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- Evangelisten gesucht!
„Und er hat die einen gegeben … als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer“ (Eph 4,11). Ein wahrer Evangelist ist fast so selten wie ein wahrer Hirte. Leider, leider sind beide ganz selten! Beide sind eng miteinander verbunden. Der Evangelist sammelt die Schafe; der Hirte nährt und pflegt sie. Der Dienst von beiden steht dem Herzen Christi, dem göttlichen Evangelisten und Hirten, sehr nahe. Wir haben es im Augenblick jedoch mehr mit dem Ersteren zu tun, um ihn in seinem Dienst zu ermuntern und ihn vor der Versuchung zu warnen, sich von diesem Dienst abzuwenden. Gerade jetzt können wir es uns nicht leisten, auch nur einen Botschafter zu verlieren oder einen einzigen Prediger verstummen zu lassen. Wir wissen sehr wohl, dass es in einigen Gegenden eine starke Neigung gibt, kaltes Wasser über den Dienst des Evangelisten zu schütten. Es gibt einen beklagenswerten Mangel an Mitempfinden mit dem Prediger des Evangeliums; und eine zwangsläufige Folge davon ist das Fehlen einer aktiven Zusammenarbeit mit ihm. Darüber hinaus wird oft in einer Art und Weise über die Evangeliumsverkündigung gesprochen, die nur wenig Liebe für das Herz dessen verrät, der über unbußfertige Sünder weinte und der zu Beginn Seines gesegneten Dienstes sagen konnte: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft (das Evangelium) zu verkündigen …“ (Jes 61,1 und Lk 4,18). Und wiederum sagte er: „Lasst uns woandershin gehen in die nächsten Ortschaften, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich ausgegangen“ (Mk 1,38). Unser hochgelobter Herr war ein unermüdlicher Prediger des Evangeliums, und jeder, der von Seiner Gesinnung und Seinem Geist erfüllt ist, wird ein lebendiges Interesse am Werk all derer haben, die in ihrem schwachen Maße bestrebt sind, dasselbe zu tun. C.H.M. #evangelium #gospel #mission #zeit #dienst #herr #jesus #jesuserlebt #auftrag #herz #predigen
- Abtreibung - und was denkt Gott eigentlich darüber?
Mit Nachdruck und politischem Eifer wird derzeit im europäischen Parlament in Brüssel der Zugang für alle zu legalen Schwangerschaftsabbrüchen diskutiert und eingefordert. Abtreibungen in der frühen Phase der Schwangerschaft einer Frau sollen überall in Europa rechtmäßig werden. Wir wollen bewusst nicht in eine politische Debatte einstimmen, sondern Gottes Wort das letzte Urteil über das Thema “Abtreibung” überlassen und den Wert des Lebens aus der Sicht Gottes vorstellen. In Psalm 139,13 weist David auf die einzigartigen Vorgänge bei der Entstehung eines Kindes im Mutterleib hin: “Du wobst mich im Leib meiner Mutter. Ich preise dich dafür, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin.” Schon im Mutterleib geht David von einem Menschen aus, der als Meisterwerk von Gott selbst erschaffen wird. Die Entstehung des Menschen ist kein Zufall der Natur, sondern ein Werk Gottes selbst. Weiter heißt es in diesem Psalm: “Mein Gebein war nicht vor dir verborgen, als ich gemacht wurde im Geheimen, gewirkt wie ein Stickwerk in den untersten Örtern der Erde. Meinen Keim sahen deine Augen, und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die entworfen wurden, als nicht einer von ihnen war.” Den Ausdruck “meinen Keim” kann man auch mit “Knäuel oder ungeformte Masse” übersetzen, was wohl nichts anderes als den Embryo beschreibt, der bei der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle entsteht. Das, was ganz am Anfang einer Schwangerschaft im Mutterleib geschieht, wird von niemandem beobachtet und ist doch vor Gott, dem Schöpfergott, nicht verborgen. Er sieht das Leben in seiner Entstehung und die Kreation des Menschen