Wünschen nachgibt, weil wir darauf beharren, etwas haben zu wollen. Gott gibt uns das, was wir wünschen, aber die Folge ist nicht Zufriedenheit und Glück in unseren Herzen, sondern Leere und Unzufriedenheit: „Da gab er ihnen ihr Begehr, aber er sandte Magerkeit in ihre Seelen.“ (Ps 106,15) Übergib die Wünsche Deines Herzens Gott, damit Er sie so prägt und verändert, damit Sein Wille zur Erfüllung kommen kann! #wunsch #mensch #gott #herz #wille #glück #leere #jesuserlebt
- Willst Du gesund werden?
Lies Johannes 5,1-16 - „Willst du gesund werden?“ Wie einer, der lange krank war, wieder gesund wird. Jerusalem an einem Samstag. Auf dem Weg in den Tempel kommt der Herr am Teich Bethesda vorbei. An diesem Teich gab es fünf Säulenhallen, in denen jede Menge kranker Menschen lagen. Alles abgeschriebene Fälle. Kein Arzt hatte ihnen helfen können… Der Herr kommt an diesen Ort. Er sieht die vielen Kranken. Sein Blick fällt auf einen besonders schweren Fall. Da liegt ein Mann, der schon 38 Jahre lang krank ist. Der Herr spricht ihn an: „Willst du gesund werden?“ Was für eine Frage! Will das nicht jeder? Man mag es kaum glauben, aber nein, nicht jeder will gesund werden. Kranksein kann bequem sein. „Sekundärer Krankheitsgewinn“ nennt man das auch. Andere kümmern sich um mich. Ich bekomme Zuwendung und Hilfe. Möglicherweise brauche ich nicht arbeiten gehen, brauche keine Verantwortung für mein Leben übernehmen. „Ich kann nicht, ich bin krank“, ist die Devise. Wenn Krankheit zu einem Lebensstil wird, wird es gefährlich für uns Christen. Der Kranke aus unserer Geschichte beantwortet die Frage des Herrn nicht direkt, sondern er erklärt, warum er bis heute nicht gesund ist. Er habe niemanden, der sich um ihn kümmere und ihm helfe. Armer Mann. Gefangen in Selbstmitleid. Sein Leben ist sein Krankenbett. Keiner hilft ihm. Ich frage mich warum? Hatte man ihn aufgegeben, weil er sich nicht wirklich helfen ließ? Dann kommt das heilende Wort des Herrn: „Steh auf, nimm dein Bett auf und geh umher!“ Er soll aktiv werden, aufstehen und sich bewegen, Verantwortung für sein Leben übernehmen. Das Bett, Sinnbild seiner Erkrankung, wird zum Zeichen seiner Gesundheit. Es trägt nicht mehr ihn, sondern er trägt das Bett. „Willst du gesund werden?“ Für manchen mag das bedeuten, dem Ruf des Herrn zu folgen: „Steh auf, nimm dein Bett auf und geh umher.“ Übernimm Verantwortung für dein Leben und ruhe dich nicht auf deiner Krankheit aus. Dem Ruf des Herrn zu folgen, wird dir helfen wieder „auf die Beine zu kommen“. Er gibt dazu die Kraft! Und für alle anderen, die wirklich nicht können, gibt es die vielen ermutigenden Zusagen Gottes, der sich erbarmt und die Last einer Erkrankung mitträgt (Ps.68,20).