ist ein “Stickwerk” aus Seiner Hand. Alles, was Gott tut, ist perfekt und präzise und der Mensch existiert für Gott schon, bevor er geboren wird. Schon im Mutterleib ist der Mensch im “Buch Gottes eingeschrieben” und Sein Plan für jeden Menschen bereits fertig. Im Alten Testament gibt Gott uns einen weiteren Hinweis darauf, wie Er das ungeborene Leben beurteilt: “Und wenn Männer sich zanken und stoßen eine schwangere Frau so, dass sie gebiert, und es geschieht kein Schaden, so soll er gewiss mit Geld gestraft werden ... Wenn aber Schaden geschieht, so sollst du geben Leben um Leben.“ (aus 2.Mose 21) Wenn eine schwangere Frau beabsichtigt oder unbeabsichtigt im Streit von Männern gestoßen wurde, so dass die Geburt ausgelöst wurde und das Kind dabei starb, sah Gott die Blutschuld dafür bei demjenigen, der die Frau gestoßen hatte. Das Prinzip “Leben um Leben” zeigt deutlich, dass Gott dem ungeborenen Leben einen hohen Wert beimisst. Der Täter wurde mit der Todesstrafe belegt. Bei einer Abtreibung geschieht nichts anderes als ein Schwangerschaftsabbruch, bei dem das bereits lebende Kind getötet wird. Man vergreift sich ganz bewusst an dem Leben, was Gott gegeben hat und wird dadurch zum Mörder. Gott hingegen hat einen Plan mit jedem Menschen und verabscheut es, wenn Menschen in diesen Plan während der Schwangerschaft eingreifen. Danke Gott für jedes Menschenleben, was Er gibt! Dass es mit Sicherheit unterschiedliche Umstände, Motivationen und Gründe für eine Abtreibung geben kann, soll bewusst nicht Thema dieses Posts sein. #leben #schwangerschaft #schwangerschaftsabbruch #mord #tötung #gott #meisterwerk #embryo #lebenswert #eingriff #mutter #vater #jesus #schöpfer #jesuserlebt
- Wie gehst Du mit Sünde um?
„Seht mich nicht an, weil ich so schwärzlich bin. “ (Hohelied 1,7) Je mehr ein Christ heranreift, desto mehr schämt er sich seiner Sünden, weil ihm die Sünde so hassenswert erscheint. Wenn er sich im Licht Gottes sieht, verabscheut er sich viel mehr, als andere es tun. Der Christ aber jagt der Heiligkeit nach und hasst die Sünde. Er kann auch nicht den kleinsten Fleck der Sünde an sich dulden. Er weiß, was Sünde wirklich ist. Ein Mensch, der Gott nicht kennt und fürchtet, Übertritt alle seine Gebote, ohne dass ihn sein Gewissen verklagt. Aber ein Liebling des Himmels, der an der königlichen Tafel sitzen darf, der die ewige Liebe Gottes an sich selbst erfahren hat, kann es nicht ertragen, auf irgendeinem „Weg der Mühsal“ zu gehen, der den Heiligen Geist betrüben und dem Namen Christi zur Unehre gereichen könnte. Eine „kleine“ Sünde, wie die Welt es nennt, ist für einen wahrhaftigen Christen eine große Sünde. Ich frage euch nun, ob ihr wisst, was es bedeutet, bekümmert zu sein, weil ihr in euren Worten unbesonnen wart? Wisst ihr, was es ist, sich an die eigene Brust zu schlagen, weil ihr zornig wurdet? Vielleicht wurdet ihr gereizt, aber immerhin, ihr wurdet erregt und redetet unbedacht. Hast du je eine schlaflose Nacht verbracht, weil du im Geschäft ein Wort geäußert oder etwas getan hattest, das du nach reiflicher Überlegung nicht rechtfertigen konntest? Kommen dir nie die Tränen, wenn du dich deinem Herrn nicht als ähnlich erweist und da fehlst, wo du gehofft hattest, richtig zu handeln? Ich würde wenig um deine Gottseligkeit geben, wenn du nie solche Erfahrungen gemacht hättest. Buße ist ebenso ein Kennzeichen des Christen wie der Glaube. Denke nicht, dass wir mit der Buße fertig sind, wenn wir zu Christus kommen und die Vergebung unserer Sünden empfangen durch das Blut, das einst zur Sühnung floss. Nein, wir werden Buße tun, solange wir sündigen und solange wir der Reinigung bedürfen. Solange Sünde vorhanden ist oder uns eine Neigung zu irgendeiner Art von Sünde umlauert, wird uns die Gnade Gottes veranlassen, die Sünde zu verabscheuen und uns ihretwegen vor dem Allerhöchsten zu demütigen. C.H.S. #sünde #buße #glaube #sünden #hassen #herr #jesus #gott #traurig #jesuserlebt #heilig #heiligkeit
- Gut gemeint
Lies dazu 2.Sam. 6,1-11 / 1.Chr. 15,13-15 „Auf der Schulter trugen sie.“ (4.Mose 7,9) Gott hatte Mose genaue Anweisungen gegeben wie die Bundeslade zu transportieren war. Sie sollte von den Söhnen Kehats auf den Schultern getragen werden. Als David König über ganz Israel war, wollte er Jerusalem nicht nur zur politischen Hauptstadt machen. Auch die Bundeslade sollte wieder nach Jerusalem gebracht werden. Diese war in Vergessenheit geraten und seit 20 Jahren bei Abinadab (1.Sam.7,1-2). David nahm 30.000 Männer und zog los, um die Bundeslade zu holen. Dafür ließ er sogar einen neuen Wagen anfertigen, auf dem die Lade gefahren werden sollte (2.Sam.6,3). Doch beim Transport drohte die Lade vom Wagen zu rutschen und Ussa fasste sie an, um sie zu halten. Diese Tat war strikt gegen die Anweisungen Gottes. Niemand durfte die Lade anfassen (4.Mo.4,15). Ussa musste sofort durch Gottes Gericht sterben (2.Sam.6,7). Dieses Gericht Gottes kommt uns sehr hart vor. Aber es zeigt uns auch, wie heilig Gott ist. Die Bundeslade war gewissermaßen eine Repräsentation Gottes, bevor der Herr Jesus im NT auf diese Erde kam. Gott selbst wollte zwischen den Cherubim auf dem Deckel der Lade thronen (2.Sam.6,2). Da Ussa dies missachtete, musste er sterben. Doch hätte diese Tragödie vermieden werden können, wenn die Bundeslade gemäß der Anweisung Gottes transportiert worden wäre. Die Lade verblieb nun 3 Monate im Haus Obed-Edoms. Aus 1. Chronika 15 erfahren wir, dass David sich „nach der Vorschrift“ informierte, bevor sie die letzte Etappe nach Jerusalem auf sich nahm. Ihm wurde schnell klar, dass der Wagen nicht das richtige Hilfsmittel war, um die Lade zu transportieren – auch wenn es gut gemeint war. So wurde sie auf dem letzten Stück wieder auf Stangen getragen und kam wohlbehalten an (1.Chr.15,15). Kann es sein, dass auch wir häufig Dinge tun, weil wir es „gut meinen“? Dabei ist die Gefahr sehr groß, dass wir nach rein menschlichen Maßstäben vorgehen. Das gilt auch für die christliche Gemeinde in unserer Zeit. Wir können nicht alles mitmachen oder übernehmen, weil die Gesellschaft um uns her etwas „gut meint“. Wir sollten dazu immer „die Vorschrift“ - das Wort Gottes - prüfen und nach Seinem Willen fragen und handeln. #gutgemeint #schlechtgemacht #vorschrift #gesetz #gotteswort #bibel #gott #jesus #gemeinde #versammlung #jesuserlebt #bundeslade
- Spurensuche im Alten Testament - Das Leben Josephs (3)
Lies nach in 1.Mose 39 Nachdem wir vor einigen Wochen gesehen haben, wie Joseph von seinen Brüdern in die Grube geworfen wurde, kommt in Kapitel 38 ein Einschub. Wir wollen uns weiter mit der Geschichte Josephs ab Kapitel 39 beschäftigen. Joseph wurde nach Ägypten gebracht und von Potiphar, einem hohen Beamten am Hof des Pharaos, als Sklave gekauft. Sehr schnell merkte Potiphar, dass der HERR selbst mit Joseph war, da „er ein Mann war, dem alles gelang“ (1.Mo.39,2). Potiphar setzte Joseph bald als Aufseher über seinen gesamten Besitz ein und überließ ihm die ganze Verwaltung. Da Joseph demütig und treu den Willen des HERRN tat, wurde er und auch das ganze Haus Potiphars gesegnet (V.5). Schon hier finden wir eine Parallele zum Herrn Jesus, der vollkommen den Willen Seines Gottes und Vaters auf der Erde tat. Alle Menschen in Seiner Umgebung, die Ihn anerkannten, empfingen Heilung und Vergebung der Sünden. Von Ihm ging immer Segen aus. Joseph war ein schöner Mann (V.6) und so kam die Frau Potiphars und wollte ihn mehrmals verführen. Joseph wusste, dass das gegen Gottes Gedanken war und weigerte sich. Als sie ihn eines Tages am Obergewand festhielt, floh Joseph und ließ das Kleid bei ihr zurück. Vielleicht aus Frust über die Ablehnung behauptete sie nun, Joseph habe versucht sie zu vergewaltigen und führte sein Gewand als Beweisstück an (V.7-18). Ohne einen fairen Prozess, wurde Joseph unschuldig ins Gefängnis des Königs geworfen (V.19-23). Wir sehen im Vorbild wie auch der Herr Jesus von Pilatus unschuldig verurteilt wurde. Er hatte nie gesündigt. Dreimal musste Pilatus bezeugen, dass er keine Schuld an Ihm finden konnte und doch musste der Herr Jesus am Kreuz sterben! Wie auch Joseph, ließ Er alles geschehen ohne zu rebellieren oder sich zu wehren. Zum zweiten Mal ist Joseph gefangen, aber auch hier „war der HERR mit Joseph“ (V.21). Er lässt die Seinen nie aus den Augen. Für Joseph scheinbar die nächste Niederlage nach der kurzen, guten Zeit bei Potiphar. Doch schon bald bekommt er Gesellschaft im Gefängnis… „Was hat dieser denn Böses getan? Ich habe keine Todesschuld an ihm gefunden […] Jesus aber übergab er ihrem Willen. (Lk. 23,22+25) #joseph #spurensuche #spurensucheimat #vorbild #typologie #jesus #christus #messias #jesuserlebt #mensch #ägypten #potiphar #versuchung #sünde #böses #unschuldig
- Mach keine Kompromisse
“Aber Nahas, der Ammoniter, sprach zu ihnen: Unter dieser Bedingung will ich einen Bund mit euch schließen, dass ich euch allen das rechte Auge aussteche und damit eine Schmach auf ganz Israel lege." (1. Samuel 11,11) Alles andere als völlige Hingabe an den Herrn Jesus, wird immer zur “Blindheit” in einem bestimmten Bereich Deines und meines Lebens führen. Nachdem die Ammoniter durch den Richter Jephta (Ri 11 und 12) eine empfindliche Niederlage erlitten hatten, kamen sie zu Beginn der Regentschaft von König Saul zurück und belagerten Jabes-Gilead, was im Bereich des Stammes Manasse, östlich des Jordans lag. Für die Gileaditer gab es nur die Möglichkeit zurückzuschlagen, zu kapitulieren oder vor Hunger zu sterben. In ihrer verzweifelten Lage beschlossen sie zu kapitulieren und sich dem Feind zu ergeben. Sie schlugen Nahas einen Bund vor und wollten sich den Ammonitern zum Dienst verpflichten. So dachten sie, wenigstens überleben zu können. Doch so ohne Weiteres wollte Nahas nicht auf den Bund eingehen: Nur unter der Bedingung, dass jedem Gileaditer das rechte Auge ausgestochen würde, wollte er auf den Bund eingehen. Gott sei Dank, schenkte Gott noch eine gute Wendung in der Ausweglosigkeit. In biblischen Zeiten hielten die Soldaten mit der linken Hand einen Schild, um das linke Auge und den Körper vor den Angriffen des Feindes zu schützen. Mit dem Schwert in der rechten Hand wurde gekämpft. Wenn aber das rechte Auge fehlte, war jeder Kämpfer kampfunfähig und dem Feind völlig ausgeliefert. Die Anwendung für Dein und mein Leben liegt auf der Hand: Warum sind heute so viele Männer und Frauen, Jungen und Mädchen, im geistlichen Kampf kampfunfähig geworden? Warum gibt die Gemeinde Gottes vielerorts kein helles Licht mehr ab? Warum haben wir den Blick für die wichtigen Wahrheiten des Wortes Gottes verloren und es fehlt uns an “Durchblick” in der aktuellen Zeit? Jeder Kompromiss mit dem Feind, der Welt, der Sünde und dem Teufel, wird zur Folge haben, dass wir in einem bestimmten Bereich unseres Lebens “erblinden” und kampfunfähig werden. Deshalb gib niemals auf, wenn der Feind Dich angreift. Geh keine Kompromisse ein. Kämpfe weiter. (1.Tim 6,12; Jud 3; Eph 6,12) #kompromisse #kampf #kampfunfähig #nosurrender #gibnichtauf #nocompromise #soldat #schwert #auge #sehen #durchblick #jesus #jesuserlebt
- Einmal stillstehen
“Als er aber zu sich selbst kam, sprach er: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Überfluss an Brot, ich aber komme hier um vor Hunger.” - Lukas 15,17 In unserer Zeit setzt Satan, der große Widersacher Gottes, alles daran, dass wir Menschen nicht zu uns selbst kommen. Wir kennen es alle nur zu gut: Unruhe und Hetze bei der Arbeit, in der Schule, zu Hause. Und in der Freizeit? Da sind wir ständig unterwegs oder suchen pausenlos Zerstreuung. Daheim oder anderswo ist das Leben ein einziges Karussell: Wir sind immer in Fahrt. Hör mal: Tu Dir selbst einen Gefallen und halt dieses Karussell mal an! Zieh Dich an einen Ort zurück, wo niemand Dich stört. Dann denk einmal über Dein Leben, über Deine Vergangenheit und Gegenwart nach. Mach Dir auch Gedanken über Deine Zukunft und frag Dich, wohin Dein Weg führt. Wenn Du ohne Gott unterwegs bist, gehst Du dem ewigen Verderben entgegen. In Lukas 15 wird von einem jungen Mann berichtet, der seinem Vater davongelaufen und schließlich bei den Schweinen gelandet war. Dort kam er zu sich. Er sah ein, dass er einen verkehrten Weg eingeschlagen hatte und aus eigener Schuld ins Elend gekommen war. Nun wollte er sich aufmachen und mit einem Bekenntnis seiner Sünden zum Vater zurückkehren. Seine Geschichte macht klar: Ein Leben ohne Gott verläuft verkehrt und erfordert eine Umkehr zu Ihm. Gott möchte, dass auch Du zu dieser Einsicht kommst und Dein Versagen vor Ihm bekennst. Dann nimmt Er Dich mit offenen Armen auf, weil Jesus Christus zur Tilgung Deiner Schuld gestorben ist. “Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und will zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir.” - Lukas 15,18 “Prüfen und erforschen wir unsere Wege, und lasst uns zu dem HERRN umkehren!” - Klagelieder 3,40 Aus “Näher zu Dir” - 2021/Beröa-Verlag (Änderungen wurden vorgenommen) #still #stillstehen #pause #nachdenken #umkehr #buße #schuld #sünde #jesus #jesuserlebt #gott #vergebung
- Der Regenbogen – Zweck (-entfremdet)
“Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er soll das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde... Das ist das Zeichen des Bundes, den ich errichtet habe zwischen mir und allem Fleisch, das auf der Erde ist.” - 1. Mose 9,13+17 Dieser Tage wird vieles über die Symbolik und Aussagekraft des Regenbogens diskutiert und mit Hinweis auf ihn viel geschrieben, gehetzt, gehasst, genormt. Unsere Absicht ist es daher nicht, dem noch eine weitere Meinung oder Empfehlung hinzuzufügen. Menschenworte wurden wahrlich schon genug gebraucht! Stattdessen erinnern wir uns anhand der Bibel kurz an den Ursprung und Zweck des Regenbogens. Er erscheint das erste Mal, nachdem Gott ein unfassbares Gericht über die ganze Erde gebracht hatte, weil Gott “sah, dass des Menschen Bosheit groß war auf der Erde, und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. Und es reute den HERRN, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es schmerzte ihn in sein Herz hinein.” (1. Mose 6,5f.) Nur Noah fand Gnade in den Augen Gottes und wurde als einer von acht Menschen durch das Gericht hindurch gerettet, weil er “ein gerechter, vollkommener Mann unter seinen Zeitgenossen war” und “Noah mit Gott wandelte” (1. Mose 6,9) Nachdem Gott das Gericht ausgeführt hatte und die Erde gereinigt war, setzte Er den Regenbogen in die Wolken um zu bezeugen, dass Er nie mehr ein Gericht durch Wasserfluten über diese Erde bringen wird, auch nicht wegen der so bösen Menschen. Wovon also ist der Regenbogen ein Zeichen? Er zeigt ganz klar, dass der Mensch den Ansprüchen Gottes von Natur aus nicht genügen kann, weil er von Bosheit durchsetzt ist. Das Einzige, was ihn vor dem Gericht Gottes schützen kann, ist reine Gnade und eine Arche, die Gott ihm zeigt, um sich darin zu verbergen. Die Arche deutet auf Jesus Christus hin, Der für uns die Gerichtsfluten Gottes ertragen hat, damit wir nun davor geschützt sind und durch Ihn leben können. (Psalm 42,8 und 88,17) Aber jeder muss sich persönlich in die Arche begeben, um vor dem Gericht geschützt zu sein, d.h. an Ihn glauben und seine Sünden vor Gott bekennen. Leider verstehen die Menschen heute nicht mehr die großartige Symbolik des Regenbogens, der uns Gottes ganzen Heilsplan und vor allem Seine unumschränkte Gnade und Liebe zu den Menschen zeigt. Vielleicht will man sie auch nicht mehr verstehen, weil man sich unter den Sünden, von denen er zeugt und vor dem gerechten Richter nicht mehr beugen will. Stattdessen propagiert man Freiheit zu jeder Tat, jedem Gedanken, jedem Lebensweg ohne irgendjemandem darüber Rechenschaft ablegen zu müssen. Ob dem wirklich so ist, wird, wie schon in den Tagen Noahs, die Zeit zeigen. (Lukas 17,26 und 2. Petrus 2,5) Ach, dass doch jeder hinter den Regenbogen sehen würde! “Wenn auch du erkannt hättest, und selbst an diesem deinem Tag, was zu deinem Frieden dient!” - Lukas 19,42 #regenbogen #rainbow #gericht #gnade #em2020 #stadion #zweckentfremdet #gott #jesus #symbol #homo #jesuserlebt
- Bitte teilen
„Gemeinsam sollen sie teilen.“ (1.Sam. 30,24) Teilen ist heute in aller Munde. Besonders wenn wir unser Smartphone benutzen, werden wir aufgefordert zu teilen, was wir uns anschauen. Die Idee ist: Dinge, die uns gefallen, an andere weiterzugeben. Doch wie sieht das mit materiellen und geistlichen Gütern in unserem Leben aus? Teilen wir auch da gerne? In 1.Samuel 30 lesen wir davon, wie David mit seinen Männern den Amalekitern nachjagt. Die Amalekiter hatten kurz zuvor die Stadt Ziklag überfallen, niedergebrannt und alle Bewohner gefangen mitgenommen – darunter auch die Frauen Davids. Nachdem David Gott befragt hatte, war er mit seinen Männern zum Kampf aufgebrochen. Doch 200 seiner Männer waren zu erschöpft, um weiterzuziehen und blieben am Bach Besor zurück. Der Kampf wurde mit Gottes Hilfe gewonnen und alle Gefangenen konnten lebend befreit werden. Außerdem machten sie große Beute bei den Amalekitern. Doch auf dem Rückweg machten einige Männer deutlich, dass sie nicht bereit waren, die Beute mit den Zurückgebliebenen zu teilen. Nur die Familienangehörigen sollten ihnen zurückgegeben werden (V.22). Wir können daran gut erkennen, wie hart das Herz der Menschen oft ist – auch heute. Doch David antwortet darauf sehr weise. Er ist sich bewusst, woher sie die Beute haben: „Tut nicht so […] mit dem, was der HERR uns gegeben hat;“ (V.23) Auch wir empfangen alles von Ihm. Sind wir uns dessen noch bewusst? Dann stellt er klar, dass auch diejenigen etwas bekommen sollten, die zurückgeblieben waren. „Denn wie das Teil dessen, der in den Kampf hinabzieht, so soll auch das Teil dessen sein, der bei den Geräten bleibt: Gemeinsam sollen sie teilen.“ (V.24) Luther übersetzt hier „Tross“ anstatt „Geräte“. Das macht uns das Verständnis dieser Stelle etwas einfacher. Unter einem „Tross“ versteht man „jene rückwärtigen Teile einer Militäreinheit, die Unterstützungsaufgaben insbesondere im Versorgungs- und Transportbereich übernahmen (1).“ Wir dürfen diesen Grundsatz auch heute auf verschiedene Bereiche anwenden. Versorgen wir auch alte Geschwister, die schwach und krank sind mit geistlicher Nahrung? Unterstützen wir (finanziell oder materiell) Geschwister, die in eine Notlage geraten sind? Haben wir auch für diejenigen etwas, die vielleicht zu Hause auf Kinder aufpassen müssen und nicht jede Gemeindestunde besuchen können? Wie wir im nächsten Vers sehen, ist dieses Teilen zu einer festen Regel im Volk Israel geworden. Das sollte auch bei uns der Fall sein. So sorgt Gott dafür, dass für alle genug da ist! 1 https://de.wikipedia.org/wiki/Tross abgerufen am 17.06.2021 #teilen #share #david #kampf #kinder #schwach #krank #gemeinde #kirche #versammlung #jesuserlebt
- Prioritäten setzen
„Indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist.“ (Hebräer 10,25) Wie setzen wir unsere Prioritäten? Jeder Tag hat 24 Stunden. Wir können uns vor Gott nicht entschuldigen zu wenig Zeit zu haben, sondern wir müssen uns fragen, welchen Stellenwert wir welchen Dingen einräumen. Wie setzen wir unsere Prioritäten in Bezug auf die Gemeindestunden? Sind wir dort, wo der Herr Jesus verheißen hat, anwesend zu sein, leichtfertig abwesend? Am Sonntagmorgen lieber ausschlafen, weil Samstagnacht so lange war? Bei schönem Wetter lieber einen Ausflug machen als in einem Versammlungsgebäude zu sitzen? Und in der Woche, wenn die Gemeinde zusammenkommt, um gemeinsam zu beten? So viel gearbeitet, dass man abends nur noch müde ins Bett fällt? Leichte Kopfschmerzen als Ausrede sich gerade heute Abend mal auf dem Sofa auszuruhen? Wie setzen wir unsere Prioritäten, wenn es um das persönliche Gebetsleben und das stille Beschäftigen mit Gottes Wort geht? Gehen wir auf die vielen YouTube-Vorschläge ein? Und das spannende Serienfinale dürfen wir nicht verpassen? Was bleibt dann von unserer freien Zeit für den Herrn übrig? Wie setzen wir unsere Prioritäten, wenn es darum geht, Gemeinschaft unter Gläubigen zu haben? Ist uns der Austausch als Christen untereinander wichtig, oder machen wir lieber unser eigenes Ding? Welchen Inhalt haben unsere Gespräche? Reden wir nur über den Beruf und unsere zeitfressenden Hobbies, oder unterhalten wir uns auch mal über biblische Themen und beten zusammen? Wie setzen wir unsere Prioritäten, wenn es um Dienst für den Herrn geht? Ist uns das zu anstrengend, weil es Zeit und Geld kostet, oder investieren wir mal für die Dinge des Herrn, auch wenn dadurch unser Zeit- und Bankkonto nicht positiver wird? In allen Dingen muss Gott an erster Stelle kommen. Damit setzen wir die richtige Priorität. „Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden.“ (Matthäus 6,33) #prioritäten #wichtig #reichgottes #jesus #jesuserlebt #herr
- Christus verwendet sich für uns
“Christus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auch auferweckt worden, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.” (Römer 8,34) Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, dass der Herr Jesus Christus Sich im Himmel für Dich verwendet und vor Gott Fürbitte für Dich tut? Nachdem Jesus am Kreuz auf Golgatha gestorben ist, hat Gott Ihn als Sieger über den Tod auferweckt und zu Seiner Rechten gesetzt. Gott hat Ihn zum “Herrn als auch zum Christus” (Apg. 2,36) gemacht. Christus hat von Gott eine einzigartige Belohnung für Sein Werk am Kreuz bekommen. Paulus sagt, dass Er den Namen bekommen hat, “der über jeden Namen ist” (Phil. 2,9). Im Glauben sehen die Erlösten Jesus jetzt schon mit “Herrlichkeit und Ehre” gekrönt (Hebr. 2,7). Aber der Herr Jesus ist jetzt im Himmel nicht untätig. Bei Ihm ist es nicht so wie es bei uns oft ist, wenn wir ein bestimmtes Ziel erreicht haben: Wir legen die Hände in den Schoß und ruhen uns aus. Wenn wir Erfolg hatten, “sonnen” wir uns vielleicht sogar noch darin. Christus ist ununterbrochen im Himmel für Seine Erlösten tätig. Er verwendet Sich für uns und ist in den Himmel eingegangen, um “jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen;” (Hebr. 9,24) Der Herr Jesus weiß am besten, wie herausfordernd das Leben hier auf der Erde sein kann, wo durch die Sünde vieles verdorben ist, “damit er in den Sachen mit Gott ein treuer und barmherziger Hoherpriester werde" (Hebr. 2,17). Er weiß um unsere Schwachheiten und hat Mitleid mit uns, Er kennt die Gefahren, Deine und meine Probleme und kann sie garantiert verstehen. Jesus Christus Selbst hat ca. 33 Jahre hier auf der Erde gelebt und “ist in allem versucht worden in gleicher Weise wie wir, ausgenommen die Sünde.” (Hebr. 4,15) Christus hat zur Rechten Gottes einen vertrauten Umgang mit Gott über Deine und meine Situation. Er vergisst uns nicht und befasst Sich mit Dir und mir in unserer aktuellen Lage. Auf der einen Seite dient uns der Herr Jesus im Himmel als großer Hohepriester vor Gott und nimmt sich “unserer Schwachheiten” an (es geht nicht um Sünde). Andererseits ist Er für uns als Sachwalter beim Vater tätig, wenn wir gesündigt haben. Durch Seinen gnädigen Dienst sorgt Er dafür, dass wir wieder zurechtkommen und die Freude der Gemeinschaft wieder genießen können (1.Joh. 2,1). Danke dem Herrn Jesus dafür, dass Er Sich für Dich verwendet und Dich vor Gott vertritt! #christus #jesus #sachwalter #fürbitte #hoherpriester #vater #gott #dienst #schwachheit #sünde #jesuserlebt
- Spurensuche im Alten Testament - Der starke Gott
“Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter. Und man nennt seinen Namen: … starker Gott ..." (Jesaja 9,5a) Jesus Christus ist der “starke Gott”. Er allein ist mächtig und fähig zugleich, alle Seine Absichten zu erfüllen. Nichts steht Ihm im Weg und Er kann durch nichts aufgehalten werden. Er wird alles das zum Ziel bringen, was Er sich vorgenommen hat. Als der “starke Gott” steht Er all unserer menschlichen Schwachheit und Unzulänglichkeit gegenüber. Am Anfang von Jesaja 9,5 haben wir gesehen, dass der Herr Jesus als Mensch auf diese Erde gekommen ist, indem Er von der Jungfrau Maria “geboren” wurde. Gleichzeitig ist Er aber auch der ewige Sohn Gottes, der uns “gegeben” worden ist. Dass Jesus der “starke Gott” ist, macht klar, dass Er nicht nur der “Sohn Gottes” ist, sondern Gott “gepriesen in Ewigkeit” (Rö. 9,5). Jesus Christus ist wirklich Gott selbst. Den Namen “starker Gott” (el-gibbor) finden wir nur noch ein weiteres Mal in der Bibel. In Jesaja 10,21 wird beschrieben, wie sich ein “Überrest” aus dem Volk Israel in der zukünftigen Drangsalszeit allein auf den “starken Gott” stützen wird, um in der größten Not Rettung zu erleben. Israel wird dann nicht mehr durch militärische Stärke oder menschliche Intelligenz Rettung erfahren, sondern allein durch den “el-gibbor”, Der mächtig ist zu retten, wenn keine menschliche Stütze mehr Halt geben kann. Über Jahrtausende hat sich Israel immer wieder auf die eigene Kraft verlassen – das ist dann endgültig vorbei. Wie ist das bei mir und bei Dir? Paulus schreibt sehr treffend im 2. Korintherbrief von der Stärke des Herrn Jesus: “Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in Schwachheit vollbracht. Daher will ich mich am allerliebsten viel mehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus über mir wohne.” Der bekannte Chinamissionar Hudson Taylor sagte einmal: “Wir brauchen keinen großen Glauben, nur einen Glauben an einen großen Herrn.” Gott möchte unser Vertrauen in Seinen Sohn Jesus Christus stärken. Er ist der “starke Gott”, der sich in meiner und Deiner Schwachheit mächtig erweisen möchte. Um Seine “Stärke” zu erleben, brauchen wir allerdings ein tiefes Empfinden dafür, dass wir es allein nicht schaffen und in uns selbst schwach sind. #spurensucheimat #jesus #gott #gotteswort #bibel #jesuserlebt #messias #christus #elgibbor #macht #stärke #starkergott












